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Tagebuch


9. Oktober 2018
jom schlischi - 30. Tischri 5779 - Gott Selbst, der Einzigartige VI Gottes Heiligkeit (III) Teil Eins

 

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Wie fühlt ihr euch, nachdem ihr eure Gebete gesprochen habt? (sehr aufgeregt und ergriffen) Beginnen wir mit unserer Gemeinschaft. Über welches Thema hatten wir uns das letzte Mal ausgetauscht? (Die Heiligkeit Gottes)
 

(20:36) oder nimm dir die Ritterlichkeit und Freundlichkeit der Hauptfiguren und Schwertkämpfer, in den Kampfkunstromanen. Diese Ideen beeinflussen eine Generation nach der anderen und die Menschen jeder Generation werden dazu gebracht, diese Ideen zu akzeptieren, für diese Ideen zu leben und ihnen endlos nachzueifern. Das ist der Weg, der Kanal, wie Satan das Wissen benutzt, um den Menschen zu korrumpieren. Nachdem Satan also die Menschen auf den Weg des Ruhmes und des Gewinn geführt hat, ist es für sie noch möglich an Gott zu glauben, Ihn anzubeten? (Nein, das ist es nicht.) Beinhalten das Wissen und die Regeln des Lebens, die dem Menschen von Satan eingeträufelt werden, irgendeinen Gedanken daran, Gott anzubeten? Beinhalten sie irgendeinen Gedanken, der Teil der Wahrheit ist? (Nein, das tun sie nicht.) Beinhalten sie irgendeine Realität, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden? (Nein, das tun sie nicht.) Ihr scheint ein wenig unsicher zu sprechen, aber das macht nichts. Sucht nach der Wahrheit in allen Dingen und ihr werdet die richtigen Antworten erhalten. Nur mit den richtigen Antworten könnt ihr dann den richtigen Weg gehen. Lasset uns kurz noch einmal zusammenfassen. Was benutzt Satan, um den Menschen einzupferchen und unter Kontrolle zu halten? (Ruhm und Gewinn) Also benutzt Satan den Ruhm und den Gewinn, um die Gedanken der Menschen zu kontrollieren, bis sie an nichts anderes mehr denken, ausser an Ruhm und Gewinn. Sie mühen sich für Ruhm und Gewinn ab, erleiden für Ruhm und Gewinn Schwierigkeiten, erdulden für Ruhm und Gewinn Erniedrigungen, opfern für den Ruhm und den Gewinn alles, was sie haben und sie werden jegliches Urteil oder jegliche Entscheidung treffen, um Beides – Ruhm und Gewinn – aufrechtzuerhalten und zu erzielen. Auf diese Weise bindet Satan den Menschen mit unsichtbaren Fesseln. Diese Fesseln sind den Körpern der Menschen angelegt und sie haben weder die Kraft noch die Courage, sie von sich zu werfen. Und so stapfen die Menschen immer nach vorne in grossen Schwierigkeiten, ohne zu wissen, dass sie diese Fesseln tragen. Die Menschheit wird zum Wohle des Ruhmes und des Gewinns von Gott entfremdet, und verrät Ihn. Mit jeder Generation, die vergeht, wird die Menschheit immer bösartiger, immer dunkler und auf diese Weise wird so im Ruhm und im Gewinn Satans eine Generation nach der anderen vernichtet. Auf die Handlungen Satans blickend, was sind nun seine unheilvollen Beweggründe? Nun ist es klar, oder? Ist Satan nicht abscheulich? (Ja) Vielleicht könnt ihr heute noch immer nicht die unheilvollen Motive Satans durchschauen, weil ihr denkt, dass es ohne Ruhm und Gewinn kein Leben gibt. Ihr denkt, wenn die Menschen den Ruhm und den Gewinn hinter sich lassen, könnten sie den Weg, der vor ihnen liegt, nicht mehr sehen und ihre Ziele nicht mehr erkennen. Ihre Zukunft würde finster werden, düster und trüb. Aber eines Tages werdet ihr alle langsam einsehen, dass der Ruhm und der Gewinn ungeheuerliche Fesseln Satans sind, die er verwendet, um den Menschen zu binden. Bis zu dem Tage, an dem du dies einsehen wirst, wirst du der Kontrolle Satans gründlich widerstehen und gründlich den Fesseln widerstehen, die Satan bringt, um dich zu binden. Wenn für dich die Zeit des Wunsches kommt, all die Dinge, die Satan in dich eingeträufelt hat, von dir zu werfen, wirst du einen glatten Schlussstrich mit Satan ziehen und wirst auch wirklich alles verabscheuen, was Satan dir gebracht hatte. Nur dann wirst du die wahre Liebe und wahres Verlangen nach Gott haben. Nur dann wirst du den richtigen Weg des Lebens auf der Suche nach der Wahrheit gehen.


8. Oktober 2018
jom scheni - 29. Tischri 5779 - Kundgebungen Gottes | Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst III (Teil Drei)

 

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Als nächstes sehen wir uns ein Gleichnis an, das von Jesus im Zeitalter der Gnade erzählt wurde. 3. Das Gleichnis des verlorenen Schafes (Mt 18,12-14) Was dünkt euch? Wenn irgendein Mensch 100 Schafe hätte und eins unter ihnen sich verirrte: lässt er nicht die neunundneunzig auf den Bergen, geht hin und sucht das verirrte? Und so sich’s begibt und er’s findet, wahrlich ich sage euch, er freut sich darüber mehr denn über die neunundneunzig, die nicht verirrt sind. Also auch ist’s vor eurem Vater im Himmel nicht der Wille, dass jemand von diesen Kleinen verloren werde. Dies ist eine Metapher – welche Gefühle ruft dieser Abschnitt bei den Menschen hervor? Wie diese Metapher ausgedrückt ist, gebraucht sie eine Redewendung in menschlicher Sprache; etwas, das im Bereich des menschlichen Wissens ist. Wenn Gott im Zeitalter des Gesetzes etwas Ähnliches gesagt hätte, hätten die Menschen gedacht, dass es nicht wirklich im Einklang mit dem ist, wer Gott war – wenn aber der Sohn des Menschen diesen Absatz im Zeitalter der Gnade wiedergab, fühlte es sich beruhigend, warm und vertraut für die Menschen an. Als Gott Fleisch wurde, als Er in der Gestalt eines Menschen erschien, gebrauchte Er eine sehr geeignete Metapher, um die Stimme Seines Herzens bei der Menschheit zum Ausdruck zu bringen. Diese Stimme vertrat Gottes eigene Stimme und das Werk, welches Er in dieser Epoche erledigen wollte. Sie vertrat auch eine Einstellung, die Gott im Zeitalter der Gnade gegenüber den Menschen hatte. Aus der Perspektive von Gottes Einstellung gegenüber dem Menschen betrachtet, verglich Er jede Person mit einem Schaf. Wenn ein Schaf sich verirrt, wird Er alles Nötige tun, um es zu finden. Dies vertritt einen Grundsatz Seines jetzigen Werkes im Fleisch unter der Menschheit. Gott gebrauchte dieses Gleichnis, um Seine Entschlossenheit und Einstellung in diesem Werk zu beschreiben. Dies war der Vorteil von Gottes Menschwerden: Er konnte das Wissen des Menschen als Vorteil nutzen um zu den Menschen zu sprechen, um Seinen Willen auszudrücken. Er erklärte oder „übersetzte“ den Menschen Seine tiefsinnige, göttliche Sprache, mit der die Menschen kämpften, um sie in ihrer menschlichen Sprache auf menschliche Art zu verstehen. Dies half den Menschen, Seinen Willen zu verstehen und zu erkennen, was Er tun wollte. Er konnte auch mit den Menschen Unterhaltungen aus der menschlichen Perspektive führen, die menschliche Sprache gebrauchen und mit den Menschen auf eine Weise kommunizieren, die sie verstanden. Er konnte auch sprechen und arbeiten während Er die menschliche Sprache und das menschliche Wissen nutzte, damit die Menschen Gottes Güte und Nähe fühlen konnten; damit sie Sein Herz sehen konnten.
 
Was seht ihr darin, dass kein „Verbot“ in Gottes Worten und Taten ist?
 
So, wie die Menschen es betrachten ist es unmöglich, dass Gott menschliches Wissen, Sprache oder Redewendungen gebraucht, um darüber zu reden, was Gott Selbst sagen will, das Werk, das Er vollbringen will, oder Seinen eigenen Willen auszudrücken; das ist falsches Denken. Gott hat diese Art Metapher gebraucht, damit die Menschen die Echtheit und Ernsthaftigkeit Gottes fühlen konnten, und Seine Einstellung gegenüber den Menschen dieser Zeitspanne sahen. Dieses Gleichnis weckte die Menschen, die lange Zeit unter dem Gesetz lebten, als einen Traum und inspirierte auch Generationen von Menschen im Zeitalter der Gnade. Wenn die Menschen den Abschnitt dieses Gleichnisses lesen, kennen sie Gottes Aufrichtigkeit, die Menschheit zu retten und verstehen die Last der Menschheit auf Seinem Herzen.
 
Lasst uns den letzten Satz des Abschnittes noch einmal ansehen: Also ist’s vor eurem Vater im Himmel nicht der Wille, dass jemand von diesen Kleinen verloren werde. Waren dies Jesu eigene Worte oder die Worte Seines Vaters im Himmel? Oberflächlich sieht es so aus, als ob es der Herr Jesus ist, der spricht, aber Sein Wille repräsentiert den Willen Gottes Selbst, deswegen sagte Er: Also auch ist’s vor eurem Vater im Himmel nicht der Wille, dass jemand von diesen Kleinen verloren werde. Die Menschen dieser Zeit erkannten nur den Vater im Himmel als Gott an und die Person, die sie vor Augen hatten, war lediglich von Ihm gesandt worden; und Er konnte nicht den Vater im Himmel repräsentieren. Deswegen musste Jesus dies auch sagen, damit sie wirklich Gottes Willen für die Menschheit spüren und die Echtheit und Richtigkeit dessen, was Er sagte, fühlen. Obwohl dies leicht zu sagen war, war es sehr fürsorglich und es zeigte die Demut und Verborgenheit des Herrn Jesus.
 
Egal, ob Gott Fleisch wurde oder im spirituellen Reich wirkte, Er kannte das menschliche Herz am Besten, verstand bestens was die Menschen brauchten, wusste, worum sich die Menschen sorgen und was sie verwirrte und somit fügte Er diese Zeile hinzu. Diese Zeile unterstrich ein Problem, das im Menschen versteckt war: Menschen misstrauten dem, was der Menschensohn sagte, das heisst, wenn der Herr Jesus sprach, musste Er hinzufügen: „Also ist’s auch vor eurem Vater im Himmel nicht der Wille, dass jemand von diesen Kleinen verloren werde.“ Nur unter dieser Voraussetzung konnten Seine Worte Früchte tragen, den Menschen von ihrer Richtigkeit überzeugen, und ihre Glaubwürdigkeit zu erhöhen. Dies zeit, dass, als Gott ein normaler Sohn des Menschen wurde, Gott und die Menschen eine schwierige Beziehung hatten und die Situation des Menschensohnes sehr unangenehm war. Es zeigt auch, wie unwichtig der Status des Herrn Jesus unter den Menschen zu der Zeit war. Er wollte damit den Menschen eigentlich nur sagen: Ihr könnt sicher sein – dies repräsentiert nicht, was in Meinem eigenen Herzen ist, sondern es ist der Wille Gottes, der in euren Herzen ist. War das nicht ironisch für die Menschheit? Obwohl es für Gott viele Vorteile hatte, durch einen Körper zu wirken, die Er zuvor nicht hatte, musste Er ihren Zweifeln, ihrer Zurückweisung und auch ihrer Taubheit und Abgestumpftheit standhalten. Man konnte sagen, dass der Ablauf der Werke des Menschensohns ein Prozess war, die Zurückweisung der Menschheit zu erleben und ein Prozess der Erfahrung, dass die Menschen gegen Ihn wetteiferten. Darüber hinaus war es eine fortlaufender Prozess, daran zu arbeiten, das Vertrauen der Menschen zu gewinnen und die Menschheit durch das, was Er hat und ist – Sein eigenes Wesen – zu erobern. Es war nicht so sehr, dass der fleischgewordene Gott einen Bodenkrieg gegen Satan führte; es war vielmehr, dass Gott ein gewöhnlicher Mensch wurde und einen Kampf mit denen begann, die Ihm folgen und in diesem Kampf beendete der Menschensohn Sein Werk mit Seiner Bescheidenheit, mit dem, was Er hat und ist und mit Seiner Liebe und Weisheit. Er gewann die Menschen, die Er wollte; Er gewann die Identität und den Status, den Er verdiente und kehrte zu Seinem Thron zurück.
 
Als nächstes sehen wir uns die zwei folgenden Abschnitte der Schrift an.
4. Vergib siebzigmal siebenmal
(Mt. 18,21-22) Da trat Petrus zu Ihm und sprach: HERR, wie oft muss ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben? Ist’s genug siebenmal? Jesus sprach zu ihm: „Ich sage dir, nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal.“
5. Die Liebe des Herrn
(Mt. 22,37-39) Jesus aber sprach zu ihm: „Du sollst lieben Gott, deinen HERRN, von ganzem Herzen, von ganze Seele und von ganzem Gemüte.“ Dies ist das vornehmste und grösste Gebot. Das andere aber ist ihm gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben, wie dich selbst.
Eine dieser zwei Passagen spricht von Vergebung und die andere von Liebe. Diese beiden Themen heben effektiv das Werk hervor, das Jesus im Zeitalter der Gnade ausführen wollte.
 
Als Gott Fleisch wurde, brachte Er einen Abschnitt Seines Werks mit Sich – Er brachte das spezifische Werk und die Disposition, mit denen Er in diese Epoche ausdrücken wollte. Alles, was der Menschensohn in diesem Zeitraum tat, drehte sich um das Werk, das Gott in dieser Epoche vollbringen wollte. Er würde nicht mehr und nicht weniger tun. Alles, was Er sagte und jedes Werk, das Er tat, war mit dieser Zeit verbunden. Egal, ob Er es in menschlicher Weise durch menschliche Sprache oder durch göttliche Sprache ausdrückte – egal, auf welche Art oder von welcher Perspektive aus – Sein Ziel war, den Menschen zu helfen, zu verstehen, was Er tun wollte, was Sein Wille war und was Seine Anforderungen an die Menschen waren. Er könnte verschiedene Mittel von verschiedenen Perspektiven gebraucht haben, um den Menschen zu helfen, Seinen Willen zu verstehen und zu erkennen und Sein Werk der Rettung der Menschheit zu verstehen. Im Zeitalter der Gnade sehen wir also, wie der Herr Jesus häufig die menschliche Sprache gebraucht, um das auszudrücken, was Er den Menschen vermitteln wollte. Mehr sogar; wir sehen, dass Er aus der Perspektive eines gewöhnlichen Führers zu den Menschen spricht, ihre Bedürfnisse befriedigt und ihnen das gab, worum sie gebeten hatten. Diese Art des Werks war im Zeitalter des Gesetzes, welches vor dem Zeitalter der Gnade kam, nie gesehen worden. Er wurde zunehmend vertrauter und barmherziger mit den Menschen und war auch besser in der Lage, praktische Ergebnisse sowohl in einer Gestalt, als auch mit einer Methode zu erzielen. Die Aussage, dem Menschen „siebzigmal siebenmal“ zu vergeben, macht diesen Punkt eindeutig klar. Der Zweck, der durch die Zahl in dieser Aussage erreicht werden sollte, war, den Menschen zu ermöglichen, die Absicht des Herrn Jesus in diesem Moment zu verstehen, als Er das sagte. Seine Absicht war, dass Menschen anderen vergeben sollten – nicht ein- oder zweimal, auch nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal. Was ist das für eine Idee mit diesen „siebzigmal siebenmal“?
 
Es soll die Menschen dazu bringen, Vergebung zu ihrer eigenen Verantwortung zu machen, etwas, das sie lernen und einen Weg, den sie einhalten müssen. Obwohl dies nur eine Redewendung war, diente sie als entscheidender Punkt. Sie half den Menschen, sehr zu schätzen, was Er damit meinte und geeignete Wege der Durchführung und die Grundsätze und Massstäbe in der Praxis zu finden. Die Aussage hat den Menschen eindeutig geholfen und gab ihnen ein genaues Konzept, dass sie Vergebung lernen sollten – ohne Auflagen und Einschränkungen zu vergeben, aber mit einer Einstellung von Toleranz und Verständnis für andere. Was war in Seinem Herzen, als der Herr Jesus dies sagte? Meinte er wirklich siebzigmal siebenmal? Nein, das meinte Er nicht. Gibt es eine Zahl dafür, wie oft Gott dem Menschen verzeihen wird? Es gibt viele Menschen, die sehr an dieser Zahl, die genannt wurde, interessiert sind, die wirklich die Herkunft und die Bedeutung dieser Zahl verstehen wollen. Sie wollen verstehen, warum diese Zahl aus dem Mund des Herrn Jesus hervorkam, sie glauben, dass eine tiefere Andeutung in dieser Zahl liegt. Eigentlich war dies nur Gottes menschliche Ausdrucksweise. Irgendeine Folgerung oder Bedeutung muss zusammen mit den Anforderungen des Herrn Jesus an die Menschheit erfolgen. Solange Gott nicht Mensch war, haben die Menschen nicht viel von dem verstanden, was Er sagte, weil es aus vollkommener Göttlichkeit kam. Die Perspektive und der Zusammenhang von dem, was Er sagte, war unsichtbar und für den Menschen nicht erreichbar; es kam aus einem geistlichen Bereich, den der Mensch nicht sehen konnte. Menschen, die im Fleisch lebten, konnten den geistlichen Bereich nicht durchdringen. Aber nachdem Gott Fleisch wurde, sprach Er zur Menschheit aus einer menschlichen Perspektive und Er kam aus dem geistlichen Bereich heraus und ging über dessen Reichweite hinaus. Er konnte Seine göttliche Disposition, Seinen Willen und Seine Einstellung durch Dinge ausdrücken, die die Menschen sich vorstellen konnten; und durch Dinge, die sie sahen und erlebt hatten und Er gebrauchte Methoden, die die Menschen akzeptieren konnten; in einer Sprache, die sie verstanden und durch Wissen, das sie begreifen konnten, um der Menschheit zu ermöglichen, Gott zu verstehen und Ihn zu kennen, Seine Absicht und Seine geforderten Standards; im Umfang ihrer Fähigkeit und nach dem Grad ihrer Möglichkeit zu verstehen. Das war die Methode und der Grundsatz Gottes Wirken in Menschlichkeit.
 
Obwohl Gottes Methoden und Seine Grundsätze des „im Fleisch Wirkens“ hauptsächlich durch Wirken der Menschlichkeit oder durch Menschlichkeit erzielt wurden, konnten wirklich Ergebnisse erzielt werden, die durch direktes Arbeiten in der Göttlichkeit nicht hätten erzielt werden können. Gottes Werk in der Menschlichkeit war konkreter, glaubwürdiger und gezielter. Die Methoden waren flexibler und in einer Form, die das Zeitalter des Gesetzes übertrafen. Lasst uns nachfolgend darüber sprechen, Gott und euren Nächsten wie euch selbst zu lieben. Ist dies etwas, das direkt in Göttlichkeit ausgedrückt wird? Eindeutig nicht! Dies waren alles Dinge, die der Menschensohn in Menschlichkeit sagte; nur die Menschen würden so etwas sagen, wie „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Andere zu lieben ist dasselbe, wie dein eigenes Leben zu schätzen“, und nur Menschen würden in dieser Art und Weise sprechen.
 
Gott hat nie auf diese Weise gesprochen. Zumindest hat Gott nicht diese Art der Sprache in Seiner Göttlichkeit, da Er diese Art von Lehre „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ nicht braucht, um Seine Liebe für die Menschheit zu regulieren, denn Gottes Liebe für den Menschen ist eine natürliche Enthüllung von dem, was Er hat und ist. Wann habt ihr jemals davon gehört, dass Gott sage, „Ich liebe die Menschen wie Mich selbst“? Weil Liebe in Gottes Wesen ist und in dem, was Er hat und ist. Gottes Liebe für die Menschen, Seine Art, Menschen zu behandeln und Seine Einstellung sind ein natürlicher Ausdruck und eine Enthüllung Seiner Disposition. Er muss dies nicht absichtlich in einer bestimmten Weise tun oder absichtlich einer bestimmten Methode oder Moral folgen, um Seinen Nächsten wie sich selbst lieben zu können – Er besitzt diese Wesensart bereits. Was seht ihr daran? Als Gott als Mensch wirkte, waren viele Seiner Methoden, Worte und Wahrheiten in einer menschlichen Weise formuliert. Zur selben Zeit aber wurden Gottes Disposition, was Er hat und ist und Sein Wille den Menschen gegenüber zum Ausdruck gebracht, damit sie sie kennen und verstehen konnten. Was sie kannten und verstanden war genau Sein Wesen und was Er hat und ist, was die angeborene Individualität und den Status von Gott Selbst repräsentierte. Das heisst, der Menschensohn im Fleisch drückt die angeborene Disposition und das Wesen von Gott Selbst im grösstmöglichen Ausmasse und so genau als möglich aus. Die Menschlichkeit des Menschensohnes war weder Hindernis noch Hürde für die Kommunikation und das Zusammenwirken mit Gott im Himmel; sondern es war eigentlich der einzige Weg und die einzige Brücke für die Menschheit, sich mit dem Herrn der Schöpfung zu verbinden. Denkt ihr an diesem Punkt nicht auch, dass dies sehr viel Ähnlichkeit mit der Art und den Methoden des Werks hat, das der Herr Jesus im Zeitalter der Gnade vollbrachte und der jetzigen Phase des Wirkens? Die jetzige Phase des Wirkens gebraucht auch viel die menschliche Sprache, um Gottes Disposition zu erläutern und sie gebraucht viel von der Sprache und den Praktiken des täglichen Lebens des Menschen und des menschlichen Wissens, um Gottes eigenen Willen zu äussern. Wenn Gott zu Fleisch wird, egal, ob Er von einer menschlichen oder einer geistlichen Perspektive spricht; viel Seiner Sprache und Seiner Ausdrucksweise kommen alle durch das Medium der menschlichen Sprache und Praktiken. Das heisst, wenn Gott Fleisch wird, ist es die beste Gelegenheit für dich, Gottes Allmächtigkeit und Seine Weisheit zu sehen und jeden wahren Gesichtspunkt von Gott zu erkennen.
 
Als Gott zu Fleisch wurde, hat Er, während Er heranwuchs, angefangen zu verstehen, zu lernen, und etwas von dem Wissen, dem gesunden Menschenverstand, der Sprache und der Ausdrucksweise der Menschheit zu erfassen. Der fleischgewordene Gott besass diese Dinge, die von den Menschen kamen, die Er geschaffen hatte. Sie wurden zu Werkzeugen für Gott im Fleisch, um Seine Disposition und Göttlichkeit auszudrücken und erlaubten Ihm, Sein Werk entsprechender, glaubwürdiger und genauer zu gestalten, als Er unter den Menschen, aus Seiner menschlichen Perspektive und die menschliche Sprache gebrauchend, arbeitete. Dies machte es für die Menschen zugänglicher und besser verständlich, um somit die Ziele zu erreichen, die Gott wollte. Ist es nicht praktischer für Gott auf diese Art und Weise im Fleisch zu arbeiten? Ist es nicht Gottes Weisheit? Es war, als Gott Fleisch wurde, als Gottes Fleisch in der Lage war, die Werke zu tun, die Er ausführen wollte, dass Er Seine Disposition und Sein Werk am Boden zum Ausdruck brachte. Dies war auch die Zeit, zu der Er offiziell  sein Amt als Menschensohn beginnen konnte. Dies bedeutete, dass keine Kluft mehr zwischen Gott und Mensch war, dass Gott bald Seine Kommunikation durch Boten einstellen würde, und Gott Selbst persönlich all die Worte, die Er wollte, zum Ausdruck bringen und „im Fleisch“ arbeiten konnte. Es bedeutete auch, dass die von Gott geretteten Menschen Ihm näher waren und dass Seine Führungsarbeit        ein neues Gebiet betreten hatte; und auch, dass die ganze Menschheit bald einem neuen Zeitalter gegenüber stehen würde.
 
Jeder, der die Bibel gelesen hat, weiss, dass viele Dinge geschahen, als der Herr Jesus geboren wurde. Eines der grössten war, vom König der Teufel gejagt zu werden, sogar bis zu dem Punkt, dass alle Kinder in dieser Region, die zwei Jahre und jünger waren, ermordet wurden. Es ist offensichtlich, dass Gott ein grosses Risiko auf Sich nahm, um als Mensch unter die Menschen zu treten, der grosse Preis, den Er für die Vollendung der Rettung der Menschheit bezahlt hat, ist auch offensichtlich. Die grossen Hoffnungen, die Gott für Sein Werk als Mensch unter den Menschen hatte, sind ebenfalls ersichtlich. Wie hat Gott sich gefühlt, als Er als Mensch in der Lage war, unter den Menschen zu arbeiten? Menschen sollten dies ein wenig verstehen können, nicht wahr? Zumindest war Gott glücklich, weil Er beginnen konnte, Sein neues Werk unter den Menschen zu entwickeln. Als der Herr Jesus getauft wurde und offiziell Sein Werk begann, Sein geistliches Amt zu erfüllen, war Gottes Herz mit Freude überwältigt, da Er nach so vielen Jahren des Wartens und Vorbereitens endlich Sein neues Werk beginnen konnte; im Körper eines durchschnittlichen Menschen; in der Form eines Menschen aus Fleisch und aus Blut, den die Menschen sehen und anfassen konnten. Er konnte endlich von Angesicht zu Angesicht und von Herz zu Herz zu den Menschen sprechen; mit der Identität eines Menschen. Gott konnte endlich Angesicht zu Angesicht mit den Menschen sein, in menschlicher Sprache und auf menschliche Art und Weise. Er konnte die Menschen versorgen, sie erleuchten und ihnen helfen, indem Er die menschliche Sprache gebrauchte. Er konnte mit ihnen am gleichen Tisch essen und im selben Raum mit ihnen leben. Er konnte auch die Menschen sehen, Dinge sehen und alles auf die Weise, in der die Menschen handelten, sehen, dies sogar durch ihre eigenen Augen. Für Gott war dies bereits Sein erster Sieg bei Seinem Werk im Fleisch. Man kann auch sagen, dass es eine Bewältigung eines grossen Werkes war – darüber freute sich Gott am meisten. Danach war es das erste Mal, dass Gott eine Art Zufriedenheit bei Seinem Werk unter den Menschen fühlte. Diese ganzen Ereignisse waren so praktisch und so natürlich und die Zufriedenheit, die Gott fühlte, war so echt.
 

Was die Menschheit betrifft, jedes Mal, wenn ein neuer Abschnitt in Gottes Werk vollbracht ist und jedes Mal, wenn Gott zufrieden gestellt ist, ist es, dass die Menschheit Gott näher kommen kann und die Menschen sich der Rettung nähern können. Für Gott ist dies auch der Start Seines neuen Werks, wenn Sein Führungsplan einen Schritt vorangeht und, mehr noch, wenn Sein Wille sich der vollkommenen Vollendung nähert. Die Ankunft einer solchen Gelegenheit ist ein Glück und sehr gut für die Menschheit; für all diejenigen, die auf Gottes Erlösung warten, sind dies bedeutsame Neuigkeiten. Wenn Gott einen neuen Abschnitt in Seinem Werk ausführt, hat Er einen neuen Anfang und wenn dieses neue Werk und der neue Anfang startet, und der Menschheit vorgestellt wird, ist das, wenn das Ergebnis dieses Abschnitts des Werks bereits feststeht und umgesetzt wurde und Gott bereits Seine endgültigen Auswirkungen und Früchte gesehen hat. Dies ist auch dann, wenn diese Auswirkungen Gott zufrieden gestellt haben und Sein Herz, natürlich, glücklich ist. Denn in Seinen Augen hat Gott die Menschen, nach denen Er sucht, bereits gesehen und schon bestimmt, und Er hat diese Gruppe bereits gewonnen. Es ist eine Gruppe, die in der Lage ist, Seine Werke zum Erfolg zu bringen und Ihn zufrieden zu stellen. Gott fühlt Sich beruhigt. Er legt Seine Sorgen beiseite und Er ist glücklich. Mit anderen Worten: Wenn das Fleisch Gottes in der Lage ist, neue Werke unter den Menschen zu beginnen und Er beginnt, ohne Behinderung das Werk zu tun, was Er tun muss, und wenn Er spürt, dass alles vollbracht ist – hat Er bereits das Ende gesehen. Und wegen dieses Endes ist Er zufrieden und im Herzen glücklich. Wie drückt sich Gottes Freude aus? Könnt ihr euch dies vorstellen? Würde Gott weinen? Kann Gott weinen? Kann Gott in die Hände klatschen? Kann Gott tanzen? Kann Gott singen? Was wäre es für ein Lied? Natürlich könnte Gott ein wunderschönes, bewegendes Lied singen; ein Lied, das die Freude und das Glück in Seinem Herzen zum Ausdruck bringt. Er könnte es für die Menschheit, für Sich Selbst oder für alle Dinge singen. Gottes Freude kann auf jede Art ausgedrückt werden – das ist alles normal, Gott hat Freuden und Traurigkeiten und Seine unterschiedlichen Gefühle können auf verschiedene Weise ausgedrückt werden. Das ist Sein Recht und das Normalste aller Dinge. Ihr werdet nichts anderes darüber denken. Ihr solltet nicht eure Hemmungen auf Gott projizieren und Ihm sagen, Er sollte dies oder jenes nicht machen oder sich nicht so oder anders benehmen, um Seine Freude oder die Gefühle, die Er hat, zu limitieren. In den Herzen der Menschen kann Gott nicht glücklich sein; Er kann keine Tränen vergiessen; Er kann nicht weinen – Er kann keine Gefühle ausdrücken. Ich glaube aufgrund dessen, was wir diese beiden Male besprochen haben, werdet ihr Gott nicht mehr auf diese Weise sehen. Ihr werdet Gott ein bisschen Freiheit und Freilassung zugestehen. Das ist eine sehr gute Sache. In Zukunft, wenn ihr wirklich Gottes Traurigkeit fühlen könnt; wenn ihr hört, dass er traurig ist und ihr in der Lage seid, Sein Glück wirklich zu fühlen; wenn ihr hört, dass Er glücklich ist, seid ihr wenigstens in der Lage, genau zu wissen und zu verstehen, was Gott glücklich und was Ihn traurig macht. Wenn ihr traurig sein könnt, weil Gott traurig ist und euch glücklich fühlt, weil Gott glücklich ist,  wir Er euer Herz total gewonnen haben und es wird kein Hindernis mehr zu Ihm geben. Ihr werdet nicht mehr versuchen, Gott mit menschlichen Vorstellungen, Auffassungen und Wissen zu beschränken. Zu diesem Zeitpunkt wird Gott lebendig und lebhaft in deinem Herzen sein. Er wird der Gott deines Lebens sein und der Meister über alles in dir. Habt ihr diese Art von Sehnsucht? Habt ihr Zuversicht, dass ihr dies erreichen könnt? 


7. Oktober 2018
jom rischon - 28. Tischri 5779 - Jene, die Gott mit wahrem Herzen gehorchen, werden gewiss von Gott gewonnen werden

 

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Das Werk des Heiligen Geistes ändert sich täglich, es steigt mit jedem Schritt höher auf. Die Offenbarung von morgen ist sogar höher als die heutige, Schritt für Schritt steigt sie noch höher. Das ist das Werk, mit dem Gott den Menschen vollkommen macht. Wenn der Mensch nicht Schritt halten kann, kann er jederzeit zurückgelassen werden. Wenn der Mensch kein gehorsames Herz hat, kann er nicht bis zum Ende folgen. Das alte Zeitalter ist vorbei; dies ist ein neues Zeitalter. Im neuen Zeitalter muss neue Arbeit vollbracht werden. Insbesondere im letzten Zeitalter, in dem der Mensch vervollkommnet wird, wird Gott Sein Werk schneller denn je durchführen. Ohne Gehorsam im Herzen des Menschen, wird es für den Menschen deshalb schwierig sein, Gottes Fussstapfen zu folgen. Gott hält sich weder an Regeln, noch behandelt Er jeglichen Abschnitt Seines Werkes als unveränderlich. Das Werk, das von Ihm vollbracht wird, ist vielmehr neuer denn je und höher denn je. Mit jedem Schritt wird Sein Werk immer praktischer, immer mehr im Einklang mit den eigentlichen Bedürfnissen des Menschen. Nur nachdem der Mensch diese Art des Wirkens erlebt hat, kann er die abschliessende Wandlung seiner Disposition erreichen. Das Wissen des Menschen über das Leben erreicht höhere Ebenen denn je, somit erreicht auch Gottes Werk höhere Ebenen denn je. Nur auf diesem Weg kann der Mensch Perfektion erreichen und für Gottes Verwendung tauglich werden. Einerseits wirkt Gott auf diese Weise, um den Vorstellungen des Menschen entgegenzutreten und sie umzuwenden, andererseits, um den Menschen in einen höheren und reelleren Zustand zu führen, in das höchste Reich des Glaubens an Gott, damit letztendlich der Wille Gottes ausgeführt werden kann. All jene mit einer ungehorsamen Natur, die sich willkürlich widersetzen, werden von diesem Abschnitt von Gottes schnell und rasend voranschreitendem Werk zurückgelassen werden. Nur diejenigen, die bereitwillig sind zu gehorchen und die sich gerne demütigen, können zum Ende des Weges voranschreiten. Bei dieser Art von Werk solltet ihr alle lernen, wie man sich unterwirft und wie ihr eure Vorstellungen ablegt. Ihr solltet bei jedem Schritt, den ihr macht, vorsichtig sein. Wenn ihr unvorsichtig seid, werdet ihr bestimmt zu jemandem werden, der vom Heiligen Geist verabscheut wird, zu jemandem, der Gottes Werk stört. Die alten Regeln und Gesetze des Menschen waren, bevor er diesem Stadium des Werkes unterzogen wurde so zahlreich, dass er sich verrannte. Infolgedessen wurde er arrogant und vergass seine Stellung. Dies sind alles Hindernisse, die den Menschen davon abhalten, Gottes neues Werk zu akzeptieren. Sie werden zu Gegnern des Kennenlernens von Gott. Wenn ein Mensch weder Gehorsam, noch ein Verlangen nach der Wahrheit in seinem Herzen hat, dann wird er in Gefahr schweben. Wenn du dich dem Wirken und den Worten unterwirfst, die einfach sind und ausserstande bist, all jene mit tief greifender Intensität zu akzeptieren, dann bist du jemand, der sich an den alten Wegen festhält, und kannst mit dem Wirken des Heiligen Geistes nicht Schritt halten. Das von Gott vollbrachte Werk ist von Abschnitt zu Abschnitt verschieden. Wenn du in einem Abschnitt grossen Gehorsam zeigst, im nächsten Abschnitt aber weniger oder überhaupt keinen, wird Gott dich verlassen. Wenn du mit Gott Schritt hältst, während Er diese Stufen hinaufsteigt, musst du auch weiterhin Schritt zu halten, wenn Er die nächste hinaufsteigt. Erst dann bist du jemand, der dem Heiligen Geist gehorsam ist.
 
Da du an Gott bleibst, musst du in deinem Glauben beständig bleiben. Du kannst nicht einfach gehorsam sein, wenn es dir passt oder ungehorsam sein, wenn es dir nicht passt. Diese Art von Gehorsam wird von Gott nicht gebilligt. Wie kann es in deinem Leben Fortschritt geben, wenn du mit dem neuen Werk, über das Ich Gemeinschaft führe, nicht Schritt halten kannst und dich an den alten Reden festhältst. Gottes Werk soll dich durch Seine Worte versorgen. Wenn du gehorchst und Seine Worte akzeptierst, wird der Heilige Geist sicherlich in dir wirken. Der Heilige Geist wirkt genau auf die Art und Weise, wie Ich es sage. Tu, was Ich gesagt habe, und der Heilige Geist wird sofort in dir wirken. Ich setze ein neues Licht frei, damit ihr sehen könnt und bringe euch in das Licht der Gegenwart. Wenn du in dieses Licht trittst, wird der Heilige Geist sofort anfangen, in dir zu wirken. Manche werden widerspenstig sein und sagen: „Ich werde einfach nicht tun, was Du sagst.“ Dann werde Ich dir sagen, dass du nun am Ende des Weges angelangt bist. Du bist ausgedörrt und hast kein Leben mehr. Deshalb ist es überaus wichtig, dass ihr, während ihr die Wandlung eurer Disposition erlebt, mit dem gegenwärtigen Licht Schritt haltet. Der Heilige Geist wirkt nicht nur in bestimmten Menschen, die von Gott eingesetzt werden, sondern noch mehr in der Kirche. Er könnte in jedem wirken. Er könnte gerade in dir wirken, und nachdem du es erlebt hast, wirkt Er als Nächstes in einem anderen. Spute dich zu folgen, je dichter du dem gegenwärtigen Licht folgst, umso mehr kann dein Leben reifen und wachsen. Welche Art von Mensch er auch immer sein mag, solange der Heilige Geist in ihm wirkt, versichere dich, ihm zu folgen. Nimm seine Erfahrungen durch deine eigenen auf und du wirst sogar noch grössere Dinge erhalten. Wenn du dies befolgst, wirst du schneller Fortschritte machen. Das ist der Weg der Perfektion für den Menschen und ein Weg, durch den das Leben wächst. Der Weg um vollkommen gemacht zu werden, wird durch deinen Gehorsam gegenüber dem Werk des Heiligen Geistes erreicht. Du weißt nicht durch welche Art von Mensch Gott wirken wird, um dich zu vervollkommnen, noch durch welche Person, welches Ereignis oder welche Sache Er dir ermöglichen wird in Besitz einzutreten und etwas Einblick zu gewinnen. Wenn du imstande bist, auf diesem richtigen Weg zu gehen, zeigt das, dass für dich grosse Hoffnung besteht, von Gott vervollkommnet zu werden. Wenn du dies nicht kannst, zeigt es, dass deine Zukunft trostlos und ohne Licht ist. Sobald du den richtigen Pfad betrittst, wirst du die Offenbarung aller Dinge erlangen. Ungeachtet dessen, was der Heilige Geist anderen offenbart, wenn du mit deiner eigenen Erfahrung auf der Grundlage ihres Wissens vorangehst, wird es ein Teil deines Lebens werden, und du wirst durch diese Erfahrung imstande sein, andere zu versorgen. Diejenigen, die andere versorgen, indem sie Worte nachplappern, sind Menschen, die keinerlei Erfahrungen gehabt haben. Bevor du anfangen kannst über deine eigene Erfahrung und deine Erkenntnis zu sprechen, musst du lernen, durch die Erleuchtung und Beleuchtung anderer, einen Weg der Praxis zu finden. Dies wird für dein Leben von grösserem Nutzen sein. Auf diese Weise solltest du erfahren und allem, was von Gott kommt, gehorchen. Du solltest den Willen Gottes in allen Dingen suchen und in allen Dingen die Lektionen studieren, damit dein Leben heranreifen und wachsen kann. Diese Art der Praxis gewährt den schnellsten Fortschritt. Der Heilige Geist erleuchtet dich durch deine praktischen Erfahrungen und vervollkommnet dich durch deinen Glauben. Bist du wirklich bereit, vervollkommnet zu werden?
 
Wenn du wirklich bereit bist, von Gott perfektioniert zu werden, dann wirst du den Mut haben, dein Fleisch beiseite zu lassen, und du wirst imstande sein, Gottes Worte auszuführen und nicht passiv oder schwach sein. Du wirst imstande sein, allem, was von Gott kommt, zu gehorchen. Alle deine Taten, ob sie in Gottes Gegenwart verrichtet werden oder nicht, werden Gott vorzeigbar sein. Wenn du ein ehrlicher Mensch bist und die Wahrheit in allen Dingen ausübst, dann wirst du vervollkommnet werden. Jene hinterlistigen Menschen, die einerseits vor anderen auf eine Weise handeln, aber andererseits hinter ihrem Rücken auf eine andere, sind nicht gewillt vervollkommnet zu werden. Dies sind alles Söhne der Verdammnis und der Zerstörung; sie gehören nicht zu Gott, sondern zu Satan. Sie sind nicht die Sorte Mensch, die Gott auserwählt hat! Wenn deine Taten und dein Benehmen nicht vor Gott präsentiert oder vom Heiligen Geist betrachtet werden können, beweist dies, dass etwas mit dir nicht stimmt. Nur wenn du das Urteil und die Züchtigung Gottes akzeptierst und der Wandlung deiner Disposition Bedeutung zuschreibst, wirst du auf den Weg perfektioniert zu werden gelangen können. Wenn du wirklich bereit bist, von Gott perfektioniert zu werden und den Willen Gottes auszuführen, dann solltest du dem gesamten Werk Gottes gehorchen, ohne ein einziges Wort der Beschwerde zu äussern, ohne dir anzumassen, Gottes Werk zu bewerten oder zu beurteilen. Dies sind die Mindestanforderungen, um von Gott perfektioniert zu werden.
 
Die notwendigen Auflagen für diejenigen, die bestrebt sind von Gott perfektioniert zu werden, sind wie folgt:
Verrichte alle Dinge mit einem Herzen, das Gott liebt.    
Was bedeutet „Dinge mit einem Herzen, das Gott liebt, zu verrichten“?
Es bedeutet, dass alle deine Taten und dein Benehmen vor Gott präsentiert werden können. Da du die richtigen Absichten hast, ob nun deine Taten richtig oder falsch sind, fürchtest du dich nicht davor, dass sie Gott oder deinen Brüdern und Schwestern gezeigt werden; du wagst es, vor Gott ein Gelöbnis abzulegen. Dass jede deiner Absichten, Gedanken und Ideen angemessen sind um in Gottes Gegenwart geprüft zu werden:
Wenn du so ausübst und eintrittst, wird der Fortschritt in deinem Leben schnell sein. Da du an Gott glaubst, musst du in alle Seine Worte und in Sein gesamtes Werk Vertrauen setzen. Das heisst, da du an Gott glaubst, musst du Ihm gehorchen. Wenn du ausserstande bist, dies zu tun, dann spielt es keine Rolle, ob du an Gott glaubst. Wenn du schon viele Jahre an Gott geglaubt hast, Ihm dennoch nie gehorcht oder alle Seine Worte akzeptiert hast, sondern stattdessen Gott aufgefordert hast, Sich dir zu unterwerfen und nach deinen Vorstellungen zu handeln, dann bist du der Aufsässigste von allen und ein Ungläubiger. Wie ist so jemand imstande, dem Werk und den Worten Gottes, die nicht mit den Vorstellungen des Menschen übereinstimmen, zu gehorchen? Der aufsässigste Mensch ist derjenige, der Gott absichtlich trotzt und sich Ihm widersetzt. Er ist der Feind Gottes und ist ein Antichrist. So ein Mensch ist Gottes Werk stets feindlich gesinnt, hat niemals die leiseste Absicht zur Unterwerfung aufgewiesen und hat nie bereitwillig Unterwerfung gezeigt oder sich gedemütigt. Er verherrlicht sich vor anderen und zeigt niemals jemandem Unterwürfigkeit. Vor Gott betrachtet er sich selbst als den Bewandertsten, um das Wort zu predigen und als den Kundigsten, um an anderen zu arbeiten. Er legt niemals die Schätze ab, die bereits in seinem Besitz sind, sondern behandelt sie wie Familienerbstücke zur Anbetung, um über sie zu anderen zu predigen und benutzt sie, um jene Narren zu belehren, die ihn vergötzen.
 
Tatsächlich gibt es eine gewisse Anzahl solcher Menschen in der Kirche. Man kann sagen, dass sie „unbezwingliche Helden“ sind, die sich Generation um Generation im Hause Gottes aufhalten. Sie halten, das Wort (die Glaubenslehre) zu predigen, für ihre höchste Pflicht. Jahr für Jahr, Generation um Generation, führen sie tüchtig ihre „heilige und unantastbare“ Pflicht aus. Niemand wag es, sie anzurühren und kein Einziger wagt es, sie in der Öffentlichkeit zu tadeln. Sie werden zu „Königen“ im Hause Gottes und greifen um sich, während sie andere von einem Zeitalter ins nächste tyrannisieren. Diese Bande von Dämonen versucht einander die Hände zu reichen und Mein Werk zu zerstören. Wie kann ich diesen lebenden Teufeln erlauben, vor Meinen Augen zu existieren? Sogar diejenigen, die nur halbwegs gehorchen, können nicht bis zum Ende gehen; erst recht nicht diese Tyrannen, die nicht den geringsten Gehorsam in ihren Herzen haben! Gottes Werk ist für den Menschen nicht leicht zu erlangen. Auch wenn der Mensch seine ganze Kraft aufwendet, wird er nur einen blossen Teil gewinnen und am Ende die Perfektion erreichen können. Was ist mit den Kindern des Erzengels, die das Werk Gottes zerstören wollen? Haben sie nicht noch weniger Hoffnung, von Gott gewonnen zu werden?
 
Meine Absicht, das Werk der Eroberung zu vollbringen, ist nicht nur das Erobern um der Eroberung willen, sondern, zu erobern und damit Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit aufzudecken, um den Beweis für die Bestrafung des Menschen zu erhalten und die Frevler zu verdammen und darüber hinaus, um der Perfektion jener willen, die bereit sind, zu gehorchen. Am Ende werden alle ihrer Art entsprechend getrennt werden, und die Gedanken und Ideen aller, die     vollendet werden, sind von Gehorsam erfüllt. Dies ist das Werk, das am Ende vervollständigt wird. Diejenigen, die mit Aufsässigkeit erfüllt sind, werden allerdings bestraft werden, fortgeschickt, um in den Feuern zu brennen und zum Zielobjekt des ewigen Fluches werden. Wenn diese Zeit kommt, werden diese „grossen und unbezwinglichen Helden“ vergangener Zeitalter zu den niedrigsten, am meist gemiedenen, „schwachen und nutzlosen Feiglingen“ werden. Nur dies kann jeden Aspekt von Gottes Gerechtigkeit verdeutlichen und seine Disposition offenbaren, die keine Beleidigung vom Menschen duldet. Nur dies kann den Hass in Meinem Herzen lindern. Stimmt ihr nicht zu, dass das völlig angemessen ist?
 
Nicht alle, die das Werk des Heiligen Geistes erleben, können Leben erlangen, und nicht alle Menschen in diesem Strom können Leben erlangen. Leben ist kein allgemeines Eigentum, das von der gesamten Menschheit geteilt wird und die Wandlung der Disposition ist nicht etwas, das leicht von allen erzielt werden kann. Sich Gottes Werk zu unterwerfen muss greifbar sein und ausgelebt werden. Unterwerfung auf einer oberflächlichen Ebene, kann Gottes Zustimmung nicht erhalten. Nur die oberflächlichen Aspekte von Gottes Worten zu befolgen, ohne eine Wandlung der eigenen Disposition anzustreben, wird Gottes Herz nicht erfreuen können. Gehorsam Gott gegenüber und sich Gottes Werk zu unterwerfen, sind ein und dasselbe. Diejenigen, die sich nur Gott unterwerfen, aber nicht Seinem Werk, können nicht als gehorsam erachtet werden, und erst recht nicht diejenigen, die sich nicht wirklich unterwerfen, aber nach aussen hin unterwürfig sind. Diejenigen, die sich Gott wirklich unterwerfen, sind alle imstande, aus dem Werk zu gewinnen und ein Verständnis für die Disposition und das Werk Gottes zu erlangen. Nur solche Menschen unterwerfen sich Gott wirklich. Solche Menschen sind imstande aus neuem Werk neues Wissen zu gewinnen und hieraus neue Wandlungen zu erleben. Nur solche Menschen haben Gottes Zustimmung; nur diese Art Mensch ist jemand, der perfektioniert ist, jemand der einer Umwandlung seiner Disposition unterzogen worden ist. Diejenigen, die von Gott Anerkennung erhalten, sind jene, die sich sowohl Gott als auch Seinem Wort und Seinem Werk bereitwillig unterwerfen. Nur diese Art Mensch ist im Recht; nur diese Art Mensch verlangt Gott aufrichtig und sucht aufrichtig nach Gott. Was jene anbelangt, die nur mit ihrem Mund von ihrem Glauben an Gott reden, aber Ihn in Wirklichkeit verfluchen, sie sind Menschen, die sich maskieren, die das Gift von Schlangen in sich tragen, die tückischsten aller Menschen. Diesen Halunken werden früher oder später ihre Masken weggerissen werden. Ist dies nicht das Werk, das heute getan wird?
 

Frevlerische Menschen werden immer frevlerisch sein und werden niemals dem Tag der Bestrafung entkommen. Gute Menschen werden immer gut sein und offenbart werden, wenn das Werk sich dem Ende nähert. Nicht einer der Frevler wird als gerecht erachtet werden, noch wird niemand der Gerechten für frevlerisch gehalten werden. Würde ich es zulassen, einen Menschen unrechtmässig anzuklagen? Während dein Leben voranschreitet, musst du stets neuen Eintritt und neue und höhere Einsichten haben, die sich mit jedem Schritt vertiefen. Das ist das, in was die gesamte Menschheit eintreten sollte. Durch Kommunion, dem Anhören einer Botschaft, dem Lesen von Gottes Wort oder der Handhabung einer Angelegenheit, wirst du neuen Einblick und neue Erleuchtung gewinnen. Du lebst nicht inmitten der alten Regeln und alten Zeiten. Du lebst immer inmitten des neuen Lichtes und weichst nicht von Gottes Wort ab. Dies bedeutet es, den richtigen Weg zu betreten. Es ist nicht genug, den Preis auf einer oberflächlichen Ebene zu bezahlen. Das Wort Gottes tritt Tag für Tag in eine höhere Ebene ein und jeden Tag erscheinen neue Dinge. Auch für den Menschen ist es notwendig, dass er jeden Tag einen neuen eintritt vollzieht. Während Gott spricht, verwirklicht Er alles, was Er gesprochen hat; wenn du nicht Schritt halten kannst, fällst du zurück. Deine Gebete müssen tiefer dringen, du musst mehr von Gottes Wort essen und trinken, die Offenbarungen, die du erhältst, vertiefen und die Dinge verringern, die negativ sind. Du musst ebenfalls dein Urteilsvermögen stärken, damit du imstande bist, Einblick in die Dinge zu gewinnen und dadurch, dass du das verstehst, was im Geist ist, Einblick in die äusseren Dinge gewinnen und den Kern eines jeden Problems erfassen. Wenn du mit diesen Dingen nicht ausgestattet bis, wie wirst du dann eine Kirche führen können? Wenn du nur von Briefen und Lehren sprichst, ohne jegliche Realität und ohne einen Weg zur Praxis, dann wirst du nur für kurze Zeit damit auskommen. Es mag am Rande annehmbar sein, wenn man zu neuen Gläubigen spricht, aber nach einiger Zeit, wenn neue Gläubige etwas an tatsächlicher Erfahrung gehabt haben, dann wirst du sie nicht länger versorgen können. Wie bist du dann für Gottes Verwendung geeignet? Ohne neue Erleuchtung kannst du nicht arbeiten. Diejenigen ohne neue Erleuchtung sind jene, die nicht wissen, wie man erfährt und solche Menschen erlangen niemals neue Kenntnis oder neue Erfahrung. Und was die Versorgung mit Leben betrifft, so können sie niemals ihre Funktion erfüllen, noch können sie sich zu Gottes Verwendung eignen. Diese Art von Menschen sind alle zu nichts zu gebrauchen, sind bloss Taugenichtse. In Wahrheit sind solche Menschen völlig ausserstande, ihre Funktion im Werk zu erfüllen, und sie sind alle nutzlos. Sie versagen nicht nur darin, ihre Funktion zu erfüllen, sondern sie stellen in Wirklichkeit eine unnötige Belastung für die Kirche dar. Ich ermahne diese „ehrbaren alten Menschen“, sich zu sputen und die Kirche zu verlassen, damit andere dich nicht mehr sehen müssen. Derartige Menschen haben kein Verständnis vom neuen Werk, sondern sind von endlosen Vorstellungen erfüllt. In der Kirche sind sie keinerlei Funktion dienlich; vielmehr richten sie Unheil an und verbreiten überall Negativität, sogar in dem Ausmass, dass sie in allerlei Fehlverhalten und Aufruhr in der Kirche verwickelt sind, wodurch diejenigen, denen es an kritischem Urteilsvermögen mangelt, in Verwirrung und Unklarheit versetzt werden. Diese lebendigen Teufe, diese üblen Geister sollten die Kirche so schnell wie möglich verlassen, damit die Kirche deinetwegen nicht verdorben wird. Du fürchtest dich vielleicht nicht vor dem Werk von heute, aber fürchtest du dich nicht vor der gerechten Bestrafung von morgen? Es gibt viele Leute in der Kirche, die Schmarotzer sind, sowie viele Wölfe, die danach trachten, Gottes normales Werk zu behindern. Diese Dinge sind alle vom Teufel gesandte Dämonen, bösartige Wölfe, die versuchen arglose Lämmer zu verschlingen. Wenn diese so genannten Menschen nicht vertrieben werden, dann werden sie zu Parasiten der Kirche und zu Motten, die die Opfergaben fressen. Diese verachtenswerten, ignoranten, niedrigen und widerlichen Maden werden eines Tages bestraft werden!


6. Oktober 2018
Schabat - 27. Tischri 5779 - Kundgebungen Christus der Letzten Tage | Du solltest für die Wahrheit leben, weil du an Gott glaubst

 

https://www.youtube.com/watch?v=EAbkf9wdPLo

 

 

Das allgemeine Problem, das in allen Menschen existiert, ist, dass sie die Wahrheit verstehen, aber sie nicht in die Praxis umsetzen können. Ein Faktor ist, dass der Mensch nicht bereit ist, den Preis zu bezahlen; der andere Grund ist, dass das Urteilsvermögen des Menschen zu unzureichend ist. Er ist nicht in der Lage hinter viele der Schwierigkeiten, die im wirklichen Leben existieren, zu blicken, und er weiss nicht, wie man richtig ausübt. Da der Mensch zu wenig Erfahrung, ein schlechtes Kaliber, und ein eingeschränktes Verständnis für die Wahrheit hat, ist er ausserstande die Schwierigkeiten, die ihm im Leben begegnen, zu meistern. Er kann nur Lippenbekenntnisse zu seinem Glauben an Gott abgeben; er ist jedoch nicht in der Lage, Gott in sein tägliches Leben zu bringen. Mit anderen Worten, Gott ist Gott, und das Leben ist das Leben, als ob der Mensch in seinem Leben keine Beziehung mit Gott hat. Das ist, was alle Menschen glauben. Diese Art des Glaubens an Gott wird dem Menschen nicht erlauben, von Gott gewonnen, und von Ihm in Wirklichkeit vervollkommnet zu werden. In Wahrheit ist nicht Gottes Wort unvollständig, sondern vielmehr ist die Fähigkeit des Menschen, Sein Wort zu empfangen, einfach unzulänglich. Man kann sagen, dass fast kein Mensch nach Gottes Willen handelt. Ihr Glaube an Gott ist vielmehr in Übereinstimmung mit ihren eigenen Absichten, eingeführten religiösen Vorstellungen und Bräuchen. Sehr wenige unterlaufen einer Wandlung, nachdem sie nachdem sie Gottes Wort akzeptiert haben und beginnen in Übereinstimmung mit Seinem Willen zu handeln. Sie bestehen vielmehr auf ihre falschen Glaubensvorstellungen. Wenn der Mensch anfängt an Gott zu glauben, tut er dies, basierend auf den herkömmlichen Regeln der Religion; er lebt und geht mit anderen auf der Basis seiner eigenen Philosophie des Lebens um. Das trifft auf neun von zehn Menschen zu. Es gibt nur sehr wenige, die, nachdem sie begonnen haben an Gott zu glauben, einen anderen Plan ausarbeiten, und das Blatt umdrehen. Niemand betrachtet das Wort Gottes als die Wahrheit oder setzt es in die Praxis um. Der Glaube an Jesus zum Beispiel. Ob ein Mensch nun ein Neuling im Glauben war oder schon für sehr lange Zeit ein Glaubender war, sie haben einfach alle ihre Talente genutzt         und ihre Fähigkeiten gezeigt. Die Menschen haben einfach „Den Glauben an Gott“, diese drei Worte, zu ihrem täglichen Leben hinzugefügt. Sie änderten allerdings nicht das Geringste an ihrer Disposition und ihr Glaube an Gott ist in keiner Weise gewachsen. Das Streben des Menschen war weder heiss noch kalt. Er hat nicht gesagt, dass er nicht glaubt, er hat sich aber auch Gott nicht voll und ganz gegeben. Er hat Gott nie wirklich geliebt oder Ihm gehorcht. Sein Glaube an Gott war sowohl echt als auch vorgetäuscht; er drückte ein Auge zu und hat seinen Glauben nicht ernsthaft ausgeübt. Er blieb in diesem Zustand der Verwirrung von seinem Anfang bis zu seinem Tod. Was ist die Bedeutung davon?
 
Du musst dich heutzutage auf den richtigen Weg begeben, weil du an den praktischen Gott glaubst. An Gott zu glauben, bedeutet nicht nur, nach Seinem Segen zu streben, sondern danach zu streben, Gott zu lieben und Gott zu kennen. Durch Seine Erleuchtung und dein eigenes Streben kannst du Sein Wort essen und trinken, ein wahres Verständnis für Gott entwickeln und eine wahre Liebe für Gott haben, die aus deinem Herzen kommt. Mit anderen Worten, deine Liebe für Gott ist sehr aufrichtig, sodass sie niemand zerstören oder sich in den Weg deiner Liebe zu Ihm stellen kann. Dann bist du auf dem richtigen Weg des Glaubens an Gott. Es beweist, dass du zu Gott gehörst, weil dein Herz von Gott in Besitz genommen worden ist, und dann kann dich nichts anderes mehr besitzen. Aufgrund deiner Erfahrung, des Preises den du bezahlt hast und der Arbeit Gottes, bist du in der Lage eine unvorhergesehene Liebe zu Gott zu entwickeln. Dann bist du vom Einfluss Satans befreit und lebst im Licht von Gottes Wort. Nur wenn du dich von dem Einfluss der Finsternis befreit hast, kann angenommen werden, dass du Gott gewonnen hast. In deinem Glauben an Gott musst du nach diesem Ziel streben. Das ist die Pflicht von jedem von euch. Niemand sollte sich mit den Dingen, wie sie sind, zufrieden geben. Ihr könnt in Bezug auf Gottes Arbeit keine zwei verschiedenen Meinungen haben oder sie auf die leichte Schulter nehmen. Ihr solltet in jeder Beziehung und zu jeder Zeit an Gott denken und alle Dinge Ihm zuliebe tun. Wenn ihr sprecht oder Dinge tut, sollten die Interessen des Hauses Gottes an erster Stelle stehen. Nur dies stimmt mit Gottes Willen überein. Der grösste Fehler des Menschen, der an Gott glaubt, ist, dass sein Glaube nur aus Worten besteht und Gott in seinem praktischen Leben überhaupt nicht existiert. Alle Menschen glauben in der Tat an die Existenz  Gottes, und doch ist Gott kein Teil ihres alltäglichen Lebens. Viele Worte gelangen vom Mund des Menschen zu Gott, aber Gott hat wenig Platz in seinem Herzen, und deshalb prüft Gott den Menschen immer wieder. Da der Mensch unrein ist, hat Gott keine andere Möglichkeit, als den Menschen zu prüfen; mit dem Ziel, dass der Mensch sich vielleicht schämt und sich während den Prüfungen selbst erkennt. Andernfalls werden alle Menschen zu den Kindern des Erzengels und werden zunehmend verdorben. Der Mensch wird im Laufe seines Glaubens an Gott unaufhörlich von Gott gereinigt, und viele persönliche Motive und Ziele werden abgeworfen. Andernfalls kann kein Mensch von Gott genutzt werden und Gott hat keine Möglichkeit, die Arbeit im Menschen, die Er machen sollte, zu tun. Gott reinigt zuerst den Menschen. In diesem Verfahren kann der Mensch sich selbst erkennen und Gott kann den Menschen ändern. Nur danach kann Gott sein Leben in den Menschen einbringen, und nur auf diesem Weg kann das Herz des Menschen Gott völlig zugewandt werden.
 
An Gott zu glauben ist nicht so einfach, wie der Mensch behauptet. Gott betrachtet es wie folgt: Wenn du nur Wissen aber nicht Sein Wort als Leben hast, wenn du auf dein eigenes Wissen beschränkt bist, aber die Wahrheit nicht in die Praxis umsetzen oder das Wort Gottes ausleben kannst, dann ist es der Beweis, dass du immer noch kein Herz der Liebe für Gott hast und zeigt, dass dein Herz nicht Gott gehört. Gott zu erkennen, indem man an Ihn glaubt, ist das endgültige Ziel, und das, was der Mensch anstreben soll. Du musst dir alle Mühe geben, die Worte Gottes auszuleben, damit sie in deiner Praxis realisiert werden. Wenn dein Leben nur aus Lehren besteht, wird dein Glaube an Gott unerfüllt bleiben. Nur wenn du Sein Wort in die Praxis umsetzt und auslebst, kann dein Glaube in Bezug auf Gottes Willen als komplett betrachtet werden. Auf diesem Pfad können viele Menschen von grossem Wissen sprechen. Wenn aber der Zeitpunkt ihres Todes kommt, sind ihre Augen mit Tränen gefüllt; sie hassen sich selbst, weil sie ihr Leben verschwendet haben, und für Nichts bis ins Alter gelebt haben. Sie hatten nur das Verständnis aber nie die Gelegenheit, Gott zu verherrlichen. Sie haben das ganze Leben damit verbracht, zu kämpfen und hin und her zu reisen, und dennoch ist in der Stunde ihres Todes Bedauern in ihrem Herzen. Viele von ihnen kommen erst in der Stunde ihres Todes zur Besinnung und erkennen den Sinn des Lebens. Ist es dann nicht zu spät? Warum ergreifst du nicht den Tag, um nach der Wahrheit, die du liebst, zu suchen? Warum bis morgen warten? Könnte es sein, dass du in der Stunde deines Todes Bedauern fühlen willst, weil du im Leben nicht für die Wahrheit leidest oder danach strebst sie zu gewinnen? Wenn dem so ist, warum dann überhaupt an Gott glauben? In Wahrheit gibt es viele Angelegenheiten mit denen der Mensch, wenn er sich nur ein klein wenig anstrengt die Wahrheit in die Praxis umsetzen kann und somit Gott befriedigt. Das Herz des Menschen ist ständig mit Dämonen besessen, und er kann deswegen nicht Gott zuliebe handeln. Er reist nur des Fleisches wegen hin und her und hat am Ende nichts davon. Aus diesen Gründen hat der Mensch ständig Probleme und Beschwerden. Sind dies nicht die Qualen Satans? Ist dies nicht die Verdorbenheit des Fleisches?
 

Du sollst Gott nicht zum Narren halten, indem du nur Lippenbekenntnisse ablegst. Du musst vielmehr konkrete Taten vollbringen. Halte dich nicht selbst zum Narren; was ist der Sinn darin? Was kannst du damit gewinnen, wenn du deinem Fleisch zuliebe lebst und dich für Ruhm und Reichtum abmühst.

 


5. Oktober 2018
jom schischi - 26. Tischri 5779 - Das Wort des Heiligen Geistes | Die religiöse Art und Weise des Dienstes muss verboten werden

 

https://www.kingdomsalvation.org/de/videos/end-religious-service.html

 

Seit Beginn Seiner Arbeit im gesamten Universum hat Gott viele Menschen dazu bestimmt, Ihm zu dienen, einschliesslich Menschen aus allen Lebensbereichen. Sein Ziel ist es, Seinen eigenen Willen zu erfüllen und dafür zu sorgen, dass Sein Wirken auf Erden verwirklicht wird. Das ist Gottes Ziel bei der Wahl der Menschen, die Ihm dienen sollen. Jeder, der Gott dient, muss diesen Willen Gottes verstehen. Durch Sein Werk sind die Menschen besser in der Lage, Gottes Weisheit und Gottes Allmacht zu sehen und die Prinzipien Seines Werkes auf Erden zu sehen. Gott kommt praktisch zur Erde, um Sein Werk zu tun und um mit den Menschen Kontakt aufzunehmen, damit sie Seine Taten deutlicher erkennen. Heute ist es das Privileg eurer Gruppe dem praktischen Gott zu dienen. Das ist ein unermesslicher Segen für euch. Gott erhebt euch wahrhaftig. Wenn Gott eine Person auswählt, um Ihm zu dienen, hat Er immer Seine eigenen Prinzipien. Gott zu dienen, ist nicht nur eine Frage der Begeisterung, wie man es sich vorstellt.
 
Heute kann ein Mensch Gott in Seiner Gegenwart dienen, wie ihr sehen könnt, denn sie sind von Gott geleitet und haben das Werk des Heiligen Geistes; sie sind Suchende nach der Wahrheit. Das sind die Mindestanforderungen an einen Diener Gottes. Gott zu dienen, ist keine einfache Aufgabe. Diejenigen, deren korrupte Disposition nicht verändert wird, können Gott niemals dienen. Wenn deine Disposition nicht durch Gottes Wort gerichtet und gezüchtigt worden ist, so steht deine Disposition immer noch für Satan. Das genügt, um zu beweisen, dass dein Dienst zu Gott ausserhalb deiner eigenen guten Absicht geschieht. Es ist ein Dienst, der auf deiner satanischen Natur basiert. Du dienst Gott mit deinem natürlichen Charakter und nach deinen persönlichen Vorlieben; darüber hinaus denkst du, dass Gott liebt, was auch immer du magst, und dass Gott hasst, was du nicht magst, und deine Arbeit wird ganz durch deine eigenen Vorlieben geführt. Kann man das Gott dienen nennen? Letztlich wird sich die Disposition deines Lebens nicht im Geringsten ändern. Tatsächlich wirst du hartnäckiger, weil du Gott gedient hast und es wird deine korrupte Gesinnung tief verwurzeln. In dir selbst wirst du Regeln über den Dienst gegenüber Gott entwickeln, die in erster Linie auf deinem eigenen Charakter beruhen und auf der Erfahrung, die von deinem Dienen gemäss deiner eigenen Disposition herrührt. Das sind menschliche Erfahrungen und menschliche Lehren. Es ist die Lebensphilosophie des Menschen. Menschen wie diese gehören zu den Pharisäern und zu den religiösen Beamten. Wenn sie nie aufwachen und bereuen, dann werden sie schliesslich zu den falschen Christussen werden, die in den letzten Tagen erscheinen werden. Sie werden Täuscher der Menschen sein. Die falschen Christusse und Verführer, von denen man spricht, werden aus dieser Art von Menschen kommen. Wenn diejenigen, die Gott dienen, ihrem eigenen Charakter folgen und nach ihrem eigenen Willen handeln, dann sind sie in ständiger Gefahr, ausgestossen zu werden. Diejenigen, die ihren jahrelange Erfahrung anwenden, um Gott zu dienen, um die Herzen der Menschen zu versorgen, zu belehren und zu kontrollieren, erheben sich – und diejenigen, die nie bereuen, niemals ihre Sünden bekennen, niemals auf die Vorteile der Position verzichten – diese Menschen werden vor Gott fallen. Sie sind Leute wie Menschen des Typs wie Paulus, eingebildet wegen ihrer Seniorität, ihre Qualifikationen zur Schau tragend. Gott wird Menschen wie diese nicht perfektionieren. Diese Art des Dienens stört das Werk Gottes. Die Menschen lieben es, sich an das Alte zu klammern. Sie klammern sich an die Vorstellungen der Vergangenheit, an die Dinge aus der Vergangenheit. Dies ist ein grosses Hindernis für ihren Dienst. Wenn du sie nicht wegwerfen kannst, werden diese Dinge dein ganzes Leben drosseln. Gott wird dich nicht loben, nicht im Geringsten, auch dann nicht, wenn du dir ein Bein ausreisst oder dir den Buckel krumm arbeitest und auch nicht, wenn du in deinem Dienst Gottes Märtyrer bist. Ganz im Gegenteil: Er wird sagen, dass du ein Übeltäter bist. Ab heute wird Gott formal diejenigen vervollkommnen, die keine religiösen Vorstellungen haben, die bereit sind, ihr altes Selbst beiseite zu legen und einfach Gott gehorchen und Er wird die perfektionieren, die sich nach dem Wort Gottes sehnen. Diese Menschen sollten aufstehen und Gott dienen. In Gott gibt es eine endlose Fülle und eine grenzenlose Weisheit. Seine erstaunliche Arbeit und Seine kostbaren Worte sind dazu da, dass mehr Menschen sie geniessen können. Es scheint so, als können diese neuen Dinge nicht von denen mit religiösen Vorstellungen akzeptiert werden, diejenigen, die den Vorrang annehmen und diejenigen, die ihr altes Selbst nicht beiseite legen. Der Heilige Geist hat keine Chance, diese Menschen zu vervollkommnen. Wenn eine Person nicht den Willen hat zu gehorchen und es ihr nicht nach dem Wort Gottes dürstet, dann wird sie nicht in der Lage sein, diese neuen Dinge zu empfangen. Sie werden einfach immer rebellischer, immer gerissener werden und am Ende auf dem falschen Weg landen. Im jetzigen Werk Gottes wird Er mehr Menschen aufrichten, die Ihn wirklich lieben und das neue Licht annehmen können. Und Er wird die religiösen Beamten, die ihren Vorrang zur Schau stellen, beseitigen. Er will keine einzige Person, die sich der Veränderung widersetzt.
 
Willst du einer von denen sein? Führst du deinen Dienst nach deinen eigenen Vorlieben aus oder tust du das, was Gott will? Das ist etwas, das du für dich selbst wissen musst. Bist du einer der religiösen Beamten oder bist du ein neugeborenes Wesen, das von Gott perfekt gemacht wird? Wie viel von deinem Dienst wird vom Heiligen Geist gelobt? An wie viel davon wird Gott Sich nicht einmal erinnern? Nach vielen Jahren des Dienens, was für einen Unterschied hast du in deinem Leben verwirklicht? Bist du dir über all dies im Klaren?
 

Wenn du echten Glauben hast, wirst du deine alten religiösen Vorstellungen beiseite werfen und Gott in einer neuen Weise dienen. Wenn du jetzt aufstehst, ist es noch nicht zu spät. Alte religiöse Vorstellungen erdrosseln das Leben eines Menschen. Die Erfahrung, die ein Mensch erwirbt, führt ihn von Gott weg, um die Dinge auf seine eigene Weise zu tun. Wenn du diese Dinge nicht aufgibst, werden sie zu einem Stolperstein für dein Wachstum im Leben werden. Gott hat immer diejenigen, die Ihm dienen perfektioniert. Er gibt sie nicht leicht auf. Es gibt nur dann eine Zukunft für dich, wenn du wirklich das Urteil und die Züchtigung von Gottes Wort akzeptierst, wenn du deine alten religiösen Praktiken und Lehren beiseite legen kannst und wenn du die Verwendung von alten religiösen Vorstellungen als Mass für Gottes Wort heute vermeidest. Aber wenn du dich an alte Dinge klammerst, wenn du sie noch schätzt, dann kannst du nicht gerettet werden. Gott wird keine Notiz von solchen Leuten nehmen. Wenn du wirklich perfekt gemacht werden willst, musst du dich entschliessen, alles Vorherige komplett aufzugeben. Selbst wenn das, was vorher getan wurde, richtig war, auch wenn es Gottes Werk war, so musst du es beiseite legen; du darfst dich nicht daran klammern. Auch wenn es eindeutig das Werk des Heiligen Geistes war, direkt vom Heiligen Geist gemacht wurde, musst du es heutzutage beiseite legen. Du darfst nicht daran festhalten. Das ist es, was Gott verlangt. Alles muss erneuert werden. In Gottes Werk und Gottes Wort bezieht Er sich nicht auf die alten Dinge, die vorher geschehen sind und Er gräbt nicht in alten Geschichten herum. Gott ist immer neu und niemals alt. Er klammert Sich noch nicht einmal an Seine alten Worte aus der Vergangenheit. Das zeigt, dass Gott keiner Doktrin folgt. Wenn du dich in diesem Fall als Mensch immer fest an die Dinge der Vergangenheit klammerst und sie starr als Formeln anwendest, während Gott nicht mehr auf die Art und Weise arbeitet, wie Er es zuvor getan hat, sind dann deine Worte und Taten als Menschen keine Unterbrechung? Bist du nicht zu einem Feind Gottes geworden? Bist du bereit, dein ganzes Leben für diese alten Dinge zu verschwenden? Diese alten Dinge machen dich zu einem Menschen, der Gottes Werk behindert. Ist das die Art von Mensch, die du sein willst? Wenn du wirklich nicht dieser Mensch sein willst, dann hör schnell mit dem auf, was du tust, und kehre um; fang noch mal ganz von vorne an. Gott erinnert sich nicht an deinen vergangenen Dienst. 

 


4. Oktober 2018
jom chamischi - 25. Tischri 5779 - Das Wort Gottes | Nur diejenigen, die Gottes Werk heute kennen, können Gott dienen

 

https://www.kingdomsalvation.org/de/videos/recital-kingdom-selection-038.html

 

Um für Gott Zeugnis abzulegen und den grossen roten Drachen zu beschämen benötigst du Grundsatz und Voraussetzung:

Du musst Gott in deinem Herzen lieben und in die Worte Gottes eintreten. Wenn du nicht in die Worte Gottes eintrittst, wirst du keine Möglichkeit haben, Satan zu beschämen. Durch die Entwicklung deines Lebens entsagst du dem grossen roten Drachen und bringst völlige Erniedrigung über ihn. Erst dann ist der grosse rote Drache wirklich beschämt. Je mehr du bereit bist, die Worte Gottes in die Tat umzusetzen, desto grösser ist der Beweis deiner Liebe zu Gott und deiner Abscheu für den grossen roten Drachen; je mehr du den Worten Gottes gehorchst, umso grösser ist der Beweis deiner Sehnsucht nach der Wahrheit. Menschen, die sich nicht nach den Worten Gottes sehnen, sind Menschen ohne Leben. Solche Menschen sind ausserhalb der Worte Gottes und gehören zur Religion. Menschen, die wirklich an Gott glauben, haben ein tieferes Wissen von Gottes Worten, weil sie die Worte Gottes essen und trinken. Wenn du dich nicht nach Gottes Worten sehnst, kannst du Gottes Worte nicht wirklich essen und trinken. Wenn du nichts über die Worte Gottes weißt, hast du keine Mittel, um Gott zu bezeugen oder Gott zu befriedigen.

 

Wie solltest du Gott in deinem Glauben an Gott kennen? Du solltest Gott auf der Grundlage der Worte und des Werkes Gottes von heute kennen lernen, und zwar ohne Abweichung und Täuschung, und zuallererst solltest du das Werk Gottes kennen. Dies ist die Grundlage, um Gott zu kennen. All diese verschiedenen Irrtümer, denen eine echte Akzeptanz von Gottes Wort fehlt, sind religiöse Vorstellungen. Die grösste Fertigkeit religiöser Persönlichkeiten ist, die Worte Gottes zu nehmen, die in der Vergangenheit akzeptiert wurden, und den heutigen Worten Gottes gegenüberzustellen. Wenn du Gott heute dienst und dich an die Dinge klammerst, die vom Heiligen Geist in der Vergangenheit erleuchtet wurden, wird dein Dienst eine Unterbrechung verursachen und deine Praxis wird veraltet und nichts anderes als religiöse Zeremonie sein. Wenn du glaubst, dass jene, die Gott dienen, äusserlich demütig und geduldig sein müssen … und du diese Art von Wissen heute in die Praxis umsetzt, ist ein derartiges Wissen eine religiöse Vorstellung, und diese Art der Praxis ist eine heuchlerische Darstellung geworden. „Religiöse Vorstellungen“ bezieht sich auf Dinge, die überholt und veraltet sind (inklusive der Akzeptanz von Worten, die von Gott früher gesprochen wurden, und des Lichtes, das direkt vom Heiligen Geist offen gelegt wurde), und wenn sie heutzutage in die Praxis umgesetzt werden, sind sie die Unterbrechung von Gottes Arbeit und ohne Nutzen für den Menschen. Wenn der Mensch ausserstande ist, diese Dinge in seinem Inneren auszulöschen, die zu religiösen Vorstellungen gehören, werden sie ein grosses Hindernis für seinen Dienst an Gott werden.

 

Menschen mit religiösen Vorstellungen haben keine Möglichkeit, mit dem Werk des Heiligen Geistes Schritt zu halten. Sie fallen einen Schritt zurück, und dann zwei – denn diese religiösen Vorstellungen führen dazu, dass der Mensch ausserordentlich selbstgerecht und arrogant wird. Gott sehnt sich nicht nach dem zurück, was Er in der Vergangenheit sprach und tat. Wenn es veraltet ist, beseitigt Er es. Sicherlich bist du in der Lage, von deinen Vorstellungen abzulassen? Beweist es, dass du das Werk Gottes kennst, wenn du dich an die Worte Gottes aus der Vergangenheit klammerst? Beweist es, dass du Gottes Fussstapfen folgst, wenn du heute das Licht des Heiligen Geistes nicht akzeptieren kannst und dich stattdessen an das Licht der Vergangenheit klammerst? Bist du immer noch ausserstande, religiöse Vorstellungen loszulassen? Wenn das der Fall ist, wirst du jemand werden, der sich Gott widersetzt. Wenn der Mensch religiöse Vorstellungen hinter sich lassen kann, wird er nicht seinen Verstand nutzen, um die heutigen Worte und das heutige Werk von Gott abzuwägen, sondern stattdessen direkt gehorchen. Auch wenn das Werk von Gott heute offensichtlich von dem Werk der Vergangenheit abweicht, wirst du imstande sein, die Ansichten der Vergangenheit loszulassen und dem Werk Gottes von heute direkt zu gehorchen. Wenn du zu einem derartigen Wissen fähig bist, dass du unabhängig davon, wie Er in der Vergangenheit gewirkt hat, dem Werk Gottes heute einen Ehrenplatz gibst, dann bist du jemand, der seine Vorstellungen losgelassen hat, der Gott gehorcht, der imstande ist, Gottes Werk und Worten zu gehorchen und den Fussstapfen Gottes zu folgen. Du wirst damit jemand sein, der Gott wahrlich gehorcht. Du analysierst und studierst das Werk Gottes nicht. Es ist, als ob Gott Sein früheres Werk vergessen hätte und du hast es auch vergessen. Die Gegenwart ist die Gegenwart, und die Vergangenheit ist die Vergangenheit, und da Gott das, was Er in der Vergangenheit getan hat, beiseite gelegt hat, solltest du dich nicht ständig damit befassen. Nur dann wirst du jemand sein, der Gott vollkommen gehorcht und seine religiösen Vorstellungen völlig losgelassen hat.

 

Es gibt in Gottes Werk immer neue Entwicklungen. Somit gibt es neues Werk und auch Werk, das überholt und alt ist. Dieses alte und neue Werk widersprechen sich nicht, sondern sie ergänzen sich; jede Stufe folgt der vorherigen. Da es neues Werk gibt, müssen die alten Dinge natürlich beseitigt werden. Zum Beispiel bildeten einige der langjährigen Praktiken und gewohnten Redensarten, verbunden mit den langjährigen Erfahrungen und Lehren des Menschen, alle möglichen Vorstellungen im Kopf des Menschen. Noch günstiger für die Bildung derartiger Vorstellungen durch den Menschen ist, dass Gott immer noch Sein wahres Gesicht und Seine inhärente Disposition voll und ganz offenbaren muss, verbunden mit der Verbreitung traditioneller Theorien aus alten Zeiten über Jahre hinweg. Man kann wohl sagen, dass im Verlauf des Glaubens des Menschen an Gott der Einfluss verschiedener Vorstellungen zur kontinuierlichen Bildung und Entwicklung eines Wissens im Menschen geführt hat, in dem er alle möglichen Vorstellungen von Gott hat – mit dem Ergebnis, dass viele religiösen Menschen, die Gott dienen, Seine Feinde geworden sind. Und so widersetzen sich die Menschen umso mehr Gott und sind umso mehr die Feinde Gottes, je stärker ihre religiösen Vorstellungen sind. Das Werk Gottes ist immer neu und niemals alt, und es formt nie eine Lehre, sondern ändert und erneuert sich stattdessen fortwährend in einem grösseren oder geringeren Ausmass. Dieses Werk ist der Ausdruck der inhärenten Disposition von Gott Selbst. Es ist auch der inhärente Grundsatz von Gottes Werk und eines der Mittel, mit denen Gott Seine Führung vollbringt. Wenn Gott nicht auf diese Art und Weise wirken würde, würde sich der Mensch nicht ändern oder imstande sein, Gott zu kennen, und Satan würde nicht besiegt werden. So treten in Seiner Arbeit ständig Veränderungen auf, die unregelmässig erscheinen, die aber eigentlich regelmässig sind. Die Art und Weise, in welcher der Mensch an Gott glaubt, ist allerdings ganz anders: Er klammert sich an alte, vertraute Glaubenslehren und Systeme, und je älter sie sind, umso geniessbarer sind sie für ihn. Wie könnte der törichte Verstand des Menschen, ein Verstand der so unnachgiebig wie Stein ist, so viel unergründliches neues Werk und neue Worte Gottes akzeptieren? Der Mensch verabscheut den Gott, der immer neu und nie alt ist. Er mag nur den überholten, alten Gott, der weisshaarig und unbeweglich ist. Da sowohl Gott als auch der Mensch ihre eigenen Vorlieben haben, ist der Mensch so zum Feind Gottes geworden. Viele dieser Widersprüche existieren auch heute noch, zu einer Zeit, in der Gott seit fast sechstausend Jahren ein neues Werk verrichtet. Sie sind dann nicht mehr zu retten. Vielleicht liegt es an der Sturheit des Menschen oder an der Unantastbarkeit von Gottes Verwaltungsverordnungen durch irgendeinen Menschen – aber diese Kirchenvertreter und Kirchenvertreterinnen klammern sich immer noch an modrige alte Bücher und Papiere, während Gott mit Seiner unvollendeten Führungsarbeit fortfährt, als ob Er niemanden an Seiner Seite hätte. Obwohl diese Widersprüche Gott und den Menschen zu Feinden machen und sogar unüberbrückbar sind, schenkt Gott ihnen keine Beachtung; als ob sie beständen und doch nicht beständen. Der Mensch indessen bleibt bei seinem Glauben und seinen Vorstellungen und lässt sie niemals los. Eine Sache ist jedoch offensichtlich: Auch wenn der Mensch nicht von seiner Haltung abweicht, bewegen sich Gottes Füsse immer, und dem Umfeld entsprechend ändert Er immer Seine Haltung, und letztendlich ist es der Mensch, der ohne einen Kampf besiegt wird.

 

In der Zwischenzeit ist Gott der grösste Feind aller Seiner Gegner, die besiegt worden sind, und Er ist auch der Meister jener unter den Menschen, die besiegt worden sind und die noch besiegt werden müssen. Wer kann mit Gott konkurrieren und siegreich sein? Die Vorstellungen des Menschen scheinen von Gott zu kommen, da viele im Gefolge Seiner Arbeit entstanden. Gott vergibt dem Menschen deswegen aber nicht, noch überschüttet Er ihn überdies mit Lob, weil er einen Stapel nach dem anderen an Produkten „für Gott“ produziert, die ausserhalb des Werkes Gottes sind. Stattdessen ist Er von den Vorstellungen und den alten, frommen Glaubensvorstellungen des Menschen ausgesprochen angewidert und ignoriert sogar den Tag, an dem diese Vorstellungen zum ersten Mal auftauchten. Da diese Vorstellungen vom Menschen verbreitet werden, akzeptiert Er ganz und gar nicht, dass diese Vorstellungen durch Sein Werk hervorgerufen wurden. Ihre Quelle sind die Gedanken und der Verstand des Menschen, und sie ist nicht Gott, sondern Satan. Die Absicht Gottes war immer, dass Sein Werk neu und lebendig sei, nicht alt und tot, und dass das, woran Er den Menschen festhalten lässt, in Zeitalter und Zeiträume aufgeteilt sei und nicht ewig und unveränderlich. Das liegt daran, dass Er ein Gott ist, der Menschen dazu bringt, zu leben und neu zu sein, anstatt ein Teufel, der den Menschen dazu bringt, zu sterben und alt zu sein. Versteht ihr das immer noch nicht? Du hast Vorstellungen von Gott und bist unfähig, sie loszulassen, weil du engstirnig bist. Nicht dass Gottes Werk zu wenig Sinn hat oder dass Gottes Werk unmenschlich ist – und schon gar nicht, dass Gott immer „nachlässig mit Seinen Pflichten“ ist. Dass du deine Vorstellungen nicht loslassen kannst, liegt daran, dass es dir an Gehorsam fehlt und dass du nicht die geringste Ähnlichkeit mit einem Geschöpf Gottes hast, und nicht daran, dass Gott die Dinge schwierig für dich macht. Dies ist alles von dir verursacht worden und hat keinen Bezug zu Gott. Das ganze Leiden und Unglück ist vom Menschen verursacht. Gottes Absichten sind immer gut: Er will dich nicht dazu bringen, Vorstellungen zu erzeugen, sondern wünscht Sich, dass du dich über die Zeitalter hinweg änderst und erneuert wirst.

 

Du kannst jedoch Kreide nicht von Käse unterscheiden und bist immer entweder am Studieren oder Analysieren. Es ist nicht so, dass Gott die Dinge für dich zu schwer macht, sondern dass du einfach keine Ehrfurcht vor Gott hast, und dein Ungehorsam ist zu gross. Eine kleine Kreatur wagt es, einen belanglosen Teil von dem zu nehmen, was zuvor von Gott gegeben wurde, und dreht es um, um Gott anzugreifen – ist das nicht der Ungehorsam des Menschen?

 

Man kann wohl sagen, dass der Mensch völlig unqualifiziert ist, seine Ansichten vor Gott auszudrücken. Noch viel weniger ist er dafür qualifiziert, nach Belieben irgendwelche wertlosen, stinkigen, verrotteten Maximen zu erfinden – ganz zu schweigen von jenen modrigen Vorstellungen. Sind sie nicht noch wertloser?

 

Jemand, der Gott wirklich dient, ist jemand, der nach Gottes Herzen und geeignet ist, von Gott benutzt zu werden, und der in der Lage ist, seine religiösen Vorstellungen hinter sich zu lassen. Wenn du willst, dass das Essen und Trinken von Gottes Worten fruchtbar ist, musst du deine religiösen Vorstellungen loslassen. Wenn du Gott dienen willst, ist es sogar noch notwendiger, zuerst religiöse Vorstellungen fallen zu lassen und in allem, was du tust, Gottes Wort zu gehorchen. Jemand, der Gott dient, sollte dies besitzen. Wenn dir dieses Wissen fehlt, wirst du Störungen und Unterbrechungen verursachen, sobald du dienst, und wenn du weiter an deinen Vorstellungen festhältst, dann wirst du zwangsläufig von Gott niedergestreckt werden, um nie wieder aufzustehen. Nimm die Gegenwart als Beispiel. Viele der Kundgebungen und Werke von heute sind mit der Bibel unvereinbar und auch mit dem früher von Gott verrichteten Werk unvereinbar, und wenn du nicht den Wunsch hast, zu gehorchen, kannst du jederzeit fallen. Wenn du in Übereinstimmung mit Gottes Willen dienen willst, musst du zuerst deine religiösen Vorstellungen fallen lassen und deine eigenen Ansichten berichtigen. Vieles von dem, was in der Zukunft gesagt wird, wird mit dem unvereinbar sein, was in der Vergangenheit gesagt wurde, und wenn dir der Wille zum Gehorsam jetzt fehlt, wirst du ausserstande sein, den Weg zu gehen, der vor dir liegt. Wenn sich eine von Gottes Arbeitsmethoden in dir verwurzelt hat und du sie nie loslässt, wird diese Methode deine religiöse Vorstellung werden. Wenn das, was Gott ist, sich in dir verwurzelt hat, dann hast du die Wahrheit gewonnen, und wenn die Worte und die Wahrheit von Gott dein Leben werden können, wirst du nicht länger Vorstellungen über Gott haben. Diejenigen, die ein wahres Wissen von Gott besitzen, werden keine Vorstellungen haben und sich nicht an Glaubenslehren halten.

 

Weck dich selbst auf, indem du dir die folgenden Fragen stellst:

 

  1. Beeinträchtigt das Wissen in deinem Innern deinen Dienst an Gott?
  2. Wie viele religiöse Praktiken gibt es in deinem täglichen Leben? Wenn du nur in der Lage bist,  den Anschein von Frömmigkeit zu vermitteln, bedeutet dies dann, dass dein Leben gewachsen und gereift ist?
  3. Bist du in der Lage, deine religiösen Vorstellungen loszulassen, wenn du Gottes Worte isst und trinkst?
  4. Wenn du betest, bist du dann in der Lage, religiöse Zeremonie wegzulassen?
  5. Bist du jemand, der für den Gebrauch Gottes geeignet ist?

Wie viel von deinem Wissen von Gott enthält religiöse Vorstellungen?


3. Oktober 2018
jom rewii - 24. Tischri 5779 - Das Wort Gottes | Die Kundgebungen Gottes an das gesamte Universum Die elfte Kundgebung

 

https://www.youtube.com/watch?v=xN73x3E0bI8

 

Jede Person der Menschheit sollte die Beobachtung Meines Geistes akzeptieren. Sie sollte jedes ihrer Worte und Taten genau untersuchen und darüber hinaus auf Meine erstaunlichen Taten blicken. Wie fühlt ihr euch zur Zeit der Ankunft des Königreiches auf Erden? Wenn Meine Söhne und Mein Volk zu Meinem Thron zurückströmen, beginne Ich offiziell mit dem Gericht vor dem grossen weissen Thron. Das bedeutet, wenn Ich Meine Arbeit auf Erden in Person beginne und das Zeitalter des Gerichts sich seinem Ende nähert, beginne Ich Meine Worte direkt an das ganze Universum zu richten und die Stimme Meines Geistes im gesamten Universum freizusetzen. Durch Meine Worte werde Ich alle Menschen und Dinge, inmitten allem was es im Himmel und auf Erden gibt, rein waschen, damit das Land nicht länger schmutzig und zügellos, sondern ein heiliges Königreich ist. Ich werde alle Dinge erneuern, so dass sie für Meine Verwendung zur Verfügung gestellt werden, dass sie den irdischen Atem nicht länger tragen werden und nicht länger mit dem Geruch des Bodens behaftet sind. Auf Erden hat der Mensch nach den Zielen und Ursprüngen Meiner Worte getastet und Meine Taten beobachtet. Dennoch hat nie jemand wirklich die Ursprünge Meiner Worte gekannt, und niemand hat jemals wirklich das Wunderbare in Meinen Taten wahrgenommen. Erst heute, wenn Ich selbst unter die Menschen komme und Meine Worte spreche, haben die Menschen ein wenig Wissen über Mich, entfernen den Platz für „Mich“ in ihren Gedanken, und schaffen stattdessen einen Platz für den praktischen Gott in ihrem Bewusstsein. Der Mensch hat Vorstellungen und ist voller Neugierde. Wer würde Gott nicht sehen wollen? Wer würde sich nicht wünschen, Gott zu begegnen? Das Einzige, das jedoch einen eindeutigen Platz im Herzen des Menschen besetzt, ist der Gott, von dem der Mensch denkt, dass Er vage und abstrakt ist. Wer würde dies erkennen, wenn Ich es ihnen nicht deutlich sagen würde? Wer würde wirklich glauben, dass Ich tatsächlich existiere? Mit absoluter Sicherheit und ohne den geringsten Zweifel? Es besteht ein gewaltiger Unterschied zwischen dem „Ich“ im Herzen des Menschen und dem „Ich“ der Realität, und niemand ist fähig, Vergleiche zwischen den Beiden zu ziehen. Wenn Ich nicht Fleisch geworden wäre, würde der Mensch Mich nie kennen. Und auch wenn er Mich kennen lernen würde, wäre dieses Wissen nicht immer noch eine Vorstellung? Ich laufe jeden Tag in dem unaufhörlichen Strom der Menschen, und Ich arbeite jeden Tag in jeder Person. Wenn der Mensch Mich wirklich sieht, wird er fähig sein, Mich in Meinen Worten zu kennen. Er wird die Mittel, durch die Ich spreche und auch Meine Absichten begreifen.

 

Was, unter allen Dingen wird nicht schweigen, wenn das Königreich offiziell auf Erden ankommt? Wer,  unter all den Menschen, hat keine Angst? Ich gehe durch die ganze Universum-Welt, und alles ist von Mir persönlich arrangiert. Wer weiss zu diesem Zeitpunkt nicht, dass Meine Taten wundervoll sind? Meine Hände halten alle Dinge, Ich bin aber auch über allen Dingen. Ist nicht heute Meine Menschwerdung und Meine persönliche Anwesenheit unter den Menschen die wahre Bedeutung Meiner Ergebenheit und Verborgenheit? Nach aussen hin beklatschen Mich viele Menschen als gut und preisen Mich als prächtig, aber, wer kennt Mich wirklich? Warum verlange Ich heute, dass ihr Mich kennt? Ist Mein Ziel nicht, den grossen, roten Drachen zu beschämen? Ich will den Menschen nicht zwingen Mich zu preisen, sondern will ihn dazu bringen Mich zu kennen. Dadurch wird er anfangen Mich zu lieben und Mich somit auch preisen. Eine solche Lobpreisung ist ihren Namen wert und ist nicht nur leeres Gerede. Nur eine derartige Lobpreisung kann Meinen Thron erreichen und in die Lüfte steigen. Weil der Mensch von Satan in Versuchung geführt und verdorben wurde, und sein Denken von Vorstellungen übermann worden ist, bin Ich Fleisch geworden um persönlich die ganze Menschheit zu erobern, um alle Vorstellungen des Menschen blosszulegen und das Denken des Menschen zu zerreissen. Das Ergebnis ist, dass der Mensch sich nicht länger vor Mir zu Schau stellt und er nicht mehr seine eigenen Vorstellungen einsetzt, wenn er Mir dient. Somit ist das „Ich“ in der Vorstellung des Menschen vollkommen verdrängt. Wenn das Königreich kommt, beginne Ich als allererstes diesen Abschnitt der Arbeit, und Ich vollbringe sie unter Meinem Volk. Als Mein Volk, die ihr im Land des grossen roten Drachens geboren wurdet – ihr habt sicherlich nicht nur ein wenig oder einen Teil des Giftes des grossen roten Drachens in euch. Deswegen ist dieser Abschnitt Meiner Arbeit in erster Linie auf euch konzentriert. Dies ist ein Aspekt der Bedeutung Meiner Menschwerdung in China. Die meisten Menschen sind unfähig, auch nur einen Bruchteil Meiner Worte zu verstehen, und wenn sie es tun, ist ihr Verständnis verschleiert und verwirrt. Dies ist einer der Wendepunkte der Methode, durch die Ich spreche. Wer könnte unter den Menschen gerettet werden, und nicht in den Hades geworfen werden, wenn alle Menschen imstande wären Meine Worte zu lesen und ihre Bedeutung zu verstehen? Wenn der Mensch Mich kennt und Mir gehorcht, wird es sein, dass Ich ausruhe, und es wird genau dann sein, wenn der Mensch imstande ist, die Bedeutung meiner Worte zu verstehen. Heute ist eure Gestalt zu klein, sie ist fast bemitleidenswert klein, sie ist es nicht einmal wert, aufgerichtet zu werden – ganz zu schweigen von eurem Wissen über Mich.

 

Obgleich Ich sagte, dass angefangen wurde die Engel auszusenden, um Meine Söhne und Mein Volk zu umsorgen, ist niemand fähig, die Bedeutung Meiner Worte zu verstehen. Wenn Ich persönlich unter die Menschen zu kommen, beginnen die Engel gleichzeitig die Arbeit der Umsorgung. Während der Zeit der Umsorgung durch die Engel erhalten alle Söhne und das gesamte Volk nicht nur Prüfungen und werden umsorgt, sondern sind auch imstande mit ihren eigenen Augen das Entstehen von Visionen aller möglichen Arten zu sehen.

 

Weil Ich direkt in der Göttlichkeit arbeite, betritt alles einen neuen Anfang. Diese Göttlichkeit arbeitet direkt und ist deswegen nicht im Mindesten von der Menschheit abhängig. Es erscheint den Menschen, als ob er frei und unter übernatürlichen Kräften arbeitet. Für Mich ist jedoch all dies normal (der Mensch glaubt es ist übernatürlich, weil er der Göttlichkeit nie direkt begegnet ist); sie besitzt keine der Vorstellungen des Menschen und ist unverdorben von der Bedeutung des Menschen.      Die Menschen werden dies nur sehen, wenn sie alle den richtigen Weg betreten. Weil jetzt der Beginn ist, hat der Mensch viele Mängel, wenn es zu seinem Eintritt kommt, und derartige Fehler und Unverständlichkeiten können kaum vermieden werden.

 

Heute, da Ich euch bis zu diesem Punkt geführt habe, habe Ich passende Vorbereitungen getroffen und habe Meine eigenen Ziele. Wenn Ich sie euch heute sagen würde, wärt ihr dann wirklich in der Lage, sie zu kennen? Ich bin mit den Gedanken des Menschen und den Wünschen in seinem Herzen sehr vertraut. Wer hat noch nie nach einem Ausweg für sich selbst gesucht? Wer hat nie an seine eigenen Erwartungen gedacht? Obwohl der Mensch einen reichen und prismatischen Verstand besitzt, wer hätte, den Zeitaltern folgend, voraussagen können, dass sich die Gegenwart so entwickeln würde? Ist dies wirklich die Frucht deiner eigenen persönlichen Anstrengungen? Ist dies die Entlohnung für deinen Fleiss? Ist dieses das schöne Bild, das dein Verstand plant? Wenn Ich nicht die ganze Menschheit führen würde, wer wäre imstande, sich von Meinen Regelungen zu trennen und einen anderen Ausweg zu finden? Sind es die Gedanken und Wünsche des Menschen, die ihn bis zum Heute gebracht haben? Viele Menschen leben ihr ganzes Leben lang, ohne dass ihre Wünsche erfüllt werden. Liegt das wirklich an einem Fehler in ihrem Denken? Das Leben vieler Menschen ist mit unerwartetem Glück und Zufriedenheit erfüllt. Ist dies wirklich, weil sie zu wenig erwarten? Wer, von der ganzen Menschheit, wird in den Augen des Allmächtigen nicht umsorgt? Wessen Geburt und Tod, kommt wegen seiner eigenen Wahl? Kontrolliert der Mensch sein eigenes Schicksal? Viele Menschen rufen nach dem Tod; er ist jedoch weit von ihnen entfernt. Viele Menschen wollen jene sein, die im Leben stark sind und sie fürchten den Tod. Ohne ihr Wissen kommt der Tag ihres Hinscheidens jedoch näher und stürzt sie in den Abgrund des Todes. Viele Menschen schauen mit tiefen Seufzern in den Himmel; viele Menschen verfallen in grosses, jammerndes Schluchzen; viele Menschen fallen inmitten der Prüfungen, und viele Menschen werden zu Gefangenen der Versuchung.

 

Obwohl Ich nicht persönlich erscheine und dem Menschen erlaube Mich klar zu sehen, fürchten sich viele Menschen davor Mein Gesicht zu sehen. Sie sind zutiefst beängstigt, dass Ich sie niederstrecken und auslöschen werde. Kennt der Mensch Mich wirklich, oder kennt er Mich nicht? Niemand kann dies sicher behaupten. Ist dem nicht so? Ihr fürchtet beide, Mich und Meine Züchtigung. Ihr steht aber auch auf und widersetzt euch Mir öffentlich und urteilt über Mich. Ist die nicht der Fall? Der Mensch hat Mich nie gekannt, weil er nie Mein Gesicht gesehen oder Meine Stimme gehört hat. Obwohl Ich im Herzen des Menschen bin, gibt es welche, in deren Herzen Ich nicht trüb und undeutlich bin? Gibt es welche, in deren Herzen Ich klar und deutlich bin? Ich will nicht, dass jene, die Mein Volk sind, Mich undeutlich und undurchsichtig sehen, und deswegen beginne Ich mit dieser grossen Arbeit.

 

Ich trete leise unter die Menschen und Ich gehe auch wieder leise. Hat Mich jemals irgendjemand gesehen? Ist die Sonne in der Lage, Mich aufgrund ihrer brennenden Flammen zu sehen? Ist der Mond in der Lage, Mich wegen seiner glänzenden Klarheit zu sehen? Können die Sterne Mich wegen ihrem Platz im Himmel sehen? Der Mensch ist sich nicht bewusst, wenn Ich komme, und alle Dinge verbleiben unwissend; und wenn ich wieder gehe, ist der Mensch immer noch ahnungslos. Wer kann Zeugnis für Mich ablegen? Könnte es die Lobpreisung der Menschen auf Erden sein? Könnten es die Lilien sein, die in der Wildnis blühen? Sind es die Vögel, die im Himmel fliegen? Sind es die brüllenden Löwen in den Bergen?

Niemand kann Mich vollständig bezeugen! 

Niemand kann die Arbeit vollbringen, die Ich tun werde!

Auch wenn sie diese Arbeit tun würden, was hätte sie für Auswirkungen? Ich beobachte jeden Tag jede Handlung von vielen Menschen, und Ich beobachte jeden Tag in den Herzen und Gedanken von vielen Menschen. Niemals ist jemand Meinem Urteil entkommen, und niemals hat sich jemand der Realität Meines Urteils entzogen. Ich stehe über den Himmeln und blicke in die Ferne: Unzählige Menschen sind von Mir niedergestreckt worden, es leben jedoch auch zahllose Menschen inmitten Meiner Gnade und liebevoller Güte. Lebt ihr nicht auch unter derartigen Umständen?

 

5. März 1992

 


1. Oktober 2018
jom scheni - 23. Tischri 5779 - Kundgebungen des Allmächtigen Gottes | Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst II Teil Sechs

 

Vergleich des heutigen Menschen mit Hiob

 

https://www.kingdomsalvation.org/de/videos/the-way-to-know-God-8.html?utm_source=Facebook_PicSee

 

Wenn Ich euch jetzt sage, dass Hiob ein lieblicher Mensch ist, so seid ihr vielleicht nicht in der Lage, die Bedeutung in diesen Worten zu würdigen und begreift vielleicht nicht den Gedanken dahinter, weshalb Ich von all diesen Dingen gesprochen habe; aber wartet bis zu dem Tag, an dem ihr Prüfungen erlebt, die genauso, wie jene Hiobs oder ähnlich sind, an dem ihr Unglück erleidet, an dem ihr persönlich Prüfungen erfahrt, die für euch von Gott angeordnet wurden, an dem du dein Alles gibst und Demütigung und Not ertragen musst, um über Satan zu siegen und für Gott unter Versuchungen Zeugnis abzulegen – dann wirst du in der Lage sein, die Bedeutung dieser Worte, die Ich spreche, zu würdigen. Zu diesem Zeitpunkt wirst du spüren, dass du Hiob weit unterlegen bist, du wirst spüren, wie lieblich Hiob ist und dass er der Nachahmung würdig ist. Wenn diese Zeit kommt, wirst du erkennen, wie wichtig jene von Hiob gesprochenen klassischen Worte für jemanden sind, der verderbt ist und der in diesen Zeiten lebt, und du wirst erkennen, wie schwer es für die Menschen von heute ist, das zu erreichen, was von Hiob erreicht wurde. Wenn du spürst, dass es schwierig ist, wirst du würdigen, wie beunruhigt und besorgt Gottes Herz ist; du wirst würdigen, wie hoch der von Gott bezahlte Preis ist, um solche Menschen zu gewinnen, und wie wertvoll das ist, was Gott für die Menschheit getan und aufgewandt hat. Nun, da ihr diese Worte gehört habt, habt ihr da ein genaues Verständnis und eine korrekte Einschätzung von Hiob? War Hiob in euren Augen ein wahrhaft vollkommener und aufrichtiger Mensch, der Gott fürchtete und das Böse mied? Ich glaube, dass die meisten Menschen dies bejahen werden. Denn die Tatsachen dessen, was Hiob darstellte und offenbarte, sind von keinem Menschen oder Satan widerlegbar. Sie sind der mächtigste Beweis für Hiobs Triumph über Satan. Dieser Beweis wurde in Hiob hervorgebracht und war das erste Zeugnis, das Gott empfing. Als Hiob also bei Satans Versuchungen triumphierte und für Gott Zeugnis ablegte, sah Gott Hoffnung in Hiob, und Sein Herz wurde in Hiob getröstet.
 
Seit der Schöpfung bis zu Hiob, war dies das erste Mal, dass Gott wirklich erfahren hatte, was Trost war und was es bedeutet, vom Menschen getröstet zu werden und es war das erste Mal, dass Er wahres Zeugnis, das für Ihn abgelegt wurde, gesehen und gewonnen hatte. Ich vertraue darauf, dass die meisten Menschen, nachdem sie von Hiobs Zeugnis und Berichten über die verschiedenen Aspekte Hiobs gehört haben, Pläne für den Weg haben, der vor ihnen liegt. So vertraue Ich auch darauf, dass die meisten Menschen, die voller Angst und Furcht sind, langsam anfangen werden, sich in Körper und Geist zu entspannen und anfangen werden, allmählich Erleichterung zu fühlen. …
 
Die unten aufgeführten Passagen sind ebenfalls Aufzeichnungen über Hiob. Lesen wir weiter.
4. Hiob hat durch Hörensagen von Gott erfahren
(Hiob 9,11) Siehe, er geht an mir vorüber ehe ich’s gewahr werde, und wandelt vorbei, ehe ich’s merke.
(Hiob 23,8-9) Aber ich gehe nun stracks vor mich, so ist er nicht da; gehe ich zurück, so spüre ich ihn nicht; ist er zur Linken, so schaue ich ihn nicht; verbirgt er sich zur Rechten, so sehe ich ihn nicht.
(Hiob 42,2-6) Ich erkenne, dass du alles vermagst, und nichts, das du dir vorgenommen    , ist dir zu schwer. „Wer ist der, der den Ratschluss verhüllt mit Unverstand?“ Darum bekenne ich, dass ich habe unweise geredet, was mir zu hoch ist und ich nicht verstehe. „So höre nun, lass mich reden; ich will dich fragen, lehre mich!“ Ich hatte von dir mit den Ohren gehört; aber nun hat dich mein Auge gesehen. Darum spreche ich mich schuldig und tue Busse in Staub und Asche.
 
Obwohl Gott sich Hiob nicht offenbart hat, glaubt Hiob an die Souveränität Gottes.
Was ist der Tenor dieser Worte? Hat jemand von euch erkannt, dass hier eine Tatsache vorliegt? Erstens, wie wusste Hiob, dass es einen Gott gibt? Und wie wusste er, dass die Himmel und die Erde und alle Dinge von Gott beherrscht werden? Es gibt eine Textstelle, die diese beiden Fragen beantwortet: Ich hatte von dir mit den Ohren gehört; aber nun hat dich mein Auge gesehen. Darum spreche ich mich schuldig und tue Busse in Staub und Asche (Hiob 42,5-6). Aus diesen Worten erfahren wir, dass Hiob, vielmehr als Gott mit eigenen Augen gesehen zu haben, von Gott aus Legenden erfahren hatte. Unter diesen Umständen begann er den Weg Gott zu folgen zu beschreiten, woraufhin er die Existenz Gottes in seinem Leben unter allen Dingen bestätigte. Es gibt eine unbestreitbare Tatsache – und welche ist das? Obwohl er imstande war den Weg der Gottesfurcht und der Meidung des Bösen zu beschreiten, hatte Hiob Gott nie gesehen. War er in diesem Sinne nicht genau so wie die heutigen Menschen? Hiob hatte Gott nie gesehen, was zur Folge hatte, dass obwohl er von Gott gehört hatte, er nicht wusste, wo Gott war oder wie Gott war oder was Gott tat, was subjektive Faktoren sind. Sachlich gesprochen, obwohl er Gott folgte, war Gott ihm nie erschienen oder hatte mit ihm gesprochen. Ist das nicht eine Tatsache? Obwohl Gott nicht mit Hiob gesprochen oder ihm irgendwelche Befehle erteilt hatte, hatte Hiob die Existenz Gottes erkannt und sah Seine Souveränität unter allen Dingen und in Legenden, in denen Hiob vom Hörensagen von Gott erfahren hatte, woraufhin er das Leben der Gottesfurcht und der Meidung des Bösen antrat. Das waren die Ursprünge und der Ablauf, nach denen Hiob Gott folgte. Aber ungeachtet dessen, wie er Gott fürchtete und das Böse mied, ganz gleich, wie er an seiner Integrität festhielt, Gott erschien ihm trotzdem niemals.
Lasst uns diesen Abschnitt lesen. Er sagte: „Siehe, er geht an mir vorüber ehe ich’s gewahr werde, und wandelt vorbei, ehe ich’s merke“ (Hiob 9,11).
Was diese Worte aussagen, ist, dass Hiob vielleicht Gott um sich gespürt hatte, oder auch nicht – aber er hatte Gott niemals sehen können. Es gab Zeiten, in denen er sich vorstellte, dass Gott an ihm vorbeiging oder handelte oder den Menschen führte, aber er hatte es nie gewusst. Gott kommt kann über den Menschen, wenn er es nicht erwartet. Der Mensch weiss nicht, wann Gott über ihn kommt, oder wo Er über ihn kommt, weil der Mensch Gott nicht sehen kann, und so bleibt Gott dem Menschen verborgen.
Hiobs Glaube an Gott wird nicht erschüttert, weil Gott ihm verborgen ist
In der folgenden Passage der Schrift sagt Hiob dann „Aber ich gehe nun stracks vor mich, so ist er nicht da; gehe ich zurück, so spüre ich ihn nicht; ist er zur Linken, so schaue ich ihn nicht; verbirgt er sich zur Rechten, so sehe ich ihn nicht“ (Hiob 23,8-9).
In dieser Aufzeichnung erfahren wir, dass Gott in Hiobs Erlebnissen ihm gänzlich verborgen war. Gott war ihm nicht offen erschienen, noch hatte Er offen irgendwelche Worte zu ihm gesprochen, dennoch war sich Hiob in seinem Herzen der Existenz Gottes sicher. Er hatte immer geglaubt, dass Gott vor ihm wandeln oder an seiner Seite handeln würde, und dass Er, obwohl er Gott nicht sehen konnte, Sich neben ihm befand und sein Alles lenkte. Hiob hatte Gott nie gesehen, aber er konnte seinem Glauben treu bleiben, was kein anderer Mensch tun konnte. Und warum konnte es keiner? Da Gott nicht mit Hiob sprach oder ihm erschien, hätte er, wenn er nicht wirklich geglaubt hätte, nicht weitergehen können, noch hätte er an dem Weg der Gottesfurcht und der Meidung des Bösen festhalten können. Ist das nicht war? Wie fühlst du dich, wenn du liest, wie Hiob diese Worte sagt? Hast du das Gefühl, dass Hiobs Perfektion und Aufrichtigkeit und seine Gerechtigkeit vor Gott wahr sind und keine Übertreibung seitens Gottes? Obwohl Gott Hiob genauso wie anderen Menschen, nicht erschien, um mit ihm zu sprechen, hielt Hiob immer noch an seiner Integrität fest. Er glaubte trotzdem an die Souveränität Gottes und brachte weiterhin häufig Brandopfer dar und betete vor Gott, wegen seiner Befürchtung, Gott zu beleidigen. In Hiobs Fähigkeit, Gott zu fürchten, ohne Gott gesehen zu haben, sehen wir, wie sehr er positive Dinge liebte und wie fest und wahrhaft sein Glaube war. Er leugnete nicht die Existenz Gottes, weil Gott vor ihm verborgen war, noch verlor er seinen Glauben und entsagte Gott, weil er Ihn noch nie gesehen hatte. Stattdessen hatte er inmitten Gottes verborgenem Werk alle Dinge zu beherrschen, die Existenz Gottes erkannt und fühlte die Souveränität und Kraft Gottes. Er gab nicht auf, aufrecht zu sein, weil Gott verborgen war, noch verliess er den Weg der Gottesfurcht und der Meidung des Bösen, weil Gott ihm nie erschienen war. Hiob hatte niemals von Gott verlangt, ihm offen zu erscheinen, um Sein Dasein zu beweisen, denn er hatte Gottes Souveränität unter allen Dingen, bereits gesehen, und er glaubte, dass er Segnungen und Gnaden erlangt hatte, die andere nicht erlangt hatten. Obwohl Gott ihm verborgen blieb, wurde Hiobs Glaube an Gott niemals erschüttert. So erntete er das, was kein anderer geerntet hatte: Gottes Zustimmung und Gottes Segen.
 
Hiob segnet den Namen Gottes und denkt nicht an Segen oder Unglück
Es gibt eine Tatsache, die niemals in den Geschichten Hiobs der Schrift erwähnt wird, die heute für uns im Mittelpunkt steht. Obwohl Hiob Gott nie gesehen oder die Worte Gottes jemals mit eigenen Ohren gehört hatte, hatte Gott einen Platz in Hiobs Herz. Und was war Hiobs Haltung gegenüber Gott? Sie war, wie schon vorher erwähnt, „der Name Jehovas sei gelobt“. Sein Segen von Gottes Namen war bedingungslos, uneingeschränkt und ohne Anlass. Wir sehen, dass Hiob Gott sein Herz gegeben hatte, es zuliess, dass es von Gott kontrolliert wurde; alles, was erdachte, alles, was er beschloss, und alles, was er in seinem Herzen plante, wurde für Gott offen gelegt und nicht vor Gott verschlossen. Sein Herz stand nicht im Widerspruch zu Gott, und er hatte Gott niemals gebeten, etwas für ihn zu tun oder ihm etwas zu geben, und er hegte keine extravaganten Wünsche, die er aus seiner Anbetung Gottes gewinnen würde. Hiob sprach nicht vom Handel mit Gott und stellte keine Anforderungen oder Ansprüche an Gott. Sein Lobpreis des Namens Gottes war wegen der grossen Kraft und Autorität Gottes in der Herrschaft über alle Dinge, und war nicht davon abhängig, ob er Segen erhielt oder von Unglück heimgesucht wurde. Er glaubte, dass Gottes Macht und Autorität sich nicht ändern werden, unabhängig davon, ob Gott die Menschen segnet oder ein Unglück über sie bringt, und somit, unabhängig von den Umständen eines Menschen, Gottes Name gelobt werden sollte. Dass der Mensch von Gott gesegnet wird, liegt an der Souveränität Gottes, und wenn dem Menschen Unglück widerfährt, so liegt es auch an Gottes Souveränität. Gottes Kraft und Autorität beherrschen und ordnen alles am Menschen; die Launen des menschlichen Glücks sind die Manifestation der Kraft und Autorität Gottes, und unabhängig vom Standpunkt eines Menschen, sollte Gottes Name gelobt werden. Dies ist, was Hiob während den Jahren seines Lebens erfuhr und kennen lernte. Alle Gedanken und Handlungen Hiobs erreichten Gottes Ohren und kamen vor Gott an und wurden von Gott als wichtig erachtet. Gott schätzte diese Erkenntnis von Hiob und schätzte an Hiob, ein solches Herz zu haben. Dieses Herz erwartete Gottes Gebot immer und überall, und ungeachtet der Zeit und des Ortes, begrüsste es was auch immer ihm widerfuhr. Hiob stellte keine Anforderungen an Gott. Was er von sich selbst verlangte, war, auf alle Anordnungen, die von Gott kamen, zu warten, sie zu akzeptieren, sich ihnen zu stellen und sie zu befolgen. Hiob glaubte, dies sei seine Pflicht, und es war genau das, was von Gott gewünscht war. Hiob hatte Gott nie gesehen, noch hörte er Ihn irgendwelche Worte sprechen, irgendwelche Befehle geben, ihm irgendwelche Lehren oder Anweisungen erteilen. In den heutigen Worten, für ihn, solch eine Erkenntnis und Haltung gegenüber Gott besitzen zu können, obwohl Gott ihm keine Erleuchtung, Führung oder Versorgung in Bezug auf die Wahrheit gegeben hatte – war dies kostbar, und dass er solche Dinge aufwies, war für Gott ausreichend und sein Zeugnis wurde von Gott gelobt und von Gott geschätzt. Hiob hatte Gott nie gesehen oder gehört, wie Gott ihm persönlich irgendwelche Lehren kundgab, aber für Gott waren sein Herz und er selbst, weitaus kostbarer als jene Menschen, die vor Gott nur fähig waren, tiefgründige Theorien von sich zu geben, die nur fähig waren, sich zu rühmen und vom Darbringen von Opfern zu sprechen, die aber niemals eine wahre Gotteskenntnis gehabt hatten und die Gott niemals wirklich gefürchtet hatten.
 
Denn Hiobs Herz war rein und nicht vor Gott verborgen, und seine Menschlichkeit war ehrlich und gutherzig, und er liebte die Gerechtigkeit und das Positive. Nur ein solcher Mensch, der ein solches Herz und solche eine Menschlichkeit besass, konnte dem Weg Gottes folgen und zu Gottesfurcht und Meidung des Bösen imstande sein. Solche ein Mensch konnte Gottes Souveränität sehen, Seine Autorität und Kraft sehen und konnte Gehorsam gegenüber Seiner Souveränität und Anordnungen  erreichen. Nur ein solcher Mensch konnte wirklich Gottes Namen loben. Das liegt daran, dass er nicht darauf schaute, ob Gott ihn segnen oder ein Unglück über ihn bringen würde, weil er wusste, dass alles durch Gottes Hand kontrolliert wird und dass sich Sorgen zu machen für den Menschen ein Zeichen von Torheit, Unwissenheit und Irrationalität ist, ein Zeichen des Zweifels an der Tatsache der Souveränität Gottes über alle Dinge, und keines der Gottesfurcht. Hiobs Wissen war genau das, was Gott wollte. Hatte Hiob also eine grössere theoretische Kenntnis von Gott als ihr? Weil Gottes Werk und Kundgebungen zu dieser Zeit nur wenige waren, war es keine einfache Sache, Gotteskenntnis zu erlangen. Eine solche Errungenschaft durch Hiob war eine beachtliche Leistung. Er hatte weder das Werk Gottes erfahren, noch jemals Gott sprechen hören oder das Antlitz Gottes gesehen. Dass er eine solche Haltung gegenüber Gott haben konnte, war ganz die Folge seiner Menschlichkeit und seines persönlichen Strebens, einer Menschlichkeit und einem Streben, das die Menschen heute nicht besitzen. So sagte Gott in jenem Zeitalter „Denn es ist seinesgleichen nicht im Lande, schlecht und recht“. In jenem Zeitalter hatte Gott bereits eine solche Einschätzung von ihm gemacht und war zu einer solchen Schlussfolgerung gekommen. Wie viel mehr wahr wäre es heute?
 
Obwohl Gott dem Menschen verborgen ist, reichen Seine Taten unter allen Dingen aus, um Ihn zu erkennen
Hiob hatte weder das Antlitz Gottes gesehen noch die von Gott gesprochenen Worte gehört, viel weniger hatte er persönlich das Werk Gottes erlebt, aber seine Gottesfurcht und sein Zeugnis während seiner Prüfungen werden von allen bezeugt und sie werden geliebt; man erfreut sich an ihnen und sie werden von Gott gelobt. Die Menschen beneiden und bewundern sie und darüber hinaus singen sie ihr Lob. Es war nichts Grossartiges oder Aussergewöhnliches an seinem Leben: Wie jeder gewöhnliche Mensch lebte er ein unscheinbares Leben, ging bei Sonnenaufgang zur Arbeit und bei Sonnenuntergang wieder nach Hause, um zu ruhen. Der Unterschied ist, dass er währen dieser unscheinbaren Jahrzehnte einen Einblick in den Weg Gottes gewann und die grosse Kraft und Souveränität Gottes erkannte und verstand, wie kein anderer es je zuvor getan hatte. Er war nicht klüger als jeder gewöhnliche Mensch, sein Leben war nicht besonders zäh, noch hatte er zudem sichtbare besondere Fähigkeiten. Was er allerdings besass, war eine Persönlichkeit, die ehrlich, gutherzig und aufrichtig war, eine Persönlichkeit, die Rechtschaffenheit und Gerechtigkeit liebte und positive Dinge liebte – nichts davon wird von den meisten gewöhnlichen Menschen besessen. Er unterschied zwischen Liebe und Hass, hatte einen Sinn für Gerechtigkeit, war unnachgiebig und beharrlich und war gewissenhaft in seinen Gedanken, und so sah er in seiner unscheinbaren Zeit auf Erden all die aussergewöhnlichen Dinge, die Gott getan hatte, und sah die Grösse, Heiligkeit und Gerechtigkeit Gottes, er sah Gottes Sorge, Güte und Schutz für den Menschen und sah die Ehrenhaftigkeit und Autorität des allwaltenden Gottes.
Der erste Grund, warum Hiob in der Lage war, diese Dinge zu erlangen, die jenseits eines jeden normalen Menschen lagen, war, dass er ein reines Herz hatte und sein Herz Gott gehörte und vom Schöpfer geführt wurde.
Der zweite Grund war sein Bestreben: Sein Streben danach untadelig und perfekt zu sein, und jemand zu sein, der dem Willen des Himmels entsprach, der von Gott geliebt wurde und das Böse mied. Hiob besass und verfolgte diese Dinge, während er nicht in der Lage war, Gott zu sehen oder die Worte Gottes zu hören. Obwohl er Gott nie gesehen hatte, hatte er die Mittel kennen gelernt, mit denen Gott über alle Dinge herrschte und verstand die Weisheit, mit der Gott darin vorgeht. Obwohl er die von Gott gesprochenen Worte nie gehört hatte, wusste Hiob, dass die Handlungen des Belohnens der Menschen und des Nehmens von den Menschen, alle von Gott rühren. Obwohl die Jahre seines Lebens nicht anders waren als die eines jeden gewöhnlichen Menschen, erlaubte er es der Unscheinbarkeit seines Lebens nicht, seine Erkenntnis über die Souveränität Gottes über alle Dinge zu beeinflussen oder sein Befolgen des Weges der Gottesfurcht und der Meidung des Bösen zu beeinträchtigen. In seinen Augen waren die Gesetze aller Dinge gefüllt von Gottes Taten, und Gottes Souveränität konnte in jedem Lebensbereich eines Menschen gesehen werden. Er hatte Gott nicht gesehen, aber er konnte erkennen, dass Gottes Taten überall sind, und während seiner unscheinbaren Zeit auf Erden, konnte er an allen Ecken seines Lebens die aussergewöhnlichen und wundersamen Taten Gottes sehen und konnte die wunderbaren Anordnungen Gottes sehen. Die Verborgenheit und das Schweigen Gottes behinderte Hiobs Erkenntnis der Taten Gottes nicht, noch beeinträchtigten sie seine Kenntnis von Gottes Souveränität über alle Dinge.
 
Sein Leben war während seines alltäglichen Lebens die Verwirklichung der Souveränität und Anordnungen Gottes, der inmitten von allen Dingen verborgen ist. In seinem alltäglichen Leben hörte und verstand er auch die Stimme von Gottes Herz und die Worte Gottes, der unter allen Dingen schweigt und dennoch die Stimme Seines Herzens und Seine Worte dadurch ausdrückt, dass Er die Gesetze aller Dinge steuert. Ihr seht also, wenn die Menschen die gleiche Menschlichkeit und Bestrebung wie Hiob haben, dass sie dieselbe Verwirklichung und Erkenntnis wie Hiob erlangen und dasselbe Verständnis und dieselbe Kenntnis über Gottes Souveränität über alle Dinge wie Hiob erlangen können.
 
Gott war Hiob nicht erschienen oder hatte mit ihm gesprochen, aber Hiob konnte vollkommen und aufrecht sein und Gott fürchten und das Böse meiden. Mit anderen Worten: Ohne dass Gott dem Menschen erschienen ist oder mit ihm gesprochen hat, sind Gottes Taten unter allen Dingen und Seine Souveränität über alle Dinge hinreichend für den Menschen, um sich Gottes Existenz, Kraft und Autorität bewusst zu werden, und Gottes Kraft und Autorität genügen, um diesen Menschen den Weg der Gottesfurcht und der Meidung des Bösen befolgen zu lassen. Da ein gewöhnlicher Mensch wie Hiob in der Lage war, Gottesfurcht zu erlangen und das Böse zu meiden, so sollte auch jeder gewöhnliche Mensch, der Gott folgt, in der Lage dazu sein. Obwohl diese Worte wie logische Schlussfolgerungen klingen mögen, stehen sie nicht im Widerspruch mit den Gesetzen der Dinge. Doch die Tatsachen haben nicht den Erwartungen entsprochen: Gottesfurcht und die Meidung des Bösen scheinen ausschliesslich der Bereich Hiobs, und allein Hiobs, zu sein. Beim Erwähnen von „Gottesfurcht und Böses meiden“, denken die Menschen, dass dies nur von Hiob getan werden sollte, als sei der Weg der Gottesfurcht und der Meidung des Bösen mit dem Namen Hiob markiert worden und stünde nicht im Zusammenhang mit anderen. Der Grund dafür ist klar:
Weil nur Hiob eine ehrliche, gutherzige und aufrichtige Persönlichkeit besass und Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit und positive Dinge liebte, so konnte nur Hiob dem Weg der Gottesfurcht und der Meidung des Bösen folgen.
Ihr müsst alle die Andeutung hier verstanden haben – diese ist, weil niemand eine ehrliche, gutherzige und aufrichtige Menschlichkeit besitzt und die Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit und das Positive liebt, kann niemand Gott fürchten und Böses meiden, und so können sie niemals Gottes Freude erlangen oder inmitten Seiner Prüfungen standhalten. Das bedeutet auch, dass alle Menschen, mit Ausnahme von Hiob, immer noch von Satan gefesselt und versucht werden. Sie werden alle von ihm bezichtigt, angegriffen und misshandelt, und sie sind diejenigen, die Satan zu verschlingen versucht, und sie sind alle ohne Freiheit, Gefangene, die von Satan gefangen genommen worden sind.
 
Wenn das Herz des Menschen Gott gegenüber feindselig ist, wie kann er dann Gott fürchten und das Böse meiden
Da die Menschen von heute nicht dieselbe Menschlichkeit wie Hiob haben, was ist mit der Wesenheit ihrer Natur und ihrer Haltung gegenüber Gott? Fürchten sie Gott? Meiden sie das Böse? Diejenigen, die Gott nicht fürchten oder das Böse meiden, können nur mit drei Worten zusammengefasst werden: Die Feinde Gottes. Ihr sagt diese drei Worte oft, aber ihr habt nie ihre wirkliche Bedeutung gekannt.
Den Worten „die Feinde Gottes“ wohnt eine Wesenheit inne: Sie sagen nicht, dass Gott den Menschen als den Feind ansieht, sondern, dass der Mensch Gott als den Feind ansieht.
Erstens, wenn die Menschen anfangen, an Gott zu glauben, wer hat dann keine eigenen Ziele, Beweggründe und Ambitionen? Obwohl ein Teil von ihnen an die Existenz Gottes glaubt und die Existenz Gottes gesehen hat, enthält ihr Glaube an Gott immer noch diese Beweggründe, und ihr ultimatives Ziel im Glauben an Gott ist Seinen Segen und die Dinge, die sie wollen, zu erlangen. In den Lebenserfahrungen der Menschen denken sie sich oft, ich habe meine Familie und meine Karriere für Gott aufgegeben und was hat Er mir gegeben? Ich muss es zusammenrechnen und bestätigen – habe ich in letzter Zeit irgendwelche Segnungen erhalten? Ich habe eine Menge während dieser Zeit gegeben, ich bin gelaufen und gelaufen, und habe viel gelitten – hat Gott mir im Gegenzug irgendwelche Versprechungen gegeben? Hat Er Sich an meine guten Taten erinnert? Was wird mein Ende sein? Kann ich Gottes Segen empfangen? … Jeder Mensch macht ständig und oft solche Berechnungen in seinem Herzen, und stellt Forderungen an Gott, die ihre Beweggründe und Ambitionen und ihren Handel beinhalten. Das heisst, in seinem Herzen stellt der Mensch Gott ständig auf die Probe, indem er ständig Pläne in Bezug auf Gott schmiedet und ständig die Angelegenheit seines Endes mit Gott diskutiert und versucht, Gott eine Aussage abzugewinnen, um zu sehen, ob Gott ihm das geben kann, was er will oder nicht. Zeitgleich damit Gott zu folgen, behandelt der Mensch Gott nicht wie Gott. Er hat immer versucht, mit Gott Geschäfte zu machen, unablässig Forderungen an Ihn gestellt und Ihn sogar mit jedem Schritt gedrängt, indem er versucht die ganze Hand zu nehmen, nachdem ihm der kleine Finger gegeben worden war. Gleichzeitig mit dem Versuch, mit Gott Geschäfte zu machen, streitet der Mensch auch mit Ihm. Es gibt sogar Menschen, die, wenn ihnen Prüfungen widerfahren oder sie sich in gewissen Situationen wieder finden, oft schwach, passiv und nachlässig in ihrer Arbeit und voller Beschwerden über Gott sind. Als er zuerst anfing an Gott zu glauben, hat der Mensch Gott als Füllhorn betrachtet, als ein Schweizer Armeemesser, und er hat sich selbst als den grössten Kreditor Gottes erachtet, als wäre zu versuchen von Gott Segnungen und Versprechungen zu bekommen, sein angeborenes Recht und Pflicht, wobei es Gottes Verantwortung ist, den Menschen zu beschützen und zu umsorgen und ihn zu versorgen. Das ist das grundlegende Verständnis des „Glaubens an Gott“ all jener, die an Gott glauben, und ihr tiefstes Verständnis des Begriffs des Glaubens an Gott. Von der Wesenheit der menschlichen Natur zu seiner subjektiven Bestrebung gibt es nichts, was mit Gottesfurcht zusammenhängt. Das Ziel des Menschen an Gott zu glauben, könnte unmöglich etwas mit der Anbetung Gottes zu tun haben. Das heisst, der Mensch hat niemals erwogen oder verstanden, dass der Glaube an Gott verlangt Gott zu fürchten und Gott anzubeten. Angesichts solcher Umstände ist die Wesenheit des Menschen offensichtlich. Und was ist diese Wesenheit? Sie ist, dass das Herz des Menschen boshaft ist. Es hegt Verrat und Täuschung. Es liebt Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit nicht oder das, was positiv ist und es ist verächtlich und gierig. Das Herz könnte vor Gott nicht noch verschlossener sein; er hat es Gott gar nicht gegeben. Gott hat noch nie das wahre Herz des Menschen gesehen, noch wurde Er jemals vom Menschen verehrt. Ungeachtet dessen, wie gross der Preis ist, den Gott bezahlt oder wie viel Werk Er verrichtet oder wie viel Er dem Menschen gibt, bleibt der Mensch dem gegenüber blind und völlig gleichgültig. Der Mensch hat sein Herz Gott nie gegeben; er will sich nur selbst um sein Herz kümmern, um seine eigenen Entscheidungen zu treffen – der Subtext davon ist, dass der Mensch nicht dem Weg der Gottesfurcht und der Meidung des Bösen folgen will oder die Souveränität und Anordnungen Gottes befolgen will, noch will er Gott als Gott anbeten. So ist der heutige Zustand des Menschen.
 

Jetzt wollen wir noch einmal auf Hiob schauen. Hat er zunächst einmal ein Geschäft mit Gott gemacht? Hatte er irgendwelche Hintergedanken, als er sich fest an den Weg der Gottesfurcht und der Meidung des Bösen hielt? Sprach Gott damals zu irgendjemandem über das bevorstehende Ende? Zu jener Zeit hatte Gott niemand ein Versprechen über das Ende gemacht, und vor diesem Hintergrund war Hiob in der Lage, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden. Können die Menschen von heute dem Vergleich mit Hiob standhalten? Es gibt zuviel Disparität, sie sind auf einem anderen Niveau. Obwohl Hiob nicht viel Gotteskenntnis hatte, hatte er sein Herz Gott gegeben und es gehörte Gott. Er machte nie ein Geschäft mit Gott und hatte keine extravaganten Wünsche oder Forderungen an Gott. Stattdessen glaubte er an „Jehova hat’s gegeben, Jehova hat’s genommen“. Das war das, was er dadurch, dass er sich an den wahren Weg der Gottesfurcht und der Meidung des Bösen während seiner vielen Lebensjahre gehalten hatte, gesehen und davon erhalten hatte. Ebenso hatte er auch das Ergebnis von „Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen?“ erlangt. Diese beiden Sätze waren das, was er als Ergebnis seiner Haltung des Gehorsams gegenüber Gott während seiner Lebenserfahrungen gesehen und kennen gelernt hatte, und sie waren auch seine mächtigsten Waffen, mit denen er bei Satans Versuchungen triumphierte, und das Fundament seiner Standhaftigkeit im Zeugnis für Gott. Seht ihr Hiob an diesem Punkt, als einen lieblichen Menschen? Hofft ihr, solch ein Mensch zu sein? Habt ihr Angst, euch den Versuchungen Satans zu unterziehen? Entschliesst ihr euch, für Gott zu beten, um euch den gleichen Prüfungen wie Hiob zu unterwerfen? Ohne Zweifel würden die meisten Menschen es nicht wagen, für solche Dinge zu beten. Es ist also offensichtlich, dass euer Glaube erbärmlich klein ist; verglichen mit Hiob, ist euer Glaube einfach nicht erwähnenswert. Ihr seid die Feinde Gottes, ihr fürchtet Gott nicht, ihr seid unfähig, in eurem Zeugnis für Gott standzuhalten und nicht in der Lage, über die Angriffe, Bezichtigungen und Versuchungen Satans zu triumphieren. Was berechtigt euch, die Versprechungen Gottes zu empfangen? Da ihr Hiobs Geschichte gehört habt, und Gottes Absicht darin verstanden habt, den Menschen zu retten und die Bedeutung der Errettung des Menschen, habt ihr nun den Glauben, um dieselben Prüfungen wie Hiob anzunehmen? Solltet ihr nicht ein klein wenig Entschlossenheit haben, sodass es euch möglich ist, dem Weg der Gottesfurcht und der Meidung des Bösen zu folgen?


28. September 2018
jom schischi - 27. Elul 5779 - Das Wort Gottes | Diejenigen die mit Christus unvereinbar sind, sind mit Sicherheit Gegner von Gott

 

https://www.youtube.com/watch?v=JrJTvdJo1-I

 

Alle Menschen wollen das wahre Antlitz Jesu sehen und haben den Wunsch, mit Ihm zu sein. Ich glaube, dass kein einziger der Brüder und Schwestern sagen würde, dass er ungern mit Jesus sein oder Ihn sehen will. Bevor ihr Jesus gesehen habt, das heisst, bevor ihr den fleischgewordenen Gott gesehen habt, werdet ihr viele Vorstellungen haben, wie zum Beispiel über die Erscheinung Jesu, Seine Sprechweise, Seine Lebensweise usw. Wenn ihr Ihn jedoch wirklich seht, werden sich eure Gedanken schnell ändern. Warum ist dem so? Wollt ihr es wissen? Während das Denken des Menschen nicht übersehen werden kann, ist es viel unerträglicher für den Menschen, die Wesen Christi zu verändern. Ihr betrachtet Christus als unsterblich, einen Weisen, aber keiner betrachtet Christus als einen Sterblichen mit göttlichem Wesen. Deswegen sind viele von denen, die sich Tag und Nacht danach sehnen, Gott zu sehen, eigentlich Feinde von Gott und mit Gott unvereinbar. Ist dies nicht unrecht von Seiten des Menschen? Sogar jetzt denkt ihr immer noch, dass euer Glaube und eure Treue so sind, dass ihr es verdient, das Antlitz Christi zu sehen. Ich ermahne euch aber, euch mit greifbaren Dingen auszustatten! Denn in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft haben viele versagt, die in Kontakt mit Christus gekommen sind; sie alle spielen die Rolle der Pharisäer. Was ist der Grund für euer Versagen? Gerade weil Er in euren Vorstellungen ein erhabener, bewundernswerter Gott ist, ist das so. Die Wahrheit ist aber nicht so, wie sie sich der Mensch wünscht. Nicht nur, dass Christus nicht erhaben ist, sondern Er ist besonders unbedeutend; Er ist nicht nur ein Mensch, sondern ein gewöhnlicher Mensch. Er kann weder zum Himmel aufsteigen, noch kann Er Sich frei auf Erden bewegen. Die Menschen behandeln Ihn somit wie einen gewöhnlichen Menschen; sie machen in Seiner Gegenwart, was sie wollen und sprechen gedankenlose Worte zu Ihm, während sie immer noch auf das Kommen des „wahren Christus“ warten. Ihr betrachtet den Christus, der bereits gekommen ist, als einen gewöhnlichen Menschen und Sein Wort als das eines gewöhnlichen Menschen. Deswegen habt ihr von Christus nichts empfangen und stattdessen habt ihr eure Hässlichkeit im Licht total enthüllt. Vor dem Kontakt mit Christus glaubst du vielleicht, dass deine Disposition komplett verwandelt wurde. Du magst glauben, dass du ein treuer Anhänger Christi bist und du magst glauben, dass du es am meisten verdienst, den Segen von Christus zu erhalten. Da du auf vielen Strassen gereist bis, viel Arbeit geleistet hast und so viele Früchte hervorgebracht hast,  musst du also eine Person sein, die am Schluss die Krone erhält.

Es gibt jedoch eine Wahrheit die du nicht kennst: Die verderbte Disposition, die Aufsässigkeit und der Widerstand des Menschen werden enthüllt, wenn er Christus sieht.

 

Die Rebellion und die Aufsässigkeit, die bei einer derartigen Gelegenheit enthüllt werden, sind absoluter und vollständiger, als bei jeglicher anderer. Weil Christus der Menschensohn ist und gewöhnliche Menschlichkeit besitzt, ehrt und respektiert Ihn der Mensch nicht. Weil Gott im Fleisch lebt, wird die Aufsässigkeit des Menschen gründlich und anschaulich ans Licht gebracht. So sage Ich, dass das Kommen Christi die ganze Aufsässigkeit der Menschheit zutage gebracht und die Natur der Menschen deutlich hervorgehoben hat. Man nennt dies „Den Tiger den Berg herab locken“  oder „den Wolf aus der Höhle locken“.

 

Kannst du sagen, dass du Gott treu bist?

Kannst du sagen, dass du Gott absoluten Gehorsam zeigst?

Kannst du sagen, dass du nicht aufsässig bist?

 

Manche werden sagen: Jedes Mal wenn Gott meine Umgebung schafft, gehorche ich immer und beschwere mich nie. Darüber hinaus habe ich keine Vorstellung von Gott. Manche werden sagen: All die Arbeit, die Gott mir auferlegt, mache ich nach besten Kräften, und bin nie nachlässig. Dann frage Ich euch: Könnt ihr mit Christus vereinbar sein, wenn ihr neben Ihm lebt? Und wie lange werdet ihr mit Ihm vereinbar sein? Einen Tag? Zwei Tage? Eine Stunde? Zwei Stunden? Euer Glaube ist in der Tat lobenswert, ihr habt aber nicht viel Standhaftigkeit. Wenn du wirklich mit Christus lebst, werden deine Selbstgerechtigkeit und Selbstgefälligkeit langsam durch deine Worte und Taten aufgedeckt, und so werden deine übertriebenen Wünsche, dein Ungehorsam und deine Unzufriedenheit spontan offenbart werden. Schliesslich wird dein Hochmut immer grösser werden und wenn du mit Christus so unvereinbar wirst wie das Wasser mit dem Feuer, dann wird deine Natur vollständig offen gelegt sein. Zu diesem Zeitpunkt können deine Vorstellungen nicht länger verschleiert werden. Auch deine Beschwerden werden spontan zum Ausdruck gebracht werden und deine abscheuliche Menschlichkeit wird vollständig offen gelegt werden. Du streitest aber weiterhin deine eigene Aufsässigkeit ab. Und du glaubst, dass ein Christus, wie dieser, nicht leicht zu akzeptieren ist, dass Er überaus streng mit dem Menschen ist und dass du dich total unterwerfen würdest, wenn Er ein anderer liebenswürdigerer Christus wäre. Ihr glaubt, dass es einen Grund für eure Aufsässigkeit gibt, dass ihr nur gegen Ihn rebelliert, wenn Christus euch zu einem gewissen Punkt getrieben hat. Ihr habt niemals erkannt, dass ihr Christus nicht als Gott betrachtet, noch habt ihr die Absicht, Ihm zu gehorchen. Du bestehst vielmehr hartnäckig darauf, dass Christus Seine Arbeit nach deinem Sinn macht, und wenn nicht jede Arbeit so von Ihm gemacht wird, glaubst du, dass Er nicht Gott, sondern ein Mensch ist.

 

Gibt es nicht viele unter euch, die mit Ihm auf diese Art gefochten haben? An wen glaubt ihr? Und wie sucht ihr? Ihr wollt immer Christus sehen, aber Ich ermahne euch, euch nicht so zu erhöhen; jeder kann Christus sehen, aber Ich sage, dass keiner geeignet ist, Christus zu sehen. Weil die Natur des Menschen mit Bösem, Hochmut und Aufsässigkeit erfüllt ist, wird deine Natur dich ruinieren und zum Tode verdammen, wenn du Christus siehst. Dein Umgang mit einem Bruder (oder mit einer Schwester) mag nicht viel über dich aussagen, es ist aber nicht so einfach, wenn du mit Christus verkehrst. Zu jeder Zeit können deine Vorstellungen Wurzeln schlagen, dein Hochmut aufkeimen und deine Aufsässigkeit Früchte tragen. Wie kannst du mit einer solchen Menschlichkeit geeignet sein, mit Christus zu verkehren? Bist du wirklich imstande, Ihn jeden Moment jeden Tages als Gott zu behandeln? Wirst du wirklich die Realität des Gehorsams gegenüber Gott haben? Ihr betet den erhabenen Gott in euren Herzen als Jehova an, betrachtet aber den sichtbaren Christus als einen Menschen. Euer Verstand ist zu minderwertig und eure Menschlichkeit zu gering! Ihr seid ausserstande, Christus für immer als Gott zu betrachten; vielmehr zieht ihr Ihn einfach herüber und betet Ihn als Gott an, wenn euch danach ist. Deswegen sage Ich, dass ihr keine Gottesgläubigen seid, sondern Komplizen derer, die gegen Christus kämpfen. Sogar Menschen, die anderen gegenüber Güte zeigen, werden belohnt. Christus jedoch, der derartige Arbeit unter euch leistet, wird vom Menschen weder geliebt noch belohnt; Er erhält auch nicht den Gehorsam des Menschen. Ist das nicht sehr traurig? Es kann sein, dass du in all deinen Jahren des Glaubens an Gott nie jemanden verflucht hast oder eine schlechte Tat begangen hast. In deinem Umgang mit Christus jedoch kannst du nicht die Wahrheit sprechen, wahrheitsgemäss handeln oder dem Wort Christi gehorchen. Dann sage Ich, dass du der Hinterhältigste und Finsterste in der Welt bist. Wenn du zu deinen Verwandten und Freunden, zu deiner Ehefrau (oder deinem Ehemann), zu deinen Söhnen, Töchtern und Eltern ausgesprochen höflich und treu bist, und nie andere ausnutzt, kannst du dennoch nicht mit Christus vereinbar und in Frieden sein. Auch wenn du alles, was du hast, erhaben deinen Nachbarn schenkst, oder dich gut um deinen Vater, deine Mutter und deinen Haushalt gekümmert hast, dann sage Ich trotzdem, dass du boshaft und auch durchtrieben bist. Denk nicht, dass du mit Christus vereinbar bist, wenn du mit Menschen vereinbar bist oder ein paar gute Taten vollbringst. Glaubst du, dass deine Güte den Segen des Himmels stehlen kann? Denkst du, dass gute Taten ein Ersatz für deinen Gehorsam sind? Keiner von euch kann Umgang und Beschneidung akzeptieren und alle finden es schwierig, die gewöhnliche Menschlichkeit Christi zu akzeptieren. Dennoch macht ihr immer Gehorsam gegenüber Gott geltend. Ein Glaube wie eurer wird eine passende Vergeltung herbeiführen. Hört auf, euch fantasievollen Illusionen hinzugeben, denn eure Statur ist zu klein, sodass ihr es nicht einmal wert seid, Ihn zu sehen. Wenn du deine Aufsässigkeit komplett abgelegt hast und in Frieden mit Christus sein kannst, dann wird Gott dir von Selbst erscheinen. Wenn du Gott sehen willst, ohne dich Beschneidung und Urteil unterzogen zu haben, wirst du bestimmt ein Gegner Gottes werden und der Zerstörung ausgesetzt. Die natur des Menschen ist Gott gegenüber grundsätzlich feindlich, weil alle Menschen von Grund auf von Satan verdorben worden sind. Es kann nichts Gutes dabei herauskommen, wenn ein verderbter Mensch mit Gott verkehren will. Alle Handlungen und Worte des Menschen werden mit Sicherheit seine Verderbtheit aufdecken und wenn er mit Gott verkehrt, wird seine Aufsässigkeit in allen Aspekten aufgedeckt werden. Der Mensch setzt sich dann unwissentlich Christus entgegen, betrügt Christus und weist Christus zurück. Dann wird der Mensch in einem noch gefährlicheren Zustand sein. Sollte dies weitergehen, wird er der Strafe unterliegen. Manche mögen glauben, dass es, wenn ein Umgang mit Gott so gefährlich ist, klug wäre, einen grossen Bogen um Gott zu machen. Was können solche Menschen dann empfangen? Können sie Gott treu sein? In der Tat ist ein Umgang mit Gott sehr schwierig. Dem ist aber ausschliesslich so, weil der Mensch verdorben ist und nicht, weil Gott nicht mit dem Menschen verkehren kann.

 

Es wäre das Beste für euch, wenn ihr mehr Mühe für die Wahrheit aufbrächtet, das Selbst zu kennen.

 

Warum habt ihr bei Gott keine Gunst gefunden?

Warum ist eure Disposition für Ihn abscheulich?

Warum sind eure Wort für Ihn abstossend?                    

 

Ihr lobt euch selbst wegen eurer kleinen Treue und wollt für euer kleines Opfer belohnt werden. Ihr schaut auf andere herab, wenn ihr etwas Gehorsam zeigt, und werdet Gott gegenüber verächtlich, sobald ihr ein paar unbedeutende Arbeiten verrichtet. Ihr wünscht euch Reichtümer, Geschenke und Komplimente, weil ihr Gott empfangt. Eure Herzen tun weh, wenn ihr ein oder zwei Münzen gebt. Wenn ihr zehn gebt, wollt ihr Segnungen und von anderen hervorgehoben werden. Es ist wirklich beleidigend, von einer Menschlichkeit wie eurer zu reden oder zu hören. Was ist lebenswert an euren Worten und Taten? Diejenigen, die ihre Pflicht erfüllen, und jene, die es nicht tun; diejenigen die führen und jene, die folgen; diejenigen, die Gott empfangen und jene, die es nicht tun; diejenigen, die geben und jene, die es nicht tun; diejenigen, die predigen und diejenigen, die das Wort empfangen, usw. Alle diese Menschen loben sich selbst. Findet ihr dies nicht lachhaft? Sicherlich wisst ihr, dass ihr an Gott glaubt, und doch könnt ihr mit Gott nicht vereinbar sein. Sicherlich wisst ihr, dass ihr unwürdig seid, und dennoch bleibt ihr überheblich. Habt ihr nicht das Gefühl, dass euer Verstand so geworden ist, dass ihr keine Selbstkontrolle mehr habt? Wie könnt ihr mit einem solchen Verstand für einen Umgang mit Gott geeignet sein? Habt ihr nun nicht um euch selbst Angst? Eure Disposition ist bereits so geworden, dass ihr mit Gott nicht vereinbar sein könnt. Ist euer Glaube nicht grotesk? Ist euer Glaube nicht absurd?

 

Wie wirst du mit deiner Zukunft umgehen?


27. September 2018
jom chamischi - 26. Elul 5779 - Botschaft an die Schweiz

 

Schabat - 11. Cheschwan 5776 - JAHWEH will alles in allen werden

 

"... Gott weiß alles. Das ist wahr. Er lässt nur ein Gebiet unberührt - den freien Willen des Menschen. 

Wir sind Seine Kinder und nicht das Ergebnis einer erdgeschichtlichen Katastrophe, eines Unfalls oder der Evolution. 

Wir sind nicht Tiere mit einem höheren Verstand. Wir haben einen Vater und Seine Kinder ähneln ihm. So wie Er können Sie sich frei entscheiden. 
Wenn wir unseren Willen brechen und uns selbst vor unserem 
Vater demütigen, wird Er Seine Absicht ändern. 

Er würde sogar Seine Pläne, uns zu strafen, vergessen, weil wir uns als Seine wahrhaften Söhne und Töchter erwiesen haben. 

Es bricht Gottes Herz, wenn sich ein Mensch vor Ihm demütigt. Um wie viel mehr, wenn eine ganze Nation sich demütigt. 

Es MUSS DANN Gott gereuen, wegen unserer Entscheidung. 

»Es gereut Gott« bedeutet, Er muss sich von Seinen Plänen zurückziehen. 

»Und mein Volk, über dem mein Name ausgerufen ist, demütigt sich, und sie beten und suchen mein Angesicht und kehren um von 
ihren bösen Wegen, dann werde ich vom Himmel her hören und 
ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen.« (2.Chronik 7:14) 
... " 

(Zitat aus dem Buch: 
"Vom Fluch zum Segen - Der Weg zurück zu Gott")

 

 
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