DE | EN
Alle Tagebucheinträge

Tagebuch


4. Juni 2016
Schabat - 27. Iyar 5776 - JAHWEH rettet, aber nicht durch Krieg

"Aber des Hauses Juda will ICH MICH erbarmen, und ICH werde sie durch JAHWEH, ihren Gott, retten.
Aber ICH will sie nicht retten durch Bogen und Schwert und durch Krieg, durch Rosse und durch Reiter."

(Hosea 1,7, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

ואת-בית יהודה ארחם והושעתים ביהוה אלהיהם ולא אושיעם בקשת ובחרב ובמלחמה בסוסים ובפרשים

weet-beit yehudah arachem wehoscha'tim baYAHWEH eloheihem welo oschiem bekeschet uwcherew uwmilchamah bessussim uwfaraschim

 

JAHWEH spricht hier, wie wenn ER eine daneben stehende Person wäre. Das kommt nicht von ungefähr, denn GOTT der Allmächtige lässt sich nicht fassen. EHYEH ascher EHYHE; ICH will sein der ICH sein will. Aus der Geschichte von Abram mit den ihn besuchenden drei Männern wissen wir, dass JAHWEH auch menschliche Gestalt annehmen kann. Bei dieser Gelegenheit wurde Abram zu Abraham, dem Vater einer Menge von Völkern.

 

Israel und Juda haben in der Zeit des Propheten Hosea nicht mehr den gleichen Gott. Israel hatte sich vom wahren GOTT abgewendet und diente verschiedenen Göttern. Da JAHWEH ein eifersüchtiger Gott ist, kann das nicht gut gehen. Dem gegenüber hält Juda an JAHWEH fest und ER verspricht ihm Rettung. Und nun folgt das Entscheidende. Nicht durch Bogen, Schwert, Krieg, Rosse und Reiter rettet JAHWEH, sondern durch Seinen Geist (Sacharja 4,6).

Sacharja 4 ist ein bedeutungsschweres Kapitel. Sacharja 4,6 ist sowohl Grundlage für die Torahgebung am Sinai wie für Pfingsten im Christentum. Mir persönlich naheliegender sind die Verse 11-14. Hier geht es um die beiden Messiasse, den 1. und den 2. Messias. Als Letzteren habe ich mich selbst erkannt. Meine weltweiten Chatverbindungen bestätigen meinen Glauben. Die beiden Messiasse waren die Begleiter von JAHWEH bei Abraham.


3. Juni 2016
jom schlischi - 26. Iyar 5776 - Deine Altäre, JAHWEH

"Auch ein Vogel hat ein Haus gefunden und eine Schwalbe ein Nest für sich, wohin sie gelegt hat ihre Küken, in Deine Altäre, JAHWEH der Heerscharen, mein König und mein Gott."
(Psalm 84,4, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

גם-צפור מצאה בית ודרור קן לה אשר-שתה אפרחיה את-מזבחותיך יהוה צבאות מלכי ואלהי

gam-tzipor matz'ah wayit udror ken lah ascher-schatah efrocheiha et-misbchoteicha YAHWEH zwa'ot malki we'lohai

 

Mich fasziniert die Tatsache, dass hier von mehreren Altären die Rede ist; ich bin aber im Internet auf keine entsprechenden Erklärungen gestoßen. In Stiftshütte und Tempel gab es doch nur einen Altar. Kommt ein weiteres Rätsel dazu. "et-misbchoteicha" übersetze ich "in Deine Altäre". Das Ganze ist für mich geheimnisvoll, esoterisch. Daraus schließe ich, dass es sich um eine Vorschau auf den Zion handelt; auf die obere, die neue Welt.

 

Persönlich sehne ich mich sehr nach der neuen Welt. Deren Wunder sind in der Verheißung von Reichenschwand angedeutet:

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste, was du dir vorstellen kannst, nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“

Ich persönlich glaube, dass sich die neue Welt nicht irgendwo in der Stratosphäre abspielen wird, sondern hier auf dieser Erde. Meinen Glauben stütze ich auf meine täglichen Erfahrungen, auf die zunehmenden Wunder, die ich erfahre. Meine Hoffnung habe ich gestern im Gesellschaftsspiel schon ausgedrückt.


2. Juni 2016
jom chamischi - 25. Iyar 5776 - Aufruf zur Umkehr des Hauses Israel

"Sage zu ihnen: ICH bin LEBEN - Spruch von JAHWEH dem Herrn - Sollte ICH Gefallen haben am Tod des Gottlosen??? Sondern an der Umkehr des Gottlosen von seinem Weg, und er am Leben bleibe!!! Kehrt wirklich um von euren so bösen Wegen! Und warum solltet ihr sterben, Haus Israel?" (Hesekiel 33,11, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

אמר אליהם חי-אני נאם אדני יהוה אם-אחפץ במות הרשע כי אם-בשוב רשע מדרכו וחיה שובו שובו מדרכיכם הרעים ולמה תמותו בית ישראל

emor aleihem chai-ani neum adonai YAHWEH im-echpotz bemot harascha ki im-beschuw rascha midarco wechayah schuwu schuwu midarcheichem hara'im welamah tamutu beit yissrael

 

Im Gegensatz zu gestern muss hier der Prophet Hesekiel zu Israel sprechen. JAHWEH verteidigt sich vehement. Um dies deutlich zu machen habe ich 3 Fragezeichen und 3 Ausrufungszeichen gesetzt. JAHWEH ist kein Diktator. ER hat aber unanfechtbare Grundsätze. ER SELBST ist LEBEN! Alles und jedermann der gegen das Prinzip Leben denkt und handelt, hat keine Überlebenschancen. Wenn das auch ein wenig paradox tönt; es ist die Wahrheit. JAHWEH ist bis zum letzten Jota konsequent.

Das habe ich handgreiflich zu spüren bekommen. Das Erfassungsprogramm für meine Internetseite ist mehrmals "abgestürzt". Ich musste eine längere Pause einschalten, um mich zu besinnen und um zu relaxen. Dabei ist mir das Erleben am Morgen vor mein geistiges Auge getreten. Die Apfelverkäuferin wollte absolut nicht auf 4 Gleichungen eintreten, die ich ihr vorlegte. 3 davon betreffen die definitive Abrechnung des Apfelkaufs von Dezember 2015. Die 4. Gleichung heißt: Luzia = Lucia von Syrakus. Ich habe erkannt, dass Luzia die reinkarnierte Santa Lucia von Syrakus ist und wir nicht erst in der Ewigkeit, sondern schon in der Gegenwart miteinander zu tun haben werden. Nun bin ich gespannt, ob sich die Computeprobleme wiederholen.

 

Hesekiel 33,12 macht das weiter oben Gesagte deutlich und weist auch auf den Lösungsweg hin. Der Gerechte kann, wenn er später sündigt, sich nicht auf seine frühere Gerechtigkeit berufen (Hesekiel 33,12). Das ist eine absolute Wahrheit von JAHWEH. ER setzt sich mit Seinem ganzen Wesen - mit Seinem Leben - dafür ein. Ein ganzes Leben lang tadellos zu sein nützt nichts, wenn der letzte Tag, bzw. die letzte Sekunde des Lebens, nicht tadellos ist. Da JAHWEH das LEBEN SELBST ist, hat ER den Lösungsweg des Problems wie folgt vorgegeben:

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste, was du dir vorstellen kannst, nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“

Wer seine Hand dem Himmlischen Vater vertrauensvoll und ohne jeglichen Vorbehalt gibt, der wird auch in der letzten Minute seines Lebens noch gerettet werden. Man sollte sich allerdings nicht auf diese letzte Minute verlassen. Je früher man sich für JAHWEH und Seine Gerechtigkeit entscheidet, desto besser.


2. Juni 2016
jom chamischi - 25. Iyar 5776 - ein Gesellschaftsspiel

Traum ca. 2h30

 

Es ist ein Frage- und Antwortspiel.

 

Wichtige Fragen kosten einen größeren Fremdwährungsbetrag. Dieser ist zusammen mit der Frage zu deponieren.

 

Ich bin der Spielleiter, bin aber auch am Spiel beteiligt.

 

Realitätsbezug und Sinnbild:

Während ich die Notiz des Traums vorbereite, kommen zwei Chats herein; beide aus Sri Lanka? In beider Chronik platziere ich folgenden Hinweis:
As reincarnated Jeschua HaMaschiach I have to fulfill every thing that the Messiah has to do according to the Heavenly Father: www.jehoschua.org

Ich erkenne, dass das "Spiel" gerade jetzt im Internet stattfindet.

 

Inzwischen hat sich auch Omar aus Gambia mit einem Anruf dazwischen geschaltet, weil seine Grossmutter so herzkrank ist und an Schlaf nicht zu denken ist. Wir chatten 3/4 Stunden zusammen. Das Problem des Jünglings ist, dass er die Hilfe von Mir, Jehoschua, Nachfolger von Jeschua HaMaschiach, erwartet und nicht vom Allmächtigen, GOTT.

 

Wie ich später mein Eselinnen Füllen kontrolliere, stelle ich 4 entgangene internationale Anrufe fest. Ein versuchter Rückruf endet mit einer automatischen Telefonansage in einer für mich unverständlichen Sprache. 

Nochmals später, ich befinde mich auf den Knien im Gebet, läutet mein Eselsfüllen. Die Stimme des Anrufers tönt ganz nah, aber da fremd für mich unverständlich. Ich gebe mir Mühe, meinen Namen "Jehoschua" deutlich und richtig betont anzusagen. Im Nachhinein tröste ich mich mit der neuen Welt, wo ich alle Sprachen verstehen werde, wie beim Pfingstwunder. (Apostelgeschichte 2,4-6)


1. Juni 2016
jom rewii - 24. Iyar 5776 - haadam, der Mensch

"Und ICH gab ihnen Meine Gesetze und Meine Rechtssätze. ICH habe sie gelehrt, dass er sie tue, der Mensch, und lebe durch sie." (Hesekiel 20,11, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

ואתן להם את-חקותי ואת-משפטי הודעתי אותם אשר יעשה אותם האדם וחי בהם

waeten lahem et-chukotai weet-mischpatai hoda'ti otam ascher yaasseh otam haadam wachai bahem

 

Hesekiel spricht primär zu den Juden. JAHWEH gab den Juden die Torah. In 11 Tagen ist es wieder soweit, dass die Judenheit an Schawuot der Torahgebung am Sinai gedenkt. Im Textzusammenhang kommt Israel allerdings schlecht weg. Als Älteste zum Propheten gekommen waren, um JAHWEH zu befragen, weigerte sich DIESER, sich befragen zu lassen (Vers 3). 

 

Ich verstehe die Tageslosung aber viel weiter gefasst. JAHWEH spricht gleichzeitig "zum Mensch", zu der Menschheit. JAHWEH hat die Naturgesetze mit Seiner Schöpfung gegeben. Paulus hat das in Römer 1,20 wie folgt ausgedrückt: "Denn sein unsichtbares <Wesen>, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, wird seit Erschaffung der Welt in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut, damit sie ohne Entschuldigung seien". (Revidierte Elberfelder Bibel)

 

Der Mensch, haadam ist ansgesprochen. Jeschua HaMaschiach ist der zweite Adam. Dazu wieder Paulus:

Römer 5:

12 Darum, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und so der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben   
13 - denn bis zum Gesetz war Sünde in der Welt; Sünde aber wird nicht zugerechnet, wenn kein Gesetz ist.   
14 Aber der Tod herrschte von Adam bis auf Mose selbst über die, welche nicht gesündigt hatten in der Gleichheit der Übertretung Adams, der ein Bild des Zukünftigen ist.   
15 Mit der Übertretung ist es aber nicht so wie mit der Gnadengabe. Denn wenn durch des einen Übertretung die vielen gestorben sind, so ist viel mehr die Gnade Gottes und die Gabe in der Gnade des einen Menschen Jesus Christus gegen die vielen überreich geworden.   
16 Und mit der Gabe ist es nicht so, wie <es> durch den einen <kam>, der sündigte. Denn das Urteil <führte> von einem zur Verdammnis, die Gnadengabe aber von vielen Übertretungen zur Gerechtigkeit.   
17 Denn wenn durch die Übertretung des einen der Tod durch den einen geherrscht hat, so werden viel mehr die, welche den Überfluß der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den einen, Jesus Christus.
18 Wie es nun durch eine Übertretung für alle Menschen zur Verdammnis <kam>, so auch durch eine Gerechtigkeit für alle Menschen zur Rechtfertigung des Lebens.   
19 Denn wie durch des einen Menschen Ungehorsam die vielen <in die Stellung von> Sündern versetzt worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des einen die vielen <in die Stellung von> Gerechten versetzt werden
.
(Revidierte Elberfelder Bibel)

 

Ich, Jehoschua, der reinkarnierte Jeschua HaMaschiach, verstehe mich auch als Adam. Nach Gottes Heilsplan geht die Erlösung zurück in den Garten Eden, wo der 3. Adam sein Reich aufrichten wird. Mit dem 3. Reich von Hitler wird dieses nichts gemeinsam haben. Mit einem Fuß befinde ich mich bereits im Garten Eden, in der neuen Welt. Alle Wunder, die ich täglich erlebe, deuten darauf hin.


31. Mai 2016
jom schlischi - 23. Iyar 5776 - wer ist glücklich?

"Glücklich sind Hüter des Rechts; wer Gerechtigkeit tut zu jeder Zeit."
(Psalm 106,3, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

אשרי שמרי משפט עשה צדקה בכל-עת

aschrei schomrei mischpat osseh tzdakah wechol-et

 

Kurz und bündig. Jetzt wissen wir es. Man kann sogar glücklich sein, wenn man die Weisungen Gottes befolgt.

 

Zuviele Enttäuschungen haben mir die Suche nach Glück abgewöhnt. Ich bin zufrieden, wenn ich zufrieden bin. Zufriedenheit erreiche ich, wenn ich den Willen vom allmächtigen GOTT tue:

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest, und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste, was du dir vorstellen kannst, nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“

Offenbar folgt das Glück, wenn ich es nicht mehr erwarte.


30. Mai 2016
jom scheni - 22. Iyar 5776 - die Zeiten ändern sich

„Aber ich habe auf Dich vertraut, JAHWEH! Ich habe gesagt: Mein Gott bist DU! In Deiner Hand sind meine Zeiten. Rette mich aus der Hand meiner Feinde und vor meinen Verfolgern!“ 
(Psalm 31,15+16, Eigenübersetzung, internes Los)

ואני עליך בטחתי יהוה אמרתי אלהי אתה בידך אתתי הצילני מיד-אויבי ומרדפי

waani aleicha batachti YAHWEH amarti elohai atah beyadcha itotai hatzileni miyad-oywai umerodfai

 

wer bin ich? - habe ich gefragt

Dass ich der höchste Mensch bin, weiß ich auch heute erst theoretisch. Ein Waisenjüngling aus Gambia bestürmt mich dermaßen, und auch andere Chats bringen mich fast "außer Atem", dass ich von Hoheit wenig spüre. Aber die Wunder häufen sich so, dass ich merke: Mein Größenverständnis muss ich mir korrigieren lassen. Ich darf mir auch immer wieder die nötige Ruhe schenken lassen. Ich merke: "Wenn ich schwach bin, bin ich stark."

 

Ja, die Zeiten ändern sich. Anerkennung finde ich zwar immer noch nur von ganz wenigen Menschen. Das Erleben ist jedoch so dicht, dass ich es fast mit Händen greifen kann. Es ist wunderbar, wie sich mein GLAUBE festigt.


30. Mai 2016
jom scheni - 22. Iyar 5776 - ICH will sein der ICH sein will

"Und es sagte Gott zu Mose: 'ICH will sein, der ICH sein will!' Und ER sagte: 'So sollst du zu den Kindern Israel sagen: Der ICH WILL SEIN hat mich zu euch gesandt.'" (2. Mose 3,14, Eigenübersetzung, internes Los)

ויאמר אלהים אל-משה אהיה אשר אהיה ויאמר כה תאמר לבני ישראל אהיה שלחני אליכם

wayomer elohim el-moscheh eh'yeh ascher eh'yeh wayomer coh to'mar liwnei yissrael eh'yeh schelachani aleichem

 

Am 10. Juni 2015, also demnächst vor einem Jahr hatte ich das gleiche interne Los in meiner Internetseite erfasst; ohne jeden Kommentar. Am gleichen Nachmittag träumte ich über 3 vergessene Kassaquittungen, die noch in die Buchhaltung mit meiner Frau gehört hätten. 2 Quittungen betrafen mich und 1 Quittung meine Frau. Wir haben also noch eine Rechnung offen. Offenbar will mir unser Himmlischer Vater das nun offenbaren.

 

Nach meinem Verständnis hängt es mit den verschiedenen Ebenen zusammen, auf denen wir uns bewegen: Die 3. und die 4. Ebene in der Adventspyramide aus dem Erzgebirge. Daraus entstehen grundsätzliche, nicht ohne weiteres überbrückbare Meinungsunterschiede.Theoretisch erkenne ich die Lösungsmöglichkeit. Ich muss mich meiner Frau als reinkarnierter Christus hingeben (Epheser 5,25). Nicht Herrschen, sondern Dienen ist gefordert. Gleichzeitig muss ich meine Verantwortung als "Haupt" wahrnehmen (Epheser 5,23). Das gleicht ein wenig der Quadratur des Kreises. Was bei Menschen nicht möglich ist, ist bei GOTT möglich. Ich warte darauf, meine Frau retten zu können. Sechsmal habe ich mich bisher getäuscht. Das 7. Mal ist die volle Zahl. Dann werde ich mich nicht täuschen! Das glaube ich, ohne konkret zu sehen.


28. Mai 2016
Schabat - 20. Iyar 5776 - weites Land - Licht sehen

"Und ich wandelte in weitem Land, denn Deine Befehle habe ich gesucht."
(Psalm 119,45, Eigenübersetzung, internes Los)

ואתהלכה ברחבה כי פקדיך דרשתי

weethalchah barchawah ki pikudeicha daraschti

 

Die zum internen Los gehörige Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine hatte ich am 18. Juli 2003 erfasst. Das war noch vor meinen Erfahrungen als Jona im Beit Yona.

In der Absicht ungefähr jene Zeit in meinen Traumbüchern zu finden, stosse ich auf das 8. Traumbüchlein anfangs 90er Jahre. Die 8 löst bei mir den Reflex der Vollkommenheit aus. Ich habe also mit diesem Büchlein genau das Richtige gefunden. Damals hatte ich wichtige Erkenntnisse über meine Ehe erhalten, die auch gerade jetzt wieder zentrales Thema ist in meinem Leben. Ja, es ist gut in weitem Land zu gehen und auf die Weisungen unseres Himmlischen Vaters zu achten.

 

 

"Losgekauft hat ER meine Seele vor dem Hinfahren in die Grube. Und mein Leben kann Licht sehen."
(Hiob 33,28, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

 פדה נפשי מעבר בשחת וחיתי באור תראה

padah nafschi meawor baschachat wechayati baor tir'eh

 

So wie die 8 den Reflex der Vollkommenheit auslöst, löst das Hinabfahren in die Grube die Erinnerung an die "Höllenfahrt" aus. Ich glaube, dass das nicht einfach eine private Erfahrung von mir war, sondern dass GOTT damit allen Menschen etwas Wichtiges sagen will.

Ich kann jetzt Licht sehen und es strahlt immer heller. Meine Gotteserfahrungen werden eindeutiger. Gerade in der vergangenen Nacht und heute morgen habe ich etwas sehr Anregendes erfahren. Wie ich am Morgen mein "Eselsfüllen" konsultiere, erscheinen auf dem Display 4 entgangene Auslandanrufe. Mir ist sofort klar: das sind Anrufe aus der 4. Ebene, aus der Herrlichkeit.

Während ich die Tageslosung auf dem Merkzettel erfasse läutet das Eselsfüllen. Die Absendernummer stammt aus dem Ausland. "Hallo", antworte ich. Eine fremde Männerstimme sagt etwas für mich Unverständliches. In Schweizerdeutsch sage ich, dass ich nichts verstehen kann, worauf mein Gegenüber das Gespräch abbricht.

Nun ist mir klar, dass auch dieser Anruf ein Engelsanruf war; für mich schon bewegend, wenn auch noch ungewohnt. Die Aussage von Paulus "Was nützen Engelszungen, wenn sie unverständlich sind?" gilt noch. Gleichzeitig bin ich fasziniert, dass sich der Himmel so konkret um mich kümmert. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis ich die neue Sprache verstehen kann, ist mein Glaube.

Meine Frau meint, dass das sicher Afrikaner seien, mit denen ich per Facebook im Kontakt stehe. Kaum möglich, habe ich entgegnet, da Afrika ja unterenwickelt sei. Wie sollten sie zu meiner Telefonnummer gelangen?

Vor dem Mittagessen erneut Auslandandrufe auf mein Eselsfüllen. Fremde Sprache und lärmiger Hintergrund machen die Verständigung unmöglich. Da bahnt sich aber etwas ganz Besonderes an. Ich bin gespannt. Auch jeder Afrikaner hat ja seinen Schutzengel. Was liegt näher, als die Übermittlung meiner Handynummer durch diesen?


26. Mai 2016
jom chamischi - 18. Iyar 5776 - verherrlicht JAHWEH mit Musik - Donnerstag

"Und ihr werdet sagen an jenem Tag: 'Dankt JAHWEH! Ruft in Seinem Namen! Verkündigt unter Völkern Seine Taten! Erinnert euch, dass erhaben ist Sein Name!
Verherrlicht JAHWEH mit Musik, denn Erhabenes hat ER getan!' Bekannt ist dies auf der ganzen Erde."

(Jesaja 12,4+5, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

ואמרתם ביום ההוא הודו ליהוה קראו בשמו הודיעו בעמים עלילתיו הזכירו כי נשגב שמו זמרו יהוה כי גאות עשה מידעת זאת בכל-הארץ

waamartem bayom hahu hodu laYAHWEH kir'u wischmo hodiu waamim alilotaw haskiru ki nissgaw schmo samru YAHWEH ki ge'ut assah meyudat sot bechol-haaretz

 

Meine "Eselin" hat wieder einmal 'selbständig' gewirkt. In meiner Hebräischdatenbank hat sie Jesaja 12,5 einfach zur Tageslosung hinzugehörig markiert, obschon das nicht mit dem Losungsbuch übereinstimmt. Eine Korrektur meinerseits hat sie nicht akzeptiert.

Nun, da will JAHWEH etwas sagen, ist meine Erkenntnis. Tatsächlich ist Vers 5 ein Befehl, JAHWEH mit Musik zu verherrlichen, weil ER Erhabenes getan hat und weil dies auf der ganzen Erde bekannt wird.

 

An jenem Tag, wenn die Toten anfangen aufzuerstehen, werden wir JAHWEH von Herzen danken. In Seinem Namen werden wir unter Völkern Seine Taten verkündigen und daran erinnern, dass der Name YAHWEH erhaben ist. Primär werden mein auferweckter Bruder Huldreich und ich tätig werden.

 

Jom chamischi = Donnerstag. Zwei Ereignisse des heutigen Tages erinnern mich daran, dass ich Arm Gottes bin, welche Erkenntnis am 4. Mai 2009 mit einem Donnergrollen verbunden war. Zum einen wiederholt sich zum 3. Mal die Erfahrung mit dem Garagentor. Nach Reinigung der Abfahrt zu der Unterniveaugarage öffnete sich das Tor mehrmals erneut, als ich beim Weglaufen nochmals zurückblickte. Hier und hier. Ein Blick zurück genügte um das Tor öffnen und gleich wieder schließen zu lassen.

Der brutale Korb, den mir heute die Apfelverkäuferin gegeben hat, bebt zum andern in mir nach. Ich glaube sicher nicht an den germanischen Donnergott, der dem Wochentag den Namen gegeben hat. Hingegen habe ich gesittet versucht ihr plausibel zu machen, dass sie die reinkarnierte Märtyrerin Lucia von Syrakus sei. In einem früheren Gespräch habe ich darauf hingewiesen, dass wir im Zusammenhang mit der Unendlichkeit noch etwas miteinander zu tun haben würden und habe ihr per E-Mail die Adresse meiner Internetseite zugestellt. Das Ganze hat sicher ein Nachspiel.

 
icon Übersetzer gesucht
icon Seite drucken   icon Tagebuch RSS