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Tagebuch


2. Oktober 2015
jom schischi - 5. Tag von Sukkot - 19. Tischri 5776 - DEINEN Namen erzählen

"Ich will Deinen Namen meinen Brüdern erzählen!" (Psalm 22,23a, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

אספרה שמך לאחי

assaprah schimcha leechai

Jeschua HaMaschiach betete den 22. Psalm am Kreuz, als er von seinem Vater verlassen war. Das wissen wir aus glaubwürdiger Quelle. Eli Eli lamah asawtani? Mein Gott, Mein Gott, warum hast DU mich verlassen? Der Ausruf ist im Markus- und im Matthäusevangelium überliefert. Das Markusevangelium gilt als erstes niedergeschriebenes Testament und dürfte damit den tatsächlichen Ereignissen am nächsten kommen.

Jeschua HaMaschiach war durch und durch Jude. In Matthäus 15 ist folgende Episode überliefert:

21 Und Jesus ging von dort weg und zog sich in die Gegenden von Tyrus und Sidon zurück;
22 und siehe, eine kanaanäische Frau, die aus jenem Gebiet herkam, schrie und sprach: Erbarme dich meiner, Herr, Sohn Davids! Meine Tochter ist schlimm besessen.   
23 Er aber antwortete ihr nicht ein Wort. Und seine Jünger traten hinzu und baten ihn und sprachen: Entlaß sie! Denn sie schreit hinter uns her.
24 Er aber antwortete und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.   
25 Sie aber kam und warf sich vor ihm nieder und sprach: Herr, hilf mir!
26 Er antwortete und sprach: Es ist nicht schön, das Brot der Kinder zu nehmen und den Hunden hinzuwerfen.
27 Sie aber sprach: Ja, Herr; doch es essen ja auch die Hunde von den Krumen, die von dem Tisch ihrer Herren fallen.
28 Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: O Frau, dein Glaube ist groß. Dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter war geheilt von jener Stunde an.
(Revidierte Elberfelder Bibel)

Ist eine solche Haltung den orthodoxen Juden nicht geläufig?


Und wer sind die echten Brüder in Psalm 22? 

23 Verkündigen will ich deinen Namen meinen Brüdern; inmitten der Versammlung will ich dich loben.   
24 Ihr, die ihr den HERRN fürchtet, lobet ihn; alle Nachkommen Jakobs, verherrlicht ihn, und scheut euch vor ihm, alle Nachkommen Israels!
25 Denn er hat nicht verachtet noch verabscheut das Elend des Elenden, noch sein Angesicht vor ihm verborgen; und als er zu ihm schrie, hörte er.   
26 Von dir <kommt> mein Lobgesang in großer Versammlunga; erfüllen will ich meine Gelübde vor denen, die ihn fürchten. 
27 Die Sanftmütigen werden essen und satt werden; es werden den HERRN loben, die ihn suchen; leben wird euer Herz für immer.   
28 Es werden daran gedenken und zum HERRN umkehren alle Enden der Erde; vor dir werden niederfallen alle Geschlechter der Nationen.   
29 Denn dem HERRN <gehört> das Königtum, er herrscht über die Nationen.
30 Es aßen und fielen nieder alle Fetten der Erde; vor ihm werden sich beugena alle, die in den Staub hinabfuhren, und der, der seine Seele nicht am Leben erhalten konnte.   
31 Nachkommen werden ihm dienen; man wird vom Herrn erzählen einem Geschlecht, das kommen wird.   
32 Sie werden verkünden seine Gerechtigkeit einem Volk, das noch geboren wird, denn er hat es getan
.
(Revidierte Elberfelder Bibel) 

Die echten Brüder von Jeschua HaMaschiach sind all diejenigen, die den Willen von JAHWEH echt tun wollen und folgendes Gebot von JAHWEH im Glauben praktizieren:

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste, was du dir vorstellen kannst, nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“

 


2. Oktober 2015
jom schischi - 5. Tag von Sukkot - 19. Tischri 5776 - Auge um Auge, Zahn um Zahn

Ein längerer Traum beschäftigt mich. Ich stehe im Bett, halb bekleidet. Menschen treten von draußen in den eher düsteren Raum ein. Sie erscheinen als eine Art von Silhouetten, da es draussen sehr hell ist.

Szenenwechsel: Sehr gefährliche Situation.
Eine ganze Stadt steht auf Dynamit. Ich bewege mich am Rand der Stadt, quasi in einer Beobachterfunktion. Dynamit Würste sind in einem weitverzweigten System unterirdisch verlegt und können jederzeit hochgehen. Die Wirkung kann man sich leicht vorstellen. Unter mir wankt der Boden in einer bösen Vorahnung.

Was soll das? Na klar! Juden stecken dahinter. Sie wollen sich für das während der Schoah erlittene Unrecht rächen. Auge um Auge, Zahn um Zahn!

Sinnbild:
Ich bin erst vor Kurzem erwacht und noch nicht fertig bekleidet. Meine Berufung als Erlöser Israels muss erst noch Realität werden. Der düstere Raum weist auf die noch beschränkte Erkenntnisfähigkeit hin. Als Beobachter des Abbildes der Wirklichkeit kann ich noch nicht eingreifen. Ich habe aber einen Auftrag an Menschen, die erst schemenhaft in Erscheinung treten, weil sie aus dem hellen Licht in den Reinkarnationskreislauf wieder eintreten. In diesem Moment wird mir klar, warum das Licht in der totalen Mondfinsternis von links kam.

Als Christ vertrete ich die Lehre von Jeschua HaMaschiach. Diese hat er in der sogenannten Bergpredigt deutlich verkündet.

In Matthäus 5 lesen wir in der 'Revidierte Elberfelder Bibel': 
Erfüllung des Gesetzes: Was ist Vergelten?
38 Ihr habt gehört, daß gesagt ist: Auge um Auge und Zahn um Zahn.   
39 Ich aber sage euch: Widersteht nicht dem Bösen, sondern wenn jemand dich auf deine rechte Backe schlagen wird, dem biete auch die andere dar.

Der dazugehörige Gesetzestext in 3. Mose 24:
19 Wenn jemand seinem Nächsten einen Schaden zufügt: wie er getan hat, so soll ihm getan werden:   
20 Bruch um Bruch, Auge um Auge, Zahn um Zahn; wie er einem Menschen einen Schaden zufügt, so soll ihm zugefügt werden.

Dass es hier um Schadenersatz und nicht um Vergeltung geht, hat Frau Susanne Schmid-Grether in ihrem Buch "Jesus der Jude" Band 2 (JCFV - Schoresch, 8620 Wetzikon ZH) nachvollziehbar dargelegt. Bei den Christen ist ihre Botschaft aber nicht angekommen.

Warum? Der Vergeltungsdrang ist ein Urinstinkt. Der Mensch wehrt sich reflexartig für sein Leben.

Darum musste Jeschua HaMaschiach sein Leben am Kreuz lassen. Damit hat er das Gesetz seines Vaters für alle Menschen erfüllt. Als 'wiedergeborene' Menschen, in direkter Abhängigkeit von JAHWEH, können wir das verschärfte 'Gesetz' von Jeschua HaMaschiach, wie es und in der Bergpredigt überliefert ist, erfüllen. 

JAHWEH SELBST steht uns bei.

Anruf:
Vertraue JAHWEH!


1. Oktober 2015
jom chamischi - 4. Tag von Sukkot - 18. Tischri 5776 - Gnade und Erbarmen

Heute Morgen war ich leicht irritiert, dass ich zu Gnade und Erbarmen keine Bibelstelle fand. Das hat mich den ganzen Tag durch begleitet. Vorhin habe ich es nochmals versucht und ich bin fündig geworden. DAS REICH IST GEKOMMEN. In Psalm 103,4 steht es: hameatrechi chessed werachamim: (ER) der dich krönt mit Gnade und Erbarmen.

JAHWEH erzieht mich zu Gnade und Erbarmen und braucht dazu etwas rabiate Methoden.

Bisher glaubte ich, dass der 2. Messias Gerichtsfunktion habe. Das ist aber nicht das eigentliche Ziel des Wiederkommenden. Das hauptsächliche Ziel ist die Wiederherstellung des Paradieses.
 

Der 1. Messias war Gnade und Wahrheit, nicht Gnade und Erbarmen. Er brachte das Schwert: "Meint nicht, daß ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert." 


Der 2. Messias bringt eine weltweite Erweckung. Das wird allerding kein Spaziergang sein, sondern ein Wettkampf. 


1. Oktober 2015
jom chamischi - 4. Tag von Sukkot - 18. Tischri 5776 - die Türglocke läutet

Ich erwache und habe den Eindruck, es habe an der Haustür geläutet. Mir ist klar, dass das nicht der 'Wirklichkeit' entspricht, erhebe mich aber um 3h50.

Als Erstes gebe ich den Tagebucheintrag von der 'Geisterstunde' frei, d.h. ich setze ihn online. Dann publiziere ich ihn bei Facebook. Bei LinkedIn werde ich aufgefordert meine Handynummer einzugeben, um das Konto nicht zu verlieren. Ich befolge den Rat, weil das Handy ja mein 'Eselsfüllen' ist.


1. Oktober 2015
jom chamischi - 4. Tag von Sukkot - 18. Tischri 5776 - JAHWEH stellt mich auf die Probe

Zum dritten Mal sitze ich diese Nacht am Computer. Ehrlicherweise bin ich verärgert. Nach 4 h legte ich mich ins Bett und bat Gott mir nochmals Schlaf zu geben, vor dem geplanten Aufstehen um 5h15. ER hat meine Bitte erhört, weckt mich aber schon wieder vor 5 h mit einem Traum an einem Bankschalter, wo sich der Bankbeamte über mich aufregt, weil mir eine Kontonummer gleichgültig ist. Ich bleibe schmollend liegen, wohl wissend, dass ich nicht im Recht bin gegenüber JAHWEH. Ich fühle mich trotzdem schikaniert, erhebe mich aber nach einigem Zögern um 5h03.

Nun beginne ich zu verstehen: Ich, Jehoschua, König Messias der Welt muss Erbarmen lernen. Gestern Morgen habe ich in der Bibel gelesen, dass die Königskrone aus Gnade und Erbarmen bestehe. Später habe ich die Stelle nochmals gesucht, aber nicht mehr gefunden.

Immer wieder verfalle ich der gleichen Versuchung: Ich möchte gern meinen Frieden. Der Friede der Welt ist mir dagegen ziemlich gleichgültig.

LIEBER VATER IM HIMMEL, VERGIB MIR BITTE.

Danke, lieber Vater für Deine unbegrenzte Geduld mit mir. Die Kontonummer ist mir tatsächlich ja nicht gleichgültig, sonst hätte ich die Nummer meines Eselsfüllens bei LinkedIn nicht hinterlegt.

Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob ich die Probe bestanden habe. Aber ich glaube, dass mich unser Himmlischer Vater nicht losgelassen hat.

Immerhin habe ich gemerkt, dass ich nie mehr um Schlaf bitten soll. Glaube ist angesagt, dass JAHWEH genau weiß, was ich brauche.


1. Oktober 2015
jom chamischi - 4. Tag von Sukkot - 18. Tischri 5776 - dankt, ruft, verkündet singt, spielt, redet

"Dankt JAHWEH! Ruft in Seinem Namen! Verkündet unter Völkern Seine Taten! Singt IHM! Spielt IHM! Redet von all Seinen Wundern!" (Psalm 105,1+2, Eigenübersetzung, internes Los)

הודו ליהבה קראו בשמו הודיעו בעמים עלילותיו שיר-לו זמרו-לו שיחו בכל-נפלאתיו

hodu laYAHWEH kir'u bischmo hodi'u baamim alilotaw schiru-lo samru-lo ssichu bechol-nifl'otaw

Sechs ausdrückliche Befehle in zwei Versen, das ist schon etwas Besonderes. Ich glaube mich mit meiner Internetseite dazu berufen.

Ja, danken will ich JAHWEH, dass ER mich vom Trinitätsdogma befreit hat.
Ja, rufen will ich in Seinem Namen. Was ich von JAHWEH erkenne, vertrete ich vehement.
Ja, verkünden will ich Seine Taten unter Völkern. Dazu dient meine Internetseite.
Ja, singen will ich IHM. Ich tue es jeden Morgen im "stillen Kämmerlein".
Ja, spielen will ich IHM. Ich darf dem großen Orchester den Ton angeben und mitspielen.
Ja, ich will von all Seinen Wundern reden. Es sind viele und werden immer mehr!

Bruder Yun hat mir ausdrücklich bestätigt, dass die Berufung an den Juden lebenslänglich währt.


1. Oktober 2015
jom chamischi - 4. Tag von Sukkot - 18. Tischri 5776 - Geisterstunde

Es ist 0h32. Geisterstunde. Soeben war es noch 22h30. Ich habe geträumt, weiß aber nicht mehr was.

Während ich auf dem Klo sitze kommt mir der Zauberstab auf meinem linken Knie in den Sinn. Immer wenn ich nicht geduscht habe (ich dusche nur jeden zweiten Tag) und das linke Bein mit Mandelölcrème einreibe, erscheint auf dem linken Knie ein mysteriöses Zeichen. Lange Zeit war es ein Kreuz; mal ein Doppelkreuz und wenige Male ein Schweizerkreuz.

In letzter Zeit ist es ein dicker Strich, der mich an den Zauberstab von Mose erinnert. Es könnte auch ein Folterwerkzeug sein; auf der einen Seite andeutungsweise ein Handgriff. Vielleicht ein Schwert? Jetzt steigt 'Marigniano' in mir auf; die Schlacht von Marigniano vom 13. und 14. September 1515, um die in der Schweiz ein Historikerstreit ausgebrochen ist. Die einen behaupten, dass die damalige desaströse Niederlage eine allgemeine Besinnung über die Sinnlosigkeit von Kriegen bewirkt, und die schweizerische Neutralität zur Folge gehabt habe. Andere verweisen eine solche Theorie ins Reich der Mythen, um alt Bundesrat Christoph Blocher, und behaupten, erst im Jahr 1848 sei das schweizerische Nationalbewusstsein entstanden.

Wie dem auch sei, niemand kann abstreiten, dass die Schweiz seit 'Marigniano' nicht mehr in einen vergleichbaren Konflikt verwickelt war. Von den umliegenden Staaten werden wir zwar als "Rosinenpicker" beschimpft; was solls? Nicht minder heftig sind auch Eifersuchtsgefühle über die Einmaligkeit der Schweiz wahrnehmbar.


29. September 2015
jom schlischi - zweiter Tag von Sukkot - 16. Tischri 5776 - Trauer in Wonne verwandelt

"... und ICH werde ihre Trauer in Freude verwandeln ..." (Jeremia 31,13 (Teil), Eigenübersetzung, internes Los)

... והפכתי אבלם לששון ...

... wehafachti ewlam lessasson ...

Trauer und Freude, ein totaler Gegensatz. Neuhebräisch wird 'ssasson' sogar auch als 'Jubel' wiedergegeben. Was kann der Grund für diesen Wandel sein? Nach meinem Glauben werden die Juden entdecken, dass der 1. Messias der wahre Messias war und ist. Ich, als 2. Messias bin lediglich sein Nachfolger.
 

Die Entdeckung des 1. Messias durch die Juden hat aber Konsequenzen. Zuerst einmal gibt es ein großes Wehklagen:

"Und ICH werde ausgießen auf das Haus David - und auf die Einwohner Jerusalems - einen Geist der Gnade und des Flehens, so, dass sie zu MIR aufblicken werden, m i t  d e m, den sie durchbohrt haben. Und sie werden über ihm wehklagen,wie man über dem Einzigen wehklagt, und bitterlich über ihm weinen, wie man bitterlich weint über dem Erstgeborenen." (Sacharja 12,10, Eigenübersetzung, ergänzt durch Ludwig Schneider)

Um so größer wird anschließend die Freude sein; eine tiefgreifende, alles verwandelnde Freude. Die Menschen werden nicht mehr die gleichen sein, wie vorher.
 

Damit wird auch offenbar, dass dieses Ereignis die christliche Erfüllung des letzten der drei Wallfahrtsfeste, Sukkot, sein wird. So, wie sich die Ereignisse hier in der Schweiz überstürzen, könnte das bereits das nächste Jahr der Fall sein.


28. September 2015
Sukkot - 15. Tischri 5776 - mit Machttaten von JAHWEH

"Ich will kommen mit Machttaten meines Herrn, JAHWEH! Ich will in Erinnerung bringen Deine Gerechtigkeit, allein DEINE! (Psalm 71,16, Eigenübersetzung, internes Los)

אבוא בגברות אדני יהוה אזכיר צדקתך לבדך

awo bigwurot adonai YAHWEH askir tzidkotcha lewadecha

Dieses interne Los habe ich am 1. Februar 2006 in meine Sammlung aufgenommen. Ich befand mich damals in den Skiferien im Engadin. Am 4. November 2010 habe ich es am letzten Tag meiner Banklehre gezogen. Das dritte Mal war ich wiederum im Engadin. Am 7. Februar 2013 lag ich aber mit diversen Rückenwirbelverletzungen für eine Woche im Spital Samaden, weil ich am 6. Februar 2013 einen ernsthaften Skiunfall erlitt.

Ja, JAHWEH ist nicht zimperlich. Das sollten sich alle, die die Verheißung von Reichenschwand praktizieren, in Erinnerung behalten.

Wenn man aber die unvorstellbar großen und schönen Wunder dagegen abwägt, wird sofort klar, welche Waagschale in die Höhe springt.


28. September 2015
Sukkot - 15. Tischri 5776 - totale Mondfinsternis

Erwachen nach 4h15. Der Höhepunkt der totalen Mindfinsternis ist vorbei, geht es mir durch den Kopf. Diese dauert aber noch bis 5h23 an.

Mit Winterbekleidung und drei Bettflaschen bewehrt, es ist gerade einmal 7° C, mache ich es mir draußen in einem Gartenstuhl mit zwei Sitzkissen bequem. Da ist er nun, der Blutmond, wie er genannt wird. Anhand der Fotos habe ich ihn mir größer vorgestellt. Die linke Seite ist heller als die rechte. Der Sternenhimmel, das All, ist für mich eindrücklicher .

Der Sternenhimmel, ohne ein Wölklein, ist wirklich beeindruckend. Die Verheißung an Abram (später Abraham), dass seine Nachkommenschaft (Same) so sein werde, steht plastisch vor meinen Augen. Auch ich bin einer dieser Nachkommen.

Dann, es ist 5 h vorbei, verschwindet der Mond langsam hinter dem Nachbarhaus. Auf meiner linken Seite erscheint dagegen ein ganz helles Licht über dem Horizont. Es ist bedeutend heller als der hellste Stern und scheint sich zu bewegen. Mir ist klar, hier will mir Gott etwas deutlich machen. Schon früher haben Sternerscheinungen zu mir gesprochen. Das Licht scheint wie wankend, steigt aber eindeutig höher und höher. Neben dem großen, steten Licht des Flugobjekts blinkt noch ein kleines, wie bei einem Flugzeug. Nun ist das Objekt, wie der Mond, hinter dem Dach verschwunden.

Die linke Seite ist für mich die schwierige Seite. Es ist die Gerichtsseite. Das Gericht ist, so hat es Jesus von Nazareth vorausgesagt, unausweichlich. Die einzige Hoffnung setze ich auf die verheißene, weltweite Erweckung; symbolisches Licht von links.

Das war also mein Mond-Tetrade-Erlebnis; das letzte in den nächsten 500 Jahren. Mir ist damit klar, dass der Tiefpunkt für die Judenheit für lange Zeit überwunden ist. Der Höhepunkt der Verfinsterung ist vorbei. Es wird heller werden und die Juden werden ihren Messias erkennen. HalleluJAH!

Heute ist der erste Tag von Sukkot. Sukkot ist das dritte und letzte Wallfahrtsfest nach Jerusalem für die männlichen Juden, das noch keine christliche Entsprechung gefunden hat.

 
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