DE | EN
Alle Tagebucheinträge

Tagebuch


20. Juli 2016
jom rewii - 14. Tammus 5776 - das Mass unserer Gaben

"Und man erscheine nicht leer zum Angesicht von JAHWEH: Jeder nach der Gabe seiner Kraft; nach dem Segen von JAHWEH deines Gottes, den ER dir gegeben hat." (5. Mose 16,16b+17, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

ולא יראה את-פני יהוה ריקם איש כמתנת ידו כברכת יהוה אלהיך אשר נתן-לך

welo yeraeh et-pnei YAHWEH reikam isch kematnat yado kewircat YAHWEH eloheicha ascher natan-lach

 

Dieser Text könnte aus der Bergpredigt von Jeschua HaMaschiach stammen. JAHWEH will alles von uns, was ER uns gegeben hat. Ja, ER will uns sogar selber haben, mit allem was wir sind und was wir haben. Das ist jedenfalls meine Haltung, wie ich sie in einem Tischgebet ausdrücke: "Alle unsre Gaben, was wir sind und was wir haben, kommen GOTT von Dir, Dank sei Dir dafür."

 

Im Textzusammenhang geht es um die 3 Wallfahrtsfeste, zu denen die männlichen Juden ab 12 Jahren nach Jerusalem pilgern sollen. Sukkot ist das letzte dieser Feste, das noch keine christliche Entsprechung hat. Als reinkarnierter Jeschua HaMaschiach glaube ich, Jehoschua, dass mir diese Ehre zufallen wird. Der Zeitpunkt ist allerdings völlig offen, weiss mich aber getrost an Seiner Hand:

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste, was du dir vorstellen kannst, nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“

Das ist übrigens eine Einladung an alle Menschen, die den Schritt in die neue Welt wagen wollen.


17. Juli 2016
jom rischon - 11. Tammus 5776 - JAHWEH, Du meine Kraft!

"JAHWEH, meine Kraft und mein Schutz und meine Zuflucht am Tag der Not!"
(Jeremia 16,19a, Eigenübersetzung Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

יהוה עזי ומעזי ומנוסי ביום צרה

YAHWEH usi uma'usi um'nussi beyom tzarah

"Zu DIR wollen Heidenvölker kommen von den Enden der Erde. Und sie müssen sagen:
'Nur Lüge haben unsere Väter geerbt. Täuschung, und nichts von ihnen nützt.'" (Jeremia 16,19b, Eigenübersetzung)

אליך גוים יבאו מאפסי-ארץ ויאמרו אך-שקר נחלו אבותינו הבל ואין-בם מועיל

eleicha goyim yawou meafssei-aretz weyomru ach-scheker nachalu awoteinu hewel weein-bam mo'il

 

 

Nicht in der Not, aber in der Kraft von JAHWEH publiziere ich auch den 2. Teil von Jeremia 16,19, der für mich größte Aktualität hat. Er entspricht meiner lebendigen Hoffnung auf ein baldiges Geschehen. Die erweckten Menschen werden nach Israel strömen, wo sie den einzig wahren GOTT finden werden. Im wahrsten Sinn enttäuscht, von der Täuschung befreit, die über Jahrhunderte tradiert wurde, werden sie nur noch den EINEN wahren GOTT anbeten und IHM mit ihrem ganzen Leben dienen.

 

Als 2. Messias darf ich die Lügen mit meiner Internetseite aufdecken. Ich decke aber nicht nur auf, sondern weise auf den Weg hin zum Himmlischen Vater:

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste, was du dir vorstellen kannst, nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“


15. Juli 2016
jom schischi - 9. Tammus 5776 - nicht die Ehe brechen

"Du darfst nicht ehebrechen." (2. Mose 20,14, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

לא תנאף

lo tin'af

 

Das ist eines der 10 Gebote, das Jeschua HaMaschiach in der Bergpredigt noch wesentlich verschärft hat:

Matthäus 5:
27 Ihr habt gehört, daß gesagt ist: Du sollst nicht ehebrechen.   
28 Ich aber sage euch, daß jeder, der eine Frau ansieht, sie zu begehren, schon Ehebruch mit ihr begangen hat in seinem Herzen.
  

Diese Sünde habe ich X-fach begangen und ich bekenne mich schuldig. Ich habe erkannt, dass ich noch unter dem Gesetz der Sünde stehe, so wie sich auch Paulus schuldig erkannte (Römer 7,25). Meine Gesinnung ist wohl ganz auf GOTT ausgerichtet, aber das Fleisch kommt noch nicht mit. Darum sehne ich mich so sehr nach der Offenbarung meines verstorbenen, aber hindurchgeführten Bruders Huldreich. Dann wird die neue Welt definitiv. Bruchstückhaft erlebe ich sie ja jetzt schon immer wieder. Dann werden mir meine "schmutzigen Kleider" wirklich abgenommen werden.


14. Juli 2016
jom chamischi - 8. Tammus 5776 - JAHWEH lieben, Böses hassen

"JAHWEH Liebende, hasst Böses!" (Psalm 97,10a, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

אהבי יהוה שנאו רע

ohawei YAHWEH ssin'u ra

 

Ein sehr unangenehmes Beißen am untern Rand des rechten Nasenflügels macht mich darauf aufmerksam, dass ich das Böse mindestens ebenso liebe wie JAHWEH, wenn nicht mehr. GOTT ist wunderbar gnädig mit mir und erinnert mich an meinen Vorsatz vom letzten Schabat, von Jeschua HaMaschiach umfassend zu lernen auf das Böse zu verzichten.

 

Mit Vorsätzen ist es so eine Sache. Am Anfang jedes neuen Jahres werden unzählige gute Vorsätze gefasst, aber es dürfte nur ein kleiner Prozentsatz davon erfüllt werden. Die menschliche Natur ist dazu einfach nicht in der Lage. Alle die sich selber gegenüber ehrlich sind, werden das anerkennen. Es ist zum Verzweifeln.

Glaubt an die Verheißung des Himmlischen Vaters, wenn es das nächste Mal wieder so weit ist:

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste, was du dir vorstellen kannst, nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“

Nun ist es nicht mehr zum Verzweifeln. Jetzt ist es tatsächlich wunderbar, wie uns der allein EINE GOTT hilft, über uns hinauszuwachsen. Wir stellen  "e s"  erst im Nachhinein fest. Es ist unbeschreiblich; eben ein Wunder! So lernen wir JAHWEH lieben, das Böse hassen, Schritt um Schritt, Stufe um Stufe wie ich es am letzten Schabat (s.oben) erlebt habe.


12. Juli 2016
jom schlischi - 6. Tammus 5776 - Gutes anstatt Böses suchen

"Sucht Gutes und nicht Böses, damit ihr leben könnt!" (Amos 5,14, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

דרשו-טוב ואל-רע למען תחיו

dirschu-tow weal-ra lemaan tich'yu

 

Wir Menschen haben die schlechte Eigenschaft zuerst nach Bösem zu suchen, vor allem bei den andern. Der Journalismus lebt davon und ist gierig auf Sensationen. Gutes regt nicht auf, im Gegenteil, es besänftigt. 

 

Das Wort macht mich persönlich recht nachdenklich. Ich bin da voll mit von der Partie. Die "Weltwoche" ist prominentes Vorbild im Aufdecken von "Bösem". Dieser Zeitung habe ich übrigens viel zu verdanken. Meine politische Haltung wurde wesentlich davon beeinflusst. In einem Traum wurde ich aufgerüttelt, die Zeitung zu lesen. Ganz kürzlich habe ich das Abonnement um 2 Jahre verlängert.

 

Nichts weniger als das Leben ist uns verheißen, wenn wir Gutes anstelle von Bösem suchen. Bedeutet das jetzt, über das Böse hinwegzusehen, die Augen zu verschließen?

Der Prophet Amos lebte in einer "bösen" Zeit. Er hatte die Augen voll offen und benannte das Böse und prangerte es an. Das macht mir klar, dass wir das Kind nicht mit dem Bad ausschütten sollen. Das Böse erkennen ist eines, das Gute suchen etwas ganz anderes.

 

Das Entscheidende wurde mir bereits am vergangenen Schabat gezeigt. "Widersteht nicht dem Bösen!" (Bergpredigt, Matthäus 5). Wir sollen also, wie der Prophet Amos, die Augen voll offen halten und das Böse benennen. Gleichzeitig sollen wir keine Aktionen dagegen unternehmen. Wir sollen das JAHWEH überlassen, dem die Rache gehört. (5. Mose 32,35 und Römer 12,19)

Für mich bedeutet das Gute suchen die Menschheit zum absolut GUTEN, zu JAHWEH zu führen. Und wie ist das jetzt mit dem dualen Wesen, als das wir im Bilde Gottes geschaffen sind? Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie. (1. Mose 1,27, revidierte Elberfelder Bibel) 

Mann und Frau werden hier als  d e r  Mensch bezeichnet; Stichwort: "ein Fleisch". Dass ich zusammen mit meiner Frau ein duales Wesen bin, wird mir täglich bewusst, wenn unsere Meinungen auseinander gehen. Die zentrifugalen Kräfte wirken momentan so stark, dass ich nach einer Dreieinheit suche. Nach meinem Glauben wird diese Dreieinheit das falsche Dogma der Dreieinigkeit ersetzen.


9. Juli 2016
Schabat - 3. Tammus 5776 - alle Enden der Erde

"Wendet euch zu MIR und lasst euch retten, alle Enden der Erde! Denn ICH bin GOTT und keiner sonst."
(Jesaja 45,22, Eigenübersetzung, internes Los)

פנו-אלי והושעו כל-אפסי-ארץ כי אני-אל ואין עו

p'nu-elai wehiwasch'u col-afssei-aretz ki ani-el weein od

 

Dieses Bibelwort erscheint zum 2. Mal im 3. Testament. Dabei wird deutlich, dass JAHWEH König über das gesamte Universum ist und der 2. Messias König über die neue Erde sein wird. Als Arm von JAHWEH bin ich ganz von IHM abhängig.

 

 

"Ach, mein Herr, JAHWEH, siehe, DU hast den Himmel und die Erde gemacht durch Deine so große Kraft und durch Deinen ausgestreckten Arm. Nicht unmöglich ist vor Dir jedes Ding." (Jeremia 32,17, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

אהה אדני יהוה הנה אתה עשית את-השמים ואת-הארץ בכחך הגדול ובזרעך הנטויה לא-יפלא ממך כל-דבר

ahah adonai YAHWEH hineh atah assita et-haschamayim weet-haaretz bechoachcha hagadol uwisroacha hantuyah lo-yipale mimcha col-dawar

 

Aus der Schöpfungsgeschichte wissen wir, dass JAHWEH die Schöpfung nicht allein geschaffen hat. Der Bericht ist ab 1. Mose 1,26 in der 1. Person Mehrzahl geschrieben, dann nämlich, als die Menschen ins Spiel kamen. Damit wird klar, dass die Menschen an der Schöpfung beteiligt sind. Das macht Sinn, wenn wir sehen, wie schöpferisch der Mensch ist; heute noch. Mir wurde deutlich, dass ich, Jehoschua, der Arm von JAHWEH sein darfNicht jedes Ding ist vor GOTT unmöglich. Anders formuliert: Bei GOTT sind alle Dinge möglich. Auch heute noch will ER uns Menschen brauchen! Öffnen wir doch unsere Herzen und all unsere Sinne.

Machen wir uns aber nichts vor. GOTT der Allmächtige ist ein heiliger, unvorstellbar großer GOTT. Unsere menschlichen Maßstäbe revidiert ER, wenn wir Seine Hand nicht loslassen. Heute früh realisierte ich das aufs Neue ganz deutlich, als sich die Lichterscheinung an der Schlafzimmerdecke in einen blendend weißen Fleck steigerte. Ich fragte mich: Ist denn eine Steigerung überhaupt noch möglich? Die Lichterscheinung ist eine reine Vision.

Leicht depressiv begebe ich mich auf den Spaziergang. Die Auseinandersetzung mit dem Steinmetz, der den Grabstein meiner Mutter aufgefrischt hatte ging mir am Morgen, noch im Bett, durch den Kopf. Nicht Einhaltung von Abmachungen und überrissene Forderungen hatten mich zornig gemacht und mich vorstellen lassen, wie ich ihn "in den Senkel" stellen wollte.

Plötzlich, während des Laufens, erinnere ich mich: "Widersteht nicht dem Bösen!" (Bergpredigt, Matthäus 5) Jeschua HaMaschiach hatte das konsequent bis zum Tod am Kreuz gelebt. Auch ich will lernen, das umfassend zu leben. JAHWEH, der alle Mikroben meines Körpers unter Seiner Kontrolle hat, will, dass ich mich bei körperlichen Anfechtungen nicht wehre. In diesem Moment schwirren etliche Fliegen um meinen Kopf. Zwei davon setzen sich auf meinen Lippen nieder. Angeekelt widerstrebe ich aber, sie zu verscheuchen. Nach kurzer Zeit lassen mich die "Biester" in Ruhe. Etwas später erlebe ich einen Beinahe-Sturz, wie ich mit den Sandalen an einem flachen Dolendeckel anhänge. Vorwärts stolpernd kann ich mich gerado noch auffangen. Katatone Gliedschmerzen erinnern mich von ferne an die erste Einlieferung in die Psychiatrie. Deutlicher muss GOTT nicht mehr mit mir reden. Dankbar will ich die Lektion in Erinnerung behalten und üben.

 


8. Juli 2016
jom schischi - 2. Tammus 5776 - JAHWEH ist Gott der Götter, Herr über die Schöpfung

"Gott der Götter, JAHWEH, hat geredet und rief Erde, vom Sonnenaufgang bis zu ihrem Untergang."
(Psalm 50,1b), Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

אל אלהים יהוה דבר ויקרא-ארץ ממזרח-שמש עד-מבאו

el elohim YAHWEH diber wayikra-aretz mimisrach-schemesch ad-mewo'o

 

Es geht um die Schöpfung der Erde. JAHWEH der EINE, Allmächtige hat geredet und gerufen. Aus dem Schöpfungsbericht in 1. Mose 1 wissen wir, dass das für IHN eine Sache von 6 Tagen war. Das ist geistig zu verstehen, weil GOTT über der Zeit steht. Von der Wissenschaft wissen wir, dass die Erde ca. 15 Milliarden Jahre alt ist. Materie entstand mit andern Worten aus Geist. Das hat damit zu tun, dass wir Menschen, wie GOTT, duale Wesen sind

 

Auffällig am Bibelvers ist die Tatsache, dass für Erde kein Artikel steht. Man könnte damit meinen, dass es sich um Humus handelt. Das Erdenrund und den Humus bezeichnen wir als "Erde". In der Bibel werden beide Begriffe verwendet. Der erste vollständige Mensch, Adam, wurde aus Adamah gebildet. Das Erdenrund das in Psalm 50 als 'aretz' bezeichnet ist, wird im 5. Buch Mose als 'haadamah' bezeichnet.


5. Juli 2016
jom schlischi - 29. Siwan 5776 - erneute Lichterscheinungen

Es ist nicht das erste Mal, dass ich von Lichterscheinungen schreibe. Diese hier hat meine "Eselin" selbständig platziert. Ich nannte sie vor einem Jahr noch "Esel". Inzwischen habe ich gemerkt, dass wir eine ganze Eselsfamilie besitzen. Am sonderbaren Benehmen nach ist der Computer meiner Frau der eigentliche "Esel". Daneben gibt es noch ein "Eselsfüllen", mein Handy, auf welchem ich in letzter Zeit verschiedene Auslandanrufe von einem hilfesuchenden Afrikaner erhalten habe.

 

Nach einer sehr intensiv empfundenen Generalversammlung unserer Reiheneinfamilienhaus-Siedlung, wo ich einen Entscheid zur Heizungssanierung wegen mangelnder Gerechtigkeit vorläufig blockieren musste und unter anderem als Erpresser tituliert wurde, reflektiert sich nach etwa 3 Stunden Schlaf ein Licht an der schrägen Schlafzimmerdecke, dessen Quelle ich nicht genau erurieren kann. Wenn ich im Bett aufrecht stehe und ins Licht schaue, glaube ich zwei Strassenlampen im Quartier erkennen zu können, genau gleich wie vor etwa 3 Wochen schon einmal. Ein Stockwerk tiefer auf den Balkon, wo man einen guten Überblick hat, ist alles dunkel. Es gibt auch kein einziges erleuchtetes Fenster in der Nachbarschaft wie sonst üblich, als Abschreckung gegen Diebe gedacht.

 

Zurück im Schlafzimmer wälzen sich meine Gedanken. An Schlaf ist nicht mehr zu denken. Der brennende Dornbusch anlässlich Moses Berufung am Horeb kommt mir in den Sinn. Das Wunder weckt in mir kein euphorisches Gefühl, wie seinerzeit bei Mose auch nicht. Der mangelnde Schlaf lässt in mir Angst vor einer Psychose hochkommen.

Während der schriftlichen Niederlegung der Nachterfahrung ertönt das 11-Uhr-Geläut; Fürbitteaufruf für meinen zweiten Sohn Christoph, mein Nachfolger als Christophorus. Ich kann seine Abwehrhaltung jetzt etwas besser verstehen. Es ermuntert mich auch, mein Selbstmitleid aufzugeben. Ich denke an das Beschwerdegespräch am Nachmittag, wo es letztlich um meine zukünftige Nebenfrau geht.

...................................................................................................................................................................................

Das Gespräch mit dem Vorgesetzten des Gärtnereichefs, bei dem ich meine "Beschwerde" deponiert habe verläuft grundsätzlich positiv. Es geht um die Möglichkeit, Äpfel günstig einzukaufen. Wir entdecken etliche Gemeinsamkeiten; eine Voraussetzung für eine positive Entwicklung.


4. Juli 2016
jom scheni - 28. Siwan 5776 - JAHWEH, meinen GOTT anbeten

"Ich will JAHWEH besingen in meinem Leben. Ich will meinen GOTT preisen solange ich bin."
(Psalm 104,33, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

אשירה ליהוה בחיי אזמרה לאלהי בעודי

aschirah laYAHWEH bechayai asamrah le'lohai beodi

 

Ich will!                    Ich will den Willen von JAHWEH tun, IHN besingen in meinem Leben.

JAHWEH ist Gott der Lebenden und nicht der Toten (Lukas 20,38). Mose bezeugt das beim brennenden Dornbusch, indem er Abraham, Isaak und Jakob als auferweckt andeutet (Lukas 20,37). Somit zählen die auferweckten Menschen zu den Lebenden. Also zählt auch mein auferweckter Bruder zu den Lebenden. Er muss nur noch offenbart werden.

 

Das Thema ist Anbetung. Es ist ein schwerer Dienst nach meinem Empfinden. Es darf nicht einfach ein "Plappern" sein, wie die Heiden es betreiben; es muss eine Herzensangelegenheit sein. Ich sage jeweils:
"GOTT ich bätte Dich aah, soguet i'chaah." (GOTT ich bete Dich an, so gut ich kann)

Das Lied ist ein gutes "Transportmittel" für die Anbetung, sofern das Herz mit dabei ist. Vielfach geschieht es in den Gottesdiensten rein mechanisch, plappernd sozusagen. Dann macht es keinen Sinn. Lasst uns um den Geist der Wahrheit bitten. GOTT wird die Bitte gern erhören und ER wird unser Herz reinigen. Aufgepasst, das kann schmerzhaft sein; nicht fliehen!


1. Juli 2016
jom schischi - 25. Siwan 5776 - materielle Hingabe

"Denn wer bin ich und wer ist mein Volk, dass wir auf diese Weise zu spenden vermögen? Denn von DIR ist das alles und aus Deiner Hand haben wir Dir gegeben." (1. Chronik 29,14, Eigenübersetzung, Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine)

וכי מי אני ומי עמי כי נעצר כח להתנדב כזאת כי-ממך הכל ומידך נתנו לך

wechi mi ani umi ami ki na'tzor coach lehitnadew casot ki-mimcha hacol umiyadcha natanu lach

 

Das ist das staunende Dankgebet von König David, nachdem das Volk innerlich bewegt war, viele Gaben für den Tempelbau zusammenzulegen. Es ist ein Staunen über JAHWEH, der die Herzen zubereitet hat zu geben. Gleichzeitig ist es ein Erkennen, dass alles aus der Hand Gottes stammt, über das wir verfügen. Das soll uns besinnlich machen, was das in unserer Zeit bedeutet.

 

Wir Menschen sind nur Verwalter von Gottes Gaben. Das gilt sowohl für unseren Besitz, wie auch für die Natur ganz allgemein. Irgend wann werden wir Rechenschaft ablegen müssen, was wir damit gemacht haben. Besser wäre es, nicht auf das Gericht zu warten, sondern ehrlich vor uns selbst zu überlegen, ob wir gute Haushalter Gottes sind. Das Überlegen nützt allerdings nichts, wenn kein Handeln folgt.

So lege ich denn Amos 5,24 den Lesern des 3. Testaments ans Herz. Ich fordere alle auf, tatsächlich und von Herzen zu geben.

 
icon Übersetzer gesucht
icon Seite drucken   icon Tagebuch RSS