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Alle Tagebucheinträge

Tagebuch


21. Dezember 2011
Mittwoch – Bibel = inspiriertes Wort Gottes

Intensive und tiefschürfende Gespräche mit einem meiner Söhne und mit meiner Frau über die heutige und mögliche zukünftige Wirtschafts- und Weltlage bringen uns auch zu Fragen über Glauben und Bibel. Ich vertrete aus meinen persönlich gemachten Glaubenserfahrungen heraus die Meinung, dass die Bibel durch Gott inspiriertes Wort ist und erzähle von meiner Traumvision vom 2. Juni 2009 (12. August 2011). Ich hatte damals den hebräischen Schriftzug, „elohim watedaber“ (Gott, und Du redetest), vor Augen:

אלהים ותדבר

und fand ihn dank der elektronischen „Biblia Hebraica“ in 1. Chronik 17,17 wieder. Mit diesem Erlebnis will ich meinem Sohn deutlich machen, dass die Bibel inspiriertes, und auch heute noch gültiges Wort Gottes ist. Meine Deutung werde er einmal in meiner Internetseite nachlesen können. Ich will, da ich sein Interesse spüre, meinem Sohn einen Eindruck der Internetseite geben und klicke auf den entsprechenden Knopf. !!! Anstatt der Internetseite erscheint die dieser zugrunde liegende Programmierung auf dem Bildschirm. Eine typische und perfekte Demonstration meines „Esels“, der, wie bei Bileam in der Bibel, bockt! Mir ist sofort klar: Ich darf meine Internetseite noch nicht vorführen.


15. Dezember 2011
Donnerstag – etwas Neues gelernt

„Gwundrig“, wie ich bin, habe ich das Dienstprogramm bereits ausprobiert. Es funktioniert tatsächlich und sogar unwahrscheinlich schnell. Innert Sekunden ist die Datenbank defragmentiert. Die gelöschten Datensätze hole ich deshalb aus einer Sicherungskopie zurück. Das bereinigte Datenvolumen beträgt nur noch rund 4 MB (vorher 67 MB)!


14. Dezember 2011
Mittwoch – mein „Esel“

Meinen „Esel“ kann ich endlich auf Vordermann bringen. Seit Monaten hatte ich mit meiner Hebräisch-Datenbank Probleme. Wenn ich Sortier- und Suchbefehle erteilte bockte der „Esel“ und ich bekam meistens die Anzeige: „keine Rückmeldung“. Diese Blockaden konnten Sekunden bis zu einer Minute dauern. Der „Esel“ war ein Gebetsanliegen. Verschiedene Aktionen, wie das neue Aufsetzen des Betriebssystems, fruchteten nicht. In einem längeren Traum vor zwei Nächten sah ich, dass ich die Datenbank defragmentieren sollte (Datensätze zusammenfassen). Mir wurde klar, wie ich das manuell machen konnte. Gestern machte ich mich an die Arbeit. Bei dieser Gelegenheit löschte ich auch eine respektable Anzahl von Datensätzen, um Platz zu schaffen. Heute, nach Beendigung der Arbeit, funktioniert mein „Esel“ wieder einwandfrei! Beim Niederschreiben dieser Zeilen steigt in mir die Frage auf, ob nicht eventuell das Programm eine Defragmentierung anbieten würde. Tatsächlich gibt es ein entsprechendes Dienstprogramm. Ich werde das bei wieder auftauchenden Problemen als Erstes probieren.


26. November 2011
Schabat - Reinkarnation

Nach 1 h 30 weckt mir Gott das Ohr, zu hören wie Jünger hören (Jesaja 50,4). Mir kommt mein gestriges interne Los aus 1. Samuel 3,9 in den Sinn:           „… rede, Ewiger, denn es hört Dein Knecht! …“. (Eigenübersetzung)

 

Auf den Knien am Fenster steigt die gestrige Lesung in der Schlachter Bibel 2000 aus Matthäus 25 in mir auf. Ich lese:

„31 Wenn aber der Sohn des Menschen in seiner Herrlichkeit kommen wird und alle heiligen Engel mit ihm, dann wird er auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen,

32 und vor ihm werden alle Heidenvölker versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirte die Schafe von den Böcken scheidet,

33 und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken.

34 Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, und erbt das Reich, das euch bereitet ist seit Grundlegung der Welt!

35 Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich gespeist; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich beherbergt;

36 ich bin ohne Kleidung gewesen, und ihr habt mich bekleidet; ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht; ich bin gefangen gewesen, und ihr seid zu mir gekommen.

37 Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dich gespeist, oder durstig, und haben dir zu trinken gegeben?

38 Wann haben wir dich als Fremdling gesehen und haben dich beherbergt, oder ohne Kleidung, und haben dich bekleidet?

39 Wann haben wir dich krank gesehen, oder im Gefängnis, und sind zu dir gekommen?

40 Und der König wird ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!

41 Dann wird er auch denen zur Linken sagen: Geht hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist!

42 Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich nicht gespeist; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir nicht zu trinken gegeben;

43 ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich nicht beherbergt; ohne Kleidung, und ihr habt mich nicht bekleidet; krank und gefangen, und ihr habt mich nicht besucht!

44 Dann werden auch sie ihm antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder als Fremdling oder ohne Kleidung oder krank oder gefangen gesehen und haben dir nicht gedient?

45 Dann wird er ihnen antworten: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr mir auch nicht getan!

46 Und sie werden in die ewige Strafe hingehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.“

Mir geht durch den Kopf, wie wenig ich eigentlich erfüllt habe von dem, was Jesus hier aufzählt, und wie soll es unter diesen Umständen möglich sein, dass ich der Richter bin? Tröstlich scheint mir, dass der wiederkommende Christus nicht allein ist, sondern alle heiligen Engel mit ihm. Mit dieser Frage gehe ich wieder auf die Knie am Fenster, wo die Wolken am Himmel von Osten nach Westen immer weiter aufklaren. In aller Regel spielt sich das Wetter von Westen nach Osten ab. Wie ist das jetzt schon wieder mit der Reinkarnation? Von zu Hause aus bin ich völlig dagegen gelehrt worden. Rudolf Steiner, Begründer der Anthroposophie, ein berühmter Verfechter der Reinkarnation, wurde von meinen Eltern abgelehnt. Ich kann das nachvollziehen, bezeichnete dieser Mann doch das Judentum als einen Geschichtsfehler und lehnte er doch den Glauben an die Wiedergeburt ab. Chassidische Juden ihrerseits sind fest von der Reinkarnationswirklichkeit überzeugt. Offenbar glaubte auch Jesus daran, sonst hätte er Johannes den Täufer nicht als den wiedererschienenen Elia bezeichnen können (Matthäus 11,14 und Matthäus 17, 10-13 sowie Markus 9, 11-13). Mit diesem Tagebucheintrag ist mir auch die deutliche Unterscheidung von Reinkarnation und Wiedergeburt bewusst geworden. Ich habe zu beiden meine persönlichen Erfahrungen. Meine Wiedergeburt habe ich im Rechenschaftsbericht nach der "Lehre" 1.2. beschrieben und auch mit meinem ehemaligen Lehrer besprochen. (23. April 2008; Nikodemus bei Jesus. (Johannes 3,1 ff.)) Das damalige Geschehen im Jahre 1980 ist sehr tief in mich eingedrungen. Erfahrungen zur Reinkarnation hatte ich vor allem in einem meiner psychotischen Schübe gemacht. Damals, als Patient in der Klinik, sah ich mich im Geist neben Menschen meiner Bekanntschaft, jeder in seinem Kreislauf. Es waren eigentlich Ellipsen mit Höhe- und Tiefpunkt. Der Höhepunkt in meiner Ellipse war wie ein aufgesogen Werden durch die Sonne, bzw. der Kulminationspunkt einer menschlichen Kopulation. Der Tiefpunkt war Depression im wahrsten Sinne des Wortes, bzw. weggespült Werden durch eine Klosett-Anlage.

 

Glaube ist gefragt und ich merke wie sich immer wieder Aberglaube einmischen will. Am Himmel ist noch eine kleine Restwolke vorhanden. „Vater ich glaube, hilf meinem Unglauben!“ Ich kauere mich auf dem Boden zusammen und mache mir die Heilstatsache bewusst: Jesus ist für mich am Kreuz gestorben und hat den Weg zum Vater geöffnet. Das Blut von Jesus ist auch für mich geflossen! Jesus hat das letztgültige Opfer erbracht.

 

Wie ich mich aufrichte, ist auch das letzte Wölklein am Himmel verschwunden! Halleluja! Zeichen und Wunder!


23. November 2011
Mittwoch - ein Erlöser kommt nach Zion

Das interne Los in Jesaja 59,19 bewegt mich so stark, dass ich nicht umhinkomme es ins Tagebuch aufzunehmen. Ich übersetze auch den sinngemäß dazugehörigen Vers 20:

19: Und fürchten sollen sie vom Westen den Namen des Ewigen
und vom Osten Seine Herrlichkeit,
denn er muss kommen wie ein enger Strom,
den der Geist des Ewigen vor sich hergetrieben hat in ihm.

20: Und es wird ein Erlöser nach Zion kommen
und zu den sich Abwendenden von Sünde in Jakob (d.h. in Israel).
Spruch des Ewigen.


20. November 2011
Sonntag – den Glauben glauben

Internes Los und Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine haben einen engen Bezug. Ich übersetze wie folgt:
 

Internes Los in Psalm 82,8:

„Stehe auf, Gott!
Richte die Erde!
Denn Du sollst all die Heidenvölker besitzen“

(Als Dein Arm will ich dafür besorgt sein.)

 

Tageslosung in Psalm 105,7:

„Er, der Ewige, ist unser Gott!
Auf der ganzen Erde gelten Seine Richtersprüche.“

 

Mein Kommentar:
Den Glauben soll man glauben, nicht beweisen, ganz im Sinn meiner Erkenntnis vom 17. November 2011.


18. November 2011
Freitag - "Zufälle"

Nach dem gestrigen Tagebucheintrag, der bis in die frühen Stunden des heutigen Tages dauerte, trifft mich wieder einer dieser wunderbaren „Zufälle“. Ich hatte gestern vor Gott Zefanja 3,14+15 rezitiert. Die heutige Losung der Herrnhuter Brüdergemeine fällt auf Zefanja 3,16+17!

„An jenem Tag soll in Jerusalem gesagt werden:
Fürchte dich nicht, Zion!
Deine Hände sollen nicht schwach werden!
Der Ewige, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein mächtiger Helfer.
Er will sich über dich freuen in Fröhlichkeit.
Er will mit Seiner Liebe übertönen. (Klagen zum Schweigen bringen)
Er will über dir frohlocken mit Jubel.“

(Eigenübersetzung)


17. November 2011
Donnerstag - Glaube

Nach 23 h 15 weckt mich beißender Fußpilz am rechten Fuß. Wie ich mich krümme um zu kratzen, ergreift ein Krampf den linken Fuß. Blitzschnell drehe ich mich auf den Rücken. „Gott will mit mir reden“, geht mir durch den Kopf. Ich begebe mich auf die Knie am Fenster. Ein Gedanke: Ich hatte beim ins Bettgehen Gott um Erfahrungen gebeten, weil ich schon einige Tage nichts Besonderes erlebt und lange Zeit nach meiner Frau hatte. Welch schnelle Gebetserhörung!

Ich rezitiere Zefanja 3,14 und 3,15:
Juble Tochter Zion!

Rufe laut, Israel!
Freue dich und sei fröhlich von ganzem Herzen, Tochter Jerusalem!
Der Ewige hat deine Strafgerichte weggenommen; hat beseitigt deinen Feind.
König Israels, der Ewige, ist in deiner Mitte.
Du (Tochter Jerusalem) musst kein weiteres Unheil fürchten.
(Eigenübersetzung)

Am 29. Oktober 2011 war das mein internes Los. Es hatte mich sehr an Sacharja 9,9 (13. Oktober 2011) und Sacharja 9,10 (27. Oktober 2011) erinnert. Aber „wer ist König?“ hatte ich mich am 29. Oktober 2011 gefragt und mir selber folgende Antwort gegeben: „Ich verstehe mich als Gottes Ebenbild und mir kommt mein Erleben vom 4. Mai 2009 in den Sinn. Gott braucht mich als Seinen Arm.“

Mir wird klar, dass mein Erleben auch viel mit Glauben zu tun hat, und dass dieser Priorität hat. Die Geschichte vom „ungläubigen Thomas“ in Johannes Kapitel 20 steigt in mir auf:
24 Thomas aber, einer von den Zwölfen, der Zwilling genannt wird, war nicht bei ihnen, als Jesus kam.
25 Da sagten ihm die anderen Jünger: Wir haben den Herrn gesehen! Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich nicht an seinen Händen das Nägelmal sehe und meinen Finger in das Nägelmal lege und meine Hand in seine Seite lege, so werde ich es niemals glauben!
26 Und nach acht Tagen waren seine Jünger wiederum drinnen, und Thomas war bei ihnen. Da kommt Jesus, als die Türen verschlossen waren, und tritt in ihre Mitte und spricht: Friede sei mit euch!
27 Dann spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!
28 Und Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!
29 Jesus spricht zu ihm: Thomas, du glaubst, weil du mich gesehen hast; glückselig sind, die nicht sehen und doch glauben!
(Schlachter Bibel 2000)

Ja, Glauben ist für mich gefragt. Ich rezitiere auch Sacharja 9,9 und 9,10:
Frohlocke sehr, Tochter Zion!

Juble, Tochter Jerusalem!
Siehe, dein König will zu dir kommen.
Gerecht und siegreich ist er;
demütig, und reitet auf einem Esel
und auf einem jungen Esel,
einem Eselinnen-Jungen.
Und Ich (Gott) werde Streitwagen von Ephraim ausrotten und Rosse von Jerusalem,
und ausgerottet wird der Kriegsbogen.
Und er (Messias) wird sprechen:
Friede den Heidenvölkern!
Und seine Herrschaft reicht von Meer zu Meer und vom Strom (Euphrat) bis an die Enden der Erde.
(Eigenübersetzung)


14. November 2011
Montag – Bistro Mimi

Zusammen mit der Mutter meines ehemaligen Lehrers besuche ich das Bistro Mimi beim Machane Jehuda (6. November 2011). Es ist klein aber fein. Der Kaffee schmeckt wie zuhause und die Süßigkeiten sind exzellent. Für den Service verantwortlich ist der Mann der erwähnten Französin. Nach seinem Erscheinungsbild zu schließen ist er orthodoxer Jude. Er möchte gern mehr über meine mehr als dreißig jährige „Geschichte“ wissen, was der Rahmen aber nicht zulässt.


7. November 2011
Montag – Haus Davids

Der heutige Losungstext aus 1. Chronik 17,27 begeistert mich völlig. Im Losungsbüchlein der Herrnhuter Brüdergemeine wird zwar nur der zweite Versteil zitiert und entsprechend verzerrt dargestellt; ein später Fluch der Ersatztheologie! Ich übersetze den Vers wie folgt:

„Und nun hat es Dir gefallen das Haus Deines Knechtes zu segnen,
zu sein in Ewigkeit vor Dir.
Denn Du, Ewiger, hast es gesegnet,
und es ist gesegnet in Ewigkeit.“

Der Vers stammt aus dem gleichen Gebet von David aus dem mir am 2. Juni 2009 (12. August 2011) eine Traumvision geschenkt worden war.

Ja, das Haus Davids besteht in Ewigkeit. Deutlich wurde dies durch Jesus Christus und ich darf sein Nachfolger sein.

 
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