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Tagebuch


5. November 2012
Montag – Gottes Geist

Mein internes Los fällt auf Jesaja 11,2:

ונחה עליו רוח יהוה - רוח חכמה ובינה - רוח עצה וגבורה - רוח דעת ויראת יהוה

„Und es wird auf ihm(Messias) ruhen Geist Jahwehs - Geist der Weisheit und des Verstandes - Geist des Rates und der Macht - Geist der Erkenntnis und der Furcht Jahwehs.“ (Eigenübersetzung)
 

Das gilt sowohl für das erste Kommen des Messias, wie für das zweite. Am 8. Mai 2012 hatte ich geträumt, dass ich seit mehr als 30 Jahre auf die Geistestaufe warte. Das Sinnbild des Traums: „Ich habe die Geistestaufe noch nicht erlebt. Sie steht mir bevor. Ich sehe sie im Zusammenhang mit dem neuen Himmel und der neuen Erde und den verheißenen unvorstellbar großen und schönen Wundern.“

Bis dahin gilt es zu harren! Ja, ich will auf Gott harren! (2. November 2012)

Ich will harren, trotzdem ich vor einem Jahr Entscheidendes für dieses Jahr erwartet hatte.


4. November 2012
Sonntag, später – Menschensohn

Die Losung der Herrnhuter Brüdergemeine steht in Psalm 8,5. Ich ergänze mit Psalm 8,6:

מה-אנוש כי-תזכרנו ובן-אדם כי תפקדנו ותחסרהו מעט מאלהים וכבוד והדר תעטרהו

„Was ist der Mensch dass Du seiner gedenken willst und ein Menschensohn, dass Du ihn beauftragen willst? Und Du ließest ihn wenig zurückstehen von Gott, und mit Ehre und Pracht willst Du ihn krönen.“
(Eigenübersetzung)

Die von Gott gedachte Stellung des Menschen ist sehr hoch. Jesus Christus hat diese sehr hohe Stellung voll eingenommen. Er hat sich verschiedentlich als „Menschensohn“ bezeichnet; auch als den wiederkommenden Menschensohn (Matthäus 24,27).

Gott hat den Menschen als Sein Ebenbild erschaffen (1. Mose 1,27). Es gilt die von Gott gewollte Stellung zu suchen und einzunehmen! Konsequent, ohne nach links und rechts zu blicken! Gott will alle Menschen beauftragen; jeden mit einer spezifischen Aufgabe. Gott hat Freude an einer entschiedenen Haltung. Keine Kompromisse! Ziel ist die Krone des ewigen Lebens (Offenbarung 2,10).


4. November 2012
Sonntag – Neuer Tempel

Das interne Los steht in Psalm 91,9b:

עליון שמת מעונך

"... Höchster, Du hast Deine Wohnung bereitgestellt!“


Dieses Los hatte ich am 31. Juli 2009 in meine interne Lossammlung aufgenommen. Ich hatte mir damals notiert: „Der erste Versteil war blockiert und konnte mit der Bibelsoftware nicht angezeigt werden.“ Und: „In den gängigen Übersetzungen wird der Verfasser(oder der Leser) des Psalms als Satzsubjekt betrachtet.“

Ich bleibe bei meiner Übersetzung und Überzeugung. Gott hat Seine Wohnung bereits bereitgestellt – den neuen Tempel. Für die Offenbarung braucht es den Messias.


3. November 2012
Schabat – Geburtstagsgeschenk

Mein internes Los steht in Haggai 2,7. Ich weiß gar nicht woher dieses Los kommt. Es gehört nicht zu den Losungstexten. Ich nehme es als Geburtstagsgeschenk an:

והרעשתי את-כל-הגוים ובאו חמדת כל-הגוים ומלאתי את-הבית הזה כבוד אמר יהוה צבאות

„Und Ich werde all die Heidenvölker erschüttern, und es werden kommen Kostbarkeiten all der Heidenvölker. Und Ich werde dieses Haus mit Ehre füllen; hat JAHWEH der Heerscharen gesagt.“ (Eigenübersetzung)


Ich werde, als Messias, den neuen Tempel genießen. Mein Taufspruch passt hier gut:

Psalm 92, Verse 13-15:

13 Der Gerechte wird sprossen wie ein Palmbaum,
er wird wachsen wie eine Zeder auf dem Libanon.

14 Die gepflanzt sind im Haus des HERRN,
sie werden gedeihen in den Vorhöfen unsres Gottes;

15 noch im Alter tragen sie Frucht,
sind saftvoll und frisch,


(Schlachter Bibel 2000)


2. November 2012
Freitag – harre des HERRN!

Die Klagelieder Jeremias beschäftigen mich in mehrfacher Hinsicht. Das interne Los steht heute in Klagelieder 3,24:

חלקי יהוה אמרה נפשי על-כן אוחיל לו

„Mein Teil ist JAHWEH, hat meine Seele gesagt. Deshalb will ich Seiner harren!“
(Eigenübersetzung)
 

Der Monatsspruch des vergangenen Monats steht in Klagelieder 3,25:

טוב יהוה לקוו לנפש תדרשנו

„Gut ist JAHWEH zu Hoffenden auf Ihn; zur Seele die nach Ihm verlangen will.“
(Eigenübersetzung)


Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine steht in Klagelieder 3,26:

טוב ויחיל ודומם לתשועת יהוה

„Gut! So warte man, und zwar still, auf die Hilfe Jahwehs.“
(Eigenübersetzung)


Das Lied Nr. 694 im Kirchengesangbuch passt ausgezeichnet zu den obigen Versen:

„Harre, meine Seele, harre des Herrn.
Alles ihm befehle, hilft er doch so gern.
Sei unverzagt; bald der Morgen tagt,
und ein neuer Frühling folgt dem Winter nach.
In allen Stürmen, in aller Not
Wird er dich beschirmen, der treue Gott.

Harre, meine Seele, harre des Herrn.
Alles ihm befehle, hilft er doch so gern.
Wenn alles bricht, Gott verlässt uns nicht.
Größer als der Helfer ist die Not ja nicht.
Ewige Treue, Retter in Not,
rett auch unsre Seele, du treuer Gott.“

(Johann Friedrich Raeder (1845) 1848)

Ja, ich will auf Gott harren!


1. November 2012
Donnerstag – Jehoschua

Ich erhebe mich um halb 2 Uhr, weil der Schlaf nicht mehr so leicht zurückkehren will. Nicht verwunderlich, muss ich doch immer wieder an meinen Seelsorger denken, dessen Beratungsmandat zum Abschluss gekommen ist. In der einen Mail hat er meinen Geist als angeschlagenen neurobiologischen Geist bezeichnet, der mir eingebe Erlöser Israels zu sein. In einer zweiten Mail schreibt er: “Aus Deinem Sendungsbewusstsein muss ich auf einen psychotischen, krankhaften Geistes-Trend schliessen.“

Gottes Antwort dazu bekomme ich in meinem internen Los in Josua 1,5:

לא-יתיצב איש לפניך כל ימי חייך כאשר הייתי עם-משה אהיה עמך לא ארפך ולא אעזבך

„Es darf sich nicht jemand vor dich stellen. Alle Tage deines Lebens, so wie Ich gewesen bin mit Mose, will Ich mit dir sein. Ich will dich nicht loslassen und dich nicht verlassen.“ (Eigenübersetzung)

Mein Herz jubelt. Deutlicher kann Gott nicht zu mir sprechen. So wie Josua (=Jehoschua) Nachfolger von Mose war, bin ich (Jehoschua) Nachfolger von Jesus Christus.


31. Oktober 2012
Mittwoch – Herrlichkeit

Um eine Minute nach Mitternacht schaue ich auf die Uhr. Gott hat mir das Ohr geweckt, zu hören wie Jünger hören (Jesaja 50,4). Neue Welt! Ich bin nach zwei Mailbotschaften meines Seelsorgers gespannt, wie mich Gott weiterführen wird.

Das interne Los in Psalm 85,10 und 11 beschwingt mich und stimmt mich freudig erwartungsvoll:

אך קרוב ליראיו ישעו לשכן כבוד בארצנו - חסד-ואמת נפגשו צדק ושלום נשקו

„Gewiss, nahe ist den Ihn Fürchtenden Seine Hilfe, dass Herrlichkeit sich niederlasse in unserem Land. Gnade und Wahrheit sind sich begegnet; Gerechtigkeit und Frieden haben sich geküsst.“ (Eigenübersetzung)

Gnade und Wahrheit = Herrlichkeit! (Johannes 1,14) Jesus hatte diese Herrlichkeit ausgestrahlt. Ich darf sein Nachfolger sein.


30. Oktober 2012
Dienstag – neues Jerusalem – Heil Gottes

In der Verheißung von Reichenschwand vom 12. August 1980 werde ich ausdrücklich gewarnt, dass ich nicht stehen bleibe, wenn Gott mit mir weiter gehen will. Nach dem Traum in dieser Nacht könnte ich dazu verleitet werden. Aber die heutigen Lose sprechen eine so deutliche Sprache, dass ich nur weiter gehen kann, koste es was es wolle.

Das interne Los steht in Jesaja 65,19. Es geht um die neue Welt:

וגלתי בירושלם וששתי בעמי ולא-ישמע בה עוד קול בכי וקול זעקה

„Ich(Gott) werde frohlocken in Jerusalem und Mich erfreuen an Meinem Volk. Und es soll in ihr fortan nicht mehr gehört werden eine Stimme des Weinens und eine Stimme des Schreiens.“ (Eigenübersetzung)

 

Und die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine aus Jesaja 62,11:

הנה יהוה השמיע אל-קצה הארץ אמרו לבת-ציוך הנה ישעך בה הנה שכרו אתו ופעלתו לפניו

„Siehe, JAHWEH hat hören lassen bis ans Ende der Erde. Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein Heil kommt; siehe, Sein Lohn ist mit ihm und Sein Tun vor ihm.“ (Eigenübersetzung)

 

Im Losungsbüchlein der Herrnhuter Brüdergemeine wird einmal mehr ein Teil des Textes ausgelassen. Lohn und Tun werden „unterschlagen“. Grammatikalisch ist dieser Satzteil auch nicht ohne Weiteres verständlich. Die zweite Hälfte stammt nämlich wortwörtlich, bis auf das letzte Jota, aus Jesaja 40,10. Dort ist vom Arm Gottes die Rede. Mit dieser Ergänzung wird das Ganze stimmig. Am 4. Mai 2009, unmittelbar vor der Halbzeit meiner Lehre, hatte ich eine spezielle Erfahrung gemacht. Ich zitiere aus dem damaligen Tagebucheintrag:

Ich erwähne diese Losung, weil ich bei deren Erfassung und Übersetzung, ein Donnergrollen hörte. Dies ist insofern sehr speziell, als heute ein starker Wüstenwind weht (Chamsin). Der Chamsin ist trocken und die Temperaturen kletterten über 30 °; also kein Anlass für ein Gewitter. Für mich ist dieses Donnergrollen „Gottes Stimme“. Diese stimmt mich im Nachhinein bei der Bearbeitung (es ist jetzt 5 Minuten vor Mitternacht) ganz ehrfürchtig.

Und hier noch meine damalige Übersetzung von Jesaja 40,10:

Siehe, der Herr, der Ewige, mächtig will Er kommen, und Sein Arm herrscht für Ihn. Siehe Sein (Gottes) Lohn ist mit ihm (mit Seinem Arm) und Sein (Gottes) Tun vor ihm (vor Seinem Arm)". <Eigenübersetzung; die in runden Klammern gesetzten Worte stammen von mir und sind Auslegung. Der zweite Teil der Tageslosung gehört nach dem Losungsbüchlein gar nicht zu dieser.>

Ich hatte mich damals gefragt, ob allenfalls ich dieser Arm sein könnte. Heute bin ich, als Erlöser Israels, dessen gewiss.


30. Oktober 2012
Dienstag - Traum 3 h – Antichrist

In meinem Elternhaus liege ich auf dem Rücken im Bett. Das Zimmer ist hell erleuchtet. Es erscheint eine Person am Fenster, das Gesicht finster entschlossen dreinblickend, umrahmt von langen dunklen Haaren. Da erhebt die Person den Arm und streckt mir einen Revolver entgegen. Mit einem heiseren Schrei auf den Lippen verschwinde ich total erschreckt blitzschnell unter der Decke, wo ich tatsächlich erwache. Der Schreck sitzt mir noch in den Gliedern, das Bild eines kitschigen Jesusgesichtes vor meinen Augen, wie man es in meiner Jugend oft in Stuben oder Schlafzimmern hängen sah.

Wesen:
Eine bedrohliche Gestalt erscheint am Fenster meines Elternhauses. Mit finsterem, entschlossenem Blick erhebt sie einen Revolver und zielt auf mich. Mit einem Schrei verstecke ich mich blitzschnell unter der Decke.

Sinnbild:
Da ich mich an die Stelle von Jesus Christus gelegt habe, verfolgt mich die gängige Jesusbetrachtung. Die Bedrohung ist insofern aktuell, als ich an meinem Geburtstagsessen vom 3. November 2012, im Rahmen meiner Familie und meiner Geschwister, sowie der Geschwister meiner Frau, einen Vorabdruck meiner Internetseite aushändigen will. Mich als den wiederkommenden Jesus von Nazareth auszugeben ist gefährlich. Das habe ich am 8. Juli 2009 hautnah erfahren. (15. Juni 2012)

Anruf:
Du bist auf gefährlicher Mission!


26. Oktober 2012
Schabat – Messias

Zehn Minuten nach Mitternacht stehe ich munter auf. Nach meiner persönlichen Morgenliturgie sprechen mich sowohl das interne Los aus Habakuk 3,19 wie die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Jesaja 11,4 persönlich als Messias an:

יהוה אדני חילי וישם רגלי כאילות ועל במותי ידרכני למנצח בנגינותי

„JAHWEH mein Herr ist meine Stärke, und Er stellte meine Füße hin wie Hirschkühe, und auf meinen Höhen will Er mich zum Dirigenten führen mit meinem Spiel .“ (Habakuk 3,19, Eigenübersetzung)

 

Das Wort erinnert mich an meinen Traum vom 24. Februar 2009 (11. Oktober 2011) in dem ich einem riesigen Orchester den Ton angeben durfte. Hier führt mich JAHWEH zu Sich selber, zum Dirigenten des Orchesters (und zu Seinem Volk).

ושפט בצדק דלים והוכיח במישור לענוי-ארץ והכה-ארץ בשבט פיו וברוח שפתיו ימית רשע

„Und er (Messias) wird mit Gerechtigkeit Geringe richten, und wird mit Geradheit die Gebeugten des Landes zurechtweisen. Aber er wird die Erde mit dem Stab seines Mundes schlagen, und mit dem Hauch seiner Lippen muss er den Gottlosen töten.“ (Jesaja 11,4, Eigenübersetzung)

Warum das Losungsbüchlein den zweiten Teil des Verses „unterschlägt“, ist nicht ersichtlich. Das Gericht (Matthäus 25,31 ff.) gehört doch zum wiederkommenden Messias!  Es wird aber weitgehend ausgeblendet.

 
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