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Tagebuch


28. Februar 2016
jom rischon - 19. Adar I 5776 - Überfluss zum Guten

"Und Überfluss wird JAHWEH, dein Gott, dir geben in allem Tun deiner Hände; in Frucht deines Leibes und in Frucht deines Viehs und in Frucht deines Bodens zum Guten. Denn JAHWEH will zurückkehren, sich zu freuen über dich zum Guten, so wie ER sich gefreut hat über deine Väter." (5. Mose 30,9, Eigenübersetzung, internes Los)

והותירך יהוה אלהיך בכל מעשה ידך בפרי בטנך ובפרי בהמתך ובפרי אדמתך לטובה כי ישוב יהוה לשוש עליך לטוב כאשר-שש על-אבתיך

wehortircha YAHWEH eloheicha bechol maasseh yadecha bifri witncha uwifri wehemtcha uwifri admatcha letowah ki yaschuw YAHWEH lassuss aleicha letow caascher-ssass al-awoteicha

 

Das ist eine Endzeitvision für das Volk Israel. Am Ende der Zeiten - das ist jetzt - wird JAHWEH zu Seinem Volk Israel zurückkehren und ihm viel Gutes geben, wie seinerzeit bei der Landeinnahme unter Jehoschua (Josua), dem Nachfolger von Mose.

Diesmal ist es der 2. Messias, auch ein Jehoschua, der die entscheidenden Funktionen ausübt, als Nachfolger von Jeschua HaMaschiach. Das kann er nur, wenn das Volk willig ist. Ich vertraue, dass JAHWEH alles tun wird, um Sein Volk willig zu machen. In Jeremia 23 gibt es die entsprechende Verheißung.

JAHWEH wird sich über Sein willig gewordenes Volk freuen, so wie ER Sich über die Väter gefreut hat; über Abraham, Isaak und Jakob. Dann wird ER Seinem Volk wirklich Überfluss zum Guten geben.

Wie schon oft erwähnt, ist die Verheissung von Reichenschwand der Schlüssel, zur Lösung aller Probleme. Vorgängig zum Volk von JAHWEH werden die Nationen erweckt werden. Somit werden die Ersten die Letzten sein.


25. Februar 2016
jom chamischi - 16. Adar I 5776 - YAHWEH vertrauen lernen

"Denn es gibt kein Wort auf meiner Zunge, siehe, JAHWEH, DU hast es voraus (ganz) gekannt."
(Psalm 139,4, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

כי אין מלה בלשוני הן יהוה ידעת כלה

ki ein milah bilschoni hen YAHWEH yada'ta chulah

 

Psalm 139 ist geeignet, uns, wie es König David getan hat, die Größe von JAHWEH bewusst zu machen, IHN der den Mikro- und den Makro-Kosmos geschaffen hat. Bei IHM gibt es keine Zufälle. Trotzdem ER alles im voraus weiß, will ER uns nicht als Marionetten, sondern als selbständig und verantwortungsbewusst handelnde Menschen begleiten und führen. Dies sollte uns veranlassen, die Verheißung von Reichenschwand vorbehaltlos zu beanspruchen.

 

Als eine Art Ergänzung zum oben Gesagten kann das interne Los (Psalm 37,4+5) dienen:

"So erfreue dich über JAHWEH und ER will dir Wünsche deines Herzens geben.
Wälze auf JAHWEH deinen Weg und vertraue auf IHN so will ER es machen."
 (Eigenübersetzung)

והתענג על-יהוה ויתן-לך משאלות לבך גול על-יהוה דרכך ובטח עליו והוא יעשה

wehit'anag al-YAHWEH weyiten-lecha misch'alot libecha gol al-YAHWEH darkecha uwtach alaw wehu yaasseh


23. Februar 2016
jom schlischi - 14. Adar I 5776 - Ziel unseres Lebens

"Denn DU hast meine Seele vom Tod errettet - nicht auch meine Füße vor dem Gleiten? - zu wandeln vor Gott im Licht des Lebens! (Psalm 56,14, Eigenübersetzung, internes Los)

כי הצלת נפשי ממבת הלא רגלי מדחי להתהלך לפני אלהים באור החיים

ki hitzalta nafschi mimawet halo raglai midechi lehithalech lifnei elohim beor hachayim

 

Diesen Bibelvers kann ich aus ganzem Herzen mitbeten. Gott hat mich wirklich vom Tod und von der Hölle errettet. Darüber jubelt mein Herz.

Wie manches mal hat ER meine Füße vor dem Gleiten bewahrt? Ich weiss es nicht und kann es nicht wissen. Es sind ungezählte Bewahrungen, die ich erlebt habe. In wie manchen Versuchungen bin ich gestanden! Wie manches Mal habe ich die Gebote Gottes auch übertreten! Wie manches Mal habe ich meine begehrlichen Blicke auf andere Frauen gerichtet. Aus lauter Gnade hat mich JAHWEH bewahrt und mich nie ernsthaft durch eine andere Frau versuchen lassen. Meine Widerstandskraft wäre dahin geschmolzen wie Schnee an der Sonne.

Das Ziel steht vor Augen: Wandeln vor Gott im Licht des Lebens! Ja, das Beste steht noch bevor. Die 'neue Welt' tut sich meinem Blick in der abgewendeten Höllenfahrt auf; eine wunderbare Perspektive.


22. Februar 2016
jom scheni - 13. Adar I 5776 - törichte Propheten

"So hat mein Herr, JAHWEH, gesagt: 'Wehe über den Propheten den törichten, welche ihrem eigenen Geist nachgehen, sodass sie (tatsächlich) nichts gesehen haben.'" (Hesekiel 13,3, Eigenübersetzung, internes Los)

כה אמר אדני יהוה הוי על-הנביאים הנבלים אשר הלכים אחר רוחם ולבלתי ראו

coh amar adonai YAHWEH hoi al-hanwi'im hanewalim ascher holchim achar rucham ulewilti ra'u

 

Ein ernstes Wort an alle die glauben, Gottes Wort zu verkündigen. Gott legt einen genauen Maßstab an. In der Endzeit, in der wir stehen, muss die Weisheit der Weisen zugrunde gehen. Gott versteht diesbezüglich keinen Spass. Die Ernsthaftigkeit ist bei den orthodoxen Juden sehr ausgeprägt. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das bei den Christen anders ist. Als Folge des Trinitätsdogmas ist für uns Gott gefühlsmässig wie ein Bruder. ER ist es aber nicht. ER ist der unfassbar Große.

Es gilt, das Alte Testament weiterhin ganz ernst zu nehmen. Gott ist auch eifersüchtigIHM gebührt unbeschränkte Ehre.

Wenn wir das nicht beachten, bleibt das "Wehe", bleibt die Hölle. Diese wird in der heutigen Zeit leider bagatellisiert. Meinerseits wurde ich in meiner frühesten Jugend unter der Gerichtspredigt quasi "zwangsbekehrt" zu Jesus. Heute bin ich dafür dankbar.


21. Februar 2016
jom rischon - 12. Adar I 5776 - die heilige Gottesstadt kann nicht wanken

"Des Stromes Wasserläufe sollen die heilige Gottesstadt erfreuen; die Wohnungen des Höchsten. Gott ist mitten in ihr. Sie kann nicht wanken! Helfen will ihr Gott vor dem Morgen." (Psalm 46,5+6, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

נהר פלגיו ישמחו עיר-אלהים קדש משכני עליון אלהים בקרבה בל-תמות יזרה אלהים לפנות בקר

nahar pelagaw yessamchu ir-elohim kedosch mischcnei elyon elohim bekirbah bal-timot yasreha elohim lifnot boker

 

Der 46. Psalm ist geprägt von gewaltigen Bildern. Im Zentrum steht Jerusalem, die heilige Stadt Gottes. Beteiligt ist aber die ganze Erde mit den Meeren. Es ist eine Vision der letzten Endzeit, vor dem Morgen, vor der neuen Welt.

Jerusalem wird zur Welthauptstadt. Die gläubigen Menschen müssen sich nicht fürchten, wenn auch die Erde erbebt und die Berge mitten ins Meer schwanken (Vers 3). Gott ist bereit zu helfen, bevor der Morgen anbricht. Ist das nicht wunderbar zu glauben?

Was es mit den Wasserläufen in Jerusalem zu tun hat, ist mir noch nicht klar. Bekannt sind mir aufbrechende Wasserströme, die in entgegengesetzte Richtungen verlaufen werden (Sacharja 14). Möglich wäre auch die Vision in Hesekiel 47, wonach sogar das Tote Meer gesunden wird. Dass das zur neuen Welt gehören wird, liegt für mich auf der Hand. Es wird Wasser aus dem 3. Tempel sein.

Man kann das jetzt einfach allegorisch abtun, was aber an die Verheißung von Reichenschwand Glaubende sicher nicht tun dürfen. Die unvorstellbar großen und schönen Wunder sind wörtlich zu nehmen. Den Juden, die an die Torah glauben, dürfte das nicht schwer fallen, wenn wir an die Wunder denken, die es vor dem Auszug aus Ägypten gegenüber dem Pharao brauchte, oder auch an spätere Wunder in der Wüste, wie den Durchzug durch das Schilfmeer oder die Speisung mit Manna und Wachteln, oder die Versorgung während 40 Jahren mit Trinkwasser.


20. Februar 2016
Schabat - 11. Adar I 5776 - sei stark und mutig!

"Habe Ich dir nicht geboten?: Sei stark! Und sei mutig! Fürchte dich nicht und erschrecke nicht! Denn mit dir ist JAHWEH, dein Gott, überall wo du gehen kannst." (Josua 1,9, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

הלוא צויתיך חזק ואמת אל-תערץ ועל-תחת כי עמך יהוה אלהיך בכל אשר תלך

halo tziwiticha chasak weematz al-taarotz weal-techat ki imcha YAHWEH eloheicha bechol ascher telech

 

Dieses Los erkenne ich als eine Art Fortsetzung von demjenigen vom 1. November 2012. Als Nachfolger von Jeschua HaMaschiach bin ich als natürlicher Mensch seine Reinkarnation. Rabbi Kaduri, dem JAHWEH den Messias offenbart hat, wusste, dass es vielen guten Menschen schwer fallen würde, dass der Messias keine göttliche Gestalt ist.

Und ob es den Menschen schwer fällt! Mit Ausnahme eines Freundes, einem Nachbarn, habe ich bis heute noch keine einzige menschliche Beziehung, in der es mir möglich wäre, offen und mit Anteilnahme über meine Berufung zu sprechen.


17. Februar 2016
jom rewii - 8. Adar I 5776 - bevorzugte Heidenvölker vor Israel

"Offenbart hat JAHWEH Seinen heiligen Arm den Augen aller Heidenvölker. Und es werden alle Enden der Erde das Heil unseres Gottes sehen." (Jesaja 52,10, Eigenübersetzung, internes Los)

חשפ יהוה את-זרוע קדשו לעיני כל-הגוים וראו כל-אפסי-ארץ את ישועת אלהינו

chassaf YAHWEH et-sroa kodscho leeinei col-hagoyim werau col-afssei-aretz et yeschuat eloheinu

 

'Die Letzten werden Erste sein und die Ersten Letzte'. So ähnlich hat es Jeschua HaMaschiach in Matthäus 20,16 gesagt und so ist es tatsächlich mit dem Volk von JAHWEH. Nur wenige Juden haben den Sohn Gottes anerkannt, als er zum ersten Mal als Messias auf der Erde war. Nun ist der 2. Messias in Vorbereitung auf seine eigentliche Mission als Erlöser Israels. Bevor dies aber Wirklichkeit werden kann, wird er allen Heidenvölkern offenbart werden.

Das stimmt mit der Aussage überein, dass, bevor Israel erlöst werden kann, das Evangelium allen Völkern der Erde gepredigt werden muss. Israel muss also zurücktreten und warten, obwohl sich auch da mit sogenannten messianischen Gemeinden bereits etwas tut.

Jesaja 52,10 ist also eine Verheißung, etwas noch Bevorstehendes, obwohl im Perfekt gesetzt. Der Heilsplan Gottes ist perfekt, unumstößlich.

Und wie soll das vor sich gehen? Wie bereits gestern geschrieben, erfolgt das mit einer weltweiten Erweckung, ausgehend von Lindau (Schweiz).


16. Februar 2016
jom schlischi - 7. Adar I 5776 - der kostbare Eckstein in Zion

"Deshalb, so hat der Herr, JAHWEH, gesagt:
'Siehe Mich, gegründet soll sein in Zion ein Stein, ein Prüf-Stein, ein kostbarer Eckstein; wirklich fest gegründet! Der Glaubende darf nicht fliehen!'"
(Jesaja 28,16, Eigenübersetzung, internes Los)

לכן כה אמר אדני יהוה הנני יסד בציון אבן אבן בחן פנת יקרת מוסד מוסד המאמין לא יחיש

lachen coh amar adonai YAHWEH hin'ni yissad betzion awen ewen bochan pinah yikrat mussad mussad hamaamin lo yachisch

 

Seit gestern wird mir zunehmend eindrücklich, dass ich, Jehoschua, ein ganz gewöhnlicher Mensch, wirklich der reinkarnierte Jeschua HaMaschiach bin. Jeschua und Jehoschua sind eine und dieselbe Person in verschiedenen Epochen. Als 2. Messias habe ich die Aufgabe, das Werk des 1. Messias zu vollenden, und zwar in Zion (Jerusalem) als besonderer Stein. Es ist ein fest gegründeter Prüf-Stein und kostbarer Eckstein. Daran kann man sich verletzen. Das macht Angst. Besondere Bedeutung bekommt im internen Los das SchlusssätzleinDer Glaubende darf nicht fliehen!

Matthäus 21:

42 Jesus spricht zu ihnen: Habt ihr nie in den Schriften gelesen: "Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, dieser ist zum Eckstein geworden; von dem Herrn her ist er dies geworden, und er ist wunderbar in unseren Augen"?   
43 Deswegen sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch weggenommen und einer Nation gegeben werden, die seine Früchte bringen wird.   
44 Und wer auf diesen Stein fällt, wird zerschmettert werden; aber auf wen er fallen wird, den wird er zermalmen.

(Revidierte Elberfelder Bibel)

Dass das Reich Gottes von Israel weggenommen und einer anderen Nation gegeben werden soll, schockiert. Sofort sind bei mir Jesaja 55,5 und Jesaja 65,1 präsent. Auch der Auftrag an meinen auferweckten Bruder und mich, als gleichberechtigte Bankmanager, ist wesentlich. Von Lindau (Schweiz) wird eine weltweite Erweckung ausgehen mit dem Ziel, die Judenheit eifersüchtig zu machen. Am 24. Mai 2014 hatte ich eine entsprechende Offenbarung.

Letztlich bleibt aber die Auserwählung Israels intakt. Ohne tiefgreifende Veränderung der menschlichen Herzen geht das aber nicht. Ich erinnere an Sacharja 12,10.


15. Februar 2016
jom scheni - 6. Adar I 5776 - ein zweiter Versuch ist erlaubt

Nach einem ersten missglückten Tagebucheintrag versuche ich es ein zweites Mal. Aus der Geschichte von Bileam habe ich gelernt, dass JAHWEH das toleriert, wenn auch widerwillig. Meine "Eselin" hat mir meinen bereits erfassten Text brutal gelöscht, indem ich einmal mehr eine Fehlmanipulation am Computer machte.

Ich wollte nämlich die Übersetzung des internen Loses, das ich am 9. Mai 2014 als Tageslosung erfasst hatte, leicht ändern. Mein Anliegen ist, den Juden deutlich zu machen, dass Jeschua HaMaschiach wirklich ein Jude war. Grund meines Änderungswunsches war, dass meine Eselin, ich nannte sie damals noch "Esel", im Mai 2009 ungefähr eine Woche lang 'verrückt gespielt' hatte.

Am 22. Mai 2009 war die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine Teil von Jesja 51,7. Hier der ganze Vers:

"Hört auf Mich, die ihr Gerechtigkeit kennt, Volk Meiner Weisung in ihrem Herzen. Fürchtet nicht menschliche Schmähung, und vor ihren Beschimpfungen dürft ihr nicht erschrecken!" (Eigenübersetzung)

שמעו אלי ידעי צדק עם תורתי בלבם אל-תיראו חרפת אנוש ומגדפתם אל-תחתו

schim'u elai yod'ei tzedek am torati welibam al-tir'u cherpat enosch umigidufotam al-techatu

Dazu folgende Anmerkungen im Zusammenhang mit meinen Grammatik-Notizen:
umigidufotam(pl+Suff+min¨j,ge+we), (gid¨ju,gef¨j,ge   ---    ¨ju,gef¨j,ge (wurde durch unsichtbare Hand eingefügt)   ---   Jude gefunden ¨j,ge Jeschua gefunden(?)

Ich weiß auch heute noch nicht, was die "Hieroglyphen" genau bedeuten. Tatsache ist, dass sich die Zeichenfolge ¨j,ge sehr oft wiederholt hatte. Da der Name Jehoschua vielfach mit Jeschua gleichgesetzt wird, nehme ich an, dass das eine Bestätigung meiner Reinkarnation als Jeschua HaMaschiach ist.

Würde das dann bedeuten, dass Jeschua seine Allmachtsposition bereits aufgegeben und sich JAHWEH ganz unterordnet hat? (1. Korinther 15,28) In diesem Fall müssten Gebete zu Jesus wirkungslos sein.


13. Februar 2016
Schabat - 4. Adar I 5776 - der Bund mit JAHWEH

"Und Ich werde Mich zu euch wenden. Und Ich werde euch fruchtbar machen. Und Ich werde euch vermehren. Und Ich werde Meinen Bund zu euch aufrecht erhalten." (3. Mose 26,9, Eigenübersetzung, internes Los)

ופניתי אליכם והפריתי אתכם והרביתי אתכם והקימתי את-בריתי אתכם

ufaniti aleichem wehifreiti etchem wehirbeiti etchem wahakimoti et-briti itchem

 

Das ist der Bund vom Sinai mit dem Volk Israel, das eben erst kurz vorher, mit dem Auszug aus Ägypten, entstanden war. Die Aufrechterhaltung dauerte bis vor den Übertritt ins verheißene Land unter der Führung von Josua (Jehoschua). Damals entstand der Bund von Moab mit einem kurzen Segensabschnitt und einem ausgedehnten Fluchteil, der bis heute gilt. Die Erwählung ist zwar unwiderruflich, nachdem jedoch Jeschua HaMaschiach, der göttliche 1. Messias, von der großen Mehrheit des Volks verworfen wurde, folgte eine lange Zeit des Fluchs, mit der Schoah als Höhepunkt. Nun tritt der menschliche 2. Messias in Aktion, der mit dem Volk einen Bund schließen soll.

Dieser Bund hat einen neuen Charakter. Es geht nicht mehr um das Volk als Ganzes, sondern jeder einzelne Jude ist angesprochen. Es ist ein indirekter Bund. Gefordert ist die absolute Liebe zu JAHWEH. Voraussetzung ist die totale Hingabe an JAHWEH. Mittel zum Zweck ist die Verheißung von Reichenschwand, eine Art "Handlauf" in schwierigem Gelände.

Zudem ist am neuen Bund neu, dass er nicht nur den Juden gilt, sondern allen Menschen weltweit, unabhängig von Rasse, Geschlecht, Hautfarbe, Religion oder Konfession. Den Juden kommt aber eine besondere Funktion als Licht für alle Völker zu.

 
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