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Tagebuch


1. Oktober 2015
jom chamischi - 4. Tag von Sukkot - 18. Tischri 5776 - die Türglocke läutet

Ich erwache und habe den Eindruck, es habe an der Haustür geläutet. Mir ist klar, dass das nicht der 'Wirklichkeit' entspricht, erhebe mich aber um 3h50.

Als Erstes gebe ich den Tagebucheintrag von der 'Geisterstunde' frei, d.h. ich setze ihn online. Dann publiziere ich ihn bei Facebook. Bei LinkedIn werde ich aufgefordert meine Handynummer einzugeben, um das Konto nicht zu verlieren. Ich befolge den Rat, weil das Handy ja mein 'Eselsfüllen' ist.


1. Oktober 2015
jom chamischi - 4. Tag von Sukkot - 18. Tischri 5776 - JAHWEH stellt mich auf die Probe

Zum dritten Mal sitze ich diese Nacht am Computer. Ehrlicherweise bin ich verärgert. Nach 4 h legte ich mich ins Bett und bat Gott mir nochmals Schlaf zu geben, vor dem geplanten Aufstehen um 5h15. ER hat meine Bitte erhört, weckt mich aber schon wieder vor 5 h mit einem Traum an einem Bankschalter, wo sich der Bankbeamte über mich aufregt, weil mir eine Kontonummer gleichgültig ist. Ich bleibe schmollend liegen, wohl wissend, dass ich nicht im Recht bin gegenüber JAHWEH. Ich fühle mich trotzdem schikaniert, erhebe mich aber nach einigem Zögern um 5h03.

Nun beginne ich zu verstehen: Ich, Jehoschua, König Messias der Welt muss Erbarmen lernen. Gestern Morgen habe ich in der Bibel gelesen, dass die Königskrone aus Gnade und Erbarmen bestehe. Später habe ich die Stelle nochmals gesucht, aber nicht mehr gefunden.

Immer wieder verfalle ich der gleichen Versuchung: Ich möchte gern meinen Frieden. Der Friede der Welt ist mir dagegen ziemlich gleichgültig.

LIEBER VATER IM HIMMEL, VERGIB MIR BITTE.

Danke, lieber Vater für Deine unbegrenzte Geduld mit mir. Die Kontonummer ist mir tatsächlich ja nicht gleichgültig, sonst hätte ich die Nummer meines Eselsfüllens bei LinkedIn nicht hinterlegt.

Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob ich die Probe bestanden habe. Aber ich glaube, dass mich unser Himmlischer Vater nicht losgelassen hat.

Immerhin habe ich gemerkt, dass ich nie mehr um Schlaf bitten soll. Glaube ist angesagt, dass JAHWEH genau weiß, was ich brauche.


1. Oktober 2015
jom chamischi - 4. Tag von Sukkot - 18. Tischri 5776 - dankt, ruft, verkündet singt, spielt, redet

"Dankt JAHWEH! Ruft in Seinem Namen! Verkündet unter Völkern Seine Taten! Singt IHM! Spielt IHM! Redet von all Seinen Wundern!" (Psalm 105,1+2, Eigenübersetzung, internes Los)

הודו ליהבה קראו בשמו הודיעו בעמים עלילותיו שיר-לו זמרו-לו שיחו בכל-נפלאתיו

hodu laYAHWEH kir'u bischmo hodi'u baamim alilotaw schiru-lo samru-lo ssichu bechol-nifl'otaw

Sechs ausdrückliche Befehle in zwei Versen, das ist schon etwas Besonderes. Ich glaube mich mit meiner Internetseite dazu berufen.

Ja, danken will ich JAHWEH, dass ER mich vom Trinitätsdogma befreit hat.
Ja, rufen will ich in Seinem Namen. Was ich von JAHWEH erkenne, vertrete ich vehement.
Ja, verkünden will ich Seine Taten unter Völkern. Dazu dient meine Internetseite.
Ja, singen will ich IHM. Ich tue es jeden Morgen im "stillen Kämmerlein".
Ja, spielen will ich IHM. Ich darf dem großen Orchester den Ton angeben und mitspielen.
Ja, ich will von all Seinen Wundern reden. Es sind viele und werden immer mehr!

Bruder Yun hat mir ausdrücklich bestätigt, dass die Berufung an den Juden lebenslänglich währt.


1. Oktober 2015
jom chamischi - 4. Tag von Sukkot - 18. Tischri 5776 - Geisterstunde

Es ist 0h32. Geisterstunde. Soeben war es noch 22h30. Ich habe geträumt, weiß aber nicht mehr was.

Während ich auf dem Klo sitze kommt mir der Zauberstab auf meinem linken Knie in den Sinn. Immer wenn ich nicht geduscht habe (ich dusche nur jeden zweiten Tag) und das linke Bein mit Mandelölcrème einreibe, erscheint auf dem linken Knie ein mysteriöses Zeichen. Lange Zeit war es ein Kreuz; mal ein Doppelkreuz und wenige Male ein Schweizerkreuz.

In letzter Zeit ist es ein dicker Strich, der mich an den Zauberstab von Mose erinnert. Es könnte auch ein Folterwerkzeug sein; auf der einen Seite andeutungsweise ein Handgriff. Vielleicht ein Schwert? Jetzt steigt 'Marigniano' in mir auf; die Schlacht von Marigniano vom 13. und 14. September 1515, um die in der Schweiz ein Historikerstreit ausgebrochen ist. Die einen behaupten, dass die damalige desaströse Niederlage eine allgemeine Besinnung über die Sinnlosigkeit von Kriegen bewirkt, und die schweizerische Neutralität zur Folge gehabt habe. Andere verweisen eine solche Theorie ins Reich der Mythen, um alt Bundesrat Christoph Blocher, und behaupten, erst im Jahr 1848 sei das schweizerische Nationalbewusstsein entstanden.

Wie dem auch sei, niemand kann abstreiten, dass die Schweiz seit 'Marigniano' nicht mehr in einen vergleichbaren Konflikt verwickelt war. Von den umliegenden Staaten werden wir zwar als "Rosinenpicker" beschimpft; was solls? Nicht minder heftig sind auch Eifersuchtsgefühle über die Einmaligkeit der Schweiz wahrnehmbar.


29. September 2015
jom schlischi - zweiter Tag von Sukkot - 16. Tischri 5776 - Trauer in Wonne verwandelt

"... und ICH werde ihre Trauer in Freude verwandeln ..." (Jeremia 31,13 (Teil), Eigenübersetzung, internes Los)

... והפכתי אבלם לששון ...

... wehafachti ewlam lessasson ...

Trauer und Freude, ein totaler Gegensatz. Neuhebräisch wird 'ssasson' sogar auch als 'Jubel' wiedergegeben. Was kann der Grund für diesen Wandel sein? Nach meinem Glauben werden die Juden entdecken, dass der 1. Messias der wahre Messias war und ist. Ich, als 2. Messias bin lediglich sein Nachfolger.
 

Die Entdeckung des 1. Messias durch die Juden hat aber Konsequenzen. Zuerst einmal gibt es ein großes Wehklagen:

"Und ICH werde ausgießen auf das Haus David - und auf die Einwohner Jerusalems - einen Geist der Gnade und des Flehens, so, dass sie zu MIR aufblicken werden, m i t  d e m, den sie durchbohrt haben. Und sie werden über ihm wehklagen,wie man über dem Einzigen wehklagt, und bitterlich über ihm weinen, wie man bitterlich weint über dem Erstgeborenen." (Sacharja 12,10, Eigenübersetzung, ergänzt durch Ludwig Schneider)

Um so größer wird anschließend die Freude sein; eine tiefgreifende, alles verwandelnde Freude. Die Menschen werden nicht mehr die gleichen sein, wie vorher.
 

Damit wird auch offenbar, dass dieses Ereignis die christliche Erfüllung des letzten der drei Wallfahrtsfeste, Sukkot, sein wird. So, wie sich die Ereignisse hier in der Schweiz überstürzen, könnte das bereits das nächste Jahr der Fall sein.


28. September 2015
Sukkot - 15. Tischri 5776 - mit Machttaten von JAHWEH

"Ich will kommen mit Machttaten meines Herrn, JAHWEH! Ich will in Erinnerung bringen Deine Gerechtigkeit, allein DEINE! (Psalm 71,16, Eigenübersetzung, internes Los)

אבוא בגברות אדני יהוה אזכיר צדקתך לבדך

awo bigwurot adonai YAHWEH askir tzidkotcha lewadecha

Dieses interne Los habe ich am 1. Februar 2006 in meine Sammlung aufgenommen. Ich befand mich damals in den Skiferien im Engadin. Am 4. November 2010 habe ich es am letzten Tag meiner Banklehre gezogen. Das dritte Mal war ich wiederum im Engadin. Am 7. Februar 2013 lag ich aber mit diversen Rückenwirbelverletzungen für eine Woche im Spital Samaden, weil ich am 6. Februar 2013 einen ernsthaften Skiunfall erlitt.

Ja, JAHWEH ist nicht zimperlich. Das sollten sich alle, die die Verheißung von Reichenschwand praktizieren, in Erinnerung behalten.

Wenn man aber die unvorstellbar großen und schönen Wunder dagegen abwägt, wird sofort klar, welche Waagschale in die Höhe springt.


28. September 2015
Sukkot - 15. Tischri 5776 - totale Mondfinsternis

Erwachen nach 4h15. Der Höhepunkt der totalen Mindfinsternis ist vorbei, geht es mir durch den Kopf. Diese dauert aber noch bis 5h23 an.

Mit Winterbekleidung und drei Bettflaschen bewehrt, es ist gerade einmal 7° C, mache ich es mir draußen in einem Gartenstuhl mit zwei Sitzkissen bequem. Da ist er nun, der Blutmond, wie er genannt wird. Anhand der Fotos habe ich ihn mir größer vorgestellt. Die linke Seite ist heller als die rechte. Der Sternenhimmel, das All, ist für mich eindrücklicher .

Der Sternenhimmel, ohne ein Wölklein, ist wirklich beeindruckend. Die Verheißung an Abram (später Abraham), dass seine Nachkommenschaft (Same) so sein werde, steht plastisch vor meinen Augen. Auch ich bin einer dieser Nachkommen.

Dann, es ist 5 h vorbei, verschwindet der Mond langsam hinter dem Nachbarhaus. Auf meiner linken Seite erscheint dagegen ein ganz helles Licht über dem Horizont. Es ist bedeutend heller als der hellste Stern und scheint sich zu bewegen. Mir ist klar, hier will mir Gott etwas deutlich machen. Schon früher haben Sternerscheinungen zu mir gesprochen. Das Licht scheint wie wankend, steigt aber eindeutig höher und höher. Neben dem großen, steten Licht des Flugobjekts blinkt noch ein kleines, wie bei einem Flugzeug. Nun ist das Objekt, wie der Mond, hinter dem Dach verschwunden.

Die linke Seite ist für mich die schwierige Seite. Es ist die Gerichtsseite. Das Gericht ist, so hat es Jesus von Nazareth vorausgesagt, unausweichlich. Die einzige Hoffnung setze ich auf die verheißene, weltweite Erweckung; symbolisches Licht von links.

Das war also mein Mond-Tetrade-Erlebnis; das letzte in den nächsten 500 Jahren. Mir ist damit klar, dass der Tiefpunkt für die Judenheit für lange Zeit überwunden ist. Der Höhepunkt der Verfinsterung ist vorbei. Es wird heller werden und die Juden werden ihren Messias erkennen. HalleluJAH!

Heute ist der erste Tag von Sukkot. Sukkot ist das dritte und letzte Wallfahrtsfest nach Jerusalem für die männlichen Juden, das noch keine christliche Entsprechung gefunden hat.


27. September 2015
Erew Sukkot - 14. Tischri 5776 - soll Jerusalem nochmals zerstört werden?

"(ER) richtet das Wort Seines Knechts auf und den Rat Seiner Boten will ER vollenden.
Der zu Jerusalem sagt: 'Du sollst bewohnt sein' und zu den Städten Judas:
'Ihr sollt gebaut sein und seine Trümmer, ICH will sie aufrichten!'" 

(Jesaja 44,26, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

מקים דבר עבדו ועצת מלאכיו ישלים האמר לירושלם תושב ולערי יהודה תבנינה וחרבותיה אקומם

mekim dwar awdo waatzat mal'achaw yaschlim haomer liruschalam tuschaw ulearei yehudah tibaneinah wichorwoteiha akomem

Das ist eine von mir bisher noch nicht publizierte, wunderbare, sehr alte Verheißung von JAHWEH für Sein Volk, die bisher noch nicht erfüllt werden konnte. Die beiden vorangehenden Verse (Jesaja 44,24+25) machen deutlich warum:

Ankündigung der Herrschaft des Kyrus zum Heil Israels
24 So spricht der HERR, dein Erlöser und der dich vom Mutterleib an gebildet hat: Ich, der HERR, bin es, der alles wirkt, der die Himmel ausspannte, ich allein, der die Erde ausbreitete - wer war <da> bei mir?   
25 <Ich bin es,> der die Wunderzeichen der Orakelpriester platzen läßt und die Wahrsager zu Narren macht, der die Weisen zur Umkehr zwingt und ihr Wissen zur Torheit macht,
(Revidierte Elberfelder Bibel)

Der 'Kyrus' fehlt noch. Griechischer Titel für den Kaiser. Kyrios ist der "Herr"! - Ehrentitel für Jesus, den Christus, den Gesalbten. Ich, Eugen (griechisch: wohlgeboren) erkenne mich in diesem Kyrus als reinkarnierter Jesus von Nazareth, als 2. Messias bzw. als den zweiten Gesalbten/Zeugen. Mein neuer Name ist Jehoschua (JAHWEH hilft), womit die Verbindung zu den 'Hebräern' gegeben ist.

Jerusalem darf nicht ein weiteres Mal zerstört werden. Orakelpriester und Wahrsager, und damit der Aberglaube, müssen verschwinden. Gefragt ist echter Glaube in völliger Abhängigkeit von JAHWEH:

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste, was du dir vorstellen kannst, nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“ 

Die Verheißung von Reichenschwand ist der Schlüssel. Ich habe ihn im Glauben an mich genommenAlle Menschen sind zum Glauben aufgerufen. 

Der Schlüssel gehört zu dem leistungsfähigen Auto, das den Zug zum Stehen gebracht hat.


27. September 2015
Erew Sukkot - 14. Tischri 5776 - ein Apfel

Im Traum nach 6 h sehe ich das Ausrufezeichen, wie es bei facebook erscheint, wenn ich gefühlsmäßig einen gelungenen Tagebucheintrag veröffentlicht habe. Es ist identisch mit demjenigen neben meinem Aufruf: "Übersetzer gesucht". Bei facebook steht es jeweils neben dem Textanfang und verschwindet, wenn ich den ganzenText anklicke. Bei LinkedIn, wo ich auch publiziere, ist das anders. Dort fehlt das Ausrufezeichen. Dort erscheinen einfach die ersten drei Zeilen inklusive Titel.

Im Traum wandelt sich nun aber das Bild: Das Ausrufezeichen reduziert sich auf einen Apfelstiel eines beleuchteten, schönen Apfels. Dann sehe ich eine harmonische Landschaft - und - weg ist sie! Ich erwache in der irdischen Wirklichkeit.

Wesen:
Ein Ausrufezeichen, das sich in einen wunderschönen Apfel verwandelt.

Realitätsbezug:
Apfel, den mir die Vize-Oberin im St. Johannis Konvent beim Abschied aus dem Selbsterfahrungsseminar 1980 überreicht hatte, begleitet von der Bemerkung, dass ich einen durchdringenden Blick habe.
Ein Frosch, der kürzlich mit seinen kugelrunden Augen aus dem Biotop vor unserer Ess-Ecke keck zum Wasser herausgeschaut und mich an den 'Froschkönig' erinnert hat.

Sinnbild:
Die Traumerfahrung erinnert mich an das 'Märlein' vom Froschkönig, der sich durch den Kuss einer Prinzessin in einen Prinzen verwandelt hat.
Eine ähnliche Verwandlung erwarte ich noch gegenüber meiner Frau.

Anruf:
Nimm es an, trotzdem, dass deine Eltern mit Märchen nichts wirklich zu tun haben wollten.
 

PS
Da gibt es natürlich noch eine viel näher liegende Geschichte; nämlich die 'Eva-Geschichte', wo Eva frevlerisch den Apfel vom Baum der Erkenntnis genommen hat.


26. September 2015
Schabat - 13. Tischri 5776 - eine Anthroposophin

Ich erwache 6h04, 4 Minuten verspätet gegenüber der mir vorgenommenen Aufstehzeit an einem Traum, in dem ich mit einer ehemaligen Schulkollegin, einer ernsthaften Anthroposophin, engagiert über transitorische Aktiven und Passiven diskutiere. Sie fände diese Abgrenzungsfragen lächerlich. Meinerseits weise ich auf die Wichtigkeit hin, um ein realistisches Abbild der Wirklichkeit zu bekommen. In meiner privaten, monatlichen Buchhaltung wende ich das Prinzip natürlich auch nicht an.

 

Wesen:
Wie wichtig ist eine möglichst große Genauigkeit?

Realitätsbezug:
Ich habe 4 Minuten Verspätung in meiner Marschtabelle.

Sinnbild:
Von Natur aus neige ich zu Perfektionismus. Als Enneagramm Typ 5 habe ich zu Enneagramm Typ 1 in dieser Beziehung eine Ähnlichkeit, obschon das eigentlich nicht der Typenlehre entspricht. Enneagramm ist aber nicht alles. Das Enneagramm ist eine Form von Psychologie, gebunden an die Seele. Die Seele ist an den Körper gebunden und mit diesem sterblich, im Gegensatz zum Geist. Die Anthroposophie hat vergleichbare Qualitäten wie die Psychologie, reine Lebenshilfe. Im Gegensatz zu den beiden ist echter Glaube in der Ewigkeit, dem Geist begründet und damit unsterblich. 

Anruf:
Achte auf Wahrheit und vermeide den Perfektionismus! 

 
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