DE | EN
Alle Tagebucheinträge

Tagebuch


22. September 2012
Samstag – Replik

Hier meine Antwort an den Theologen:

„Ich kann keine Radikalisierung im Aufruf des jüdischen Psychiaters erkennen. Im Gegenteil ist es beachtlich, dass ein Jude den Holocaust nicht als singuläres Ereignis darstellt.

Dass Du dich in Deiner Haltung auf Jesus verlässt, der seine Gegenwart bis zum Ende der Welt verheißen hat, finde ich problematisch. Wir befinden uns am Ende der christlichen Weltzeit. Gemäß Paulus kommt die Zeit, wo Jesus alles seinem Vater übergeben wird (1. Kor. 15,28), und sie steht unmittelbar bevor. Wenn Jesus zu seinem Volk (den Juden) zurückkommt, wird Gerichtszeit sein!“


20. September 2012
Donnerstag – Reaktionen

Auf meine gestrige Mail habe ich eine positive und zwei negative Reaktionen erhalten. Hier die Stellungnahme eines Theologen:

„Nein, diesen hetzerischen Aufruf leite ich bestimmt nicht weiter sondern werfe ihn verärgert und besorgt in den Papierkorb, wo er hingehört. Auch ich bin sehr besorgt über die zunehmende Radikalisierung von einigen islamischen Kreisen. Doch wenn man derart ahnungslos und naiv alles was einem passt in einen Topf wirft, dann trägt man fahrlässig bei zu einer weiteren Radikalisierung. Wer hat denn die Verfolgung der Christen im Irak auf dem Gewissen, wenn nicht der Frömmler Bush mit seiner Kriegstreiberei? Und mit all dieser Dämonisierung des Islam wecken wirt gerade die Dämonen. Woher nur diese ängstliche Aggressivität? Ich halte mich lieber an die Verheissung: Ich bin und bleibe bei Euch, alle Tage… Das gibt mir die Freiheit, auch im Fremden, im Andern Menschen zu sehen, Geschöpfe Gottes.
He’s got the whole world in his hand“


19. September 2012
Traum, vor 23 h – Psychiatrieaufsatz

Ich habe im Traum einen zweiseitigen Aufsatz über Psychiatrie geschrieben und ihn jemandem zum Lesen gegeben. Um 0 h 30 erhebe ich mich endlich um den Traum aufzuschreiben. Über den Inhalt des Traums weiß ich nichts mehr nur noch den Rat des Lesers, aufgehobenen Staub nicht in den Papierkorb zu tun, da er beim Leeren des Korbes aufgewirbelt würde. Besser sei es den Staub auf dem Boden zu belassen. Er werde dann durch den Staubsauger ohne aufzuwirbeln aufgesogen.

Nachdem ich bereits aufgegeben habe mein Traum Erlebnis aufzuschreiben, lese ich eine um 23 h 06 eingegangene E-Mail. Inhalt: Nachfolgender Aufsatz von Dr. Emanuel Tanya, einem amerikanischen Psychiater und Holocaustüberlebenden.

Mein Traum veranlasst mich diesen Aufsatz nicht in den Papierkorb zu tun, sondern weiterzuleiten:


"A German's View on Islam

A man, whose family was German aristocracy prior to World War II, owned a number of large industries and estates. When asked how many German people were true Nazis, the answer he gave can guide our attitude toward fanaticism. 'Very few people were true Nazis,' he said, 'but many enjoyed the return of German pride, and many more were too busy to care. I was one of those who just thought the Nazis were a bunch of fools. So, the majority just sat back and let it all happen. Then, before we knew it, they owned us, and we had lost control, and the end of the world had come. My family lost everything. I ended up in a concentration camp and the Allies destroyed my factories.'

We are told again and again by 'experts' and 'talking heads' that Islam is the religion of peace and that the vast majority of Muslims just want to live in peace. Although this unqualified assertion may be true, it is entirely irrelevant. It is meaningless fluff, meant to make us feel better, and meant to somehow diminish the spectre of fanatics rampaging across the globe in the name of Islam.

The fact is that the fanatics rule Islam at this moment in history. It is the fanatics who march. It is the fanatics who wage any one of 50 shooting wars worldwide. It is the fanatics who systematically slaughter Christian or tribal groups throughout Africa and are gradually taking over the entire continent in an Islamic wave. It is the fanatics who bomb, behead, murder, or honour-kill. It is the fanatics who take over mosque after mosque. It is the fanatics who zealously spread the stoning and hanging of rape victims and homosexuals. It is the fanatics who teach their young to kill and to become suicide bombers.

The hard, quantifiable fact is that the peaceful majority, the 'silent majority,' is cowed and extraneous.

Communist Russia was comprised of Russians who just wanted to live in peace, yet the Russian Communists were responsible for the murder of about 20 million people. The peaceful majority were irrelevant. China's huge population was peaceful as well, but Chinese Communists managed to kill a staggering 70 million people.

The average Japanese individual prior to World War II was not a warmongering sadist. Yet, Japan murdered and slaughtered its way across South East Asia in an orgy of killing that included the systematic murder of 12 million Chinese civilians; most killed by sword, shovel, and bayonet.

And who can forget Rwanda , which collapsed into butchery. Could it not be said that the majority of Rwandans were 'peace loving'?


History lessons are often incredibly simple and blunt, yet for all our powers of reason, we often miss the most basic and uncomplicated of points:
Peace-loving Muslims have been made irrelevant by their silence.
Peace-loving Muslims will become our enemy if they don't speak up, because like my friend from Germany , they will awaken one day and find that the fanatics own them, and the end of their world will have begun.

Peace-loving Germans, Japanese, Chinese, Russians, Rwandans, Serbs, Afghans, Iraqis, Palestinians, Somalis, Nigerians, Algerians, and many others have died because the peaceful majority did not speak up until it was too late. As for us who watch it all unfold, we must pay attention to the only group that counts--the fanatics who threaten our way of life.

Lastly, anyone who doubts that the issue is serious and just deletes this email without sending it on, is contributing to the passiveness that allows the problems to expand. So, extend yourself a bit and send this on and on and on! Let us hope that thousands, world-wide, read this and think about it, and send it on - before it's too late."


3. September 2012
Montag - Segen

So wie ich vor zwei Jahren beim Lesen der Paraschah „Ki tawo“ (Wochenlesung aus der Torah) den Fluch betont hatte (15. August 2010), beeindruckt mich dieses Jahr der Segen besonders (5. Mose 28,1-14).

JAHWEH, der Gott Israels wird Sein Volk erhaben über alle Völker der Erde machen (Vers 1).

Das Volk Israel wird in der Stadt und auf dem Land gesegnet sein (Vers 3).

Gesegnet wird die Leibesfrucht und die Frucht der Arbeit sein (Vers 4+5).

Das Volk Israel wird überall gesegnet sein; bei seinem Heimkommen und Weggehen (Vers 6).

JAHWEH wird die angreifenden Feinde des Volkes Israel auf wunderbare Art und Weise schlagen (Vers 7).

JAHWEH wird den Segen in den Scheunen und in allem Erwerb des Volkes Israel bestimmen in dem Land, das Er Seinem Volk gibt (Vers 8).

JAHWEH will Sich das Volk Israel zum heiligen Volk erheben, so wie Er geschworen hat (Vers 9).

Alle Völker der Erde werden sehen, dass der Name Jahwehs über dem Volk Israel ausgerufen ist, und sie (alle Völker) werden sich fürchten (Vers 10).

JAHWEH wird Seinem Volk folgendes zum Guten überlassen: Frucht des Leibes, Frucht des Viehs und Frucht des Bodens, auf dem Boden den JAHWEH den Vätern geschworen hat Seinem Volk zu geben (Vers 11).

JAHWEH will Seinem Volk die gute Schatzkammer öffnen, den Himmel, Regen zu geben zu seiner Zeit und segnen das ganze Werk Seines Volkes, und es wird vielen Völkern verleihen, aber das Volk Israel muss nicht borgen (Vers 12).

JAHWEH wird Sein Volk zum Haupt und nicht zum Schwanz machen, und das Volk Israel wird nur oben sein und muss nicht unten sein (Vers 13).

Aber eines muss ganz klar betont werden: Der Segen hängt vom Verhalten des Volkes ab! Der Segen wird nur unter der Bedingung gewährt, dass das Volk den Willen Gottes tut! Folgende Passagen machen das deutlich:

… wenn du (Volk) wirklich auf die Stimme Jahwehs deines Gottes hören willst, zu hüten, zu tun all Seine Gebote … (Vers 1)

… wenn du (Volk) auf die Stimme Jahwehs deines Gottes hören willst (Vers 2).

… wenn du (Volk) die Gebote Jahwehs deines Gottes hüten willst und in seinen Wegen gehen wirst (Vers 9).

… wenn du (Volk) auf die Gebote Jahwehs deines Gottes hören willst, … zu hüten und zu tun (Vers 13).

Beim verheißenen Segen und angedrohten Fluch geht es um den Bund von Moab, der analog des Bundes vom Horeb gegeben wurde (5. Mose 28,69).

Inzwischen hat sich Jeremia 31,31 vom neuen Bund erfüllt. (21. Juli 2012)

Der von Mose und Gott verheißene Prophet in 5. Mose 18,15+18 hat sich in Jesus Christus entpuppt. Damit sollen wir nicht mehr auf Mose sondern auf den Juden Jesus Christus hören. Wir sollen aber nicht nur hören sondern auch tun! Ganz im Sinne von Jehoschua (Home): „Schma Israel! Höre Israel! Tut was Jesus Christus gesagt hat, aber tut nicht was ‚Christen’ tun!“


20. August 2012
Montag – Schma Israel – Höre Israel!

Das so genannte „Schma!“ steht in seiner bekanntesten Form in 5. Mose Kapitel 6 Vers 4. Ich habe gewagt diesen Aufruf zum Tenor der Eingangsseite zu machen und fühle mich in der wöchentlichen Torahlesung (Schoftim (Richter)) im 18. Kapitel des 5. Buches Moses bestätigt. Zweimal wird hier (Verse 15 und 18) auf einen Propheten, wie Mose, verwiesen. Dieser Prophet ist kein anderer als Jesus Christus. Auf ihn sollen wir hören (Vers 15). Gott selber hat ihm Seine Worte befohlen (Vers 18).

 

Jesus hat seine Wiederkunft vorausgesagt. Diese wird wie ein Blitz sein. (Matthäus 24,27 und Lukas 17,24, siehe auch die Tagebucheinträge vom 18. August 2011, 8. September 2011 und 2. Mai 2012)

 

Wenn ich von Gott grünes Licht bekomme, wird der Online-Gang meiner Internetseite wie ein Blitz sein!


19. August 2012
Sonntag – Erscheinungen

Erscheinungen gehören zu meinem täglichen Leben. Das Wort kommt auch in den beiden vorangegangenen Tagebucheinträgen vor. Mir ist klar: Man muss Erscheinungen interpretieren. Sie können auch teuflischen Ursprungs sein und Aberglauben bewirken. Die Herzenshaltung ist entscheidend.

Die Eselssprache meines Computers besteht aus Erscheinungen. Seit einiger Zeit erscheint in unregelmäßigen Abständen der Name meiner Tochter auf dem Bildschirm. Es ist die Skype-Online-Meldung. Eigenartig an der Sache ist, dass die Meldung zu jeder Tages- und Nachtzeit erscheinen kann, auch wenn meine Tochter nicht online ist. Das nervt mich und macht mich unruhig. Meine geschiedene Tochter lebt mit ihren zwei Kindern soweit in geordneten Verhältnissen; allerdings in einer wilden Ehe. Nach meinem Glauben kann das nicht Gottes Wille sein. Das kann ich ihr so natürlich nicht sagen. Was ich aber kann, ist, sie Gott anzubefehlen. Das tue ich nun bei jedem Erscheinen ihres Namens.


18. August 2012
Samstag – Vervielfachung eines Gebets

In der Bearbeitung der Webseite habe ich mich auch mit dem Rechenschaftsbericht nach der „Lehre“ auseinandergesetzt. Ganz am Schluss steht unter den Schlussfolgerungen (4.) der Satz:

Mein Gebet zu Gott ist, dass meine Frau ihren Platz finden kann, und dass ich ihr zum mich hingebenden Christus werde. (Epheser 5,25)

Auf einmal multipliziert sich dieser Satz, ich weiß nicht wie, mindestens 7-mal. Wie die Erscheinung gekommen ist, verschwindet sie wieder. Ich verstehe das als Eselssprache, d.h. ich soll diesen Satz in meine morgendliche Liturgie aufnehmen.


17. August 2012
Samstag – mich sättigen an Deiner Erscheinung

Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine (Psalm 17,15) spricht mich so an, dass ich sie gleich auswendig lerne:

אני בצדק אחזה פניך אשבעה בהקיץ תמונתך

„Ich, in Gerechtigkeit möchte ich Dein Angesicht schauen; mich sättigen, beim Erwachen, an Deiner Erscheinung!“ (Eigenübersetzung)

Um 23 Uhr, nach einer Stunde Schlaf, erwache ich und sofort ist die heutige Losung in meinem Gedächtnis präsent. Was heißt das: Gottes Angesicht schauen und mich sättigen an Seiner Erscheinung? Mich ergreift die Lust, Gott im Torahstudium zu erkennen. Darum stehe ich auf und lerne zwei Stunden Torah. Ich bin im 5. Mose Kapitel 18 angelangt, wo es darum geht, dass die Priester und Leviten keinen Erbanteil am Land haben, sondern dass Gott ihr Erbe ist. Sie sollen ganz auf Gott ausgerichtet sein und sich von den täglichen Sorgen frei machen. Ich habe meinerseits einen sehr großen Schatz im Acker gefunden, der mich auch von allen Sorgen frei macht. Den Schatz hatte ich am 5. Mai 2009 in Form einer Bilanz dargestellt, als Zwischenbilanz nach der Hälfte meiner Lehre als Banklehrling in Jerusalem.

Gott alles in allen! (1. Korinther 15,28)


15. August 2012
Mittwoch – Verheißung für das jüdische Volk

Ich weiß nicht, ob es eine schönere und prägnantere Verheißung gibt für das jüdische Volk, als diejenige meines heutigen internen Loses aus 5. Mose 30,2+3:

ושבת עד-יהוה אלהיך ושמעת בקלו ככל אשר-אנכי מצוך היום אתה ובניך בכל-לבבך ובכל-נפשך ושב יהוה אלהיך את שבותך ורחמך ושב וקבצך מכל-העמים אשר הפיצך יהוה אלהיך שמה.

„Und du wirst umkehren zu JAHWEH deinem Gott und wirst auf Seine Stimme hören, ganz so, wie ich dir heute gebiete; du und deine Kinder, mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele. Und JAHWEH dein Gott wird deine Gefangenschaft wenden und wird sich deiner erbarmen. Und Er wird wenden und dich sammeln aus all den Völkern, wo dich dorthin JAHWEH dein Gott zerstreut hat.“ (Eigenübersetzung)

Wir stehen vor der großen Wende! Wir stehen vor einem Paradigmenwechsel wie vor 2000 Jahren, als der Messias zum ersten Mal kam.

Ich wurde im April 2007 erstmals auf Rabbi Kaduri aufmerksam. (Rechenschaftsbericht nach der "Lehre" 2.8.)

Deutsch:
http://wegedeslebens.info/HOME/Rabbi.html

Englisch:
http://www.youtube.com/watch?v=eATJ4PRXEJk&feature=player_embedded

http://www.youtube.com/watch?v=S9NxUbFDWwo


12. August 2012
Sonntag – weitere „Zufälle“

Das interne Los fällt auf 5. Mose 28,1a+6:

והיה אמ-שמוע תשמע בקול יהוה אלהיך ... ברוך אתה בבאך וברוך אתה בצאתך

„Und es wird sein: Wenn du wirklich auf die Stimme Jahwehs deines Gottes hören willst: … Gesegnet bist du in deinem Eingang und gesegnet bist du in deinem Ausgang.“ (Eigenübersetzung)

Gestern war ich an einer Geburtstagsfeier eingeladen an der auch der frühere Vorsteher des Diakonissenhauses (Lebenslauf) Gast war. Vor zweiunddreißig Jahren war die Beziehung zwischen ihm und mir als Verwaltungsdirektor sehr gespannt, was mir dann schlussendlich die Stelle gekostet hatte. Es waren unausgesprochene, geistliche Differenzen die zum Bruch geführt hatten. Im gestrigen Gespräch fühlte ich mich motiviert geistliche Themen anzusprechen. Warum hat die christliche Kirche ihre Anziehungskraft weitgehend verloren? Was bedeutet das Wort evangelikal? Warum ist dieses Wort zum Schimpfwort geworden, wo es doch, wenn Jesus ernst genommen wird, zentral ist? Ich erzählte ihm von meiner neusten Erkenntnis: „Glauben, Hoffnung, Liebe, Gehorsam und Demut“ und dass Gottes Bund von Moab für das jüdische Volk immer noch gilt. (13.15. August 2010 und 21. Juli 2012) Der verheißene Segen in 5. Mose 28 und die ausgedehnte Fluchwarnung im gleichen Kapitel gelten für das jüdische Volk unverändert. Nur so kann meines Erachtens die Schoah (Holocaust) eingeordnet werden. Mein heutiges internes Los ist mir Bestätigung für die Richtigkeit meiner gestrigen Initiative gegenüber dem früheren Diakonissenhaus - Vorsteher.

Auf den Tag genau vor 32 Jahren habe ich meine Verheißung in Reichenschwand bekommen:

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest, und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste was du dir vorstellen kannst nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weiter gehen will!“

Solche „Zufälle“ - ich nenne sie lieber Führungen, weil ich gelernt habe, dass es bei Gott keine Zufälle gibt - lasse ich mir gern gefallen.

 
icon Übersetzer gesucht
icon Seite drucken   icon Tagebuch RSS