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Tagebuch


19. März 2016
Schabat - 9. Adar II 5776 - was wir wollen und was Gott will

"Mit Gott wollen wir Gewaltiges tun  -  und ER will unsere Feinde zertreten. "
(Psalm 60,14, Eigenübersetzung, internes Los)

באלהים נעשה-חיל והו יבוס צרינו

be'lohim naasseh-chayil wehu yawuss tzareinu

 

Es ist gut, wenn der menschliche Wille mit demjenigen Gottes übereinstimmt. Ich, Jehoschua, verfolge dieses Ziel seit Jahren. Ein wichtiger Meilenstein dazu war der 1. Tag nach meiner "Banklehre" die mich auf mein Amt als Bankmanager vorbereiten sollte, zusammen mit meinem Bruder Huldrich. Im Rechenschaftsbericht nach der "Lehre" habe ich das wie folgt festgehalten:
 

3.23. Erster Tag als "Angestellter"

Ich zitiere aus meinen „Erfahrungen mit dem Wort Gottes“:

5. November 2010 (Freitag)
Beim Erwachen, kurz nach Mitternacht, wird mir bewusst, dass heute mein erster Tag als Angestellter im Reiche Gottes ist. Ich bin prüfungsfrei durchgekommen. Anstelle einer Prüfung beabsichtige ich meiner Frau Rechenschaft über meine Berufung abzulegen.

Das interne Los lautet heute:
Mit Gott wollen wir Gewaltiges tun,
und Er will unsere Widersacher zertreten.

(Ps. 60,14, Eigenübersetzung)

Ich glaube, dass Gott uns als Ehe gebrauchen will.


Meine Frau kann das noch nicht glauben. Zu sehr hat sie unter meinen 4 Psychiatrieklinik-Aufenthalten und meiner "Banklehre" in Jerusalem gelitten. Ich kann das verstehen, habe aber den Glauben, dass Gott die Lösung vorbereitet hat.


18. März 2016
jom schischi - 8. Adar II 5776 - wir haben uns selbst abgeschnitten

"... Siehe sie sagen: 'Vertrocknet sind unsere Gebeine und verloren ist unsere Hoffnung; wir haben uns selbst abgeschnitten.' Darum weissage und sage zu ihnen: So hat mein Herr, JAHWEH, gesagt:
'Siehe, Ich öffne eure Gräber und werde euch hinaufbringen aus euren Gräbern, Mein Volk! Und Ich werde euch zum Erdboden Israels bringen.'"
 (Hesekiel 37,11b+12, Eigenübersetzung, internes Los)

הנה אמרים יבוש עצמותינו ואבדה תקותנו נגזרנו לנו
לכן הנבה ואמרת אליהם כה-אמר אדני יהוה
הנה אני פתח את-קברותיכם והעליתי אתכם מקברותיכם עמי והבאתי אתכם אל-אדמת ישראל

hineh omrim yawusch atzmoteinu weowdah tikwatenu nigsarnu lanu
lachen hinaweh weamarta aleihem coh-amar adonai YAHWEH
hineh ani foteach et-kiwroteichem wehaaleiti etchem mikiwroteichem ami wehewe'ti etchem el-admat yissrael

 

Gegenüber der erstmaligen Publikation dieser Verse am 3. Juni 2014 habe ich eine wesentliche Änderung in meiner Übersetzung angebracht. Wir Menschen sind selbst für unser Handeln verantwortlich.

Bei den vertrockneten Gebeinen in Hesekiel 37 handelt es sich primär um das Haus Israel. Durch den Opfertod von Jeschua HaMaschiach gehören auch die auserwählten anderen Menschen dazu. Wir sind grundsätzlich alle gleich. Wir haben uns selbst, durch unsere Sünden, von JAHWEH abgeschnitten. Begonnen hat das durch Adam und Eva, die aus dem Paradies ausgewiesen wurden, nachdem sie vom Baum der Erkenntnis einen Apfel gegessen hatten. Im Heilsplan Gottes befinden wir uns nun auf dem Rückweg zum Paradies; auf dem Weg in die neue Welt. Mitternacht ist im Heilsplan Gottes vorbei. Es geht dem Morgen entgegen. 

Das Licht leuchtet bei mir bereits auf. Konkret habe ich zwei Ereignisse im Blick, die ich meiner Frau gegenüber als 'Erfolgserlebnisse' erzählt habe.

 

  1. Der mutmaßlich neue Leiter von "Bibel in unserer Zeit" hat, nach Kenntnisnahme meiner Internetseite folgendes geschrieben: "Mittlerweile habe ich auch Ihre Homepage besucht. Dieser Besuch ist für mich wie der Eintritt in eine grosse und tiefgründige Welt. Mich beeindrucken dabei die umfassenden Bewegungen in Ihrem Leben, Ihr grosser spiritueller Weg."
  2. In einem Rundbrief des "Jüdisch Messianischer Lehrdienst LaMakor" über DAS UNGELÖSTE PROBLEM DER NAHERWARTUNG geht mir ein helles Licht auf. 

Es kommt mir wirklich vor, wie wenn ich aus der Nacht an den Tag, aus der Scheol hinaufsteigen würde. Mein Herz ist überwältigt. Da will ich nur Gott anbeten, so gut ich eben kann.


14. März 2016
jom scheni - 4. Adar II 5776 - sich bei JAHWEH bergen

"Besser ist es, sich bei JAHWEH zu bergen, anstatt auf Menschen zu vertrauen."
(Psalm 118,8, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

טוב לחסות ביהוה מבטח באדם

tow lachassot baYAHWEH mibtoach baadam

 

Früher hatte ich sehr wenig Selbstvertrauen. Grund war meines Erachtens die genossene Erziehung durch die Eltern. Mein Vater, als Vollwaise mit 12 Jahren, hatte selber wenig Selbstvertrauen und redete wenig. Er war aber mein Glaubensvorbild. Meine Mutter erzog mich zur Bescheidenheit und gab immer den andern Menschen Recht. Das war vermutlich mit ein Grund, dass ich als Verwaltungsdirektor scheiterte.

Denen, die Gott lieben, muss wunderbarerweise alles zum Besten dienen. Insofern war der Vater mit seiner Glaubenshaltung entscheidend. Psalm 138,3 hat mich ermuntert, von JAHWEH mehr Selbstbewusstsein zu erwarten. Ich bin nicht enttäuscht worden und durfte mehr menschliche Unabhängigkeit lernen. Mein Tagebuch zeugt davon.

Das Gleiche mag ich allen Menschen gönnen. Haltet euch an die Verheißung von Reichenschwand!


12. März 2016
Schabat - 2. Adar II 5776 - DU wollest meine Größe mehren

"Der DU uns viele und böse Nöte gezeigt hast, DU wollest umkehren! DU wollest uns beleben! Und aus den Tiefen der Erde wollest DU umkehren; mich erhöhen! Du wollest meine Grösse vermehren und Du wollest Dich umdrehen, mich trösten!" (Psalm 71,20 + Psalm 71,21 Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

אשר הראיתנו צרות רבות ורעות תשוב תחיינו ומתהמות הארץ תשוב תעלני תרם גדלתי ותסב תנחמני

ascher hir'itanu tzarot rabot weraot taschuw techayeinu umithomot haaretz taschuw taaleni terem gedulati wetissow tenachameni

 

Mir geht es heute vor allem um Psalm 71,21. Zum 1. Teil der Losung habe ich hier geschrieben.

Als 2. Messias weiß ich, dass ich zum größten Menschen ausersehen bin. Aber als gewöhnlicher Mensch unterliege ich auch ganz gewöhnlichen menschlichen Empfindungen. Dazu gehört natürlicherweise auch das Zeitgefühl. Im Gegensatz zu JAHWEH sind wir Menschen zeitgebunden. Darum stehe ich dem Psalmdichter, vermutlich König David, so nahe.

Der Grund nach dem Wunsch um Vermehrung meiner Größe liegt darin, dass ich von meinen Mitmenschen als direkter Nachfolger von Jeschua HaMaschiach anerkannt werden möchte. Ich glaube, dass es zu deren Heil gereichen würde, damit sie die neue Welt nicht verpassen müssten.

Das würde mich trösten und meine Einsamkeit kleiner machen. So hoffe ich, dass das, was ich möchte, mit dem Willen von Gott übereinstimmt.


11. März 2016
jom schischi - 1. Adar II 5776 - die Trümmer von Jerusalem sollen jubeln

"Brecht aus, jubelt gemeisam, Trümmer Jerusalems, denn getröstet hat JAHWEH Sein Volk. ER hat Jerusalem erlöst."
(Jesaja 52,9, Eigenübersetzung, internes Los)

פצחו רננו יחדו חרבות ירושלם כי-נחם יהוה עמו גאל ירושלם

pitzchu ran'nu yachdaw charwot yeruschalam ki-nicham YAHWEH amo gaal yeruschalam

 

Dieser Bibelvers stammt aus einer prophetischen Schau von Jesaja. Die Prophetie hat sich noch nicht erfüllt.

Muss denn Jerusalem wirklich noch einmal zerstört werden? Mein damaliger Lehrer des jüdischen Gesetzes war vom Eintreffen eines dritten Weltkriegs überzeugt. Nach meinem Glauben befinden wir uns bereits mittendrin.

Beim Einzug von Jeschua HaMaschiach am Palmsonntag in Jerusalem wurde er von den Pharisäern, wie üblich, angefeindet. Er solle der Volksmenge befehlen zu schweigen, forderten sie. Und er antwortete und sprach zu ihnen: Ich sage euch, 'wenn diese schweigen, so werden die Steine schreien'. (Lukas 19,40, Revidierte Elberfelder Bibel)

Eine falsche Überlieferung berichtet, dass die Menschenmenge 'Hosianna'  g e j u b e l t  hätten. Dem war nicht so. Sie hatten um Hilfe geschrien: Hoschia na!, Rette doch!, weil sie die sofortige Erlösung erhofften. Wenige Tage später kippte die Stimmung aus Enttäuschung. Vor Pilatus schrien sie: 'Kreuzige ihn! Kreuzige ihn!'

 

Nun haben wir eine total andere Situation. Angesichts der Trümmer Jerusalems sollen diese in Jubel ausbrechen. Vielleicht dürfen wir das im übertragenen Sinn glauben. Nach meinem Glauben geht es notwendigerweise um zertrümmerte Menschenherzen, wie uns in Sacharja 12,10 berichtet ist. Das kann ich, Jehoschua, nicht selbst machen. Das muss der Geist von JAHWEH veranlassen. Ich warte gläubig auf die Erfüllung von Jesaja 52,9! Was meine Funktion als "Arm Gottes" bedeutet, will ich mir von JAHWEH zeigen lassen.


10. März 2016
jom chamischi - 30. Adar I 5776 - JAHWEH war und ist mit Seinem Volk Israel

„Und sie werden erkennen, dass ICH, JAHWEH, ihr Gott mit ihnen bin und sie Mein Volk sind, Haus Israel – Spruch meines Herrn, JAHWEH.“ (Hesekiel 34,30, Eigenübersetzung, internes Los)

וידעו כי אני יהוה אלהיהם אתם והמה עמי בית ישראל נאם אדני יהוה

weyod'u ki ani YAHWEH eloheihem itam wehemah ami beit yissrael neum adonai YAHWEH

 

Das ist eine absolute Zusage von JAHWEH für die Zukunft Seines Volks Israel. Die Zukunftsform gilt auch heute noch.

Wir wissen aber, dass Israel einen neuen Namen bekommen wird: JAHWEH tzidkenu - JAHWEH unsere Gerechtigkeit. Was heißt das?

Israel muss merken, dass es die Gerechtigkeit nicht selber machen kann. Es muss seine Unfähigkeit dazu erkennen und sein ganzes Vertrauen auf JAHWEH setzten. Nach meiner Erkenntnis wird nicht das ganze Volk dazu in der Lage sein. Notwendig ist eine grundlegende persönliche Veränderung der Menschen. Wer ist dazu berufen? Die Menschen werden von JAHWEH angesprochen werden. Je mehr IHM im Gehorsam antworten, desto besser. 

Die Menschen sollten sich bewusst werden und bereit sein einen 'Sterbensweg' zu gehen. Nach dem 'Sterben' folgt die sogenannte Wiedergeburt, das neue Leben. In diesem neuen Leben kann auch die neue Welt erreicht werden. Die Verheißung von Reichenschwand ist der Leitfaden bzw. der Handlauf, an dem man sich halten kann und soll:

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste, was du dir vorstellen kannst, nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“


9. März 2016
jom rewii - 29. Adar I 5776 - meine Hoffnung gehört JAHWEH

"Und nun, was habe ich gehofft, mein Herr? Meine Hoffnung, sie gehört DIR!"
(Psalm 39,8, Eigenübersetzung, internes Los)

ועתה מה-קויתי אדני תוחלתי לך-היא

weatah mah-kiwiti adonai tochalti lecha-hi

 

Ja, meine Hoffnung ist einzig bei Gott; meine Hoffnung für meine Frau.

 

Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine steht in Jesaja 66,22. Am 26. Jul 2015 habe ich zum zweitenmal darüber geschrieben. Damals war ich im Zweifel, ob meine Geistesgabe der Traumauslegung auch für meine Frau gelte. Verschiedene Feststellungen verunsicherten mich.

Diese Verunsicherung lege ich hiermit ab. Es geht nämlich um den Ertrinkungstod meiner Frau. Eine ganze Reihe von Ereignissen, die ich hier nicht auflisten kann, kündet mir die baldige Erfüllung des Traums an. Gott ist meine einzige Hoffnung!


8. März 2016
jom schlischi - 28. Adar I 5776 - JAHWEH wird im Namen von JAHWEH rufen

"Und ER sagte: 'ICH will vorübergehen lassen all Meine Güte über dein Angesicht. Und ICH werde rufen im Namen von JAHWEH vor dir':
'Ich werde gnädig sein, wem Ich gnädig sein will, und Ich werde Mich erbarmen, wessen Ich Mich erbarmen will.'"

(2.Mose 33,19, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

ויאמר אני אעביר כל-טובי על-פניך וקראתי בשם יהוה לפניך וחנתי את-אשר אחן ורחמתי את-אשר ארחם

wayomer ani aawir col-tuwi al-paneicha wekara'ti weschem YAHWEH lefaneicha

 

Die Tageslosung umfasst eigentlich nur den zweiten Teil des Verses, doch ist für mich der Textzusammenhang wichtig, weil auch ich im Auftrag von JAHWEH stehe. Es geht nämlich um Mose, der das Angesicht Gottes sehen wollte. Für Mose war ein solcher Wunsch legal, wusste er sich doch von JAHWEH erkannt und mit Namen persönlich gerufen.

Gott ist absolut souverän. Als Schöpfer des Universums ist ER eigentlich unnahbar und lässt sich nicht bedrängen. ER behilft sich mit Stellvertretern. Als solche haben sie offenbar JAHWEH-"Charakter", wenn man so sagen darf. Sie sind vollkommenes Ebenbild von JAHWEH. Jeschua HaMaschiach hat seine Jünger aufgefordert, nach dieser Vollkommenheit zu streben: "Ihr nun sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist". (Matthäus 5,48, Revidierte Elberfelder Bibel)

Darum dieser eigenartige Titel zum heutigen Bibelvers: 'JAHWEH wird im Namen von JAHWEH rufen'. Der Engel Seines Angesichts in Jesaja 63,9 ist somit JAHWEH-Stellvertreter.

Dem Rätsel kommen wir in der Berufungsepisode von Mose näher, als JAHWEH aus dem brennenden Dornbusch sprach: EHYEH ascher EHYEH. So ist auch verständlich, dass JAHWEH, Abraham, nachdem sich dieser selbst beschnitten hatte, als Mann in Begleitung von zwei andern Männern begegnete.

 


7. März 2016
jom scheni - 27. Adar I 5776 - das Licht leuchtet bis zum letzten Tag

"Aber der Pfad Gerechter ist wie aufstrahlendes Licht. Es geht und leuchtet bis zum vollen Tag."
(Sprüche 4,18, Eigenübersetzung, internes Los)

וארח צדיקים כאור נגה הולך ואור עד-נכון היום

weorach tzadikim ke'or nogah holech wa'or ad-nechon hayom

 

Hier habe ich gemerkt, dass es sich beim 'vollen Tag' um den sogenannt letzten Tag handelt. Und schon früher hatte ich gefragt: Wann ist der letzte Tag? Dabei habe ich den Hinweis auf die Auferweckung meines Bruders Huldreich bekommen.

Es geht grundsätzlich um die Auferweckung der Toten; zuerst aber einmal um die Offenbarung meines auferweckten Bruders. Bis zu diesem Tag scheint das Licht. Die Gerechten werden in diesem Licht bleiben, die andern werden in die Finsternis abstürzen, wie ich es bei meiner Reinkarnations-Offenbarung erlebt habe. Für diese beginnt dann der Kreislauf aufs Neue.

Wenn die Toten auferweckt werden, unterstellt sich Jeschua HaMaschiach ganz dem Himmlischen Vater und gibt seine Allmacht JAHWEH zurück. Ich stelle mir vor, dass dann die Trübsalszeit für die Menschen in der 'alten Welt' beginnt. Sie haben dann ja keinen Fürsprecher mehr bei Gott.

Es geht also darum, 'gerecht' zu werden. Gerecht werden wir, wenn wir den Willen von Gott tun und dabei bleiben. Hesekiel 33,12 veranschaulicht das sehr gut: Und du, Menschensohn, sage zu den Söhnen deines Volkes: Die Gerechtigkeit des Gerechten wird ihn nicht retten am Tag seines Vergehens; und die Gottlosigkeit des Gottlosen - er wird durch sie nicht stürzen an dem Tag, da er von seiner Gottlosigkeit umkehrt. Und <die Gerechtigkeit des> Gerechten - er wird durch sie nicht leben können an dem Tag, da er sündigt. (Revidierte Elberfelder Bibel)

Die Verheißung von Reichenschwand ist nach meiner Erfahrung der Weg dazu. Jedermann kann diese Verheißung für sich im Glauben beanspruchen.


3. März 2016
jom chamischi - 23. Adar I 5776 - JAHWEH redet

"ICH rede in Gerechtigkeit, mächtig, um zu retten."
(Jesaja 63,1b, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

אני מדבר בצדקה רב להושיע

ani medaber bitzdakah raw lehoschia

 

Eine wunderbare Zusage von JAHWEH. Man ist geneigt, eine völlige Harmonie anzunehmen. Ganz anders ist der biblische Zusammenhang:

1 Wer ist der, der von Edom kommt, von Bozra in grellroten Kleidern, er, der prächtig <ist> in seinem Gewand, der stolz einherzieht in der Fülle seiner Kraft? - Ich bin's, der in Gerechtigkeit redet, der mächtig ist zu retten. -   
2 Warum ist Rot an deinem Gewand und sind deine Kleider wie die eines Keltertreters? -   
3 Ich habe die Kelter allein getreten, und von den Völkern war kein Mensch bei mir. Ich zertrat sie in meinem Zorn und zerstampfte sie in meiner Erregung. Und ihr Saft spritzte auf meine Kleider, und ich besudelte mein ganzes Gewand.   
4 Denn der Tag der Rache war in meinem Herzen, und das Jahr meiner Vergeltung war gekommen.

(Revidierte Elberfelder Bibel)

Auch heute haben wir eine vergleichbare Situation. Die meisten Völker sind weitgehend gottlos. Sie sind gerichtsreif. Doch leben wir heute in einer anderen Zeit. In der Zwischenzeit hat der 1. Messias, Jeschua HaMaschiach mit seinem Opfertod am Kreuz die Grundlage für etwas ganz Neues gelegt.

Der 2. Messias, Jehoschua, steht mit seinen Füßen in den Startlöchern. Dieser hat die Aufgabe, das Neue zu vollenden. Als Arm von JAHWEH sitzt er am Schalthebel der Macht. Da gibt es keinen Spass. Wenn die Menschen das nur begreifen würden.

Obwohl von Blut und von Zorn, von Erregung, von Rache und Vergeltung die Rede ist, geht es grundlegend um Gerechtigkeit und mächtig zu retten. Mit menschlichen Gedanken und Regungen kommen wir nicht weit. Gott verlangt von uns auch nicht Verständnis, sondern Vertrauen in Seine Allmacht, Glaube, dass ER Unmögliches möglich macht.

Das Ganze ist wirklich ein schwieriges Gelände und ohne Handlauf wären wir hoffnungslos verloren.

 
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