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Tagebuch


18. April 2016
jom scheni - 10. Nissan 5776 - das ewige messianische Reich

"Und in den Tagen dieser Könige wird der GOTT des Himmels ein Königreich aufrichten, das in Ewigkeit nicht untergehen wird. Und Sein Reich wir keinem andern Volk überlassen werden. Es wird all jene Königreiche zermalmen und vernichten, es selbst aber wird in Ewigkeit bestehen."
(Daniel 2,44, aramäisch, Revidierte Elberfelder Bibel, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

וביומיהון די מלכיא אנון יקים אלה שמיא מלכו די לעלמין לא תתחבל ומלכותה לעם אחרן לא תשתביק תדק ותסיף כל-אלין מלכותא והיא תקום לעלמיא

uweyomeihon di malchaya inun yekim elah schmaya malchu di leolmin la titchabal umalchutah leam achoran la tischtwik tadik wetasseif col-ilein malchwata wehi tekum leolmaya

 

Ja, was soll ich dazu sagen? Auf einen knappen Nenner gebracht: Das ewige messianische Reich ist die neue Welt; der neue Himmel und die neue Erde und das neue Jerusalem. Zion, die ewige Welthauptstadt.

Wir wissen, dass GOTT ein eifersüchtiger GOTT ist. Das kann lebensgefährlich werden.

 

Gleichzeitig wissen wir, dass GOTT gnädig und barmherzig ist. Das ist die Grundhaltung unseres Vaters im Himmel. Alle Menschen sind Gottes Kinder, nur wissen es die allerwenigsten. Als Kinder können wir nichts ohne den Vater tun. Aus der Bibel wissen wir, dass ein Vater, wenn nötig, seine Kinder züchtigen muss. Das auserwählte Volk Israel hat dieses Gebot am besten verinnerlicht und kann dadurch der Menschheit ein Licht sein. Deshalb wird das Reich Gottes keinem andern Volk überlassen werden.

Nach der mir am 24. Mai 2014 gewährten Offenbarung, glaube ich nicht mehr an das allgemeine und endgültige Gericht von Matthäus 25.31ff.. Jeschua HaMaschiach wusste offenbar noch gar nichts von der 2. Notbremse. Da ich, Jehoschua, mit Gnade und Erbarmen gekrönt bin, setze ich alles mir zur Verfügung Stehende für eine Erweckung anstatt des Gerichts ein. Bei mir ist das Reich Gottes bereits am 7. Juni 2014 gekommen. An der Hand des Himmlischen Vaters unternehme ich alles mir Mögliche, um dem Reich zum Durchbruch zu verhelfen.


17. April 2016
jom rischon - 9. Nissan 5776 - JAHWEH ist meine Hochburg und meine Zuflucht

"Ich aber will besingen Deine Stärke. Und ich bejubelte zum Morgen Deine Gnade, denn DU bist meine Hochburg gewesen und Zuflucht am Tag meiner Bedrängnis." (Psalm 59,17, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

ואני אשיר עזך וארנן לבקר חסדך כי-היית משגב לי ומנוס ביום צר-לי

waani aschir usecha waaranen laboker chassdecha ki-hayita missgaw li umanoss beyom tzar-li

 

Ich kann die Tageslosung aus meinem Erleben heraus bestätigen. Auch heute morgen habe ich im stillen "Kämmerlein" die Stärke unseres Himmlischen Vaters besungen. Meine Sündigkeit steht zwar glücklicherweise nicht mehr im Vordergrund wie am 6. Mai 2012, aber dem Bann meiner Sexualität kann ich mich gegenwärtig kaum erwehren.

Auch zum heutigen Beginn des Morgens habe ich die Gnade von GOTT bejubelt: "Herr ich danke DIR, denn DU bist so gut zu mir; Deine Gnade, Deine Wahrheit haben kein Ende! Darum nimm mich ganz für DICH und brauche mich für DEIN Reich; lass die Menschen sehen: DU bist noch der GLEICHE."    Der Originaltext in zürcher Mundart lautet so: "Härr ich tanke DIR, dänn DU bisch so guet zu mir, Dini Gnaad, dini Waret händ käs Änd! Drum nimm mi ganz für Diich und bruch mi für Dis Riich; lass d'Mänsche gseeh, DU bisch no de GLIICH."

Ja, GOTT ist noch der gleiche wie im brennenden Dornbusch von Mose: EHYEH ascher EHYHEH. Ja, JAHWEH ist immer meine Hochburg und meine Zuflucht.


15. April 2016
jom schischi - 7. Nissan 5776 - Umkehr und zurückkehren

"Denn durch eure Umkehr zu JAHWEH finden eure Brüder und eure Söhne zur Barmherzigkeit vor ihren Bedrängern, und können zurückkehren in dieses Land. Denn gnädig und barmherzig ist JAHWEH euer Gott, und ER will das Angesicht nicht von euch entfernen, wenn ihr zu IHM umkehren wollt."
(2. Chronik 30,9, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

כי בשובכם על-יהוה אחיכם ובניכם לרחמים לפני שוביהם ולשוב לארץ הזאת כי-חנון ורחום יהוה אלהיכם ולא-יסיר פנים מכם אם-תשובו אליו

ki weschuwchem al-YAHWEH acheichem uwneichem lerachamim lifnei schoweihem welaschuw laaretz hasot ki-chanun werachum YAHWEH eloheichem welo-yassir panim mikem im-taschuwu elaw

 

Ohne Umkehr zu JAHWEH geht gar nichts. Das gilt für alle Menschen. Hier sind aber primär die Juden angesprochen. Die Brüder und die Söhne finden dann Barmherzigkeit vor ihren Bedrängern. Zu denken ist dabei an den neu grassierenden Antisemitismus und Antizionismus.

Ziel ist die Rückkehr der Juden nach Israel. Im Textzusammenhang ging es allerdings primär um ein innerisraelisches Problem. König Hiskia rief die aus der Gewalt der Könige von Assur übriggebliebenen Männer nach Jerusalem zur Pessachfeier auf (Vers 1). JAHWEH ist heute noch der Gleiche. Umkehr zu IHM tut immer not, was auch das Problem sei. ER ist gnädig und barmherzig; eine Doppelbestätigung Seiner Güte!

 

Quintessenz:
GOTT entfernt Sein Angesicht nicht von der Menschheit. ER gibt aber keine billige Gnade. ER will unsere  t o t a l e   Hingabe.

Einmal mehr zitiere ich die Verheißung von Reichenschwand:

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste, was du dir vorstellen kannst, nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“


15. April 2016
jom schischi - 7. Nissan 5776 - Wahrheit in hohem Mass

"Und DU wollest nicht von meinem Mund entreissen das Wort der Wahrheit bis zu hohem Mass! Denn Deiner Richtersprüche habe ich geharrt." (Psalm 119,43, Eigenübersetzung, internes Los)

ואל-תצל מפי דבר-אמת עד-מאד כי למשפטך יחלתי

weal-tatzel mipi dwar-emet ad-meod ki lemischpatecha yichalti

 

Ich fühle mich persönlich sehr herausgefordert. Ständig werde ich durch Chat-Anrufe aus dem Facebook "Freundeskreis" unterbrochen. Vor allem die dabei sichtbar aufscheinende Pornographie schikaniert mich, weil sie mich gefangen nehmen will. Wie kann ich dabei bei absoluter Wahrheit mir gegenüber bleiben?

Das Wort vom 5. Nissan 5776 ist mir dabei sehr große Hilfe: "Wenn ich schwach bin, bin ich stark." Eigentlich ist das Schizophrenie in Reinkultur.

Ja, die medizinische Diagnose bei meiner ersten Einlieferung in die Psychiatrische Klinik lautete: "katatone Schizophrenie", was man mit verkrampfter Schizophrenie übersetzen könnte.


14. April 2016
jom chamischi - 6. Nissan 5776 - der Tod ist verschlungen

"Verschlungen hat ER den Tod in Ewigkeit. Und ER wird abwischen, mein Herr, JAHWEH, Tränen von jeglichem Angesicht. Und Schmach Seines Volks will ER abtun von der ganzen Erde, denn JAHWEH hat geredet."
(Jesaja 25,8, Eigenübersetzung, internes LosI

בלע המות לנצח ומחה אדני יהוה דמעה מעל כל-פנים וחרפת עמו יסיר מעל כל-הארץ כי יהוה דבר

bila hamawet lanetzach umachah adonai YAHWEH dim'ah meal col-panim wecherpat amo yassir meal col-haaretz ki YAHWEH diber

 

Wir stehen am Tor der "neuen Welt". Wer wird hineinkommen? Am 22. Juli 2015 hatte ich geschrieben: Im Glauben warte ich auf das Licht der "neuen Welt" und auf die Gerechtigkeit von JAHWEH. Dieses wird mit der Offenbarung meines auferweckten und hindurchgeführten Bruders Huldreich aufscheinen. Allerdings dürfen wir kein überwältigendes Ereignis erwarten. Es wird nichts Übernatürliches passieren. Gleichwohl wird es ein deutliches Zeichen sein, dass JAHWEH den Tod in Ewigkeit verschlungen hat.

Mein Bruder und ich sind als Bankmanager, d.h. als Manager des Gottesreichs ausersehen. Auf den Tag genau 2 Jahre früher, am 22. Juli 2013, hatte ich den entsprechenden Traum. In dieser Funktion werden wir die Auferweckung bzw. die weltweite Erweckung voranzubringen haben.

Dazu brauchen wir fähige und arbeitswillige Mitarbeiter. Der Lohn wird nicht ausbleiben. Jeder Arbeiter ist seines Lohnes wert.

1. Timoteus 5,18:
Denn die Schrift sagt: "Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden", und: "Der Arbeiter ist seines Lohnes wert."  (Revidierte Elberfelder Bibel)

JAHWEH wird selbst die Tränen von jedem Gesicht abwischen, denn ER hat es selbst gesagt. Ist das nicht wunderbar?

 

Und ER wird die Schmach Seines Volkes von der ganzen Erde abwischen. Antisemitismus wird es nicht mehr geben! Das Volk wird dann echtes, strahlendes Licht sein. Es wird verstanden haben, dass der Tod in Ewigkeit verschlungen ist.

 


12. April 2016
jom schlischi - 4. Nissan 5776 - JAHWEH über alle und allem

"... denn alle Herzen erforscht JAHWEH, und jeden Trieb der Gedanken versteht ER. Wenn du IHN suchen willst, will ER sich finden lassen von dir. Wenn du IHN aber verlassen willst, will ER dich für immer vernachlässigt fühlen lassen." (1. Chronik 28,9b, Eigenübersetzung, internes Los)

כי כל-לבבות דורש יהוה וכל-יצר מחשבות מבין אם-תדרשנו ימצא לך ואם-תעזבנו יזניחך לעד

ki chol-lewawot doresch YAHWEH wechol-yetzer machaschawot mewin im-tidrschenu yimatze lach weim-taaswenu yasniachcha la'ad

 

Das ist eine Ermahnung von König David an seinen Sohn Salomo. Salomo ist ein "gewöhnlicher" Mensch, wie wir alle es auch sind. Salomo ist wohl der berufene Nachfolger von David und er ist mit großer Weisheit begabt. Das hat ihn aber am Ende seines Lebens nicht davon abgehalten, wegen der Frauen von Gott abzuweichen.

Das soll uns eine Mahnung sein. JAHWEH ist noch der Gleiche, der alle Herzen erforscht. Ausnahmslos! ER kennt uns durch und durch, viel besser als wir uns selber kennen können.

 

GOTT lässt uns die Freiheit, IHN zu suchen oder IHN zu verlassen. Wenn wir IHN verlassen, werden wir uns für immer vernachlässigt fühlen. Wer möchte das schon? Das einzig mir bekannte wirksame Gegenmittel ist die Verheißung von Reichenschwand.


11. April 2016
jom scheni - 3. Nissan 5776 - Segen ohne Mass

"Bringt den ganzen Zehnten ins Vorratshaus, dass Nahrung sei in Meinem Haus! Und prüft Mich doch damit, hat JAHWEH der Heerscharen gesagt, ob Ich euch nicht öffnen wolle die Schleusen der Himmel und euch ausleeren werde Segen ohne Mass." (Maleachi 3,10, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

הביאו את-כל-המעשר אל-בית האוצר ויהי טרף בביתי ובחנוני נא בזאת אמר יהוה צבאות אם-לא אפתח לכם את ארבות השמים והריקתי לכם ברכה עד-בלי-די

hawiu et-col-hamaasser el-beit haotzar wihi teref beweiti uwchanuni na basot amar YAHWEH tzwa'ot im-lo eftach lachem et arubot haschamayim waharikoti lachem berachah ad-bli-dai

 

Mit diesem Bibelvers bin ich als diplomierter Steuererexperte unmittelbar angesprochen, geht es doch um die Steuer, die wir JAHWEH voll abliefern sollen. Die Zeiten haben zwar geändert. Der Einheitssteuersatz von 10 % das war einmal. Einzelne Kantone in der Schweiz haben allerdings in letzter Zeit eine sog. "Flat Rate Tax" eingeführt oder planen eine solche. So günstige Steuern, wie zu biblischen Zeiten, werden wir aber so schnell kaum wieder haben.

Nun, hier geht es natürlich um etwas ganz anderes. Wir sollen GOTT prüfen; welch unerhörte Aufforderung! Wenn wir GOTT all das geben, was ER von uns fordert, dann können wir offene Himmelsschleusen erwarten.

 

Das Haus Gottes, den Tempel, gibt es schon seit bald 2000 Jahren nicht mehr. Trotzdem sollen wir das Wort von JAHWEH ernst nehmen. Was mich betrifft, zweige ich ca. 20 % meines Einkommens für gemeinnützige Zuwendungen ab. Damit will ich deutlich machen, dass ich die Verheißungen Gottes ernst nehme. Ich warte tatsächlich auf die geöffneten Schleusen des Himmels. Einen Vorgeschmack erhielten meine Frau und ich in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts. Als wir die gemietete Geschäftswohnung des Diakonissenhauses verlassen mussten, weil mir meine Arbeitsstelle infolge zweier Psychiatrie Erfahrungen gekündigt worden war, konnten wir, durch ein Wunder in unseren Augen, in Lindau (Schweiz) wo unsere engsten Freunde wohnten, ein Einfamilienhaus mieten. Nach ca. 5 Jahren bot uns der Vermieter, offensichtlich von GOTT gedrängt, den Kauf des Hauses zum Einstandspreis des Vermieters an.

Nun, ich erwarte noch viel Größeres. Ich erwarte die Erfüllung von Jesaja 55,1+2. In der "neuen Welt" werden wir für Nahrungsmittel gar nichts mehr zahlen müssen. An der Hand des Himmlischen Vaters gelangen wir in die neue Welt. Das ist doch der in Aussicht gestellte Segen ohne Mass, oder?


10. April 2016
jom rischon - 2. Nissan 5776 - nochmals, nochmals, nochmals

"Noch rufe wie folgt, so hat JAHWEH der Heerscharen gesagt:
Nochmals sollen Meine Städte von Gutem überfließen und JAHWEH wird nochmals Zion trösten und nochmals in Jerusalem prüfen."
 (Sacharja 1,17, Eigenübersetzung)

עוד קרה לאמר כה אמר יהוה צבאות
עוד תפוצינה ערי מטוב ונחם יהוה עוד את-ציון ובחר עוד בירושלם

od kerah lemor coh amar YAHWEH zwa'ot
od tefutzeinah arai mitow wenicham YAHWEH od et-tzion uwachar od biruschalam

 

In diesem Bibelvers erscheint das Wörtlein 'od' עוד viermal. Für mich ist klar: Bei Gott gibt es keine Zufälle. Die Zahl 4 ist mit Herrlichkeit verbunden. Der Prophet sollte noch einmal rufen. Für die Erfüllung ist der Messias zuständig.

 

Heute ist der 2. Nissan, Nissan der Frühlingsmonat. Zahlen haben im Judentum eine große Bedeutung. Sie bestehen aus Buchstaben. Die arabischen Zahlen wurden erst später eingeführt. Das macht die Entwicklung der Heilsgeschichte deutlich. Nach Juden- und Christentum folgt die arabische Epoche, der Islam. Dieser versucht momentan wieder Oberhand zu gewinnen. Europa merkt es am Flüchtlingsstrom aus dem Mittelmeerraum an. All das gehört zum Heilsplan von JAHWEH. ER macht es uns Menschen vordergründig schwer. Im Hintergrund, in der unsichtbaren Welt, ist aber alles ganz klar.

Rabbi Kaduri war ein von JAHWEH begnadeter Jude. Er durfte vielen Menschen helfen und in der letzten Phase seines langen Lebens stand er in intensivem Kontakt mit dem noch nicht offenbarten Messias, mit Jehoschua.

 

Da ich mich mit diesem Jehoschua identifiziere ist es mir erlaubt, meinen persönlichen Glauben zu offenbaren. Das heutige interne Los habe ich am 21. November 2011 als internes Los erfasst. Die Tageslosung bestand zwar nur aus dem Teilsatz: Und JAHWEH wird nochmals Zion trösten. Zion ist sicher der Angelpunkt. Das erkennen wir am heutigen Antizionismus, der nichts anderes ist als Antisemitismus. Der ehemalige britische Oberrabbiner Jonathan Sacks macht das in einem speziellen Aufsatz deutlich. Antisemitismus, so verabscheuungswürdig er ist, gehört zum "Jäger-Arsenal".

Hier setzt der Aufruf von Jeschoschua an. Ein weiteres "Nochmals" wird es nicht geben! Es ist der letzte Zwick an der Geissel.


9. April 2016
Schabat - 1. Nissan 5776 - erneut Herrlichkeit

"Es soll dir nicht mehr die Sonne zum Tageslicht sein, und der Schein des Mondes soll dir nicht leuchten!
Aber es wird dir JAHWEH zum ewigen Licht sein und dein Gott zu deiner Herrlichkeit!"
(Jesaja 60,19, Eigenübersetzung, internes Los)

לא-יהיה-לך עוד השמש לאור יומם ולנגה הירח לא-יאיר לך והיה-לך יהוה לאור עולם ואלהיך לתפארתך

lo-yihyeh-lach od haschemesch le'or yomam ul'nogah hayareach lo-ya'ir lach wehayah-lach YAHWEH le'or olam we'lohayich letif'artech

 

Hier habe ich über die Herrlichkeit von JAHWEH geschrieben, und das Haus von JAHWEH mit Herrlichkeit gleichgesetzt. War das richtig? Eigentlich ging es um die Herrlichkeit des Gottes Israel, die gar nicht beschrieben werden kann. Diese erhob sich gemäss Hesekiel 9,3 vom Cherub über dem sie war, zur Schwelle des Hauses hin, um dieses zu verlassen. Letzteres steht nicht im Text, ist aber meine Annahme.

 

Nun etwas ganz anderes. Im DAG (der andere Gottesdienst) vom 6. Dezember 2015 stand ein Holzmodell aus dem Erzgebirge im Zentrum, die sogenannte Adventspyramide mit vier Ebenen. Die oberste, die 4. Ebene, "die Herrlichkeit" genannt, faszinierte und fasziniert mich noch jetzt am meisten. In dieser "Herrlichkeit" leben offenbar die Engel und halten den Gang der Heilsgeschichte am Laufen.

 

Am 20. März 2016 habe ich geschriebenDie 4 habe ich als Nachfolgezahl für die 3 des Trinitätsdogmas gedeutet. Gott allein weiß, ob das stimmt. 
Heute erkenne ich, dass die Deutung zutrifft.

 

Wie oben gesagt, kann man die Herrlichkeit von JAHWEH nicht beschreiben, höchstens umschreiben und andeuten. Der Evangelist Johannes drückte es folgendermassen aus: "Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit." 

 

Nach dem Gesagten kommt die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine im rechten Moment:

"Mein Fuß ist auf ebenem Boden gestanden. In Versammlungen will ich JAHWEH lobpreisen."
(Psalm 26,12, Eigenübersetzung)

 

רגלי עמדה במשור במקהלים אברך יהוה

ragli amdah wemischor bemakhelim awarech YAHWEH

 

Gemäß Rabbi Kaduri sind zwar die elektronischen Medien mein Hauptkommunikationsmittel, doch bin ich auch bereit, vor lebendigen Menschen Red und Antwort zu stehen. Meine frühere Menschenfurcht habe ich zum Glück weitgehend ablegen können.


7. April 2016
jom chamischi - 28. Adar II 5776 - das Lob Gottes

"In GOTT haben wir den ganzen Tag gelobt, und Deinen Namen wollen wir in Ewigkeit preisen!"
(Psalm 44,9, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

באלהים הללנו כל-היום ושמך לעולם נודה

be'lohim hilalnu chol-hayom weschimcha leolam nodeh

 

Es ist jetzt das 36. Jahr, dass ich mit der Verheißung von Reichenschwand lebe:

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste, was du dir vorstellen kannst, nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“

Sie wird mir immer kostbarer. Es ist eine eindeutige Entwicklungssache. Am Anfang war das Lob schwach, aber mit zunehmender Abhängigkeit von unserem Himmlischen Vater entwickelt sich das Lob. Vielfach merke ich, wie das primär negativ Empfundene im Grunde genommen positiv ist. Dass aus solcher Erkenntnis ein Lob entspringt, liegt auf der Hand.

Ja, und mit wachsendem Vertrauen in den Schöpfergott, der immer noch Neues schafft, wächst auch das Bedürfnis IHN zu loben. Mit dieser Erkenntnis möchte ich alle Menschen ermuntern es mir gleich zu tun.

 

Deinen Namen, JAHWEH, wollen wir in Ewigkeit preisen! Wenn wir nämlich GOTT den ganzen Tag loben, steht uns am Ende der Himmel offen; gibt es nichts, was uns am Eingang dazu hindern könnte. Auf unserem Lebensweg gibt es viele Ereignisse, die uns versuchen möchten stehen zu bleiben. Das sollen wir dann eben nicht tun, sondern im Glauben weitergehen.

 
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