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Tagebuch


16. September 2015
jom rewii - 3. Tischri 5776 - DU, JAHWEH, wollest umkehren!

"Der DU uns viele und böse Nöte gezeigt hast, DU wollest umkehren! DU wollest uns beleben! Und aus den Tiefen der Erde wollest DU umkehren; mich erhöhen!" (Psalm 71,20, Eigenübersetzung, internes Los)

אשר הראיתנו צרות רבות ורעות תשוב תחיינו ומתהמות הארץ תשוב תעלני

ascher hir'itanu tzarot rabot weraot taschuw techayeinu umithomot haaretz taschuw taaleni

Dieser Vers spricht mich nach dem gestrigen Erleben mit dem Smartphone, dem vermeintlich neuen Eselsfüllen, direkt an. Ich komme mir in die Rolle des JONA zurückversetzt vor, wie im 'Lebenslauf' beschrieben.

JAHWEH war mit Seinen Heerscharen schon beim biblischen Phropheten Jona mit dabei. ER ist gleicherweise bei mir mit dabei.

 

Hier unterbreche ich meinen Eintrag, um nach Möglichkeit meinen Kauf des Smartphones rückgängig zu machen.

 

Nach 1 1/2 Stunden bin ich retour. JAHWEH ist wirklich gnädig. Ich konnte das Abonnement, für das ich eine zweijährige Verpflichtung eingegangen war, ohne weitere Folgen auflösen und das Smartphone zurückgeben. Die erste Auskunft der Verkäuferin, nachdem sie sich telefonisch beim Hauptsitz erkundigt hatte, lautete auf eine Forderung von Fr. 500. In der Zwischenzeit, ich war auf dem WC, nahm sich der Ladenchef der Sache an. Ohne einen Rappen bezahlen zu müssen, wurde alles* storniert. HalleluJAH!

Und die Moral der Geschichte? Die finden wir hier.

 

*einzige Ausnahme, eine separat bestellte Abdeckung (Cover) für Fr. 29.90 konnte nicht abgerechnet werden. 


15. September 2015
jom schlischi - 2. Tischri 5776 - wo ist mein neues "Eselsfüllen" hingeraten?

Mein am 7. September 2015 erworbenes günstiges und gutes Smartphone ist im Moment nicht auffindbar. Auf dem Nachmittagsspaziergang hatte ich es noch dabei. Die extra angeschaffte Umhängetasche sollte ein Verlieren verhindern. JAHWEH will mich etwas lehren.

Tatsächlich habe ich ein Problem. Auf der Suche nach dem "Eselsfüllen" stoße ich in meiner Internetseite auf den 8. Siwan 5775, als ich mit meinem Handy ein wunderbares Gefühl vom Eselsfüllen hatte. Dieses Gefühl habe ich bei der Anschaffung des neuen Handys ganz offensichtlich verdrängt.

Lieber Vater im Himmel, es tut mir leid. Ich bitte DICH um Vergebung. Tue mir bitte die Konsequenzen kund.

 

Das Smartphone habe ich ausfindig gemacht, indem ich die Nummer aufrief. Um den Akku aufzuladen, hatte ich es auf das Büchergestell gelegt und schlicht vergessen.


15. September 2015
jom schlischi - 2. Tischri 5776 - was geschieht mit Jerusalem?

"Denn Volk soll in Zion wohnen, in Jerusalem. Sein Weinen darfst du nicht weinen. ER will dir gewiss gnädig sein zur Stimme deines Schreiens. Wie Sein Hören, hat ER dir geantwortet." (Jesaja 30,19, Eigenübersetzung, internes Los)

כי-עם בציון ישב ברושלם בכו לא-תבכה חנון יחנך לקול זעקך כשמעתו ענה

ki-am betzion yeschew biruschalam bacho lo-tiwkeh chanon yochncha lekol saakecha keschom'ato anach

Was für ein Volk soll in Zion wohnen? In Jerusalem ist es klar; ein Völkergemisch. Neben einer Mehrheit an Juden wohnen hier Muslime und wenige Christen und andere Religionen. Jerusalem ist ein eigentlicher Schmelztiegel; die Welthauptstadt. Es geht entsprechend zu und her. Die Muslime haben Herrschaftsanspruch, die Juden nicht minder. Die Christen, noch am harmlosesten, streiten sich um die Grabeskirche.

Zion hat aber eine andere Qualität als Jerusalem. Zion ist die geistige Stadt. In ihr wird der Kampf entschieden. Dort hat Selbstmitleid und Weinen keinen Platz; Schreien wohl. Schreien, dass JAHWEH durchgreifen möge; dass Sein Wille geschehen möge.

JAHWEH hat, entsprechend Seinem Hören, dem Volk im Geist bereits geantwortet. ER will ihm, in Zion, gewiss gnädig sein.

Aus dem Gesagten wird deutlich, dass zwischen Geist und Materie ein Riesenunterschied besteht. Die Materie entstammt dem Geist.


14. September 2015
jom scheni - 1. Tischri 5776 - darf JAHWEH nicht?

"Denn DU darfst meine Seele nicht der Unterwelt überlassen!" (Psalm 16,10a, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

כי לא-תעזב נפשי לשאול

ki lo-taasow nafschi lisch'ol

Im Zusammenhang mit den Geboten ist das hebräische "lo" das strengste Verbot überhaupt. Das weiß ich aus den grammatikalischen Erklärungen des Losungsbuches.

Es befremdet mich, dass ich JAHWEH etwas verbieten solle. Andererseits steht ER SELBST ja hinter Seinem Wort.

Nun, es gibt hier zwei Erklärungsmöglichkeiten:
 

  1. Mein Bruder ist hindurchgeführt worden und lebt jetzt in einem anderen Raum.
  2. Die Entrückung
    Ich weiß es zwar nicht, aber ich glaube es. Folgende Überlegungen geben mir dazu die Hoffnung: Obgleich mein Bruder und ich in 'zwei verschiedenen Welten' leben, haben wir noch eine gemeinsame, große Aufgabe vor uns. Wir sollen Bankmanager werden. Ich stelle mir vor, dass diese Aufgabe zeitlich nicht beschränkt ist. JAHWEH weiß es! Das genügt mir.
     

JAHWEH, der Unfassbare, ordnet sich den Menschen unter, die Seinen Willen tun. Das ist für mich ein ganz neuer Gedanke, der aber zum neuen Jahr 5776 passt.


13. September 2015
jom rischon - 29. Elul 5775 - Geht nach Israel!

"Neigt eure Ohren und kommt (geht) zu mir! Hört! so soll eure Seele leben!"
(Jesaja 55,3a, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

הטו אזנכם ולכו אלי שמעו ותחי נפשכם

hatu osnchem ulchu elai schim'u utchi nafschchem

Hört hin! Das ist ein Aufruf des Messias an die Diasporajuden. Geht nach Israel! Ihr werdet mich, Jehoschua, dort treffen. JAHWEH wird mich zur genau richtigen Zeit dorthin bringen.

Es geht um Leben oder Tod eurer Seele!


13. September 2015
jom rischon - 29. Elul 5775 - JAHWEH und die Erde

"- Für David, ein Psalm - Zu JAHWEH gehört die Erde und alles in ihr, Erdkreis und Bewohner in ihm."
(Psalm 24,1, Eigenübersetzung, internes Los)

לדוד מזמור ליהוה הארץ ומלואה תבל וישבי בה

ledawid mismor laYAHWEH haaretz umloah tewel weyoschwei wah

Eigenartig, dass der Schöpfer des Universums anscheinend so viel Wert auf die Erde legt. Hat die Bibel recht, wenn sie den Bewohnern der Erde (Menschen,Tiere, Pflanzen) diese Wichtigkeit gibt? Wenn wir auf die heutige Wissenschaft schauen, kann das nicht stimmen. Mit Galileo Galilei hatte sie doch bewiesen, dass die katholische Kirche falsch lag.

Nun behaupte ich, Jehoschua, dass sowohl Kirche wie Wissenschaft falsch lagen und liegen. Sie glauben nicht, dass ein glaubender Mensch in der Lage ist, Berge zu versetzen; nicht nur allegorisch, sondern tatsächlich. Ich glaube das tatsächlich, und dieser Glaube ist auch der Grund, dass ich aus 'Bibel in unserer Zeit' ausgeschlossen wurde.

Meinem Glauben liegt kein theologisches System zugrunde. Mein Glaube ist kontinuierlich gewachsen; Schritt für Schritt an der Hand von JAHWEH mit entsprechenden Erfahrungen, bzw. Führungen.

Grundlage ist die Verheißung von Reichenschwand:

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste, was du dir vorstellen kannst, nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“

Alle, die in der Lage sind das zu glauben, denen steht der Himmel offen. Sie werden in der Lage sein, in die 'neue Welt' einzutreten.


11. September 2015
jom schischi - 27. Elul 5775 - DEINE Hilfe ist alles

Nach dem heutigen, schwierigen Morgen ist für mich die Hilfe von YAHWEH alles. Deshalb bete ich Psalm 106,4 aus vollem Herzen:

"Gedenke meiner, JAHWEH, beim Wohlgefallen Deines Volkes!
Nimm DICH meiner an mit Deiner Hilfe!"
(Eigenübersetzung, internes Los)

זכרני יהוה ברצון עמך פקדני בישועתך

sochreni YAHWEH birtzon amecha pokdeni bischuatecha

JAHWEH will, dass ich IHM, als 2. Messias, SEIN Volk neu wohlgefällig mache. Ich habe von Herzen zugestimmt, habe aber gemerkt, dass das keine einfache Sache ist.

Ja, sich in die Abhängigkeit von JAHWEH zu begeben will überlegt sei. Die Verheißung von Reichenschwand gedankenlos anzunehmen, dürfte schwierige Folgen haben.


11. September 2015
jom schischi - 27. Elul 5775 - ich "lerne" Erbarmen

Ich erwache nach an einem Traum und schaue auf die Uhr: Nach 4 h. Ich seufze und drehe mich auf die Seite. Muss ich oder muss ich nicht aufstehen? Ich muss nicht, ich war doch schon nach 1 h längere Zeit auf, um mir einen Polittalk über das herrschende Flüchtlingsdrama fertig anzuschauen. 'Bist du sicher?' Ich bin nicht sicher. Aber, lieber Vater im Himmel, Du bist doch kein Sadist? 'Nein, bin ICH nicht.' Da ein gesetzter Link auf meine gestrige Erfahrung um 5 h 30 nicht anspricht, suche ich das Wort "aber", um zu schauen, wieviel Mal es im Text vorkommt. Jetzt zeigt der Zähler: 4, vorher 2. Offenbar liege ich richtig mit diesem Tagebucheintrag. Im gesichterten Modus erscheint bei den beiden ersten Malen ein dunkler Bildschirm, ohne das Wort anzuzeigen.

Das ist für mich kein neues Phänomen. Immer wieder schon einmal konnte ich es beobachten. Es stimmte mich immer ganz ehrfürchtig, steht der dunkle Bildschirm für mich doch wie für Scheol, Unterwelt, bzw. für das andere Lokal, wo sich mein Bruder als Bankangestellter befindet.

Das Ganze ist für mich wie eine Veranschaulichung von Folter durch Schlafentzug. Ich muss Erbarmen lernen.

 

Heute Nachmittag um 3 h will mich meine Tochter sprechen. Ich spüre, dass sie Angst hat. Thema wird meine geplante verspätete Ankunft an ihrem Hochzeitsfest sein, wegen Einhaltung des Schabat. Ich möge mich hüten, etwas Unpassendes zu sagen, in Anwesenheit ihrer neuen italienischen Verwandtschaft. Unbewusst spürt sie offenbar, dass es um ihr "Sterben" geht.

Im Polittalk habe ich am Schluss gegenüber dem Juden Michel Friedman, dessen Eltern staatenlose Flüchtlinge gewesen waren, eine gewisse Empathie empfunden. Das Gleiche werde ich gegenüber meiner Tochter versuchen.


10. September 2015
jom chamischi - 26. Elul 5775 - nochmals ein Traum

Um 5h30 ein neuer Traum um die gleiche Sache. Die Müdigkeit verhindert ein sofortiges Aufstehen. Nach weiteren 10 Minuten Schlaf erhebe ich mich widerwillig. Der Traumgegenstand ist nicht mehr im Gedächtnis. Schuldgefühl und Selbstmitleid wechseln sich ab. Ich tappe aus dem Schlafzimmer und stoße links an den Kasten. Links bedeutet für mich Nicht-Glaube=Aberglaube. Ich fühle mich schlecht.

Vergib mir, Vater im Himmel, meinen Unglauben und meine Nachlässigkeit. Bitte erbarme Dich meiner!

 

Danke, dass DU mir deutlich vor Augen führst, dass ich noch viel zu lernen habe, wie auch meine Frau.


10. September 2015
jom chamischi - 26. Elul 5775 - JAHWEH verändert sich nie

"Denn Ich, JAHWEH, habe Mich nicht verändert,
aber ihr, Söhne Jakobs, habt nicht aufgehört. (euch zu verändern)"
(Maleachi 3,6, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

כי אני יהוה לא שניתי ואתם בני-יעקב לא כליתם

ki ani YAHWEH lo schaniti weatem bnei-yaakow lo chlitem

Dass sich die Menschen verändern, darüber besteht kein Zweifel. Man muss nur die Veränderung der Gebräuche und der Kulturen beobachten. Die ultraorthodoxen Juden versuchen krampfhaft an ihrem übernommenen Aussehen an Kleidern und Haartracht festzuhalten. Mit dem Aussehen von Abraham hat das aber ja gar nichts zu tun. Im 5. Jahrhundert vor Chr., als Maleachi als Prophet wirkte, dominierten die Griechen das geistige Weltgeschehen. Von den Juden habe ich in diesem Jahrhundert im Internet nichts gefunden.

JAHWEH hat sich aber seit Ewigkeiten nicht verändert! Daraus wird klar, dass menschliches Bemühen in der Sache nichts bewirken kann. Alle Menschen sind völlig von Gott abhängig.

Und doch sind die Juden die von JAHWEH auserwählten Menschen, nur hat ER diese in den ersten Jahrhunderten nach Chr. über die ganze Erde zerstreut. Die noch nicht erfüllten Verheißungen von JAHWEH werden sich unweigerlich erfüllen. Der wiederkommende Messias hat darin seine entscheidende Bedeutung.

 
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