DE | EN
Alle Tagebucheinträge

Tagebuch


5. November 2018
jom scheni - 27. Cheschwan 5779 - Gott spricht zu mir in der neuen Geheimwissenschaftssprache

 

In meinem Bauch regten sich die "Raubtiere" kurz nach Mitternacht, als ich in intensivem Fürbittegebet für die Selbstestimmungsinitiative lag. Auf der rechten Seite die Löwen, die für das Gute kämpften und links bösartige Mikroben (Engelwesen), von denen ich meinem Schwiegersohn an Weihnachten 2015 erzählt hatte.

Dann verschoben sich meine Schmerzempfindungen in den Magen, wobei ich mir nicht ganz sicher war, ob es die Herznerven waren, die ich spürte. Als ich meine Position im Bett verlagerte meldete sich ein deutlicher Krampf im rechten Fuss; für mich ein eindeutiges Signal von Gott, aufzustehen und mich meiner "Eselin" zuzuwenden.

Nun sitze ich am Computer und lasse mich durch den Geist Gottes führen. Ich relaxe in meinem Bürostuhl und wiederum höre ich Bauchgeräusche. Für mich als Kopfmensch ist der Bauch zum Ausgleich wichtig. Vor meinem geistigen Auge erscheint die Schweizerfahne von Roger Köppel, Chefredaktor und Inhaber der "Weltwoche", in seiner persönlichen Homepage. Gut zu wissen, dass wir mit unterschiedlichen Mitteln für das Gleiche kämpfen!

Beim Betrachten meines bisherigen Entwurfs des Tagebucheintrags fällt mein Auge auf das Datum: 5. November 2018, für mich ein historische Datum, war der 5. November 2007 doch mein Reisetag nach Jerusalem, nachdem ich mich am 3. November 2007, meinem 70. Geburtstag, von meiner Familie, Freunden und Verwandtschaft im Rössli Lindau "definitiv" verabschiedet hatte.


2. November 2018
Erew Schabat - 24. Cheschwan 5779 - Das Wort Gottes | Die aufrichtigen Gefühle des Schöpfers gegenüber der Menschheit

 

Das Mitleid Gottes am Beispiel von Ninive:

 

https://www.facebook.com/kingdomsalvationde/videos/485338668620335/UzpfSTEwMDAyMjM3NjU4MDgxMTozMzk0MjQ4OTAxNDY3Mjg/?fref=hovercard&hc_location=none

27. Oktober 2018
Schabat - 18. Cheschwan 5779 - schweizerische Selbstbestimmungsinitiative

Vor dem Abstimmungswochenende am 25. November 2018 gehen die emotionalen Wogen der Schweizer und Schweizerinnen schon recht hoch. Glücklicherweise haben wir hier die direkte Demokratie, wo der Stimmbürger echt mitbestimmen kann.

Auf dem Schabat-Spaziergang ist mir der Gedanke zu diesem Tagebucheintrag gekommen. Eigentlicher Auslöser aber ist mein rechtes Hörgerät, das mich am Freitag wieder hellhörig gemacht hat. Diesmal ist mir klar, dass der Grund die neue Geheimwissenschaftssprache ist, wo Links und Rechts grundlegende Bedeutung haben. Links: gut hinschauen, wie im Strassenverkehr; Rechts: gut zuhören. Wir sollen der SVP-Initiative also gut zuhören und uns nicht vom Licht, das von links kommt, blenden lassen.

Roger Köppel, Inhaber und Chefredaktor der "Weltwoche" sowie SVP-Mitglied des Nationalrats habe ich gestern folgende Mail geschickt:
 

"Guten Tag Herr Köppel

Ich danke Ihnen für Ihr neustes Editorial in der "Weltwoche". Vor allem gefällt mir, dass Sie Hans-Peter Portmann als "Volksverächter" boss stellen. Dieser ist, nach meinem Empfinden, ein Gesinnungslump. 

Mein kleiner Beitrag zur Unterstützung der Selbstbestimmungsinitiative ist der Aushang des wohltuend sachlichen SVP-Flyers, den ich an meiner Haustüre ausgehängt habe, ergänzt mit folgender Bemerkung:

"Es gibt viele Argumente gegen die Selbstbestimmungsinitiative

Aber

Die Schweizerische Demokratie ist ein Erfolgsmodell seit 1848"

Ferner gratuliere ich Ihnen zum Präsidium von EU-no. Ich glaube, dass Ihre Nomination der Bewegung Auftrieb verleihen wird, beleuchten Sie die Vielschichtigkeit eines Problems doch immer wieder von verschiedenen Seiten.

In diesem Sinn wünsche ich Ihnen viel Erfolg.

Freundliche Grüsse und Schalom

Eugen alias Jehoschua Senn"


26. Oktober 2018
jom schischi - 17. Cheschwan 5779 - Kundgebungen Gottes | Der Mensch kann nur unter Gottes Führung gerettet werden

 

https://www.kingdomsalvation.org/de/videos/man-can-only-be-saved-amidst-the-management-of-God.html

 

Dieses Video ist so klar und deutlich gesprochen und der Satzaufbau weitgehend auf Anhieb verständlich, so dass ich auf die wörtliche Wiedergabe mit Ausnahme des Schlusses verzichten kann:
 
……  Heute hast du vielleicht nichts von der von Gott bereitgestellten oder von dem von Ihm bereitgestellten Leben gespürt. Solange du jedoch Gott, und deine Entschlossenheit die Wahrheit zu suchen, nicht aufgibst, dann wird immer ein Tag kommen, an dem dir Gottes Lächeln offenbart wird. Denn das Ziel Gottes Führungsarbeit ist, die Menschheit, die unter Satans Herrschaftsbereich steht, wiederzuerlangen, und die Menschheit nicht aufzugeben, die von Satan korrumpiert wurde und sich Gott widersetzt.
                                                                   Gesprochen am 23. September 2005

 

Dieses Datum berührt mich, weil ich am 16. Oktober 2005 im See Genezareth getauft wurde. Der Tagebucheintrag vom 16. März 2015 unter dem Titel: jom scheni - 25. Adar 5775 - hört auf Meine Stimme! zeugt davon.

http://www.jehoschua.org/De/tagebuch/date/2015/3/16/​


21. Oktober 2018
jom rischon - 12. Cheschwan 5779 - Das Wort Gottes | Die Kundgebungen Gottes an das gesamte Universum Die siebte Kundgebung

 

https://www.youtube.com/watch?v=2596XVMKFrI

 

Alle westlichen Zweige sollten Meiner Stimme zuhören:
Seid ihr Mir in der Vergangenheit treu gewesen? Habt ihr Meinen ausgezeichneten Rat befolgt? Habt ihr Hoffnungen, die realistisch und nicht vage und unsicher sind? Des Menschen Loyalität, seine Liebe, sein Glauben – es gibt nichts, ausser dem was von Mir geschaffen wurde, nichts ausser dem, was von Mir geschenkt wurde. Mein Volk, wenn ihr Meine Worte hört, versteht ihr Meinen Willen? Seht ihr Mein Herz? In der Vergangenheit, als ihr auf dem Pfad des Dienstes gereist seid, begegnetet ihr Höhen und Tiefen, Fortschritten und Rückschlägen und es gab Zeiten, in denen ihr in Gefahr wart hinunterzufallen und Mich sogar zu verraten; aber wusstet ihr, dass Ich in jedem Augenblick dabei war, euch zu retten? Dass Ich in jedem Augenblick Meine Stimme erklingen liess um euch zu rufen und zu retten? Wie oft seid ihr in Satans Netze gefallen? Wie oft habt ihr euch in den Schlingen der Menschen verstrickt? Und nochmals: Wie oft seid ihr, anstatt euch selbst zu befreien, in endlosen Streit miteinander verfallen? Wie oft waren eure Körper in Meinem Haus, aber eure Herzen weiss wo? Wie oft habe Ich, trotz allem, Meine rettende Hand ausgestreckt, um euch festzuhalten; wie oft habe ich unter euch die Saat der Barmherzigkeit gesät; wie oft bin Ich nicht in der Lage gewesen den erbärmlichen Zustand eures Leidens mit anzusehen? Wie oft … wisst ihr es? Aber heute habt ihr in Meiner Obhut endlich alle Schwierigkeiten überwunden und Ich freue Mich mit euch. Dies ist die Kristallisation Meiner Weisheit. Trotzdem solltet ihr euch gut daran erinnern!
 
Wer von euch ist gefallen, während ihr stark geblieben seid? Wer von euch ist stark gewesen, ohne jemals Momente der Schwäche zu durchleben? Wer unter den Menschen hat je einen Segen genossen, der nicht von Mir gekommen ist? Wer hat ein Unglück erlebt, das nicht von Mir gekommen ist?
 
Könnte es sein, dass all jene, die Mich lieben, nur Segnung empfangen? Könnte es sein, dass Hiob deshalb ein Unglück ereilte, weil er es nicht schaffte, Mich zu lieben und Mir stattdessen widerstand?  Könnte es sein, dass Paulus es geschafft hat, Mir in Meiner Gegenwart treu zu dienen, weil er wirklich in der Lage war, Mich zu lieben? Auch wenn ihr an Meinem Zeugnis festhalten könnt, gibt es jemanden unter euch, dessen Aussage wie reines Gold und unverfälscht von Unreinheiten ist? Ist der Mensch fähig zu echter Treue? Dass euer Zeugnis Mir Freude bringt, steht nicht im Konflikt mit eurer „Treue“, weil Ich noch nie von irgendwem viel gefordert habe. Laut der ursprünglichen Absicht Meines Plans, würdet ihr alle „zweitklassige Waren und ungenügend“ sein. Ist das nicht ein Beispiel von dem, was Ich euch über „die Saat der Barmherzigkeit aussäen“ sagte? Ist das, was ihr seht, nicht Meine Erlösung? Ihr alle solltet euer Gedächtnis bemühen: Seit ihr in Mein Haus zurückgekehrt seid, gibt es jemanden, der Mich, ohne über seine Gewinne und Verluste zu reflektieren, auf die Art und Weise kennen möchte, wie Petrus es getan hat? Ihr habt die Oberfläche der Bibel im Griff, aber habt ihr auch etwas von ihrem Wesen aufgesaugt? Trotzdem hältst du noch immer an deinem „Kapital“ fest und weigerst dich, dich wirklich zu befreien. Wenn Ich eine Kundgebung mache, wenn Ich von Angesicht zu Angesicht zu euch spreche, wer von euch hat jemals die geschlossene Schriftrolle niedergelegt, um die Worte des Lebens zu empfangen, die Ich niedergelegt habe? Ihr schenkt Meinen Worten weder Wertschätzung, noch haltet ihr sie in Ehren. Vielmehr nutzt ihr Meine Worte um sie wie ein Maschinengewehr auf eure Feinde abzufeuern und eure eigene Position zu halten. Nicht im Geringsten versucht ihr Mein Urteil zu akzeptieren, um Mich zu erkennen. Jeder von euch richtet eine Waffe auf jemand anderes. Ihr seid alle „selbstlos“, ihr alle „sorgt euch um andere“ in jeder Situation. Ist es nicht genau das, was ihr gestern tatet? Und heute? Eure „Treue“ ist um ein paar Punkte gestiegen. Ihr seid alle um ein bisschen erfahrener, ein bisschen reifer und aus diesem Grund hat sich „Angst“ vor Mir etwas erhöht und niemand „wagt es, leichtsinnig zu handeln.“ Warum existiert ihr in einem Zustand ständiger Passivität? Warum ist es so, dass die positiven Aspekte in euch niemals irgendwo gefunden werden können? Oh, mein Volk! Die Vergangenheit ist längst vorbei; ihr müsst nicht länger an ihr festhalten. Nachdem du gestern standhaft warst, solltest du Mir heute deine aufrichtige Treue schenken, und noch mehr, solltest du morgen ein gutes Zeugnis für Mich ablegen und in der Zukunft Meinen Segen erhalten. Dies ist es, was ihr verstehen solltet.
 
Obwohl Ich nicht vor euch stehe, wird Mein Geist euch sicherlich Gnade bescheren. Ich hoffe, dass ihr Meinen Segen schätzt und in der Lage seid, euch selbst zu verstehen, indem ihr auf diesen Segen vertraut. Nehmt dies nicht als euer Kapital, sondern füllt das, was euch fehlt, aus Meinen Worten heraus und leitet daraus eure positiven Elemente ab. Dies ist die Botschaft, die Ich euch hinterlasse!
 

28. Februar 1992


20. Oktober 2018
Schabat Lech Lecha - 11. Cheschwan 5779 - Kundgebungen Gottes | Die Substanz Christi ist Gehorsam gegenüber dem Willen des himmlischen Vaters

 

https://www.youtube.com/watch?v=__SPawBwlaU

 

Der Mensch gewordene Gott wird Christus genannt und Christus ist das Fleisch, das durch Gottes Geist angezogen wird. Dieses Fleisch ist anders als jeder Mensch, der aus dem Fleisch ist. Der Unterschied liegt darin, dass Christus nicht aus Fleisch und Blut, sondern die Menschwerdung des Geistes ist. Er verfügt sowohl über eine normale Menschlichkeit als auch eine vollkommene Göttlichkeit. Kein Mensch besitzt Seine Göttlichkeit. Seine normale Menschlichkeit erhält alle seine normalen Aktivitäten im Fleisch, während Seine Göttlichkeit das Werk Gottes Selbst vollzieht. Sei es Seine Menschlichkeit oder Göttlichkeit, beide fügen sich dem Willen des Himmlischen Vaters. Die Substanz Christi ist der Geist, das heisst Seine Göttlichkeit. Daher ist Seine Substanz die von Gott Selbst;
 
diese Substanz wird Seine eigene Arbeit nicht unterbrechen, und Er könnte unmöglich etwas tun, das Seine eigene Arbeit zerstört, noch würde Er jemals irgendwelche Worte aussprechen, die sich gegen Seinen eigenen Willen Richten. Daher würde der Mensch gewordene Gott absolut niemals ein Werk verrichten, das Seine eigene Führung unterbricht. Dies ist, was jeder Mensch verstehen sollte.
 
Das Wesen der Arbeit des Heiligen Geistes ist es, den Menschen zu retten und um Gottes eigener Führung willen. Gleichermassen ist das Werk Christi, den Menschen zu retten und um Gottes Willen wegen. Da Gott Fleisch wird, erkennt man Seine Substanz in Seinem Fleisch, so dass Sein Fleisch hinreichend ist, um Sein Werk zu übernehmen. Daher wird das gesamte Werk des Heiligen Geistes in der Zeit der Menschwerdung durch das Werk Christi ersetzt und im Zentrum des ganzen Werkes, während der Zeit der Menschwerdung, liegt das Werk Christi. Es kann nicht mit dem Werk aus einer anderen Zeit vermischt werden. Und da Gott Fleisch wird, arbeitet Er in der Identität Seines Fleisches; da Er zu Fleisch wird, beendet Er im Fleisch die Arbeit, die Er tun sollte. Sei es der Geist Gottes oder sei es Christus, beide sind Gott Selbst und Er vollbringt das Werk, das Er vollbringen sollte, und erfüllt das Amt, das Er ausführen sollte.
 
Die Substanz von Gott Selbst übt Autorität aus, aber Er ist in der Lage, sich voll und ganz der Autorität, die von Ihm kommt, hinzugeben. Sei es das Werk des Geistes oder das Werk des Fleisches, sie widersprechen sich nie.
 
Der Geist Gottes ist die Autorität über die ganze Schöpfung. Das Fleisch mit der Substanz Gottes wird auch von der Autorität beherrscht, aber der fleischgewordene Gott kann das ganze Werk verrichten, das dem Willen des himmlischen Vaters entspricht. Dies kann von keinem Menschen erreicht oder verstanden werden.
 
Gott Selbst ist Autorität, aber Sein Fleisch kann sich Seiner Autorität unterwerfen. Dies ist die innere Bedeutung der Worte: „Christus gehorcht dem Willen Gottes des Vaters.“
 
Gott ist ein Geist und kann das Werk der Errettung verrichten, indem Gott Mensch wird. Nichtsdestotrotz verrichtet Gott Selbst Sein eigenes Werk; Er unterbricht weder noch stört Er, geschweige denn verrichtet Er Werke, die sich widersprechen, da die Substanz des Werkes, das durch den Heiligen Geist und durch das Fleisch verrichtet wird, gleich ist. Sei es der Geist oder das Fleisch, beide wirken, um einen Willen zu erfüllen und das gleiche Werk zu führen. Obwohl der Geist und das Fleisch zwei unterschiedliche Qualitäten haben, sind ihre Substanzen gleich; beide haben die Substanz Gottes Selbst und die Identität Gottes Selbst.
 
Gott Selbst hat keine Elemente von Ungehorsam;
Seine Substanz ist gut.
Er ist der Ausdruck aller Schönheit
und Güte sowie aller Liebe.
 
Selbst im Fleisch tut Gott nichts, was Gott sich dem Vater widersetzt. Selbst wenn Er Sein Leben opfern müsste, würde Er mit ganzem Herzen dazu bereit sein und keine andere Wahl treffen. Gott hat keine Elemente von Selbstgefälligkeit, Selbstverherrlichung oder von Dünkel und Überheblichkeit; Er hat keine Elemente von Unehrlichkeit. Alles was Gott missachtet, kommt von Satan; Satan ist die Quelle aller Hässlichkeit und Boshaftigkeit. Der Grund dafür, dass der Mensch Qualitäten gleich denen von Satan hat, ist, weil der Mensch von Satan verdorben und bearbeitet wurde. Christus wurde nicht von Satan verdorben, daher hat Er nur Eigenschaften von Gott und keine von Satan in sich. Egal, wie anstrengend die Arbeit oder schwach das Fleisch, Gott wird, während Er im Fleisch lebt, niemals etwas tun, was die Arbeit von Gott Selbst unterbricht, geschweige denn den Willen Gottes des Vaters in Ungehorsam aufgeben. Er würde eher Schmerzen des Fleisches erleiden, als sich gegen den Willen Gottes des Vaters zu stellen; es ist genauso wie Jesus im Gebet sagte: „Mein Vater, ist’s möglich, so gehe dieser Kelch von mir; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst!“ Der Mensch wird sich entscheiden, aber nicht Christus. Obwohl Er die Identität von Gott Selbst hat, sucht Er immer noch den Willen Gotte des Vaters und erfüllt, was Ihm von Gott, dem Vater, anvertraut wird, aus der Perspektive des Fleisches. Dies ist etwas, das für den Menschen unerreichbar ist. Das, was von Satan kommt, kann nicht die Substanz Gottes haben, sondern nur eine solche, die Gott missachtet und sich widersetzt. Es kann Gott nicht vollkommen gehorchen, noch weniger bereitwillig dem Willen Gottes gehorchen. Jeder Mensch, abgesehen von Christus, kann das tun, was sich Gott widersetzt und kein einziger kann das Werk direkt verrichten, das Gott anvertraut hat; keiner ist in der Lage, die Führung Gottes als seine eigene Pflicht zu beachten.
 
Die Unterwerfung unter den Willen Gottes des Vaters, ist die Substanz Christi; der Ungehorsam gegen Gott ist das Kennzeichen Satans. Diese beiden Qualitäten sind nicht kompatibel, und jeder, der die Qualitäten von Satan hat, kann nicht Christus genannt werden.
 
Der Grund, warum der Mensch das Werk Gottes nicht an Seiner Stelle verrichten kann,    ist, dass er nichts von der Substanz Gottes hat. Der Mensch arbeitet für Gott zum Wohle seiner persönlichen Interessen und seiner Zukunftsaussichten, aber Christus arbeitet, um den Willen Gottes des Vaters auszuführen.
 
Die Menschlichkeit Christi wird durch Seine Göttlichkeit bestimmt. Obwohl Er Fleisch geworden ist, ist Seine Menschlichkeit nicht ganz wie die eines Menschen im Fleische. Er hat Seinen eigenen Charakter und auch dieser wird durch Seine Göttlichkeit bestimmt. Seine Göttlichkeit hat keine Schwäche; die Schwäche Christi bezieht sich auf die Seiner Menschlichkeit. Bis zu einem gewissen Grad beschränkt diese Schwäche Seine Göttlichkeit aber solche Grenzen liegen in einem bestimmten Rahmen und einer bestimmten Zeit und sind nicht grenzenlos. Wenn es an der Zeit ist, das Werk Seiner Göttlichkeit zu verrichten, wird dies unabhängig von Seiner Menschlichkeit verrichtet. Die Menschheit Christi ist vollständig von Seiner Göttlichkeit gesteuert. Abseits des normalen Lebens Seiner Menschlichkeit, sind alle Handlungen Seiner Menschlichkeit von Seiner Göttlichkeit beeinflusst, berührt und gesteuert. Obwohl Christus eine Menschlichkeit hat, durchbricht diese nicht das Werk Seiner Göttlichkeit. Dies liegt gerade daran, dass die Menschlichkeit Christi von Seiner Göttlichkeit gesteuert wird; auch wenn Seine Menschlichkeit in Seinem Verhalten nicht reifer ist als andere, hat sie keinen Einfluss auf das normale Wirken en Seiner Göttlichkeit.
 
Wenn Ich sage, dass Seine Menschlichkeit nicht verdorben wurde, meine Ich, dass die Menschlichkeit Christi direkt von Seiner Göttlichkeit gesteuert werden kann und, dass Er von einem höheren Sinn beherrscht wird als der gewöhnliche Mensch. Seine Menschlichkeit ist am besten geeignet, um von der Göttlichkeit in Seinem Werk geleitet zu werden; Seine Menschlichkeit ist am fähigsten, um das Werk der Göttlichkeit zum Ausdruck zu bringen, als auch am fähigsten, um sich diesem Werk zu unterwerfen.
 
Da Gott im Fleisch arbeitet, verliert Er nie die Pflicht aus den Augen, die ein Mann des Fleisches erfüllen soll; Er ist in der Lage, Gott im Himmel mit einem wahren Herzen anzubeten. Er hat die Substanz Gottes und Seine Identität ist die von Gott Selbst. Es ist nur, dass Er auf die Erde gekommen ist und ein erschaffenes Wesen wurde mit der äusseren Hülle eines erschaffenen Wesens und nun von einer Menschlichkeit beherrscht wird, die Er vorher nicht hatte; Er ist in der Lage, Gott im Himmel anzubeten. Das ist das Sein Gottes Selbst und es ist für den Menschen unnachahmlich. Seine Identität ist Gott Selbst.    Er betet Gott aus der Perspektive des Fleisches an; daher bilden die Worte „Christus betet Gott im Himmel an“ keinen Widerspruch. Was Er vom Menschen verlangt ist gerade Sein eigenes Wesen; Er hat schon alles erreicht, was Er vom Menschen verlangt, bevor Er es vom Menschen verlangt. Er würde niemals Forderungen an andere stellen, während Er Selbst von ihnen befreit wird, denn das alles macht Sein Wesen aus. Unabhängig davon, wie Er Seine Arbeit verrichtet, würde Er nicht in einer Weise handeln, die Gott ungehorsam ist. Egal, was Er vom Menschen verlangt, keine Forderung überschreitet das, was für den Menschen erreichbar ist. Alles, was Er tut, ist den Willen Gottes zu verrichten und dient dem Wohle Seiner Führung. Die Göttlichkeit Christi steht über jedem Menschen, deshalb ist Er die höchste Autorität aller erschaffenen Wesen. Diese Autorität ist Seine Göttlichkeit, das heisst, die Disposition und das Wesen Gottes Selbst, die Seine Identität bestimmt. Deshalb ist es, egal wie normal Seine Menschlichkeit ist, unbestreitbar, dass Er die Identität Gottes Selbst hat; egal, von welchem Standpunkt aus Er spricht und wie auch immer Er dem Willen Gottes gehorcht, es kann nicht gesagt werden, dass Er nicht Gott Selbst ist. Törichte und unwissende Menschen betrachten die normale Menschlichkeit Christi oft als Fehler. Egal, auf welche Art und Weise Er das Wesen Seiner Göttlichkeit zum Ausdruck bringt und offenbart, der Mensch ist nicht in der Lage zu erkennen, dass Er Christus ist. Je mehr Christus Seinen Gehorsam und Seine Demut zeigt, desto schwächer sehen törichte Menschen Christus. Es gibt sogar diejenigen, die Ihm gegenüber eine Haltung der Ausgrenzung und Verachtung einnehmen, aber diese „grossen Menschen“ mit erhabenen Bildern auf den Tisch legen, um dort angebetet zu werden.
 
Des Menschen Widerstand gegen und Ungehorsam gegenüber Gott kommen daher, dass die Substanz des Menschgewordenen Gottes sich dem Willen Gottes unterwirft, genauso wie von der normalen Menschlichkeit Christi; hierin liegt die Quelle des Menschen Widerstands und Ungehorsams gegenüber Gott.
 
Wenn Christus weder die Gestalt Seiner Menschlichkeit hätte, noch den Willen Gottes des Vaters aus der Perspektive eines geschaffenen Wesens erstreben würde, sondern stattdessen von einer Über-Menschlichkeit beherrscht sein würde, dann gäbe es sicherlich keinen Ungehorsam in irgendeinem Menschen. Der Grund, warum der Mensch immer bereit ist, an einen unsichtbaren Gott im Himmel zu glauben, ist, dass Gott im Himmel keine Menschlichkeit hat und Er keine einzige Qualität eines erschaffenen Wesens hat. Deshalb betrachtet Ihn der Mensch immer mit der grössten Wertschätzung, behält aber eine Haltung der Verachtung gegenüber Christus bei. Obwohl Christus auf der Erde in der Lage ist, im Namen Gottes Selbst zu handeln, kommt Er nicht mit der Absicht, allen Menschen Sein Ebenbild im Fleische zu offenbaren. Er kommt nicht, damit alle Menschen Ihn sehen; Er kommt, um dem Menschen zu erlauben, durch Seine Hand geführt zu werden, um dadurch in die neuen Zeitalter zu gelangen. Die Funktion des Fleisches Christi ist für das Werk Gottes Selbst, das heisst für das Werk Gottes im Fleische, und nicht, um dem Menschen zu ermöglichen, die Substanz Seines Fleisches vollständig zu verstehen. Egal, wie Er wirkt, dies überschreitet nicht das, was für das Fleisch erreichbar ist. Egal, wie Er wirkt, Er tut dies im Fleische mit einer normalen Menschlichkeit und offenbart dem Menschen nicht das wahre Antlitz Gottes. Darüber hinaus ist Sein Werk im Fleische nie so übernatürlich oder unermesslich, wie der Mensch es wahrnimmt. Obwohl Christus Gott Selbst im Fleisch darstellt und persönlich das Werk ausführt, das Gott Selbst verrichten sollte, bestreitet Er nicht die Existenz Gottes im Himmel noch verkündet Er fieberhaft Seine eigenen Taten. Vielmehr bleibt Er bescheiden in Seinem Fleisch verborgen. Abgesehen von Christus haben diejenigen, die von sich behaupten, Christus zu sein, nicht Seine Qualitäten. Wenn man dies der arroganten und sich selbst erhöhenden Disposition der falschen Christusse gegenüberstellt, wird offensichtlich, welche Art von Fleisch Christus wirklich ist. Je falscher sie sind, desto mehr stellen sich diese falschen Christusse selbst dar und desto fähiger sind sie, Zeichen und Wunder zu wirken, um den Menschen zu täuschen. Falsche Christusse verfügen nicht über die Qualitäten Gottes; Christus wird nicht von einem einzigen Element, das zu den falschen Christussen gehört, beschmutzt. Gott wird nur zu Fleisch, um das Werk des Fleisches zu vollenden, nicht einfach, um allen Menschen zu erlauben, Ihn zu sehen. Vielmehr lässt Er Seine Arbeit Seine Identität bestätigen und erlaubt das, was Er offenbart, Seine Substanz zu bezeugen. Seine Substanz ist nicht haltlos; Seine Identität wurde nicht von Seiner Hand ergriffen; sie wird durch Sein Werk und Seine Substanz bestimmt. Obwohl Er die Substanz Gottes Selbst in sich trägt und fähig ist, das Werk Gottes Selbst zu verrichten, ist Er, trotz allem, immer noch Fleisch im Gegensatz zum Geist. Er ist nicht Gott mit den Qualitäten des Geistes; Er ist Gott mit der Hülle des Fleisches. Deshalb ist auch, egal wie normal und wie schwach Er ist und wie auch immer Er den Willen Gottes des Vaters sucht, Seine Göttlichkeit nicht zu leugnen. Im Menschgewordenen Gott existiert nicht nur eine normale Menschlichkeit und deren Schwächen; dort existiert vielmehr die Grossartigkeit und Unergründlichkeit Seiner Göttlichkeit als auch alle Seine Taten im Fleisch. Daher existieren sowohl die Menschlichkeit als auch die Göttlichkeit tatsächlich und praktisch in Christus. Dies ist nicht im Geringsten leer oder übernatürlich. Er kommt auf die Erde mit dem vorrangigen Ziel der Durchführung des Werks; es ist zwingend notwendig, von einer normalen Menschlichkeit beherrscht zu werden, um das Werk auf Erden zu verrichten. Denn ansonsten könnte Seine natürliche Funktion nicht sinnvoll genutzt werden, gleichgültig wie gross die Kraft Seiner Göttlichkeit ist. Obwohl Seine Menschlichkeit von grosser Bedeutung ist, ist sie nicht Seine Substanz. Seine Substanz ist die Göttlichkeit; deshalb ist der Moment, in dem Er beginnt, Sein Amt auf Erden auszuüben, der Moment, in dem Er beginnt, das Wesen Seiner Göttlichkeit auszudrücken. Seine Menschlichkeit ist nur dazu da, um das normale Leben Seines Fleisches zu erhalten, damit Seine Göttlichkeit ihr Werk im Fleische wie gewohnt ausführen kann; es ist die Göttlichkeit, die Sein Werk völlig leitet. Wenn Er Sein Werk vollendet, wird Er Sein Amt erfüllt haben. Was der Mensch wissen sollte, ist die Gesamtheit Seines Werkes und durch Sein Werk ermöglicht Er dem Menschen, Ihn zu kennen. Im Laufe Seines Werkes bringt Er voll und ganz das Sein Seiner Göttlichkeit zum Ausdruck, das keine verdorbene menschliche Disposition oder ein von menschlichen Gedanken und Verhalten verdorbenes Verhalten ist. Wenn die Zeit kommt und all Sein Amt zu einem Ende gekommen ist, wird er bereits perfekt und vollständig die Disposition zum Ausdruck gebracht haben, die Er zum Ausdruck bringen sollte. Seine Arbeit wird von keinem Menschen angewiesen; der Ausdruck Seiner Disposition ist auch ganz frei, wird nicht vom Verstand kontrolliert oder durch Gedanken gesteuert, sondern natürlich offenbart. Dies kann von keinem Menschen erreicht werden. Selbst wenn die Umgebung hart ist oder es die Bedingungen nicht zulassen, kann Er Seine Disposition zu gegebener Zeit zum Ausdruck bringen. Jemand, der Christus ist, bringt das Wesen Christi zum Ausdruck, während diejenigen, die dies nicht tun, nicht die Disposition Christi in sich tragen. Deshalb kann niemand auf Basis der Vorstellungen des Menschen leugnen, dass die von Christus ausgedrückte Disposition nicht die von Gott ist, auch wenn alle Ihm widerstehen oder Vorstellungen von Ihm haben. All diejenigen, die Christus mit einem wahren Herzen verfolgen oder Gott absichtlich suchen, werden zugeben, dass Er Christus ist, der auf dem Ausdruck Seiner Göttlichkeit beruht. Sie würden Christus niemals aufgrund irgendeines Seiner Aspekte, der nicht den menschlichen Vorstellungen entspricht, ablehnen. Obwohl der Mensch sehr töricht ist, wissen alle genau, was der Wille des Menschen ist und was von Gott kommt. Es ist lediglich so, dass viele Menschen Christus absichtlich, aufgrund ihrer eigenen Absichten, widerstehen. Wenn nicht hierfür, dann hätte kein einziger Mensch einen Grund, die Existenz Christi zu leugnen, denn die Göttlichkeit, die von Christus zum Ausdruck gebracht wird, existiert tatsächlich und Sein Werk kann durch das nackte Auge aller bezeugt werden. Das Werk und der Ausdruck von Christus bestimmen Seine Substanz. Er ist in der Lage das, was Ihm anvertraut wurde, mit wahrem Herzen zu vollenden. Er ist in der Lage, Gott im Himmel mit wahrem Herzen anzubeten und mit wahrem Herzen den Willen Gottes des Vaters zu suchen. Dies alles wird von Seiner Substanz bestimmt.
 
Und so ist auch Seine natürliche Offenbarung durch Seine Substanz bestimmt; der Grund, warum Seine natürliche Offenbarung so genannt wird, ist der, dass Sein Ausdruck keine  Nachahmung oder das Ergebnis der Erziehung durch den Menschen oder das Ergebnis von vielen Jahren der Kultivierung durch den Menschen ist. Er lernte es nicht oder schmückt sich damit; vielmehr wohnt es Ihm inne.
 

Der Mensch kann Sein Werk, Seinen Ausdruck, Seine Menschlichkeit und das gesamte Leben Seiner normalen Menschlichkeit leugnen, aber niemand kann leugnen, dass Er Gott im Himmel mit wahrem Herzen anbetet; niemand kann leugnen, dass Er gekommen ist, den Willen des himmlischen Vaters zu erfüllen, und niemand kann die Aufrichtigkeit leugnen, mit der Er Gott, den Vater, sucht. Obwohl Sein Bildnis für die Sinne nicht angenehm, Seine Rede nicht von einer aussergewöhnlichen Kraft besessen und Sein Werk nicht so weltbewegend oder himmelerschütternd ist, wie der Mensch es sich vorstellt, ist Er in der Tat Christus, der mit einem wahren Herzen den Willen des himmlischen Vaters erfüllt, sich dem Willen des himmlischen Vaters vollkommen hingibt und bis zum Tode gehorsam ist. Dies liegt daran, dass Seine Substanz die Substanz Christi ist. Diese Wahrheit ist für den Menschen schwer zu glauben, aber existiert tatsächlich. Wenn das Amt Christi vollständig erfüllt ist, wird der Mensch in der Lage sein, durch Sein Werk zu sehen, dass Seine Disposition und Sein Wesen, die Disposition und das Wesen Gottes im Himmel widerspiegeln. Zu diesem Zeitpunkt kann die Summe Seines gesamten Werkes bestätigen, dass Er in der Tat das Fleisch ist, zu dem das Wort wird, und nicht das gleiche wie das eines Menschen aus Fleisch und Blut. Jede Stufe des Werkes Christi auf der Erde hat ihre charakteristische Bedeutung, aber ein Mensch, der das tatsächliche Werk einer jeden Stufe erlebt, ist nicht in der Lage, die Bedeutung Seines Werkes zu erfassen. Dies gilt insbesondere für die verschiedenen Stufen des Werkes, die durch den zweiten Menschgewordenen Gott ausgeführt werden. Die meisten derer, die lediglich die Worte Christi gehört oder gesehen haben, Ihn selbst aber nie gesehen haben, haben keine Vorstellungen von Seinem Werk; diejenigen die Christus gesehen und Seine Worte gehört sowie Sein Werk erfahren haben, finden es schwer, Sein Werk zu akzeptieren. Liegt dies nicht daran, dass das Erscheinungsbild und die normale Menschlichkeit Christi nicht dem Geschmack des Menschen entsprechen? Diejenigen, die Sein Werk akzeptieren, nachdem Christus verschwunden ist, werden nicht solche Probleme haben, da sie nur Sein Werk akzeptieren und nicht mit der normalen Menschlichkeit Christi in Kontakt kommen. Der Mensch ist nicht in der Lage, seine Vorstellungen von Gott fallen zu lassen und stattdessen überprüft er Ihn intensiv; dies liegt daran, dass der Mensch sich lediglich auf Sein Erscheinungsbild konzentriert und unfähig ist Seine Substanz auf der Grundlage Seines Werkes und Seiner Worte wahrzunehmen. Wenn der Mensch seine Augen vor der Erscheinung Christi verschliesst oder vermeidet, die Menschlichkeit Christi zu diskutieren, und nur von Seiner Göttlichkeit spricht, deren Arbeit und Worte für den Menschen unerreichbar sind, dann werden die Vorstellungen des Menschen sich um die Hälfte verringern, sogar bis hin zu dem Masse, dass alle Schwierigkeiten des Menschen gelöst sind. Während des Werkes des Menschgewordenen Gottes, kann der Mensch Ihn nicht dulden und ist voller zahlreicher Vorstellungen über Ihn und Gelegenheiten für Widerstand und Ungehorsam sind häufig. Der Mensch kann die Existenz Gottes nicht ertragen, Nachsicht gegenüber der Demut und Verborgenheit Christi zeigen oder der Substanz Christi vergeben, der dem himmlischen Vater gehorcht. Daher kann Er nicht für die Ewigkeit mit dem Menschen verweilen, nachdem Er Sein Werk vollendet, da der Mensch nicht dazu bereit ist, Ihm zu erlauben, Seite an Seite mit Ihm zu leben. Wenn der Mensch Ihm während Seines Werkes keine Nachsicht zeigen kann, wie könnte der Mensch   dann dulden, dass Er nach der Vollendung Seines Amtes Seite an Seite mit ihnen lebt, und mitansieht wie der Mensch nach und nach Seine Worte erfährt? Würden dann nicht viele wegen Ihm fallen? Der Mensch erlaubt Ihm lediglich auf der Erde zu wirken; dies ist das grösste Ausmass der menschlichen Nachsicht. Wenn nicht Sein Werk wäre, hätte der Mensch Ihn schon längst von der Erde vertrieben. Wie viel weniger Nachsicht würde er also zeigen, sobald Sein Werk vollendet ist? Würde Ihn der Mensch dann nicht töten und Ihn zu Tode foltern? Würde Er nicht Christus genannt werden, könnte Er unmöglich unter den Menschen wirken; würde Er nicht mit Gottes Identität Selbst wirken und stattdessen lediglich als normaler Mensch, dann würde der Mensch nicht auch nur einen einzigen Satz dulden, den Er von sich gibt, geschweige denn das kleinste Stück Seines Werkes. So kann Er diese Identität nur in Seinem Werk mit sich tragen. Auf diese Weise ist Sein Werk mächtiger, als wenn Er es nicht getan hätte, da alle Menschen bereit sind, dem Ansehen und einer grossen Identität zu gehorchen. Würde Er nicht die Identität Gottes Selbst in sich tragen, wenn Er als Gott Selbst wirkt oder auftritt, dann hätte Er nicht die Möglichkeit überhaupt ein Werk zu vollbringen. Trotz der Tatsache, dass Er die Substanz Gottes und das Wesen Christi hat, würde der Mensch nicht nachlassen und Ihm erlauben unter den Menschen mit Leichtigkeit zu wirken. Er trägt die Identität Gottes Selbst in Seiner Arbeit; auch wenn ein solches Werk ein Dutzend Mal stärker ist als ein Werk, das ohne eine solche Identität vollbracht wird, ist der Mensch Ihm noch immer nicht völlig gehorsam, da der Mensch sich nur Seinem Ansehen und nicht Seiner Substanz unterordnet. Wenn dies stimmt, wenn vielleicht eines Tages von Seiner Stellung zurücktritt, könnte der Mensch Ihm erlauben, auch nur einen Tag am Leben zu bleiben? Gott ist bereit auf der Erde mit dem Menschen zu leben, damit Er die Auswirkungen sehen kann, die das Werk von Seiner Hand in den folgenden Jahren bewirken wird. Jedoch ist der Mensch nicht fähig, Seinen Verbleib auch nur für einen Tag zu dulden, weswegen Er nur aufgeben könnte. Es ist bereits das grösste Ausmass der Nachsicht und Gnade des Menschen Gott zu erlauben unter den Menschen das Werk zu vollbringen, das Er vollführen sollte, und Sein Amt zu erfüllen. Obwohl diejenigen, die persönlich von Ihm erobert wurden, Ihm so viel Gnade zeigen, erlauben sie Ihm noch immer nur unter ihnen zu verweilen bis Sein Werk vollendet ist und keinen Moment länger. Wenn das so ist, was ist mit denen, die Er nicht erobert hat? Ist es nicht der Grund, dass der Mensch den Menschgewordenen Gott auf diese Weise behandelt, weil Er Christus mit der Hülle eines gewöhnlichen Menschen ist? Wenn Er nur die Göttlichkeit und nicht eine normale Menschlichkeit hätte, würden dann nicht die Schwierigkeiten des Menschen mit grösster Leichtigkeit gelöst werden? Der Mensch erkennt Seine Göttlichkeit missgünstig an und zeigt kein Interesse an Seiner gewöhnlichen menschlichen Hülle, trotz der Tatsache, dass Seine Substanz genau die von Christus ist, die sich dem Willen des himmlischen Vaters unterwirft. Als solches konnte Er Sein Werk, unter den Menschen zu sein, um mit ihnen sowohl Freuden als auch Sorgen zu teilen, nur beenden, denn der Mensch konnte Seine Existenz nicht länger ertragen. 


19. Oktober 2018
jom schischi - 10. Cheschwan 5779 - Kundgebungen Gottes | Gott Selbst, der Einzigartige IV Gottes Heiligkeit (I) Teil eins

 

https://www.youtube.com/watch?v=nf_5P3ZI9kk

 

Wir haben uns heute schon viel über Gottes Autorität ausgetauscht. Im Moment wollen wir jetzt jedoch nicht über Gottes Gerechtigkeit reden. Heute sprechen wir über ein ganz neues Thema – die Heiligkeit Gottes. Die Heiligkeit Gottes ist ein weiterer Aspekt von Gottes einzigartigem Wesen, deshalb ist es sehr wichtig, dass wir uns gemeinsam darüber austauschen. Der Aspekt von Gottes Wesen, über den Ich sprechen möchte, zusammen mit zwei weiteren Aspekten, über die wir uns zuvor ausgetauscht haben, die gerecht Disposition und die Autorität Gottes – sind diese völlig einzigartig? (Ja.)
 
Gottes Heiligkeit ist ebenfalls einzigartig, deshalb ist die Basis dieser Einzigartigkeit, die Wurzel dieser Einzigartigkeit, das Thema unseres heutigen gemeinsamen Austauschs. Habt ihr das verstanden?
 
Sprecht Mir nach:
Das einzigartige Wesen Gottes – Gottes Heiligkeit.
(Das einzigartige Wesen Gottes – Gottes Heiligkeit.)
Was fühlt ihr in euren Herzen, nachdem ihr das wiederholt habt? Manche von euch haben vielleicht etwas Bedenken und fragen: „Warum sich über Gottes Heiligkeit austauschen?“ Keine Sorge, Ich werde es langsam mit euch durchgehen. Sobald ihr es hört, werdet ihr sicher verstehen, warum es Mir so wichtig ist, dass wir uns gemeinsam über dieses Thema unterhalten. Lasst uns zuerst das Wort „heilig“ definieren. Basierend auf dem, was ihr wahrnehmt und allem, was ihr wisst, wie versteht ihr die Definition von „heilig“, wie würdet ihr dies beschreiben? Beschreibt es nun für Mich.
(„Heilig“ bedeutet unbefleckt, ohne jegliche Verfälschungen und Fehler der Menschheit. Alles was es ausstrahlt – in Gedanken, Worten oder Handlungen, alles was es tut – ist absolut positiv.)
Sehr gut.
(„Heilig“ ist göttlich, rein, von Menschen unantastbar. Es ist einzigartig, es ist das charakteristische Symbol Gottes.)
(„Heilig“ ist unbefleckt und ist ein Aspekt der göttlichen, unantastbaren Disposition.)
Das ist deine Definition, oder? Im Herzen jedes Menschen hat dieses Wort „heilig“ einen Rahmen, eine Definition und eine Interpretation. Zumindest kommen euch gleich Gedanken, wenn ihr das Wort „heilig“ hört. Ihr habt einen bestimmten festgelegten Rahmen für dieses Wort und das Verständnis dieser Definition liegt für manche Menschen nahe der Verwendung dieses Wortes, um das Wesen von Gottes Disposition zu beschreiben. Das ist sehr gut. Die meisten Menschen betrachten das Wort „heilig“ als ein positives Wort, was auch bestätigt werden kann. Die Heiligkeit Gottes jedoch, über die Ich mich heute mit euch austauschen möchte, kann nicht einfach definiert oder erklärt werden. Stattdessen werde Ich ein paar Tatsachen als Beweise vorbringen, damit du siehst, warum Ich sage, dass Gott heilig ist und warum Ich dass Wort „heilig“ benutze, um das Wesen Gottes zu beschreiben. Wenn unser gemeinschaftlicher Austausch zu Ende ist, wirst du merken, dass die Verwendung des Wortes „heilig“ zur Beschreibung von Gottes Wesen und die Verwendung des Wortes mit Verweis auf Gott sowohl hoch verdient als auch höchst angebracht ist. Was zumindest die derzeitigen Sprachen der Menschheit betrifft, ist der Gebrauch dieses Wortes in Beziehung auf Gott, besonders treffend – es ist das einzige Wort in der menschlichen Sprache, das sich dazu eignet um sich auf Gott zu beziehen. Es ist, in Beziehung auf Gott angewendet, kein leeres Wort. Es ist auch kein grundloses Lob oder leeres Kompliment.
 
Unser gemeinschaftlicher Austausch soll es allen Menschen ermöglichen, die wahrhaftige Existenz dieses Aspektes des Wesens Gottes zu erkennen. Gott fürchtet nicht das Verständnis des Menschen, sondern deren Missverständnis. Gott möchte, dass jeder Sein Wesen kennt und was Er hat und ist.
 
Jedes Mal, wenn wir also über einen Aspekt von Gottes Wesen sprechen, können wir uns auf viele Tatsachen berufen um damit Menschen nahe zu legen, dass dieser Aspekt von Gottes Wesen tatsächlich existiert und sowohl wirklich wahr als auch sehr real ist. Nun, da wir das Wort „heilig“ definiert haben, lasst uns ein paar Beispiele ansehen. Für die Vorstellung des Menschen ist es leicht, sich viele „heilige“ Dinge und Menschen auszumalen. Sind zum Beispiel jungfräuliche Jungen und Mädchen in den Wörterbüchern der Menschen als heilig definiert? Sind sie tatsächlich heilig? (Nein.) Ist dieses so genannte „heilig“  und jenes „heilig“ das wir heute besprechen, ein und dasselbe? (Nein.) Wenn man Menschen mit hohen moralischen Werten, mit kultivierter und gebildeter Sprache betrachtet, die niemandem etwas zu Leide tun und sich im Gespräch stets angenehm und verträglich geben – sind sie heilig? Konfuzianistische Gelehrte oder Herren mit hohen moralischen Werten, mit kultivierten Worten und Taten – sind sie heilig? Diejenigen, die oft Gutes tun, wohltätig sind und anderen viel und oft helfen, oder jene, die viel Freude ins Leben der Menschen bringen -  sind sie heilig? (Nein.) Diejenigen, die im Umgang mit anderen selbstlos sind, keine strengen Forderungen an andere stellen, die alle tolerieren – sind sie heilig? Diejenigen, die sich noch nie mit jemand gestritten haben oder noch nie jemanden ausgenutzt haben – sind sie heilig? Diejenigen also, die zum Wohle anderer arbeiten, die anderen zugute kommen und anderen in jeder Hinsicht Erbauung darbieten – sind sie heilig? Diejenigen, die all ihre Ersparnisse anderen geben und ein einfaches Leben führen, die streng mit sich selber sind, aber anderen mit Milde begegnen – sind sie heilig? (Nein.) Ihr könnt euch erinnern, wie eure Mütter für euch gesorgt haben und sich auf jede erdenkliche Art und Weise um euch gekümmert haben – sind sie heilig? Die Idole, die euch wichtig sind, seien es berühmte Menschen, Stars oder grossartige Menschen – sind sie heilig? (Nein.) Das ist in allen Fällen sicher. Lasst uns nun auf jene Propheten in der Bibel schauen, die die Zukunft voraus sagen konnten, die vielen anderen unbekannt war – war diese Art von Mensch heilig? Die Menschen, die Gottes Wort und die Fakten Seiner Taten in der Bibel festhalten konnten – waren sie heilig? (Nein.) War Mose heilig? War Abraham heilig? Was ist mit Hiob?          (Nein.) Warum sagt ihr das? (Das Wort „heilig“ kann nur für Gott verwendet werden.) Gott hat Hiob einen gerechten Mann genannt, warum nennt man nicht einmal ihn heilig? Nun seid ihr nachdenklich geworden, nicht wahr? Sind Menschen, die Gott fürchten und das Böse meiden, wirklich nicht heilig? Sind sie heilig oder nicht? (Nein.) Eure Antwort ist negativ, oder? Worauf beruht nun eure negative Antwort? (Gott ist einzigartig.) Dies ist eine gerechtfertigte und wirklich hervorragende Grundlage! Ich merke, dass ihr die Fähigkeit habt, schnell zu begreifen und das, was ihr gelernt habt, dann auch schnell anzuwenden und ihr habt alle diese besondere Gabe. Ihr zweifelt einwenig und seid euch nicht ganz sicher, ihr traut euch nicht „Nein“ zu sagen, aber ihr traut euch auch nicht „Ja“  zu sagen, also seid ihr gezwungen „Nein“ zu sagen. Lasst Mich euch eine andere Frage stellen. Die boten Gottes – Boten, die Gott zur Erde sendet – sind sie heilig? (Nein.) Denkt gut darüber nach. Denkt etwas darüber nach und gebt mir eure Antwort. Sind die Engel heilig? (Nein.) Eine Menschheit, die nicht von Satan verdorben wurde – ist diese heilig? (Nein.) Ihr sagt alle „Nein“ zu jeder Frage. Aus welchem Grund? Ist genau dieser Satz, den Ich eben gesagt habe, der Grund, warum ihr „Nein“ gesagt habt? Ihr seid verwirrt, oder? Warum wird also noch nicht einmal von den Engeln gesagt, dass sie heilig sind? Nun seid ihr nachdenklich geworden, nicht wahr? Könnt ihr herausfinden, warum die Menschen, Dinge oder ungeschaffene Wesen, die wir vorher erwähnt haben, nicht heilig sind? Das könnt ihr sicher nicht beantworten      , richtig? Ist es dann nicht einwenig unverantwortlich von euch „Nein“ zu sagen? Antwortet ihr nicht etwas voreilig? Manche Leute überlegen: „Du fragst auf diese Art und Weise, also muss es sicher nicht so sein.“ Antwortet nicht einfach so spontan. Denkt gründlich darüber nach, ob die Antwort ja oder nein ist. Wenn wir uns anschliessend gemeinschaftlich über das nächste Thema unterhalten, werdet ihr wissen, warum die Antwort „Nein“ ist. Ich werde euch die Antwort bald geben. Lasst uns zuerst etwas in der Heiligen Schrift lesen.
 
  1. Gott Jehovas Gebot an den Menschen
    (Genesis 2,15-17) Und Gott Jehova nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn baute und bewahrte. Und Gott Jehova gebot dem Menschen und sprach: Du sollst essen von allerlei Bäumen im Garten, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn welches Tages du davon isst, wirst du des Todes sterben.
     
  2. Die Verführung der Frau durch die Schlange
    (Genesis 3,1-5) Und die Schlange war listiger denn alle Tiere auf dem Felde, die Gott Jehova gemacht hatte, und sprach zu dem Weibe: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von den Früchten der Bäume im Garten? Da sprach das Weib zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten; aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esst nicht davon, rührt’s auch nicht an, dass ihr nicht sterbt. Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet mitnichten des Todes sterben; sondern Gott weiss, dass, welches Tages ihr davon esst, so werden eure Augen aufgetan, und werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.

Aus welchem Buch der Bibel stammen diese beiden Bibelstellen? (Genesis.) Seid ihr alle mit diesen beiden Textstellen vertraut? Dies geschah am Anfang, als die Menschheit geschaffen wurde; es war ein wahres Ereignis. Lasst uns zuerst darauf schauen, welche Art von Gebot der Gott Jehova Adam und Eva gab. Die Aussage dieses Gebots ist für unser heutiges Thema sehr wichtig. Und Gott Jehova gebot dem Menschen und sprach …“ Lest nun weiter mit der folgenden Bibelstelle.

(„Du sollst essen von allerlei Bäumen im Garten; aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn welches Tages, davon du isst, wirst du des Todes sterben.“)
Was beinhaltet diese Textstelle des Gesetzes Gottes an den Menschen? Zuerst einmal sagt Gott dem Menschen, was er essen darf, nämlich die Früchte von einer Vielzahl von Bäumen. Es besteht hier keine Gefahr und nichts Giftiges, alles kann man ganz nach Wunsch essen, ohne dass man irgendetwas befürchten muss. Das ist der eine Teil. Der andere Teil ist eine Warnung. In der Warnung wird dem Menschen gesagt, dass er die Frucht welchen Baumes nicht essen darf? (Der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse.) Er darf die Frucht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse nicht essen. Was passiert, wenn er dies doch tut? (Er wird gewiss sterben.)
Gott sprach zum Menschen: Denn welches Tages du davon isst, wirst du des Todes sterben. Sind diese Worte eindeutig? (Ja.) Wenn Gott dir dies sagen würde und du jedoch den Grund dafür nicht verstanden hättest, würdest du sie dann als zu befolgende Regelung oder Befehl betrachten? Man sollte dies befolgen, nicht wahr? Ob der Mensch es nun befolgen kann oder nicht, Gottes Worte sind völlig unmissverständlich. Gott erklärte dem Menschen ausdrücklich, was er essen darf und was nicht und was passiert, wenn er etwas isst, das er nicht essen darf. Hast du etwas von Gottes Disposition in diesen kurzen, von Ihm gesprochenen Worten erkannt? Sind diese Worte Gottes wahr? (Ja.) Liegt darin irgendeine Täuschung? (Nein.) Liegt darin irgendeine Falschheit? (Nein.) Gibt es hier etwas Bedrohliches? (Nein.) Gott hat dem Menschen offen, ehrlich und wahrheitsgetreu gesagt, was er essen darf und was nicht, klar und deutlich. Liegt in diesen Worten irgendeine versteckte Bedeutung? Sind diese Worte eindeutig? Ihre Bedeutung ist auf den ersten Blick offensichtlich, du verstehst sie sofort, sobald du sie siehst. Besteht hier ein Anlass irgendwelche Vermutungen anzustellen? (Nein.) Man muss auch nicht raten, oder? Es ist bereits glasklar. In Gottes Geist, kommt was Er sagen will und was Er ausdrücken will, direkt von Seinem Herzen. Die Dinge, die Gott ausdrückt, sind klar, unkompliziert und direkt. Es gibt keine versteckten Motive oder geheime Bedeutungen. Er hat direkt zum Menschen gesprochen und ihm gesagt, was er essen darf und was nicht. Das bedeutet, dass der Mensch durch diese Worte Gottes erkennen kann, dass Gottes Herz transparent ist, dass Gottes Herz wahr ist. Es liegt hier absolut keine Falschheit vor, die dir sagt, dass du Essbares nicht verzehren kannst oder die die bei Ungeniessbarem sagt „Tue es und du wirst sehen was geschieht“. Ist das Seine Absicht? (Nein.) Nein. Was auch immer Gott in Seinem Herzen denkt, ist das, was Er sagt. Wenn ich sage, dass Gott heilig ist, weil Er sich durch diese Worte so zeigt und offenbart, hast du vielleicht das Gefühl, dass Ich eine grosse Sache aus Nichts gemacht habe oder Meine Auslegung etwas zu weit hergeholt ist. Wenn das so ist, keine Sorge, wir sind noch nicht fertig. Lasst uns über die „Verführung der Frau durch die Schlange“ sprechen. Wer ist die Schlange? (Satan.) Satan spielt die Rolle der Vereitelung in Gottes sechstausend jährigem Führungsplan. Es ist eine Rolle, über die wir unbedingt sprechen müssen, wenn wir uns über die Heiligkeit Gottes austauschen. Warum sage Ich das? (Weil Satan der Vertreter und Architekt aller niederträchtigen und verderbten Dinge ist.      Wenn du die Bösartigkeit und Verdorbenheit oder das Wesen Satans nicht kennst, hast du weder die Möglichkeit sie zu erkennen, noch kannst Du erfahren, was Heiligkeit wirklich ist. In ihrer Verwirrung denken die Menschen, dass das, was Satan tut, richtig ist, denn sie leben inmitten dieser verfälschten Disposition. Ohne Vereitelung und ohne einen Vergleich kannst du also nicht wissen, was Heiligkeit ist, deshalb muss dieses Thema angesprochen werden. Wir haben dieses Thema nicht aus der Luft gegriffen, sondern werden anhand seiner Worte und Taten sehen, wie Satan handelt, wie er die Menschheit verdirbt, welches Wesen er hat und was sein wahres Gesicht ist. Was hat also diese Frau zur Schlange gesagt? Die Frau wiederholte der Schlange, was Jehova zu ihr gesagt hatte. Dem, was sie gesagt hat nach zu urteilen, hat sie die Gültigkeit dessen, was Gott zu ihr gesagt hatte, bestätigt? Sie konnte es nicht bestätigen, oder? Als ganz neu erschaffener Mensch hatte sie nicht die Fähigkeit, gut von böse zu unterscheiden. Sie hatte auch nicht die Fähigkeit, ihre Umgebung zu erkennen. Ihre Worte an die Schlange verraten uns, dass sie selbst Gottes Worte noch nicht in ihrem Herzen angenommen hatte; ihre Einstellung war skeptisch. Als also die Schlange sah, dass die Frau keinen festen Standpunkt in Bezug auf Gottes Wort hatte, sagte sie: „Ihr werdet mitnichten des Todes sterben; sondern Gott weiss, dass, welches Tages ihr davon esst, so werden eure Augen aufgetan, und werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist“. Ist da etwas falsch an diesen Worten? (Ja.) Was ist falsch? Lest diesen Satz:
(„Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet mitnichten des Todes sterben; sondern Gott weiss, dass, welches Tages ihr davon esst, so werden eure Augen aufgetan, und werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.“)
Was spürt ihr, wenn ihr das gelesen habt? Was spürt ihr, wenn ihr das gelesen habt? Habt ihr nach dem Lesen dieses Satzes ein Gefühl für die Absichten der Schlange bekommen?          (Ja.) Welche Absichten hat die Schlange? (Den Menschen zur Sünde zu verführen.) Sie will die Frau dazu verleiten, Gottes Worte nicht zu beachten, aber hat die Schlange eindeutig gesprochen? (Nein.) Sie hat nicht eindeutig gesprochen, wir können also sagen, dass sie sehr arglistig ist. Sie drückt sich auf listige und ausweichende Art aus, um ihr beabsichtigtes Ziel zu erreichen, das sie aber vor dem Menschen versteckt hält – das ist die List der Schlange. Satan hat noch immer auf diese Art und Weise gesprochen und gehandelt. Sie sagt „bestimmt nicht“, ohne sich auf das eine oder das andere festzulegen. Hat dies jedoch das Herz der unwissenden Frau berührt?     (Ja.) Die Schlange war zufrieden, als die Worte die gewünschte Wirkung erzielt hatten – dies war die listige Absicht der Schlange. Ausserdem hat sie etwas versprochen, von dem der Mensch glaubte, dass es gut war. Sie verführte die Frau und sagte: „Welches Tages ihr davon esst, so werden eure Augen aufgetan.“ So überlegt sie: „Meine Augen geöffnet zu haben ist eine gute Sache!“ Dann spricht die Schlange noch stärkere Worte, Worte, die dem Menschen unbekannt sind, Worte die für alle, die sie hören, eine grosse Verlockung darstellen    : „Und werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.“ Haben diese Worte eine starke, verführerische Kraft auf sie?   (Ja.) Es ist, wie wenn jemand zu dir sagt: „Dein Gesicht ist wunderschön geformt. Nur der Nasenrücken ist etwas kurz geraten, aber wenn du dir den richten lässt, dann wirst du eine Weltklasse-Schönheit sein!“  Für jemanden, der niemals eine kosmetische Operation für sich in Erwägung gezogen hätte, wäre dessen Herz von solchen Worten berührt?  (Ja.)  Sind diese Worte also verführerisch? Verlockt dich diese Verführung? Ist sie prüfend?  (Ja.)  Sagt Gott solche Dinge?  (Nein.)  War auch nur eine Andeutung davon in den Worten Gottes, über die wir gerade gesprochen haben?  (Nein.)  Warum? Sagt Gott, was Er in Seinem Herzen denkt? Kann der Mensch Gottes Herz durch Seine Worte erkennen?  (Ja.)  Als die Schlange jedoch diese Worte zur Frau sprach, konntest du das Herz der Schlange erkennen?  (Nein.)  Und aufgrund der Unwissenheit der Menschen wurden diese schnell durch die Worte der Schlange verführt, sie wurden geködert; sie waren leicht beeinflussbar. Konntest du also die Absichten Satans  erkennen? Konntest du den Zweck erkennen, der sich hinter dem verbarg, was er sagte? Konntest du den Komplott und die listigen Absichten seines Plans erkennen?  (Nein.)  Welche Art von Disposition zeigt sich durch die Art und Weise wie Satan sprach? Welche Art von Wesen hast du aufgrund dieser Worte in Satan erkannt?  (Das Böse.)  Das Böse. Ist es hinterlistig? Nach aussen hin mag er dich vielleicht anlächeln oder völlig ausdruckslos bleiben. Aber im Herzen kalkuliert er, wie er sein Ziel erreichen kann – und das ist das Ziel, das du nicht zuerkennen vermagst. Dann wirst du von all den Versprechungen und all den Vorteilen, die er dir verspricht, verführt. Aber im Herzen kalkuliert er, wie er sein Ziel erreichen kann – und das ist das Ziel, das du nicht zuerkennen vermagst. Dann wirst du von all den Versprechungen und all den Vorteilen, die er dir verspricht, verführt. Du empfindest diese als gut und was er sagt, kommt dir nützlicher und bedeutender vor; als das was Gott sagt. Wir der Mensch nicht zu einem unterwürfigen Gefangenen, wenn das passiert?  (Ja.)  Sind die von Satan genutzten Mittel daher nicht diabolisch? Du wirst dazu gebracht, tief zu sinken. Ohne einen Finger zu rühren wirst du mit diesen zwei Sätzen dazu gebracht, ihm zu folgen und ihm zu gehorchen. Das Ziel wurde erreicht. Ist das nicht so?   (Ja.)   Ist diese Absicht nicht finster? Ist dies nicht das wahre Antlitz Satans?  (Ja.)  In Satans Worten hat der Mensch seine dunklen Motive, sein schreckliches Gesicht und sein wahres Wesen erkannt. Ist das nicht richtig?  (Ja.)  Wenn du diese Sätze nur einfach vergleichst ohne sie zu untersuchen, kommt es dir vielleicht so vor, als seien Jehovas Worte langweilig, einfach und gewöhnlich; als seien sie es nicht wert, dass man deswegen Gottes Ehrlichkeit preist. Wenn wir nun auf Satans Worte und sein abscheuliches Wesen schauen, und in diesem Kontrast die Worte Gottes bedenken, haben die Worte Gottes dann eine grosse Bedeutung für die Menschen von heute?  (Ja.)  Durch diesen Kontrast kann der Mensch die pure Makellosigkeit Gottes erahnen. Habe Ich damit Recht, wenn Ich das so sage?  (Ja.)  Jedes Wort, das Satan spricht genau wie seine Motive, seine Absichten und die Art wie er spricht – all das ist verdorben. Was ist das Hauptmerkmal seiner Art zu sprechen? Er benützt Zweideutigkeit um dich zu verführen, ohne den wahren Grund preiszugeben. Er gibt auch keine Möglichkeit, das Motiv zu erkennen, sondern wartet bis du den Köder nimmst und ihn unter Zwang rühmst und seine Vorzüge lobst. Ist das der Fall?  (Ja.)  Ist das nicht Satans fortwährende List?  (Ja.) 

18. Oktober 2018
jom chamischi - 9. Cheschwan 5779 - Kundgebungen Gottes | Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst I Teil Eins

 

https://www.youtube.com/watch?v=7qUSQBRWLcM

 

Bei unserem letzten Treffen tauschten wir uns über ein sehr wichtiges Thema aus. Erinnert ihr euch daran, was es war? Lasst es Mich wiederholen. Das Thema unserer letzten Gemeinschaft war: Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst. Ist das ein wichtiges Thema für euch? Welcher Teil ist für euch am wichtigsten? Gottes Werk, Gottes Disposition oder Gott Selbst? Was interessiert euch am meisten? Welchen Teil möchtet ihr am meisten hören? Ich weiss, dass es schwierig für euch ist, diese Frage zu beantworten, denn die Disposition Gottes kann in jedem Aspekt Seines Werkes gesehen werden, und Seine Disposition ist in Seinem Werk immer und überall offenbart und präsentiert in Wirklichkeit Gott Selbst; in Gottes allumfassendem Führungsplan sind Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst, voneinander untrennbar. Der Inhalt unserer letzten Gemeinschaft über Gottes Werk waren Erzählungen der Bibel, die sich vor langer Zeit ereigneten. Es waren alles Geschichten über den Menschen und Gott, und sie passierten dem Menschen und gleichzeitig waren die Teilnahme und der Ausdruck Gottes beteiligt, sodass diese Geschichten besonderen Wert und Bedeutung für die Gotteskenntnis haben. Kurz nachdem Er die Menschheit erschaffen hatte, begann Gott Sich mit dem Menschen zu beschäftigen und mit dem Menschen zu reden und Seine Disposition begann dem Menschen gegenüber zum Ausdruck gebracht zu werden. Mit anderen Worten, als Gott Sich zum ersten Mal mit der Menschheit beschäftigte, fing Er an, dem Menschen ununterbrochen Seine Wesenheit und das, was Er hat und ist, bekannt zu machen. Unabhängig davon, ob die Menschen von damals oder die Menschen von heute in der Lage sind, es zu erkennen oder zu verstehen, spricht Gott mit den Menschen und wirkt unter den Menschen, offenbart Seine Disposition und bringt Seine Wesenheit zum Ausdruck – was eine Tatsache ist und von niemandem bestritten werden kann. Das bedeutet auch, dass Gottes Disposition, Gottes Wesenheit und das, was Er hat und ist, ständig hervordringt und offenbart wird, während Er mit dem Menschen arbeitet und Sich mit ihm befasst. Er hat niemals etwas vor dem Menschen verborgen oder verheimlicht, sondern veröffentlicht stattdessen Seine eigene Disposition und macht sie bekannt, ohne etwas zurückzuhalten. So hofft Gott, dass der Mensch Ihn kennen und Seine Disposition und Wesenheit verstehen kann. Er möchte nicht, dass der Mensch Seine Disposition und Seine Wesenheit als ewige Geheimnisse behandelt, und Er will auch nicht, dass die Menschheit Gott als ein Rätsel betrachtet, das niemals gelöst werden kann. Erst wenn die Menschheit Gott kennt, kann der Mensch den Weg nach vorne kennen und die Führung Gottes akzeptieren, und nur eine solche Menschheit kann wirklich unter der Herrschaft Gottes leben und im Licht leben und unter Gottes Segen leben. Gottes hervorgebrachte und offenbarte Worte und Disposition repräsentieren Seinen Willen, und sie repräsentieren auch Seine Wesenheit.
 
Wenn Gott sich mit dem Menschen beschäftigt, ganz gleich, was Er sagt oder tut oder welche Disposition Er offenbart, und ganz gleich, was der Mensch von Gottes Wesenheit und was Er hat und ist sieht, repräsentiert all dies Gottes Willen für den Menschen. Unabhängig davon, wie viel der Mensch erkennen, nachvollziehen oder verstehen kann, es repräsentiert alles den Willen Gottes -  Gottes Willen für den Menschen. Das ist unbestreitbar! Der Wille Gottes für die Menschen ist, wie Er verlangt, dass Menschen sind, was Er verlangt, dass sie tun, wie Er verlangt, dass sie leben, und wie Er verlangt, dass sie dazu fähig sind, die Erfüllung von Gottes Willen zu vollbringen. Sind diese Dinge von Gottes Wesenheit untrennbar? Mit anderen Worten, Gott bringt Seine Disposition und alles was Er hat und ist gleichzeitig mit den Forderungen an die Menschen vor. Es gibt keine Falschheit, keinen Vorwand, keine Verschleierung und keine Verschönerung. Doch warum ist der Mensch unfähig zur Kenntnis und warum hat er niemals die Disposition Gottes deutlich wahrnehmen können? Und warum hat er niemals den Willen Gottes erkannt? Das, was von Gott offenbart und vorgebracht wird, ist das, was Gott Selbst hat und ist, und ist jedes Bruchstück und jede Facette Seiner wahren Disposition – warum kann der Mensch das also nicht sehen? Warum ist der Mensch nicht zu eingehender Kenntnis imstande?
 
Dafür gibt es einen wichtigen Grund.
Und was ist dieser Grund?
Seit der Zeit der Schöpfung hat der Mensch Gott nie wie Gott behandelt.
 
Ganz zu Beginn, ungeachtet dessen, was Gott im Hinblick auf den Menschen getan hatte, den Menschen, der soeben erschaffen wurde, behandelte der Mensch Ihn als nichts weiter als einen Gefährten, als jemanden, auf den man sich verlassen konnte, und hatte keine Kenntnis oder kein Verständnis  von Gott. Das heisst, er wusste nicht, dass das, was durch dieses Wesen hervorgebracht wurde – dieses Wesen, auf das er sich als sein Begleiter verliess und das er als solchen erachtete – die Wesenheit Gottes war, noch wusste er, dass dieses Wesen der Eine war, der über alle Dinge herrscht. Einfach ausgedrückt, die Menschen dieser Zeit erkannten Gott ganz und gar nicht. Sie wussten nicht, dass die Himmel und die Erde und alle Dinge von Ihm gemacht worden waren, und sie wussten nicht, woher Er kam, und darüber hinaus, was Er war. Natürlich verlangte Gott damals von den Menschen nicht, Ihn zu kennen oder Ihn zu verstehen oder alles zu verstehen, was Er tat, oder von Seinem Willen unterrichtet zu sein, denn das war ganz zu Beginn, nach der Schöpfung der Menschheit. Als Gott mit den Vorbereitungen für das Werk des Zeitalters des Gesetzes begann, vollbrachte Gott einige Dinge am Menschen und begann auch einige Forderungen an den Menschen zu stellen, indem Er ihm erzählte, wie man Gott Opfergaben darbringt und wie man Ihn anbetet. Erst dann erlangte der Mensch ein paar einfache Vorstellungen von Gott, erst dann erkannte er den Unterschied zwischen Mensch und Gott, und dass Gott der Eine war, der die Menschheit erschaffen hatte. Als der Mensch wusste, dass Gott Gott und der Mensch Mensch war, entstand eine gewisse Distanz zwischen ihm und Gott, und doch verlangte Gott nicht ein grosses Wissen oder ein tiefes Verständnis von Ihm zu haben. So stellt Gott unterschiedliche Anforderungen an den Menschen, je nach Stufen und Umständen Seines Werkes. Was erkennt ihr darin? Welchen Aspekt von Gottes Disposition sehr ihr? Ist Gott wirklich? Sind Gottes Forderungen an den Menschen angemessen? Ganz zu Anfang, nach Gottes Schöpfung der Menschheit, als Gott noch das Werk der Eroberung und der Vervollkommnung am Menschen vollbringen musste und nicht sehr viele Worte zu ihm gesprochen hatte, verlangte Er wenig vom Menschen. Ungeachtet dessen, was der Mensch tat und wie er sich benahm – auch wenn er einige Dinge tat, die Gott beleidigten – verzieh Gott ihm alles und übersah alles. Weil Gott wusste, was Er dem Menschen gegeben hatte und wusste, was im Menschen war, kannte Er somit die Richtlinien der Forderungen, die Er an die Menschen stellen sollte. Auch wenn der Standard Seiner Anforderungen damals sehr niedrig war, bedeutet dies nicht, dass Seine Disposition nicht gross war oder dass Seine Weisheit und Allmacht nur leere Worte waren. Für den Menschen gibt es nur einen Weg, Gottes Disposition und Gott Selbst zu kennen, indem er den Schritten von Gottes Werk der Führung und der Erlösung der Menschheit folgt und die Worte akzeptiert, die Gott der Menschheit mitteilt. Wenn der Mensch wüsste, was Gott hat und ist und Gottes Disposition kannte, würde er Gott dann noch immer bitten, ihm Seine wahre Person zu zeigen? Der Mensch wird es nicht tun und es nicht wagen, denn nachdem er Gottes Disposition begriffen hat und was Er hat und ist, wird der Mensch bereits den wahren Gott Selbst und bereits Seine wirkliche Person gesehen haben. Dies ist das unvermeidliche Ergebnis. Während Gottes Werk und Plan unablässig voranschritten und nachdem Gott den Bund des Regenbogens mit dem Menschen geschlossen hatte, als Zeichen dafür, dass Er die Welt niemals mehr durch Überschwemmungen zerstören würde, hatte Gott ein immer dringenderes Verlangen danach, diejenigen für sich zu gewinnen, die mit Ihm eins sein konnten. Auch hatte Er einen immer dringenden Wunsch, diejenigen für sich zu gewinnen, die in der Lage waren, Seinen Willen auf Erden auszuführen und darüber hinaus eine Gruppe von Menschen zu gewinnen, die imstande waren, sich von den Mächten der Finsternis zu befreien und nicht durch Satan gefesselt zu werden und in der Lage waren, auf Erden für Ihn Zeugnis abzulegen. Eine solche Gruppe von Menschen zu gewinnen, war Gottes langer Wunsch, das, auf was Er seit der Zeit der Schöpfung gewartet hatte. So blieben, unabhängig von Gottes Einsetzen von Überschwemmungen, um die Welt zu zerstören oder von Seinem Bund mit den Menschen, Gottes Wille, Denkweise, Plan und Hoffnungen, alle gleich. Was Er tun wollte, wonach Er sich schon lange vor der Schöpfung gesehnt hatte, war, die Menschen für sich zu gewinnen, die Er für sich zu gewinnen wünschte – um eine Gruppe von Menschen zu gewinnen, die in der Lage war, Seine Disposition zu begreifen und zu kennen und Seinen Willen zu verstehen, eine Gruppe, die imstande war, Ihn anzubeten. Solch eine Gruppe von Menschen ist wirklich in der Lage, Zeugnis für Ihn abzulegen, und sie sind gewissermassen Seine Vertrauten.
 
Heute wollen wir damit fortfahren den Spuren Gottes nachzugehen und den Schritten Seines Werkes zu folgen, um Gottes Gedanken und Ideen und alles, was mit Gott zu tun hat, aufzudecken, wovon alles so lange „aufbewahrt“ worden sind. Durch diese Dinge werden wir  die Disposition Gottes kennen lernen, die Wesenheit Gottes verstehen, Gott in unser Herz lassen, und jeder von uns wird langsam Gott näher kommen und wir werden unsere Distanz zu Gott verringern. Ein Teil dessen, worüber wir das letzte Mal gesprochen haben, bezog sich darauf, warum Gott einen Bund mit dem Menschen schloss. Dieses Mal werden wir Gemeinschaft über die Passagen der unten aufgeführten halten. Beginnen wir mit dem Lesen der heiligen Schriften.
 
  1. Abraham

1. Gott verspricht Abraham einen Sohn zu geben

(Genesis 17,15-17) Und Gott sprach abermals zu Abraham:
Du sollst dein Weib Sarai nicht mehr Sarai heissen, sondern Sara soll ihr Name sein. Denn ich  will sie segnen, und auch von ihr will Ich dir einen Sohn geben; denn Ich will sie segnen, und Völker sollen aus ihr werden und Könige über viele Völker.
Da fiel Abraham auf sein Angesicht und lachte, und sprach in seinem Herzen: Soll mir, hundert Jahre alt, ein Kind geboren werden, und Sara, neunzig Jahre alt, gebären?

(Genesis 17,21-22) Aber meinen Bund will ich aufrichten mit Isaak, den dir Sara gebären soll um diese Zeit im andern Jahr. Und er hörte auf, mit ihm zu reden. Und Gott fuhr auf von Abraham.
 
2. Abraham opfert Isaak

(Genesis 22,2-3)  Und er sprach: Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und gehe hin in das Land Morija und opfere ihn daselbst zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde. Da stand Abraham des Morgens früh auf und gürtete seinen Esel und nahm mit sich zwei Knechte und seinen Sohn Isaak und spaltete Holz zum Brandopfer, machte sich auf und ging an den Ort, davon ihm Gott gesagt hatte.
 
(Genesis 22,9-10) Und als sie kamen an die Stätte, die Gott ihm gesagt hatte, baute Abraham daselbst einen Altar und legte das Holz darauf und band seinen Sohn Isaak, legte ihn auf den Altar oben auf das Holz und reckte seine Hand aus und fasste das Messer, dass er seinen Sohn schlachtete.        
 
Niemand kann das Werk beeinträchtigen, das Gott zu tun beschliesst
 
Also, ihr habt alle gerade die Geschichte von Abraham gehört. Er wurde von Gott auserwählt, nachdem die Flut die Welt zerstört hatte, sein Name war Abraham, und als er hundert Jahre alt war, und seine Frau Sarah neunzig, kam Gottes Verheissung zu ihm. Welche Verheissung hat Gott ihm gemacht? Gott verhiess das, was in der heiligen Schrift erwähnt wird: „Denn ich will sie segnen und auch von ihr will ich dir einen Sohn geben.“ Was war der Hintergrund der Verheissung Gottes, ihm einen Sohn zu geben? Die Schriften liefern folgende Schilderung: „Da fiel Abraham auf sein Angesicht und lachte, und dachte in seinem Herzen: Soll mir, hundert Jahre alt, ein Kind geboren werden, und Sarah, neunzig Jahre       alt, gebären?“
 
Mit anderen Worten, dieses alte Paar war zu alt, um Kinder zu gebären. Und was tat Abraham, nachdem Gott ihm Sein Versprechen gegeben hatte? Er fiel lachend auf sein Gesicht und sagte zu sich selbst: „Soll mir, hundert Jahre alt, ein Kind geboren werden?“ Abraham glaubte, dass es unmöglich sei – was bedeutete, dass er glaubte, dass Gottes Verheissung an ihn nichts weiter als ein Witz war. Aus Sicht des Menschen war dies vom Menschen unerreichbar und ebenso unerreichbar und unmöglich für Gott. Vielleicht war es für Abraham lächerlich: Gott schuf den Menschen, aber es stellt sich heraus, dass Er nicht weiss, dass jemand, der so alt ist, unfähig ist Kinder zu gebären; Er denkt, Er kann mir gewähren ein Kind zu gebären, Er sagt, dass Er mir einen Sohn geben wird – das ist gewiss unmöglich. Und so fiel Abraham auf sein Gesicht und lachte und dachte sich: Unmöglich – Gott scherzt mit mir, das kann nicht wahr sein! Er nahm Gottes Worte nicht ernst. Was für ein Mensch war Abraham also in Gottes Augen? (Gerecht) Wo stand, dass er gerecht war? Ihr denkt, dass alle, die Gott ruft, und Menschen, die Gott begleiten, gerecht und vollkommen sind. Ihr haltet euch an Glaubenslehre fest! Ihr müsst klar sehen, dass Gott, wenn Er jemanden definiert, dies nicht willkürlich tut. Hier hat Gott nicht gesagt, dass Abraham gerecht war. In Seinem Herzen hat Gott für jeden Menschen Richtlinien. Obwohl Gott nicht sagte, welche Art von Mensch Abraham war, welche Art von Glauben an Gott hatte Abraham hinsichtlich seine Verhaltens? War er ein wenig abstrakt? Oder hatte er einen grossen Glauben? Nein das hatte er nicht! Sein Gelächter und seine Gedanken zeigten, wer er war, wer er war, also ist euer Glaube, dass er gerecht war, nur eure Fantasievorstellung, es ist die blinde Anwendung von Glaubenslehre, es ist eine verantwortungslose Würdigung. Hat Gott Abrahams Lachen und seine kleinen Äusserungen gesehen, wusste Er von ihnen? Gott wusste es. Aber würde Gott das ändern, was Er beschlossen hatte zu tun? Nein!
 
Als Gott plante und beschloss, dass Er diesen Menschen auserwählen würde, war die Angelegenheit bereits vollbracht. Weder die Gedanken des Menschen, noch sein Verhalten würden im geringsten Mass Gott beeinflussen oder beeinträchtigen; Gott würde Seinen Plan nicht willkürlich ändern, noch würde Er Seinen Plan wegen des Verhaltens eines Menschen durcheinander bringen, das möglicherweise sogar töricht sein könnte. Was steht denn also in der Genesis 17,21-22? „Aber meinen Bund will ich aufrichten mit Isaak, den dir Sarah gebären soll um diese Zeit im andern Jahr. Und er hörte auf mit ihm zu reden. Und Gott fuhr auf von Abraham.“ Gott schenkte dem, was Abraham sagte, keinerlei Beachtung. Und was war der Grund für Sein Nichtbeachten? Er war, dass Gott damals nicht verlangte, dass der Mensch von grossem Glauben sei, dass er zu grosser Gotteskenntnis fähig sei, oder dass er zudem verstehen könne, was von Gott getan und gesagt worden war. So verlangte Er nicht, dass der Mensch gänzlich verstand, was Er zu tun beschloss, oder welches Volk Er entschlossen war auszuwählen oder die Prinzipien Seines Handelns, denn die Statur des Menschen war einfach unzulänglich. Zu dieser Zeit betrachtete Gott das, was Abraham tat und wie er sich verhielt, als normal. Er verurteilte und rügte es nicht, sondern sagte nur: „Sarah soll dir um diese Zeit im andern Jahr Isaak gebären.“ Für Gott wurde dies, nachdem Er diese Worte verkündigt hatte, Schritt für Schritt wahr. In Gottes Augen war das, was durch Seinen Plan vollbracht werden sollte, bereits erreicht. Und nachdem die Vorkehrungen dafür abgeschlossen waren, ging Gott fort.
 
Was der Mensch tut oder denkt, was der Mensch versteht, die Pläne des Menschen – Gott hat nichts damit zu schaffen. Alles geschieht nach dem Plan Gottes, im Einklang mit den Zeiten und Stadien, die Gott festlegt. Das ist das Prinzip von Gottes Werk. Gott mischt sich nicht in das ein, was der Mensch denkt oder weiss, trotzdem verzichtet Er nicht auf Seinen Plan oder gibt Sein Werk deshalb auf, weil der Mensch nicht glaubt oder nicht versteht. Die Tatsachen werden also nach dem Plan und den Gedanken Gottes verwirklicht. Das ist genau das, was wir in der Bibel sehen: Gott veranlasste, dass Isaak zu einer Zeit geboren wurde, die Er festgelegt hatte. Zeigen die Tatsachen, dass das Verhalten und Handeln des Menschen das Werk Gottes verhindert hat? Sie behinderten das Werk Gottes nicht! Haben der kleine Glaube des Menschen an Gott und seine Vorstellungen und Einbildungen hinsichtlich Gott, das Werk Gottes beeinflusst? Nein, das haben sie nicht! Nicht im Geringsten!
 

Gottes Führungsplan wird von keinem Menschen, keiner Sache und von keiner Umgebung beeinträchtigt. Alles, was Er zu tun beschliesst, wird rechtzeitig und nach Seinem Plan vollendet und fertig gestellt werden und kein Mensch kann sich in Sein Werk einmischen. Gott schenkt einigen Dummheiten und Unwissenheiten des Menschen keine Beachtung und ignoriert sogar einiges an Widerstand und Vorstellungen des Menschen Ihm gegenüber; stattdessen verrichtet Er bedingungslos das Werk, das Er verrichten muss. Das ist Gottes Disposition und ein Spiegelbild Seiner Allmacht.


17. Oktober 2018
jom rewii - 8. Cheschwan - Das Wort Gottes | Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst II Teil Drei

 

https://www.youtube.com/watch?v=eSJMeIxYGQc

 

Seit dem Anfang bis heute ist der Mensch nur dazu fähig gewesen, mit Gott zu sprechen. Das heisst, unter allen Lebewesen und Geschöpfen Gottes, konnte sich nur der Mensch mit Gott unterhalten. Der Mensch hat Ohren, die ihn hören lassen, und Augen, die ihn sehen lassen, er hat Sprache und seine eigenen Ideen und freien Willen. Er ist im Besitz von allem, was erforderlich ist, um Gott sprechen zu hören, Gottes Willen zu verstehen, Gottes Auftrag zu akzeptieren und so verleiht Gott alle Seine Wünsche mit dem Menschen und möchte den Menschen zum Gefährten machen, der im Geiste eins mit Ihm ist und der Ihn begleiten kann. Seit Er anfing zu führen, hat Gott darauf gewartet, dass der Mensch Ihm sein Herz gibt, um Gott es reinigen und ausstatten zu lassen, um ihn für Gott zufrieden stellend und von Gott geliebt werden zu lassen, um ihn Gott verehren und das Böse meiden zu lassen. Gott hat sich seit jeher darauf gefreut und auf dieses Ergebnis gewartet. Gibt es solche Personen unter den Aufzeichnungen der Bibel? Das heisst, gibt es welche in der Bibel, die fähig sind, ihr Herz Gott zu geben? Gab es vor diesem Zeitalter bereits einen solchen Fall? Lesen wir heute die Aufzeichnungen der Bibel und werfen wir einen Blick darauf, ob das, was von dieser Figur – Hiob –getan wurde eine Verbindung zum Thema „Sein Herz Gott geben“ hat, über das wir heute sprechen. Lasst uns sehen, ob Hiob Gott zufrieden stellen konnte und von Gott geliebt wurde. Wie ist euer Eindruck von Hiob? Zitiert man die ursprüngliche Schrift, sagen einige Leute, dass Hiob „Gott fürchtete und das Böse scheute“. „Er fürchtete Gott und scheute das Böse“: Das ist die ursprüngliche Einschätzung von Hiob, die in der Bibel aufgezeichnet ist. Wenn ihr eure eigenen Worte verwendet, wie würdet ihr Hiob beschreiben? Manche Leute sagen, Hiob sei ein guter und vernünftiger Mensch gewesen; manche sagen, er habe wahren Glauben an Gott; einige sagen, dass Hiob ein gerechter und menschlicher Mensch war. Ihr habt den Glauben Hiobs gesehen, das heisst, in eurem Herzen legt ihr grossen Wert auf den Glauben Hiobs und beneidet diesen. Heute wollen wir nun betrachten, von was Hiob besessen ist, dass Gott so sehr zufrieden mit ihm ist. Als Nächstes wollen wir die folgenden Schriften lesen.
 
  1. Hiob

1. Gottes Beurteilungen von Hiob und die in der Bibel

(Hiob 1,1) Es war ein Mann im Lande Uz, der hiess Hiob. Derselbe war schlecht und recht, gottesfürchtig und mied das Böse.

(Hiob 1,5) Und wenn die Tage des Mahls um waren, sandte Hiob hin und heiligte sie und machte sich des Morgens früh auf und opferte Brandopfer nach ihrer aller Zahl; denn Hiob gedachte: Meine Söhne möchten gesündigt und Gott abgesagt haben in ihrem Herzen. Also tat Hiob allezeit.

(Hiob 1,8) Jehova sprach zu Satan: Hast du nicht achtgehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn es ist seinesgleichen nicht im Lande, schlecht und recht, gottesfürchtig, und meidet das Böse.

Was ist der Schlüsselpunkt, den ihr in diesen Passagen seht? Diese drei kurzen Schriftstellen beziehen sich alle auf Hiob. Obwohl sie kurz sind, machen sie deutlich, welche Art von Mensch er war. Durch ihre Beschreibung des alltäglichen Verhaltens von Hiob und seines Handelns, erzählen sie jedem, dass Gottes Beurteilung Hiobs vielmehr begründet als grundlos war. Sie sagen uns, ob es sich um die menschliche Einschätzung Hiobs (Hiob 1,1) oder um Gottes Einschätzung von ihm handelt (Hiob 1,8), beide sind das Ergebnis von Hiobs Taten vor Gott und den Menschen (Hiob 1,5). Lasst uns zuerst Passage Nummer eins lesen: „Es war ein Mann im Lande Uz, der hiess Hiob. Derselbe war schlecht und recht, gottesfürchtig und mied das Böse.“ Die erste Beurteilung in der Bibel, dieser Satz ist die Beurteilung Hiobs, des Autors. Natürlich stellt es auch die Beurteilung des Menschen dar, die lautet „Derselbe war schlecht und recht, gottesfürchtig und mied das Böse“. Als Nächstes wollen wir Gottes Beurteilung Hiobs lesen: „Denn es ist seinesgleichen nicht im Lande, schlecht und recht, gottesfürchtig und meidet das Böse“ (Hiob 1,8). Von den beiden kam eine von Menschen und eine stammte von Gott; sie sind zwei Beurteilungen mit demselben Inhalt. Man kann sehen, dass Hiobs Verhalten den Menschen bekannt waren und auch von Gott gelobt wurden. Mit anderen Worten: Hiobs Verhalten vor den Menschen und sein Verhalten vor Gott waren gleich; er offenbarte sein Verhalten und seinen Beweggrund stets vor Gott, damit sie von Gott wahrgenommen werden konnten und er war jemand, der Gott fürchtete und das Böse mied. So war in Gottes Augen von den Menschen auf Erden nur Hiob vollkommen und aufrichtig, und jemand, der Gott fürchtete und das Böse mied.
 
Spezifische Manifestationen der Gottesfurcht und Meidung des Bösen Hiobs in seinem täglichen Leben

Als Nächstes wollen wir uns bestimmte Manifestationen von Hiobs Gottesfurcht und Meidung des Bösen ansehen. Lasst uns zusätzlich zu den vorherigen und folgenden Passagen, auch Hiob 1:5 lesen, die eine der spezifischen Manifestationen von Hiobs Gottesfurcht und Meidung des Bösen ist.        Sie steht damit im Zusammenhang, wie er Gott fürchtete und das Böse in seinem täglichen Leben mied; so tat er vor allem nicht nur, was er tun sollte; um Willen seiner eigenen Gottesfurcht und Meidung des Bösen, sondern brachte im Namen seiner Söhne auch regelmässig Brandopfer dar. Er befürchtete, dass sie oft „gesündigt und Gott in ihrem Herzen abgesagt haben möchten“, während sie feierten. Und wie kam diese Angst in Hiob zum Ausdruck? Der Originaltext enthält folgende Schilderung: „Und wenn die Tage des Mahls um waren, sandte Hiob hin und heiligte sie und machte sich des Morgens früh auf und opferte Brandopfer nach ihrer aller Zahl.“ Das Verhalten Hiobs zeigt uns, dass seine Gottesfurcht, vielmehr als dass sie in seinem äusseren Verhalten sichtbar wurde, aus dem Inneren seines Herzens kam und dass seine Gottesfurcht in jedem Aspekt seines täglichen Lebens jederzeit gefunden werden konnte, denn er mied nicht nur selbst das Böse, sondern er machte auch Brandopfer im Namen seiner Söhne. Mit anderen Worten: Hiob war nicht nur zutiefst verängstigt, gegen Gott zu sündigen und Gott in seinem eigenen Herzen zu entsagen, sondern auch besorgt, dass seine Söhne gegen Gott sündigten und Ihm in ihren Herzen entsagten. Daraus ist ersichtlich, dass die Wahrhaftigkeit von Hiobs Gottesfurcht der genauen Prüfung standhält und über den Zweifel eines jeden Menschen erhaben ist. Hat er so gelegentlich oder häufig gehandelt? Der letzte Satz des Textes ist „Also tat Hiob allezeit“. Die Bedeutung dieser Worte ist, dass Hiob nicht einfach nur gelegentlich nach seinen Söhnen sah, oder wann immer es ihm gefiel, noch beichtete er durch Beten vor Gott. Stattdessen schickte er regelmässig seine Söhne und heiligte sie und brachte Brandopfer für sie dar.
 
Das „allezeit“ bedeutet hier nicht, dass er dies für ein oder zwei Tage oder für einen Moment tat. Es sagt aus, dass die Manifestation der Gottesfurcht Hiobs nicht vorübergehend war und nicht bei Erkenntnis oder gesprochenen Worten aufhörte, stattdessen lenkte der Weg der Gottesfurcht und Meidung des Bösen sein Herz, diktierte sein Verhalten und war in seinem Herzen die Wurzel seines Daseins.
 
Dass er dies allezeit tat, zeigt, dass er in seinem Herzen oft fürchtete, dass er selbst gegen Gott sündigen würde uns fürchtete, dass seine Söhne und Töchter gegen Gott sündigten. Es vermittelt, wie viel Bedeutung        der Weg der Gottesfurcht und der Meidung des Bösen, eigentlich in seinem Herzen hatte. Dass er dies fortwährend tat, lag daran, dass er sich in seinem Herzen fürchtete und Angst hatte – Angst, dass er etwas Böses begangen und gegen Gott gesündigt hatte und dass er vom Weg Gottes abgekommen war und unfähig war, Gott zufrieden zu stellen. Und zur gleichen Zeit machte er sich auch Sorgen um seine Söhne und Töchter, weil er befürchtete, dass sie Gott beleidigt hatten. So war Hiobs Verhalten in seinem normalen Alltag. Gerade dieses normale Verhalten beweist, dass Hiobs Gottesfurcht und Meidung des Bösen keine leeren Worte sind, dass Hiob eine solche Realität wirklich ausgelebt hat. „Also tat Hiob allezeit“: Diese Worte verraten uns Hiobs alltägliche Taten vor Gott. Wenn er also allezeit so handelte, konnten sein Verhalten und sein Herz vor Gott hinreichen? Mit anderen Worten, war Gott    oft mit seinem Herzen und seinem Verhalten zufrieden? Unter welchen Umständen und in welchem Zusammenhang tat Hiob dann dies allezeit? Einige Leute sagen, dass es daran lag, dass Gott Hiob häufig erschien; manche sagen, dass er allezeit so handelte, weil er das Böse mied; und manche sagen, dass er vielleicht glaubte, sein Glück sei nicht einfach gekommen und er wusste, dass es ihm von Gott erteilt worden war, und er somit grosse Angst hatte, sein Eigentum zu verlieren, weil er gegen Gott sündigte oder Ihn beleidigte. Ist eine dieser Behauptungen wahr? Natürlich nicht. Denn in Gottes Augen war das, was Gott am meisten an Hiob anerkannte und schätzte, nicht nur, dass er allezeit so handelte; mehr als das, war es sein Verhalten vor Gott, dem Menschen und Satan, als er Satan übergeben und von ihm versucht wurde. Die folgenden Abschnitte bieten die überzeugendsten Beweise, Beweise, die uns die Wahrheit von Gottes Einschätzung Hiobs zeigen. Als nächstes wollen wir die folgenden Passagen der Schrift lesen.
 
2. Satan versucht Hiob zum ersten Mal (Sein Viehbestand wird gestohlen und ein Unglück kommt über seine Kinder)
 
a) die von Hiob gesprochenen Worte

(Hiob 1,8) Jehova sprach zu Satan: Hast du nicht acht gehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn es ist seinesgleichen nicht im Lande, schlecht und recht, gottesfürchtig und meidet das Böse.

(Hiob 1,12) Jehova sprach zum Satan: Siehe, alles, was er hat, sei in deiner Hand; nur an ihn selbst lege deine Hand nicht. Da ging der Satan aus von Jehova.
 
b) Satans Antwort

(Hiob 1,9-11) Der Satan antwortete Jehova und sprach: Meinst du, dass Hiob umsonst Gott fürchtet? Hast du doch ihn, sein Haus und alles, was er hat, ringsumher verwahrt. Du hast das Werk seiner Hände gesegnet, und sein Gut hat sich ausgebreitet im Lande. Aber recke deine Hand aus und taste an alles, was er hat: was gilt’s, er wird dir ins Angesicht absagen?
 
Gott erlaubt Satan, Hiob zu versuchen, sodass der Glaube Hiobs vervollkommnet wird
 
Hiob 1,8 ist die erste Aufzeichnung eines Austausches zwischen Gott Jehova und Satan, die wir in der Bibel sehen. Und was sagte Gott? Der Originaltext liefert folgende Schilderung: „Jehova sprach zu Satan: Hast du nicht achtgehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn es ist seinesgleichen nicht im Lande, schlecht und recht, gottesfürchtig und meidet das Böse.“ Dies war Gottes Einschätzung Hiobs vor Satan; Gott sagte, dass er ein vollkommener und aufrechter Mensch sei, einer der Gott fürchtete und das Böse mied. Vor diesen Worten zwischen Gott und Satan hatte Gott beschlossen, dass Er Satan einsetzen würde, um Hiob zu versuchen – dass Er Hiob an Satan übergeben würde. In einer Hinsicht würde dies beweisen, dass Gottes Beobachtung und Beurteilung Hiobs genau und fehlerfrei waren und Satan durch das Zeugnis Hiobs blossgestellt werden würde. In weiterer Hinsicht würde es Hiobs Glauben an Gott und seine Gottesfurcht vollkommen machen. Als Satan also vor Gott trat, wich Gott nicht aus. Er kam direkt auf den Punkt und fragte Satan: Hast du nicht achtgehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn es ist seinesgleichen nicht im Lande, schlecht und recht, gottesfürchtig und meidet das Böse.“ In Gottes Frage liegt folgende Bedeutung: Gott wusste, dass Satan überall umhergezogen war und Hiob oft ausgespäht hatte, der Gottes Diener war. Er hatte ihn oft versucht und angegriffen und bemühte sich, einen Weg zu finden, Verderbnis über Hiob zu bringen, um zu beweisen, dass Hiobs Glaube an Gott und seine Gottesfurcht nicht standhalten konnten. Satan suchte auch mit Freuden nach Möglichkeiten, um Hiob zugrunde zu richten, damit Hiob sich von Gott lossagen und Satan erlauben würde, ihn aus Gottes Händen wegzunehmen. Doch Gott sah in Hiobs Herz und sah, dass er vollkommen und aufrichtig war und dass er Gott fürchtete und das Böse mied. Gott benutzte eine Frage, um Satan zu sagen, dass Hiob ein vollkommener und aufrechter Mensch war, der Gott fürchtete und das Böse mied, dass Hiob Gott niemals entsagen und Satan folgen würde. Nachdem er Gottes Einschätzung Hiobs gehört hatte, kam eine aus Demütigung geborene Wut in Satan auf, und er wurde wütender und ungeduldiger darauf Hiob wegzuschnappen, denn Satan hatte nie geglaubt, dass jemand vollkommen und aufrichtig sein könne oder dass jemand Gott fürchten und das Böse meiden könnte. Gleichzeitig verabscheute Satan auch die Vollkommenheit und Aufrichtigkeit im Menschen und hasste Menschen, die Gott fürchten und das Böse meiden konnten. Und so steht es in Hiob 1,9-11 geschrieben: „Der Satan antwortete Jehova und sprach: Meinst du, dass Hiob umsonst Gott fürchtet? Hast du doch ihn, sein Haus und alles, was er hat, ringsumher verwahrt. Du hast das Werk seiner Hände gesegnet, und sein Gut hat sich ausgebreitet im Lande. Aber recke deine Hand aus und taste an alles, was er hat: Was gilt’s, er wird dir ins Angesicht absagen?“ Gott war vertraut mit der boshaften Natur Satans und wusste ganz genau, dass Satan schon längst geplant hatte, Verderben über Hiob zu bringen und so wollte Gott dadurch, dass Er Satan noch einmal mitteilte, dass Hiob aufrichtig und vollkommen sei und dass er Gott fürchtete und das Böse mied, Satan in eine Linie bringen, damit Satan sein wahres Gesicht offenbarte und Hiob angriff und versuchte. Mit anderen Worten,
 
Gott betonte bewusst, dass Hiob vollkommen und aufrichtig war und dass er Gott fürchtete und das Böse mied, und so liess Er Satan Hiob angreifen, wegen Satans Hass und Zorn darauf, dass Hiob ein perfekter und aufrechter Mensch war, der Gott fürchtete und das Böse mied. Infolgedessen würde Gott Schande über Satan bringen, durch die Tatsache, dass Hiob ein vollkommener und aufrechter Mensch war, jemand, der Gott fürchtete und das Böse mied, und Satan würde gänzlich gedemütigt und besiegt zurückgelassen werden. Danach würde Satan nicht mehr zweifeln oder Anschuldigungen wegen Hiobs Vollkommenheit, Aufrichtigkeit, Gottesfurcht oder Meidung des Bösen machen.  
 
So waren Gottes Prüfung und Satans Versuchung fast unvermeidlich. Der Einzige, der Gottes Prüfung und Satans Versuchung standhalten konnte, war Hiob. Nach diesem Austausch erhielt Satan die Erlaubnis, Hiob zu versuchen. Somit begann Satans erste Runde von Angriffen. Das Ziel dieser Angriffe war Hiobs Eigentum, denn Satan hatte folgende Beschuldigung gegen Hiob erhoben: „Meinst du, dass Hiob umsonst Gott fürchtet? … Du hast das Werk seiner Hände gesegnet, und sein Gut hat sich ausgebreitet im Lande.“ Infolgedessen erlaubte Gott Satan, alles zu nehmen, was Hiob hatte – was der eigentliche Zweck dessen war, warum Gott mit Satan sprach. Dennoch stellte Gott eine Forderung an Satan: „alles, was er hat, sei in deiner Hand; nur an ihn selbst lege deine Hand nicht“ (Hiob 1,12). Dies war die Bedingung, die Gott stellte, nachdem Er Satan gestattet hatte, Hiob zu versuchen und Hiob in die Hände Satans übergab und es war die Grenze, die Er Satan setzte: Er befahl Satan, Hiob nicht zu verletzen. Denn Gott erkannte, dass Hiob vollkommen und aufrichtig war und Er vertraute darauf, dass an Hiobs Vollkommenheit und Aufrichtigkeit vor Ihm, kein Zweifel mehr bestand und er der Prüfung standhalten konnte. So liess Gott zu, dass Satan Hiob versuchte, doch Er legte Satan eine Beschränkung auf:
 
Satan durfte Hiobs ganzes Eigentum nehmen, aber er durfte ihm kein Haar krümmen. Was bedeutet das? Es bedeutet, dass Gott Hiob damals nicht völlig Satan übergab. Satan durfte Hiob mit allen möglichen Mitteln versuchen, aber er konnte Hiob selbst nicht verletzen, ihm nicht einmal ein einziges Haar krümmen, weil alles am Menschen von Gott kontrolliert wird und Gott entscheidet, ob der Mensch lebt oder stirbt, und Satan hat keine solche Verfügung.
 
Nachdem Gott Satan diese Worte übermittelt hatte, konnte Satan es nicht erwarten, anzufangen. Er nutzte alle Mittel, um Hiob zu versuchen und schon bald hatte Hiob einen Berg von Schafen und Ochsen verloren und jeden Besitz, der ihm von Gott gegeben worden war … So kamen Gottes Prüfungen zu ihm. Obwohl die Bibel uns von der Entstehung der Versuchung erzählt, war Hiob selbst, der diesen Versuchungen unterlag, sich dessen bewusst, was vor sich ging? Hiob war nur ein sterblicher Mensch; natürlich wusste er nichts von der Geschichte, die sich hinter ihm abspielte. Dennoch liessen ihn seine Gottesfurcht und seine Vollkommenheit und Aufrichtigkeit erkennen, dass die Prüfungen Gottes über ihn gekommen waren. Er wusste nicht, was im geistlichen Raum geschehen war, noch welche Absichten Gottes hinter diesen Prüfungen lagen. Aber er wusste, dass er, ungeachtet dessen, was mit ihm geschah, seine Vollkommenheit und Aufrichtigkeit treu bleiben und sich an den Weg halten musste, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden. Hiobs Haltung und seine Reaktion auf diese Dinge wurden von Gott klar gesehen. Und was sah Gott? Er sah Hiobs Herz, das Gott fürchtete, denn von Anfang an bis zu dem Augenblick, als Hiob geprüft wurde, blieb Hiobs Herz zu Gott offen, es wurde vor Gott dargelegt, und Hiob entsagte seiner Vollkommenheit und Aufrichtigkeit nicht und er wandte sich auch nicht von dem Weg ab, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden – und nichts war für Gott erfreulicher.
 
Als Nächstes werden wir betrachten, welchen Versuchungen sich Hiob unterzog und wie er mit diesen Prüfungen umging. Lasst uns die Schriften lesen.
 
c. Hiobs Reaktion

(Hiob 1,20-21) Da stand Hiob auf und zerriss seine Kleider und raufte sein Haupt und fiel auf die Erde und betete an uns sprach: Ich bin nackt von meiner Mutter Leibe gekommen, nackt werde ich wieder dahin fahren. Jehova hat’s gegeben, Jehova hat’s genommen; der Name Jehovas sei gelobt.
 
Dass Hiob es auf sich nimmt, alles zurückzugeben, was er besitzt, rührt von seiner Gottesfurcht
 
Nachdem Gott zu Satan gesagt hatte „alles was er hat, sei in deiner Hand; nur an ihn selbst lege deine Hand nicht“, ging Satan, und bald darauf wurde Hiob plötzlich und heftig angegriffen: Erst wurden seine Ochsen und Esel geraubt und seine Diener umgebracht; als Nächstes wurden seine Schafe und Diener verbrannt; danach wurden seine Kamele entwendet und seine Diener ermordet; schliesslich starben seine Söhne und Töchter.
 
Diese Reihe von Angriffen war die Qual, die Hiob während der ersten Versuchung durchlitt. Wie von Gott befohlen, zielte Satan während dieser Angriffe nur auf Hiobs Eigentum und seine Kinder ab und fügte Hiob selbst keinen Schaden zu. Trotzdem wurde Hiob sofort von einem reichen Mann, der grossen Reichtum besass, in jemanden verwandelt, der nichts hatte. Niemand hätte diesen frappierenden Überraschungsschlag aushalten oder richtig darauf reagieren können, doch Hiob demonstrierte seine aussergewöhnliche Seite. Die Schrift liefert folgende Schilderung: „Da stand Hiob auf und zerriss seine Kleider und raufte sein Haupt und fiel auf die Erde und betete an“. Dies war Hiobs erste Reaktion, nachdem er gehört hatte, dass er seine Kinder und seinen ganzen Besitz verloren hatte. Vor allem schien er nicht überrascht oder von Panik erfasst zu sein, geschweige drückte er Wut oder Hass aus. Ihr seht also, dass er in seinem Herzen bereits erkannt hatte, dass diese Katastrophen kein Unfall waren oder von der Hand des Menschen herrührten, noch weniger waren sie das Einsetzen von Vergeltung oder Strafe. Vielmehr brachen die Prüfungen Jehovas über ihn herein; es war Jehova, der sein Eigentum und seine Kinder nehmen wollte. Hiob war sehr ruhig und klardenkend. Seine vollkommene und aufrechte Menschlichkeit liess ihn rational und auf natürliche Weise Entscheidungen und Urteile über die Katastrophen treffen, die ihm widerfahren waren und folglich verhielt er sich ungewöhnlich ruhig: „Da stand Hiob auf und zerriss seine Kleider und raufte sein Haupt und fiel auf die Erde und betete an“. „zerriss seine Kleider“ bedeutet, dass er unbekleidet war und nichts besass; „raufte sein Haupt“ bedeutet, dass er als neugeborenes Kind vor Gott zurückgekehrt war; „fiel auf die Erde und betete an“ bedeutet, dass er nackt in die Welt gekommen war und heute, immer noch ohne irgendetwas, an Gott als Neugeborener zurückgegeben wurde. Die Einstellung Hiobs zu allem, was ihm widerfuhr, hätte von keinem Geschöpf Gottes erreicht werden können. Sein Glaube an Jehova ging über den Bereich des Glaubens hinaus; dies waren seine Gottesfurcht und sein Gehorsam gegenüber Gott, und er konnte Gott nicht nur für das danken, was Er ihm gegeben hatte, sondern auch dafür, dass Er von ihm nahm. Darüber hinaus konnte er es auf sich nehmen, alles, was er besass, einschliesslich seines Lebens, zurückzugeben. Hiobs Gottesfurcht und Gehorsam sind ein Beispiel für die Menschheit, und seine Vollkommenheit und Aufrichtigkeit waren der Höchstwert der Menschlichkeit, die der Mensch besitzen sollte. Obwohl er Gott nicht sah, erkannte er, dass Gott wirklich existierte und wegen dieser Erkenntnis fürchtete er Gott – und aufgrund seiner Gottesfurcht konnte er Gott gehorchen. Er liess Gott freie Hand darin, alles, was er hatte, zu nehmen, dennoch hatte er keine Klagen und fiel vor Gott nieder und sagte Ihm, dass er in diesem Augenblick, selbst wenn Gott sein Fleisch nehmen wollte, er es Ihm gern erlauben würde, ohne Klage. Sein ganzes Verhalten war auf seine vollkommene und aufrechte Menschlichkeit zurückzuführen.
 
Das heisst, durch seine Unschuld, Ehrlichkeit und Liebenswürdigkeit, war Hiob in seiner Erkenntnis und Erfahrung von Gottes Existenz unerschütterlich, und auf dieser Grundlage stellte er Forderungen an sich und vereinheitlichte sein Denken, Benehmen, Verhalten und seine Prinzipien des Handelns vor Gott in Übereinstimmung mit Gottes Führung von sich und den Taten Gottes, die er unter allen Dingen gesehen hatte. Im Laufe der Zeit führten seine Erfahrungen in ihm eine wirkliche und tatsächliche Gottesfurcht herbei und liessen ihn das Böse meiden. Dies war die Quelle der Integrität, an die sich Hiob hielt.
 
Hiob besass eine ehrliche, unschuldige und gütige Menschlichkeit und er hatte wirklich Erfahrung damit, Gott zu fürchten, Gott zu gehorchen und das Böse zu meiden, sowie Erkenntnis von „Jehova hat’s gegeben, Jehova hat’s genommen“.  Nur aufgrund dieser Dinge war er in der Lage standzuhalten und unter solchen boshaften Angriffen Satans Zeugnis abzulegen und nur durch sie war er in der Lage Gott nicht zu enttäuschen und Gott eine befriedigende Antwort zu geben, als Gottes Prüfung über ihn kam.
 
Obwohl Hiobs Verhalten während der ersten Versuchung sehr direkt war, so war es späteren Generationen nicht zugesichert, dass sie eine solche Gradlinigkeit auch nach lebenslangen Bemühungen erreichen würden, noch besassen sie zwangsläufig das oben beschriebene Verhalten Hiobs.
 
Nun, da ihr heute mit dem direkten Verhalten Hiobs konfrontiert seid und es mit den Rufen und dem Vorsatz des „absoluten Gehorsams und der Loyalität bis zum Tode“ vergleicht, die Gott von denen zu sehen bekommt, die behaupten an Gott zu glauben und Gott zu folgen, fühlt ihr euch da zutiefst beschämt oder nicht? Wenn du in den Schriften von all dem liest, was von Hiob und seiner Familie erlitten wurde, was ist dann deine Reaktion? Verliert ihr euch in euren Gedanken? Seid ihr erstaunt? Könnten die Prüfungen, die über Hiob hereinbrachen, als „schrecklich“ beschrieben werden?
 
Mit anderen Worten, es ist erschreckend genug von den Prüfungen Hiobs zu lesen, wie sie in den Schriften beschrieben werden, ganz zu schweigen davon, wie sie in Wirklichkeit gewesen wären. Ihr seht also, dass das, was Hiob widerfuhr, keine „Übung“, sondern eine echte „Schlacht“ mit wirklichen „Geschützen“ und „Kugeln“ war. Aber durch wessen Hand wurde er diesen Prüfungen unterzogen? Sie wurden natürlich durch Satan durchgeführt, sie wurden persönlich von Satan durchgeführt – aber sie wurden von Gott genehmigt. Hat Gott Satan gesagt, wie er Hiob versuchen soll? Hat Er nicht. Gott gab ihm nur eine Bedingung, woraufhin die Versuchung auf Hiob herabkam. Als die Versuchung auf Hiob herabkam, gab es den Menschen ein Gefühl für das Böse und Hässliche Satans, für seine Boshaftigkeit und Abscheu für den Menschen und für seine Feindschaft gegenüber Gott. Darin sehen wir, dass Worte nicht beschreiben können, wie grausam diese Versuchung war. Man kann sagen, dass die boshafte Natur, mit der Satan den Menschen misshandelte und sein hässliches Gesicht, in diesem Augenblick, vollkommen offenbart wurden. Satan nutzte diese Gelegenheit, die von Gottes Erlaubnis gebotene Gelegenheit, um Hiob fieberhaft und unbarmherzig der Misshandlung zu unterwerfen, die Methode und das Niveau der Grausamkeit, wären für die Menschen von heute unvorstellbar und völlig unhaltbar.
 
Anstatt zu sagen, dass Hiob von Satan versucht wurde, und dass er während dieser Versuchung standhaft blieb und Zeugnis ablegte, ist es besser zu sagen, dass in den Prüfungen, die ihm von Gott auferlegt wurden, Hiob einen Wettkampf mit dem Satan begann, um seine Vollkommenheit und Aufrichtigkeit zu schützen und seinen Weg der Gottesfurcht und Meidung des Bösen zu verteidigen. In diesem Wettkampf verlor Hiob einen Berg von Schafen und Rindern, er verlor seinen ganzen Besitz und er verlor seine Söhne und Töchter – aber er gab nicht seine Vollkommenheit, Aufrichtigkeit oder Gottesfurcht auf.
 

Mit anderen Worten, in diesem Wettkampf mit Satan zog er es vor, seines Besitzes und seiner Kinder beraubt zu werden, als seine Vollkommenheit, seine Aufrichtigkeit und seine Gottesfurcht zu verlieren. Er zog es vor, an der Wurzel dessen festzuhalten, was es bedeutet, ein Mensch zu sein. Die Schrift liefert eine prägnante Darstellung des gesamten Ablaufs, durch den Hiob sein Vermögen verlor und dokumentiert auch Hiobs Verhalten und Haltung. Diese knappen, prägnanten Schilderungen vermitteln das Gefühl, dass Hiob bei dieser Versuchung fast entspannt war, aber wenn das, was tatsächlich geschah, nachgeschafft werden sollte, wobei die boshafte Natur Satans hinzukommt – dann wären die Dinge nicht so simpel oder einfach, wie in diesen Sätzen beschrieben. Die Realität war weitaus grausamer. Das ist der Grad der Verwüstung und des Hasses, mit dem Satan die Menschheit und all jene behandelt, die von Gott angenommen worden sind. Wenn Gott nicht verlangt hätte, dass Satan Hiob nicht schaden dürfe, hätte Satan ihn ohne jegliche Bedenken zweifellos getötet. Satan will nicht, dass jemand Gott anbetet, noch möchte er, dass diejenigen, die in Gottes Augen gerecht sind und diejenigen, die vollkommen und aufrichtig sind, weiterhin Gott fürchten und das Böse meiden können. Denn für die Menschen, die Gott fürchten und das Böse meiden bedeutet dies, dass sie Satan meiden und entsagen, und so nutzte Satan Gottes Erlaubnis aus, um Hiob gnadenlos mit all seiner Wut und all seinem Hass zu überhäufen. Ihr seht nun also, wie gross die von Hiob erlittene Qual war, vom Geist bis zum Fleisch, von aussen bis nach innen. Heute sehen wir nicht, wie es damals war und wir können nur aus den Berichten der Bibel einen kurzen Einblick in die Gefühle Hiobs gewinnen, als er damals der Qual unterworfen wurde.


16. Oktober 2018
jom schlischi - 7. Cheschwan 5779 - Kundgebungen Gottes | Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst II Teil Eins

 

https://www.youtube.com/watch?v=I050gYM9SUo

 

Bei unserem letzten Treffen tauschten wir uns über ein sehr wichtiges Thema aus. Erinnert ihr euch daran, was es war? Lasst es Mich wiederholen. Das Thema unserer letzten Gemeinschaft war: Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst. Ist das ein wichtiges Thema für euch? Welcher Teil ist für euch am wichtigsten? Gottes Werk, Gottes Disposition oder Gott Selbst? Was interessiert euch am meisten? Welchen Teil möchtet ihr am meisten hören? Ich weiss, dass es schwierig für euch ist, diese Frage zu beantworten, denn die Disposition Gottes kann in jedem Aspekt Seines Werkes gesehen werden, und Seine Disposition ist in Seinem Werk immer und überall offenbart und präsentiert in Wirklichkeit Gott Selbst; in Gottes allumfassendem Führungsplan sind Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst, voneinander untrennbar. Der Inhalt unserer letzten Gemeinschaft über Gottes Werk waren Erzählungen der Bibel, die sich vor langer Zeit ereigneten. Es waren alles Geschichten über den Menschen und Gott, und sie passierten dem Menschen und gleichzeitig waren die Teilnahme und der Ausdruck Gottes beteiligt, sodass diese Geschichten besonderen Wert und Bedeutung für die Gotteskenntnis haben. Kurz nachdem Er die Menschheit erschaffen hatte, begann Gott Sich mit dem Menschen zu beschäftigen und mit dem Menschen zu reden und Seine Disposition begann dem Menschen gegenüber zum Ausdruck gebracht zu werden. Mit anderen Worten, als Gott Sich zum ersten Mal mit der Menschheit beschäftigte, fing Er an, dem Menschen ununterbrochen Seine Wesenheit und das, was Er hat und ist, bekannt zu machen. Unabhängig davon, ob die Menschen von damals oder die Menschen von heute in der Lage sind, es zu erkennen oder zu verstehen, spricht Gott mit den Menschen und wirkt unter den Menschen, offenbart Seine Disposition und bringt Seine Wesenheit zum Ausdruck – was eine Tatsache ist und von niemandem bestritten werden kann. Das bedeutet auch, dass Gottes Disposition, Gottes Wesenheit und das, was Er hat und ist, ständig hervordringt und offenbart wird, während Er mit dem Menschen arbeitet und Sich mit ihm befasst. Er hat niemals etwas vor dem Menschen verborgen oder verheimlicht, sondern veröffentlicht stattdessen Seine eigene Disposition und macht sie bekannt, ohne etwas zurückzuhalten. So hofft Gott, dass der Mensch Ihn kennen und Seine Disposition und Wesenheit verstehen kann. Er möchte nicht, dass der Mensch Seine Disposition und Seine Wesenheit als ewige Geheimnisse behandelt, und Er will auch nicht, dass die Menschheit Gott als ein Rätsel betrachtet, das niemals gelöst werden kann. Erst wenn die Menschheit Gott kennt, kann der Mensch den Weg nach vorne kennen und die Führung Gottes akzeptieren, und nur eine solche Menschheit kann wirklich unter der Herrschaft Gottes leben und im Licht leben und unter Gottes Segen leben. Gottes hervorgebrachte und offenbarte Worte und Disposition repräsentieren Seinen Willen, und sie repräsentieren auch Seine Wesenheit.
 
Wenn Gott sich mit dem Menschen beschäftigt, ganz gleich, was Er sagt oder tut oder welche Disposition Er offenbart, und ganz gleich, was der Mensch von Gottes Wesenheit und was Er hat und ist sieht, repräsentiert all dies Gottes Willen für den Menschen. Unabhängig davon, wie viel der Mensch erkennen, nachvollziehen oder verstehen kann, es repräsentiert alles den Willen Gottes -  Gottes Willen für den Menschen. Das ist unbestreitbar! Der Wille Gottes für die Menschen ist, wie Er verlangt, dass Menschen sind, was Er verlangt, dass sie tun, wie Er verlangt, dass sie leben, und wie Er verlangt, dass sie dazu fähig sind, die Erfüllung von Gottes Willen zu vollbringen. Sind diese Dinge von Gottes Wesenheit untrennbar? Mit anderen Worten, Gott bringt Seine Disposition und alles was Er hat und ist gleichzeitig mit den Forderungen an die Menschen vor. Es gibt keine Falschheit, keinen Vorwand, keine Verschleierung und keine Verschönerung. Doch warum ist der Mensch unfähig zur Kenntnis und warum hat er niemals die Disposition Gottes deutlich wahrnehmen können? Und warum hat er niemals den Willen Gottes erkannt? Das, was von Gott offenbart und vorgebracht wird, ist das, was Gott Selbst hat und ist, und ist jedes Bruchstück und jede Facette Seiner wahren Disposition – warum kann der Mensch das also nicht sehen? Warum ist der Mensch nicht zu eingehender Kenntnis imstande?
 
Dafür gibt es einen wichtigen Grund.
Und was ist dieser Grund?
Seit der Zeit der Schöpfung hat der Mensch Gott nie wie Gott behandelt.
 
Ganz zu Beginn, ungeachtet dessen, was Gott im Hinblick auf den Menschen getan hatte, den Menschen, der soeben erschaffen wurde, behandelte der Mensch Ihn als nichts weiter als einen Gefährten, als jemanden, auf den man sich verlassen konnte, und hatte keine Kenntnis oder kein Verständnis  von Gott. Das heisst, er wusste nicht, dass das, was durch dieses Wesen hervorgebracht wurde – dieses Wesen, auf das er sich als sein Begleiter verliess und das er als solchen erachtete – die Wesenheit Gottes war, noch wusste er, dass dieses Wesen der Eine war, der über alle Dinge herrscht. Einfach ausgedrückt, die Menschen dieser Zeit erkannten Gott ganz und gar nicht. Sie wussten nicht, dass die Himmel und die Erde und alle Dinge von Ihm gemacht worden waren, und sie wussten nicht, woher Er kam, und darüber hinaus, was Er war. Natürlich verlangte Gott damals von den Menschen nicht, Ihn zu kennen oder Ihn zu verstehen oder alles zu verstehen, was Er tat, oder von Seinem Willen unterrichtet zu sein, denn das war ganz zu Beginn, nach der Schöpfung der Menschheit. Als Gott mit den Vorbereitungen für das Werk des Zeitalters des Gesetzes begann, vollbrachte Gott einige Dinge am Menschen und begann auch einige Forderungen an den Menschen zu stellen, indem Er ihm erzählte, wie man Gott Opfergaben darbringt und wie man Ihn anbetet. Erst dann erlangte der Mensch ein paar einfache Vorstellungen von Gott, erst dann erkannte er den Unterschied zwischen Mensch und Gott, und dass Gott der Eine war, der die Menschheit erschaffen hatte. Als der Mensch wusste, dass Gott Gott und der Mensch Mensch war, entstand eine gewisse Distanz zwischen ihm und Gott, und doch verlangte Gott nicht ein grosses Wissen oder ein tiefes Verständnis von Ihm zu haben. So stellt Gott unterschiedliche Anforderungen an den Menschen, je nach Stufen und Umständen Seines Werkes. Was erkennt ihr darin? Welchen Aspekt von Gottes Disposition sehr ihr? Ist Gott wirklich? Sind Gottes Forderungen an den Menschen angemessen? Ganz zu Anfang, nach Gottes Schöpfung der Menschheit, als Gott noch das Werk der Eroberung und der Vervollkommnung am Menschen vollbringen musste und nicht sehr viele Worte zu ihm gesprochen hatte, verlangte Er wenig vom Menschen. Ungeachtet dessen, was der Mensch tat und wie er sich benahm – auch wenn er einige Dinge tat, die Gott beleidigten – verzieh Gott ihm alles und übersah alles. Weil Gott wusste, was Er dem Menschen gegeben hatte und wusste, was im Menschen war, kannte Er somit die Richtlinien der Forderungen, die Er an die Menschen stellen sollte. Auch wenn der Standard Seiner Anforderungen damals sehr niedrig war, bedeutet dies nicht, dass Seine Disposition nicht gross war oder dass Seine Weisheit und Allmacht nur leere Worte waren. Für den Menschen gibt es nur einen Weg, Gottes Disposition und Gott Selbst zu kennen, indem er den Schritten von Gottes Werk der Führung und der Erlösung der Menschheit folgt und die Worte akzeptiert, die Gott der Menschheit mitteilt. Wenn der Mensch wüsste, was Gott hat und ist und Gottes Disposition kannte, würde er Gott dann noch immer bitten, ihm Seine wahre Person zu zeigen? Der Mensch wird es nicht tun und es nicht wagen, denn nachdem er Gottes Disposition begriffen hat und was Er hat und ist, wird der Mensch bereits den wahren Gott Selbst und bereits Seine wirkliche Person gesehen haben. Dies ist das unvermeidliche Ergebnis. Während Gottes Werk und Plan unablässig voranschritten und nachdem Gott den Bund des Regenbogens mit dem Menschen geschlossen hatte, als Zeichen dafür, dass Er die Welt niemals mehr durch Überschwemmungen zerstören würde, hatte Gott ein immer dringenderes Verlangen danach, diejenigen für sich zu gewinnen, die mit Ihm eins sein konnten. Auch hatte Er einen immer dringenden Wunsch, diejenigen für sich zu gewinnen, die in der Lage waren, Seinen Willen auf Erden auszuführen und darüber hinaus eine Gruppe von Menschen zu gewinnen, die imstande waren, sich von den Mächten der Finsternis zu befreien und nicht durch Satan gefesselt zu werden und in der Lage waren, auf Erden für Ihn Zeugnis abzulegen. Eine solche Gruppe von Menschen zu gewinnen, war Gottes langer Wunsch, das, auf was Er seit der Zeit der Schöpfung gewartet hatte. So blieben, unabhängig von Gottes Einsetzen von Überschwemmungen, um die Welt zu zerstören oder von Seinem Bund mit den Menschen, Gottes Wille, Denkweise, Plan und Hoffnungen, alle gleich. Was Er tun wollte, wonach Er sich schon lange vor der Schöpfung gesehnt hatte, war, die Menschen für sich zu gewinnen, die Er für sich zu gewinnen wünschte – um eine Gruppe von Menschen zu gewinnen, die in der Lage war, Seine Disposition zu begreifen und zu kennen und Seinen Willen zu verstehen, eine Gruppe, die imstande war, Ihn anzubeten. Solch eine Gruppe von Menschen ist wirklich in der Lage, Zeugnis für Ihn abzulegen, und sie sind gewissermassen Seine Vertrauten.
 
Heute wollen wir damit fortfahren den Spuren Gottes nachzugehen und den Schritten Seines Werkes zu folgen, um Gottes Gedanken und Ideen und alles, was mit Gott zu tun hat, aufzudecken, wovon alles so lange „aufbewahrt“ worden sind. Durch diese Dinge werden wir  die Disposition Gottes kennen lernen, die Wesenheit Gottes verstehen, Gott in unser Herz lassen, und jeder von uns wird langsam Gott näher kommen und wir werden unsere Distanz zu Gott verringern. Ein Teil dessen, worüber wir das letzte Mal gesprochen haben, bezog sich darauf, warum Gott einen Bund mit dem Menschen schloss. Dieses Mal werden wir Gemeinschaft über die Passagen der unten aufgeführten halten. Beginnen wir mit dem Lesen der heiligen Schriften.
 
  1. Abraham

1. Gott verspricht Abraham einen Sohn zu geben

(Genesis 17,15-17) Und Gott sprach abermals zu Abraham:
Du sollst dein Weib Sarai nicht mehr Sarai heissen, sondern Sara soll ihr Name sein. Denn ich  will sie segnen, und auch von ihr will Ich dir einen Sohn geben; denn Ich will sie segnen, und Völker sollen aus ihr werden und Könige über viele Völker.
Da fiel Abraham auf sein Angesicht und lachte, und sprach in seinem Herzen: Soll mir, hundert Jahre alt, ein Kind geboren werden, und Sara, neunzig Jahre alt, gebären?

(Genesis 17,21-22) Aber meinen Bund will ich aufrichten mit Isaak, den dir Sara gebären soll um diese Zeit im andern Jahr. Und er hörte auf, mit ihm zu reden. Und Gott fuhr auf von Abraham.
 
2. Abraham opfert Isaak

(Genesis 22,2-3)  Und er sprach: Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und gehe hin in das Land Morija und opfere ihn daselbst zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde. Da stand Abraham des Morgens früh auf und gürtete seinen Esel und nahm mit sich zwei Knechte und seinen Sohn Isaak und spaltete Holz zum Brandopfer, machte sich auf und ging an den Ort, davon ihm Gott gesagt hatte.
 
(Genesis 22,9-10) Und als sie kamen an die Stätte, die Gott ihm gesagt hatte, baute Abraham daselbst einen Altar und legte das Holz darauf und band seinen Sohn Isaak, legte ihn auf den Altar oben auf das Holz und reckte seine Hand aus und fasste das Messer, dass er seinen Sohn schlachtete.        
 
Niemand kann das Werk beeinträchtigen, das Gott zu tun beschliesst
 
Also, ihr habt alle gerade die Geschichte von Abraham gehört. Er wurde von Gott auserwählt, nachdem die Flut die Welt zerstört hatte, sein Name war Abraham, und als er hundert Jahre alt war, und seine Frau Sarah neunzig, kam Gottes Verheissung zu ihm. Welche Verheissung hat Gott ihm gemacht? Gott verhiess das, was in der heiligen Schrift erwähnt wird: „Denn ich will sie segnen und auch von ihr will ich dir einen Sohn geben.“ Was war der Hintergrund der Verheissung Gottes, ihm einen Sohn zu geben? Die Schriften liefern folgende Schilderung: „Da fiel Abraham auf sein Angesicht und lachte, und dachte in seinem Herzen: Soll mir, hundert Jahre alt, ein Kind geboren werden, und Sarah, neunzig Jahre       alt, gebären?“
 
Mit anderen Worten, dieses alte Paar war zu alt, um Kinder zu gebären. Und was tat Abraham, nachdem Gott ihm Sein Versprechen gegeben hatte? Er fiel lachend auf sein Gesicht und sagte zu sich selbst: „Soll mir, hundert Jahre alt, ein Kind geboren werden?“ Abraham glaubte, dass es unmöglich sei – was bedeutete, dass er glaubte, dass Gottes Verheissung an ihn nichts weiter als ein Witz war. Aus Sicht des Menschen war dies vom Menschen unerreichbar und ebenso unerreichbar und unmöglich für Gott. Vielleicht war es für Abraham lächerlich: Gott schuf den Menschen, aber es stellt sich heraus, dass Er nicht weiss, dass jemand, der so alt ist, unfähig ist Kinder zu gebären; Er denkt, Er kann mir gewähren ein Kind zu gebären, Er sagt, dass Er mir einen Sohn geben wird – das ist gewiss unmöglich. Und so fiel Abraham auf sein Gesicht und lachte und dachte sich: Unmöglich – Gott scherzt mit mir, das kann nicht wahr sein! Er nahm Gottes Worte nicht ernst. Was für ein Mensch war Abraham also in Gottes Augen? (Gerecht) Wo stand, dass er gerecht war? Ihr denkt, dass alle, die Gott ruft, und Menschen, die Gott begleiten, gerecht und vollkommen sind. Ihr haltet euch an Glaubenslehre fest! Ihr müsst klar sehen, dass Gott, wenn Er jemanden definiert, dies nicht willkürlich tut. Hier hat Gott nicht gesagt, dass Abraham gerecht war. In Seinem Herzen hat Gott für jeden Menschen Richtlinien. Obwohl Gott nicht sagte, welche Art von Mensch Abraham war, welche Art von Glauben an Gott hatte Abraham hinsichtlich seine Verhaltens? War er ein wenig abstrakt? Oder hatte er einen grossen Glauben? Nein das hatte er nicht! Sein Gelächter und seine Gedanken zeigten, wer er war, wer er war, also ist euer Glaube, dass er gerecht war, nur eure Fantasievorstellung, es ist die blinde Anwendung von Glaubenslehre, es ist eine verantwortungslose Würdigung. Hat Gott Abrahams Lachen und seine kleinen Äusserungen gesehen, wusste Er von ihnen? Gott wusste es. Aber würde Gott das ändern, was Er beschlossen hatte zu tun? Nein!
 
Als Gott plante und beschloss, dass Er diesen Menschen auserwählen würde, war die Angelegenheit bereits vollbracht. Weder die Gedanken des Menschen, noch sein Verhalten würden im geringsten Mass Gott beeinflussen oder beeinträchtigen; Gott würde Seinen Plan nicht willkürlich ändern, noch würde Er Seinen Plan wegen des Verhaltens eines Menschen durcheinander bringen, das möglicherweise sogar töricht sein könnte. Was steht denn also in der Genesis 17,21-22? „Aber meinen Bund will ich aufrichten mit Isaak, den dir Sarah gebären soll um diese Zeit im andern Jahr. Und er hörte auf mit ihm zu reden. Und Gott fuhr auf von Abraham.“ Gott schenkte dem, was Abraham sagte, keinerlei Beachtung. Und was war der Grund für Sein Nichtbeachten? Er war, dass Gott damals nicht verlangte, dass der Mensch von grossem Glauben sei, dass er zu grosser Gotteskenntnis fähig sei, oder dass er zudem verstehen könne, was von Gott getan und gesagt worden war. So verlangte Er nicht, dass der Mensch gänzlich verstand, was Er zu tun beschloss, oder welches Volk Er entschlossen war auszuwählen oder die Prinzipien Seines Handelns, denn die Statur des Menschen war einfach unzulänglich. Zu dieser Zeit betrachtete Gott das, was Abraham tat und wie er sich verhielt, als normal. Er verurteilte und rügte es nicht, sondern sagte nur: „Sarah soll dir um diese Zeit im andern Jahr Isaak gebären.“ Für Gott wurde dies, nachdem Er diese Worte verkündigt hatte, Schritt für Schritt wahr. In Gottes Augen war das, was durch Seinen Plan vollbracht werden sollte, bereits erreicht. Und nachdem die Vorkehrungen dafür abgeschlossen waren, ging Gott fort.
 
Was der Mensch tut oder denkt, was der Mensch versteht, die Pläne des Menschen – Gott hat nichts damit zu schaffen. Alles geschieht nach dem Plan Gottes, im Einklang mit den Zeiten und Stadien, die Gott festlegt. Das ist das Prinzip von Gottes Werk. Gott mischt sich nicht in das ein, was der Mensch denkt oder weiss, trotzdem verzichtet Er nicht auf Seinen Plan oder gibt Sein Werk deshalb auf, weil der Mensch nicht glaubt oder nicht versteht. Die Tatsachen werden also nach dem Plan und den Gedanken Gottes verwirklicht. Das ist genau das, was wir in der Bibel sehen: Gott veranlasste, dass Isaak zu einer Zeit geboren wurde, die Er festgelegt hatte. Zeigen die Tatsachen, dass das Verhalten und Handeln des Menschen das Werk Gottes verhindert hat? Sie behinderten das Werk Gottes nicht! Haben der kleine Glaube des Menschen an Gott und seine Vorstellungen und Einbildungen hinsichtlich Gott, das Werk Gottes beeinflusst? Nein, das haben sie nicht! Nicht im Geringsten!
 

Gottes Führungsplan wird von keinem Menschen, keiner Sache und von keiner Umgebung beeinträchtigt. Alles, was Er zu tun beschliesst, wird rechtzeitig und nach Seinem Plan vollendet und fertig gestellt werden und kein Mensch kann sich in Sein Werk einmischen. Gott schenkt einigen Dummheiten und Unwissenheiten des Menschen keine Beachtung und ignoriert sogar einiges an Widerstand und Vorstellungen des Menschen Ihm gegenüber; stattdessen verrichtet Er bedingungslos das Werk, das Er verrichten muss. Das ist Gottes Disposition und ein Spiegelbild Seiner Allmacht.

 
icon Übersetzer gesucht
icon Seite drucken   icon Tagebuch RSS