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Tagebuch


24. August 2015
jom scheni - 9. Elul 5775 - Versuchung

Im Nachmittagsschlaf träume ich von meinem verstorbenen und 'hindurchgeführten' Bruder. Der Traum verunsichert mich, weil wir so ganz wie früher miteinander verkehren. Er will an einer Segelregatta in Zürich Enge teilnehmen, weiß aber den genauen Ort nicht. Ich selbst war schon dort, habe nun aber Probleme, die Gegend zu rekonstruieren.

Szenenwechsel. Mein Bruder hat Ideen, denen ich mich nicht anschließen will. Die näheren Umstände sind mir nicht mehr präsent.

Ich bin versucht, den Traum nicht ernst zu nehmen.
 

Wesen:
Ich setze mich mit meinem verstorbenen und 'hindurchgeführten' Bruder auseinander.

Realitätsbezug:
Regatten gehörten zu unserem früheren Leben. Zu einer gewissen Zeit waren sie eine echte Leidenschaft. Ich habe das Segeln schon vor 8 Jahren aufgegeben und mein Boot meiner Frau verkauft, die noch sehr damit verbunden ist.

Sinnbild:
In der 'neuen Welt' geht es offenbar nicht viel anders zu und her, als in der alten. Es ist nicht einfach alles 'klar'. Es gibt auch Auseinandersetzungen. Als gleichberechtigte 'Bankmanager' müssen wir uns miteinander auseinandersetzen.

Anruf:
So ist es! 


23. August 2015
jom rischon - 8. Elul 5775 - gleich wie Regen und Schnee

"Gleich soll Mein Wort sein, das aus Meinem Munde gehen will. Es soll nicht leer zu Mir zurückkommen, es habe denn gemacht, das was Mir gefallen hat und sei erfolgreich gewesen, wie Ich es gesandt habe."
(Jesaja 55,11, Eigenübersetzung, internes Los) 

כן יהיה דברי אשר יצא מפי לא-ישוב אלי ריקם כי אם-עשה את-אשר חפצתי והצליח אשר שלחתיו

ken yih'yeh dwarai ascher yetze mipi lo-yaschuw elai reikam ki im-assah et-ascher chafatzti wehitzliach ascher schelachtiw

Das Wort Gottes ist wie Regen und Schnee (Vers 10). Diese kommen auf die Erde um sie zu befruchten. Dann kehren sie in die Atmosphäre zurück, ein immerwährender Kreislauf. Gottes Wort ist dazu da, die Menschheit zu befruchten und weiter zu bringen. Gott verfolgt ein Ziel mit Seinem Wort. ER hat einen Heilsplan, der im Buch mit 7 Siegeln verschlossen ist und das nur das durchbohrte Lamm öffnen kann (Offenbarung 5).

Auch das Wort Gottes kommt und geht. Immer wieder gab es Erweckungszeiten. Jetzt stehen wir vor einer weltweiten Erweckung, mit der Keimzelle in Lindau (Schweiz). Momentan habe ich allerdings ein Problem, das mich an den Traum vom 20. Januar 2011 erinnert.

Der Pfarrer hat mich als falschen Propheten beschuldigt. Ein Zusammenstoss scheint unvermeidlich. Im letzten Moment bekommt der Zug aber ein Problem. Ich bin gerettet. HalleluJAH!

Tatsächlich hatte ich am 20. August 2015 ein Gespräch mit dem Pfarrer. Ich wollte ihm beliebt machen, der Bibelgruppe ein Zeugnis über meinen Glauben, anhand der Präambel zum 3. Testament, abzulegen. Anlass dazu ist Markus 11, die Begebenheit mit dem Feigenbaum, den Jesus verflucht hatte, weil er keine Frucht trug. Nachdem Jesus mit den Jüngern zurückkam, war der Feigenbaum wirklich von den Wurzeln an verdorrt. Jesus nahm das Erstaunen von Petrus zum Anlass, die Wirkungsmacht des Glaubens zu bezeugen. Es sei im Glauben sogar möglich, einem Berg zu befehlen, sich wegzuheben und sich ins Meer zu werfen!

In meinem Glauben geht es um die Auferweckung meines Bruders Huldreich, was ich wirklich glaube und was mir dank zweier Träume auch nicht schwer fällt.

Am Nachmittag des 20. August 2015 telefoniert der Pfarrer. Meine Frau nimmt das Telefon entgegen. Sie möge mir ausrichten, dass das Bibelgespräch am 21. August 2015 entfalle. Nicht gesagt, aber von mir gedacht: Traum vom 20. Januar 2011. HalleluJAH!


23. August 2015
jom rischon - 8. Elul 5775 - 'Krimi' in der Geisterstunde

Erwachen nach 1 h. Die 'Geisterstunde' ist vorbei, geht es mir durch den Kopf. Dann kommt mir der lange Traum in Sinn, von dem ich keinen Zusammenhang mehr habe. Die Art aber, wie er mich beschäftigt hat, zeigt mir, dass ich ihn dem Sinn nach rekonstruieren sollte. Der Geist Gottes wird es möglich machen.

Ich bin Kassier der 'Zigeunermission' und als solcher habe ich noch 'eine Leiche im Keller'. Als Komitee der Mission müssen wir eine Erbteilung durchführen. Die Polizei oder ein Erbvollzugsorgan überwacht die ganze Aktion. Diese läuft in zeitlich strikt vorgegebenen Bahnen ab. Als Kassier trage ich die Hauptverantwortung für die richtige Abwicklung. Die Verantwortung drückt mich.Ich kann ihr aber nicht ausweichen.

Dann läuft die ganze Aktion an. Es gibt kein Entrinnen! Ich gebe mich, so gut ich kann, hinein. Der Ablauf ist nicht lupenrein. Ich gebe aber mein Bestes. Und, oh Wunder, ein Problem um das andere löst sich wie von selbst. Die Polizei zieht, ohne Beanstandung, ab. Ein männliches Mitglied des Komitees kann am Schlussakt nicht mehr teilnehmen.

Wesen:
Die Zigeunermission, bei welcher ich Kassier bin, muss eine Erbteilung durchführen, die von der Polizei oder einem Erbvollzugsorgan überwacht wird und in einem zeitlich strikt vorgegebenen Rahmen abläuft. Entgegen meinen Befürchtungen kann die Aktion, ohne Beanstandung seitens der Polizei, abgeschlossen werden.

Realitätsbezug:
Ich war tatsächlich Kassier der Schweizerischen Zigeunermission. Als junges Mitglied einer Methodistengemeinde wollte ich mich im Reich Gottes engagieren. Ich war zu irgend einer Arbeit bereit. Ein emeritierter Prediger der Gemeinde war Präsident und in hohem Alter noch sehr engagiert. Obgleich ich 'das Heu nicht unbedingt auf derselben Bühne hatte', ließ ich mich am Ende der 60er Jahre anstellen. Meine Vorbehalte gegenüber der Arbeit blieben auch später und während einer meiner psychischen Krisen in den 80er Jahren kam es zum Eklat. Im Rahmen einer Psychose 'knallte' ich das Amt hin.

Sinnbild:
Die Schweizerische Zigeunermission ist als christliche Organisation ein kleines Rädlein im Getriebe des Christentums. Als Jehoschua passe ich da nicht mehr hinein. Da ich meine 'Wiedergeburt' psychisch noch nicht verkraftet hatte, war mein Abgang bei der Mission nicht schön.

Anruf:
Bitte die sich erinnernden Komiteemitglieder um Verzeihung!

Das tue ich hiermit. 


22. August 2015
Schabat - 7. Elul 5775 - eine neue Erkenntnis

Die Aktivseite meiner Bilanz wird um eine neue Erkenntnis bereichert. Das Lernen geht also auch als 'Bankangestellter', nach der Lehre, weiter, offenbar lebenslang.

Während des Nachmittagspaziergangs, vorwiegend im Wald, geht mir der gestrige Tagebucheintrag durch den Kopf. Ich bin Gott sehr dankbar für das, was ich zusammentragen konnte, inklusive aller Links, und nehme mir vor, den ganzen Inhalt nochmals zu lesen.

Gesagt, getan. Beim mich 'Durchhangeln' durch alle Links, stosse ich auf den 20. August 2012, der meine Aufmerksamkeit besonders erregt. Es sind die Verse 15 und 18 aus 5. Mose 18, die mich beschäftigen. Hier ist von einem Propheten die Rede, wie Mose einer war. Für uns Christen ist es klar, dass es sich dabei um Jesus Christus handelt. Verdoppelungen in der Bibel sind Hinweis darauf, dass es tatsächlich so ist. Wirklich?

Dieser Grundsatz trifft hier bedingt zu, weil die beiden Hinweise nicht von der gleichen Person gesprochen sind. In 5. Mose 18,15 ist es Mose, der zum Volk spricht. Diese Stelle bezieht sich auf Jeschua HaMaschiach. In 5. Mose 18,18 ist es JAHWEH, der zu Mose spricht. Diese zweite Stelle bezieht sich auf Jehoschua. Es geht also um den 1. und den 2. Messias in 5. Mose 18. Wie sollte es aber nicht stimmen? JAHWEH bestätigt quasi Mose, obgleich eine andere Zeit und andere Umstände betreffend.


21. August 2015
jom schischi - 6. Elul 5775 - Lande des Lebens

"Ich will wandeln vor JAHWEH in Landen des Lebens!" (Psalm 116,9, Eigenübersetzung, internes Los)

אתהלך לפני יהוה בארצות החיים

ethalech lifnei YAHWEH beartzot hachayim

'Es gibt Länder des Lebens und Länder des Todes', habe ich am 7. Mai 2015 geschrieben. Als gebürtiger Schweizer kenne ich vor allem mein irdisches Heimatland. Dann habe ich als 'Erlöser Israels' während meiner Banklehre in Israel auch dieses Land etwas kennen gelernt. 

Wenn man den heutigen Zustand Israels betrachtet, ist man geneigt von einem Land des Todes und nicht des Lebens zu sprechen. Das ist nicht verwunderlich, weil ihm viele Menschen den Tod wünschen. Der Heilsplan Gottes für Israel lässt sich dadurch aber nicht verändern. Die Auferweckung der Toten ist darin enthalten.

Nun aber zur Schweiz. Viele Schweizer wissen gar nicht mehr, was sie an ihrem Land haben. Der Aufsatz eines deutschen Professors könnte Augen öffnen. Hier habe ich bis auf weiteres meinen Arbeitsplatz: "Bibel in unserer Zeit". Gott will diese Arbeitsstelle zum Ausgangspunkt einer weltweiten Erweckung machen. Bis es soweit ist, sind aber noch einige Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Nach dem Apostel Paulus ist die Aufgabe der Christen, die Juden zur Eifersucht zu reizen.

Alles was in meiner Macht steht, will ich, Jehoschua, dazu beitragen. Die Schweiz steht nach meinem Glauben fest im Heilsplan Gottes und erscheint sogar in der Bibel (Jesaja 55,5 und Jesaja 65,1).


18. August 2015
jom schlischi - 3. Elul 5775 - Träume vor 5 h - ich kann fliegen - Begegnung mit Mr und Mme Stern

(1) Ich kann fliegen
Auf einem Mauervorsprung laufend, werde ich von hinten bedrängt, weil ich ganz langsam mache. Ein Würdenträger ist pressiert und will an mir vorbei. Ich beschließe in die Tiefe zu springen, weil es nicht sehr hoch ist, um ihn vorbei gehen zu lassen. Wie ich springe, trägt mich die Luft. Ich schwebe auf die gegenüber liegende Seite, zu einem Gebäude mit offenem Gebälk, wo ich mich von Balken zu Balken hangeln kann.

(2) Begegnung mit Mr und Mme Stern
Ich befinde mich auf einer Wanderung. Vor mir öffnet sich der Blick auf eine etwas tiefer liegende Stelle mit Menschen. Mr Stern, ein Personalchef hat mich erkannt und ruft mir erfreut zu: 'Oh, Monsieur Eugène! Daraufhin befinde ich mich eng umschlungen mit seiner Frau am Tanzen. 'Madame Stern', spreche ich sie an und sie korrigiert mich blitzschnell: 'Mademoiselle!'

 

Wesen:
(1) Einem Würdenträger ausweichend, stelle ich überrascht fest, fliegen zu können.
(2) Begegnung mit dem Personalchef der monegassischen Bank, wo ich von 1959 - 1962 gearbeitet habe.

 

Realitätsbezug:
(1) -
(2) Mr Stern, ein Schweizer, der es in einer monegassischen Bank bis zum Personalchef gebracht hatte und mich neben zwei anderen Schweizern angeworben hatte, um die Arbeitsqualität seiner Angestellten anzuheben. Seine Frau war Pariserin. Nach manchen Jahren, wieder in der Schweiz zurück, begegnete ich Mr Stern eines Tages und erzählte ihm von meiner Psychiatrie Erfahrung. Das erschütterte ihn sichtlich. Mr und Mme Stern hatten sich vor der Ankunft der beiden andern Schweizer intensiv um mich jungen Schweizer bekümmert, der ich anfänglich sehr Mühe mit Französisch bekundete.

Sinnbild:
Die beiden Träume spielen sich in der neuen Welt ab. Dort gelten nicht mehr die gleichen Gesetze. Darum ist es mir möglich zu fliegen.
Mr. Stern ist katholischer Jude. Ob er möglicherweise in der neuen Bank, wo mein Bruder und ich Bankmanager werden sollen, Personalchef werden könnte? Seine Frau, die vorgibt nicht verheiratet zu sein, könnte mir gefährlich werden.

Anruf:
Bleibe wachsam! 


17. August 2015
jom scheni - 2. Elul 5775 - JAHWEH hört und sieht

"Der das Ohr pflanzt, sollte ER nicht hören können?
Wenn Er das Auge bildet, solle ER nicht blicken können?" 
(Psalm 94,9, Eigenübersetzung, internes Los)

הנטע אזן הלא ישמע אם-יצר עין הלא יביט

nanota osen halo yischma im-yotzer ayin halo yabit

Heutzutage nennen wir das rhetorische Fragen. Etwas selbstverständliches muss man doch nicht fragen. Gott der Allmächtige, Schöpfer des Himmels und der Erde, wie sollte Er nicht hören und nicht blicken können?

Oder vielleicht doch?

Heute weniger denn je, dass Menschen Gott persönlich erfahren, dass sie IHN kennen. Bei allen Naturkatastrophen, allem Unglück, das sie und Bekannte betrifft - die Zeitungen sind voll davon - ist es alles andere als selbstverständlich, an den Schöpfer zu glauben.

Als aber die Zeit erfüllt war, sandte ER Seinen Sohn Jeschua HaMaschiach zur Rettung seines Volks. Bis auf wenige Ausnahmen hat Sein Volk nicht gehört und nicht gehorcht.

Nun befinden wir uns in Zeiten, wie zur Zeit Noahs, mit dem Unterschied, dass Gott die Welt nicht mehr vernichten wird. In diese Zeit schickt ER Jehoschua, den Nachfolger von Jeschua. Mein Tagebuch bezeugt, dass Gott auch heute noch vielfältig erfahrbar ist. Der Glaube macht alles möglich. Gott richtet zwar die Welt, aber diejenigen, die sich richten lassen, haben eine heile Zukunft vor sich, die neue Welt.


16. August 2015
jom rischon - 1. Elul 5775 - Gott ist EINER

"Und JAHWEH wird zum König über die ganze Erde sein. An jenem Tag will JAHWEH EINER sein und Sein Name EINER." (Sacharja 14,9, Eigenübersetzung, internes Los)

והיה יהוה למלך על-כל-הארץ ביום ההוא יהיה יהוה אחד ושמו אחד

wehayah YAHWEH lemelech al-col-haaretz bayom hahu yihyeh YAHWEH echad uschmo echad

Bei der Vorbereitung dieses Tagebucheintrags ist mir aufgegangen, wie manches Mal ich mich doch schon in meinen Äußerungen geirrt habe. Immer wieder wollte ich das Ziel auf die schnelle Art erreichen. Ich denke da besonders an meinen "Esel", der nicht so wollte wie ich, ähnlich wie bei Bileam. Wie oft hatte ich doch im Jahr 2008 Probleme mit der Internetverbindung! Endlich merkte ich, dass das Internet "Chefsache" ist. Aber auch heute noch staune ich, was mein Computer alles ohne mein Zutun leisten kann.

Als ich das erste Mal zu Sacharja 14 etwas im Tagebuch festhielt - so stelle ich rückwirkend fest - brauchte ich das Wort 'Paradigmenwechsel' vorschnell. Bezogen auf die Weltgeschichte ist ein Paradigmenwechsel etwas ganz Außergewöhnliches. Ich aber habe das Wort bis heute inflationär 26 Mal verwendet. Der damalige Link macht das beispielhaft deutlich. Es hängt offenbar damit zusammen, dass ich mir den neuen Himmel und die neue Erde nach Jesaja 65,17 ff. zu banal vorgestellt habe. Seit dem Erleben mit meinem verstorbenen Bruder weiß ich, dass das viel tiefer geht.

JAHWEH wird König über die ganze Erde sein und mich, Jehoschua, braucht ER als Seinen Arm. Mein tägliches Gebet, ER möge mich im Gehorsam und in der Demut vollkommen machen, ist nicht überflüssig, sondern wirklich nötig.

Mit dem 1. Elul befinden wir uns im letzten Monat des jüdischen Kalenders. Nun beginnt die Vorbereitung auf das jüdische Neujahrsfest am 1. Tischri. Ich persönlich bereite mich auf das Laubhüttenfest (Sukkot) vor, das dieses Jahr am Abend des 27. September, am 14. Tischri, beginnt. Sukkot ist das letzte der drei Wallfahrtsfeste, das noch keine christliche Entsprechung hat. Ob die Offenbarung meines Auftrags schon dieses Jahr geschieht, oder wann, weiß ich nicht. Dieses Jahr bin ich ganz besonders gespannt, weil am 28. September 2015, dem ersten Tag des Laubhüttenfestes, eine totale Mondfinsternis stattfindet; die letzte einer Tetrade. 'Überraschenderweise finden alle diese vier totalen Mondfinsternisse an vier biblischen Festen statt, begleitet von Sonnenfinsternissen in einem kurzen zeitlichen Abstand' (aus "Ebenezer Operation Exodus", Ausgabe 2/2013).

Gut, dass es bei JAHWEH keine Zufälle gibt!


15. August 2015
Schabat - 30. Aw 5775 - Gerechtigkeit und Güte nachjagen

"Wer Gerechtigkeit und Güte nachjagt, soll Leben, Gerechtigkeit und Ehre finden." (Sprüche 21,21, Eigenübersetzung, internes Los)

רדף צדקה וחסד ימצא חיים צדקה וכבוד

rodef tzedakah wachassed yimtza chayim tzedakah wechawod

Ein weiser Spruch, den es zu beherzigen gilt! Gerechtigkeit, Tenor meiner Internetseite, kombiniert mit Güte, ist das erstrebenswerteste Ziel unseres Lebens. Darauf baut sich ewiges Leben auf und die Ehre lässt sich ohne Weiteres finden.

Der wiederkommende Jeschua HaMaschiach macht es möglich. Mit seiner Internetseite erreicht er die äussersten Ende der Erde wie ein Blitz.

Wer wird es zu Herzen nehmen?


14. August 2015
jom schischi - 29. Aw 5775 - Segen Gottes mit Vorbehalt

"Und es wird sein:
Wenn du wirklich hören willst auf die Stimme von JAHWEH, deinem Gott:
Gesegnet bist du in deinem Eingang und gesegnet bis du in deinem Ausgang!"
(5. Mose 28,1a + 5. Mose 28,6, Eigenübersetzung, internes Los)

והיה אם-שמע תשמע בקול יהוה אלהיך ... ברוך אתה בבאך וברוך אתה בצאתך

wehayah im-schamoa tischma bekol YAHWEH eloheicha ... baruch atah bewo'echa uwaruch atah betze'techa

Diese Zusage Gottes ist absolut fest und sicher. Sie gilt noch heute wie am ersten Tag, bevor das Volk Israel unter der Führung von Josua (Jehoschua) in das verheißene Land einziehen konnte. Zudem ist sie tatsächlich noch viel verheißungsvoller, weil die Verantwortlichen des Losungsbuches den zweiten Versteil von 5. Mose 28,1 weggelassen haben. So habe ich den ganzen 1. Vers übersetzt:

"Und es wird sein:
Wenn du wirklich auf die Stimme von JAHWEH, deinem Gott, hören willst 
zu hüten, zu tun all Seine Gebote, die ich(Mose) euch heute befehle, dann wird dich JAHWEH, dein Gott, erhaben machen über alle Völker der Erde."

Es ist problematisch, wenn man das Wort Gottes verändert; wenn der ursprüngliche Sinn verschleiert wird. Die Gründe die dazu führen sind vielschichtig. Im Christentum war über Jahrhunderte die sogenannte 'Ersatztheologie' maßgebend. Bei der Herrnhuter Brüdergemeine dürfte allerdings viel eher das Bestreben im Vordergrund stehen, dem Antisemitismus keinen Vorschub leisten zu wollen. Aber die Problematik bleibt. Wahrscheinlich sind viele Juden froh, dass sie nicht mit dem tatsächlichen Wort konfrontiert werden.

Der Hebräerbrief sagt das im 4. Kapitel so:

12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens;   
13 und kein Geschöpf ist vor ihm unsichtbar, sondern alles bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben.

Im vorliegenden Fall wirkt das interne Los sehr harmlos. Die Kraft fehlt weitgehend im Vergleich zum Originaltext. Ich glaube nicht, dass JAHWEH daran Freude hat. ER wird die Christenheit zur Rechenschaft ziehen.

Den Juden steht aber noch viel Arbeit bevor. Es geht darum, 5. Mose 28,1 zu verinnerlichen, um den Willen von JAHWEH zu erfüllen. Das weiterführende Stichwort ist 'DEMUT'. Demut ist die Voraussetzung für den Segen Gottes. Das weiss ich, Jehoschua, aus eigener Erfahrung. Es ist ein lebenslanger Erziehungsprozess.

5. Mose 28,1 steht nicht von ungefähr am Anfang von Segen und Fluch. Im weitesten Sinn geht es um Leben und Tod.

Im Alten Testament gibt es einen Bibelvers der weiterhelfen kann:
"Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was JAHWEH von dir fordert, nämlich Recht tun und gnädige Liebe üben und demütig wandeln mit deinem Gott." (Micha 6,8, Eigenübersetzung)

Damit dieses Gebot erfüllt werden kann empfehle ich einmal mehr die Verheißung von Reichenschwand:

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest, und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste, was du dir vorstellen kannst, nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“

 
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