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Tagebuch


9. Mai 2016
jom scheni - 1. Iyar 5776 - JAHWEH hält den Bund mit Seinem Volk aufrecht

"ICH aber werde aufrecht erhalten, ICH, meinen Bund mit dir. Und du wirst erkennen, dass ICH JAHWEH bin."
(Hesekiel 16,62, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

והקימותי אני את-בריתי אתך וידעת כי-אני יהוה

wahakimoti ani et-briti itach weyadaat ki-ani YAHWEH

 

Diese Tageslosung hat mich zuerst einmal verunsichert, dann aber froh gemacht. Die Verunsicherung ist auf die Übersetzung von wahakimoti zurückzuführen. Das ist eine veranlassende Form des Verbenstamms hekim, mit acht verschiedenen Übersetzungsmöglichkeiten in Althebräisch, gemäss meiner Datenbank. Im 'Speicherplatz' meines Hirns war aber der neuhebräische Ausdruck 'errichten' an vorderster Stelle. Wie kann ein Bund neu errichtet werden, wenn er schon Jahrtausende besteht?

Ich dachte auch an meinen Tagebucheintrag vom 26. Januar 2016, wo ich schrieb: Jehoschua, der 2. Messias, ist neu für den Bundesschluss mit dem Volk Israel, zuständig. Dann bin ich aber froh geworden, denn der Titel des Tagebucheintrags heißt: der ewige Bund von JAHWEH mit Seinem Volk. Ich will keine neue Ersatztheologie begründen!

 

Was das Volk aber begreifen muss, ist, dass JAHWEH JAHWEH ist und nicht einfach ein Name, den man nicht aussprechen darf. ER ist unser aller Vater im Himmel und führt uns an der Hand:

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste, was du dir vorstellen kannst, nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“

Das Problem ist, dass wir Menschen keine Kinder mehr sein, sondern selber groß sein wollen. Wenn wir die Verheißung von Reichenschwand konsequent leben, merken wir automatisch, wie klein und führungsbedürftig wir gegenüber GOTT sind.


8. Mai 2016
jom rischon - 30. Nissan 5776 - Jeremia ist gerettet worden

"Singt JAHWEH! Lobpreist JAHWEH! Denn gerettet hat ER das Leben eines Geringen aus der Hand von Übeltätern."
(Jeremia 20,13, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

שירו ליהוה הללו את-יהוה כי הציל את-נפש אביון מיד מרעים

schiru laYAHWEH hal'lu et-YAHWEH ki hitzil et-nefesch ewyon miyad mere'im

 

Der Prophet Jeremia ist überwältigt ob der Wohltat von JAHWEH. Im Glauben (Vers 11) hat er realisiert, dass ihm sein GOTT wohgesinnt ist, entgegen aller Bedrohung durch Menschen (Vers 10), denen er wahrscheinlich unangenehme Wahrheiten zu verkündigen hatte. Er ruft die Menschen auf, mit ihm JAHWEH zu singen und zu loben über seine Errettung aus der Hand von Übeltätern.

Aus Todesgefahr zur Besinnung gekommen, hofft Jeremia die Bestrafung seiner Feinde mitansehen zu können (Vers 12). Seine Rettung verbindet er mit seinem Vertrauen auf JAHWEH, worauf der obige Vers in Jeremia 20,13 folgt.

 

Der Prophet ist noch völlig geschockt. In den Versen 14 - 18 verflucht er den Tag seiner Geburt und verflucht er den Mann, der seinem Vater die frohe Botschaft der Geburt eines Knaben gebracht hatte. Wäre Jeremia doch im Mutterleib getötet und dort als ewige Schwangerschaft geblieben!

Ja, das Prophetenamt lastete schwer auf Jeremia.

Ein kleines bisschen kann ich das nachfühlen, wurde mir doch schon mehrmals vorgeworfen ein falscher Prophet zu sein. Bedroht wurde ich aber, GOTT sei Dank, noch nie. Ich kenne auch noch keine Jehoschuaner, die mir nachfolgen; die glauben, dass ich der 2. Messias bin. Einsamkeit finde ich nicht leicht zu tragen. Schon in der Zwischenbilanz meiner "Banklehre" hatte ich diese als Passivposition aufgeführt.


7. Mai 2016
Schabat - 29. Nissan 5776 - Unterscheidung der Geister

"Und ihr werdet euch bekehren und werdet sehen(unterscheiden) zwischen einem Gerechten und einem Gottlosen, zwischen einem Diener Gottes und dem, der IHM nicht gedient hat."
(Maleachi 3,18, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

ושבתם וראיתם בין צדיק לרשע בין עבד אלהים לאשר לא עבדו

weschawtem ur'item bein tzadik lerascha bein owed elohim laascher lo awado

 

Wenn sich die Menschen wirklich bekehrt haben werden, wird es ihnen wie Schuppen von den Augen fallen. Dann werden sie die Geister unterscheiden können; werden sie die Gerechten und die Gottlosen erkennen können.

Das ist entscheidend, denn wir stehen vor dem großen Tag der Trennung (Vers 19). Die Gottlosen werden wie Stoppeln sein, die für das Feuer bestimmt sind. Den Gerechten hingegen wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen. Die Gerechten werden, wie Mastkälber die aus dem Stall entlassen werden, vor Freude tanzen (Vers 20).

 

Noch ist es nicht soweit. Noch kann die Hand des Himmlischen Vaters ergriffen werden:

Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest, und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste was du dir vorstellen kannst nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weiter gehen will!’ 


3. Mai 2016
jom schlischi - 25. Nissan 5776 - wie die Pupille deiner Augen

"Hüte Meine Gebote - und lebe - und Meine Weisung wie die Pupille deiner Augen!"
(Sprüche 7,2, Eigenübersetzung, internes Los)

שמר מצותי וחיה ותורתי כאישון עיניך

schmor mitzwotai wech'yeh wetorati ke'ischon eineicha

 

Meine beiden Augen sind operiert (grauer Star). Hinter der Pupille (Augöffnung) sind zwei künstliche Linsen eingesetzt worden. Das ermöglicht mir, weiterhin Auto fahren zu dürfen.

Ich weiß also von was hier gesprochen ist, von der Pupille, die das Licht ins Innere des Auges strömen lässt. Ein sehr großes Gut. Isaak, einer der Urväter, war im Alter praktisch blind. Das ermöglichte Jakob ihn zu betrügen. Kann das mir also nicht mehr passieren? Gute Frage. Auch mir kann etwas Ähnliches passieren, weil ich ja noch unter dem Gesetz der Sünde stehe.

 

Sprüche 7,2 ist für mich ein sehr wertvoller Bibelvers, den ich täglich mit der Verheißung von Reichenschwand praktiziere:

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste, was du dir vorstellen kannst, nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“


3. Mai 2016
jom schlischi - 25. Nissan 5776 - Sünder zu JAHWEH zurückrufen

"Ich (David) will Abgefallene DEINE Wege lehren, dass Sünder zu DIR zurückkehren sollen."
(Psalm 51,15, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

אלמדה פשעם דרכיך וחטאים אליך ישובו

alamdah fosch'im dracheicha wechata'im eleicha yaschuwu

 

Der Psalm 51, den ich als Ganzes allen Lesern zur Lektüre empfehle, wurde König David eingegeben, als er den Tiefpunkt seines Lebens erreicht hatte und seine Sündhaftigkeit einsah. Nach krassem Ehebruch und Ermordung eines seiner treuesten Soldaten, konnte es endlich wieder nach "oben" gehen. Ich würde das als Wiedergeburtserlebnis bezeichnen.

Jeschua HaMaschiach hatte den Pharisäer Nikodemus gelehrt, dass nur derjenige der durch Wasser und Geist neu geboren sei, in das Himmelreich kommen könne. Er tadelte ihn dafür, dass er als Lehrer Israels das nicht verstehe. Da habe ich Verständnis für Nikodemus, wenn ich daran denke wieviel es bei mir brauchte, bis ich verstand. Erst nach 25 Jahren und harten Erfahrungen erkannte ich den richtigen Weg. 

Nun ja, ich bin ja nicht gelehrter Pharisäer und habe auch keine theologische Ausbildung genossen. Ich bin auch überzeugt, dass nicht alle Menschen die gleichen Schwierigkeiten haben werden, wie ich, wiedergeboren zu werden. Es genügt nämlich wirklich vollauf, an der Verheißung von Reichenschwand glaubend festzuhalten.


1. Mai 2016
jom rischon - 23. Nissan 5776 - wenn JAHWEH schwört

"Bei MIR habe ICH geschworen; aus Meinem Mund ist Gerechtigkeit ausgegangen. Ein Wort, das nicht zurückkehren darf, denn Mir soll sich jedes Knie beugen, soll jede Zunge schwören. Ja, bei JAHWEH ist wirklich Gerechtigkeit und Kraft, hat ER mir gesagt. Zu IHM müssen kommen und beschämt sein all die, die wegen IHM in Zorn geraten." (Jesaja 45,23+24, Eigenübersetzung, internes Los)

בי נשבעתי יצא מפי צדקה דבר ולא ישוב כי-לי תכרע כל-ברך תשבע כל-לשון אך ביהוה לי אמר צדקות ועז עדיו יבוא ויבשו כל הנחרים בו

bi nischba'ti yatza mipi tzedakah dawar welo yaschuw ki-li tichra col-berech tischawa col-laschon ach baYAHWEH li amar tzedakot waos adaw yawo weyewoschu col hanecherim bo

 

Wenn JAHWEH etwas schwört gilt es absolut ernst. Das machen die beiden Verse, die ich teilweise im April 2007 erstmals erfasst habe, deutlich. April 2007 ist für mich ein denkwürdiger Monat, wurde ich damals doch erstmals auf Rabbi Kaduri aufmerksam.

Dass man mit JAHWEH nicht spassen darf, weiß ich zwar schon länger, aber dieser Jesaja-Text ist doch sehr eindringlich. Bei IHM besteht wirklich, zweimal betont, Gerechtigkeit; Gerechtigkeit, der Tenor meiner Internetseite.

 

Alle Menschen, die von GOTT beschämt werden, verpassen das Lebensziel. Was das genau heißt, wissen wir zwar nicht, können es aber erahnen. Das ewige Leben steht auf dem Spiel. ER will, dass sich IHM jedes Knie beugt; nicht nur von Juden und Christen, sondern auch von allen Moslems, allen Hindus oder wie immer die Religion heißen mag. Selbstverständlich müssen auch alle Atheisten ihre Knie beugen. Wie manches Menschenleben dazu nötig ist, weiß allein JAHWEH.

 

ER wird Sein Volk brauchen, um Seinen Heilsplan allen Menschen deutlich zu machen. Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Jeremia 24,7 macht das deutlich.


30. April 2016
Schabat - 22. Nissan 5776 - wenn, dann - die Pupille von JAHWEH

"Wenn du doch auf Meine Gebote aufgemerkt hättest, dann wäre wie ein Strom dein Friede und deine Gerechtigkeit wie Wellen des Meeres!" (Jesaja 48,18, Eigenübersetzung, internes Los)

לוא הקשבת למצותי ויהי כנהר שלומך וצדקתך כגלי הים

lu hikschawta lemitzwotai way'hi chanahar schlomecha wetzidkotcha kegalei hayam

 

Das ist der Vorwurf von JAHWEH an Sein Volk und gleichzeitig die Verheißung an die ganze Menschheit. Die Zusage gilt nämlich immer noch. Es geht darum, auf die Gebote von GOTT aufzumerken. Bereits früher habe ich darauf hingewiesen, dass es dabei nicht um die 613 Gebote geht, die das jüdische Volk für entscheidend hält, sondern um die feinsten alltäglichen Hinweise auf den Willen von GOTT.

Es geht, nach meiner persönlichen Erfahrung, vielfach um Körpergefühle, seien sie in der linken oder rechten Körperhälfte spürbar. Von links, wo das Licht herkommt, werden wir darauf aufmerksam gemacht, was wir zu tun haben. Rechts ist eher die Genießerseite, wo wir auf Mängel hingewiesen werden. Die Zeichen sind so subtil, dass sie höchste Aufmerksamkeit verdienen. Grundlage ist der eigene Wille, Gottes Willen unbedingt zu tun. Deshalb ist es unabdingbar, ständig an der Hand des Himmlischen Vaters zu bleiben.

Das ist die Voraussetzung für den Friedensstrom in dem wir schwimmen dürfen; die Zufriedenheit. Das ist auch die Voraussetzung für die Gerechtigkeit, die wir ununterbrochen leben sollen. Die Gerechtigkeit ist wie die Wellen des Meeres, die dauernd fließen.

Persönlich habe ich gemerkt, dass es besser ist, rechts der Mitte zu stehen, als links. Wenn wir links im Licht stehen, leuchten wir selber nicht, sondern werden vom Licht geblendet und werden von rechts als dunkle Gestalt wahrgenommen. Dann behindern wir nämlich das Licht. Dann könnte es uns ergehen wie der kürzlich erwähnten Bundesrätin. In dieser Sache ist noch nicht das letzte Wort gesprochen. Rechts der Mitte werden wir vom Licht beleuchtet und können zum Vorbild für andere Menschen werden.

 

 

Dazu ein Vers aus dem Lied Moses in 5. Mose 32,10, speziell an das jüdische Volk (eigentlich Jakob) gerichtet:

ER will ihn (Jakob) im Wüstenland finden und in der Öde, im Geheul der Wüste.
ER will ihn umgeben, will ihn wahrnehmen.
ER will es (sein Volk) bewahren, wie die Pupille Seiner Augen.
(Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

ימצאהו בארץ מדבר ובתהו ילל ישמן יסבבנהו יבוננהו יצרנהו כאשון עינו

yimtzaehu beeretz midbar uwtohu yelel yeschimon yessow'wenhu yewon'nehu yitzrenhu keischon eino

Das ist die Situation von GOTT in Vergangenheit und Gegenwart. ER will! An IHM kann es nicht fehlen!

Zugegeben, ER hat Ansprüche an SEIN Volk. Das habe ich oben, im Zusammenhang mit Jesaja 48,18, deutlich gemacht. Und es ist noch nicht zu spät. JAHWEH ist der Gleiche seit Ewigkeiten, obwohl er in verschiedener Gestalt in Erscheinung tritt.

 

Also, ergreift Seine Hand!

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste, was du dir vorstellen kannst, nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“


30. April 2016
Schabat - 22. Nissan 5776 - Zigeunerfreund, Judenfreund; Krimi mit Fortsetzung

Während meines nachmittäglichen Ruhens taucht in meinem Bewusstsein, wie gestern der Begriff: "Judenfreund" auf. Meine Gedanken spinnen ein Netz, wo der "Zigeunerfreund" seinen bestimmten Platz hat. Meine unbedingte Mitarbeit in Gottes Reich hat bei der Schweizerischen Zigeunermission begonnen.

 

Bei Gott gibt es keine Zufälle. JAHWEH hat das Gesetz der Zufälle bereits vor dem Urknall geschaffen. Nun wird mir auch langsam klar, was es mit dem Krimi auf sich hat. Als Antichrist konnte ich in diesem Werk sicher nicht meinen Platz finden; deshalb das abrupte Ende.

 

Fazit: Ich komme nicht umhin, der Schweizerischen Zigeunermission klaren Wein einzuschenken.


28. April 2016
jom chamischi - 20. Nissan 5776 - Wahrheit und Gnade

"Denn mächtig ist über uns Seine Gnade, und Wahrheit Jahwehs ist in Ewigkeit. Halleluja!" 
(Psalm 117,2, Eigenübersetzung, internes Los)

כי גבר עלינו חסדו ואמת-יהוה לעולם הללו-יה

ki gawar aleinu chassdo weemet-YAHWEH leolam hal'lu-YAH

 

"Gnade und Wahrheit" ist ein biblischer Lieblingsbegriff von mir. Schon mehrfach habe ich darüber geschrieben. Der Evangelist Johannes hat ihn in Johannes 1,14 geprägt, so wie er Jeschua HaMaschiach während seines Erdenlebens erfahren hat.

Im Titel habe ich die Worte bewusst vertauscht: Wahrheit und Gnade. Für uns gewöhnliche Menschen, und vor allem uns selbst gegenüber, sollte die Wahrheit an erster Stelle stehen. Das kann sehr unangenehm werden. Das hat kürzlich der neue Nationalrat Roger Köppel am eigenen Leib erfahren, als er auch vor dem Bundesrat nicht zurücksteckte. In wohlformulierten Sätzen, aber provokativ, griff er die falsche Haltung einer Bundesrätin an, die daraufhin, ohne ein Wort zu sagen, den Saal verließ. Eine Mehrheit der Anwesenden stellte sich hinter die Bundesrätin und gegen Nationalrat Köppel.

 

Ich, Jehoschua, fühle wie Roger Köppel und bin primär auch mir selber gegenüber der Wahrheit verpflichtet. Das kommt ausgeprägt in der Präambel zum 3. Testament zum Ausdruck.


27. April 2016
jom rewii - 19. Nissan 5776 - du sollst GOTT fürchten

"Denn vor lauter Träumen und Nichtigkeiten und vielen Worten sollst du dennoch den (einzig wahren) GOTT fürchten!"
(Prediger 5,6, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

כי ברב חלמות והבלים ודברים הרבה כי את-האלהים ירא

ki werow chalomot wahawalim udwarim harbeh ki et-haelohim yera

 

Ich habe ein Problem, GOTT zu fürchten, und zwar aus zwei Gründen:
 

  1. Ich bin von Jugend an mit Jesus als Teil des 'dreieinigen Gottes' aufgewachsen, von dem man alles erwarten sollte und ihn nicht zu fürchten brauchte.
  2. Meine Träume begleiten mich seit den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts intensiv. Ich habe die Geistesgabe der Traumauslegung meiner eigenen Träume in mir entdeckt. Glücklicherweise ist das keine Nichtigkeit.

 

Nachdem ich mich selbst als den reinkarnierten Jesus von Nazareth erkannt habe, ist der 1. Punkt weggefallen. Trotzdem habe ich Mühe, GOTT zu fürchten, obschon ich IHN auch als den Schrecklichen erlebt habe, wenn ich an meine erlebten Psychosen denke. Besonders meine Ellipsen-Vision war erschreckend.

 

Später habe ich dann den gnädigen und mächtigen Vater entdeckt, dem ich vertrauensvoll die Hand reichen soll, weil ER mich unfehlbar führt:

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest, und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste was du dir vorstellen kannst nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weiter gehen will!“

 

Nun folgt meine Botschaft an alle Menschen. Ich verkündige sie nicht zum 1. Mal:

Die Verheißung von Reichenschwand gilt allen Menschen. Verpasst nicht, die Hand unseres Himmlischen Vaters zu ergreifen!

 
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