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Tagebuch


19. Oktober 2018
jom schischi - 10. Cheschwan 5779 - Kundgebungen Gottes | Gott Selbst, der Einzigartige IV Gottes Heiligkeit (I) Teil eins

 

https://www.youtube.com/watch?v=nf_5P3ZI9kk

 

Wir haben uns heute schon viel über Gottes Autorität ausgetauscht. Im Moment wollen wir jetzt jedoch nicht über Gottes Gerechtigkeit reden. Heute sprechen wir über ein ganz neues Thema – die Heiligkeit Gottes. Die Heiligkeit Gottes ist ein weiterer Aspekt von Gottes einzigartigem Wesen, deshalb ist es sehr wichtig, dass wir uns gemeinsam darüber austauschen. Der Aspekt von Gottes Wesen, über den Ich sprechen möchte, zusammen mit zwei weiteren Aspekten, über die wir uns zuvor ausgetauscht haben, die gerecht Disposition und die Autorität Gottes – sind diese völlig einzigartig? (Ja.)
 
Gottes Heiligkeit ist ebenfalls einzigartig, deshalb ist die Basis dieser Einzigartigkeit, die Wurzel dieser Einzigartigkeit, das Thema unseres heutigen gemeinsamen Austauschs. Habt ihr das verstanden?
 
Sprecht Mir nach:
Das einzigartige Wesen Gottes – Gottes Heiligkeit.
(Das einzigartige Wesen Gottes – Gottes Heiligkeit.)
Was fühlt ihr in euren Herzen, nachdem ihr das wiederholt habt? Manche von euch haben vielleicht etwas Bedenken und fragen: „Warum sich über Gottes Heiligkeit austauschen?“ Keine Sorge, Ich werde es langsam mit euch durchgehen. Sobald ihr es hört, werdet ihr sicher verstehen, warum es Mir so wichtig ist, dass wir uns gemeinsam über dieses Thema unterhalten. Lasst uns zuerst das Wort „heilig“ definieren. Basierend auf dem, was ihr wahrnehmt und allem, was ihr wisst, wie versteht ihr die Definition von „heilig“, wie würdet ihr dies beschreiben? Beschreibt es nun für Mich.
(„Heilig“ bedeutet unbefleckt, ohne jegliche Verfälschungen und Fehler der Menschheit. Alles was es ausstrahlt – in Gedanken, Worten oder Handlungen, alles was es tut – ist absolut positiv.)
Sehr gut.
(„Heilig“ ist göttlich, rein, von Menschen unantastbar. Es ist einzigartig, es ist das charakteristische Symbol Gottes.)
(„Heilig“ ist unbefleckt und ist ein Aspekt der göttlichen, unantastbaren Disposition.)
Das ist deine Definition, oder? Im Herzen jedes Menschen hat dieses Wort „heilig“ einen Rahmen, eine Definition und eine Interpretation. Zumindest kommen euch gleich Gedanken, wenn ihr das Wort „heilig“ hört. Ihr habt einen bestimmten festgelegten Rahmen für dieses Wort und das Verständnis dieser Definition liegt für manche Menschen nahe der Verwendung dieses Wortes, um das Wesen von Gottes Disposition zu beschreiben. Das ist sehr gut. Die meisten Menschen betrachten das Wort „heilig“ als ein positives Wort, was auch bestätigt werden kann. Die Heiligkeit Gottes jedoch, über die Ich mich heute mit euch austauschen möchte, kann nicht einfach definiert oder erklärt werden. Stattdessen werde Ich ein paar Tatsachen als Beweise vorbringen, damit du siehst, warum Ich sage, dass Gott heilig ist und warum Ich dass Wort „heilig“ benutze, um das Wesen Gottes zu beschreiben. Wenn unser gemeinschaftlicher Austausch zu Ende ist, wirst du merken, dass die Verwendung des Wortes „heilig“ zur Beschreibung von Gottes Wesen und die Verwendung des Wortes mit Verweis auf Gott sowohl hoch verdient als auch höchst angebracht ist. Was zumindest die derzeitigen Sprachen der Menschheit betrifft, ist der Gebrauch dieses Wortes in Beziehung auf Gott, besonders treffend – es ist das einzige Wort in der menschlichen Sprache, das sich dazu eignet um sich auf Gott zu beziehen. Es ist, in Beziehung auf Gott angewendet, kein leeres Wort. Es ist auch kein grundloses Lob oder leeres Kompliment.
 
Unser gemeinschaftlicher Austausch soll es allen Menschen ermöglichen, die wahrhaftige Existenz dieses Aspektes des Wesens Gottes zu erkennen. Gott fürchtet nicht das Verständnis des Menschen, sondern deren Missverständnis. Gott möchte, dass jeder Sein Wesen kennt und was Er hat und ist.
 
Jedes Mal, wenn wir also über einen Aspekt von Gottes Wesen sprechen, können wir uns auf viele Tatsachen berufen um damit Menschen nahe zu legen, dass dieser Aspekt von Gottes Wesen tatsächlich existiert und sowohl wirklich wahr als auch sehr real ist. Nun, da wir das Wort „heilig“ definiert haben, lasst uns ein paar Beispiele ansehen. Für die Vorstellung des Menschen ist es leicht, sich viele „heilige“ Dinge und Menschen auszumalen. Sind zum Beispiel jungfräuliche Jungen und Mädchen in den Wörterbüchern der Menschen als heilig definiert? Sind sie tatsächlich heilig? (Nein.) Ist dieses so genannte „heilig“  und jenes „heilig“ das wir heute besprechen, ein und dasselbe? (Nein.) Wenn man Menschen mit hohen moralischen Werten, mit kultivierter und gebildeter Sprache betrachtet, die niemandem etwas zu Leide tun und sich im Gespräch stets angenehm und verträglich geben – sind sie heilig? Konfuzianistische Gelehrte oder Herren mit hohen moralischen Werten, mit kultivierten Worten und Taten – sind sie heilig? Diejenigen, die oft Gutes tun, wohltätig sind und anderen viel und oft helfen, oder jene, die viel Freude ins Leben der Menschen bringen -  sind sie heilig? (Nein.) Diejenigen, die im Umgang mit anderen selbstlos sind, keine strengen Forderungen an andere stellen, die alle tolerieren – sind sie heilig? Diejenigen, die sich noch nie mit jemand gestritten haben oder noch nie jemanden ausgenutzt haben – sind sie heilig? Diejenigen also, die zum Wohle anderer arbeiten, die anderen zugute kommen und anderen in jeder Hinsicht Erbauung darbieten – sind sie heilig? Diejenigen, die all ihre Ersparnisse anderen geben und ein einfaches Leben führen, die streng mit sich selber sind, aber anderen mit Milde begegnen – sind sie heilig? (Nein.) Ihr könnt euch erinnern, wie eure Mütter für euch gesorgt haben und sich auf jede erdenkliche Art und Weise um euch gekümmert haben – sind sie heilig? Die Idole, die euch wichtig sind, seien es berühmte Menschen, Stars oder grossartige Menschen – sind sie heilig? (Nein.) Das ist in allen Fällen sicher. Lasst uns nun auf jene Propheten in der Bibel schauen, die die Zukunft voraus sagen konnten, die vielen anderen unbekannt war – war diese Art von Mensch heilig? Die Menschen, die Gottes Wort und die Fakten Seiner Taten in der Bibel festhalten konnten – waren sie heilig? (Nein.) War Mose heilig? War Abraham heilig? Was ist mit Hiob?          (Nein.) Warum sagt ihr das? (Das Wort „heilig“ kann nur für Gott verwendet werden.) Gott hat Hiob einen gerechten Mann genannt, warum nennt man nicht einmal ihn heilig? Nun seid ihr nachdenklich geworden, nicht wahr? Sind Menschen, die Gott fürchten und das Böse meiden, wirklich nicht heilig? Sind sie heilig oder nicht? (Nein.) Eure Antwort ist negativ, oder? Worauf beruht nun eure negative Antwort? (Gott ist einzigartig.) Dies ist eine gerechtfertigte und wirklich hervorragende Grundlage! Ich merke, dass ihr die Fähigkeit habt, schnell zu begreifen und das, was ihr gelernt habt, dann auch schnell anzuwenden und ihr habt alle diese besondere Gabe. Ihr zweifelt einwenig und seid euch nicht ganz sicher, ihr traut euch nicht „Nein“ zu sagen, aber ihr traut euch auch nicht „Ja“  zu sagen, also seid ihr gezwungen „Nein“ zu sagen. Lasst Mich euch eine andere Frage stellen. Die boten Gottes – Boten, die Gott zur Erde sendet – sind sie heilig? (Nein.) Denkt gut darüber nach. Denkt etwas darüber nach und gebt mir eure Antwort. Sind die Engel heilig? (Nein.) Eine Menschheit, die nicht von Satan verdorben wurde – ist diese heilig? (Nein.) Ihr sagt alle „Nein“ zu jeder Frage. Aus welchem Grund? Ist genau dieser Satz, den Ich eben gesagt habe, der Grund, warum ihr „Nein“ gesagt habt? Ihr seid verwirrt, oder? Warum wird also noch nicht einmal von den Engeln gesagt, dass sie heilig sind? Nun seid ihr nachdenklich geworden, nicht wahr? Könnt ihr herausfinden, warum die Menschen, Dinge oder ungeschaffene Wesen, die wir vorher erwähnt haben, nicht heilig sind? Das könnt ihr sicher nicht beantworten      , richtig? Ist es dann nicht einwenig unverantwortlich von euch „Nein“ zu sagen? Antwortet ihr nicht etwas voreilig? Manche Leute überlegen: „Du fragst auf diese Art und Weise, also muss es sicher nicht so sein.“ Antwortet nicht einfach so spontan. Denkt gründlich darüber nach, ob die Antwort ja oder nein ist. Wenn wir uns anschliessend gemeinschaftlich über das nächste Thema unterhalten, werdet ihr wissen, warum die Antwort „Nein“ ist. Ich werde euch die Antwort bald geben. Lasst uns zuerst etwas in der Heiligen Schrift lesen.
 
  1. Gott Jehovas Gebot an den Menschen
    (Genesis 2,15-17) Und Gott Jehova nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn baute und bewahrte. Und Gott Jehova gebot dem Menschen und sprach: Du sollst essen von allerlei Bäumen im Garten, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn welches Tages du davon isst, wirst du des Todes sterben.
     
  2. Die Verführung der Frau durch die Schlange
    (Genesis 3,1-5) Und die Schlange war listiger denn alle Tiere auf dem Felde, die Gott Jehova gemacht hatte, und sprach zu dem Weibe: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von den Früchten der Bäume im Garten? Da sprach das Weib zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten; aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esst nicht davon, rührt’s auch nicht an, dass ihr nicht sterbt. Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet mitnichten des Todes sterben; sondern Gott weiss, dass, welches Tages ihr davon esst, so werden eure Augen aufgetan, und werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.

Aus welchem Buch der Bibel stammen diese beiden Bibelstellen? (Genesis.) Seid ihr alle mit diesen beiden Textstellen vertraut? Dies geschah am Anfang, als die Menschheit geschaffen wurde; es war ein wahres Ereignis. Lasst uns zuerst darauf schauen, welche Art von Gebot der Gott Jehova Adam und Eva gab. Die Aussage dieses Gebots ist für unser heutiges Thema sehr wichtig. Und Gott Jehova gebot dem Menschen und sprach …“ Lest nun weiter mit der folgenden Bibelstelle.

(„Du sollst essen von allerlei Bäumen im Garten; aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn welches Tages, davon du isst, wirst du des Todes sterben.“)
Was beinhaltet diese Textstelle des Gesetzes Gottes an den Menschen? Zuerst einmal sagt Gott dem Menschen, was er essen darf, nämlich die Früchte von einer Vielzahl von Bäumen. Es besteht hier keine Gefahr und nichts Giftiges, alles kann man ganz nach Wunsch essen, ohne dass man irgendetwas befürchten muss. Das ist der eine Teil. Der andere Teil ist eine Warnung. In der Warnung wird dem Menschen gesagt, dass er die Frucht welchen Baumes nicht essen darf? (Der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse.) Er darf die Frucht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse nicht essen. Was passiert, wenn er dies doch tut? (Er wird gewiss sterben.)
Gott sprach zum Menschen: Denn welches Tages du davon isst, wirst du des Todes sterben. Sind diese Worte eindeutig? (Ja.) Wenn Gott dir dies sagen würde und du jedoch den Grund dafür nicht verstanden hättest, würdest du sie dann als zu befolgende Regelung oder Befehl betrachten? Man sollte dies befolgen, nicht wahr? Ob der Mensch es nun befolgen kann oder nicht, Gottes Worte sind völlig unmissverständlich. Gott erklärte dem Menschen ausdrücklich, was er essen darf und was nicht und was passiert, wenn er etwas isst, das er nicht essen darf. Hast du etwas von Gottes Disposition in diesen kurzen, von Ihm gesprochenen Worten erkannt? Sind diese Worte Gottes wahr? (Ja.) Liegt darin irgendeine Täuschung? (Nein.) Liegt darin irgendeine Falschheit? (Nein.) Gibt es hier etwas Bedrohliches? (Nein.) Gott hat dem Menschen offen, ehrlich und wahrheitsgetreu gesagt, was er essen darf und was nicht, klar und deutlich. Liegt in diesen Worten irgendeine versteckte Bedeutung? Sind diese Worte eindeutig? Ihre Bedeutung ist auf den ersten Blick offensichtlich, du verstehst sie sofort, sobald du sie siehst. Besteht hier ein Anlass irgendwelche Vermutungen anzustellen? (Nein.) Man muss auch nicht raten, oder? Es ist bereits glasklar. In Gottes Geist, kommt was Er sagen will und was Er ausdrücken will, direkt von Seinem Herzen. Die Dinge, die Gott ausdrückt, sind klar, unkompliziert und direkt. Es gibt keine versteckten Motive oder geheime Bedeutungen. Er hat direkt zum Menschen gesprochen und ihm gesagt, was er essen darf und was nicht. Das bedeutet, dass der Mensch durch diese Worte Gottes erkennen kann, dass Gottes Herz transparent ist, dass Gottes Herz wahr ist. Es liegt hier absolut keine Falschheit vor, die dir sagt, dass du Essbares nicht verzehren kannst oder die die bei Ungeniessbarem sagt „Tue es und du wirst sehen was geschieht“. Ist das Seine Absicht? (Nein.) Nein. Was auch immer Gott in Seinem Herzen denkt, ist das, was Er sagt. Wenn ich sage, dass Gott heilig ist, weil Er sich durch diese Worte so zeigt und offenbart, hast du vielleicht das Gefühl, dass Ich eine grosse Sache aus Nichts gemacht habe oder Meine Auslegung etwas zu weit hergeholt ist. Wenn das so ist, keine Sorge, wir sind noch nicht fertig. Lasst uns über die „Verführung der Frau durch die Schlange“ sprechen. Wer ist die Schlange? (Satan.) Satan spielt die Rolle der Vereitelung in Gottes sechstausend jährigem Führungsplan. Es ist eine Rolle, über die wir unbedingt sprechen müssen, wenn wir uns über die Heiligkeit Gottes austauschen. Warum sage Ich das? (Weil Satan der Vertreter und Architekt aller niederträchtigen und verderbten Dinge ist.      Wenn du die Bösartigkeit und Verdorbenheit oder das Wesen Satans nicht kennst, hast du weder die Möglichkeit sie zu erkennen, noch kannst Du erfahren, was Heiligkeit wirklich ist. In ihrer Verwirrung denken die Menschen, dass das, was Satan tut, richtig ist, denn sie leben inmitten dieser verfälschten Disposition. Ohne Vereitelung und ohne einen Vergleich kannst du also nicht wissen, was Heiligkeit ist, deshalb muss dieses Thema angesprochen werden. Wir haben dieses Thema nicht aus der Luft gegriffen, sondern werden anhand seiner Worte und Taten sehen, wie Satan handelt, wie er die Menschheit verdirbt, welches Wesen er hat und was sein wahres Gesicht ist. Was hat also diese Frau zur Schlange gesagt? Die Frau wiederholte der Schlange, was Jehova zu ihr gesagt hatte. Dem, was sie gesagt hat nach zu urteilen, hat sie die Gültigkeit dessen, was Gott zu ihr gesagt hatte, bestätigt? Sie konnte es nicht bestätigen, oder? Als ganz neu erschaffener Mensch hatte sie nicht die Fähigkeit, gut von böse zu unterscheiden. Sie hatte auch nicht die Fähigkeit, ihre Umgebung zu erkennen. Ihre Worte an die Schlange verraten uns, dass sie selbst Gottes Worte noch nicht in ihrem Herzen angenommen hatte; ihre Einstellung war skeptisch. Als also die Schlange sah, dass die Frau keinen festen Standpunkt in Bezug auf Gottes Wort hatte, sagte sie: „Ihr werdet mitnichten des Todes sterben; sondern Gott weiss, dass, welches Tages ihr davon esst, so werden eure Augen aufgetan, und werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist“. Ist da etwas falsch an diesen Worten? (Ja.) Was ist falsch? Lest diesen Satz:
(„Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet mitnichten des Todes sterben; sondern Gott weiss, dass, welches Tages ihr davon esst, so werden eure Augen aufgetan, und werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.“)
Was spürt ihr, wenn ihr das gelesen habt? Was spürt ihr, wenn ihr das gelesen habt? Habt ihr nach dem Lesen dieses Satzes ein Gefühl für die Absichten der Schlange bekommen?          (Ja.) Welche Absichten hat die Schlange? (Den Menschen zur Sünde zu verführen.) Sie will die Frau dazu verleiten, Gottes Worte nicht zu beachten, aber hat die Schlange eindeutig gesprochen? (Nein.) Sie hat nicht eindeutig gesprochen, wir können also sagen, dass sie sehr arglistig ist. Sie drückt sich auf listige und ausweichende Art aus, um ihr beabsichtigtes Ziel zu erreichen, das sie aber vor dem Menschen versteckt hält – das ist die List der Schlange. Satan hat noch immer auf diese Art und Weise gesprochen und gehandelt. Sie sagt „bestimmt nicht“, ohne sich auf das eine oder das andere festzulegen. Hat dies jedoch das Herz der unwissenden Frau berührt?     (Ja.) Die Schlange war zufrieden, als die Worte die gewünschte Wirkung erzielt hatten – dies war die listige Absicht der Schlange. Ausserdem hat sie etwas versprochen, von dem der Mensch glaubte, dass es gut war. Sie verführte die Frau und sagte: „Welches Tages ihr davon esst, so werden eure Augen aufgetan.“ So überlegt sie: „Meine Augen geöffnet zu haben ist eine gute Sache!“ Dann spricht die Schlange noch stärkere Worte, Worte, die dem Menschen unbekannt sind, Worte die für alle, die sie hören, eine grosse Verlockung darstellen    : „Und werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.“ Haben diese Worte eine starke, verführerische Kraft auf sie?   (Ja.) Es ist, wie wenn jemand zu dir sagt: „Dein Gesicht ist wunderschön geformt. Nur der Nasenrücken ist etwas kurz geraten, aber wenn du dir den richten lässt, dann wirst du eine Weltklasse-Schönheit sein!“  Für jemanden, der niemals eine kosmetische Operation für sich in Erwägung gezogen hätte, wäre dessen Herz von solchen Worten berührt?  (Ja.)  Sind diese Worte also verführerisch? Verlockt dich diese Verführung? Ist sie prüfend?  (Ja.)  Sagt Gott solche Dinge?  (Nein.)  War auch nur eine Andeutung davon in den Worten Gottes, über die wir gerade gesprochen haben?  (Nein.)  Warum? Sagt Gott, was Er in Seinem Herzen denkt? Kann der Mensch Gottes Herz durch Seine Worte erkennen?  (Ja.)  Als die Schlange jedoch diese Worte zur Frau sprach, konntest du das Herz der Schlange erkennen?  (Nein.)  Und aufgrund der Unwissenheit der Menschen wurden diese schnell durch die Worte der Schlange verführt, sie wurden geködert; sie waren leicht beeinflussbar. Konntest du also die Absichten Satans  erkennen? Konntest du den Zweck erkennen, der sich hinter dem verbarg, was er sagte? Konntest du den Komplott und die listigen Absichten seines Plans erkennen?  (Nein.)  Welche Art von Disposition zeigt sich durch die Art und Weise wie Satan sprach? Welche Art von Wesen hast du aufgrund dieser Worte in Satan erkannt?  (Das Böse.)  Das Böse. Ist es hinterlistig? Nach aussen hin mag er dich vielleicht anlächeln oder völlig ausdruckslos bleiben. Aber im Herzen kalkuliert er, wie er sein Ziel erreichen kann – und das ist das Ziel, das du nicht zuerkennen vermagst. Dann wirst du von all den Versprechungen und all den Vorteilen, die er dir verspricht, verführt. Aber im Herzen kalkuliert er, wie er sein Ziel erreichen kann – und das ist das Ziel, das du nicht zuerkennen vermagst. Dann wirst du von all den Versprechungen und all den Vorteilen, die er dir verspricht, verführt. Du empfindest diese als gut und was er sagt, kommt dir nützlicher und bedeutender vor; als das was Gott sagt. Wir der Mensch nicht zu einem unterwürfigen Gefangenen, wenn das passiert?  (Ja.)  Sind die von Satan genutzten Mittel daher nicht diabolisch? Du wirst dazu gebracht, tief zu sinken. Ohne einen Finger zu rühren wirst du mit diesen zwei Sätzen dazu gebracht, ihm zu folgen und ihm zu gehorchen. Das Ziel wurde erreicht. Ist das nicht so?   (Ja.)   Ist diese Absicht nicht finster? Ist dies nicht das wahre Antlitz Satans?  (Ja.)  In Satans Worten hat der Mensch seine dunklen Motive, sein schreckliches Gesicht und sein wahres Wesen erkannt. Ist das nicht richtig?  (Ja.)  Wenn du diese Sätze nur einfach vergleichst ohne sie zu untersuchen, kommt es dir vielleicht so vor, als seien Jehovas Worte langweilig, einfach und gewöhnlich; als seien sie es nicht wert, dass man deswegen Gottes Ehrlichkeit preist. Wenn wir nun auf Satans Worte und sein abscheuliches Wesen schauen, und in diesem Kontrast die Worte Gottes bedenken, haben die Worte Gottes dann eine grosse Bedeutung für die Menschen von heute?  (Ja.)  Durch diesen Kontrast kann der Mensch die pure Makellosigkeit Gottes erahnen. Habe Ich damit Recht, wenn Ich das so sage?  (Ja.)  Jedes Wort, das Satan spricht genau wie seine Motive, seine Absichten und die Art wie er spricht – all das ist verdorben. Was ist das Hauptmerkmal seiner Art zu sprechen? Er benützt Zweideutigkeit um dich zu verführen, ohne den wahren Grund preiszugeben. Er gibt auch keine Möglichkeit, das Motiv zu erkennen, sondern wartet bis du den Köder nimmst und ihn unter Zwang rühmst und seine Vorzüge lobst. Ist das der Fall?  (Ja.)  Ist das nicht Satans fortwährende List?  (Ja.) 

18. Oktober 2018
jom chamischi - 9. Cheschwan 5779 - Kundgebungen Gottes | Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst I Teil Eins

 

https://www.youtube.com/watch?v=7qUSQBRWLcM

 

Bei unserem letzten Treffen tauschten wir uns über ein sehr wichtiges Thema aus. Erinnert ihr euch daran, was es war? Lasst es Mich wiederholen. Das Thema unserer letzten Gemeinschaft war: Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst. Ist das ein wichtiges Thema für euch? Welcher Teil ist für euch am wichtigsten? Gottes Werk, Gottes Disposition oder Gott Selbst? Was interessiert euch am meisten? Welchen Teil möchtet ihr am meisten hören? Ich weiss, dass es schwierig für euch ist, diese Frage zu beantworten, denn die Disposition Gottes kann in jedem Aspekt Seines Werkes gesehen werden, und Seine Disposition ist in Seinem Werk immer und überall offenbart und präsentiert in Wirklichkeit Gott Selbst; in Gottes allumfassendem Führungsplan sind Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst, voneinander untrennbar. Der Inhalt unserer letzten Gemeinschaft über Gottes Werk waren Erzählungen der Bibel, die sich vor langer Zeit ereigneten. Es waren alles Geschichten über den Menschen und Gott, und sie passierten dem Menschen und gleichzeitig waren die Teilnahme und der Ausdruck Gottes beteiligt, sodass diese Geschichten besonderen Wert und Bedeutung für die Gotteskenntnis haben. Kurz nachdem Er die Menschheit erschaffen hatte, begann Gott Sich mit dem Menschen zu beschäftigen und mit dem Menschen zu reden und Seine Disposition begann dem Menschen gegenüber zum Ausdruck gebracht zu werden. Mit anderen Worten, als Gott Sich zum ersten Mal mit der Menschheit beschäftigte, fing Er an, dem Menschen ununterbrochen Seine Wesenheit und das, was Er hat und ist, bekannt zu machen. Unabhängig davon, ob die Menschen von damals oder die Menschen von heute in der Lage sind, es zu erkennen oder zu verstehen, spricht Gott mit den Menschen und wirkt unter den Menschen, offenbart Seine Disposition und bringt Seine Wesenheit zum Ausdruck – was eine Tatsache ist und von niemandem bestritten werden kann. Das bedeutet auch, dass Gottes Disposition, Gottes Wesenheit und das, was Er hat und ist, ständig hervordringt und offenbart wird, während Er mit dem Menschen arbeitet und Sich mit ihm befasst. Er hat niemals etwas vor dem Menschen verborgen oder verheimlicht, sondern veröffentlicht stattdessen Seine eigene Disposition und macht sie bekannt, ohne etwas zurückzuhalten. So hofft Gott, dass der Mensch Ihn kennen und Seine Disposition und Wesenheit verstehen kann. Er möchte nicht, dass der Mensch Seine Disposition und Seine Wesenheit als ewige Geheimnisse behandelt, und Er will auch nicht, dass die Menschheit Gott als ein Rätsel betrachtet, das niemals gelöst werden kann. Erst wenn die Menschheit Gott kennt, kann der Mensch den Weg nach vorne kennen und die Führung Gottes akzeptieren, und nur eine solche Menschheit kann wirklich unter der Herrschaft Gottes leben und im Licht leben und unter Gottes Segen leben. Gottes hervorgebrachte und offenbarte Worte und Disposition repräsentieren Seinen Willen, und sie repräsentieren auch Seine Wesenheit.
 
Wenn Gott sich mit dem Menschen beschäftigt, ganz gleich, was Er sagt oder tut oder welche Disposition Er offenbart, und ganz gleich, was der Mensch von Gottes Wesenheit und was Er hat und ist sieht, repräsentiert all dies Gottes Willen für den Menschen. Unabhängig davon, wie viel der Mensch erkennen, nachvollziehen oder verstehen kann, es repräsentiert alles den Willen Gottes -  Gottes Willen für den Menschen. Das ist unbestreitbar! Der Wille Gottes für die Menschen ist, wie Er verlangt, dass Menschen sind, was Er verlangt, dass sie tun, wie Er verlangt, dass sie leben, und wie Er verlangt, dass sie dazu fähig sind, die Erfüllung von Gottes Willen zu vollbringen. Sind diese Dinge von Gottes Wesenheit untrennbar? Mit anderen Worten, Gott bringt Seine Disposition und alles was Er hat und ist gleichzeitig mit den Forderungen an die Menschen vor. Es gibt keine Falschheit, keinen Vorwand, keine Verschleierung und keine Verschönerung. Doch warum ist der Mensch unfähig zur Kenntnis und warum hat er niemals die Disposition Gottes deutlich wahrnehmen können? Und warum hat er niemals den Willen Gottes erkannt? Das, was von Gott offenbart und vorgebracht wird, ist das, was Gott Selbst hat und ist, und ist jedes Bruchstück und jede Facette Seiner wahren Disposition – warum kann der Mensch das also nicht sehen? Warum ist der Mensch nicht zu eingehender Kenntnis imstande?
 
Dafür gibt es einen wichtigen Grund.
Und was ist dieser Grund?
Seit der Zeit der Schöpfung hat der Mensch Gott nie wie Gott behandelt.
 
Ganz zu Beginn, ungeachtet dessen, was Gott im Hinblick auf den Menschen getan hatte, den Menschen, der soeben erschaffen wurde, behandelte der Mensch Ihn als nichts weiter als einen Gefährten, als jemanden, auf den man sich verlassen konnte, und hatte keine Kenntnis oder kein Verständnis  von Gott. Das heisst, er wusste nicht, dass das, was durch dieses Wesen hervorgebracht wurde – dieses Wesen, auf das er sich als sein Begleiter verliess und das er als solchen erachtete – die Wesenheit Gottes war, noch wusste er, dass dieses Wesen der Eine war, der über alle Dinge herrscht. Einfach ausgedrückt, die Menschen dieser Zeit erkannten Gott ganz und gar nicht. Sie wussten nicht, dass die Himmel und die Erde und alle Dinge von Ihm gemacht worden waren, und sie wussten nicht, woher Er kam, und darüber hinaus, was Er war. Natürlich verlangte Gott damals von den Menschen nicht, Ihn zu kennen oder Ihn zu verstehen oder alles zu verstehen, was Er tat, oder von Seinem Willen unterrichtet zu sein, denn das war ganz zu Beginn, nach der Schöpfung der Menschheit. Als Gott mit den Vorbereitungen für das Werk des Zeitalters des Gesetzes begann, vollbrachte Gott einige Dinge am Menschen und begann auch einige Forderungen an den Menschen zu stellen, indem Er ihm erzählte, wie man Gott Opfergaben darbringt und wie man Ihn anbetet. Erst dann erlangte der Mensch ein paar einfache Vorstellungen von Gott, erst dann erkannte er den Unterschied zwischen Mensch und Gott, und dass Gott der Eine war, der die Menschheit erschaffen hatte. Als der Mensch wusste, dass Gott Gott und der Mensch Mensch war, entstand eine gewisse Distanz zwischen ihm und Gott, und doch verlangte Gott nicht ein grosses Wissen oder ein tiefes Verständnis von Ihm zu haben. So stellt Gott unterschiedliche Anforderungen an den Menschen, je nach Stufen und Umständen Seines Werkes. Was erkennt ihr darin? Welchen Aspekt von Gottes Disposition sehr ihr? Ist Gott wirklich? Sind Gottes Forderungen an den Menschen angemessen? Ganz zu Anfang, nach Gottes Schöpfung der Menschheit, als Gott noch das Werk der Eroberung und der Vervollkommnung am Menschen vollbringen musste und nicht sehr viele Worte zu ihm gesprochen hatte, verlangte Er wenig vom Menschen. Ungeachtet dessen, was der Mensch tat und wie er sich benahm – auch wenn er einige Dinge tat, die Gott beleidigten – verzieh Gott ihm alles und übersah alles. Weil Gott wusste, was Er dem Menschen gegeben hatte und wusste, was im Menschen war, kannte Er somit die Richtlinien der Forderungen, die Er an die Menschen stellen sollte. Auch wenn der Standard Seiner Anforderungen damals sehr niedrig war, bedeutet dies nicht, dass Seine Disposition nicht gross war oder dass Seine Weisheit und Allmacht nur leere Worte waren. Für den Menschen gibt es nur einen Weg, Gottes Disposition und Gott Selbst zu kennen, indem er den Schritten von Gottes Werk der Führung und der Erlösung der Menschheit folgt und die Worte akzeptiert, die Gott der Menschheit mitteilt. Wenn der Mensch wüsste, was Gott hat und ist und Gottes Disposition kannte, würde er Gott dann noch immer bitten, ihm Seine wahre Person zu zeigen? Der Mensch wird es nicht tun und es nicht wagen, denn nachdem er Gottes Disposition begriffen hat und was Er hat und ist, wird der Mensch bereits den wahren Gott Selbst und bereits Seine wirkliche Person gesehen haben. Dies ist das unvermeidliche Ergebnis. Während Gottes Werk und Plan unablässig voranschritten und nachdem Gott den Bund des Regenbogens mit dem Menschen geschlossen hatte, als Zeichen dafür, dass Er die Welt niemals mehr durch Überschwemmungen zerstören würde, hatte Gott ein immer dringenderes Verlangen danach, diejenigen für sich zu gewinnen, die mit Ihm eins sein konnten. Auch hatte Er einen immer dringenden Wunsch, diejenigen für sich zu gewinnen, die in der Lage waren, Seinen Willen auf Erden auszuführen und darüber hinaus eine Gruppe von Menschen zu gewinnen, die imstande waren, sich von den Mächten der Finsternis zu befreien und nicht durch Satan gefesselt zu werden und in der Lage waren, auf Erden für Ihn Zeugnis abzulegen. Eine solche Gruppe von Menschen zu gewinnen, war Gottes langer Wunsch, das, auf was Er seit der Zeit der Schöpfung gewartet hatte. So blieben, unabhängig von Gottes Einsetzen von Überschwemmungen, um die Welt zu zerstören oder von Seinem Bund mit den Menschen, Gottes Wille, Denkweise, Plan und Hoffnungen, alle gleich. Was Er tun wollte, wonach Er sich schon lange vor der Schöpfung gesehnt hatte, war, die Menschen für sich zu gewinnen, die Er für sich zu gewinnen wünschte – um eine Gruppe von Menschen zu gewinnen, die in der Lage war, Seine Disposition zu begreifen und zu kennen und Seinen Willen zu verstehen, eine Gruppe, die imstande war, Ihn anzubeten. Solch eine Gruppe von Menschen ist wirklich in der Lage, Zeugnis für Ihn abzulegen, und sie sind gewissermassen Seine Vertrauten.
 
Heute wollen wir damit fortfahren den Spuren Gottes nachzugehen und den Schritten Seines Werkes zu folgen, um Gottes Gedanken und Ideen und alles, was mit Gott zu tun hat, aufzudecken, wovon alles so lange „aufbewahrt“ worden sind. Durch diese Dinge werden wir  die Disposition Gottes kennen lernen, die Wesenheit Gottes verstehen, Gott in unser Herz lassen, und jeder von uns wird langsam Gott näher kommen und wir werden unsere Distanz zu Gott verringern. Ein Teil dessen, worüber wir das letzte Mal gesprochen haben, bezog sich darauf, warum Gott einen Bund mit dem Menschen schloss. Dieses Mal werden wir Gemeinschaft über die Passagen der unten aufgeführten halten. Beginnen wir mit dem Lesen der heiligen Schriften.
 
  1. Abraham

1. Gott verspricht Abraham einen Sohn zu geben

(Genesis 17,15-17) Und Gott sprach abermals zu Abraham:
Du sollst dein Weib Sarai nicht mehr Sarai heissen, sondern Sara soll ihr Name sein. Denn ich  will sie segnen, und auch von ihr will Ich dir einen Sohn geben; denn Ich will sie segnen, und Völker sollen aus ihr werden und Könige über viele Völker.
Da fiel Abraham auf sein Angesicht und lachte, und sprach in seinem Herzen: Soll mir, hundert Jahre alt, ein Kind geboren werden, und Sara, neunzig Jahre alt, gebären?

(Genesis 17,21-22) Aber meinen Bund will ich aufrichten mit Isaak, den dir Sara gebären soll um diese Zeit im andern Jahr. Und er hörte auf, mit ihm zu reden. Und Gott fuhr auf von Abraham.
 
2. Abraham opfert Isaak

(Genesis 22,2-3)  Und er sprach: Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und gehe hin in das Land Morija und opfere ihn daselbst zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde. Da stand Abraham des Morgens früh auf und gürtete seinen Esel und nahm mit sich zwei Knechte und seinen Sohn Isaak und spaltete Holz zum Brandopfer, machte sich auf und ging an den Ort, davon ihm Gott gesagt hatte.
 
(Genesis 22,9-10) Und als sie kamen an die Stätte, die Gott ihm gesagt hatte, baute Abraham daselbst einen Altar und legte das Holz darauf und band seinen Sohn Isaak, legte ihn auf den Altar oben auf das Holz und reckte seine Hand aus und fasste das Messer, dass er seinen Sohn schlachtete.        
 
Niemand kann das Werk beeinträchtigen, das Gott zu tun beschliesst
 
Also, ihr habt alle gerade die Geschichte von Abraham gehört. Er wurde von Gott auserwählt, nachdem die Flut die Welt zerstört hatte, sein Name war Abraham, und als er hundert Jahre alt war, und seine Frau Sarah neunzig, kam Gottes Verheissung zu ihm. Welche Verheissung hat Gott ihm gemacht? Gott verhiess das, was in der heiligen Schrift erwähnt wird: „Denn ich will sie segnen und auch von ihr will ich dir einen Sohn geben.“ Was war der Hintergrund der Verheissung Gottes, ihm einen Sohn zu geben? Die Schriften liefern folgende Schilderung: „Da fiel Abraham auf sein Angesicht und lachte, und dachte in seinem Herzen: Soll mir, hundert Jahre alt, ein Kind geboren werden, und Sarah, neunzig Jahre       alt, gebären?“
 
Mit anderen Worten, dieses alte Paar war zu alt, um Kinder zu gebären. Und was tat Abraham, nachdem Gott ihm Sein Versprechen gegeben hatte? Er fiel lachend auf sein Gesicht und sagte zu sich selbst: „Soll mir, hundert Jahre alt, ein Kind geboren werden?“ Abraham glaubte, dass es unmöglich sei – was bedeutete, dass er glaubte, dass Gottes Verheissung an ihn nichts weiter als ein Witz war. Aus Sicht des Menschen war dies vom Menschen unerreichbar und ebenso unerreichbar und unmöglich für Gott. Vielleicht war es für Abraham lächerlich: Gott schuf den Menschen, aber es stellt sich heraus, dass Er nicht weiss, dass jemand, der so alt ist, unfähig ist Kinder zu gebären; Er denkt, Er kann mir gewähren ein Kind zu gebären, Er sagt, dass Er mir einen Sohn geben wird – das ist gewiss unmöglich. Und so fiel Abraham auf sein Gesicht und lachte und dachte sich: Unmöglich – Gott scherzt mit mir, das kann nicht wahr sein! Er nahm Gottes Worte nicht ernst. Was für ein Mensch war Abraham also in Gottes Augen? (Gerecht) Wo stand, dass er gerecht war? Ihr denkt, dass alle, die Gott ruft, und Menschen, die Gott begleiten, gerecht und vollkommen sind. Ihr haltet euch an Glaubenslehre fest! Ihr müsst klar sehen, dass Gott, wenn Er jemanden definiert, dies nicht willkürlich tut. Hier hat Gott nicht gesagt, dass Abraham gerecht war. In Seinem Herzen hat Gott für jeden Menschen Richtlinien. Obwohl Gott nicht sagte, welche Art von Mensch Abraham war, welche Art von Glauben an Gott hatte Abraham hinsichtlich seine Verhaltens? War er ein wenig abstrakt? Oder hatte er einen grossen Glauben? Nein das hatte er nicht! Sein Gelächter und seine Gedanken zeigten, wer er war, wer er war, also ist euer Glaube, dass er gerecht war, nur eure Fantasievorstellung, es ist die blinde Anwendung von Glaubenslehre, es ist eine verantwortungslose Würdigung. Hat Gott Abrahams Lachen und seine kleinen Äusserungen gesehen, wusste Er von ihnen? Gott wusste es. Aber würde Gott das ändern, was Er beschlossen hatte zu tun? Nein!
 
Als Gott plante und beschloss, dass Er diesen Menschen auserwählen würde, war die Angelegenheit bereits vollbracht. Weder die Gedanken des Menschen, noch sein Verhalten würden im geringsten Mass Gott beeinflussen oder beeinträchtigen; Gott würde Seinen Plan nicht willkürlich ändern, noch würde Er Seinen Plan wegen des Verhaltens eines Menschen durcheinander bringen, das möglicherweise sogar töricht sein könnte. Was steht denn also in der Genesis 17,21-22? „Aber meinen Bund will ich aufrichten mit Isaak, den dir Sarah gebären soll um diese Zeit im andern Jahr. Und er hörte auf mit ihm zu reden. Und Gott fuhr auf von Abraham.“ Gott schenkte dem, was Abraham sagte, keinerlei Beachtung. Und was war der Grund für Sein Nichtbeachten? Er war, dass Gott damals nicht verlangte, dass der Mensch von grossem Glauben sei, dass er zu grosser Gotteskenntnis fähig sei, oder dass er zudem verstehen könne, was von Gott getan und gesagt worden war. So verlangte Er nicht, dass der Mensch gänzlich verstand, was Er zu tun beschloss, oder welches Volk Er entschlossen war auszuwählen oder die Prinzipien Seines Handelns, denn die Statur des Menschen war einfach unzulänglich. Zu dieser Zeit betrachtete Gott das, was Abraham tat und wie er sich verhielt, als normal. Er verurteilte und rügte es nicht, sondern sagte nur: „Sarah soll dir um diese Zeit im andern Jahr Isaak gebären.“ Für Gott wurde dies, nachdem Er diese Worte verkündigt hatte, Schritt für Schritt wahr. In Gottes Augen war das, was durch Seinen Plan vollbracht werden sollte, bereits erreicht. Und nachdem die Vorkehrungen dafür abgeschlossen waren, ging Gott fort.
 
Was der Mensch tut oder denkt, was der Mensch versteht, die Pläne des Menschen – Gott hat nichts damit zu schaffen. Alles geschieht nach dem Plan Gottes, im Einklang mit den Zeiten und Stadien, die Gott festlegt. Das ist das Prinzip von Gottes Werk. Gott mischt sich nicht in das ein, was der Mensch denkt oder weiss, trotzdem verzichtet Er nicht auf Seinen Plan oder gibt Sein Werk deshalb auf, weil der Mensch nicht glaubt oder nicht versteht. Die Tatsachen werden also nach dem Plan und den Gedanken Gottes verwirklicht. Das ist genau das, was wir in der Bibel sehen: Gott veranlasste, dass Isaak zu einer Zeit geboren wurde, die Er festgelegt hatte. Zeigen die Tatsachen, dass das Verhalten und Handeln des Menschen das Werk Gottes verhindert hat? Sie behinderten das Werk Gottes nicht! Haben der kleine Glaube des Menschen an Gott und seine Vorstellungen und Einbildungen hinsichtlich Gott, das Werk Gottes beeinflusst? Nein, das haben sie nicht! Nicht im Geringsten!
 

Gottes Führungsplan wird von keinem Menschen, keiner Sache und von keiner Umgebung beeinträchtigt. Alles, was Er zu tun beschliesst, wird rechtzeitig und nach Seinem Plan vollendet und fertig gestellt werden und kein Mensch kann sich in Sein Werk einmischen. Gott schenkt einigen Dummheiten und Unwissenheiten des Menschen keine Beachtung und ignoriert sogar einiges an Widerstand und Vorstellungen des Menschen Ihm gegenüber; stattdessen verrichtet Er bedingungslos das Werk, das Er verrichten muss. Das ist Gottes Disposition und ein Spiegelbild Seiner Allmacht.


17. Oktober 2018
jom rewii - 8. Cheschwan - Das Wort Gottes | Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst II Teil Drei

 

https://www.youtube.com/watch?v=eSJMeIxYGQc

 

Seit dem Anfang bis heute ist der Mensch nur dazu fähig gewesen, mit Gott zu sprechen. Das heisst, unter allen Lebewesen und Geschöpfen Gottes, konnte sich nur der Mensch mit Gott unterhalten. Der Mensch hat Ohren, die ihn hören lassen, und Augen, die ihn sehen lassen, er hat Sprache und seine eigenen Ideen und freien Willen. Er ist im Besitz von allem, was erforderlich ist, um Gott sprechen zu hören, Gottes Willen zu verstehen, Gottes Auftrag zu akzeptieren und so verleiht Gott alle Seine Wünsche mit dem Menschen und möchte den Menschen zum Gefährten machen, der im Geiste eins mit Ihm ist und der Ihn begleiten kann. Seit Er anfing zu führen, hat Gott darauf gewartet, dass der Mensch Ihm sein Herz gibt, um Gott es reinigen und ausstatten zu lassen, um ihn für Gott zufrieden stellend und von Gott geliebt werden zu lassen, um ihn Gott verehren und das Böse meiden zu lassen. Gott hat sich seit jeher darauf gefreut und auf dieses Ergebnis gewartet. Gibt es solche Personen unter den Aufzeichnungen der Bibel? Das heisst, gibt es welche in der Bibel, die fähig sind, ihr Herz Gott zu geben? Gab es vor diesem Zeitalter bereits einen solchen Fall? Lesen wir heute die Aufzeichnungen der Bibel und werfen wir einen Blick darauf, ob das, was von dieser Figur – Hiob –getan wurde eine Verbindung zum Thema „Sein Herz Gott geben“ hat, über das wir heute sprechen. Lasst uns sehen, ob Hiob Gott zufrieden stellen konnte und von Gott geliebt wurde. Wie ist euer Eindruck von Hiob? Zitiert man die ursprüngliche Schrift, sagen einige Leute, dass Hiob „Gott fürchtete und das Böse scheute“. „Er fürchtete Gott und scheute das Böse“: Das ist die ursprüngliche Einschätzung von Hiob, die in der Bibel aufgezeichnet ist. Wenn ihr eure eigenen Worte verwendet, wie würdet ihr Hiob beschreiben? Manche Leute sagen, Hiob sei ein guter und vernünftiger Mensch gewesen; manche sagen, er habe wahren Glauben an Gott; einige sagen, dass Hiob ein gerechter und menschlicher Mensch war. Ihr habt den Glauben Hiobs gesehen, das heisst, in eurem Herzen legt ihr grossen Wert auf den Glauben Hiobs und beneidet diesen. Heute wollen wir nun betrachten, von was Hiob besessen ist, dass Gott so sehr zufrieden mit ihm ist. Als Nächstes wollen wir die folgenden Schriften lesen.
 
  1. Hiob

1. Gottes Beurteilungen von Hiob und die in der Bibel

(Hiob 1,1) Es war ein Mann im Lande Uz, der hiess Hiob. Derselbe war schlecht und recht, gottesfürchtig und mied das Böse.

(Hiob 1,5) Und wenn die Tage des Mahls um waren, sandte Hiob hin und heiligte sie und machte sich des Morgens früh auf und opferte Brandopfer nach ihrer aller Zahl; denn Hiob gedachte: Meine Söhne möchten gesündigt und Gott abgesagt haben in ihrem Herzen. Also tat Hiob allezeit.

(Hiob 1,8) Jehova sprach zu Satan: Hast du nicht achtgehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn es ist seinesgleichen nicht im Lande, schlecht und recht, gottesfürchtig, und meidet das Böse.

Was ist der Schlüsselpunkt, den ihr in diesen Passagen seht? Diese drei kurzen Schriftstellen beziehen sich alle auf Hiob. Obwohl sie kurz sind, machen sie deutlich, welche Art von Mensch er war. Durch ihre Beschreibung des alltäglichen Verhaltens von Hiob und seines Handelns, erzählen sie jedem, dass Gottes Beurteilung Hiobs vielmehr begründet als grundlos war. Sie sagen uns, ob es sich um die menschliche Einschätzung Hiobs (Hiob 1,1) oder um Gottes Einschätzung von ihm handelt (Hiob 1,8), beide sind das Ergebnis von Hiobs Taten vor Gott und den Menschen (Hiob 1,5). Lasst uns zuerst Passage Nummer eins lesen: „Es war ein Mann im Lande Uz, der hiess Hiob. Derselbe war schlecht und recht, gottesfürchtig und mied das Böse.“ Die erste Beurteilung in der Bibel, dieser Satz ist die Beurteilung Hiobs, des Autors. Natürlich stellt es auch die Beurteilung des Menschen dar, die lautet „Derselbe war schlecht und recht, gottesfürchtig und mied das Böse“. Als Nächstes wollen wir Gottes Beurteilung Hiobs lesen: „Denn es ist seinesgleichen nicht im Lande, schlecht und recht, gottesfürchtig und meidet das Böse“ (Hiob 1,8). Von den beiden kam eine von Menschen und eine stammte von Gott; sie sind zwei Beurteilungen mit demselben Inhalt. Man kann sehen, dass Hiobs Verhalten den Menschen bekannt waren und auch von Gott gelobt wurden. Mit anderen Worten: Hiobs Verhalten vor den Menschen und sein Verhalten vor Gott waren gleich; er offenbarte sein Verhalten und seinen Beweggrund stets vor Gott, damit sie von Gott wahrgenommen werden konnten und er war jemand, der Gott fürchtete und das Böse mied. So war in Gottes Augen von den Menschen auf Erden nur Hiob vollkommen und aufrichtig, und jemand, der Gott fürchtete und das Böse mied.
 
Spezifische Manifestationen der Gottesfurcht und Meidung des Bösen Hiobs in seinem täglichen Leben

Als Nächstes wollen wir uns bestimmte Manifestationen von Hiobs Gottesfurcht und Meidung des Bösen ansehen. Lasst uns zusätzlich zu den vorherigen und folgenden Passagen, auch Hiob 1:5 lesen, die eine der spezifischen Manifestationen von Hiobs Gottesfurcht und Meidung des Bösen ist.        Sie steht damit im Zusammenhang, wie er Gott fürchtete und das Böse in seinem täglichen Leben mied; so tat er vor allem nicht nur, was er tun sollte; um Willen seiner eigenen Gottesfurcht und Meidung des Bösen, sondern brachte im Namen seiner Söhne auch regelmässig Brandopfer dar. Er befürchtete, dass sie oft „gesündigt und Gott in ihrem Herzen abgesagt haben möchten“, während sie feierten. Und wie kam diese Angst in Hiob zum Ausdruck? Der Originaltext enthält folgende Schilderung: „Und wenn die Tage des Mahls um waren, sandte Hiob hin und heiligte sie und machte sich des Morgens früh auf und opferte Brandopfer nach ihrer aller Zahl.“ Das Verhalten Hiobs zeigt uns, dass seine Gottesfurcht, vielmehr als dass sie in seinem äusseren Verhalten sichtbar wurde, aus dem Inneren seines Herzens kam und dass seine Gottesfurcht in jedem Aspekt seines täglichen Lebens jederzeit gefunden werden konnte, denn er mied nicht nur selbst das Böse, sondern er machte auch Brandopfer im Namen seiner Söhne. Mit anderen Worten: Hiob war nicht nur zutiefst verängstigt, gegen Gott zu sündigen und Gott in seinem eigenen Herzen zu entsagen, sondern auch besorgt, dass seine Söhne gegen Gott sündigten und Ihm in ihren Herzen entsagten. Daraus ist ersichtlich, dass die Wahrhaftigkeit von Hiobs Gottesfurcht der genauen Prüfung standhält und über den Zweifel eines jeden Menschen erhaben ist. Hat er so gelegentlich oder häufig gehandelt? Der letzte Satz des Textes ist „Also tat Hiob allezeit“. Die Bedeutung dieser Worte ist, dass Hiob nicht einfach nur gelegentlich nach seinen Söhnen sah, oder wann immer es ihm gefiel, noch beichtete er durch Beten vor Gott. Stattdessen schickte er regelmässig seine Söhne und heiligte sie und brachte Brandopfer für sie dar.
 
Das „allezeit“ bedeutet hier nicht, dass er dies für ein oder zwei Tage oder für einen Moment tat. Es sagt aus, dass die Manifestation der Gottesfurcht Hiobs nicht vorübergehend war und nicht bei Erkenntnis oder gesprochenen Worten aufhörte, stattdessen lenkte der Weg der Gottesfurcht und Meidung des Bösen sein Herz, diktierte sein Verhalten und war in seinem Herzen die Wurzel seines Daseins.
 
Dass er dies allezeit tat, zeigt, dass er in seinem Herzen oft fürchtete, dass er selbst gegen Gott sündigen würde uns fürchtete, dass seine Söhne und Töchter gegen Gott sündigten. Es vermittelt, wie viel Bedeutung        der Weg der Gottesfurcht und der Meidung des Bösen, eigentlich in seinem Herzen hatte. Dass er dies fortwährend tat, lag daran, dass er sich in seinem Herzen fürchtete und Angst hatte – Angst, dass er etwas Böses begangen und gegen Gott gesündigt hatte und dass er vom Weg Gottes abgekommen war und unfähig war, Gott zufrieden zu stellen. Und zur gleichen Zeit machte er sich auch Sorgen um seine Söhne und Töchter, weil er befürchtete, dass sie Gott beleidigt hatten. So war Hiobs Verhalten in seinem normalen Alltag. Gerade dieses normale Verhalten beweist, dass Hiobs Gottesfurcht und Meidung des Bösen keine leeren Worte sind, dass Hiob eine solche Realität wirklich ausgelebt hat. „Also tat Hiob allezeit“: Diese Worte verraten uns Hiobs alltägliche Taten vor Gott. Wenn er also allezeit so handelte, konnten sein Verhalten und sein Herz vor Gott hinreichen? Mit anderen Worten, war Gott    oft mit seinem Herzen und seinem Verhalten zufrieden? Unter welchen Umständen und in welchem Zusammenhang tat Hiob dann dies allezeit? Einige Leute sagen, dass es daran lag, dass Gott Hiob häufig erschien; manche sagen, dass er allezeit so handelte, weil er das Böse mied; und manche sagen, dass er vielleicht glaubte, sein Glück sei nicht einfach gekommen und er wusste, dass es ihm von Gott erteilt worden war, und er somit grosse Angst hatte, sein Eigentum zu verlieren, weil er gegen Gott sündigte oder Ihn beleidigte. Ist eine dieser Behauptungen wahr? Natürlich nicht. Denn in Gottes Augen war das, was Gott am meisten an Hiob anerkannte und schätzte, nicht nur, dass er allezeit so handelte; mehr als das, war es sein Verhalten vor Gott, dem Menschen und Satan, als er Satan übergeben und von ihm versucht wurde. Die folgenden Abschnitte bieten die überzeugendsten Beweise, Beweise, die uns die Wahrheit von Gottes Einschätzung Hiobs zeigen. Als nächstes wollen wir die folgenden Passagen der Schrift lesen.
 
2. Satan versucht Hiob zum ersten Mal (Sein Viehbestand wird gestohlen und ein Unglück kommt über seine Kinder)
 
a) die von Hiob gesprochenen Worte

(Hiob 1,8) Jehova sprach zu Satan: Hast du nicht acht gehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn es ist seinesgleichen nicht im Lande, schlecht und recht, gottesfürchtig und meidet das Böse.

(Hiob 1,12) Jehova sprach zum Satan: Siehe, alles, was er hat, sei in deiner Hand; nur an ihn selbst lege deine Hand nicht. Da ging der Satan aus von Jehova.
 
b) Satans Antwort

(Hiob 1,9-11) Der Satan antwortete Jehova und sprach: Meinst du, dass Hiob umsonst Gott fürchtet? Hast du doch ihn, sein Haus und alles, was er hat, ringsumher verwahrt. Du hast das Werk seiner Hände gesegnet, und sein Gut hat sich ausgebreitet im Lande. Aber recke deine Hand aus und taste an alles, was er hat: was gilt’s, er wird dir ins Angesicht absagen?
 
Gott erlaubt Satan, Hiob zu versuchen, sodass der Glaube Hiobs vervollkommnet wird
 
Hiob 1,8 ist die erste Aufzeichnung eines Austausches zwischen Gott Jehova und Satan, die wir in der Bibel sehen. Und was sagte Gott? Der Originaltext liefert folgende Schilderung: „Jehova sprach zu Satan: Hast du nicht achtgehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn es ist seinesgleichen nicht im Lande, schlecht und recht, gottesfürchtig und meidet das Böse.“ Dies war Gottes Einschätzung Hiobs vor Satan; Gott sagte, dass er ein vollkommener und aufrechter Mensch sei, einer der Gott fürchtete und das Böse mied. Vor diesen Worten zwischen Gott und Satan hatte Gott beschlossen, dass Er Satan einsetzen würde, um Hiob zu versuchen – dass Er Hiob an Satan übergeben würde. In einer Hinsicht würde dies beweisen, dass Gottes Beobachtung und Beurteilung Hiobs genau und fehlerfrei waren und Satan durch das Zeugnis Hiobs blossgestellt werden würde. In weiterer Hinsicht würde es Hiobs Glauben an Gott und seine Gottesfurcht vollkommen machen. Als Satan also vor Gott trat, wich Gott nicht aus. Er kam direkt auf den Punkt und fragte Satan: Hast du nicht achtgehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn es ist seinesgleichen nicht im Lande, schlecht und recht, gottesfürchtig und meidet das Böse.“ In Gottes Frage liegt folgende Bedeutung: Gott wusste, dass Satan überall umhergezogen war und Hiob oft ausgespäht hatte, der Gottes Diener war. Er hatte ihn oft versucht und angegriffen und bemühte sich, einen Weg zu finden, Verderbnis über Hiob zu bringen, um zu beweisen, dass Hiobs Glaube an Gott und seine Gottesfurcht nicht standhalten konnten. Satan suchte auch mit Freuden nach Möglichkeiten, um Hiob zugrunde zu richten, damit Hiob sich von Gott lossagen und Satan erlauben würde, ihn aus Gottes Händen wegzunehmen. Doch Gott sah in Hiobs Herz und sah, dass er vollkommen und aufrichtig war und dass er Gott fürchtete und das Böse mied. Gott benutzte eine Frage, um Satan zu sagen, dass Hiob ein vollkommener und aufrechter Mensch war, der Gott fürchtete und das Böse mied, dass Hiob Gott niemals entsagen und Satan folgen würde. Nachdem er Gottes Einschätzung Hiobs gehört hatte, kam eine aus Demütigung geborene Wut in Satan auf, und er wurde wütender und ungeduldiger darauf Hiob wegzuschnappen, denn Satan hatte nie geglaubt, dass jemand vollkommen und aufrichtig sein könne oder dass jemand Gott fürchten und das Böse meiden könnte. Gleichzeitig verabscheute Satan auch die Vollkommenheit und Aufrichtigkeit im Menschen und hasste Menschen, die Gott fürchten und das Böse meiden konnten. Und so steht es in Hiob 1,9-11 geschrieben: „Der Satan antwortete Jehova und sprach: Meinst du, dass Hiob umsonst Gott fürchtet? Hast du doch ihn, sein Haus und alles, was er hat, ringsumher verwahrt. Du hast das Werk seiner Hände gesegnet, und sein Gut hat sich ausgebreitet im Lande. Aber recke deine Hand aus und taste an alles, was er hat: Was gilt’s, er wird dir ins Angesicht absagen?“ Gott war vertraut mit der boshaften Natur Satans und wusste ganz genau, dass Satan schon längst geplant hatte, Verderben über Hiob zu bringen und so wollte Gott dadurch, dass Er Satan noch einmal mitteilte, dass Hiob aufrichtig und vollkommen sei und dass er Gott fürchtete und das Böse mied, Satan in eine Linie bringen, damit Satan sein wahres Gesicht offenbarte und Hiob angriff und versuchte. Mit anderen Worten,
 
Gott betonte bewusst, dass Hiob vollkommen und aufrichtig war und dass er Gott fürchtete und das Böse mied, und so liess Er Satan Hiob angreifen, wegen Satans Hass und Zorn darauf, dass Hiob ein perfekter und aufrechter Mensch war, der Gott fürchtete und das Böse mied. Infolgedessen würde Gott Schande über Satan bringen, durch die Tatsache, dass Hiob ein vollkommener und aufrechter Mensch war, jemand, der Gott fürchtete und das Böse mied, und Satan würde gänzlich gedemütigt und besiegt zurückgelassen werden. Danach würde Satan nicht mehr zweifeln oder Anschuldigungen wegen Hiobs Vollkommenheit, Aufrichtigkeit, Gottesfurcht oder Meidung des Bösen machen.  
 
So waren Gottes Prüfung und Satans Versuchung fast unvermeidlich. Der Einzige, der Gottes Prüfung und Satans Versuchung standhalten konnte, war Hiob. Nach diesem Austausch erhielt Satan die Erlaubnis, Hiob zu versuchen. Somit begann Satans erste Runde von Angriffen. Das Ziel dieser Angriffe war Hiobs Eigentum, denn Satan hatte folgende Beschuldigung gegen Hiob erhoben: „Meinst du, dass Hiob umsonst Gott fürchtet? … Du hast das Werk seiner Hände gesegnet, und sein Gut hat sich ausgebreitet im Lande.“ Infolgedessen erlaubte Gott Satan, alles zu nehmen, was Hiob hatte – was der eigentliche Zweck dessen war, warum Gott mit Satan sprach. Dennoch stellte Gott eine Forderung an Satan: „alles, was er hat, sei in deiner Hand; nur an ihn selbst lege deine Hand nicht“ (Hiob 1,12). Dies war die Bedingung, die Gott stellte, nachdem Er Satan gestattet hatte, Hiob zu versuchen und Hiob in die Hände Satans übergab und es war die Grenze, die Er Satan setzte: Er befahl Satan, Hiob nicht zu verletzen. Denn Gott erkannte, dass Hiob vollkommen und aufrichtig war und Er vertraute darauf, dass an Hiobs Vollkommenheit und Aufrichtigkeit vor Ihm, kein Zweifel mehr bestand und er der Prüfung standhalten konnte. So liess Gott zu, dass Satan Hiob versuchte, doch Er legte Satan eine Beschränkung auf:
 
Satan durfte Hiobs ganzes Eigentum nehmen, aber er durfte ihm kein Haar krümmen. Was bedeutet das? Es bedeutet, dass Gott Hiob damals nicht völlig Satan übergab. Satan durfte Hiob mit allen möglichen Mitteln versuchen, aber er konnte Hiob selbst nicht verletzen, ihm nicht einmal ein einziges Haar krümmen, weil alles am Menschen von Gott kontrolliert wird und Gott entscheidet, ob der Mensch lebt oder stirbt, und Satan hat keine solche Verfügung.
 
Nachdem Gott Satan diese Worte übermittelt hatte, konnte Satan es nicht erwarten, anzufangen. Er nutzte alle Mittel, um Hiob zu versuchen und schon bald hatte Hiob einen Berg von Schafen und Ochsen verloren und jeden Besitz, der ihm von Gott gegeben worden war … So kamen Gottes Prüfungen zu ihm. Obwohl die Bibel uns von der Entstehung der Versuchung erzählt, war Hiob selbst, der diesen Versuchungen unterlag, sich dessen bewusst, was vor sich ging? Hiob war nur ein sterblicher Mensch; natürlich wusste er nichts von der Geschichte, die sich hinter ihm abspielte. Dennoch liessen ihn seine Gottesfurcht und seine Vollkommenheit und Aufrichtigkeit erkennen, dass die Prüfungen Gottes über ihn gekommen waren. Er wusste nicht, was im geistlichen Raum geschehen war, noch welche Absichten Gottes hinter diesen Prüfungen lagen. Aber er wusste, dass er, ungeachtet dessen, was mit ihm geschah, seine Vollkommenheit und Aufrichtigkeit treu bleiben und sich an den Weg halten musste, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden. Hiobs Haltung und seine Reaktion auf diese Dinge wurden von Gott klar gesehen. Und was sah Gott? Er sah Hiobs Herz, das Gott fürchtete, denn von Anfang an bis zu dem Augenblick, als Hiob geprüft wurde, blieb Hiobs Herz zu Gott offen, es wurde vor Gott dargelegt, und Hiob entsagte seiner Vollkommenheit und Aufrichtigkeit nicht und er wandte sich auch nicht von dem Weg ab, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden – und nichts war für Gott erfreulicher.
 
Als Nächstes werden wir betrachten, welchen Versuchungen sich Hiob unterzog und wie er mit diesen Prüfungen umging. Lasst uns die Schriften lesen.
 
c. Hiobs Reaktion

(Hiob 1,20-21) Da stand Hiob auf und zerriss seine Kleider und raufte sein Haupt und fiel auf die Erde und betete an uns sprach: Ich bin nackt von meiner Mutter Leibe gekommen, nackt werde ich wieder dahin fahren. Jehova hat’s gegeben, Jehova hat’s genommen; der Name Jehovas sei gelobt.
 
Dass Hiob es auf sich nimmt, alles zurückzugeben, was er besitzt, rührt von seiner Gottesfurcht
 
Nachdem Gott zu Satan gesagt hatte „alles was er hat, sei in deiner Hand; nur an ihn selbst lege deine Hand nicht“, ging Satan, und bald darauf wurde Hiob plötzlich und heftig angegriffen: Erst wurden seine Ochsen und Esel geraubt und seine Diener umgebracht; als Nächstes wurden seine Schafe und Diener verbrannt; danach wurden seine Kamele entwendet und seine Diener ermordet; schliesslich starben seine Söhne und Töchter.
 
Diese Reihe von Angriffen war die Qual, die Hiob während der ersten Versuchung durchlitt. Wie von Gott befohlen, zielte Satan während dieser Angriffe nur auf Hiobs Eigentum und seine Kinder ab und fügte Hiob selbst keinen Schaden zu. Trotzdem wurde Hiob sofort von einem reichen Mann, der grossen Reichtum besass, in jemanden verwandelt, der nichts hatte. Niemand hätte diesen frappierenden Überraschungsschlag aushalten oder richtig darauf reagieren können, doch Hiob demonstrierte seine aussergewöhnliche Seite. Die Schrift liefert folgende Schilderung: „Da stand Hiob auf und zerriss seine Kleider und raufte sein Haupt und fiel auf die Erde und betete an“. Dies war Hiobs erste Reaktion, nachdem er gehört hatte, dass er seine Kinder und seinen ganzen Besitz verloren hatte. Vor allem schien er nicht überrascht oder von Panik erfasst zu sein, geschweige drückte er Wut oder Hass aus. Ihr seht also, dass er in seinem Herzen bereits erkannt hatte, dass diese Katastrophen kein Unfall waren oder von der Hand des Menschen herrührten, noch weniger waren sie das Einsetzen von Vergeltung oder Strafe. Vielmehr brachen die Prüfungen Jehovas über ihn herein; es war Jehova, der sein Eigentum und seine Kinder nehmen wollte. Hiob war sehr ruhig und klardenkend. Seine vollkommene und aufrechte Menschlichkeit liess ihn rational und auf natürliche Weise Entscheidungen und Urteile über die Katastrophen treffen, die ihm widerfahren waren und folglich verhielt er sich ungewöhnlich ruhig: „Da stand Hiob auf und zerriss seine Kleider und raufte sein Haupt und fiel auf die Erde und betete an“. „zerriss seine Kleider“ bedeutet, dass er unbekleidet war und nichts besass; „raufte sein Haupt“ bedeutet, dass er als neugeborenes Kind vor Gott zurückgekehrt war; „fiel auf die Erde und betete an“ bedeutet, dass er nackt in die Welt gekommen war und heute, immer noch ohne irgendetwas, an Gott als Neugeborener zurückgegeben wurde. Die Einstellung Hiobs zu allem, was ihm widerfuhr, hätte von keinem Geschöpf Gottes erreicht werden können. Sein Glaube an Jehova ging über den Bereich des Glaubens hinaus; dies waren seine Gottesfurcht und sein Gehorsam gegenüber Gott, und er konnte Gott nicht nur für das danken, was Er ihm gegeben hatte, sondern auch dafür, dass Er von ihm nahm. Darüber hinaus konnte er es auf sich nehmen, alles, was er besass, einschliesslich seines Lebens, zurückzugeben. Hiobs Gottesfurcht und Gehorsam sind ein Beispiel für die Menschheit, und seine Vollkommenheit und Aufrichtigkeit waren der Höchstwert der Menschlichkeit, die der Mensch besitzen sollte. Obwohl er Gott nicht sah, erkannte er, dass Gott wirklich existierte und wegen dieser Erkenntnis fürchtete er Gott – und aufgrund seiner Gottesfurcht konnte er Gott gehorchen. Er liess Gott freie Hand darin, alles, was er hatte, zu nehmen, dennoch hatte er keine Klagen und fiel vor Gott nieder und sagte Ihm, dass er in diesem Augenblick, selbst wenn Gott sein Fleisch nehmen wollte, er es Ihm gern erlauben würde, ohne Klage. Sein ganzes Verhalten war auf seine vollkommene und aufrechte Menschlichkeit zurückzuführen.
 
Das heisst, durch seine Unschuld, Ehrlichkeit und Liebenswürdigkeit, war Hiob in seiner Erkenntnis und Erfahrung von Gottes Existenz unerschütterlich, und auf dieser Grundlage stellte er Forderungen an sich und vereinheitlichte sein Denken, Benehmen, Verhalten und seine Prinzipien des Handelns vor Gott in Übereinstimmung mit Gottes Führung von sich und den Taten Gottes, die er unter allen Dingen gesehen hatte. Im Laufe der Zeit führten seine Erfahrungen in ihm eine wirkliche und tatsächliche Gottesfurcht herbei und liessen ihn das Böse meiden. Dies war die Quelle der Integrität, an die sich Hiob hielt.
 
Hiob besass eine ehrliche, unschuldige und gütige Menschlichkeit und er hatte wirklich Erfahrung damit, Gott zu fürchten, Gott zu gehorchen und das Böse zu meiden, sowie Erkenntnis von „Jehova hat’s gegeben, Jehova hat’s genommen“.  Nur aufgrund dieser Dinge war er in der Lage standzuhalten und unter solchen boshaften Angriffen Satans Zeugnis abzulegen und nur durch sie war er in der Lage Gott nicht zu enttäuschen und Gott eine befriedigende Antwort zu geben, als Gottes Prüfung über ihn kam.
 
Obwohl Hiobs Verhalten während der ersten Versuchung sehr direkt war, so war es späteren Generationen nicht zugesichert, dass sie eine solche Gradlinigkeit auch nach lebenslangen Bemühungen erreichen würden, noch besassen sie zwangsläufig das oben beschriebene Verhalten Hiobs.
 
Nun, da ihr heute mit dem direkten Verhalten Hiobs konfrontiert seid und es mit den Rufen und dem Vorsatz des „absoluten Gehorsams und der Loyalität bis zum Tode“ vergleicht, die Gott von denen zu sehen bekommt, die behaupten an Gott zu glauben und Gott zu folgen, fühlt ihr euch da zutiefst beschämt oder nicht? Wenn du in den Schriften von all dem liest, was von Hiob und seiner Familie erlitten wurde, was ist dann deine Reaktion? Verliert ihr euch in euren Gedanken? Seid ihr erstaunt? Könnten die Prüfungen, die über Hiob hereinbrachen, als „schrecklich“ beschrieben werden?
 
Mit anderen Worten, es ist erschreckend genug von den Prüfungen Hiobs zu lesen, wie sie in den Schriften beschrieben werden, ganz zu schweigen davon, wie sie in Wirklichkeit gewesen wären. Ihr seht also, dass das, was Hiob widerfuhr, keine „Übung“, sondern eine echte „Schlacht“ mit wirklichen „Geschützen“ und „Kugeln“ war. Aber durch wessen Hand wurde er diesen Prüfungen unterzogen? Sie wurden natürlich durch Satan durchgeführt, sie wurden persönlich von Satan durchgeführt – aber sie wurden von Gott genehmigt. Hat Gott Satan gesagt, wie er Hiob versuchen soll? Hat Er nicht. Gott gab ihm nur eine Bedingung, woraufhin die Versuchung auf Hiob herabkam. Als die Versuchung auf Hiob herabkam, gab es den Menschen ein Gefühl für das Böse und Hässliche Satans, für seine Boshaftigkeit und Abscheu für den Menschen und für seine Feindschaft gegenüber Gott. Darin sehen wir, dass Worte nicht beschreiben können, wie grausam diese Versuchung war. Man kann sagen, dass die boshafte Natur, mit der Satan den Menschen misshandelte und sein hässliches Gesicht, in diesem Augenblick, vollkommen offenbart wurden. Satan nutzte diese Gelegenheit, die von Gottes Erlaubnis gebotene Gelegenheit, um Hiob fieberhaft und unbarmherzig der Misshandlung zu unterwerfen, die Methode und das Niveau der Grausamkeit, wären für die Menschen von heute unvorstellbar und völlig unhaltbar.
 
Anstatt zu sagen, dass Hiob von Satan versucht wurde, und dass er während dieser Versuchung standhaft blieb und Zeugnis ablegte, ist es besser zu sagen, dass in den Prüfungen, die ihm von Gott auferlegt wurden, Hiob einen Wettkampf mit dem Satan begann, um seine Vollkommenheit und Aufrichtigkeit zu schützen und seinen Weg der Gottesfurcht und Meidung des Bösen zu verteidigen. In diesem Wettkampf verlor Hiob einen Berg von Schafen und Rindern, er verlor seinen ganzen Besitz und er verlor seine Söhne und Töchter – aber er gab nicht seine Vollkommenheit, Aufrichtigkeit oder Gottesfurcht auf.
 

Mit anderen Worten, in diesem Wettkampf mit Satan zog er es vor, seines Besitzes und seiner Kinder beraubt zu werden, als seine Vollkommenheit, seine Aufrichtigkeit und seine Gottesfurcht zu verlieren. Er zog es vor, an der Wurzel dessen festzuhalten, was es bedeutet, ein Mensch zu sein. Die Schrift liefert eine prägnante Darstellung des gesamten Ablaufs, durch den Hiob sein Vermögen verlor und dokumentiert auch Hiobs Verhalten und Haltung. Diese knappen, prägnanten Schilderungen vermitteln das Gefühl, dass Hiob bei dieser Versuchung fast entspannt war, aber wenn das, was tatsächlich geschah, nachgeschafft werden sollte, wobei die boshafte Natur Satans hinzukommt – dann wären die Dinge nicht so simpel oder einfach, wie in diesen Sätzen beschrieben. Die Realität war weitaus grausamer. Das ist der Grad der Verwüstung und des Hasses, mit dem Satan die Menschheit und all jene behandelt, die von Gott angenommen worden sind. Wenn Gott nicht verlangt hätte, dass Satan Hiob nicht schaden dürfe, hätte Satan ihn ohne jegliche Bedenken zweifellos getötet. Satan will nicht, dass jemand Gott anbetet, noch möchte er, dass diejenigen, die in Gottes Augen gerecht sind und diejenigen, die vollkommen und aufrichtig sind, weiterhin Gott fürchten und das Böse meiden können. Denn für die Menschen, die Gott fürchten und das Böse meiden bedeutet dies, dass sie Satan meiden und entsagen, und so nutzte Satan Gottes Erlaubnis aus, um Hiob gnadenlos mit all seiner Wut und all seinem Hass zu überhäufen. Ihr seht nun also, wie gross die von Hiob erlittene Qual war, vom Geist bis zum Fleisch, von aussen bis nach innen. Heute sehen wir nicht, wie es damals war und wir können nur aus den Berichten der Bibel einen kurzen Einblick in die Gefühle Hiobs gewinnen, als er damals der Qual unterworfen wurde.


16. Oktober 2018
jom schlischi - 7. Cheschwan 5779 - Kundgebungen Gottes | Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst II Teil Eins

 

https://www.youtube.com/watch?v=I050gYM9SUo

 

Bei unserem letzten Treffen tauschten wir uns über ein sehr wichtiges Thema aus. Erinnert ihr euch daran, was es war? Lasst es Mich wiederholen. Das Thema unserer letzten Gemeinschaft war: Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst. Ist das ein wichtiges Thema für euch? Welcher Teil ist für euch am wichtigsten? Gottes Werk, Gottes Disposition oder Gott Selbst? Was interessiert euch am meisten? Welchen Teil möchtet ihr am meisten hören? Ich weiss, dass es schwierig für euch ist, diese Frage zu beantworten, denn die Disposition Gottes kann in jedem Aspekt Seines Werkes gesehen werden, und Seine Disposition ist in Seinem Werk immer und überall offenbart und präsentiert in Wirklichkeit Gott Selbst; in Gottes allumfassendem Führungsplan sind Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst, voneinander untrennbar. Der Inhalt unserer letzten Gemeinschaft über Gottes Werk waren Erzählungen der Bibel, die sich vor langer Zeit ereigneten. Es waren alles Geschichten über den Menschen und Gott, und sie passierten dem Menschen und gleichzeitig waren die Teilnahme und der Ausdruck Gottes beteiligt, sodass diese Geschichten besonderen Wert und Bedeutung für die Gotteskenntnis haben. Kurz nachdem Er die Menschheit erschaffen hatte, begann Gott Sich mit dem Menschen zu beschäftigen und mit dem Menschen zu reden und Seine Disposition begann dem Menschen gegenüber zum Ausdruck gebracht zu werden. Mit anderen Worten, als Gott Sich zum ersten Mal mit der Menschheit beschäftigte, fing Er an, dem Menschen ununterbrochen Seine Wesenheit und das, was Er hat und ist, bekannt zu machen. Unabhängig davon, ob die Menschen von damals oder die Menschen von heute in der Lage sind, es zu erkennen oder zu verstehen, spricht Gott mit den Menschen und wirkt unter den Menschen, offenbart Seine Disposition und bringt Seine Wesenheit zum Ausdruck – was eine Tatsache ist und von niemandem bestritten werden kann. Das bedeutet auch, dass Gottes Disposition, Gottes Wesenheit und das, was Er hat und ist, ständig hervordringt und offenbart wird, während Er mit dem Menschen arbeitet und Sich mit ihm befasst. Er hat niemals etwas vor dem Menschen verborgen oder verheimlicht, sondern veröffentlicht stattdessen Seine eigene Disposition und macht sie bekannt, ohne etwas zurückzuhalten. So hofft Gott, dass der Mensch Ihn kennen und Seine Disposition und Wesenheit verstehen kann. Er möchte nicht, dass der Mensch Seine Disposition und Seine Wesenheit als ewige Geheimnisse behandelt, und Er will auch nicht, dass die Menschheit Gott als ein Rätsel betrachtet, das niemals gelöst werden kann. Erst wenn die Menschheit Gott kennt, kann der Mensch den Weg nach vorne kennen und die Führung Gottes akzeptieren, und nur eine solche Menschheit kann wirklich unter der Herrschaft Gottes leben und im Licht leben und unter Gottes Segen leben. Gottes hervorgebrachte und offenbarte Worte und Disposition repräsentieren Seinen Willen, und sie repräsentieren auch Seine Wesenheit.
 
Wenn Gott sich mit dem Menschen beschäftigt, ganz gleich, was Er sagt oder tut oder welche Disposition Er offenbart, und ganz gleich, was der Mensch von Gottes Wesenheit und was Er hat und ist sieht, repräsentiert all dies Gottes Willen für den Menschen. Unabhängig davon, wie viel der Mensch erkennen, nachvollziehen oder verstehen kann, es repräsentiert alles den Willen Gottes -  Gottes Willen für den Menschen. Das ist unbestreitbar! Der Wille Gottes für die Menschen ist, wie Er verlangt, dass Menschen sind, was Er verlangt, dass sie tun, wie Er verlangt, dass sie leben, und wie Er verlangt, dass sie dazu fähig sind, die Erfüllung von Gottes Willen zu vollbringen. Sind diese Dinge von Gottes Wesenheit untrennbar? Mit anderen Worten, Gott bringt Seine Disposition und alles was Er hat und ist gleichzeitig mit den Forderungen an die Menschen vor. Es gibt keine Falschheit, keinen Vorwand, keine Verschleierung und keine Verschönerung. Doch warum ist der Mensch unfähig zur Kenntnis und warum hat er niemals die Disposition Gottes deutlich wahrnehmen können? Und warum hat er niemals den Willen Gottes erkannt? Das, was von Gott offenbart und vorgebracht wird, ist das, was Gott Selbst hat und ist, und ist jedes Bruchstück und jede Facette Seiner wahren Disposition – warum kann der Mensch das also nicht sehen? Warum ist der Mensch nicht zu eingehender Kenntnis imstande?
 
Dafür gibt es einen wichtigen Grund.
Und was ist dieser Grund?
Seit der Zeit der Schöpfung hat der Mensch Gott nie wie Gott behandelt.
 
Ganz zu Beginn, ungeachtet dessen, was Gott im Hinblick auf den Menschen getan hatte, den Menschen, der soeben erschaffen wurde, behandelte der Mensch Ihn als nichts weiter als einen Gefährten, als jemanden, auf den man sich verlassen konnte, und hatte keine Kenntnis oder kein Verständnis  von Gott. Das heisst, er wusste nicht, dass das, was durch dieses Wesen hervorgebracht wurde – dieses Wesen, auf das er sich als sein Begleiter verliess und das er als solchen erachtete – die Wesenheit Gottes war, noch wusste er, dass dieses Wesen der Eine war, der über alle Dinge herrscht. Einfach ausgedrückt, die Menschen dieser Zeit erkannten Gott ganz und gar nicht. Sie wussten nicht, dass die Himmel und die Erde und alle Dinge von Ihm gemacht worden waren, und sie wussten nicht, woher Er kam, und darüber hinaus, was Er war. Natürlich verlangte Gott damals von den Menschen nicht, Ihn zu kennen oder Ihn zu verstehen oder alles zu verstehen, was Er tat, oder von Seinem Willen unterrichtet zu sein, denn das war ganz zu Beginn, nach der Schöpfung der Menschheit. Als Gott mit den Vorbereitungen für das Werk des Zeitalters des Gesetzes begann, vollbrachte Gott einige Dinge am Menschen und begann auch einige Forderungen an den Menschen zu stellen, indem Er ihm erzählte, wie man Gott Opfergaben darbringt und wie man Ihn anbetet. Erst dann erlangte der Mensch ein paar einfache Vorstellungen von Gott, erst dann erkannte er den Unterschied zwischen Mensch und Gott, und dass Gott der Eine war, der die Menschheit erschaffen hatte. Als der Mensch wusste, dass Gott Gott und der Mensch Mensch war, entstand eine gewisse Distanz zwischen ihm und Gott, und doch verlangte Gott nicht ein grosses Wissen oder ein tiefes Verständnis von Ihm zu haben. So stellt Gott unterschiedliche Anforderungen an den Menschen, je nach Stufen und Umständen Seines Werkes. Was erkennt ihr darin? Welchen Aspekt von Gottes Disposition sehr ihr? Ist Gott wirklich? Sind Gottes Forderungen an den Menschen angemessen? Ganz zu Anfang, nach Gottes Schöpfung der Menschheit, als Gott noch das Werk der Eroberung und der Vervollkommnung am Menschen vollbringen musste und nicht sehr viele Worte zu ihm gesprochen hatte, verlangte Er wenig vom Menschen. Ungeachtet dessen, was der Mensch tat und wie er sich benahm – auch wenn er einige Dinge tat, die Gott beleidigten – verzieh Gott ihm alles und übersah alles. Weil Gott wusste, was Er dem Menschen gegeben hatte und wusste, was im Menschen war, kannte Er somit die Richtlinien der Forderungen, die Er an die Menschen stellen sollte. Auch wenn der Standard Seiner Anforderungen damals sehr niedrig war, bedeutet dies nicht, dass Seine Disposition nicht gross war oder dass Seine Weisheit und Allmacht nur leere Worte waren. Für den Menschen gibt es nur einen Weg, Gottes Disposition und Gott Selbst zu kennen, indem er den Schritten von Gottes Werk der Führung und der Erlösung der Menschheit folgt und die Worte akzeptiert, die Gott der Menschheit mitteilt. Wenn der Mensch wüsste, was Gott hat und ist und Gottes Disposition kannte, würde er Gott dann noch immer bitten, ihm Seine wahre Person zu zeigen? Der Mensch wird es nicht tun und es nicht wagen, denn nachdem er Gottes Disposition begriffen hat und was Er hat und ist, wird der Mensch bereits den wahren Gott Selbst und bereits Seine wirkliche Person gesehen haben. Dies ist das unvermeidliche Ergebnis. Während Gottes Werk und Plan unablässig voranschritten und nachdem Gott den Bund des Regenbogens mit dem Menschen geschlossen hatte, als Zeichen dafür, dass Er die Welt niemals mehr durch Überschwemmungen zerstören würde, hatte Gott ein immer dringenderes Verlangen danach, diejenigen für sich zu gewinnen, die mit Ihm eins sein konnten. Auch hatte Er einen immer dringenden Wunsch, diejenigen für sich zu gewinnen, die in der Lage waren, Seinen Willen auf Erden auszuführen und darüber hinaus eine Gruppe von Menschen zu gewinnen, die imstande waren, sich von den Mächten der Finsternis zu befreien und nicht durch Satan gefesselt zu werden und in der Lage waren, auf Erden für Ihn Zeugnis abzulegen. Eine solche Gruppe von Menschen zu gewinnen, war Gottes langer Wunsch, das, auf was Er seit der Zeit der Schöpfung gewartet hatte. So blieben, unabhängig von Gottes Einsetzen von Überschwemmungen, um die Welt zu zerstören oder von Seinem Bund mit den Menschen, Gottes Wille, Denkweise, Plan und Hoffnungen, alle gleich. Was Er tun wollte, wonach Er sich schon lange vor der Schöpfung gesehnt hatte, war, die Menschen für sich zu gewinnen, die Er für sich zu gewinnen wünschte – um eine Gruppe von Menschen zu gewinnen, die in der Lage war, Seine Disposition zu begreifen und zu kennen und Seinen Willen zu verstehen, eine Gruppe, die imstande war, Ihn anzubeten. Solch eine Gruppe von Menschen ist wirklich in der Lage, Zeugnis für Ihn abzulegen, und sie sind gewissermassen Seine Vertrauten.
 
Heute wollen wir damit fortfahren den Spuren Gottes nachzugehen und den Schritten Seines Werkes zu folgen, um Gottes Gedanken und Ideen und alles, was mit Gott zu tun hat, aufzudecken, wovon alles so lange „aufbewahrt“ worden sind. Durch diese Dinge werden wir  die Disposition Gottes kennen lernen, die Wesenheit Gottes verstehen, Gott in unser Herz lassen, und jeder von uns wird langsam Gott näher kommen und wir werden unsere Distanz zu Gott verringern. Ein Teil dessen, worüber wir das letzte Mal gesprochen haben, bezog sich darauf, warum Gott einen Bund mit dem Menschen schloss. Dieses Mal werden wir Gemeinschaft über die Passagen der unten aufgeführten halten. Beginnen wir mit dem Lesen der heiligen Schriften.
 
  1. Abraham

1. Gott verspricht Abraham einen Sohn zu geben

(Genesis 17,15-17) Und Gott sprach abermals zu Abraham:
Du sollst dein Weib Sarai nicht mehr Sarai heissen, sondern Sara soll ihr Name sein. Denn ich  will sie segnen, und auch von ihr will Ich dir einen Sohn geben; denn Ich will sie segnen, und Völker sollen aus ihr werden und Könige über viele Völker.
Da fiel Abraham auf sein Angesicht und lachte, und sprach in seinem Herzen: Soll mir, hundert Jahre alt, ein Kind geboren werden, und Sara, neunzig Jahre alt, gebären?

(Genesis 17,21-22) Aber meinen Bund will ich aufrichten mit Isaak, den dir Sara gebären soll um diese Zeit im andern Jahr. Und er hörte auf, mit ihm zu reden. Und Gott fuhr auf von Abraham.
 
2. Abraham opfert Isaak

(Genesis 22,2-3)  Und er sprach: Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und gehe hin in das Land Morija und opfere ihn daselbst zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde. Da stand Abraham des Morgens früh auf und gürtete seinen Esel und nahm mit sich zwei Knechte und seinen Sohn Isaak und spaltete Holz zum Brandopfer, machte sich auf und ging an den Ort, davon ihm Gott gesagt hatte.
 
(Genesis 22,9-10) Und als sie kamen an die Stätte, die Gott ihm gesagt hatte, baute Abraham daselbst einen Altar und legte das Holz darauf und band seinen Sohn Isaak, legte ihn auf den Altar oben auf das Holz und reckte seine Hand aus und fasste das Messer, dass er seinen Sohn schlachtete.        
 
Niemand kann das Werk beeinträchtigen, das Gott zu tun beschliesst
 
Also, ihr habt alle gerade die Geschichte von Abraham gehört. Er wurde von Gott auserwählt, nachdem die Flut die Welt zerstört hatte, sein Name war Abraham, und als er hundert Jahre alt war, und seine Frau Sarah neunzig, kam Gottes Verheissung zu ihm. Welche Verheissung hat Gott ihm gemacht? Gott verhiess das, was in der heiligen Schrift erwähnt wird: „Denn ich will sie segnen und auch von ihr will ich dir einen Sohn geben.“ Was war der Hintergrund der Verheissung Gottes, ihm einen Sohn zu geben? Die Schriften liefern folgende Schilderung: „Da fiel Abraham auf sein Angesicht und lachte, und dachte in seinem Herzen: Soll mir, hundert Jahre alt, ein Kind geboren werden, und Sarah, neunzig Jahre       alt, gebären?“
 
Mit anderen Worten, dieses alte Paar war zu alt, um Kinder zu gebären. Und was tat Abraham, nachdem Gott ihm Sein Versprechen gegeben hatte? Er fiel lachend auf sein Gesicht und sagte zu sich selbst: „Soll mir, hundert Jahre alt, ein Kind geboren werden?“ Abraham glaubte, dass es unmöglich sei – was bedeutete, dass er glaubte, dass Gottes Verheissung an ihn nichts weiter als ein Witz war. Aus Sicht des Menschen war dies vom Menschen unerreichbar und ebenso unerreichbar und unmöglich für Gott. Vielleicht war es für Abraham lächerlich: Gott schuf den Menschen, aber es stellt sich heraus, dass Er nicht weiss, dass jemand, der so alt ist, unfähig ist Kinder zu gebären; Er denkt, Er kann mir gewähren ein Kind zu gebären, Er sagt, dass Er mir einen Sohn geben wird – das ist gewiss unmöglich. Und so fiel Abraham auf sein Gesicht und lachte und dachte sich: Unmöglich – Gott scherzt mit mir, das kann nicht wahr sein! Er nahm Gottes Worte nicht ernst. Was für ein Mensch war Abraham also in Gottes Augen? (Gerecht) Wo stand, dass er gerecht war? Ihr denkt, dass alle, die Gott ruft, und Menschen, die Gott begleiten, gerecht und vollkommen sind. Ihr haltet euch an Glaubenslehre fest! Ihr müsst klar sehen, dass Gott, wenn Er jemanden definiert, dies nicht willkürlich tut. Hier hat Gott nicht gesagt, dass Abraham gerecht war. In Seinem Herzen hat Gott für jeden Menschen Richtlinien. Obwohl Gott nicht sagte, welche Art von Mensch Abraham war, welche Art von Glauben an Gott hatte Abraham hinsichtlich seine Verhaltens? War er ein wenig abstrakt? Oder hatte er einen grossen Glauben? Nein das hatte er nicht! Sein Gelächter und seine Gedanken zeigten, wer er war, wer er war, also ist euer Glaube, dass er gerecht war, nur eure Fantasievorstellung, es ist die blinde Anwendung von Glaubenslehre, es ist eine verantwortungslose Würdigung. Hat Gott Abrahams Lachen und seine kleinen Äusserungen gesehen, wusste Er von ihnen? Gott wusste es. Aber würde Gott das ändern, was Er beschlossen hatte zu tun? Nein!
 
Als Gott plante und beschloss, dass Er diesen Menschen auserwählen würde, war die Angelegenheit bereits vollbracht. Weder die Gedanken des Menschen, noch sein Verhalten würden im geringsten Mass Gott beeinflussen oder beeinträchtigen; Gott würde Seinen Plan nicht willkürlich ändern, noch würde Er Seinen Plan wegen des Verhaltens eines Menschen durcheinander bringen, das möglicherweise sogar töricht sein könnte. Was steht denn also in der Genesis 17,21-22? „Aber meinen Bund will ich aufrichten mit Isaak, den dir Sarah gebären soll um diese Zeit im andern Jahr. Und er hörte auf mit ihm zu reden. Und Gott fuhr auf von Abraham.“ Gott schenkte dem, was Abraham sagte, keinerlei Beachtung. Und was war der Grund für Sein Nichtbeachten? Er war, dass Gott damals nicht verlangte, dass der Mensch von grossem Glauben sei, dass er zu grosser Gotteskenntnis fähig sei, oder dass er zudem verstehen könne, was von Gott getan und gesagt worden war. So verlangte Er nicht, dass der Mensch gänzlich verstand, was Er zu tun beschloss, oder welches Volk Er entschlossen war auszuwählen oder die Prinzipien Seines Handelns, denn die Statur des Menschen war einfach unzulänglich. Zu dieser Zeit betrachtete Gott das, was Abraham tat und wie er sich verhielt, als normal. Er verurteilte und rügte es nicht, sondern sagte nur: „Sarah soll dir um diese Zeit im andern Jahr Isaak gebären.“ Für Gott wurde dies, nachdem Er diese Worte verkündigt hatte, Schritt für Schritt wahr. In Gottes Augen war das, was durch Seinen Plan vollbracht werden sollte, bereits erreicht. Und nachdem die Vorkehrungen dafür abgeschlossen waren, ging Gott fort.
 
Was der Mensch tut oder denkt, was der Mensch versteht, die Pläne des Menschen – Gott hat nichts damit zu schaffen. Alles geschieht nach dem Plan Gottes, im Einklang mit den Zeiten und Stadien, die Gott festlegt. Das ist das Prinzip von Gottes Werk. Gott mischt sich nicht in das ein, was der Mensch denkt oder weiss, trotzdem verzichtet Er nicht auf Seinen Plan oder gibt Sein Werk deshalb auf, weil der Mensch nicht glaubt oder nicht versteht. Die Tatsachen werden also nach dem Plan und den Gedanken Gottes verwirklicht. Das ist genau das, was wir in der Bibel sehen: Gott veranlasste, dass Isaak zu einer Zeit geboren wurde, die Er festgelegt hatte. Zeigen die Tatsachen, dass das Verhalten und Handeln des Menschen das Werk Gottes verhindert hat? Sie behinderten das Werk Gottes nicht! Haben der kleine Glaube des Menschen an Gott und seine Vorstellungen und Einbildungen hinsichtlich Gott, das Werk Gottes beeinflusst? Nein, das haben sie nicht! Nicht im Geringsten!
 

Gottes Führungsplan wird von keinem Menschen, keiner Sache und von keiner Umgebung beeinträchtigt. Alles, was Er zu tun beschliesst, wird rechtzeitig und nach Seinem Plan vollendet und fertig gestellt werden und kein Mensch kann sich in Sein Werk einmischen. Gott schenkt einigen Dummheiten und Unwissenheiten des Menschen keine Beachtung und ignoriert sogar einiges an Widerstand und Vorstellungen des Menschen Ihm gegenüber; stattdessen verrichtet Er bedingungslos das Werk, das Er verrichten muss. Das ist Gottes Disposition und ein Spiegelbild Seiner Allmacht.


15. Oktober 2018
jom scheni - 6. Cheschwan 5779 - Kundgebungen des Allmächtigen Gottes | Versprechen an jene, die vervollkommnet wurden

 

https://www.youtube.com/watch?v=wKVRF3Ed6ac

 

Durch welchen Weg vervollkommnet Gott den Menschen?
Welche Aspekte sind inbegriffen?
Bist du bereit, von Gott vervollkommnet zu werden?
Bist du bereit, die Züchtigung und das Urteil Gottes anzunehmen?
Was weißt du über diese Fragen? Wenn du über solche Kenntnisse nicht sprechen kannst, zeigt das, dass du immer noch nichts von Gottes Werk weißt und überhaupt nicht vom Heiligen Geist erleuchtet worden bist. Diese Art von Mensch kann nicht vervollkommnet werden. Sie können nur eine geringe Menge an Gnade empfangen, um sie flüchtig zu geniessen, und sie kann nicht über lange Zeit aufrechterhalten werden. Wenn jemand nur Gottes Gnade geniesst, kann er von Gott nicht vervollkommnet werden. Einige mögen sich mit dem Frieden und dem Genuss des Fleisches, einem unbeschwerten Leben ohne Not oder Unglück, dem Leben in Frieden mit ihrer Familie ohne Kämpfe oder Streit zufrieden geben. Vielleicht glauben sie sogar, dass dies Gottes Segen darstellt, aber in Wirklichkeit ist es nur die Gnade Gottes. Ihr könnt euch nicht damit zufrieden geben, nur die Gnade Gottes zu geniessen. Diese Art des Denkens ist zu vulgär. Selbst wenn du täglich das Wort Gottes liest, jeden Tag betest und dein Geist ein besonderes Vergnügen und Frieden empfindet, doch du am Ende nicht über irgendein Wissen über Gott und über Seine Arbeit sprechen kannst oder keine Erfahrung damit hast, und ganz gleich, wie viel von Gottes Wort du gegessen und getrunken hast, wenn du nur Frieden und Freude in deinem Geist fühlst und dir das Wort Gottes unvergleichbar süss vorkommt, so als ob du es nicht genug geniessen könntest, du aber keine wirkliche Erfahrung mit dem Wort Gottes hast und seine Realität nicht erlebst, was kannst du dann von solcher Art des Glaubens an Gott erhalten? Wenn du das Wesen des Wortes Gottes nicht ausleben kannst, dann beschäftigen sich dein Essen und Trinken und deine Gebete ganz und gar mit Religion. Dann kann diese Art von Mensch nicht vervollkommnet werden und nicht von Gott gewonnen werden.
 
Alle, die von Gott gewonnen werden, sind diejenigen, die die Wahrheit verfolgen. Was Gott gewinnt, ist nicht das Fleisch des Menschen und auch nicht sein Besitz, sondern der Teil in ihm, der Gott gehört. Deshalb sage Ich, dass Gott nicht das Fleisch des Menschen vervollkommnet, sondern sein Herz, sodass das Herz des Menschen von Gott gewonnen werden kann. Mit anderen Worten, das Wesen der Aussage, dass Gott den Menschen vervollkommnet, ist, dass Gott das Herz des Menschen vervollkommnet, damit es sich Gott zuwendet und Ihn lieben kann.
 
Das Fleisch der Menschen ist sterblich. Es hat keinen Nutzen für Gott, das Fleisch des Menschen zu gewinnen, da es das ist, was unweigerlich vergeht. Es kann nicht das Erbe Gottes oder Seinen Segen erlangen. Wenn Gott nur das Fleisch des Menschen gewinnt und das Fleisch des Menschen in diesem Strom hält, wäre der Mensch nur dem Namen nach in diesem Strom, des Menschen Herz würde aber Satan gehören. Dann wäre der Mensch nicht nur unfähig, zum Ausdruck Gottes zu werden, es würde vielmehr zu Seiner Last werden. Auf diese Weise würde Gottes Auswahl des Menschen bedeutungslos werden.
 
Diejenigen, die von Gott vervollkommnet werden, sind diejenigen, die Seinen Segen und Sein Erbe erhalten werden. Das heisst, sie nehmen auf, was Gott hat und ist, sodass es zu dem wird, was sie in sich haben; sie haben alle Worte Gottes in sich eingehämmert. Was auch immer das Wesen Gottes ist, ihr seid in der Lage, es genauso aufzunehmen und somit die Wahrheit auszuleben. Das ist die Art von Mensch, die von Gott vervollkommnet und gewonnen wird. Nur diese Art von Mensch ist berechtigt, diese Segnungen zu erben, die von Gott geschenkt wurden.
 
  1. Er erhält die gesamte Liebe Gottes.
  2. Er handelt in allen Belangen nach Gottes Willen.
  3. Er erhält die Führung Gottes, lebt unter dem Licht Gottes und wird durch Gott erleuchtet.
  4. Er lebt das Bild aus, das von Gott auf der Erde geliebt wird; er liebt Gott wirklich, wie es Petrus tat, der für Gott gekreuzigt wurde und würdig starb, um Gottes Liebe als Belohnung zu erhalten; er hat denselben Ruhm wie Petrus.
  5. Er wird von allen auf Erden geliebt, respektiert und bewundert.
  6. Er überwindet all die Knechtschaft des Todes und des Hades und gibt dem Werk Satans keine Möglichkeit; er ist von Gott besessen, lebt in einem frischen und lebendigen Geist und hat kein Gefühl der Müdigkeit.
  7. Er hat zu allen Zeiten seines gesamten Lebens ein unsagbares Hochgefühl und eine Begeisterung, als ob er das Kommen   des Tages der Herrlichkeit Gottes gesehen hat.
  8. Er empfängt die Herrlichkeit mit Gott und hat ein Antlitz ähnlich wie das der geliebten Heiligen Gottes.
  9. Er wird zu dem, was Gott auf Erden liebt, das heisst, der geliebte Sohn Gottes.
  10. Er ändert seine Form und steigt mit Gott in den dritten Himmel empor, indem er das Fleisch überwindet.
 
Nur diejenigen, die die Segnungen Gottes erben können, sind diejenigen, die von Gott vervollkommnet und von Gott gewonnen werden. Hast du etwas gewonnen? Inwieweit hat Gott dich vervollkommnet? Gott vervollkommnet die Menschen nicht wahllos. Es gibt Bedingungen und offensichtliche Ergebnisse die vom Menschen gesehen werden können. Es ist nicht so, wie der Mensch glaubt, dass er vervollkommnet und von Gott gewonnen werden kann, solange er an Gott glaubt, und dass er auf Erden die Segnungen und das Erbe Gottes erhalten kann. Solche Themen sind ausserordentlich schwierig und noch viel mehr, wenn es darum geht, die Form zu ändern. Derzeit ist das, wonach ihr im Wesentlichen streben müsst von Gott in allen Dingen vervollkommnet zu werden und von Gott durch alle Menschen, Angelegenheiten und Dinge, denen ihr gegenüber steht, vervollkommnet zu werden, sodass mehr von dem, was Gott wirklich ist, in euch aufgenommen wird.
 
Ihr müsst zuerst das Erbe Gottes auf Erden erhalten, bevor ihr berechtigt seid, mehr und grössere Segnungen von Gott zu erben. All diese Dinge sind das, wonach ihr streben solltet und die ihr zuerst verstehen solltet. Je mehr du danach strebst, von Gott in allen Dingen vervollkommnet zu werden, umso fähiger wirst du sein, die Hand Gottes in allen Dingen zu sehen, und dadurch strebst du aktiv danach durch verschiedene Perspektiven und Angelegenheiten in das Wesen Gottes und die Wirklichkeit Seines Wortes einzutreten. Du kannst dich nicht mit solch negativen Zuständen begnügen, wie bloss keine Sünden zu begehen   oder keine Vorstellungen, keine Lebensphilosophie und keinen menschlichen Willen zu haben. Gott vervollkommnet den Menschen auf verschiedene Weisen, und es ist in allen Angelegenheiten für dich möglich, vervollkommnet zu werden. Du kannst nicht nur in Bezug auf das Positive vervollkommnet werden, sondern auch in Bezug auf das Negative, und dich dadurch bereichern. Jeden Tag gibt es Möglichkeiten, von Gott vervollkommnet zu werden, und Zeit, von Gott gewonnen zu werden. Nachdem du diese Erfahrung eine Zeit lang gemacht hast, wirst du dich stark verändern. Du wirst jetzt auf natürliche Weise in der Lage sein, Einsicht in viele Dinge zu gewinnen, die du vorher nicht verstanden hast; ohne dass du andere brauchst, um dich zu unterrichten, wirst du unwissentlich von Gott erleuchtet werden, sodass du Erleuchtung in allen Dingen hast und alle deine Erfahrungen ins Detail gehen. Gott wird dich führen, sodass du dich zu keiner Seite drehst. Dann wirst du auf den richtigen Weg der Vervollkommnung durch Ihn gebracht sein.
 
Von Gott vervollkommnet zu werden, kann nicht auf Vervollkommnung durch das Essen und Trinken des Wortes Gottes beschränkt werden. Diese Art von Erfahrung ist zu einseitig und umfasst nicht genug; sie beschränkt den Menschen nur auf einen sehr geringen Bereich. In diesem Fall mangelt es dem Menschen an der dringend nötigen geistigen Nahrung. Wenn ihr von Gott vervollkommnet werden wollt, müsst ihr lernen, alle Dinge zu erfahren und in allen Dingen, denen ihr gegenüber steht, erleuchtet zu werden. Wann immer du mit etwas konfrontiert wirst, sei es gut oder schlecht, solltest du daraus Nutzen ziehen und es sollte dich nicht dazu bringen, passiv zu werden. Ganz gleich was, solltest du fähig sein, es an der Seite Gottes zu betrachten, und es nicht aus der Sicht des Menschen analysieren oder studieren, (dies ist eine Abweichung in deiner Erfahrung). Wenn dies die Art deiner Erfahrung ist, wird dein Herz von den Bürden für dein Leben übernommen werden; du wirst ständig im Licht des Antlitzes Gottes leben     und in deiner Praxis nicht leicht abweichen. Diese Art von Mensch hat grossartige Perspektiven. Es gibt so viele Gelegenheiten von Gott vervollkommnet zu werden. Alles beruht darauf, ob ihr diejenigen seid, die Gott wirklich lieben, und ob ihr den Vorsatz habt, vervollkommnet zu werden, von Gott gewonnen zu werden, und Seine Segnungen und Sein Erbe zu erhalten. Es wird für euch nicht genug sein, nur den Vorsatz zu haben. Ihr müsst viel Wissen haben, andernfalls werdet ihr in eurer Praxis stets abweichen. Gott ist bereit, jeden Einzelnen von euch zu vervollkommnen. So wie es jetzt aussieht, haben sich die meisten, obwohl sie das Werk Gottes schon lange angenommen haben, bisher darauf beschränkt, sich in Gottes Gnade zu sonnen, und sind nur dazu bereit, etwas Bequemlichkeit des Fleisches von Ihm zu bekommen. Sie sind nicht bereit, mehr und grössere Offenbarungen zu erhalten, und zeigen so, dass das Herz des Menschen sich immer noch ausserhalb befindet. Obwohl die Arbeit des Menschen, sein Dienst und sein Herz der Liebe zu Gott weniger Unreinheiten haben, strebt der Mensch, was das Wesen des Menschen im Inneren und sein unerleuchtetes Denken betrifft, trotzdem ständig nach dem Frieden und dem Vergnügen des Fleisches, und kümmert sich nicht darum, welche Bedingungen es dafür gibt, dass Gott die Menschen vervollkommnet, und was die Absichten dafür sind. Somit sind die Leben der meisten immer noch vulgär und dekadent, ohne die geringste Veränderung. Sie betrachten den Glauben an Gott einfach nicht als eine wichtige Angelegenheit. Es ist vielmehr so, als ob sie nur einem anderen zuliebe glaubten. Sie handeln ohne Ernst oder Hingabe und kommen mit dem Allernötigsten aus, in einem sinnlosen Dasein treibend. Es sind nur wenige, die danach streben, in allen Dingen in das Wort Gottes einzutreten, mehr bereichernde Dinge erlangen und zu denen mit grösserem Reichtum im Hause Gottes werden und mehr von Gottes Segnungen erhalten.
 
Wenn du danach strebst, in allen Dingen von Gott vervollkommnet zu werden, und fähig bist, die Versprechungen Gottes auf der Erde zu erben; wenn du danach strebst, von Gott in allen Dingen erleuchtet zu werden, und nicht die Jahre müssig verstreichen lässt, dann ist dies der ideale Weg, auf den du aktiv eintreten solltest. Nur auf diese Weise bist du es wert und berechtigt, von Gott vervollkommnet zu werden. Bist du wirklich einer, der danach strebt, von Gott vervollkommnet zu werden? Bist du wirklich einer, der in allen Dingen ernsthaft ist? Besitzt du denselben Geist der Liebe zu Gott wie Petrus? Hast du den Willen, Gott zu lieben, wie es Jesus tat? Du hast viele Jahre lang an Jesus geglaubt. Hast du gesehen, wie Jesus Gott liebte? Ist es wirklich Jesus, an den du glaubst? Du glaubst an den praktischen Gott dieser Tage. Hast du gesehen, wie der praktische Gott im Fleisch den Gott im Himmel liebt? Du glaubst an den Herrn Jesus Christus, das liegt daran, dass die Kreuzigung Jesu, um die Menschheit zu erlösen und dass die Wunder, die Er vollbrachte, allgemein anerkannte Wahrheiten sind. Dennoch stammt der Glaube des Menschen nicht aus Wissen und wahrem Verständnis von Jesus Christus. Du glaubst nur an den Namen Jesu, hast aber keinen Glauben an Seinen Geist, denn du zeigst keine Wertschätzung dafür, wie Jesus Gott liebte. Dein Glaube an Gott ist zu unreif. Obwohl du schon viele Jahre lang an Jesus glaubst, weißt du nicht, wie man Gott liebt. Macht dich dies nicht zum grössten Narren der Welt? Das zeigt, dass du jahrelang die Nahrung des Herrn Jesus Christus vergeblich gespeist hast. Nicht nur Ich mag diese Art von Menschen nicht. Ich vertraue darauf,  dass der Herr Jesus Christus, den du anbetest, sie auch nicht mag. Wie kann diese Art von Mensch vervollkommnet werden? Errötest du nicht? Schämst du dich nicht? Besitzt du immer noch die Frechheit, dem Herrn Jesus Christus gegenüberzutreten? Versteht ihr alle die Bedeutung Meiner Worte?

 


14. Oktober 2018
jom rischon - 5. Cheschwan 5779 - Kundgebungen Christus der Letzten Tage | Bist du ein wahrer Gläubiger Gottes?

 

https://www.youtube.com/watch?v=OqO3tXY5R6U

 

Möglicherweise dauerte deine Reise des Glaubens an Gott mehr als ein oder zwei Jahre und möglicherweise hast du in deinem Leben in diesen Jahren viel Härte ertragen; oder vielleicht wurdest du nicht der Not ausgesetzt und hattest stattdessen viel Gnade empfangen. Es kann auch sein, dass du weder Härte noch Gnade erlebt hast, sondern ein ganz normales Leben gelebt hast. Ungeachtet dessen bist du immer noch ein Anhänger Gottes, also lass uns in der Gemeinschaft über das Thema, Ihm nachzufolgen, sprechen. Allerdings muss Ich alle, die diese Worte lesen, daran erinnern, dass das Wort Gottes an all jene gerichtet ist, die Gott anerkennen, und an alle, die Gott folgen, und nicht an die Gesamtheit aller Menschen, einschliesslich derer, die Gott nicht anerkennen. Wenn du glaubst, dass Gott zu der Menge spricht, zu allen Menschen in der Welt, dann wird das Wort Gottes keine Wirkung auf dich haben. So solltest du alle die Worte nah an deinem Herzen tragen und dich nicht ausserhalb ihres Anwendungsbereiches stellen. Sprechen wir auf jeden Fall davon, was in unserem Haus geschieht. Ihr solltet alle jetzt die wahre Bedeutung des Glaubens an Gott verstehen. Die Bedeutung des Glaubens an Gott, von der Ich früher gesprochen habe, steht im Zusammenhang mit eurem positiven Eintritt. Das ist heute nicht so. Heute möchte ich das Wesen eures Glaubens an Gott analysieren. Natürlich führt euch dies vom Negativen weg. Wenn Ich es nicht tue, dann werdet ihr niemals euer wahres Antlitz kennen und euch ewiglich eurer Frömmigkeit und Treue rühmen.
 
Mit anderen Worten: Wenn Ich die Hässlichkeit, die tief in euren Herzen ist, nicht aufdecke, dann wird sich jeder von euch eine Krone auf den Kopf setzen und ihr werdet alle Herrlichkeit euch selbst geben. Eure hochmütige und arrogante Natur treibt euch an, euer eigenes Gewissen zu verraten, euch Christus zu widersetzen und Ihm zu widerstehen und eure Hässlichkeit zu offenbaren und dabei eure Absichten, Vorstellungen, übertriebenen Wünsche und Augen, die voller Gier sind, dem Licht auszusetzen. Und doch bekennt ihr weiterhin, dass ihr euer Leben dem Werk Christi widmen werdet und ihr wiederholt immer wieder die Wahrheiten, die von Christus vor langer Zeit gesprochen wurden. Das ist euer „Glaube“. Das ist euer „Glaube ohne Unreinheit“. Ich habe den Menschen die ganze Zeit an einen sehr strengen Massstab gehalten. Wenn deine Loyalität mit Absichten und Bedingungen einhergeht, dann würde ich deine so genannte Loyalität lieber nicht haben, denn Ich verabscheue diejenigen, die Mich über ihre Absichten täuschen und mich mit Bedingungen unter Druck setzen. Ich wünsche nur, dass der Mensch keinem andern gegenüber treu ist als Mir und alle Dinge wegen dieses einen Wortes tut und um es zu beweisen: Glaube. Ich verabscheue eure Verwendung von gesüssten Worten, um Mich zu erfreuen. Denn Ich behandle euch immer mit vollkommener Aufrichtigkeit und so wünsche Ich, dass auch ihr euch mit einem wahren Glauben an Mich richtet.
 
Wenn es um den Glauben geht, mögen viele denken, dass sie Gott folgen, weil sie Glauben haben, sonst würden sie solches Leiden nicht ertragen. Dann frage Ich dich dies: Warum verehrst du Gott nie, obwohl du an Seine Existenz glaubst? Warum hast du kann keine Furcht vor Gott in deinem Herzen, wenn du an Seine Existenz glaubst? Du akzeptierst, dass Christus die Menschwerdung Gottes ist, doch warum hast du dann so eine Verachtung für Ihn und handelst so respektlos Ihm gegenüber? Warum richtest du Ihn öffentlich? Warum beobachtest du immer Seine Bewegungen? Warum unterwirfst du dich nicht Seinen Anweisungen? Warum handelst du nicht gemäss Seinem Wort? Warum sprichst du an Christi Stelle? Warum richtest du, ob Sein Werk und Sein Wort richtig sind oder nicht? Warum wagst du es, Ihn hinter Seinem Rücken zu lästern? Sind diese und andere Dinge das, was euren Glauben ausmacht? Jeder Teil eurer Rede und eures Verhaltens offenbart die Elemente des Unglaubens an Christus, die ihr in euch tragt. Eure Motive und Ziele für das, was ihr tut, sind von Unglauben durchdrungen; selbst der Blick in euren Augen und der Atem, den ihr ausatmet, sind mit solchen Elementen befleckt.
 
Mit anderen Worten: Jeder von euch trägt während jeder Minute des Tages Elemente des Unglaubens mit sich. Das bedeutet, dass ihr in jedem Augenblick in Gefahr seid, Christus zu verraten, denn das Blut, das durch euren Körper fliesst, ist von Unglauben in den Mensch gewordenen Gott durchzogen. Deshalb sage Ich, dass die Fussspuren, die ihr auf dem Weg des Glaubens an Gott hinterlasst, nicht wesentlich sind. Eure Reise, auf dem Weg des Glaubens an Gott, ist nicht gut begründet und stattdessen geht ihr bloss durch die Bewegungen. Ihr seid immer skeptisch gegenüber dem Wort Christi und könnt es nicht sofort in die Praxis umsetzen. Dies ist der Grund, warum ihr keinen Glauben an Christus habt, und immer Vorstellungen über Ihn zu haben ist ein anderer Grund dafür, dass ihr nicht an Christus glaubt. Immer Skepsis gegenüber dem Werk Christi zu bewahren, das Wort Christi auf taube Ohren stossen zu lassen, eine Meinung zu haben, über was auch immer für ein Werk Christus verrichtet und nicht in der Lage zu sein, es richtig zu verstehen, Schwierigkeiten zu haben, die eigenen Vorstellungen beiseite zu schieben, egal welche Erklärung ihr erhaltet und so weiter; dies sind alles Elemente des Unglaubens, die in euren Herzen vermischt sind. Obwohl ihr dem Werk Christi folgt und niemals zurückbleibt, ist in euren Herzen zuviel Rebellion vermischt. Diese Rebellion ist eine Unreinheit in eurem Glauben an Gott. Vielleicht stimmt ihr nicht zu, aber wenn ihr eure eigenen Absichten nicht erkennen könnt, dann werdet ihr sicherlich jemand sein, der zugrunde gehen wird. Denn Gott perfektioniert nur diejenigen, die wirklich an Ihn glauben, nicht diejenigen, die Ihm skeptisch gegenüber sind, und am wenigsten diejenigen, die Ihm folgen, obwohl sie nie geglaubt haben, dass Er Gott ist.
 
Manche Menschen erfreuen sich nicht an der Wahrheit, geschweige denn am Urteil. Vielmehr erfreuen sie sich an Macht und Reichtum; solche Menschen gelten als Snobs. Sie suchen ausschliesslich die Sekten in der Welt aus, die Einfluss haben, und jene Pastoren und Lehrer, die aus Seminaren kommen. Obwohl sie den Weg der Wahrheit akzeptiert haben, bleiben sie skeptisch und können sich nicht vollständig hingeben. Sie sprechen davon, sich für Gott zu opfern, aber ihre Augen sind auf die grossen Pastoren und Lehrer gerichtet und Christus wird beiseite geschoben. Ihre Herzen sind voller Ruhm, Glück und Herrlichkeit. Sie glauben gar nicht, dass ein so kärglicher Mann in der Lage ist, so viele zu erobern, dass jemand so unauffälliges die Menschen zu perfektionieren vermag. Sie glauben überhaupt nicht, dass diese Niemands, unter dem Staub und den Misthaufen, das von Gott erwählte Volk sind. Sie glauben, dass, wenn diese Menschen die Objekte der Erlösung wären, dann der Himmel und die Erde auf den Kopf gestellt würden und alle Menschen sich kaputt lachen würden. Sie glauben, dass, wenn Gott solche Niemands für die Perfektion auswählen würde, dann diese grossen Menschen zu Gott Selbst werden würden. Ihre Perspektiven sind mit Unglauben befleckt;  in der Tat, weit vom Unglauben entfernt sind sie groteske Bestien. Denn sie schätzen nur Stellung, Prestige und Macht; was bei ihnen hohes Ansehen hat, sind grosse Gruppen und Sekten. Sie nehmen überhaupt keine Rücksicht auf die von Christus Geführten; sie sind einfach Verräter, die Christus, der Wahrheit und dem Leben den Rücken gekehrt haben.
 
Was du bewunderst ist nicht die Demut Christi, sondern jene falschen Hirten von prominenter Stellung. Du liebst nicht die Lieblichkeit oder Weisheit Christi, sondern jene Wüstlinge, die Umgang mit der gemeinen Welt haben. Du lachst über den Schmerz Christi, der keinen Platz hat, um Sein Haupt abzulegen, sondern bewunderst die Leichen, die sich Opfergaben aneignen und in Ausschweifungen leben. Du bist nicht bereit, neben Christus zu leiden, aber gehst gerne in die Arme der rücksichtslosen Antichristen, obwohl sie dir nur Fleisch, nur Buchstaben und nur Kontrolle liefern. Sogar jetzt wendet sich dein Herz noch ihnen zu, ihren Ruf, an ihre Stellung in den Herzen all der Satane, an deren Einfluss und ihre Autorität, doch du hast weiterhin eine Haltung des Widerstands und der Ablehnung, das Werk Christi anzunehmen. Deshalb sage Ich, dass du nicht den Glauben hast, Christus anzuerkennen. Der Grund, warum du Ihm bis heute gefolgt bist, liegt ganz und gar darin, dass du gezwungen wurdest. In deinem Herzen türmen sich stets viele erhabene Bilder auf; du kannst keines ihrer Worte und keine ihrer Taten vergessen, noch ihre einflussreichen Wörter und Hände. Sie sind, in eurem Herzen, für immer am höchsten und für immer Helden. Aber das ist nicht so für den Christus von heute. Er ist für immer unbedeutend in deinem Herzen und für immer der Ehrfurcht unwürdig. Denn Er ist viel zu gewöhnlich, hat viel zuwenig Einfluss und ist alles andere als erhaben. Jedenfalls sage Ich, dass all diese, welche die Wahrheit nicht achten, alle Ungläubige und Verräter der Wahrheit sind. Solche Menschen werden niemals die Zustimmung Christi erhalten. Hast du nun herausgefunden, wie viel Unglaube in dir ist? Und wie viel Verrat an Christus?
 
Ich ermahne dich folgendermassen: Da du den Weg der Wahrheit gewählt hast, sollst du dich von ganzem Herzen hingeben; sei nicht zwiespältig oder halbherzig. Du solltest verstehen, dass Gott nicht der Welt oder irgendeiner Person gehört, sondern all denen, die wirklich an Ihn glauben, all denen, die Ihn anbeten, und all denen, die Ihm ergeben und treu sind. Derzeit gibt es noch viel Ungläubigkeit in euch. Versucht eifrig in euch selbst zu suchen und ihr werdet sicherlich eure Antwort finden. Wenn du die wirkliche Antwort findest, dann wirst du zugeben, dass du nicht jemand bist, der an Gott glaubt, sondern eher jemand, der Ihn täuscht, über Ihn lästert und Ihn verrät und jemand, der Ihm untreu ist. Dann wirst du erkennen, dass Christus kein Mensch ist, sondern Gott. Wenn dieser Tag kommt, dann wirst du Christus verehren, fürchten und wahrhaftig lieben. Derzeit macht euer Glaube nur dreissig Prozent eures Herzens aus, während siebzig Prozent von Zweifeln besessen sind. Jede von Christus vollbrachte Tat und jeder von Ihm gesprochene Satz können dazu führen, dass ihr euch Vorstellungen und Meinungen über Ihn bildet. Diese Vorstellungen und diese Meinungen stammen von eurem völligen Unglauben an Ihn. Ihr bewundert und fürchtet nur den unsichtbaren Gott im Himmel und nehmt keine Rücksicht auf den lebendigen Christus auf Erden. Ist das nicht auch euer Unglaube? Ihr sehnt euch nur nach dem Gott, der in der Vergangenheit wirkte, aber begegnet nicht dem Christus der Gegenwart. Das ist immer der „Glaube“, der in eurem Herzen vermischt ist,
 
Ich unterschätze euch nicht, denn es ist zuviel Unglauben in euch, zuviel von euch, das unrein ist und analysiert werden muss. Diese Unreinheiten sind ein Zeichen dafür, dass ihr überhaupt keinen Glauben habt. Sie sind ein Zeichen eures Verzichts auf Christus und kennzeichnen euch als einen Verräter Christi. Sie sind ein Schleier, der eure Kenntnis über Christus verdeckt, ein Hindernis für euer von Christus gewonnenes Sein, ein Hindernis, das verhindert, dass ihr mit Christus vereinbar seid und ein Beweis dafür, dass Christus euch nicht anerkennt.
 
Jetzt ist die Zeit, alle Teile eures Lebens zu untersuchen! Wenn ihr dies tut, profitiert ihr in jeder erdenklichen Weise!
 
Gerne bin ich dazu bereit!

Eugen alias Jehoschua Senn, Im Chrummenacher 51, 8315 Lindau (Schweiz)


13. Oktober 2018
Schabat - 4. Cheschwan 5779 - Kundgebungen des Allmächtigen Gottes | Wie dient man im Einklang mit Gottes Willen

 

https://www.youtube.com/watch?v=NNeoMXgx5O4

 

Heute werden wir uns vornehmlich darüber unterhalten, wie Menschen in ihrem Glauben an Gott, Gott dienen sollten, welche Bedingungen erfüllt werden sollen und was von denen, die Gott dienen, verstanden werden sollte und welche Abweichungen es in euren Diensten gibt. All dies solltet ihr verstehen. Diese Themen sprechen an, wie ihr an Gott glaubt, wie ihr durch den Heiligen Geist auf dem geleiteten Pfad entlang schreitet, und wie euer aller Sein von Gott bestimmt wird, und sie werden es möglich machen, dass ihr jeden Schritt von Gottes Werk in euch kennen lernt. Wenn ihr diesen Punkt erreicht, werdet ihr zu schätzen wissen, was der Glaube an Gott ist, wie angemessen an Gott zu glauben ist und was ihr tun solltet, um im Einklang mit Gottes Willen zu handeln. Dies wird euch vollkommen und absolut gehorsam gegenüber Gottes Werk werden lassen, und ihr werdet keine Klagen haben, ihr werdet nicht urteilen oder analysieren, geschweige denn forschen. Des weiteren werdet ihr in der Lage sein, Gott bis zum Tod zu gehorchen, und so Gott erlauben, euch wie ein Schaf zu lenken und zu schlachten, so dass ihr alle zu den Petri der 1990er Jahre werdet und Gott sogar am Kreuz bis zum Äussersten lieben könnt, ohne die geringste Klage. Nur dann werdet ihr in der Lage sein, als die Petri der 1990er zu leben.
 
Jeder, der sich dafür entschieden hat, kann Gott dienen – aber nur die, die sich um Gottes Willen kümmern und Gottes Willen verstehen, dürfen dazu qualifiziert und berechtigt sein, Gott zu dienen. In euren Erfahrungen kann man sehen, dass viele Menschen glauben, dass Gott zu dienen bedeutet, voller Inbrunst das Evangelium für Gott zu verbreiten, für Gott auf die Strasse zu gehen, für Gott zu verausgaben und zu opfern, usw., sogar gläubigere Menschen glauben, dass Gott zu dienen bedeutet, mit einer Bibel in den Händen herumzulaufen, und das Evangelium des Königreichs des Himmels zu verbreiten und Menschen zu retten, indem man sie bereuen und beichten lässt; es gibt viele religiöse Amtsträger, die glauben, dass Gott zu dienen bedeutet, nach dem Studium am Seminar in Kapellen zu predigen, Menschen zu lehren, indem Kapitel aus der Bibel vorgelesen werden; viele Mitbrüder und Schwestern glauben, dass Gott zu dienen bedeutet, niemals zu heiraten oder eine Familie grosszuziehen und sein gesamtes Sein Gott zu widmen; es gibt sogar Menschen in verarmten Regionen, die glauben, dass Gott zu dienen bedeutet, die Kranken zu heilen und Dämonen auszutreiben, oder für die Brüder und Schwestern zu beten oder ihnen zu dienen. Unter euch gibt es viele, die glauben, dass Gott zu dienen bedeutet, die Worte Gottes zu essen und zu trinken, und jeden Tag zu Gott zu beten, und überall Kirchen zu besuchen; genauso gibt es auch Menschen die sagen, dass Gott zu dienen bedeutet, das Leben der Kirche zu leben. Nur wenige Menschen wissen, was es tatsächlich bedeutet, Gott zu dienen.
 
Obwohl es genauso viele gibt, die Gott dienen wie Sterne am Himmel, ist die Zahl derer, die direkt dienen können, und die in der Lage sind, Gottes Willen zu dienen kläglich klein. Warum ich das sage? Ich sage dies, weil ihr das Wesen der Aussage „Dienst an Gott“ nicht versteht, und ihr so wenig darüber wisst, wie man Gott dienen soll. Heute sprechen wir vor allem darüber, wie man im Einklang mit Gottes Willen dienen soll, wie man dienen soll, um Gottes Willen zufrieden zu stellen. Wenn ihr Gottes Willen dienen möchtet, müsst ihr zuerst verstehen, welche Art von Menschen von Gott geliebt werden, welche Art von Menschen von Gott verabscheut werden, welche Art von Menschen von Gott vervollkommnet werden und welche Art von Menschen qualifiziert sind, Gott zu dienen. Dies ist das Allermindeste, mit dem ihr ausgestattet sein solltet. Mehr noch solltet ihr die Absichten von Gottes Werk und das Werk, das Gott hier und jetzt verrichten wird, kennen. Nachdem ihr das verstanden habt, und durch die Führung von Gottes Worten werdet ihr zuerst eintreten und zuerst Gottes Auftrag erhalten. Wenn ihr tatsächlich, basierend auf Gottes Worten, erfahrt und wenn ihr wirklich Gottes Werk kennt, werdet ihr qualifiziert sein, um Gott zu dienen. Und wenn ihr Ihm dient, wird Gott eure spirituellen Augen erleuchten und euch gestatten, ein grösseres Verständnis für Sein Werk zu erlangen und es deutlicher zu erkennen. Wenn du in diese Realität eintrittst, werden deine Erfahrungen tiefgründiger und realer sein und all die unter euch, die solche Erfahrungen gemacht haben, werden in der Lage sein, unter den Kirchen zu wandeln und für eure Brüder und Schwestern sorgen, wobei jede Seite auf die Stärken des anderen zurückgreift, um eure eigenen Mängel wettzumachen und eine reichhaltigere Kenntnis in eurem Geist zu erlangen. Erst nachdem diese Wirkung erzielt wurde, werdet ihr in der Lage sein, Gottes Willen zu dienen und von Gott im Laufe eures Dienstes vervollkommnet zu werden.
 
Die, die Gott dienen, sollten Gottes Vertraute sein, sie sollten von Gott geliebt werden und zur äussersten Loyalität gegenüber Gott fähig sein. Unabhängig davon ob du hinter Menschen oder vor ihnen handelst, bist du in der Lage, vor Gott Gottes Freude zu erlangen, du bist in der Lage, vor Gott standhaft zu bleiben, und unabhängig davon, wie andere Menschen dich behandeln, gehst du immer deinen eigenen Pfad und kümmerst dich um die Last Gottes. Nur dies ist ein Vertrauter Gottes. Dass Gottes Vertraute in der Lage sind, Ihm direkt zu dienen, liegt daran, dass sie Gottes grossen Auftrag und Gottes Last erhalten haben, in der Lage sind, Gottes Herz als ihr eigenes und Gottes Last als ihre eigene anzunehmen, und dass sie keinen Gedanken darauf verschwenden, ob sie Aussichten erlangen oder einbüssen: Sogar wenn sie keine Aussichten haben, und sie nichts erlangen, werden sie immer mit einem liebenden Herz an Gott glauben. Und so ist eine derartige Person Gottes Vertrauter. Gottes Vertraute sind auch Seine Freunde; nur Gottes Freunde können Seine Unrast und Seine Wünsche teilen, und obwohl ihr Fleisch schmerzvoll und schwach ist, sind sie in der Lage Schmerzen zu ertragen und verzichten auf das, was sie lieben, um Gott zufrieden zu stellen.
 
Gott bürdet solchen Menschen mehr Lasten auf, und das, was Gott tun wird, wird durch diese Menschen zum Ausdruck gebracht. Somit sind diese Menschen, die von Gott geliebt werden, Gottes Diener, die nach Seinem eigenen Herzen streben, und nur Menschen wie diese können gemeinsam mit Gott herrschen. Wenn du wirklich Gottes Freund geworden bist, genau dann wirst du gemeinsam mit Gott herrschen.
 
Jesus war in der Lage, Gottes Aufgaben zu vollenden – das Wer der Erlösung der gesamten Menschheit – weil Er Sich um Gottes Willen kümmerte, ohne seine persönlichen Pläne und Erwägungen. So war Er auch der Vertraute Gottes – Gott Selbst, etwas, das ihr alle gut verstehen werdet. (In der Tat war Er Gott Selbst, der von Gott bezeugt wurde. Ich erwähne dies hier, um das Thema durch die Tatsache Jesu zu veranschaulichen.) Er war in der Lage Gottes Führungsplan ins absolute Zentrum zu platzieren, und betete stets zum himmlischen Vater und strebte nach dem Willen des himmlischen Vaters. Er betete und sprach: „Gott der Vater! Vollende das, was Dein Wille ist, und handle nicht nach meinen Absichten; wenn Du nach Deinem Plan handeln würdest. Der Mensch kann schwach sein, aber warum solltest Du Dich um ihn kümmern? Wie kann der Mensch zum Gegenstand Deiner Sorge werden, der Mensch, der in Deiner Hand wie eine Ameise ist? In Meinem Herzen wünsche Ich nur, Deinen Willen zu vollenden, und Ich möchte, dass Du tun kannst, was Du in Mir tun würdest, entsprechend Deinen eigenen Absichten.“
 
Auf dem Weg nach Jerusalem spürte Jesus den Schmerz, als ob ein Messer in Sein Herz gebohrt werden würde, und dennoch hatte er nicht die geringste Absicht von Seinem Wort zurückzuweichen; es gab dort stets eine starke Kraft, die Ihn vorwärts trieb, dorthin, wo Er gekreuzigt werden würde. Letztendlich wurde Er ans Kreuz geschlagen und wurde zum Abbild des sündigen Fleisches. Er vollendete somit das Werk der Erlösung der Menschheit und stieg auf über die Ketten des Todes und des Hades. Vor Ihm haben Sterblichkeit, Hölle und Hades ihre Kraft verloren und wurden von Ihm bezwungen. Er lebte dreiunddreissig Jahre in denen Er stets Sein Äusserstes gab, um Gottes Willen gemäss Gottes Werk jener Zeit zu erfüllen, niemals Seinen eigenen persönlichen Vorteil oder Verlust berücksichtigend und stets an den Willen Gottes, des Vaters, denkend. So sprach Gott, nachdem Er getauft wurde: „Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe.“ Aufgrund Seines Dienste vor Gott, der mit Gottes Willen im Einklang stand, legte Gott die schwere Last der Erlösung der gesamten Menschheit auf Seine Schultern und liess Ihn hinausgehen, um dieses Ziel zu erreichen, und Er war qualifiziert und berechtigt, um diese wichtige Aufgabe zu vollenden. Sein ganzes Leben hindurch ertrug Er unermessliches Leid für Gott, und Er wurde von Satan unzählige Male in Versuchung geführt, doch Er verzagte nie. Gott gab Ihm eine solche Aufgabe, weil Er Ihm vertraute, Ihn liebte, so dass Gott persönlich sagte: „Die ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe.“ Zu jener Zeit konnte nur Jesus diesen Auftrag erfüllen, und dies war ein Teil von Gottes Vollendung Seiner Aufgabe, die gesamte Menschheit im Zeitalter der Gnade zu erlösen.
 
Wenn ihr wie Jesus euch um Gottes Last kümmert und euch von eurem Fleisch abwendet, wird Gott euch Seine wichtigen Aufgaben anvertrauen, damit ihr die Bedingungen des Dienstes für Gott erfüllt. Nur unter solchen Bedingungen werdet ihr es wagen, zu sagen, dass ihr Gottes Willen vollbringt und Seinen Auftrag vollendet. Nur dann werdet ihr es wagen, zu sagen, dass ihr wahrhaftig Gott dient. Im Vergleich zum Beispiel Jesu, wagst du zu sagen, dass du Gottes Vertrauter bist? Wagst du zu sagen, dass du Gottes Willen vollbringst? Wagst du zu sagen, dass du wirklich Gott dienst? Wenn du heutzutage einen solchen Dienst für Gott nicht verstehst, wagst du zu sagen, dass du Gottes Vertrauter bist? Wenn du sagst, dass du Gott dienst, lästerst du nicht gegen Ihn? Denk darüber nach: Dienst du Gott oder dir selbst? Du dienst dem Satan, aber dennoch behauptest du stur, dass du Gott dienst – lästerst du hierdurch nicht gegen Gott? Viele Menschen hinter mir begehren den Segen des Status, sie stopfen sich mit Essen voll, sie lieben den Schlaf und kümmern sich um das Fleisch, immer in der Angst, dass es kein Entkommen gibt aus dem Fleisch. Sie verrichten nicht ihre normale Funktion in der Kirche, und speisen umsonst, oder ermahnen ihre Brüder und Schwestern mit Meinen Worten, sie stehen hoch oben und spielen den Herrn über andere. Diese Menschen sagen ständig, dass sie Gottes Willen ausführen, sie sagen immer, dass sie Gottes Vertraute seien – ist das nicht absurd?
 
Wenn du über die richtigen Beweggründe verfügst, aber nicht in der Lage bist, Gottes Willen zu dienen, dann bist du töricht; aber wenn deine Beweggründe nicht rechtens sind, und du dir immer noch sagst, dass du Gott dienst, dann bist du jemand, der sich Gott widersetzt, und du bist von Gott zu bestrafen! Ich habe keine Sympathie für solche Menschen! Sie speisen umsonst im Hause Gottes und begehren stets die Vergnügungen des Fleisches und berücksichtigen nicht die Interessen Gottes; sie streben immer danach, was gut für sie selbst ist, sie schenken Gottes Willen keine Beachtung, alles, was sie tun, wird nicht vom Geist Gottes betrachtet, sie manövrieren und verschwören sich stets gegen ihre Brüder und Schwestern und sie sind doppelzüngig, wie ein Fuchs in einem Weingarten, stehlen sie immer die Trauben und zertrampeln den Weingarten. Könnten solche Menschen Gottes Vertraute sein? Verdienst du es, Gottes Segnungen zu empfangen? Du übernimmst keine Verantwortung für dein Leben und die Kirche. Verdienst du es, Gottes Auftrag zu empfangen? Wer würde jemandem wie dir vertrauen? Wenn du auf diese Weise dienst, könnte Gott es wagen, dir eine grössere Aufgabe anzuvertrauen? Schiebst du die Dinge nicht hinaus? Ich sage dies, damit ihr verstehen könnt, welche Bedingungen erfüllt werden müssen, um im Einklang mit Gottes Willen zu dienen. Wenn ihr euer Herz nicht für Gott gebt, wenn ihr euch nicht wie Jesus um Gottes Willen kümmert, dann kann Gott euch nicht vertrauen, und du wirst letztendlich von Gott gerichtet werden. Möglicherweise birgst du heute, in deinem Dienst für Gott, stets die Absicht in dir, Gott zu betrügen – aber Gott wird dich immer noch wahrnehmen. Kurzum: Abgesehen von allem anderen, wird, wenn du Gott betrügst, ein hartherziges Urteil über dich kommen. Ihr solltet den Umstand, gerade den rechten Pfad des Dienstes an Gott betreten zu haben, dafür nutzen, zuerst euer Herz Gott zu geben, ohne geteilte Loyalitäten. Unabhängig davon, ob du vor Gott oder vor anderen Menschen bist, sollte dein Herz immer Gott gegenüberstehen, und du solltest entschlossen sein, Gott wie Jesus zu lieben. Auf diese Weise wird Gott dich vervollkommnen, so dass du ein Diener Gottes wirst, der nach Seinem Herzen strebt. Wenn du dir wirklich wünschst, von Gott vervollkommnet zu werden, und wenn dein Dienst im Einklang mit Seinem Willen ist, solltest du deine früheren Ansichten über den Glauben an Gott ändern, und auch die Art und Weise ändern, wie du Gott dientest, damit mehr von dir vervollkommnet wird; auf diese Weise wird Gott dich nicht verlassen und du wirst wie Petrus an der Spitze derer sein, die Gott lieben. Wenn du keine Reue zeigst, dann wird dich das gleiche Ende ereilen wie Judas. Dies sollte von all denen verstanden werden, die an Gott glauben.

 

 


12. Oktober 2018
jom schischi - 3. Cheschwan 5779 - Kundgebungen Gottes | Gott ist der Herr aller Schöpfung

 

https://www.youtube.com/watch?v=KZJAvQ6pRQ4

 

Die Phasen der Arbeit der zwei vorangegangenen Zeitalter fanden zum einen in Israel und zum anderen in Judäa statt. Im Allgemeinen hat keine Phase dieser Arbeit Israel verlassen. Sie waren die Phasen der Arbeit, die unter dem ursprünglich auserwählten Volk geleistet wurde. Deshalb ist in den Augen der Israeliten Gott Jehova nur der Gott der Israeliten. Aufgrund der Arbeit, die Jesus in Judäa verrichtet hat, und aufgrund Seiner Vollendung der Arbeit der Kreuzigung, ist Jesus in den Augen der Juden der Erlöser des jüdischen Volkes. Er ist ausschliesslich der König der Juden und nicht von anderen Menschen. Er ist nicht der Herr, der die Engländer erlöst und auch nicht der Herr, der die Amerikaner erlöst. Er ist der Herr, der die Israeliten erlöst und in Israel erlöst Er die Juden. Tatsächlich ist Gott der Herr über alle Dinge. Er ist der Herr aller Schöpfung. Er ist nicht nur der Gott der Israeliten und Er ist nicht nur der Gott der Juden. Er ist der Herr aller Schöpfung. Die beiden vorherigen Phasen Seiner Arbeit fanden in Israel statt, und so haben manche Vorstellungen in den Menschen Gestalt angenommen. Die Menschen denken, dass Jehova Seine Arbeit in Israel verrichtete und Jesus Selbst Seine Arbeit in Judäa ausführte. Zusätzlich hat Er durch die Menschwerdung Arbeit in Judäa getan. Jedenfalls ist diese Arbeit niemals über die Grenzen Israels hinausgegangen. Er hat nicht an den Ägyptern und auch nicht an den Indern Seine Arbeit verrichtet. Er hat nur an den Israeliten Seine Arbeit verrichtet. So bilden die Menschen verschiedene Vorstellungen und planen zusätzlich Gottes Arbeit innerhalb eines gewissen Rahmens. Sie sagen dass, wenn Gott Seine Arbeit verrichtet, diese unter dem auserwählten Volk und in Israel verrichtet werden muss. Ausser den Israeliten hat Gott keine anderen Empfänger für Seine Arbeit, und Er arbeitet auch nicht in einem anderen Rahmen. Sie bemühen sich besonders stark darum, den Menschgewordenen Gott zu „disziplinieren“, und erlauben Ihm nicht, die Grenzen Israels zu verlassen. Sind das nicht alles menschliche Vorstellungen? Gott machte alle Himmel, die Erde und alle Dinge und die gesamte Schöpfung. Wie könnte Er Sein Wirken nur auf Israel beschränken? Welchen Nutzen würde Er in diesem Fall aus der gesamten Schöpfung ziehen? Er erschuf die ganze Welt. Er hat Seinen sechstausendjährigen Führungsplan nicht nur in Israel ausgeführt, sondern für jeden Menschen im gesamten Universum. Unabhängig davon, ob sie in China, in den Vereinigten Staaten, dem vereinigten Königreich oder in Russland leben, alle Menschen sind Nachfahren Adams und sie alle sind von Gott geschaffen worden. Nicht eine einzige Person kann aus dem Bereich der Schöpfung Gottes ausbrechen und keine einzige Person kann sich dem Etikett „Nachfahre Adams“ entziehen. Sie alle sind Gottes Schöpfung und sie alle sind Nachfahren Adams. Sie sind auch die Nachfahren von Adam und Eva, die verdorben wurden.
 
Nicht nur die Israeliten wurden von Gott geschaffen, sondern alle Menschen. Dennoch sind einige unter ihnen, die verflucht wurden, und andere die gesegnet wurden. Die Israeliten besitzen viele wünschenswerte Eigenschaften. Gott hat ursprünglich Seine Arbeit unter ihnen verrichtet, weil sie die Menschen waren, die am wenigsten verdorben waren. Die Chinesen verblassen, wenn man sie mit ihnen vergleicht, und können nicht einmal hoffen, ihnen gleichzukommen. Folglich verrichtete Gott zunächst Seine Arbeit unter den Menschen in Israel, und die zweite Phase Seiner Arbeit wurde nur in Judäa ausgeführt. Als Ergebnis davon bauen die Menschen viele Vorstellungen und viele Regeln auf. Wenn Er nämlich gemäss den Vorstellungen der Menschen handeln würde, wäre Gott nur der Gott der Israeliten. Auf diese Weise könnte Er Seine Arbeit nicht auf nicht jüdische Völker ausweiten, denn Er wäre nur der Gott der Israeliten und nicht der Gott aller Schöpfung. Die Prophezeiungen sagten, dass der Name Jehovas auch in nichtjüdischen Nationen gross sein würde und dass sich der Name Jehovas auf die nichtjüdischen Nationen ausbreiten würde. Warum würden sie das sagen? Wenn Gott nur der Gott der Israeliten wäre, dann würde Er Seine Arbeit nur in Israel verrichten. Ausserdem würde Er Seine Arbeit nicht ausweiten und auch nicht diese Prophezeiung machen. Da Er diese Prophezeiung gemacht hat, müsste Er Seine Arbeit auch auf nichtjüdische Völker und auf jede Nation und jeden Ort ausweiten. Da Er dies erklärt hat, würde Er es auch ausführen. Das ist Sein Plan, denn Er ist der Herr, der alle Himmel und die Erde und alle Dinge erschuf, und Er ist der Gott aller Schöpfung. Ungeachtet dessen, ob Er Seine Arbeit mit den Israeliten oder in Judäa verrichtet, ist Seine Arbeit, die Er durchführt, die Arbeit für das gesamte Universum und die Arbeit für die gesamte Menschheit. Die Arbeit, die Er heutzutage im Land des grossen roten Drachens – einer nichtjüdischen Nation – ausführt, ist trotzdem die Arbeit der gesamten Menschheit. Israel kann der Ausgangspunkt Seiner Arbeit auf der Erde sein. Auf dieselbe Weise kann China der Ausgangspunkt für Seine Arbeit unter den nichtjüdischen Völkern sein. Hat Er nicht jetzt die Prophezeiung erfüllt, „der Name Jehova wird in den nichtjüdischen Nationen gross sein“? Der erste Schritt Seiner Arbeit unter den nichtjüdischen Völkern bezieht sich auf diese Arbeit, die Er im Land des grossen roten Drachens verrichtet. Dass der Menschgewordene Gott in diesem Land und unter diesen verfluchten Menschen bei der Arbeit sein soll, läuft besonders den menschlichen Vorstellungen zuwider. Es handelt sich hier immerhin um die niedrigsten Menschen, die keinerlei Wert haben. Das sind alles Menschen, die Jehova anfänglich verliess. Menschen können von anderen Menschen verlassen werden, aber wenn sie von Gott verlassen werden, dann werden diese Menschen keinerlei Status haben und sie werden den geringsten Wert von allen haben. Als Teil der Schöpfung von Satan besessen oder von anderen Menschen verlassen zu werden, sind beides schmerzhafte Dinge, aber wenn ein Teil der Schöpfung vom Herrn der Schöpfung verlassen wird, bedeutet dies, dass sein oder ihr Status auf einen absoluten Tiefpunkt fällt. Die Nachfahren von Moab wurden verflucht und sind in dieses unterentwickelte Land geboren. Ohne einen Zweifel sind die Nachfahren von Moab die Menschen mit dem niedrigsten Status und stehen unter dem Einfluss der Dunkelheit. Da diese Menschen in der Vergangenheit den niedrigsten Status besassen, ist die Arbeit, die unter ihnen verrichtet wird, am ehesten fähig, die menschlichen Vorstellungen zu zerschlagen. Und sie stellt auch die, für Seinen gesamten sechstausendjährigen Führungsplan, vorteilhafteste Arbeit dar. Für Ihn bedeutet Seine Arbeit unter diesen Menschen zu verrichten, die beste Handlung, die menschlichen Vorstellungen zu zerschlagen. Mit ihr beginnt Er eine neue Ära; mit ihr zerschlägt Er alle menschlichen Vorstellungen; mit ihr beendet Er die Arbeit des gesamten Zeitalters der Gnade. Seine ursprüngliche Arbeit wurde in Judäa im Rahmen Israels verrichtet. In nichtjüdischen Ländern hat Er gar nichts getan, was eine Ära begonnen hätte. Die letzte Phase Seiner Arbeit wird nicht nur unter Menschen nichtjüdischer Nationen durchgeführt, sondern sogar unter diesen verfluchten Menschen. Dieser eine Punkt ist der Beweis, der Satan am meisten demütigen kann. So „wird“ Gott zum Gott aller Schöpfung im Universum, und wird zum Herrn aller Dinge, das Ziel der Anbetung für alles Lebende. Es gibt gegenwärtig einige Menschen, die immer noch nicht verstehen, welche Art von neuer Arbeit Gott begonnen hat. Gott hat einen Neuanfang in nichtjüdischen Ländern gemacht, hat eine neue Ära gestartet, hat eine andere Arbeit begonnen und arbeitet unter den Nachfahren von Moab. Ist dies nicht Seine neueste Arbeit? Niemand hat im Laufe der Jahrhunderte diese Arbeit erfahren. Es hat auch niemand von dieser Arbeit gehört oder sie zu schätzen gewusst. Gottes Weisheit, Gottes Wunder, Gottes Untergründlichkeit, Gottes Grösse und Gottes Heiligkeit sind auf die Arbeit in dieser Phase in den letzten Tagen angewiesen, um klar hervorzukommen. Ist das nicht eine neue Arbeit, die menschliche Vorstellungen zerschlägt? Es gibt immer noch diejenigen, die folgendermassen denken: „Da Gott Moab verfluchte und sagte, dass Er die Nachfahren Moabs verlassen würde, wie könnte Er sie jetzt retten?“ Es sind die Menschen aus nichtjüdischen Völkern, die verflucht wurden und aus Israel verdrängt wurden. Die Israeliten nannten sie „nichtjüdische Hunde“. Aus jedermanns Sicht sind sie nicht nur nichtjüdische Hunde, sondern noch schlimmer, die Söhne der Zerstörung. Mit anderen Worten, sie sind nicht Gottes auserwähltes Volk. Obwohl sie ursprünglich im Geltungsbereich Israels geboren wurden, sind sie nicht Teil des Volkes von Israel; sie wurden auch in nichtjüdische Länder vertrieben. Sie sind die niedrigsten Menschen. Gerade weil sie die Niedrigsten unter den Menschen sind, verrichtet Gott Seine Arbeit unter ihnen, ein neues Zeitalter zu beginnen. Weil sie stellvertretend für die verdorbene Menschheit sind und Gottes Arbeit nicht wahllos oder grundlos ist, ist die Arbeit, die Er heutzutage unter diesen Menschen verrichtet, auch Arbeit, die Er während der Schöpfung verrichtete. Noah war ein Teil der Schöpfung, wie auch seine Nachfahren. Jeder auf der Welt aus Fleisch und Blut, ist Teil der Schöpfung.
 
Gottes Arbeit richtet sich an die gesamte Schöpfung. Sie hängt nicht davon ab, ob jemand verflucht wurde, nachdem er geschaffen wurde. Seine Führungsarbeit richtet sich an die gesamte Schöpfung, nicht nur an jenes auserwählte Volk, das nicht verflucht wurde. Da Gott Seine Arbeit unter Seiner gesamten Schöpfung ausführen will, wird Er sie sicherlich zum erfolgreichen Abschluss führen. Er wird unter denjenigen arbeiten, die von Vorteil für Seine Arbeit sind. Daher zerschlägt Er durch Seine Arbeit unter den Menschen alle Konventionen. Für Ihn sind Worte wie „verflucht“, „gezüchtigt“ und „gesegnet“ bedeutungslos! Das jüdische Volk ist recht gut, und das auserwählte Volk von Israel ist auch nicht schlecht. Sie sind Menschen von gutem Format und guter Menschlichkeit. Jehova begann Seine Arbeit ursprünglich unter ihnen und führte Seine anfängliche Arbeit aus. Es wäre aber bedeutungslos, wenn Er sie jetzt als Empfänger Seines Eroberungswerkes nutzen würde. Obwohl sie auch ein Teil der Schöpfung sind und viele positive Aspekte besitzen, wäre es sinnlos, diese Phase Seiner Arbeit unter ihnen auszuführen. Er wäre nicht in der Lage, jemanden zu erobern, noch wäre Er in der Lage, die gesamte Schöpfung zu überzeugen. Deshalb hat Er Seine Arbeit auf die Menschen des Landes des grossen roten Drachens übertragen. Die grösste Bedeutung dabei ist, dass Er eine neue Ära begann, die Regeln und Vorstellungen aller Menschen zerschlug und auch die Arbeit des gesamten Zeitalters der Gnade beendete.
 

Wenn Seine derzeitige Arbeit unter den Israeliten ausgeführt würde, würde bis zum Ende Seines sechstausendjährigen Führungsplans jeder denken, dass Gott nur der Gott der Israeliten ist, dass nur die Israeliten das von Ihm auserwählte Volk sind, und dass nur die Israeliten es verdienen, Gottes Segen und Versprechen zu erben. Während der letzten Tage ist Gott in der nichtjüdischen Nation des grossen roten Drachens zu Fleisch geworden. Er hat das Werk Gottes als der Gott der gesamten Schöpfung vollbracht. Er hat Seine gesamte Führungsarbeit abgeschlossen und Er wird den zentralen Teil Seiner Arbeit im Land des grossen roten Drachens beenden. Der Kern dieser drei Arbeitsphasen ist die Erlösung der Menschen, das heisst, dass die gesamte Schöpfung den Herrn der Schöpfung anbetet. Daher ist jede Phase Seiner Arbeit sehr bedeutungsvoll. Gott würde auf keinen Fall etwas Bedeutungsloses oder ohne Wert tun. Einerseits besteht diese Phase darin, eine neue Ära zu starten und die zwei vorangehenden Zeitalter zu beenden; andererseits besteht sie darin, alle Menschlichen Vorstellungen und alle alten Formen von menschlichem Glauben und Wissen zu zerschlagen. Die Arbeit der zwei vorangegangenen Zeitalter wurde gemäss verschiedenen menschlichen Vorstellungen durchgeführt. Doch diese Phase beseitigt menschliche Vorstellungen komplett und erobert so die Menschheit vollständig. Indem Er die Eroberung der Nachfahren von Moab benutzt und die unter den Nachfahren von Moab ausgeführte Arbeit benutzt, wird Gott die gesamte Menschheit im gesamten Universum erobern. Das ist die tiefste Bedeutung dieser Phase Seiner Arbeit und es ist der bedeutendste Aspekt dieser Phase Seiner Arbeit. Auch wenn du nun weißt, dass dein eigener Status niedrig ist und du von sehr geringem Wert bist, wirst du trotzdem das Gefühl haben, dass du der erfreulichsten Sache begegnet bist: Du hast einen grossen Segen geerbt, ein grosses Versprechen erhalten, du kannst dieses grossartige Werk Gottes abschliessen, du kannst das wahre Antlitz Gottes sehen, Gottes innewohnende Disposition kennen lernen und Gottes Willen ausführen. Die zwei vorherigen Phasen der Arbeit Gottes wurden in Israel ausgeführt. Wenn diese Phase Seiner Arbeit in den letzten Tagen auch unter den Israeliten ausgeführt würde, würde nicht nur die gesamte Schöpfung denken, dass nur die Israeliten Gottes auserwähltes Volk wären, sondern auch Sein gesamter Führungsplan würde nicht die gewünschte Wirkung erzielen. Während der Zeit, in der die zwei Phasen Seiner Arbeit in Israel ausgeführt wurden, wurde in den nichtjüdischen Nationen keine neue Arbeit verrichtet und auch keine Arbeit, die eine neue Ära einläutete. Diese Phase Seiner Arbeit, die eine neue Ära bedeutet, wird zuerst in nichtjüdischen Nationen ausgeführt und zusätzlich zum ersten Mal unter den Nachfahren von Moab. So wurde die gesamte neue Ära gestartet. Gott hat das gesamte Wissen zerschlagen, das in den Vorstellungen der Menschen enthalten war, und hat es nicht erlaubt, dass nur eine dieser Vorstellungen weiter besteht. In Seiner Arbeit der Eroberung hat Er die Auffassung der Menschen, diese alten, früheren menschlichen Formen des Wissens, zerschlagen. Er lässt die Menschen sehen, dass es bei Gott keine Regeln gibt und dass es nichts Altes an Gott gibt, dass die Arbeit, die Er tut, völlig befreit, völlig frei ist, und Er recht hat, bei allem was Er tut. Du musst dich der Arbeit, die Er bei der Schöpfung verrichtet, völlig unterwerfen. Jegliche Arbeit, die Er verrichtet, ist bedeutungsvoll und erfolgt nach Seinem eigenen Willen und Seinem Wissen, und nicht nach den Entscheidungen oder den Vorstellungen der Menschen. Er tut die Dinge, die vorteilhaft für Seine Arbeit sind. Wenn etwas nicht vorteilhaft für Seine Arbeit ist, dann wird Er es auch nicht tun, ganz gleich wie gut es ist! Er arbeitet und wählt die Empfänger und den Ort für Seine Arbeit gemäss der Bedeutung und dem Zweck Seiner Arbeit. Er hält nicht an vergangenen Regeln fest und folgt auch nicht den alten Formeln. Stattdessen plant Er Seine Arbeit gemäss der Bedeutung der Arbeit. Am Ende möchte Er die wahre Wirkung und das erwartete Ziel erreichen. Wenn du jetzt diese Dinge nicht verstehst, wird diese Arbeit keine Wirkung auf dich haben.


11. Oktober 2018
jom chamischi - 2. Cheschwan 5779 - Das Wort Gottes Ein kurzer Vortrag über “Das tausendjährige Königreich ist gekommen”

 

https://www.youtube.com/watch?v=yHCF8SKfJxM

 

Wie seht ihr die Vision vom tausendjährigen Königreich? Einige Menschen machen sich viele Gedanken darüber und sagen, dass das tausendjährige Königreich für tausend Jahre auf der Erde anhalten wird, wenn die älteren Mitglieder der Kirche unverheiratet sind, müssen sie dann heiraten? Meine Familie besitzt kein Geld. Sollte ich anfangen Geld zu verdienen? … Was ist das tausendjährige Königreich? Wisst ihr es? Die Menschen sind kurzsichtig und schwer verfeinert. Tatsächlich muss das tausendjährige Königreich offiziell erst noch eintreffen. Während der Phase, in der die Menschen perfekt gemacht werden, ist das tausendjährige Königreich lediglich ein Mikrokosmos. Zum Zeitpunkt des tausendjährigen Königreichs, vom dem Gott spricht, wird der Mensch perfekt gemacht worden sein. Zuvor wurde gesagt, dass Menschen im Land Sinim wie Heilige sein und einen festen Stand haben würden. Erst wenn die Menschen perfekt gemacht werden – wenn sie zu den Heiligen werden, von denen Gott spricht – wird das tausendjährige Königreich eingetroffen sein. Wenn Gott Menschen vervollkommnet, reinigt Er sie und je reiner sie sind, desto mehr werden sie von Gott vervollkommnet. Wenn die Verunreinigung, die Widerspenstigkeit, der Widerstand und die Dinge des Fleisches aus euch vertrieben worden sind, wenn du gereinigt worden bist, dann wirst du von Gott geliebt werden (und in anderen Worten, wirst du ein Heiliger sein). Wenn du von Gott vervollkommnet und zu einem Heiligen geworden bist, wirst du im tausendjährigen Königreich sein. Jetzt ist das Zeitalter des Königreichs. Im Zeitalter des tausendjährigen Königreichs werden die Menschen auf das Wort Gottes angewiesen sein, um leben zu können und alle Völker werden unter Gottes Namen kommen und alle kommen, um Gottes Worte zu lesen. Zu diesem Zeitpunkt werden einige telefonieren und einige faxen … sie werden alle Mittel benutzen, um auf Gottes Wort zuzugreifen und auch ihr werdet unter Gottes Wort kommen. All dies geschieht, nachdem die Menschen perfekt gemacht worden sind. Heutzutage werden die Menschen durch Worte vervollkommnet, verfeinert, erleuchtet und geführt; dies ist das Zeitalter des Königreichs, es ist die Phase, in der die Menschen perfekt gemacht werden und steht nicht mit dem Zeitalter des tausendjährigen Königreichs in Verbindung. Während des Zeitalters des tausendjährigen Königreichs werden die Menschen bereits vervollkommnet worden sein und die korrupten Gesinnungen in ihnen, werden gereinigt worden sein. Zu dieser Zeit werden die von Gott ausgesprochenen Worte die Menschen Schritt für Schritt führen und alle Geheimnisse von Gottes Werk seit der Zeit der Schöpfung bis zum heutigen Tag offenbaren, und Seine Worte werden den Menschen von Gottes Handlungen zu jedem Zeitalter und jedem Tag erzählen, wie Er die Menschen im Inneren führt und welche Arbeit Er in der geistigen Welt verrichtet und dem Menschen von den Dynamiken der geistigen Welt erzählen. Erst dann wird wahrlich das Zeitalter des Wortes sein; jetzt besteht lediglich ein Mikrokosmos. Wenn die Menschen nicht perfekt gemacht und gereinigt werden, werden sie in keiner Weise tausend Jahre auf der Erde leben können und ihr Fleisch wird unausweichlich zerfallen. Wenn die Menschen im inneren gereinigt werden und sie nicht länger des Satans und des Fleisches sind, dann werden sie auf der Erde am Leben bleiben. In dieser Phase bist du immer noch kurzsichtig und alles was ihr erfahrt ist, Gott zu lieben und für Ihn, jeden Tag, den ihr auf der Erde lebt, Zeugnis abzulegen.
 
„Das tausendjährige Königreich ist gekommen“ ist eine Prophezeiung, sie ist gleich einer Weissagung eines Propheten, in der Gott prophezeit, was in der Zukunft geschehen wird. Die Worte, die Gott in der Zukunft spricht und jene, die Er heute spricht, sind nicht dieselben: Die Worte der Zukunft werden das Zeitalter führen, während die Worte, die Er heute spricht, die Menschen vervollkommnen, sie verfeinern und sich mit ihnen befassen. Das Zeitalter des Wortes in der Zukunft ist anders als das Zeitalter des Wortes von heute. Ungeachtet der Mittel durch die Er das tut, sind kurz gesagt alle Worte die heute von Gott gesprochen werden, zur Vervollkommnung der Menschen, zur Reinigung dessen, was in ihnen unrein ist und um sie vor Gott heilig und gerecht zu machen. Die Worte, die heute gesprochen werden und die Worte, die in der Zukunft gesprochen werden, sind zwei verschiedene Dinge. Die Worte, die im Zeitalter des Königreichs gesprochen werden, dienen dazu, die Menschen in Allem zu unterweisen, sie in Allem auf den richtigen Pfad zu bringen und alles, was in ihnen unrein ist, zu beseitigen. So geht Gott in diesem Zeitalter vor: Er schafft in jedem Menschen eine Grundlage Seiner Worte. Er macht Seine Worte zum Leben jeder Person und Er benutzt Seine Worte, um sie zu erleuchten und sie im Inneren in jedem Augenblick zu führen, und wenn sie nicht auf Gottes Willen achten, werden Gottes Worte in ihnen sein, um sie zu tadeln und zu disziplinieren. Die heutigen Worte sollen zum Leben der Menschen werden, sie stellen direkt alles bereit, was der Mensch braucht, alles was in ihm fehlt, wird von Gottes Worten bereitgestellt und alle, die Gottes Worte annehmen, werden erleuchtet, indem sie Seine Worte essen und trinken.
 
Die in der Zukunft von Gott gesprochenen Worte werden alle Menschen im gesamten Universum führen. Heute werden diese Worte nur in China gesprochen und sie stellen nicht die Worte dar, die im ganzen Universum gesprochen werden. Gott wird nur dann zum gesamten Universum sprechen, wenn das tausendjährige Königreich kommt. Wisset, dass die heute gesprochenen Gottes Worte alle dazu dienen, die Menschen perfekt zu machen. In dieser Phase dienen Gottes Worte dazu, die Bedürfnisse der Menschen bereitzustellen, nicht um es Dir zu ermöglichen, Geheimnisse zu erfahren oder die Wunder Gottes zu sehen. Dass Er anhand von vielen Mitteln spricht, dient dazu, die Bedürfnisse der Menschen bereitzustellen. Das Zeitalter des tausendjährigen Königreichs muss erst noch eintreffen – das Zeitalter des tausendjährigen Königreichs, von dem wir sprechen, ist der Tag der Herrlichkeit Gottes. Nachdem das Werk Jesu in Judäa vollendet war, verlagerte Gott Sein Werk auf das chinesische Festland und entwarf einen neuen Plan. Er verrichtet in euch einen weiteren Teil Seines Werkes. Er führt Sein Werk aus, die Menschen mit Worten perfekt zu machen und benutzt Worte, damit die Menschen unter vielen Schmerzen leiden, aber auch viel von Gottes Gnade erlangen. Diese Phase wird eine Gruppe von Überwindern bilden und nachdem Er diese Gruppe von Überwindern geschaffen hat, werden diese für Seine Taten Zeugnis ablegen können, sie werden die Realität ausleben und Ihn wirklich zufrieden stellen und Ihm bis zum Tod treu zu bleiben können        , und auf diese Weise wird Gott verherrlicht werden. Wenn Gott verherrlicht ist, wenn Er diese Gruppe von Menschen vervollkommnet hat, dann wird das Zeitalter des tausendjährigen Königreichs sein.
 
Jesus war dreiunddreissigeinhalb Jahre lang auf der Erde. Er kam, um die Arbeit der Kreuzigung zu verrichten und durch die Kreuzigung erlangte Gott einen Teil der Herrlichkeit. Als Gott im Fleisch kam, konnte Er bescheiden und diskret sein und konnte ungeheures Leid ertragen. Obwohl Er Gott Selbst war, erduldete Er dennoch jede Demütigung und jede Beschimpfung und Er ertrug qualvolle Schmerzen, als Er an das Kreuz genagelt wurde, um so das Werk der Erlösung zu vollenden. Nachdem diese Phase Seines Werkes beendet war und obwohl die Menschen sahen, dass Gott grosse Herrlichkeit erlangt hatte, war das nicht die Gesamtheit Seiner Herrlichkeit; es war nur ein Teil Seiner Herrlichkeit, die Er durch Jesus erlangt hatte.
 
Obwohl Jesus in der Lage war jegliche Bedrängnis zu erdulden, bescheiden und diskret zu sein und für Gott gekreuzigt zu werden, erlangte Gott nur einen Teil Seiner Herrlichkeit und Er erlangte Seine Herrlichkeit in Israel. Gott hat noch einen anderen Teil der Herrlichkeit: Zur Erde kommen, um tatsächlich zu wirken und eine Gruppe von Menschen zu vervollkommnen. Während der Phase des Werkes Jesu, vollbrachte Er einige übernatürliche Dinge. Allerdings diente diese Phase keineswegs nur dazu, Zeichen und Wunder zu vollbringen. Es diente in erster Linie um zu zeigen, dass Jesus leiden und für Gott gekreuzigt werden konnte, dass Jesus fähig war ungeheures Leid zu ertragen, weil Er Gott liebte und obwohl Er Gott Ihn verliess, war Er immer noch bereit, Sein Leben für den Willen Gottes zu opfern.
 
Nachdem Gott Sein Werk in Israel vollendet hatte und Jesus ans Kreuz genagelt wurde, wurde Gott verherrlicht und Gott hatte vor Satan Zeugnis abgelegt. Weder wisst ihr, noch habt ihr gesehen, wie Gott in China zu Fleisch geworden ist. Wie könnt ihr also sehen, dass Gott verherrlicht worden ist? Wenn Gott viel Eroberung in euch wirkt und ihr standhalten könnt, dann ist dieses Werk Gottes erfolgreich und ist ein Teil der Herrlichkeit Gottes. Ihr seht nur dies und ihr müsst erst noch von Gott vervollkommnet werden, müsst Gott erst noch euer ganzes Herz geben. Ihr müsst diese Herrlichkeit erst noch voll und ganz sehen; ihr seht nur, dass Gott euer Herz bereits erobert hat, dass ihr Ihn nie verlassen könnt, Ihm bis zum Ende folgen werdet und sich euer Herz nicht verändern wird. So ist Gottes Herrlichkeit. Worin seht ihr Gottes Herrlichkeit? In den Auswirkungen Seiner Arbeit in den Menschen. Die Menschen sehen, dass Gott so lieblich ist, sie haben Gott in ihren Herzen und sind nicht gewillt ihn zu verlassen und dies ist Gottes Herrlichkeit. Wenn sich die Stärke der Brüder und Schwestern der Kirche zeigt und sie Gott von Herzen lieben können, die allwaltende Macht des von Gott vollbrachten Werkes und die unvergleichbare Macht Seiner Worte sehen können, wenn sie sehen, dass Seine Worte Autorität haben und Er mit Seiner Macht in der Geisterstadt auf dem chinesischen Festland beginnen kann, wenn sich ihre Herzen vor Gott niederbeugen und sie bereit sind, Gottes Worte anzunehmen, obwohl die Menschen schwach sind und obwohl sie schwach und ungeeignet sind sehen können, dass Gottes Worte so liebenswert und ihrer Wertschätzung so würdig sind, dann ist dies die Herrlichkeit Gottes.
 

Wenn der Tag kommt, an dem die Menschen von Gott perfekt gemacht worden sind und sie fähig sind, sich Ihm hinzugeben und Ihm völlig zu gehorchen, und sie ihre Erwartungen und ihr Schicksal in Gottes Händen lassen können, dann wird der zweite Teil der Herrlichkeit Gottes komplett erlangt worden sein. Das bedeutet, wenn das Werk des praktischen Gottes gänzlich vollendet worden ist, wird Sein Werk auf dem chinesischen Festland beendet sein. Mit anderen Worten, wenn diejenigen die von Gott vorherbestimmt und auserwählt wurden, vervollkommnet worden sind, wird Gott verherrlicht sein. Gott sagte, dass Er den zweiten Teil Seiner Herrlichkeit in den Osten gebracht hat, dies jedoch für das blosse Auge unsichtbar ist. Gott hat Sein Werk in den Osten gebracht: Er ist bereits in den Osten gekommen und dies ist Gottes Herrlichkeit. Obwohl Sein Werk heute noch vollendet werden muss, weil Sich Gott entschlossen hat zu wirken, wird es gewiss vollendet werden. Gott hat Sich dazu entschieden Sein Werk in China zu vollenden und Er hat sich vorgenommen, euch perfekt zu machen. Daher lässt Er euch keinen Ausweg – Er hat eure Herzen bereits erobert und du musst weitermachen, ob du willst oder nicht und wenn ihr von Gott gewonnen worden seid, wird Gott verherrlicht. Heute muss Gott die Herrlichkeit noch komplett erlangen, weil du noch perfekt gemacht werden musst und obwohl eure Herzen zu Gott zurückgekehrt sind, gibt es noch viele Schwächen in eurem Fleisch. Ihr seid unfähig Gott komplett gerecht zu werden, ihr seid unfähig auf Gottes Willen zu achten und es gibt viele negative Dinge, von denen ihr befreit werden müsst.


10. Oktober 2018
jom rewii - 1. Cheschwan 5779 - Gott Selbst, der Einzigartige IX Gott ist die Quelle des Lebens für alle Dinge (III) Teil Eins

 

https://www.youtube.com/watch?v=UYFX_y0-ZuQ

 

Über diesen Zeitraum hinweg haben wir über viele Dinge im Zusammenhang damit gesprochen, Gott zu kennen, und vor kurzem haben wir über etwas sehr Wichtiges zu diesem Thema gesprochen: Gott ist die Quelle des Lebens für alle Dinge. Das letzte Mal sprachen wir über einige Aspekte der Umgebung für den Fortbestand die Gott für die Menschheit schuf, sowie darüber, dass Gott alle Arten von Versorgung bereitstellt, die für die Menschen in ihrem Leben notwendig sind. Tatsächlich dient Gottes Handeln weder nur dazu, eine Umgebung für den Fortbestand der Menschen vorzubereiten, noch dient es nur dazu, ihre tägliche Versorgung bereitzustellen, sondern es gilt dessen, verschiedene Aspekte einer grossen Menge geheimnisvollen und notwendigen Wirkens für den Fortbestand der Menschen und für das Leben der Menschheit abzuschliessen. Dies alles sind Gottes Handlungen.
 
Diese Handlungen von Gott beschränken sich nicht nur auf Seine Bereitstellung einer Umgebung für den Fortbestand der Menschen und ihre tägliche Versorgung – sie haben einen viel grösseren Umfang als das. Abgesehen von diesen beiden Arten des Wirkens, bereitet Er auch viele Umgebungen und Bedingungen für den Fortbestand vor, die für die Leben der Menschen notwendig sind. Dies ist ein weiteres Thema, das wir heute besprechen werden, das auch mit Gottes Handlungen zusammenhängt. Ansonsten wäre es sinnlos, hier darüber zu sprechen. Wenn die Menschen Gott kennen wollen, aber sie nur ein buchstäbliches und lehrmässiges Verständnis von „Gott“, von diesem Wort oder von allen Aspekten dessen haben, was Gott hat und ist, dann ist das kein wahres Verständnis. Was ist also der Weg zur Gotteskenntnis? Er ist, Ihn zu kennen, jeden Aspekt, jeden Aspekt von Ihm durch Seine Handlungen zu kennen. So müssen wir als Nächstes einen gemeinschaftlichen Austausch über Gottes Handlungen führen, als Er alle Dinge erschuf. Seitdem Gott sie erschuf, basierend auf den Gesetzen, die Er bestimmte, haben alle Dinge funktioniert und haben sich regelmässig weiterentwickelt. Unter Seinem Blick, unter Seiner Herrschaft, haben sich alle Dinge regelmässig parallel zum Fortbestand der Menschen entwickelt. Nicht eine einzige Sache ist in der Lage, diese Gesetze zu ändern, und nicht eine einzige Sache, kann diese Gesetze zerstören. Es liegt an der Herrschaft Gottes, dass alle Wesen sich vermehren können, und an Seiner Herrschaft und Führung, dass alle Wesen fortbestehen können. Das heisst, dass unter Gottes Herrschaft alle Wesen entstehen, gedeihen, verschwinden und in einer geordneten Weise wieder geboren werden. Wenn der Frühling kommt, bringt nieselnder Regen dieses Gefühl des Frühlings und befeuchtet die Erde. Der Boden beginnt aufzutauen, Gras keimt und drängt sich nach oben durch den Boden und die Bäume werden allmählich grün. All diese lebenden Dinge, bringen der Erde frische Lebenskraft. Dies ist der Anblick des Entstehens und Gedeihens aller Wesen. Alle Arten von Tieren kommen ebenfalls aus ihren Erdhöhlen, um die Wärme des Frühlings zu spüren und ein neues Jahr zu beginnen. Alle Wesen sonnen sich während des Sommers in der Hitze und geniessen die durch die Jahreszeit gebrachte Wärme. Sie wachsen schnell; Bäume, Gras und alle Arten von Pflanzen wachsen sehr schnell, dann blühen sie und tragen Früchte. Alle Lebewesen sind während des Sommers sehr beschäftigt, einschliesslich der Menschen. Im Herbst bringen die Regenfälle die herbstliche Kühle, und alle Arten von Lebewesen beginnen, die Erntezeit zu durchleben. Alle Wesen tragen Früchte und die Menschen beginnen ebenfalls, wegen des Herbstertrags dieser Wesen, alle Arten von Dingen zu ernten, um Nahrung für den Winter vorzubereiten. Im Winter beginnen alle Wesen allmählich, in der Kälte eine Ruhepause einzulegen, um still zu werden, und die Menschen legen während dieser Jahreszeit auch eine Ruhepause ein. Diese Übergänge vom Frühling zum Sommer, zum Herbst und zum Winter – diese Veränderungen treten alle gemäss den von Gott erlassenen Gesetzen ein. Er führt alle Wesen und Menschen unter Verwendung dieser Gesetze und hat für die Menschheit eine reichhaltige und bunte Lebensweise festgelegt, indem Er eine Umgebung für den Fortbestand bereitstellte, die unterschiedliche Temperaturen und verschiedene Jahreszeiten aufweist. Unter diesen geordneten Umgebungen zum Fortbestand           können auch die Menschen fortbestehen und sich auf geordnete Weise vermehren. Menschen können diese Gesetze nicht ändern und keine einzige Person und kein einziges Wesen kann sie brechen. Ganz gleich, welche radikalen Veränderungen sich in der Welt ereignen, bestehen diese Gesetze weiterhin und sie existieren, weil Gott es tut. Das liegt an Gottes Herrschaft und Seiner Führung. Mit dieser Art von geordneter, grösserer Umgebung schreitet das Leben der Menschen innerhalb dieser Gesetze und Regeln voran. Diese Gesetze entwickelten Generation um Generation von Menschen weiter, und Generation um Generation von Menschen haben innerhalb dieser Gesetze fortbestanden. Die Menschen haben sich an den Wesen und dieser von Gott geschaffenen geordneten Umgebung für den Fortbestand Generation um Generation von Menschen erfreut. Auch wenn die Menschen das Gefühl haben, dass diese Arten von Gesetzen natürlich sind, auch wenn sie sie völlig geringschätzig abtun, und auch wenn sie nicht fühlen können, dass Gott diese Gesetze orchestriert, dass Gott über diese Gesetze herrscht, betreibt Gott, was auch immer geschieht, dieses unveränderliche Werk. Sein Zweck in diesem unveränderlichen Werk, dient dem Überleben der Menschheit und, dass die Menschen fortbestehen können. 
 
1. Gott setzt allen Dingen Grenzen, um die gesamte Menschheit zu nähren             
 
Heute werde ich über das Thema reden, wie diese Arten von Gesetzen, die Gott der Menschheit und allen Wesen bringt, die Menschheit nährt. Was ist also dieses Thema? Es ist, wie diese Arten von Gesetzen, die Gott allen Wesen gebracht hat, den Menschen nähren. Das ist ein umfangreiches Thema so dass wir es in mehrere Teile aufteilen und diese nacheinander besprechen können, damit sie für euch klar voneinander abgegrenzt werden können. Auf diese Art wird es einfacher für euch, zu begreifen, und ihr könnt es schrittweise verstehen. Erstens, als Gott alle Dinge erschuf, zog Er Grenzen für Gebirge, Ebenen, Wüsten, Hügel, Flüsse und Seen. Auf der Erde gibt es Gebirge, Ebenen, Wüsten, Hügel sowie verschiedene Gewässer – was sind all diese? Sind sie nicht verschiedene Geländeformen? Gott zog Grenzen zwischen all diesen verschiedenen Geländeformen. Wenn wir davon sprechen Grenzen zu ziehen, was bedeutet das? Es bedeutet, dass Gebirge ihre Abgrenzungen haben, Ebenen ihre eigenen Abgrenzungen haben, Wüsten einen gewissen Rahmen haben und Hügel ein festes Gebiet haben. Es gibt auch eine festgelegte Menge an Gewässern, wie Flüsse und Seen. Das heisst, als Gott alle Dinge erschuf, teilte Er alles ganz klar auf. Gott legte bereits fest, wie viele Kilometer der Radius eines Berges ist, was sein Umfang ist. Er legte auch fest, wie viele Kilometer der Radius einer Ebene ist und was ihr Umfang ist. Bei der Erschaffung aller Wesen bestimmte Er auch den Umfang der Wüste, sowie den Umfang der Hügel und ihre Anteile, und woran sie grenzen – Er legte auch das alles fest. Er legte den Umfang von Flüssen und Seen fest, als Er sie erschuf – sie alle haben ihre Grenzen. Was bedeutet es also, wenn wir „Grenzen“ sagen? Wir sprachen gerade darüber, wie Gottes Herrschaft über alle Wesen Gesetze für alle Wesen erlässt. Zum Beispiel werden der Umfang und die Grenzen von Bergen durch die Erdumdrehung oder das Fortschreiten der Zeit nicht zu- oder abnehmen. Dies ist festgelegt: Dieses „festgelegt“ ist Gottes Herrschaft. Im Hinblick auf die Gebiete der Ebenen wurde von Gott festgelegt, was ihr Umfang ist, durch was sie begrenzt werden. Sie haben eine Grenze, und eine Erhebung wird nicht einfach willkürlich inmitten einer Ebene auftauchen. Die Ebene wird nicht plötzlich zu einem Gebirge werden – das wird nicht passieren. Die Gesetze und Grenzen, von denen wir gerade sprachen, beziehen sich auf hierauf. Im Hinblick auf die Wüste, werden wir hier nicht die Rollen der Wüste oder eines anderen Geländes oder geographischen Standorts erwähnen, nur ihre Grenzen. Unter Gottes Herrschaft wird auch der Umfang der Wüste nicht zunehmen. Wie gross ihr Gebiet ist und was ihre Rolle ist, wovon sie begrenzt wird und wo sie liegt – das wurde bereits von Gott festgesetzt. Sie wird ihren Umfang nicht überschreiten, ihre Position verlagern und sie wird nicht einfach willkürlich ihr Gebiet ausdehnen. Obwohl die Wasserströme wie Flüsse und Seen alle geordnet und kontinuierlich sind, sind sie niemals über ihren Rahmen hinausgegangen oder haben ihre Grenzen überschritten. Sie fliessen alle auf geordnete Weise in eine Richtung und sie fliessen dabei in die Richtung, die sie sollen. So wird unter den Gesetzen von Gottes Herrschaft kein Fluss oder See willkürlich austrocknen oder willkürlich seine Richtung oder Menge seiner Strömung aufgrund der Erdumdrehung oder des Fortschreitens der Zeit ändern. Das alles liegt in Gottes Zugriff, innerhalb Seiner Herrschaft. Das heisst, alle Wesen, die von Gott inmitten dieser Menschheit geschaffen wurden, haben ihre festen Plätze, Gebiet und Bereiche. Das heisst, als Gott alle Wesen erschuf, wurden ihre Grenzen festgelegt, und diese können nicht willkürlich abgeändert, erneuert oder verändert werden. Was bedeutet „willkürlich“? Es bedeutet, dass sie ihre ursprüngliche Form aufgrund des Wetters, der Temperatur oder der Rotationsgeschwindigkeit der Erde nicht zufällig wechseln, erweitern oder verändern werden. Zum Beispiel ist ein Berg von einer gewissen Höhe, sein Fuss ist von einer bestimmten Fläche, er hat eine bestimmte Höhe und er hat einen bestimmten Umfang an Vegetation. Dies ist alles von Gott geplant und berechnet und seine Höhe oder sein Gebiet, werden nicht einfach willkürlich verändert. Im Hinblick auf Ebenen, wohnt die Mehrheit der Menschen in den Ebenen, und keine Klimaänderungen werden ihre Gebiete oder den Wert ihres Daseins beeinflussen. Nicht einmal das, was in diesen verschiedenen Geländen und geographischen Umgebungen enthalten ist, die von Gott geschaffen wurden, wird sich willkürlich verändern. Was beispielsweise die Bestandteile der Wüste sind, welche Mineralvorkommen sich unter Tage befinden, wie viel Sand sie enthält und die Farbe des Sandes, seine Dichte – dies wird sich nicht willkürlich verändern. Woran liegt es, dass sie sich nicht willkürlich verändern werden? Es liegt an Gottes Herrschaft und Seiner Führung. Innerhalb all dieser von Gott geschaffenen Gelände und geografischen Umgebungen, verwaltet Er alles in geplanter und geordneter Weise. So existieren alle diese geografischen Umgebungen noch mehrere tausend Jahre, zehntausende von Jahren, nachdem sie von Gott geschaffen wurden. Sie spielen immer noch alle ihre jeweiligen Rollen. Obwohl während bestimmter Zeitabschnitte Vulkane ausbrechen, während bestimmter Zeitabschnitte Erdbeben auftreten und es grosse Landverschiebungen gibt, wird Gott absolut nicht zulassen, dass eine Art von Gelände ihre ursprüngliche Funktion verliert. Es liegt nur an dieser Verwaltung durch Gott, Seiner Herrschaft über und Seinem Zugriff auf diese Gesetze, dass all dies – all dies von der Menschheit Genossene und von der Menschheit Gesehene – auf der Erde in einer geordneten Weise weiter bestehen kann. Warum also verwaltet Gott alle diese verschiedenen Gelände, die auf der Erde existieren, auf diese Weise? Der Zweck ist, dass die Lebewesen, die in verschiedenen geografischen Umgebungen fortbestehen, alle eine stabile Umgebung haben, und damit sie auch weiterhin in dieser stabilen Umgebung leben und sich vermehren können. Alle diese Wesen – diejenigen, die beweglich sind, und diejenigen, die unbeweglich sind, diejenigen, die durch ihre Nasenlöcher atmen und diejenigen, die das nicht tun – bilden eine einzigartige Umgebung für den Fortbestand der Menschheit. Nur diese Art von Umgebung kann Generation um Generation von Menschen ernähren, und nur diese Art von Umgebung kann es dem Menschen ermöglichen, friedlich fortzubestehen, Generation um Generation. Was habt ihr von dem verstanden, worüber Ich gerade gesprochen habe? Dass Gottes Gesetze in Seiner Herrschaft über alle Dinge sehr wichtig sind – sehr wichtig! Was ist die Voraussetzung dafür, dass alle Wesen innerhalb dieser Gesetze wachsen? Es liegt an Gottes Herrschaft. Es liegt an Seiner Herrschaft, dass alle Wesen ihre eigenen Funktionen innerhalb Seiner Herrschaft ausführen. Die Berge nähren beispielsweise die Wälder, die Wälder wiederum nähren und schützen dann die verschiedenen Vögel und Tiere, die in ihnen leben. Die Ebenen sind ein für die Menschen bereitgestellter Schauplatz, um Feldfrüchte anzubauen, sowie für verschieden Vögel und Tiere. Sie ermöglichen der Mehrheit der Menschheit, auf flachem Land zu leben, und bieten Komfort in den Leben der Menschen. Und die Ebenen umfassen auch das Grasland – riesige Schwaden von Grasland. Das Grasland ist die Vegetation der Erde. Sie schützen den Boden und nähren die Rinder, Schafe und Pferde, die auf dem Grasland leben. Die Wüste führt auch ihre eigene Funktion aus. Sie ist für Menschen kein Ort zum Leben; ihre Rolle ist es, feuchte Klimata trockener zu machen. Die Ströme der Flüsse und Seen sind dienlich als Trinkwasser für die Menschen und als Wasserbedarf aller Wesen. Wo immer sie fliessen, werden die Menschen Wasser zum Trinken haben. Das sind die von Gott gezogenen Grenzen für die verschiedenen Gelände. Wegen dieser Grenzen, die Gott gezogen hat, haben verschiedene Gelände verschiedene Umgebungen für den Fortbestand hervorgebracht, und diese Umgebungen für den Fortbestand, haben verschiedenen Arten von Vögeln und Tieren gedient, und brachten auch einen Raum für den Fortbestand mit sich. Daraus wurden die Grenzen für die Umgebungen für den Fortbestand der verschiedenen Lebewesen entwickelt. Das ist genau das, worüber wir als Nächstes reden werden.

 

2. in welcher Art von Umgebung leben die Vögel, die Tiere und die Insekten?
 
Abgesehen von der Festlegung von Grenzen für die verschiedenen geografischen Umgebungen, zog Gott auch Grenzen für die verschiedenen Vögel und Tiere, Fische, Insekten und alle Pflanzen. Er legte auch Gesetze fest. Wegen der Unterschiede zwischen verschiedenen geografischen Umgebungen und wegen der Existenz unterschiedlicher geografischer Umgebungen, haben verschiedene Arten von Vögeln und Tieren, Fischen, Insekten und Pflanzen unterschiedliche Umgebungen für den Fortbestand. Die Vögel, die Tiere und die Insekten leben unter den verschiedenen Pflanzen, die Fische leben im Wasser und die Pflanzen wachsen auf dem Land. Was umfasst das Land? Verschiedene Gebiete wie die Berge, Ebenen und Hügel. So haben die Vögel und die Tiere ihre eigene feste Heimat und ziehen nicht überall umher. Ihre Heimat sind die Wälder und die Berge. Wenn eines Tages ihre Heimat zerstört würde, würde diese Ordnung ins Chaos gestürzt. Was sind die Konsequenzen so wie diese Ordnung ins Chaos gestürzt wird? Wer sind die Ersten, die Schaden erleiden? (Die Menschheit.) Es ist die Menschheit! Habt ihr innerhalb dieser Gesetze und Grenzen, die Gott festgelegt hat, irgendwelche besonderen Phänomene gesehen? Zum Beispiel Elefanten, die rein zufällig in der Wüste herumlaufen. Habt ihr das gesehen? Wenn das der Fall wäre, wäre es ein sehr merkwürdiges Phänomen. Dies liegt daran, dass die Umgebung, in der Elefanten leben, der Wald ist, und der Wald ist das Lebensumfeld, die Umgebung für den Fortbestand, die Gott für sie bereitstellte. Er hat seine eigene Umgebung für den Fortbestand und seine eigene feste Heimat, also warum sollte er herumlaufen? Hat jemand Löwen oder Tiger gesehen, die am Meer herumwandern? Die Heimat der Löwen und Tiger sind der Wald und die Berge. Hat jemand Wale oder Haie aus dem Ozean gesehen, die sich einfach in der Wüste herumtreiben? Das Zuhause der Wale und Haie ist im Ozean, und sie haben keine Möglichkeit, an Land zu leben. Gibt es im menschlichen Lebensraum Menschen, die Seite an Seite mit Braunbären leben? Gibt es Menschen, die innerhalb und ausserhalb ihrer Häuser immer von Pfauen umgeben sind? Hat jemand Rinder und Schafe in den Wäldern gesehen? Hat jemand gesehen, dass Adler oder wilde Gänse mit Affen spielen? Wenn ja, dann wären das alles merkwürdige Phänomene. Dies ist der Grund, warum Ich von diesen Dingen spreche, die in euren Augen merkwürdige Phänomene sind. Es dient dazu, um euch verständlich zu machen, dass alle von Gott geschaffenen Wesen – ganz gleich, ob sie sich unbeweglich an einem Ort befinden oder atmen und sich bewegen können – alle ihre Umgebung für den Fortbestand haben. Lange bevor Gott diese Lebewesen erschuf, hatte Er für sie ihre eigene Heimat, ihre eigenen Umgebungen für den Fortbestand bereitgestellt. Diese Lebewesen hatten ihre eigenen festen Umgebungen für den Fortbestand, ihre eigene Nahrung, ihre eigene feste Heimat, ihre eigenen festen, für ihren Fortbestand geeigneten Orte, Orte mit Temperaturen, die sich für ihren Fortbestand eignen. Auf diese Weise würden sie nicht umherwandern oder den Fortbestand der Menschheit untergraben oder deren Leben beeinträchtigen. So verwaltet Gott alle Wesen. Es dient dazu, für die beste Umgebung für den Fortbestand der Menschheit zu sorgen. Die Lebewesen unter allen Wesen haben jeweils lebenserhaltende Nahrung in ihren eigenen Umgebungen für den Fortbestand. Mit dieser Nahrung sind sie an ihre heimische Umgebung für den Fortbestand gebunden; sie sind an dieses Umfeld gebunden. In dieser Art von Umgebung überleben sie nach wie vor, vermehren sich und bestehen nach den Gesetzen, die Gott für sie aufgestellt hat fort. Wegen dieser Arten von Gesetzen, wegen Gottes Vorherbestimmung, interagieren alle Wesen harmonisch mit der Menschheit, und die Menschheit und alle Wesen sind voneinander abhängig. Gott schuf alle Wesen und legte Grenzen für sie fest, und in ihnen nährte Er Lebendiges aller Art. Da alle Wesen alle Arten von Lebewesen nährten, bereitete Er auch verschiedene Mittel des Fortbestands für die Menschen vor, woraus du ersehen kannst, dass die Menschen nicht nur eine Weise haben, um fortzubestehen. Sie haben auch nicht nur eine Art von Umgebung um fortzubestehen. Wir sprachen zuvor darüber, dass Gott verschiedene Arten von Nahrung und Wasserquellen für die Menschen bereitstellte, was etwas Entscheidendes dafür ist, um zu gewähren, dass das Leben der Menschheit im Fleisch fortwährt. Doch unter dieser Menschheit ernähren sich nicht alle Menschen von Getreide. Menschen haben auf Grund von Unterschieden in geografischen Umgebungen und Geländen, unterschiedliche Mittel zum Fortbestand. Diese Mittel zum Fortbestand wurden alle von Gott bereitgestellt. Es sind also nicht alle Menschen in erster Linie mit Landwirtschaft beschäftigt. Das heisst, nicht alle Menschen erhalten ihre Nahrung aus dem Anbau von Feldfrüchten. Dies ist der dritte Punkt, über den wir reden werden:
 
Grenzen sind aus den verschiedenen Lebensweisen der Menschen entstanden. Welche anderen Arten von Lebensweisen haben Menschen also? Welche anderen unterschiedlichen Arten von Nahrungsmittelquellen haben Menschen? Es gibt mehrere Hauptarten:
 
Die erste ist eine Lebensform des Jagens. Jeder weiss davon. Jagd von euch jemand zum Lebensunterhalt? Ihr seid alle moderne Menschen – ihr wisst nicht, wie man jagt, wie man eine Schusswaffe trägt. Die Erde bringt eure Nahrungsquellen hervor. Was essen Menschen, die von der Jagd leben? (Wild.) Sie essen die Vögel und die Tiere des Waldes. „Wild“ ist ein modernes Wort. Jäger betrachten es nicht als Wild; sie betrachten es als Nahrung, als ihre tägliche Versorgung. Sie würden sich beispielsweise freuen, wenn sie einen Hirsch erwischen würden. „Grossartig, dieser Hirsch ist genug Nahrung für die Familie für mehrere Tage.“ Wenn sie diesen Hirsch erwischen, ist es genauso, wie wenn ein Landwirt Feldfrüchte aus dem Boden gewinnt. Ein Landwirt gewinnt Feldfrüchte aus dem Boden, und wenn er seine Früchte sieht, ist er glücklich und fühlt sich wohl. „Vorläufig gibt es etwas zu Essen; wir brauchen keine Angst zu haben, zu hungern.“ Die Familie wird nicht hungrig sein mit Feldfrüchten, die sie essen kann. Sein Herz fühlt sich wohl und er ist zufrieden, Und ein Jäger fühlt sich auch wohl und zufrieden, wenn er sieht, was er gefangen hat, weil er sich nicht mehr um das Essen sorgen muss. Es gibt etwas zu Essen für die nächste Mahlzeit, es ist nicht nötig, zu hungern. Das ist jemand, der zum Lebensunterhalt jagt. In welcher Art von Umgebungen leben Menschen in der Regel, die sich von der Jagd ernähren? Sie leben in den Bergwäldern. Die meisten von ihnen betreiben keine Landwirtschaft oder pflanzen Feldfrüchte; sie leben in den Bergwäldern. Gibt es Ackerland in den Bergwäldern? Es ist nicht leicht, Ackerland zu finden also überleben sie anhand von verschiedenen Lebewesen, verschiedenen Arten von Beutetieren. Dies ist die erste Lebensweise, die sich von jener der normalen Menschen unterscheidet.
 
Die zweite Art ist eine Lebensweise der Hirten. Diejenigen, die zum Lebensunterhalt Tiere hüten, bewirtschaften nicht das Land, was also tun sie? Nur Tiere hüten? Wenn jemand hier mongolischer Volkszugehörigkeit ist, könnt ihr ein wenig über eure nomadische Lebensform sprechen. (Wir halten überwiegend Rinder und Schafe zum Lebensunterhalt, wir betreiben keine Landwirtschaft, und im Winter schlachten und essen wir unser Vieh. Unsere Hauptnahrung besteht aus Rindfleisch und Hammelfleisch, wir trinken Milchtee, essen gedörrten Reis und sehr wenig Gemüse. Jetzt kommen uns alle Arten von Transport gelegen und wir haben alle Sorten von Gemüse und Getreide. Mongolen trinken Milchtee und Tibeter trinken Buttertee. Obwohl Hirten in allen vier Jahreszeiten beschäftigt sind, essen sie gut. Sie haben keinen Mangel an Milch, Milchprodukten oder Fleisch. Sie lebten früher in Jurten, aber jetzt bauen sie alle Häuser.) Mongolen essen vor allem Rindfleisch und Hammelfleisch, trinken Milch und reiten Pferde, um ihre Tiere zu hüten. Das ist die Lebensweise der Hirten. Die Lebensweise der Hirten ist nicht schlecht – sie reiten auf Stieren und Pferden auf den Weiden, den Wind in ihren Haaren, die Sonne auf ihren Gesichtern, und sie haben nicht den Stress des modernen Lebens. Den ganzen Tag sehen sie nur die Weiten des blauen Himmels und der grasbeachsenen Ebenen. Menschen, die für den Lebensunterhalt Herden hüten, leben alle auf Grasland und können ihren nomadischen Lebensstil Generation um Generation fortsetzen. Obwohl das Leben auf den Grasflächen ein wenig einsam ist, ist es auch ein sehr glückliches Leben. Es ist keine schlechte Lebensweise!
 
Die dritte Art ist die Lebensweise des Fischens.

Ein kleiner Teil der Menschen, lebt am Ozean oder auf kleinen Inseln. Sie sind vom Wasser umgeben, dem Ozean zugewandt. Diese Art von Menschen fischen für den Lebensunterhalt. Worauf sind diese Menschen, die für den Lebensunterhalt fischen, als Nahrung angewiesen? Was ist ihre Nahrungsquelle? Sie ist alle Arten von Fisch und Meeresfrüchten. Als Hongkong nur ein kleines Fischerdorf war, lebten die Menschen, die dort wohnten, vom Fischfang. Sie betrieben keine Landwirtschaft – sie gingen jeden Tag fischen. Ihre Hauptnahrung bestand aus verschiedenen Arten von Fisch, Fleisch und Meeresfrüchten. Sie tauschten auch gelegentlich etwas Fisch gegen Reis, Mehl und Dinge des täglichen Bedarfs. Menschen, die vom Fischfang leben, wohnen alle am Meer, und einige leben auf Booten. Das ist ein anderer Lebensstil von Menschen, die am Wasser leben. Diejenigen, die am Wasser leben, sind auf Fischfang angewiesen; er ist die Quelle ihres Lebensunterhalts sowie ihrer Nahrung. Abgesehen von denen, die von der Landwirtschaft leben, gibt es in erster Linie die drei verschiedenen, oben erwähnten Lebensweisen. Abgesehen von denen, die von Tierhaltung, Fischen und Jagen leben, betreibt die Mehrheit der Menschen Landwirtschaft zum Lebensunterhalt.

Und was brauchen die Menschen, die Landwirtschaft für den Lebensunterhalt betreiben? Sie brauchen Ackerboden. Diejenigen, die für ihren Lebensunterhalt auf die Landwirtschaft angewiesen sind, bauen vor allem seit Generationen Feldfrüchte an. Sie erhalten ihre Nahrung von der Erde. Ganz gleich, ob sie Gemüse, Früchte oder Getreide anpflanzen, sie erhalten alle ihre täglichen Bedürfnisse von der Erde. Was sind die Rahmenbedingungen für diese unterschiedlichen menschlichen Lebensweisen? Erfordern sie nicht grundlegende Erhaltung ihrer Umgebungen für das Überleben? Das heisst, wenn die Jäger die Bergwälder oder die Vögel und die Tiere verlieren würden, hätten sie ihren Lebensunterhalt nicht mehr. Wenn also Menschen, die sich von der Jagd ernähren, die Bergwälder verlieren würden, und nicht mehr die Vögel und die Tiere hätten, hätten sie keine Quelle mehr für ihren Lebensunterhalt. Welche Richtung würde diese Art von Ethnie ansteuern; wohin würden diese Art von Menschen gehen? Die Fähigkeit zu überleben oder nicht, ist ein unbekanntes Mass und sie könnten einfach verschwinden. Und diejenigen, die für ihren Lebensunterhalt Tiere hüten – sie sind auf die Grasflächen angewiesen. Wovon sie wirklich abhängen, ist nicht ihr Vieh, sondern es ist die Umgebung, in der ihr Vieh fortbesteht -  die Grasflächen. Wenn es keine Grasflächen gäbe, wo würden sie ihr Vieh weiden? Was würden die Rinder und Schafe fressen? Welchen Lebensunterhalt hätten die nomadischen Völker ohne Vieh? Sie hätten keinen. Wohin würde ein Volk ohne eine Quelle für seinen Lebensunterhalt gehen? Das fortlaufende Überleben würde sehr schwierig werden; sie hätten keine Zukunft. Ohne Wasserquellen würden Flüsse und Seen austrocknen; würden all die Fische, die auf Wasser für ihr Leben angewiesen sind, trotzdem existieren? Diese Fische würden nicht existieren. Würden jene Menschen, die auf das Wasser und die Fische für ihren Lebensunterhalt angewiesen sind, weiterhin fortbestehen? Wenn sie keine Nahrung hätten, wenn sie nicht die Quelle ihres Lebensunterhalts hätten, würden diese Völker nicht weiter überleben können. Sobald es ein Problem mit ihrem Lebensunterhalt oder ihrem Fortbestand gibt, würden diese Rassen nicht mehr weiter bestehen. Sie wären nicht imstande zu überleben – sie könnten verschwinden, von der Erde ausgelöscht werden. Und wenn diejenigen, die für ihren Lebensunterhalt Landwirtschaft betreiben, ihren Ackerboden verlieren würden, was wäre das Ergebnis? Sie wären nicht in der Lage, Dinge anzupflanzen, sie wären nicht in der Lage, ihre Nahrung von verschiedenen Pflanzen zu erhalten. Was wäre das Ergebnis? Würden die Menschen ohne Nahrung nicht verhungern? Wenn die Menschen verhungerten, würde diese Art von Mensch nicht ausgelöscht werden? Das ist also Gottes Zweck der Bewahrung verschiedener ökologischer Umgebungen. Er hat nur eine Absicht mit der Bewahrung verschiedener Umgebungen und Ökosysteme, der Bewahrung verschiedener Lebewesen in jeder Umgebung – sie ist, alle Arten von Menschen zu nähren, Menschen zu nähren, die in verschiedenen geografischen Umgebungen leben.

 
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