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Tagebuch


15. November 2015
jom rischon - 3. Kislew 5776 - GLAUBE wirkt

Beim Erwachen um 4 h fühle ich mich zum Wasserlösen gedrängt. Gleichzeitig ist mir das gestrige Erleben gegenwärtig, was ich nicht auf die leichte Schulter nehmen kann und will. Mit JAHWEH verbunden sein ist das Entscheidende und ich erinnere IHN daran und glaube, dass das auch heute 'funktioniert'. Tatsächlich verschwindet der Drang; wenn er zurückkommen will erneuere ich meine Hingabe an JAHWEH.

Ich bin der Meinung, nicht zu schlafen und schaue nach einer Zeit auf die Uhr, um mich zu vergewissern: 5h30! Übliche Zeit am Werktag, mich zu erheben. HalleluJAH! Lobt, alle Menschen, JAHWEH mit mir!

Mein Wunsch und Wille ist es, dass alle Menschen lernen es mir gleich zu tun. Hingabe an JAHWEH ist Alles!

 

PS
Hier noch ein Nachtrag aufgrund einer weiteren Gotteserfahrung, die ich gern bezeuge. Wie der geneigte Leser weiß, ist der Wasserhaushalt meines Körpers etwas speziell. Die Intervalle des Wasserlösens sind bei mir sehr von der Menge der aufgenommenen Flüssigkeit abhängig. Meine Gewohnheit, zu jedem Frühstück drei Tassen Tee zu trinken bewirkt, dass ich ca. nach einer Stunde aufs WC gehen muss. Dies berücksichtigend habe ich vor einiger Zeit damit begonnen, am Sonntagmorgen vor dem Gottesdienst in der Kirche nur zwei Tassen zu trinken und die dritte Tasse nachher.

Nach der nächtlichen Erfahrung fand ich es geradezu zwingend, meine Gewohnheit zu ändern. Also trank ich drei Tassen, in der Hoffnung, mit JAHWEH auch im Gottesdienst eng verbunden zu sein. Tatsächlich hat es 'funktioniert'. Es sind jetzt knapp drei Stunden her, seit meinem letzten WC-Aufenthalt.


14. November 2015
Schabat - 2. Kislew 5776 - das Angesicht von JAHWEH

"Dient JAHWEH mit Freude! Kommt vor IHN mit Jubel!" (Psalm 100,2, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

עבדו את-יהוה בשמחה באו לפניו ברננה

iwdu et-YAHWEH bessimchah bo'u lefanaw birnanah

Vor IHN kommen heißt wörtlich übersetzt: 'Vor Sein Angesicht kommen'. Das Angesicht von JAHWEH ist lebensgefährlich; das wissen wir von Mose, als dieser in einer Felsspalte am Berg Sinai stand und JAHWEH aus einer Wolke heraus an ihm vorbeizog. Das Angesicht von JAHWEH ist absolutes Licht, das wir gewöhnlichen Menschen nicht ertragen können.

Auch das 'JAHWEH Dienen' ist so eine Sache. Wie sollen wir dem Schöpfer aller Dinge dienen, aus DEM wir sind und all unsere Gaben haben?

Als natürliche Menschen können wir weder JAHWEH dienen, noch vor IHN kommen. Im Geist von JAHWEH ist aber alles möglich. Wenn uns dieser Geist anspricht, tut sich eine neue Welt auf für uns. Genau das habe ich in der letzten Nacht erlebt.  Wach im Bett liegend, fühlte ich mich mit JAHWEH verbunden, indem ich merkte, dass ich jeglichen Schmerz, der sich bemerkbar machte, im GLAUBEN aushalten konnte.

Die Verbindung zu JAHWEH ist also entscheidend, die für uns Menschen nicht machbar, aber erfahrbar ist. Genau diese Erfahrung ermöglicht mir, JAHWEH mit Freude zu dienen bzw. anzubeten und vor IHN, mit Jubel im Herzen, zu kommen. Eine echte Schabat-Erfahrung. HalleluJAH!


13. November 2015
jom schischi - 1. Kislew 5776 - der neue Bund

Und ER sagte: 'Siehe, ICH schließe einen Bund. Vor deinem ganzen Volk will ICH Wunder tun, die nicht geschaffen worden sind auf der ganzen Erde und unter all den Nationen. Und das ganze Volk wird sehen, in dessen Mitte du bist, das Werk von JAHWEH, dass es ehrfurchtbar ist, was ICH tue mit dir.'" (2. Mose 34,10, Eigenübersetzung, internes Los)

ויאמר הנה אנכי כרת ברית נגד כל-עמך אעשה נפלאת אשר לא-נבראו בכל-הארץ ובכל-הגוים וראה כל-העם אשר-אתה בקרבו את-מעשה יהוה כי-נרה הוא אשר אני עשה עמך

wayomer hineh anochi coret brit neged col-amcha eesseh niflaot ascher lo-niwr'u wechol-haaretz uwechol-hagoyim weraah chol-haam ascher-atah wekirbo et-maaseh YAHWEH ki-nora hu ascher ani osseh imach

In den Versen 5 und 6 wird erzählt, dass JAHWEH in einer Wolke herabkam und an Mose vorüber ging. Mose konnte IHN nur von hinten sehen, weil er sonst nicht am Leben geblieben wäre.

Nun spricht JAHWEH zu Mose eindrücklich von einem Bund, den wir erst im Nachhinein erkennen können. Es handelt sich um einen zweistufigen Bund, angefangen bei Jeschua HaMaschiach, dem 1. Messias. Die zweite Stufe ist noch ausstehend, aber mit dem 2. Messias in Aussicht. Bei den Wundern, die nicht geschaffen worden sind auf der ganzen Erde handelt es sich um die angekündigten unvorstellbar großen und schönen Wundern in der Verheißung von Reichenschwand.

Der obige Bibelvers ist im Präsens geschrieben. 'coret' und 'osseh' sind zwei Partizipien in der Gegenwart, weil JAHWEH nicht an unsere Zeit gebunden ist. Wir dürfen gespannt sein, wie die Geschichte weiter geht. Dass Mose immer noch unsichtbar dabei ist, wissen wir aus der Erzählung von der Verklärung Jesu auf dem Berg. Diese Begebenheit ist in den drei Evangelien Markus, Matthäus und Lukas überliefert.


12. November 2015
jom chamischi - 30. Cheschwan 5776 - Hirten Israels

"So hat mein Herr, JAHWEH, gesagt: 'Wehe! Hirten Israels, die ihr Hirten für euch selbst gewesen seid!' Sollten nicht etwa die Hirten das Kleinvieh weiden?" (Hesekiel 34,2b, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüder gemeine)

הוי רעי-ישראל אשר היו רעים אותם הלוא הצאן ירעו הרעים

hoi roei-yissrael ascher hayu roim otam halo hatzon yir'u haroim

Das ist eine ernsthafte Anfrage an die geistlichen Anführer des Volkes Israel bzw. der Juden. Sie gilt heute ebenso wie zur Zeit Hesekiels. Es geht alle an, die eine Verantwortung für die Juden verspüren und ausüben. Die Antwort war damals erschütternd. Den heutigen Zustand kann ich nicht beurteilen. Ich weiß einfach, dass die Zerstreuung noch sehr groß ist, wenn auch die Sammlung in Israel begonnen hat.

JAHWEH wird Sich Selbst der Situation annehmen.
Wir lesen weiter in Hesekiel 34:

11 Denn so spricht der Herr, HERR: Siehe, ich bin es, und ich will nach meinen Schafen fragen und mich ihrer annehmen.   
12 Wie ein Hirte sich seiner Herde annimmt am Tag, da er unter seinen zerstreuten Schafen ist, so werde ich mich meiner Schafe annehmen und werde sie retten aus allen Orten, wohin sie zerstreut worden sind am Tag des Gewölks und des Wolkendunkels.   
13 Und ich werde sie herausführen aus den Völkern und sie aus den Ländern sammeln und sie in ihr Land kommen lassen; und ich werde sie weiden auf den Bergen Israels, an den Bachrinnen und an allen Wohnplätzen des Landes.   
14 Auf guter Weide werde ich sie weiden, und auf den hohen Bergen Israels wird ihr Weideplatz sein; dort, auf den Bergen Israels werden sie auf gutem Weideplatz lagern und fette Weide beweiden.   
15 Ich selbst will meine Schafe weiden, und ich selbst will sie lagern, spricht der Herr, HERR.   
16 Das Verlorene will ich suchen und das Versprengte zurückbringen, und das Gebrochene will ich verbinden, und das Kranke will ich stärken; das Fette aber und das Starke werde ich austilgen; mit <meinem> Recht werde ich sie weiden.   
   17 Und ihr, meine Herde, so spricht der Herr, HERR: Siehe, ich werde richten zwischen Schaf und Schaf, den Widdern und den Böcken.   
18 Ist es euch zu wenig: die gute Weide weidet ihr ab, und den Rest eurer Weide zerstampft ihr mit euren Füßen, das klare Wasser trinkt ihr, und das restliche trübt ihr mit euren Füßen?   
19 Und meine Schafe sollen abweiden, was eure Füße zerstampft haben, und trinken, was eure Füße getrübt haben?
20 Darum, so spricht der Herr, HERR, zu ihnen: Siehe, ich bin es, und ich werde richten zwischen fettem Schaf und magerem Schaf.   
21 Weil ihr all die Schwachen mit Seite und Schulter verdrängt und mit euren Hörnern stoßt, bis ihr sie nach draußen zerstreut habt,   
22 so will ich meine Schafe retten, damit sie nicht mehr zum Raub werden; und ich werde richten zwischen Schaf und Schaf.   
   23 Und ich werde einen Hirten über sie einsetzen, der wird sie weiden: meinen Knecht David, der wird sie weiden, und der wird ihr Hirte sein.   
24 Und ich, der HERR, werde ihnen Gott sein, und mein Knecht David wird Fürst in ihrer Mitte sein. Ich, der HERR, habe geredet.   
25 Und ich werde einen Bund des Friedens mit ihnen schließen und werde die bösen Tiere aus dem Land austilgen; und in der Wüste werden sie sicher wohnen und in den Wäldern schlafen <können>.   
26 Und ich werde sie und die Umgebungen meines Hügels zum Segen machen; und ich werde den Regen fallen lassen zu seiner Zeit, Regengüsse des Segens werden es sein.   
27 Und der Baum des Feldes wird seine Frucht geben, und das Land wird seinen Ertrag geben; und sie werden in ihrem Land sicher sein. Und sie werden erkennen, daß ich der HERR bin, wenn ich die Stangen ihres Joches zerbreche und sie aus der Hand derer errette, die sie knechteten.   
28 Und sie werden den Nationen nicht mehr zum Raub werden, und die wilden Tiere der Erde werden sie nicht mehr fressen; sondern sie werden in Sicherheit wohnen, und niemand wird sie aufschrecken.   
29 Und ich werde ihnen eine Pflanzung zum Ruhm erstehen lassen, und sie werden nicht mehr durch Hunger im Land weggerafft werden und die Schmähung der Nationen nicht mehr ertragen <müssen>.   
30 Und sie werden erkennen, daß ich, der HERR, ihr Gott, mit ihnen bin und daß sie, das Haus Israel, mein Volk sind, spricht der Herr, HERR.   
31 Und ihr, meine Herde, ihr Menschen seid die Herde meiner Weide; ich <aber> bin euer Gott, spricht der Herr, HERR.
  (Revidierte Elberfelder Bibel)

Mit Jeschua HaMaschiach, dem 1. Messias, ist die Verheißung dieses Bildes teilweise in Erfüllung gegangen. Eine relativ kleine Volksgruppe hat den Welten-Erlöser angenommen. Damit ist das Fundament gelegt und im Neuen Testament eingehend beschrieben.

Der Heilsplan von JAHWEH geht weiter. Zu diesem Zweck wird das 3. Testament durch den 2. Messias geschrieben. Die Präambel dazu steht ganz am Anfang des TAGEBUCHS von Jehoschua.


12. November 2015
jom chamischi - 30. Cheschwan 5776 - ICH will sein, der ICH sein will

"Gedenke meiner, JAHWEH, beim Wohlgefallen Deines Volkes!
Beauftrage mich mit Deinem Heil!"
(Psalm 106,4, Eigenübersetzung, internes Los)

זכרני יהוה ברצון עמך פקדני בישועתך

sochreni YAHWEH birtzon amecha pokdeni bischuatecha

Pakad (פקד) ist ein vielschichtiger Wortstamm. In der großformatigen 17. Auflage des GESENIUS Handwörterbuchs nimmt er praktisch eine Doppelseite in Anspruch. Ohne den Geist von JAHWEH werden wir hier nie durchschauen. Das ist mein Glaube und mein Vertrauen, auch in alles, was ich im Tagebuch erfasse. Ich muss gestehen, dass ich den zweiten Teil von Psalm 106,4 zweimal völlig verschieden übersetzt habe. Am 27. September 2011 habe ich die obige Version 'bekommen'. Nach allem, was in jenem Monat mit der Israelischen Botschaft gelaufen war, empfand ich mich zu Vielem fähig. Im Gegensatz dazu der 11. September 2015, als für mich die Hilfe von JAHWEH alles bedeutete.

Ich scheue mich nicht, das ganz offenzulegen. Gestern habe ich betont, dass JAHWEH absolut flexibel und überhaupt nicht festzulegen ist. Mit dem 3. Testament wird die Bibel neu geschrieben. Diese Tatsache erklärt, dass Vieles wirklich neu wird. Das macht mich mutig, an der Version 2011 festzuhalten.

Jehoschua, der reinkarnierte Jeschua HaMaschiach, wird der größte Mensch sein und wird mehr Frucht bringen als Letzterer. Ich empfinde es wunderbar, Heil bringen zu dürfen.


11. November 2015
jom rewii - 29. Cheschwan 5776 - JAHWEH darf nicht? - es kommt auf den Zusammenhang an

"DU, JAHWHEH, darfst Dein Erbarmen nicht zurückhalten vor mir! Deine Gnade und Wahrheit sollen mich immer behüten." (Psalm 40,12, Eigenübersetzung, internes Los)

אתה יהוה לא-תכלא רחמיך ממני חסדך ואמתך תמיד יצרוני

atah YAHWEH lo-tichlo rachameicha mimeni chassdcha waamitcha tamid yitzruni

Dürfen wir JAHWEH befehlen? Offenbar ja, jedenfalls wenn die Orthographiehilfe im Losungsbuch stimmt. Im Zusammenhang mit 3. Mose 19,14, wo es um das Verfluchen eines Tauben geht, steht, dass das Verneinungswörlein 'lo' (לא), kombiniert mit einer Verbform im Imperfekt, das strengste Verbot sei. Nun, 'lo-tichlo' ist genau eine solche Kombination.

In anderem Zusammenhang habe ich festgehalten, dass sich JAWEH dem Menschen unterstellt, wenn dieser im Willen von IHM steht. EHYEH ASCHER EYHYEH, 'ICH will sein, der ICH sein will', ist SEIN Name. ER ist absolut flexibel und überhaupt nicht festzumachen. JAHWEH will alles in allen werden. Alle Menschen sollen also wie JAHWEH werden - unvorstellbar!? -

Mit Hilfe der Verheißung von Reichenschwand wird es vorstellbar:

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste, was du dir vorstellen kannst, nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“

Gnade und Wahrheit = Herrlichkeit. Sie soll mich immer behüten.

 

 

Dazu passend:

"Verlass mich nicht, JAHWEH, mein Gott! Entferne Dich nicht von mir!
Eile zu meiner Hilfe, mein Herr, mein Heil!"

(Ich habe der Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Psalm 38,23 den vorangehenden Vers, Psalm 38,22, vorangestellt und übersetzt)

אל-תעזבני יהוה אלהי אל-תרחק ממני  
חושה לעזרתי אדני תשועתי

al-taasweni YAHWEH elohai al-tirchak mimeni
chuschah leesrati  adonai teschuati

Hier haben wir auch zweimal die verneinende Befehlsform. Sie wird aber mit 'al' (אל) und nicht mit 'lo' gebildet. Die drei "Befehle" dieser zwei Verse sind ein eigentliches Flehen. Wenn es uns damit ernst ist, wird JAHWEH auch darauf eingehen.

Das ist mein Glaube.


10. November 2015
jom scheni - 28. Cheschwan 5776 - das Altwerden des Menschen

„Und auch bis ins Altwerden und Greisentum, Gott, verlass mich nicht! Bis ich, Dein Arm, verkündigen kann dem Geschlecht, jeglichem das kommen soll, Deine Macht.“  (Psalm 71,18, Eigenübersetzung, internes Los)

וגם עד-זקנה ושיבה אלהים אל-תעזבני עד-אגיד זרועך לדור לכל-יבוא גבורתך

wegam ad-siknah wesseiwah elohim al-taasweni ad-agid seroacha ledor lechol-yawo gwuratecha

Das letzte Mal, als ich diesen Bibelvers zitierte, war ich noch 4 1/2 Jahre jünger. Damals ging es noch um die Frage, ob ich wirklich Arm Gottes sein dürfe. Der diesbezügliche Glaube ist, nach allen Erfahrungen mit unserem Vater im Himmel, ziemlich fest geworden.

Aber das Alter schreitet voran. Die Arthrose im rechten Knie ist noch nicht verschwunden. Beim Treppenlaufen werde ich regelmäßig daran erinnert.

Nun, wenn ich an die Aussagen des Bibelverses glauben kann, werde ich ziemlich alt werden. Ob ich das überhaupt will, wenn alle Menschen um mich herum wegsterben? Zum Glück geht es nicht um meinen Willen, sondern um denjenigen von JAHWEH. Da muss ich mir keine Sorgen machen, weil ja jede Mikrobe meines Körpers gezählt ist.


10. November 2015
jom schlischi - 28. Cheschwan 5776 - die Wiedergeburt des Propheten Jona

"Zu den Enden der Berge bin ich hinabgestiegen, die Erde hinter mir auf ewig verriegelt. Da brachtest DU herauf, aus der Grube, mein Leben, JAHWEH, mein Gott!" (Jona 2,7, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

לקצבי הרים ירדתי הארץ ברחיה בעדי ותעל משחת חיי יהוה אלהי

lekitzwei harim yarad'ti haaretz bericheiha waadi wataal mischachat chayai YAHWEH elohai

Wir wissen nicht, ob sich die Jona-Geschichte im naturwissenschaftlich tatsächlichen Sinn so zugetragen hat, wie sie uns überliefert ist, oder nicht. Das ist aber nicht die entscheidende Frage. Ich persönlich wurde in Reichenschwand von der Selbsterfahrungsgruppe als der biblische 'Jona' identifiziert. Ich steckte schon in vielen "Häuten", was ich als Reinkarnation bezeichne. Jetzt ist JEHOSCHUA der reinkarnierte Jeschua HaMaschiach, Jesus Christus, den die Christen als Gott verehren!

Wenn man durchblickt, ist das schrecklich zu empfinden, im Gedenken an alle Kriege, die sich dahinter verbergen; angefangen bei den Eroberungsfeldzügen im Heiligen Land. Folge davon sind die Christenverfolgungen, wie man sie heute an vielen Orten feststellen kann.

Dabei ruhig zu bleiben ist gar nicht so einfach. Man möchte gern etwas tun, was hilft und 'landet' bei der Erkenntnis dass wir Menschen nichts tun können, als dem EINEN Gott JAHWEH vertrauen und IHM unsere Hand geben.

Die Tageslosung im Losungsbüchlein gibt nur den zweiten Teil des Verses wieder, wo vom Leben die Rede ist. Nach meinen obigen Feststellungen, wie es zu den Christenverfolgungen gekommen ist, kann ich die unbewusste "Unterschlagung" des ersten Teils verstehen.


10. November 2015
jom schlischi - 28. Cheschwan 5776 - ihre Blicke leuchten begehrlich

"Ihre Blicke leuchten begehrlich!" Zwischen Traum und Tag habe ich diese Eingebung um 4 h. Wie ist es möglich, dass Blicke leuchten? Gefühlsmäßig würde ich eher sagen: 'Ihre Blicke blicken finster!' Nachdem ich eine besonders positive Erfahrung gemacht habe, so mein Erleben, stehe ich in der Gefahr, übermütig zu werden. Dann drückt mich das nieder.

In diesem Moment passiert etwas Besonderes. Es ertönt ein Warnton des Akkus meiner "Eselin"; unmittelbar darauf schaltet sie in den Ruhezustand, um sich vor dem definitiven Absturz zu bewahren. Das Gleiche war mir schon gestern begegnet, als ich den Computer im Akkumodus gebrauchte. Beide Male zeigte die Batterie vor dem Gebrauch einen Ladezustand von 100 % an, obschon sie gestern etliche Monate nicht am Strom aufgeladen worden war.

Dieser Sache muss ich auf den Grund gehen, will mich doch Gott offenbar etwas lehren. Nachdem, im Gegensatz zu gestern, die Ladeanzeige innert ganz kurzer Zeit wieder auf 100 % steht, gehe ich um 4h53 also wieder in den Akkumodus. Es wird mir eine mutmaßliche Betriebsdauer von über 3 Std. angezeigt. Ich will die Entwicklung beobachten. Nach wenigen Minuten steht die Anzeige auf 99 %; nach 6 Minuten verbleiben 96 % und nach 8 Minuten ertönt erneut das Warnsignal und meine Eselin schaltet auf absoluten Sparmodus. Der Bildschrim ist schwarz; also sofort wieder den Strom zuschalten.

5h17: Ladezustand 8 %

Ich gehe zur Morgentoilette.

6h01: Aufgeladen 100 %

Meine vorläufige Erkenntnis ist die, dass ich mit meinen 'Experimenten' allein nicht weiterkomme. Ich will den nachbarlichen Freund, der Naturwissenschaftler ist, um Rat bitten.


9. November 2015
jom scheni - 27. Cheschwan 5776 - Israel im Vergleich zu Haustieren

"Gekannt hat ein Rind seinen Erwerber und ein Esel die Krippe seines Herrn. Israel hat nicht gekannt; Mein Volk ist nicht verständig gewesen." (Jesaja 1,3, Eigenübersetzung, internes Los)

ידע שור קנהו וחמור אבוס בעליו ישראל לא ידע עמי לא התבונן

yada schor konehu wachamor ewuss bealaw yissrael lo yada ami lo hitbonan

Haustiere kennen ihre Eigentümer. Esel und Rind arbeiten willig für ihre Herren.

Im Gegensatz dazu Israel bzw. die Juden. Diese haben den 1. Messias großmehrheitlich nicht gekannt; sind ihm nicht nachgefolgt und haben ihm nicht gedient.

Nun kommt der 2. Messias, JEHOSCHUA. JAHWEH bietet eine zweite Chance. Diese gilt es zu ergreifen, sonst ist es zu spät. Der Nachfolger des 2. Messias wird als Christophorus seine Aufgabe bei den Heidenvölkern haben.

 
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