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Tagebuch


12. November 2015
jom chamischi - 30. Cheschwan 5776 - ICH will sein, der ICH sein will

"Gedenke meiner, JAHWEH, beim Wohlgefallen Deines Volkes!
Beauftrage mich mit Deinem Heil!"
(Psalm 106,4, Eigenübersetzung, internes Los)

זכרני יהוה ברצון עמך פקדני בישועתך

sochreni YAHWEH birtzon amecha pokdeni bischuatecha

Pakad (פקד) ist ein vielschichtiger Wortstamm. In der großformatigen 17. Auflage des GESENIUS Handwörterbuchs nimmt er praktisch eine Doppelseite in Anspruch. Ohne den Geist von JAHWEH werden wir hier nie durchschauen. Das ist mein Glaube und mein Vertrauen, auch in alles, was ich im Tagebuch erfasse. Ich muss gestehen, dass ich den zweiten Teil von Psalm 106,4 zweimal völlig verschieden übersetzt habe. Am 27. September 2011 habe ich die obige Version 'bekommen'. Nach allem, was in jenem Monat mit der Israelischen Botschaft gelaufen war, empfand ich mich zu Vielem fähig. Im Gegensatz dazu der 11. September 2015, als für mich die Hilfe von JAHWEH alles bedeutete.

Ich scheue mich nicht, das ganz offenzulegen. Gestern habe ich betont, dass JAHWEH absolut flexibel und überhaupt nicht festzulegen ist. Mit dem 3. Testament wird die Bibel neu geschrieben. Diese Tatsache erklärt, dass Vieles wirklich neu wird. Das macht mich mutig, an der Version 2011 festzuhalten.

Jehoschua, der reinkarnierte Jeschua HaMaschiach, wird der größte Mensch sein und wird mehr Frucht bringen als Letzterer. Ich empfinde es wunderbar, Heil bringen zu dürfen.


11. November 2015
jom rewii - 29. Cheschwan 5776 - JAHWEH darf nicht? - es kommt auf den Zusammenhang an

"DU, JAHWHEH, darfst Dein Erbarmen nicht zurückhalten vor mir! Deine Gnade und Wahrheit sollen mich immer behüten." (Psalm 40,12, Eigenübersetzung, internes Los)

אתה יהוה לא-תכלא רחמיך ממני חסדך ואמתך תמיד יצרוני

atah YAHWEH lo-tichlo rachameicha mimeni chassdcha waamitcha tamid yitzruni

Dürfen wir JAHWEH befehlen? Offenbar ja, jedenfalls wenn die Orthographiehilfe im Losungsbuch stimmt. Im Zusammenhang mit 3. Mose 19,14, wo es um das Verfluchen eines Tauben geht, steht, dass das Verneinungswörlein 'lo' (לא), kombiniert mit einer Verbform im Imperfekt, das strengste Verbot sei. Nun, 'lo-tichlo' ist genau eine solche Kombination.

In anderem Zusammenhang habe ich festgehalten, dass sich JAWEH dem Menschen unterstellt, wenn dieser im Willen von IHM steht. EHYEH ASCHER EYHYEH, 'ICH will sein, der ICH sein will', ist SEIN Name. ER ist absolut flexibel und überhaupt nicht festzumachen. JAHWEH will alles in allen werden. Alle Menschen sollen also wie JAHWEH werden - unvorstellbar!? -

Mit Hilfe der Verheißung von Reichenschwand wird es vorstellbar:

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste, was du dir vorstellen kannst, nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“

Gnade und Wahrheit = Herrlichkeit. Sie soll mich immer behüten.

 

 

Dazu passend:

"Verlass mich nicht, JAHWEH, mein Gott! Entferne Dich nicht von mir!
Eile zu meiner Hilfe, mein Herr, mein Heil!"

(Ich habe der Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Psalm 38,23 den vorangehenden Vers, Psalm 38,22, vorangestellt und übersetzt)

אל-תעזבני יהוה אלהי אל-תרחק ממני  
חושה לעזרתי אדני תשועתי

al-taasweni YAHWEH elohai al-tirchak mimeni
chuschah leesrati  adonai teschuati

Hier haben wir auch zweimal die verneinende Befehlsform. Sie wird aber mit 'al' (אל) und nicht mit 'lo' gebildet. Die drei "Befehle" dieser zwei Verse sind ein eigentliches Flehen. Wenn es uns damit ernst ist, wird JAHWEH auch darauf eingehen.

Das ist mein Glaube.


10. November 2015
jom scheni - 28. Cheschwan 5776 - das Altwerden des Menschen

„Und auch bis ins Altwerden und Greisentum, Gott, verlass mich nicht! Bis ich, Dein Arm, verkündigen kann dem Geschlecht, jeglichem das kommen soll, Deine Macht.“  (Psalm 71,18, Eigenübersetzung, internes Los)

וגם עד-זקנה ושיבה אלהים אל-תעזבני עד-אגיד זרועך לדור לכל-יבוא גבורתך

wegam ad-siknah wesseiwah elohim al-taasweni ad-agid seroacha ledor lechol-yawo gwuratecha

Das letzte Mal, als ich diesen Bibelvers zitierte, war ich noch 4 1/2 Jahre jünger. Damals ging es noch um die Frage, ob ich wirklich Arm Gottes sein dürfe. Der diesbezügliche Glaube ist, nach allen Erfahrungen mit unserem Vater im Himmel, ziemlich fest geworden.

Aber das Alter schreitet voran. Die Arthrose im rechten Knie ist noch nicht verschwunden. Beim Treppenlaufen werde ich regelmäßig daran erinnert.

Nun, wenn ich an die Aussagen des Bibelverses glauben kann, werde ich ziemlich alt werden. Ob ich das überhaupt will, wenn alle Menschen um mich herum wegsterben? Zum Glück geht es nicht um meinen Willen, sondern um denjenigen von JAHWEH. Da muss ich mir keine Sorgen machen, weil ja jede Mikrobe meines Körpers gezählt ist.


10. November 2015
jom schlischi - 28. Cheschwan 5776 - die Wiedergeburt des Propheten Jona

"Zu den Enden der Berge bin ich hinabgestiegen, die Erde hinter mir auf ewig verriegelt. Da brachtest DU herauf, aus der Grube, mein Leben, JAHWEH, mein Gott!" (Jona 2,7, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

לקצבי הרים ירדתי הארץ ברחיה בעדי ותעל משחת חיי יהוה אלהי

lekitzwei harim yarad'ti haaretz bericheiha waadi wataal mischachat chayai YAHWEH elohai

Wir wissen nicht, ob sich die Jona-Geschichte im naturwissenschaftlich tatsächlichen Sinn so zugetragen hat, wie sie uns überliefert ist, oder nicht. Das ist aber nicht die entscheidende Frage. Ich persönlich wurde in Reichenschwand von der Selbsterfahrungsgruppe als der biblische 'Jona' identifiziert. Ich steckte schon in vielen "Häuten", was ich als Reinkarnation bezeichne. Jetzt ist JEHOSCHUA der reinkarnierte Jeschua HaMaschiach, Jesus Christus, den die Christen als Gott verehren!

Wenn man durchblickt, ist das schrecklich zu empfinden, im Gedenken an alle Kriege, die sich dahinter verbergen; angefangen bei den Eroberungsfeldzügen im Heiligen Land. Folge davon sind die Christenverfolgungen, wie man sie heute an vielen Orten feststellen kann.

Dabei ruhig zu bleiben ist gar nicht so einfach. Man möchte gern etwas tun, was hilft und 'landet' bei der Erkenntnis dass wir Menschen nichts tun können, als dem EINEN Gott JAHWEH vertrauen und IHM unsere Hand geben.

Die Tageslosung im Losungsbüchlein gibt nur den zweiten Teil des Verses wieder, wo vom Leben die Rede ist. Nach meinen obigen Feststellungen, wie es zu den Christenverfolgungen gekommen ist, kann ich die unbewusste "Unterschlagung" des ersten Teils verstehen.


10. November 2015
jom schlischi - 28. Cheschwan 5776 - ihre Blicke leuchten begehrlich

"Ihre Blicke leuchten begehrlich!" Zwischen Traum und Tag habe ich diese Eingebung um 4 h. Wie ist es möglich, dass Blicke leuchten? Gefühlsmäßig würde ich eher sagen: 'Ihre Blicke blicken finster!' Nachdem ich eine besonders positive Erfahrung gemacht habe, so mein Erleben, stehe ich in der Gefahr, übermütig zu werden. Dann drückt mich das nieder.

In diesem Moment passiert etwas Besonderes. Es ertönt ein Warnton des Akkus meiner "Eselin"; unmittelbar darauf schaltet sie in den Ruhezustand, um sich vor dem definitiven Absturz zu bewahren. Das Gleiche war mir schon gestern begegnet, als ich den Computer im Akkumodus gebrauchte. Beide Male zeigte die Batterie vor dem Gebrauch einen Ladezustand von 100 % an, obschon sie gestern etliche Monate nicht am Strom aufgeladen worden war.

Dieser Sache muss ich auf den Grund gehen, will mich doch Gott offenbar etwas lehren. Nachdem, im Gegensatz zu gestern, die Ladeanzeige innert ganz kurzer Zeit wieder auf 100 % steht, gehe ich um 4h53 also wieder in den Akkumodus. Es wird mir eine mutmaßliche Betriebsdauer von über 3 Std. angezeigt. Ich will die Entwicklung beobachten. Nach wenigen Minuten steht die Anzeige auf 99 %; nach 6 Minuten verbleiben 96 % und nach 8 Minuten ertönt erneut das Warnsignal und meine Eselin schaltet auf absoluten Sparmodus. Der Bildschrim ist schwarz; also sofort wieder den Strom zuschalten.

5h17: Ladezustand 8 %

Ich gehe zur Morgentoilette.

6h01: Aufgeladen 100 %

Meine vorläufige Erkenntnis ist die, dass ich mit meinen 'Experimenten' allein nicht weiterkomme. Ich will den nachbarlichen Freund, der Naturwissenschaftler ist, um Rat bitten.


9. November 2015
jom scheni - 27. Cheschwan 5776 - Israel im Vergleich zu Haustieren

"Gekannt hat ein Rind seinen Erwerber und ein Esel die Krippe seines Herrn. Israel hat nicht gekannt; Mein Volk ist nicht verständig gewesen." (Jesaja 1,3, Eigenübersetzung, internes Los)

ידע שור קנהו וחמור אבוס בעליו ישראל לא ידע עמי לא התבונן

yada schor konehu wachamor ewuss bealaw yissrael lo yada ami lo hitbonan

Haustiere kennen ihre Eigentümer. Esel und Rind arbeiten willig für ihre Herren.

Im Gegensatz dazu Israel bzw. die Juden. Diese haben den 1. Messias großmehrheitlich nicht gekannt; sind ihm nicht nachgefolgt und haben ihm nicht gedient.

Nun kommt der 2. Messias, JEHOSCHUA. JAHWEH bietet eine zweite Chance. Diese gilt es zu ergreifen, sonst ist es zu spät. Der Nachfolger des 2. Messias wird als Christophorus seine Aufgabe bei den Heidenvölkern haben.


8. November 2015
jom rischon - 26. Cheschwan 5776 - der Fremde wie ein Einheimischer

"Wie ein Einheimischer von euch, soll euch der Fremde sein, der mit euch gewohnt hat. ..."
(3. Mose 19,34a, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

כאזרח מכם יהיה לכם הגר הגר אתכםו

ke'esrach mikem yihyeh lachem hager hagar itchem

 

Die gestrige Tageslosung war die Fortsetzung des heutigen Verses:

weahawta lo camocha

"... Und du wirst ihn lieben, wie dich selbst; ..."

 

Durch eine Fehlmanipulation hatte ich gestern den ganzen Vers gelöscht, der noch einen dritten Teil hat:

kigerim heyitem beeretz mitzrayim ani YAHWEH eloheichem

"... denn Fremde seid ihr im Lande Ägypten gewesen."

 

Für mich sind solche Erfahrungen schon längst keine Zufälle mehr. Darum versuche ich es heute neu, beschränke mich aber mit dem Kommentar auf das erste Teilsätzchen. Ich erkenne mich nämlich im Fremden wieder als Jehoschua bzw. als 2. Messias, der im Beit Tovei Ha'Ir während mehr als zwei Jahren unter orthodoxen Juden gelebt hat. Ich glaube auch, dass die Geschichte mit diesem Haus noch nicht abgeschlossen ist, warten dort doch noch zwei Koffer auf mich, abgeholt zu werden.


5. November 2015
jom chamischi - 23. Cheschwan 5776 - JAHWEH ist gerecht - ER hat mich losgekauft

"Gerecht ist JAHWEH in all Seinen Wegen und gütig in alll Seinen Werken"
(Psalm 145,17, Eigenübersetzung, internes Los)

צדיק יהוה בכל-דרכיו וחסיד בכל-מעשיו

tzadik YAHWEH bechol-drachaw wechassid bechol-maassaw

Weil JAHWEH absolut gerecht ist, will ER, dass auch Seine Kinder gerecht sind. Wir sollen vollkommen sein, wie unser Vater im Himmel vollkommen ist. Wenn wir Gottes Willen tun, sind wir gerecht. Gottes Willen zu tun, ist mein höchstes Anliegen. Darum wohl, werde ich im Taufspruch "Gerechter" genannt.

Psalm 92, Verse 13-15: (mein Taufspruch)
13 Der Gerechte wird sprossen wie ein Palmbaum,
er wird wachsen wie eine Zeder auf dem Libanon.
14 Die gepflanzt sind im Haus des HERRN,
sie werden gedeihen in den Vorhöfen unsres Gottes;
15 noch im Alter tragen sie Frucht,
sind saftvoll und frisch,

(Schlachter Bibel 2000)

JAHWEH ist in all Seinen Werken gütig. Das wissen wir aus der Schöpfungsgeschichte:
"Und es geschah so. Und Gott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag". (1. Mose 1,31, Revidierte Elberfelder Bibel)

Viele Menschen verstehen das nicht. Sie meinen, Gott sei am Leid in der Welt schuld; ist ER aber nicht. Gott ist absolut gerecht (siehe oben). Durch den Ungehorsam des ersten Adam kam die Erbsünde (ein umstrittener Begriff) in die Welt. Durch den letzten Adam, Jeschua HaMaschiach, wurde die Erbsünde unschädlich gemacht. Als 'Weg, Wahrheit und Leben' ist er die einzige Möglichkeit zu JAHWEH zu gelangen. Das ist aber kein Spaziergang. Wenn wir nicht vorher wiedergeboren werden, sind alle Versuche unnütz. Einmal mehr weise ich auf die Verheißung von Reichenschwand hin. Ich, Jehoschua, bezeuge deren Wirksamkeit aus eigener Erfahrung.

Die Tageslosung beschreibt das bisher Gesagte mit andern Worten:
 

"In Deine Hand will ich meinen Geist befehlen. DU hast mich losgekauft, JAHWEH, treuer Gott!"
(Psalm 31,6, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

בידך אפקיד רוחי פדיתה אותי יהוה אל אמת

beyadcha afkid ruchi panitah oti YAHWEH el emet

Wir können nichts Besseres tun, als unseren Geist in die Hand von JAHWEH legen. Dann sind wir nämlich total geschützt. Das ist der Grund, dass ich meine menschlichen Sicherungen möglichst zurückfahre. Gestern habe ich deshalb bewusst die Sicherheitsgurte im Auto nicht angelegt. Ferner habe ich mich entschieden, alle freiwilligen Versicherungen sobald als möglich aufzuheben. Damit will ich mein Vertrauen in unseren Himmlischen Vater deutlich machen und bezeugen.

DU hast mich losgekauft bzw. erlöst. Das war offensichtlich schon möglich, bevor Jeschua HaMaschiach in die Welt kam und diese erlöste. JAHWEH war immer da und wird immer da sein. EHYEH ascher EHYEH ist Sein Name. HaSchem, 'der Name', sagen die Juden aus Ehrfurcht, den Namen Gottes nicht zu entheiligen.


3. November 2015
jom schlischi - 21. Cheschwan 5776 - JAHWEH wird in der Dürre sättigen

"Und es wird dich JAHWEH immer leiten und wird sättigen in dürren Gegenden deine Seele. Und deine Gebeine will Er stärken."
(Jesaja 58,11a, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

ונחך יהוה תמיד והשביע בצחצחות נפשך ועצמתיך יחליץ

wenochacha YAHWEH tamid wehissbia betzachtzachot nafschecha weatzmoteicha yachalitz

Ein wunderbares Wort zu meinem 78. Geburtstag! Es ist zwar eigentlich an das Volk Israel gerichtet. Als Erlöser Israels nehme ich es aber auch als eine persönliche Zusage.

Dass mich JAHWEH immer leiten will, weiß ich von der Verheißung von Reichenschwand

Dass JAHWEH auch im dürren Land sättigen kann und wird, wissen wir aus den 5 Büchern Moses, speziell aus der 40-jährigen Wüstenwanderung des entstehenden Volkes Israel.

Dass meine Seele, mein ganzes Wesen, mitgemeint ist, erfüllt mich mit Dankbarkeit.

ER will auch meine Gebeine im Alter stärken. Das ist eine wunderbare Aussicht am 78. Geburtstag, spüre ich doch die Folgen meiner Wirbelbrüche zeitweise immer noch.

 

Die Tageslosung gilt selbstverständlich immer noch primär dem Volk Gottes, allen die sich die Verheißung von Reichenschwand zu eigen gemacht haben.

Was sind dann die 'dürren Gegenden'? (tzachtzachot) Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten. In meinem Suchen bin ich zur Überzeugung gelangt, dass es sich dabei primär nicht um Äusserlichkeiten handelt, stammt doch tzachtzachot gemäss der 17. Auflage des GESENIUS Handwörterbuchs von 'tzachan' ab, was dort mit schmutzig,unzüchtig übersetzt ist.

Es stimmt, wir leben wieder wie zu Zeiten Noahs. Die materielle Welt scheint, besonders in Europa, die geistige definitiv zu verdrängen. Die christlichen Kirchen sind beinahe leer. 

Es gibt sie zwar noch, geistbegabte Menschen und Werke. Da ist mir gleich heute eine Spezialreport (JENSEITSPERSPEKTIVEN) von AVC (Aktion für verfolgte Christen und Notleidende) zugekommen, der von wunderbaren und mutmachenden Erfahrungen spricht. Der eindrücklichste Bericht handelt von Andreas Berglesow, einem christlichen Missionar in Sibirien, der nach einem schweren Verkehrsunfall 5 Stunden tot war und in der Leichenhalle wieder zum Leben erwachte. Er berichtet, wie er aus seinem Körper ging und zum Himmel gelangte, wo er bereits gestorbene Menschen traf. "Ich schaute auf den breiten Weg; er war voll, dicht gedrängt mit Menschen - und er führte zur Hölle. Ich sah auch einen sehr schmalen Weg; der ging nach oben - zu Gott. Darauf waren sehr wenige Menschen. Dann sagte eine Stimme, dass meine Mission auf dieser Erde noch nicht zu Ende sei und ich zurückgehen müsse, um Menschen von dem breiten auf den schmalen Weg zu führen." 

Daraus lerne ich: Wir sind noch lange nicht am Ende des Christentums. Das weiß ich ja eigentlich auch aus meinem Glauben an eine weltweite Erweckung, deren Keimzelle "Bibel in unserer Zeit" ist. Das Christentum muss sich allerdings wandeln. Es muss erkennen, dass das Reich, um das wir im "Unservater" beten bereits gekommen ist und dass wir damit vor allem GLAUBEN lernen müssen; Glauben an den EINEN Gott, unseren Vater im Himmel, JAHWEH!

Damit stehen die Christen auf dem gleichen Boden wie die Juden. Gemeinsam haben sie die Verheißung von Reichenschwand, an die wir uns alle mit Geist, Leib und Seele halten sollen.


2. November 2015
jom scheni - 20. Cheschwan 5776 - Jeschua HaMaschiach, einer unter Mächtigen

„Darum will Ich ihn unter Mächtige zuteilen, und mit Starken soll er Beute teilen, dafür dass er seine Seele hingegeben hat in den Tod, und er zu Missetätern gezählt worden ist; da er die Sünde vieler getragen hat, und es ihn für Missetäter treffen soll!“ (Jesaja 53,12, Eigenübersetzung, internes Los)

לכן אחלק-לו ברבים ואת-עצומים יחלק שלל תחת אשר הערה למות נפשו ואת פשעים נמנה והוא חטא-רבים נשא ולפשעים יפגיע

lachen achalek-lo warabim weet-atzumim yechalek schalal tachat ascher heerah lamawet nafscho weet-posch'im nimnah wehu chet-rabim nassa welaposch'im yafgia

Jeschua HaMaschiach hat einen von JAHWEH genau vorherbestimmten Platz im Heilsplan Gottes mit seiner Menschheit. Er ist einer unter anderen Mächtigen und kann mit Starken Beute teilen. Er war seinem Vater im Himmel bis zum Tod am Kreuz gehorsam und ist zu Missetätern hinzugezählt worden. Er hat die Sünde der ganzen Menschheit ans Kreuz getragen. Als Stellvertreter Gottes hat ihn das zu Tode getroffen.

Durch den Gehorsam von Jeschua HaMaschiach, dem Juden, ist er nicht nur den Juden, sondern der gesamten Menschheit zum Heiland geworden. Heiland ist seit dem 8. Jahrhundert bezeugt; mittelhochdeutsch: heilant, althochdeutsch: heilant; altsächsisch: hēliand; vergleiche altenglisch: hǣlend (de.wiktionary.org/wiki/Heiland). Das Wort 'Heiland' bedeutet: eine in Not helfende Person, Retter (ebenda).

Nur, wir sollten das Heil eigentlich nicht vom Stellvertreter erwarten, sondern vom Chef selbst. Aus diesem Grund bete ich schon lange nicht mehr zu Jesus, sondern zu seinem Vater im Himmel. Das hat mich frei gemacht, mich selbst als 'Stellvertreter des Stellvertreters' zu betrachten.

 
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