DE | EN
Alle Tagebucheinträge

Tagebuch


5. Februar 2016
jom schischi - 26. Schewat 5776 - Gott schickt vom Osten einen Raubvogel

"Gedenkt erster Dinge von Ewigkeit her, denn Ich bin Gott und es ist keiner sonst. Gott, und ist nichts wie Ich. Ich verkünde vom Anfang an Letztes und von alters her, was (noch) nicht gemacht worden sind. Ich sage: 'Mein Entschluss soll erstehen und all Mein Wollen will Ich tun. Ich rufe vom Osten einen Raubvogel, von einem entfernten Land einen Mann seines Entschlusses. Auch habe Ich geredet, auch will Ich es bringen. Ich habe gebildet, auch will Ich es tun!'"
(Jesaja 46,9-11, Eigenübersetzung, internes Los)

זכרו ראשנות מעולם כי אנכי אל ואין עוד אלהים ואפס כמוני מגיד מראשית אחרית ומקדם אשר לא-נעשו אמר עצתי תקום וכל-חפצי אעשה קרא ממזרח עית מארץ מרחק איש עצתו אף-דברתי אף-אביאנה יצרתי אף-אעשנה

sichru rischonot meolam ki anochi el weein od elohim weefess camoni magid mereschit acharit umikedem ascher lo-naassu omer atzati takum wechol-cheftzi eesseh kore mimisrach ayit meeretz merchak isch atzato af dibarti af-awienah yatzarti af-eessenah

 

Am 10. Juli 2007, noch vor meiner Ausreise aus der Schweiz nach Israel, erfasste ich dieses interne Los, zusammengesetzt aus verschiedenen Tageslosungen der Herrnhuter Brüdergemeine. Jesaja 46,11, vom Raubvogel, gab es nie eine Tageslosung.

Es ist ein schwieriger Text. Alle Bibelübersetzungen zeugen davon. Ich weiß nicht, wie ich damit heute, an Erew Schabat, zurande kommen kann. Vertrauen ist angesagt. Meine Frau habe ich gebeten, mich bei meinen Hausarbeiten zu unterstützen. Mein Tagebuch hat Priorität.

Im Lebenslauf habe ich von meinen Träumen im Jahr 2004 in Jerusalem geschrieben. Der "Misrachi" (Orientale) hatte mich dannzumal besonders bewegt. Als 2007 der Raubvogel "mimisrach" erschien, war die Verbindung in meinen Gedanken sofort hergestellt, doch konnte ich mir unter dem Raubvogel nichts vorstellen. Heute wird mir klar, dass Bruder Yun dieser Raubvogel ist. Die Chinesen haben hier im Westen grundsätzlich einen zwiespältigen Ruf. Man könnte sie als unbekannte Wesen bezeichnen. Wenn man aber im Buch „The Heavenly Man“ nachliest, was es sich Bruder Yun hat kosten lassen, zu lernen Gott zu gehorchen, dann kann man hoffentlich nachvollziehen, dass ich mich ohne jegliche Hemmung von ihm segnen ließ. Mit seinem ganzen Begehren strebte Bruder Yun danach, in den Besitz einer Bibel zu gelangen. Durch ein Wunder wurde ihm das zuteil. Unglaublich scheinende Wunder folgten, trotz oder wegen aller Verfolgungen, die er erleiden musste. Deshalb habe ich auch so übersetzt, wie es die Urschrift sagt. Es war sein Entschluss, nicht derjenige von Gott. Aber Gott hat den Entschluss des Raubvogels anerkannt und bestätigt.

Jetzt wird mir auch klar, dass etwas von der Raubvogelmentalität auf mich übergegangen ist. Ich denke an den Autoschlüssel, am Holzpfosten mit dürren Ästen, den ich für mich beanspruchte und im Traum sogar Gewalt anwendete. Ja, ich habe den Juden den Autoschlüssel weggenommen und ihn im Traum mit dem leistungsfähigen Auto, es war ein weißer Offroader, verwendet. Dass dabei der Zug, die christliche Kirche, zum Stehen kommt, ist allein Gottes Wirken zuzuschreiben.


3. Februar 2016
jom rewii - 24. Schewat 5776 - erneute Liebe zu JAHWEH gefordert

"... denn JAHWEH euer Gott versucht euch, zu erkennen, ob euch gegeben ist zu lieben JAHWEH euren Gott, von eurem ganzen Herzen und von eurer ganzen Seele." (5. Mose 13,4b, Eigenübersetzung, internes Los)

כי מנסה יהוה אלהיכם אתכם לדעת הישכם אהבים את-יהוה אלהיכם בכל-לבבכם ובכל-נפשכם

ki menasseh YAHWEH eloheichem etchem  ladaat hayisch'chem ohawim et-YAHWEH eloheichem bechol-lewawchem uwechol-nafsch'chem

 

Wie gestern geht es heute um die absolute Liebe zu JAHWEH, dem EINEN, allein wahren Gott. Im Gegensatz zu gestern, ist es heute keine Verheißung, sondern eine Forderung in der Form einer Versuchung. Die Versuchung geschieht mit einem Propheten, der Träume hat und Zeichen oder Wunder gibt. Das trifft genau auf mich zu. 

Nun aber zur Prüfung, ob es sich um einen falschen Propheten handelt. Wenn er sagt: "Laß uns anderen Göttern - die du nicht gekannt hast - nachlaufen und ihnen dienen!", dann sollst du nicht auf die Worte dieses Propheten hören. (Revidierte Elberfelder Bibel)" Da ich zu JAHWEH, dem EINEN, allein wahren Gott zurückrufe, muss ich mir keine Vorwürfe machen. Einen höheren Gott gibt es schlichtweg nicht.

Den Menschen, die Jesus Christus als Weg zum Himmlischen Vater angenommen haben rufe ich zu: "Ihr seid auf dem richtigen Weg, die Verheißung von Reichenschwand ist der "Handlauf" auf schwierigem Gelände. Den Menschen die Jesus Christus noch nicht kennen, rufe ich zu: "Tut was Jesus Christus gesagt hat, aber tut nicht, was 'Christen' tun." 


2. Februar 2016
jom schlischi - 23. Schewat 5776 - du wirst das sicher tun

"Und du  w i r s t  JAHWEH deinen Gott lieben, mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Vermögen." (5. Mose 6,5, Eigenübersetzung, internes Los) 

ואהבת את יהוה אלהיך בכל-לבבך ובכל-נפשך ובכל-מאדך

weahawta et YAHWEH eloheicha bechol-lewawcha uwchol nafsch'cha uwchol-meodecha

 

Meine Eigenübersetzung hat eine gründliche Revision erfahren. Aus Möglichkeitsform ist Zukunftsform geworden. Es ist allgemein bekannt, dass die Zeitformen in Bibelhebräisch schwierig zu erfassen ist, weil Gott über Zeit und Ewigkeit steht. Die gewählte Form steht in engem Zusammenhang mit meinem Glauben. Seit einiger Zeit übersetzte ich den Waw-Perfekt konsequent als Zukunftsform. Waw ist in der hebräischen Schrift ein einfacher Strich und wird, je nach Umständen, als we, wa oder u ausgesprochen; weahawta - im obigen Beispiel. In aller Regel ist es eine Verbindung mit der Bedeutung von UND.

Wieso führe ich das so ausführlich aus? Weil es so wichtig ist!

Nicht die Form ist wichtig, sondern der GLAUBE. Der Glaube an den EINEN Gott! In diesem einen Gott ist Jesus nicht enthalten, obwohl Jeschua HaMaschiach als Sohn Gottes göttlich ist.

Der Bibelvers gehört zum sogenannten SCHMA ISRAEL. Höre Israel!

Dieses 'Höre Israel' habe ich mir in der Homeseite angeeignet. Auch an andern Stellen habe ich den Aufruf verwendet; z.B. hier.

Nun, was hat Israel mit den Christen zu tun? Mit der sogenannten Ersatztheologie haben wir Christen versucht, uns an die Stelle Israels zu setzen. Als Grundlage dient das Trinitätsdogma, das ausgemerzt gehört. Menschliche Anstrengung wird das nicht schaffen; Gottes Gnade allein!

Jetzt aber zurück zur sicheren Zukunftsform. Diese ist in der Verheißung von Reichenschwand angelegt. Jeder Mensch, der in das Reich Gottes gelangen will, muss dieser Verheißung von JAHWEH vertrauen. Ich tue das seit 1980 mehr oder weniger ehrlich. Am 7. Juni 2014 ist das Reich für mich angekommen. Zunehmend bewege ich mich, auch bewusst, darin.

Aber, wie soll Liebe zu einem furchtbaren Gott geschehen?

Dazu kann ich sagen, dass mich JAHWEH jetzt schon wunderbar führt. Täglich erfahre ich Seine Wunder, dass ich immer neu staunen muss bzw. darf. Diese Wunder, abgesehen von den ungezählten Führungen durch meine "Eselin", werden immer handgreiflicher. Ich denke da an die Schnur um die internen Lose, die sich verlängert und an die Korrekturflüssigkeit, die eigentlich schon lange vertrocknet sein müsste und es nicht ist.

Etwas konsterniert stelle ich fest, dass ich mir kürzlich selbst widersprochen habe. Am 22. Oktober 2015 schrieb ich, dass Gott kein duales Wesen sei und am 6. Dezember 2015 vermutete ich, ER sei ein duales Wesen. Da muss ich JAHWEH offensichtlich selbst entscheiden lassen, was stimmt. Nun merke ich gleich selber, dass nicht Gott furchtbar ist, sondern Sein Tag, wenn die Toten auferweckt werden. Als 2. Messias werde ich da, zusammen mit meinem auferweckten Bruder Huldreich, mitreden können. Bekanntlich sind wir designierte Bankmanager. Wie könnte ich IHN da nicht lieben? Dazu verweise ich auf die Präambel des 3. Testaments (alles was vor dem 5. November 2007 durch unsichtbare Hand im chronologischen Tagebuch eingetragen wurde). Um dorthin zu gelangen muss man auf "Alle Tagebucheinträge" klicken.


31. Januar 2016
rom rischon - 21. Schewat 5776 - Missstände

"Denn von Kleinen bis Großen alle reißen unrechten Gewinn an sich. Und vom Propheten bis zum Priester alle üben Lüge, und sie heilten den Schaden Meines Volks leichthin, zu sagen: "Friede, Friede", aber es gibt keinen Frieden."
(Jeremia 6,13+14, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

כי מקטנם ועד-גדולם כלו בוצע בצע ומנביא ועד-כהן כלו עשה שקר וירפאו את-שבר עמי על-נקלה לאמר שלום שלום ואין שלום

ki miktanam wead-gedolam culo botzea batza uminawi wead-cohen culo osseh schaker wayerap'u et-schewer ami al-nekalh lemor schalom schalom weein schalom

 

Die Menschheit steht seit der Ausweisung von Adam und Eva aus dem Paradies unter dem Fluch der Sünde. Die Kleinen und die Großen, die Jungen und die Alten, die Frommen und die Säkularen, die Propheten und die Priester, wir alle stehen unter dem Bann der Lüge. Auch ich JEHOSCHUA, bin da nicht ausgenommen. Der Traum vom 10. Januar 2013 hat mir das deutlich gemacht.

Im Jahre 2010 bin ich von einem frommen, orthodoxen Juden 'übers Ohr gehauen' worden. Der Computerfachmann verkaufte mir Programme, für die er gar keine Rechte besass. Per E-Mail gab er mir zwar zur Hälfte Recht; d.h. er schuldet mir für ein falsches Office-Programm immer noch 500 Schekel. Damit ich mit Microsoft in Ordnung bin, habe ich mir dannzumal selbst die Rechte am Betriebssystem Windows 7 gekauft. Offenbar ist sein Geschäftsgebaren durch einen Rabbiner gedeckt.

Unter solchen Umständen ist kein Friede möglich! Ohne grundlegende Umkehr geht das aber nicht. JAHWEH selbst muss umkehren. Was das genau heißt, weiß ich nicht. Ich bin mir gewiss, dass es mit der 'neuen Welt' zu tun hat. Gläubig warte ich auf den Autoschlüssel.


29. Januar 2016
jom schischi - 19. Schewat 5776 - Jagd nach wirklicher Gerechtigkeit

"Wirklicher Gerechtigkeit sollst du nachjagen, damit du lebest. Und du wirst das Land erben, das JAHWEH, dein Gott, dir gibt." (5. Mose 16,20, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

צדק צדק תרדף למען תחיה וירשת את-הארץ אשר-יהוה אלהיך נתן לך

tzedek tzedek tirdof lemaan tichyeh weyaraschta et-haaretz ascher-YAHWEH eloheicha noten lach

 

Diese Verheißung von JAHWEH aus dem 5. Mosebuch hat noch heute Gültigkeit. Heute steht aber nicht mehr Mose dahinter, sonder der 2. Messias. Damit ist jeder einzelne Jude, wo immer auf dem Erdball er sich befindet, angesprochen. Verbindungsglied ist die Verheißung von Reichenschwand. Die geforderte Hingabe an JAHWEH ist die gleiche wie eh und je.

Und die wirkliche Gerechtigkeit, was muss man sich darunter vorstellen? Sie ist mit Amos 5,24 auf der Homeseite vorgegeben. Jeder Mensch soll ihr individuell an der Hand von JAHWEH nachjagen. Das kann ganz Verschiedenes heißen, ist aber nicht in der Ferne, sondern in der Nähe zu suchen.

Die Erbschaft des Landes wickelt sich dann in Israel ab und zwar ohne Erbschaftsstreit, wie er so oft vorkommt. Die Palästinenser, die auch Nachkommen von Abraham sind, werden ebenfalls ihren Anteil bekommen. Und die Christen? Diese haben zuerst noch eine schwere Last abzulegen: das  T r i n i t ä t s d o g m a !

Das Beste kommt dann. Wirkliche Gerechtigkeit bedeutet LEBEN, und zwar volles. Zu diesem Zweck erschafft JAHWEH die 'neue Welt'.


26. Januar 2016
jom schlischi - 16. Schewat 5776 - der ewige Bund von JAHWEH mit Seinem Volk

"Und Ich werde mit ihnen einen ewigen Bund schließen, dass Ich Mich nicht von ihnen hinten abwenden will, ihnen wohlzutun. Und Meine Furcht will Ich in ihr Herz geben, damit sie nicht von MIR weichen."
(Jeremia 32,40, Eigenübersetzung, internes Los)

וכרתי להמ ברית עולם אשר לא-אשוב מאחריהם להיטיבי אותם ואת-יראתי אתן בלבבם לבלתי סור מעלי

wecharati lahem brit olam ascher lo-aschuw meachareihem leheitiwi otam weet-yir'ati eten bilwawam lewilti ssur mealai

 

Der Heilsplan von JAHWEH besteht seit Anfang der Schöpfung. Jeschua HaMaschiach ist als zweiter Adam Grundlage für das 2. Testament. Jehoschua, sein Nachfolger (demzufolge als dritter Adam) darf das 3. Testament schreiben. Damit erfüllt sich mein Traum vom 3. Mai 2008, wonach der Messias am Anfang der Geschichte zurückkommt.

Der Bund Gottes kam mit dem Volk Israel am Horeb auf der Wüstenwanderung und wurde zum ewigen Bund mit Jeschua HaMaschiach (Jesus Christus). Da die Mehrheit der Juden den offerierten Bund nicht annahmen, musste Jeschua am Kreuz geopfert werden. Als Lamm Gottes trägt er die Sünde der Welt, restlos aller Menschen:

Johannes 1

29 Am folgenden Tag sieht er Jesus zu sich kommen und spricht: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt!   
30 Dieser ist es, von dem ich sagte: Nach mir kommt ein Mann, der vor mir ist, denn er war eher als ich.   
31 Und ich kannte ihn nicht; aber damit er Israel offenbar werde, deswegen bin ich gekommen, mit Wasser zu taufen.
32 Und Johannes bezeugte und sprach: Ich schaute den Geist wie eine Taube aus dem Himmel herabfahren, und er blieb auf ihm.
33 Und ich kannte ihn nicht; aber der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen, der sprach zu mir: Auf welchen du sehen wirst den Geist herabfahren und auf ihm bleiben, dieser ist es, der mit Heiligem Geist tauft.   
34 Und ich habe gesehen und habe bezeugt, daß dieser der Sohn Gottes ist.
(Revidierte Elberfelder Bibel)

 

Der Jude Jesus hat das letztgültige Opfer erbracht. Damit ist der ewige Bund von JAHWEH besiegelt. Etwas weiteres, außer GLAUBEN, ist nicht notwendig. Jehoschua, der 2. Messias, ist neu für den Bundesschluss mit dem Volk Israel, zuständig. Damit wird deutlich, dass sich JAHWEH 'hinten' nicht abwenden will. ER selbst sorgt für die rechte Gottesfurcht bei allen Menschen, die die Verheißung von Reichenschwand verinnerlicht haben.


21. Januar 2016
jom chamischi - 11. Schewat 5776 - Schafe auf der Weide von JAHWEH

"Wir aber sind Dein Volk und Schafe Deiner Weide. Wir wollen Dich in Ewigkeit loben. Von Geschlecht zu Geschlecht wollen wir Deinen Ruhm erzählen!" (Psalm 79,13, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

ואנחנו עמך וצאן מרעיתך נודה לך לעולם לדר ודר נספר תהלתך

waanchnu amcha wetzon mar'itecha nodeh lecha leolam ledor wador nessaper tehilatecha

 

So stelle ich mir die 'neue Welt' vor: Eine wunderbare Ebene in der Ferne; den See Genezareth rechts im Hintergrund; dahinter die sich nach links ziehende Golanhöhe.

Ich bin tatsächlich im Besitz einer Fotokarte des Jordantals oberhalb vom See Genezareth © "Feigenbaum e.V". Diese wurde mir als zu meiner "Höllenfahrt" zugehörig offenbart. 

 

Da die Welt in der wir leben von Satan regiert ist, muss den Menschen klar werden, dass sie nicht ohne Weiteres in die neue Welt gelangen können, obwohl diese bereits gekommen ist. Der 1. Messias hat mit seinem Tod am Kreuz die Grundlage gelegt (Johannes 10,7 ff.). Der 2. Messias darf die neue Welt für alle erretteten Menschen offenbaren, damit JAHWEH in Ewigkeit gelobt wird.

Wer möchte sich unter diesen Umständen nicht retten lassen? Damit wird sichergestellt, dass der Ruhm von JAHWEH von Geschlecht zu Geschlecht weiter erzählt wird. 


19. Januar 2016
jom schlischi - 9. Schewat 5776 - neue Himmel und neue Erde

"Denn siehe, Ich erschaffe neue Himmel (Mehrzahl) und eine neue Erde, und ihr werdet euch nicht der ersten erinnern und sie werden nicht in den Sinn kommen.
Sondern freut euch und frohlockt immer und ewig, was ICH erschaffe.
Denn siehe, Ich erschaffe Jerusalem zum Frohlocken und sein Volk zur Wonne."

(Jesaja 65,17+18, Eigenübersetzung, internes Los)

כי-הנני בורא שמים חדשים וארץ חדשה ולא תזכרנה הראשנות ולא תעלינה על-לב כי-אם-סיסו וגילו עדי-עד אשר אני בורא כי הנני בורא את-ירושלם גילה ועמה משוש

ki-hin'ni wore schamayim chadaschim waaretz chadaschah welo tisacharnah harischonot welo taaleinah al-lew ki-im-ssissu wegilu adei-ad ascher ani wore ki hin'ni wore et-yeruschalam gilah weamah massoss

 

Das sind wohl meine liebsten Bibelverse. Ich habe sie schon vor langer Zeit entdeckt und habe gemerkt, dass sie sowohl im Judentum wie im Christentum kaum eine Bedeutung haben. Jedenfalls habe ich im Internet keine entsprechenden Bezüge gefunden. Da muss ich mich einfach wundern, denn das Ganze hat mit vielen Wundern zu tun. Wer das 3. Testament unvoreingenommen liest, wird merken, was ich meine.

 

Am Bibeltext sind die wechselnden Formen auffällig. Er beginnt mit der Gegenwart, um noch im gleichen Satz in die Zukunft zu wechseln. Dann folgt die Befehlsform, kombiniert mit der Gegenwart. Der Text schließt wieder in der Gegenwart, was nicht erstaunlich ist, da JAHWEH ja über Zeit und Raum steht.

 

Mein GLAUBE sagt mir, dass die Weisheit, sowohl der jüdischen wie der christlichen Weisen, vergehen wird. Der Messias kommt bei Adam zurück und nicht bei Abraham, wie zuerst angenommen. Adam, der erste Mensch, steht für die gesamte Menscheit; für alle Religionen und Glaubensansätze. Allerdings stimmt auch, dass Israel das auserwählte Volk Gottes ist und bleibt. Es muss aber noch einen Glaubensweg machen, damit es seinen eigentlichen Namen erhält: YAHWEH TZIDKENU; damit es seinen eigentlichen Gottesdienst erfüllen kann.


18. Januar 2016
jom scheni - 8. Schewat 5776 - die rechte Seite von JAHWEH

"Stimme  des Jubels und des Heils in den Wohnungen (Zelten) Gerechter. Die Rechte von JAHWEH schafft Mächtiges. Die Rechte von JAHWEH ist erhöht. Die Rechte von JAHWEH schafft Mächtiges."
(Psalm 118,15+16, Eigenübersetzung, internes Los)

קול רנה וישועה באהלי צדיקים ימין יהוה עשה חיל ימין יהוה רוממה ימין יהוה עשה חיל

kol rinah wischuah beohalei tzadikim yemin YAHWEH ossah chayil yemin YAHWEH romemah yemin JAHWEH ossah chayil

Das war einmal: Jubelstimmen in den Zelten des Volkes Israel, nachdem es vom verfolgenden Heer Pharaos gerettet war. Nach größter Todesgefahr die wunderbare Rettung und die völlige Ausschaltung des Feindes.

Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Jesaja 43,16 nimmt darauf Bezug:

"So hat JAHWEH gesagt, der durch Meer einen Weg gibt und durch starke Wasser einen Pfad." (Eigenübersetzung)

כה אמר יהוה הנותן בים דרך ובמים עזים נתיבה

coh amar YAHWEH hanoten bayam darech uwmayim asim netiwah

Jesaja 43,17 macht es ganz deutlich:

der ausziehen läßt Wagen und Pferd, Heer und Held - zusammen liegen sie da, stehen nicht wieder auf; sie sind erloschen, verglommen wie ein Docht. (Revidierte Elberfelder Bibel)

Das Problem ist nur, dass wir Menschen ein so kurzes Gedächtnis haben. Wie manches Mal hat sich JAHWEH gegenüber dem Volk Israel mächtig erwiesen. Kurz nachher: Vergessen!

Die Christen sind nicht besser. Der eindrückliche Gehorsamsweg von Jeschua HaMaschiach bis ans Kreuz hat sich im Gedächtnis nicht festgesetzt, bzw. bewegt das Herz nur noch von wenigen. Die einmalige Heilstat von Jesus Christus ist zur Selbstverständlichkeit verkommen. Er, dem alle Macht im Himmel und auf der Erden gegeben ist, und der zur Rechten von JAHWEH sitzt, ist lediglich noch Dogma.

JAHWEH, der Eifersüchtige, muss eingreifen. ER will alles in allen werden.


16. Januar 2016
Schabat - 6. Schewat 5776 - keine andern Götter! - rette mich, JAHWEH!

"Es dürfen dir keine andern Götter sein - außer MIR!" (über Meinem Angesicht)
(2. Mose 20,3, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

לא-יהיה לך אלהים אחרים על-פני

lo-yih'yeh lecha elohim acherim al-panai

 

Die Kombination 'lo' mit dem Impferfekt ist, gemäß Grammatikanleitung des Losungsbuches, das strengste Verbot. 

Im Zusammenhang der Tageslosung ist das gut nachvollziehbar. JAHWEH ist ein eifersüchtiger Gott, habe ich schon mehrfach festgehalten. ER duldet keine Götter neben Sich. Wie viele Götter gibt es! Geld und Sex sind die zwei wichtigsten. Auch ich bin nicht davor gefeit, diesen zu huldigen.

 

Da kann ich nur mit dem heutigen internen Los in Psalm 109,21 ausrufen:

"Du aber, JAHWEH, Herr, tue mit mir um Deines Namens Willen, denn gut ist Deine Gnade. Rette mich!"
(Eigenübersetzung)

ואתה יהוה אדני עשה-אתי למען שמך כי-טוב חסדך הצילני

weatah YAHWEH adonai osseh-iti lemaan schmecha ki-tow chassdcha hatzileni

 
icon Übersetzer gesucht
icon Seite drucken   icon Tagebuch RSS