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Tagebuch


17. Februar 2016
jom rewii - 8. Adar I 5776 - bevorzugte Heidenvölker vor Israel

"Offenbart hat JAHWEH Seinen heiligen Arm den Augen aller Heidenvölker. Und es werden alle Enden der Erde das Heil unseres Gottes sehen." (Jesaja 52,10, Eigenübersetzung, internes Los)

חשפ יהוה את-זרוע קדשו לעיני כל-הגוים וראו כל-אפסי-ארץ את ישועת אלהינו

chassaf YAHWEH et-sroa kodscho leeinei col-hagoyim werau col-afssei-aretz et yeschuat eloheinu

 

'Die Letzten werden Erste sein und die Ersten Letzte'. So ähnlich hat es Jeschua HaMaschiach in Matthäus 20,16 gesagt und so ist es tatsächlich mit dem Volk von JAHWEH. Nur wenige Juden haben den Sohn Gottes anerkannt, als er zum ersten Mal als Messias auf der Erde war. Nun ist der 2. Messias in Vorbereitung auf seine eigentliche Mission als Erlöser Israels. Bevor dies aber Wirklichkeit werden kann, wird er allen Heidenvölkern offenbart werden.

Das stimmt mit der Aussage überein, dass, bevor Israel erlöst werden kann, das Evangelium allen Völkern der Erde gepredigt werden muss. Israel muss also zurücktreten und warten, obwohl sich auch da mit sogenannten messianischen Gemeinden bereits etwas tut.

Jesaja 52,10 ist also eine Verheißung, etwas noch Bevorstehendes, obwohl im Perfekt gesetzt. Der Heilsplan Gottes ist perfekt, unumstößlich.

Und wie soll das vor sich gehen? Wie bereits gestern geschrieben, erfolgt das mit einer weltweiten Erweckung, ausgehend von Lindau (Schweiz).


16. Februar 2016
jom schlischi - 7. Adar I 5776 - der kostbare Eckstein in Zion

"Deshalb, so hat der Herr, JAHWEH, gesagt:
'Siehe Mich, gegründet soll sein in Zion ein Stein, ein Prüf-Stein, ein kostbarer Eckstein; wirklich fest gegründet! Der Glaubende darf nicht fliehen!'"
(Jesaja 28,16, Eigenübersetzung, internes Los)

לכן כה אמר אדני יהוה הנני יסד בציון אבן אבן בחן פנת יקרת מוסד מוסד המאמין לא יחיש

lachen coh amar adonai YAHWEH hin'ni yissad betzion awen ewen bochan pinah yikrat mussad mussad hamaamin lo yachisch

 

Seit gestern wird mir zunehmend eindrücklich, dass ich, Jehoschua, ein ganz gewöhnlicher Mensch, wirklich der reinkarnierte Jeschua HaMaschiach bin. Jeschua und Jehoschua sind eine und dieselbe Person in verschiedenen Epochen. Als 2. Messias habe ich die Aufgabe, das Werk des 1. Messias zu vollenden, und zwar in Zion (Jerusalem) als besonderer Stein. Es ist ein fest gegründeter Prüf-Stein und kostbarer Eckstein. Daran kann man sich verletzen. Das macht Angst. Besondere Bedeutung bekommt im internen Los das SchlusssätzleinDer Glaubende darf nicht fliehen!

Matthäus 21:

42 Jesus spricht zu ihnen: Habt ihr nie in den Schriften gelesen: "Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, dieser ist zum Eckstein geworden; von dem Herrn her ist er dies geworden, und er ist wunderbar in unseren Augen"?   
43 Deswegen sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch weggenommen und einer Nation gegeben werden, die seine Früchte bringen wird.   
44 Und wer auf diesen Stein fällt, wird zerschmettert werden; aber auf wen er fallen wird, den wird er zermalmen.

(Revidierte Elberfelder Bibel)

Dass das Reich Gottes von Israel weggenommen und einer anderen Nation gegeben werden soll, schockiert. Sofort sind bei mir Jesaja 55,5 und Jesaja 65,1 präsent. Auch der Auftrag an meinen auferweckten Bruder und mich, als gleichberechtigte Bankmanager, ist wesentlich. Von Lindau (Schweiz) wird eine weltweite Erweckung ausgehen mit dem Ziel, die Judenheit eifersüchtig zu machen. Am 24. Mai 2014 hatte ich eine entsprechende Offenbarung.

Letztlich bleibt aber die Auserwählung Israels intakt. Ohne tiefgreifende Veränderung der menschlichen Herzen geht das aber nicht. Ich erinnere an Sacharja 12,10.


15. Februar 2016
jom scheni - 6. Adar I 5776 - ein zweiter Versuch ist erlaubt

Nach einem ersten missglückten Tagebucheintrag versuche ich es ein zweites Mal. Aus der Geschichte von Bileam habe ich gelernt, dass JAHWEH das toleriert, wenn auch widerwillig. Meine "Eselin" hat mir meinen bereits erfassten Text brutal gelöscht, indem ich einmal mehr eine Fehlmanipulation am Computer machte.

Ich wollte nämlich die Übersetzung des internen Loses, das ich am 9. Mai 2014 als Tageslosung erfasst hatte, leicht ändern. Mein Anliegen ist, den Juden deutlich zu machen, dass Jeschua HaMaschiach wirklich ein Jude war. Grund meines Änderungswunsches war, dass meine Eselin, ich nannte sie damals noch "Esel", im Mai 2009 ungefähr eine Woche lang 'verrückt gespielt' hatte.

Am 22. Mai 2009 war die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine Teil von Jesja 51,7. Hier der ganze Vers:

"Hört auf Mich, die ihr Gerechtigkeit kennt, Volk Meiner Weisung in ihrem Herzen. Fürchtet nicht menschliche Schmähung, und vor ihren Beschimpfungen dürft ihr nicht erschrecken!" (Eigenübersetzung)

שמעו אלי ידעי צדק עם תורתי בלבם אל-תיראו חרפת אנוש ומגדפתם אל-תחתו

schim'u elai yod'ei tzedek am torati welibam al-tir'u cherpat enosch umigidufotam al-techatu

Dazu folgende Anmerkungen im Zusammenhang mit meinen Grammatik-Notizen:
umigidufotam(pl+Suff+min¨j,ge+we), (gid¨ju,gef¨j,ge   ---    ¨ju,gef¨j,ge (wurde durch unsichtbare Hand eingefügt)   ---   Jude gefunden ¨j,ge Jeschua gefunden(?)

Ich weiß auch heute noch nicht, was die "Hieroglyphen" genau bedeuten. Tatsache ist, dass sich die Zeichenfolge ¨j,ge sehr oft wiederholt hatte. Da der Name Jehoschua vielfach mit Jeschua gleichgesetzt wird, nehme ich an, dass das eine Bestätigung meiner Reinkarnation als Jeschua HaMaschiach ist.

Würde das dann bedeuten, dass Jeschua seine Allmachtsposition bereits aufgegeben und sich JAHWEH ganz unterordnet hat? (1. Korinther 15,28) In diesem Fall müssten Gebete zu Jesus wirkungslos sein.


13. Februar 2016
Schabat - 4. Adar I 5776 - der Bund mit JAHWEH

"Und Ich werde Mich zu euch wenden. Und Ich werde euch fruchtbar machen. Und Ich werde euch vermehren. Und Ich werde Meinen Bund zu euch aufrecht erhalten." (3. Mose 26,9, Eigenübersetzung, internes Los)

ופניתי אליכם והפריתי אתכם והרביתי אתכם והקימתי את-בריתי אתכם

ufaniti aleichem wehifreiti etchem wehirbeiti etchem wahakimoti et-briti itchem

 

Das ist der Bund vom Sinai mit dem Volk Israel, das eben erst kurz vorher, mit dem Auszug aus Ägypten, entstanden war. Die Aufrechterhaltung dauerte bis vor den Übertritt ins verheißene Land unter der Führung von Josua (Jehoschua). Damals entstand der Bund von Moab mit einem kurzen Segensabschnitt und einem ausgedehnten Fluchteil, der bis heute gilt. Die Erwählung ist zwar unwiderruflich, nachdem jedoch Jeschua HaMaschiach, der göttliche 1. Messias, von der großen Mehrheit des Volks verworfen wurde, folgte eine lange Zeit des Fluchs, mit der Schoah als Höhepunkt. Nun tritt der menschliche 2. Messias in Aktion, der mit dem Volk einen Bund schließen soll.

Dieser Bund hat einen neuen Charakter. Es geht nicht mehr um das Volk als Ganzes, sondern jeder einzelne Jude ist angesprochen. Es ist ein indirekter Bund. Gefordert ist die absolute Liebe zu JAHWEH. Voraussetzung ist die totale Hingabe an JAHWEH. Mittel zum Zweck ist die Verheißung von Reichenschwand, eine Art "Handlauf" in schwierigem Gelände.

Zudem ist am neuen Bund neu, dass er nicht nur den Juden gilt, sondern allen Menschen weltweit, unabhängig von Rasse, Geschlecht, Hautfarbe, Religion oder Konfession. Den Juden kommt aber eine besondere Funktion als Licht für alle Völker zu.


12. Februar 2016
jom schischi - 3. Adar I 5776 - wie Sand des Meeres

"Und es wird sein: Die Zahl der Kinder Israels, wie Sand des Meeres, die nicht gemessen und nicht gezählt werden kann.

Und es wird sein: Anstatt dass ER sagen will zu ihnen: 'Nicht Mein Volk seid ihr' will ER zu ihnen sagen: Kinder des lebendigen Gottes!" (Hosea 2,1, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

והיה מספר בני-ישראל כחול הים אשר לא-ימד ולא יספר

והיה במקום אשר-יאמר להם לא-עמי אתם יאמר להם בני אל-חי

wehayah misspar bnei-yissrael kechol hayam ascher lo-yimad welo yissafer

wehayah bimkom ascher-yeamer lahem lo ami atem yeamer lahem bnei el-chai

 

Wie so oft umfasst die Tageslosung nur einen Teil des Bibeltextes, damit der Inhalt mit dem christlichen Glauben in Übereinstimmung gebracht werden kann. Das 3. Testament muss daher Abhilfe schaffen.

Der erste Teil des Verses tönt ja wirklich unglaublich, ist es aber nicht, wenn wir Jesaja 56,1-8 zu Rate ziehen:

Heil für die Nationen bei Sabbatheiligung            (Revidierte Elberfelder Bibel)

Jesaja 56:

1 So spricht der HERR: Wahret das Recht und übt Gerechtigkeit! Denn mein Heil ist nahe, daß es kommt, und meine Gerechtigkeit, daß sie geoffenbart wird.  

2 Glücklich der Mensch, der dies tut, und das Menschenkind, das daran festhält: der den Sabbat bewahrt, ihn nicht zu entweihen, und seine Hand davor bewahrt, irgend etwas Böses zu tun!  

3 Und der Sohn der Fremde, der sich dem HERRN angeschlossen hat, soll nicht sagen: Der HERR wird mich sicher von seinem Volk ausschließen. Und der Verschnittene sage nicht: Siehe, ich bin ein dürrer Baum!  

4 Denn so spricht der HERR: Den Verschnittenen, die meine Sabbate bewahren und das erwählen, woran ich Gefallen habe, und festhalten an meinem Bund,  

5 denen gebe ich in meinem Haus und in meinen Mauern einen Platz und einen Namen, besser als Söhne und Töchter. Einen ewigen Namen werde ich ihnen geben, der nicht ausgelöscht werden soll.  

6 Und die Söhne der Fremde, die sich dem HERRN angeschlossen haben, um ihm zu dienen und den Namen des HERRN zu lieben, ihm zu Knechten zu sein, jeden, der den Sabbat bewahrt, ihn nicht zu entweihen, und <alle,> die an meinem Bund festhalten:

7 die werde ich zu meinem heiligen Berg bringen und sie erfreuen in meinem Bethaus. Ihre Brandopfer und ihre Schlachtopfer sollen <mir> ein Wohlgefallen sein auf meinem Altar. Denn mein Haus wird ein Bethaus genannt werden für alle Völker.  

8 So spricht der Herr, HERR, der die Vertriebenen Israels sammelt: Zu ihm, zu seinen Gesammelten, werde ich noch mehr hinzusammeln. (Vers 8 ist mein heutiges internes Los)

 

Des Rätsels Lösung ist ganz einfach. Es geht hier um die Bibelgläubigen des 3. Testaments. Die Gläubigen sind aber auf den "Handlauf" angewiesen.

Was hat das mit der Sabbatheiligung zu tun? Es geht um das gekommene Reich, das mir am 7. Juni 2014 zugesprochen wurde. Dies steht grundsätzlich allen Menschen offen. (Verse 6 + 7)


11. Februar 2016
jom chamischi - 2. Adar I 5776 - ich will JAHWEH singen!

"Ich aber habe in Deine Gnade vertraut. Mein Herz juble über Deine Hilfe! Ich will JAHWEH singen, denn ER hat wohl getan über mir." (Psalm 13,6, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

ואני בחסדך בטחתי יגל לבי בישועתך אשירה ליהוה כי גמל עלי

waani bechassdcha watachti yagel libi bischuatecha aschirah laYAHWEH ki gamal alai

 

Auch ich, wie David, habe Deiner Gnade vertraut, JAHWEH. Da ist es nur billig, wenn ich über Deine Hilfe juble.

Wie manches Wunder habe ich doch schon erlebt. Die täglichen Wunder könnten einen zur Gleichgültigkeit verleiten. Bewahre, Vater im Himmel!

Deshalb will ich JAHWEH singen, so gut ich kann. Ich will JAHWEH anbeten so gut ich kann. "Gottes Lieäbi isch wieät Sunne, si isch immer und überall daa!" (Gottes Liebe ist wie die Sonne, sie ist immer und überall da!) Dieses Lied sangen wir in den 70er Jahren bei "Mut zur Gemeinde", wo ich es bis zum Teamleiter 'geschafft' habe. Es war der gleiche Ehrgeiz, der mich auch Verwaltungsdirektor im Diakonissenhaus Bethanien werden ließ, dann aber in die Tiefe führte. Während meiner 10-järigen Midlifekrise fühlte ich mich von Mut zur Gemeinde völlig allein gelassen, weshalb ich den Kontakt abbrach. Dass die Bewegung immer noch besteht und 'blüht', freut mich heute.


9. Februar 2016
jom schlischi - 30. Schewat 5776 - Zukunftshoffnung

"Aller Augen sollen erwartungsvoll auf DICH warten und DU gibst ihnen ihre Speise zu seiner Zeit. DU öffnest Deine Hand und lässt alles Leben wohlgefällig sättigen." (Psalm 145,15+16, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

עיני-כל אליך ישברו ואתה נותן-להם את-אכלם בעתו פותח את-ידך ומשביע לכל-חי רצון

einei-chol eleicha yessaberu weatah noten-lahem et-ochlam be'ito poteach et-yadecha umassbia lechol-chai ratzon

 

Diese Tageslosung erscheint seit dem 26. September 2002 zum ersten Mal wieder. Sie will etwas besonderes sagen. Auch der Choral von Heinrich Schütz, zeigt, dass es sich eigentlich um eine Zukunftshoffnung handelt. Diese wird in der 'neuen Welt' Tatsache. Die Auferweckung meines Bruders macht mir die heutige Tageslosung darum so plausibel.

Dass die Auferweckung meines Bruders Tatsache ist, die nur noch offenbart werden muss, macht mich glaubensmutig. Mit der Verheissung von Reichenschwand sind alle Dinge allen Menschen möglich. Siehe auch Jeschua HaMaschiach in Markus 9,23.

Und was ist mit dem Hunger in der jetzigen Welt? Sowohl das Alte Testament wie das Neue Testament betonen die Wichtigkeit, dem bedürftigen Nächsten ganz konkret zu helfen. Dagegen ist nichts einzuwenden. Es genügt mir aber nicht. Mit der Verheißung von Reichenschwand gelangen wir zu einer radikalen Lösung aller Probleme. Je mehr Menschen sich zu dieser Problemlösung bekennen und sie nach bestem Wissen und Gewissen praktizieren, desto schneller wird die neue Welt Tatsache. Dass wir dabei die Gerechtigkeit nicht vergessen dürfen, versteht sich von selbst.


6. Februar 2016
Schabat - 27. Schewat 5776 - Botschaft an meine Patentochter Fränzi

Liebe Fränzi

Ich nehme an, dass du nichts dagegen hast, wenn ich dir per Internet schreibe, da du ja deine Bauchschmerzen auch über dieses Medium bekannt gemacht hast. Dein Götti (Pate) muss dich leider rügen!

Du bist schlimmer als der ungläubige Thomas, der die Wundmale von Jesus betasten wollte, um zu glauben. Es grenzt an Gotteslästerung, wenn du an die Auferweckung deines Vaters Huldreich nur glauben willst, wenn du es in der Bibel lesen kannst. Glaubst du denn wirklich, dass Gott nicht groß genug ist, dass er die Bibel revidieren könnte? 

Hast du nicht mitbekommen, dass ich die Bibel neu schreiben darf? Suche in meiner Internetseite danach. Ich kann dir einen Tipp geben. Am 7. September 2015 findest du einen Link auf die Präambel zum 3. Testament. Lies diesen Text, samt allen Links und Linkeslinks, aufmerksam durch. Bisher hast du das höchstens oberflächlich getan. Bevor du auf den Anfang meines Tagebuchs am 5. November 2007 stößt, triffst du auf zwei Texte, die die Auferweckung belegen. Ich habe die Präambel nicht selber kreiert und platziert. Vermutlich war es ein Engel, der diese Arbeit übernommen hat.

Und nun kommt das Eigentliche. Wenn du auf diesen Link klickst, findest du die Grundlage zu deiner Heilung. Hier gilt das Gleiche wie oben: Lies den Text, samt allen Links und Linkeslinks, aufmerksam durch. Dann musst du nur noch glauben! So einfach ist es.
 

Mit herzlichem Schalom
Dein Götti Jehoschua


5. Februar 2016
jom schischi - 26. Schewat 5776 - Gott schickt vom Osten einen Raubvogel

"Gedenkt erster Dinge von Ewigkeit her, denn Ich bin Gott und es ist keiner sonst. Gott, und ist nichts wie Ich. Ich verkünde vom Anfang an Letztes und von alters her, was (noch) nicht gemacht worden sind. Ich sage: 'Mein Entschluss soll erstehen und all Mein Wollen will Ich tun. Ich rufe vom Osten einen Raubvogel, von einem entfernten Land einen Mann seines Entschlusses. Auch habe Ich geredet, auch will Ich es bringen. Ich habe gebildet, auch will Ich es tun!'"
(Jesaja 46,9-11, Eigenübersetzung, internes Los)

זכרו ראשנות מעולם כי אנכי אל ואין עוד אלהים ואפס כמוני מגיד מראשית אחרית ומקדם אשר לא-נעשו אמר עצתי תקום וכל-חפצי אעשה קרא ממזרח עית מארץ מרחק איש עצתו אף-דברתי אף-אביאנה יצרתי אף-אעשנה

sichru rischonot meolam ki anochi el weein od elohim weefess camoni magid mereschit acharit umikedem ascher lo-naassu omer atzati takum wechol-cheftzi eesseh kore mimisrach ayit meeretz merchak isch atzato af dibarti af-awienah yatzarti af-eessenah

 

Am 10. Juli 2007, noch vor meiner Ausreise aus der Schweiz nach Israel, erfasste ich dieses interne Los, zusammengesetzt aus verschiedenen Tageslosungen der Herrnhuter Brüdergemeine. Jesaja 46,11, vom Raubvogel, gab es nie eine Tageslosung.

Es ist ein schwieriger Text. Alle Bibelübersetzungen zeugen davon. Ich weiß nicht, wie ich damit heute, an Erew Schabat, zurande kommen kann. Vertrauen ist angesagt. Meine Frau habe ich gebeten, mich bei meinen Hausarbeiten zu unterstützen. Mein Tagebuch hat Priorität.

Im Lebenslauf habe ich von meinen Träumen im Jahr 2004 in Jerusalem geschrieben. Der "Misrachi" (Orientale) hatte mich dannzumal besonders bewegt. Als 2007 der Raubvogel "mimisrach" erschien, war die Verbindung in meinen Gedanken sofort hergestellt, doch konnte ich mir unter dem Raubvogel nichts vorstellen. Heute wird mir klar, dass Bruder Yun dieser Raubvogel ist. Die Chinesen haben hier im Westen grundsätzlich einen zwiespältigen Ruf. Man könnte sie als unbekannte Wesen bezeichnen. Wenn man aber im Buch „The Heavenly Man“ nachliest, was es sich Bruder Yun hat kosten lassen, zu lernen Gott zu gehorchen, dann kann man hoffentlich nachvollziehen, dass ich mich ohne jegliche Hemmung von ihm segnen ließ. Mit seinem ganzen Begehren strebte Bruder Yun danach, in den Besitz einer Bibel zu gelangen. Durch ein Wunder wurde ihm das zuteil. Unglaublich scheinende Wunder folgten, trotz oder wegen aller Verfolgungen, die er erleiden musste. Deshalb habe ich auch so übersetzt, wie es die Urschrift sagt. Es war sein Entschluss, nicht derjenige von Gott. Aber Gott hat den Entschluss des Raubvogels anerkannt und bestätigt.

Jetzt wird mir auch klar, dass etwas von der Raubvogelmentalität auf mich übergegangen ist. Ich denke an den Autoschlüssel, am Holzpfosten mit dürren Ästen, den ich für mich beanspruchte und im Traum sogar Gewalt anwendete. Ja, ich habe den Juden den Autoschlüssel weggenommen und ihn im Traum mit dem leistungsfähigen Auto, es war ein weißer Offroader, verwendet. Dass dabei der Zug, die christliche Kirche, zum Stehen kommt, ist allein Gottes Wirken zuzuschreiben.


3. Februar 2016
jom rewii - 24. Schewat 5776 - erneute Liebe zu JAHWEH gefordert

"... denn JAHWEH euer Gott versucht euch, zu erkennen, ob euch gegeben ist zu lieben JAHWEH euren Gott, von eurem ganzen Herzen und von eurer ganzen Seele." (5. Mose 13,4b, Eigenübersetzung, internes Los)

כי מנסה יהוה אלהיכם אתכם לדעת הישכם אהבים את-יהוה אלהיכם בכל-לבבכם ובכל-נפשכם

ki menasseh YAHWEH eloheichem etchem  ladaat hayisch'chem ohawim et-YAHWEH eloheichem bechol-lewawchem uwechol-nafsch'chem

 

Wie gestern geht es heute um die absolute Liebe zu JAHWEH, dem EINEN, allein wahren Gott. Im Gegensatz zu gestern, ist es heute keine Verheißung, sondern eine Forderung in der Form einer Versuchung. Die Versuchung geschieht mit einem Propheten, der Träume hat und Zeichen oder Wunder gibt. Das trifft genau auf mich zu. 

Nun aber zur Prüfung, ob es sich um einen falschen Propheten handelt. Wenn er sagt: "Laß uns anderen Göttern - die du nicht gekannt hast - nachlaufen und ihnen dienen!", dann sollst du nicht auf die Worte dieses Propheten hören. (Revidierte Elberfelder Bibel)" Da ich zu JAHWEH, dem EINEN, allein wahren Gott zurückrufe, muss ich mir keine Vorwürfe machen. Einen höheren Gott gibt es schlichtweg nicht.

Den Menschen, die Jesus Christus als Weg zum Himmlischen Vater angenommen haben rufe ich zu: "Ihr seid auf dem richtigen Weg, die Verheißung von Reichenschwand ist der "Handlauf" auf schwierigem Gelände. Den Menschen die Jesus Christus noch nicht kennen, rufe ich zu: "Tut was Jesus Christus gesagt hat, aber tut nicht, was 'Christen' tun." 

 
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