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Tagebuch


20. November 2012
Dienstag – Schilo

Aufstehen um 0 h 15 nachdem ich schon dreiviertel Stunden wach liege. Ein wunderbares internes Los spricht in Jesaja 44,6 zu meinem Herzen:

כה-אמר יהוה מלך-ישראל וגאלו יהוה צבאות אני ראשון ואני אחרון ומבלעדי אין אלוהים

„So hat JAHWEH gesagt, König Israels und sein Erlöser, JAHWEH der Heerscharen: ‚Ich bin Erster und Ich bin Letzter, und außer Mir ist kein Gott!’ “ (Eigenübersetzung)

 

Nach meiner Morgenliturgie im stillen "Kämmerlein" folgt die symbolträchtige Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in 1. Samuel 10,7:

והיה כי תבאינה האתות האלה לך עשה לך אשר תמצא ידך כי האלהים עמך

„Und es wird sein, wenn sie kommen sollen, diese Zeichen zu dir, tue du was in deiner Macht steht, denn der Gott ist mit dir.“ (Eigenübersetzung)

Samuel hatte diese Worte dem frisch zum König gesalbten Saul zugesprochen.

Bevor ich den Eintrag im Tagebuch formuliere schalte ich eine Schlafphase ein. Vor vier Uhr bin ich wieder wach und fit für die Formulierung:

Zuerst einmal ist klar, dass es nur einen König Israels und einen König der Welt gibt: JAHWEH, der EINE Gott! Klar ist mir auch, dass sich Gott  Seiner Menschen bedient um Seinen herrlichen Heilsplan zum Ziel zu führen. Gott braucht mich als SEINEN Arm. (4. Mai 2009)

Analog Samuel hat mich Bruder Yun (Rechenschaftsbericht nach der "Lehre" 2.4.) zum Dienst an den Juden gesegnet. An Zeichen und Bestätigungen fehlt es mir wahrlich auch nicht und ich tue was in meiner Macht steht, damit „die Schrift in Erfüllung geht“ (1. Mose 49,12, Schilo-Messias). So bekomme ich heute, nach einem längeren Verfahren, weißere Zähne als Milch. Ich bekomme heute vom Zahnarzt die definitive „Krönung“ meiner Zähne, nachdem sich die Bleichung (13. Juli 2012) als Flop erwiesen hatte.

 

So wie ich schon den Wunsch geäußert habe, ein besseres Ende als Bileam zu nehmen (17. Mai 2011), so hoffe ich auch besser zu enden als der König Saul, welcher mehr auf Menschen als auf Gott geschaut hatte.


17. November 2012
Schabat später – Gespräch mit Bruder

Eineinhalbstündiges Telefongespräch mit meinem Bruder. Ich bin sehr dankbar für sein vorsichtiges Fragen zum  Vorabdruck meiner Internetseite, und dass ich ihm ganz bewusst antworten konnte. Mir wird klar, wie schwer es für einen Christenmenschen sein muss, wenn jemand den Anspruch Erlöser Israels zu sein hat, offen zu bleiben und auf Antworten zu hören.

Die Tür ist für weitere Gespräche offen.


17. November 2012
Schabat – Donner

Nachdem ich mehr als eine Stunde wach gelegen habe, stehe ich um halb eins auf und begebe mich in mein stilles "Kämmerlein“. Während des „Unser Vaters“, ich bewege innerlich „Dein Wille geschehe“ und erinnere mich des Blitzes am 2. Mai 2012; da höre und spüre ich eine Art Donner, was mir leicht in die Knochen fährt. Damals hatte ich das „Unser Vater“ auswendig gelernt und war an der Bitte: „tawo malchutcha“ (Dein Königtum komme). Diese Bitte geht mir je länger desto näher, glaube ich mich doch als kommenden König Messias.

Mit meinem Bruder habe ich für heute ein Telefongespräch vereinbart. Er will mich zu meiner Internetseite befragen, von der ich ihm an meiner Geburtstagseinladung einen Vorabdruck gegeben habe. Da bin ich ziemlich gespannt.


14. November 2012
Mittwoch – Erkennen, aber …

Weil der Schlaf nicht zurückkommen will erhebe ich mich um 2 Uhr. Mein internes Los in Hesekiel 20,44 ist eine Verheißung des Erkennens, aber gleichzeitig ein ernsthaftes Wort an Gottes Volk, das, unausgesprochen, Erwartungen zur Besserung enthält:

וידעתם כי-אני יהוה בעשותי אתכם למען שמי לא כדרכיכם הרעים וכעלילותיכם הנשחתות בית ישראל נאם אדני יהוה

„Und ihr werdet erkennen, dass ICH JAHWEH bin, in Meinem Tun mit euch um Meines Namens willen; nicht nach euren bösen Wegen und nach euren verdorbenen Handlungen – Haus Israel – Spruch meines Herrn, Jahwehs!“ (Eigenübersetzung)


12. November 2012
Montag – Joel = JAHWEH ist Gott

Um halb ein Uhr weckt mir Gott das Ohr, zu hören wie Jünger hören (Jesaja 50,4). Mit Spannung erwarte ich das interne Los. Es steht in Joel 2,19:

ויען יהוה ויאמר לעמו הנני שלח לכם את-הדגן והתירוש והיצהר ושבעתם אתו ולא-אתן אתכם עוד חרפה בגוים

„Und es antwortete JAHWEH und Er sagte zu Seinem Volk: Siehe, Ich sende zu euch das Korn und den Most und das frische Öl, und ihr werdet euch sättigen mit ihm. Und Ich will euch nicht mehr Schmach geben unter Heidenvölkern.“
(Eigenübersetzung)

Joel (JAHWEH ist Gott) prophezeit die Endzeit und besonders das Gericht. Doch ist es immer noch Zeit zur Umkehr. In Vers 13 heißt es: „Zerreißt eure Herzen und nicht eure Kleider und kehrt um zu dem HERRN eurem Gott, denn er ist gnädig und barmherzig, langmütig und von großer Gnade und das Übel reut ihn.“ (Schlachter Bibel 2000) Das zerrissene und das beschnittene Herz (10. November 2012) sind zwei nahe beieinander liegende Bilder. Die tröstliche Zusage in Vers 19 ist also an die Voraussetzung der richtigen Herzenshaltung gebunden.


11. November 2012
Sonntag – Bekehrung mit ganzem Herzen

Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Jeremia 24,7 ruft zur Bekehrung mit ganzem Herzen, zu JAHWEH, auf:

ונתתי להם לב לדעת אתי כי אני יהוה והיו-לי לעם ואנכי אהיה להם לאלהים כי-ישבו אלי בכל-לבם

„Und Ich werde ihnen ein Herz geben, Mich zu erkennen, denn Ich bin JAHWEH. Und sie werden Mir zum Volk sein, und Ich will ihnen zum Gott sein. Denn sie sollen sich zu Mir bekehren mit ihrem ganzen Herzen.“ (Eigenübersetzung)

Mein internes Los in Psalm 105,5 zeigt einen Weg auf, wie wir Gott mit unserem Herz erkennen können:

זכרו נפלאותיו אשר-עשה מפתיו ומשפטי-פיו

„Gedenkt Seiner Wunder die Er getan hat, Seiner Zeichen und der Richtersprüche Seines Mundes!“ (Eigenübersetzung)


10. November 2012
Schabat – Harren

Das Harren geht weiter. Das heutige interne Los in Psalm 119,114 greift es auf:

סתרי ומגני אתה לדברך יחלתי

„Mein Versteck und mein Schild bist Du. Deines Worts habe ich geharrt.“ (Eigenübersetzung)

Es lohnt sich zu harren. Einmal mehr spricht mich die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine stark an. Es sind die Verse 15+16 aus dem 118. Psalm; ein richtiges Kraftwort:

קול רנה וישועה באהלי צדיקים ימין יהוה עשה חיל ימין יהוה רוממה ימין יהוה עשה חיל

“Stimme des Jubels und des Glücks in den Wohnungen(Zelten) Gerechter. Die Rechte Jahwehs schafft Stärke. Die Rechte Jahwehs ist erhöht. Die Rechte Jahwehs schafft Stärke.“ (Eigenübersetzung)

Dass ich mich als Gerechter verstehen darf, habe ich schon mehrmals beschrieben.

Ich kann nicht umhin eine Erfahrung zu notieren die ich bei der Lektüre weiterer Verse des 118. Psalms gemacht habe: Plötzlich befallen mich starke, stechende Leibschmerzen. Was soll das? Bauchweh mit leerem Magen ist mir nicht fremd, aber in dieser Plötzlichkeit und Stärke und Anhalten? Da muss mehr dahinter stecken. Es sind vor allem die Verse 10-12 des 118. Psalms, die mir zu schaffen machen. Alle drei schließen mit der gleichen Formel ab:

כי עמלים           ki amalim

Es geht um umringende Völker, die eine Bedrohung darstellen. In meinen beiden Althebräisch-Wörterbüchern sehe ich, dass es sich um eine Hif’il Form, eine veranlassende Form handeln muss. Die mir zur Verfügung stehenden Bibelübersetzungen gefallen mir nicht. Sie sprechen von abwehren (Elberfelder, Luther, Zürcher), von schlagen (Schlachter), von zurücktreiben (Gute Nachricht). Das Althebräisch Langenscheidt Wörterbuch übersetzt das Verb mit „wegschneiden, vertilgen“ und das umfangreichere Wörterbuch Gesenius übersetzt in der 17. Auflage mit „sich beschneiden lassen“. Letzteres Wörterbuch weist allerdings auf die unsichere Übersetzung hin.

Meine Erfahrungen mit meinem Schwager (16. Juni 2012 ff.) und Seelsorger (31. Oktober 2012 ff.) machen mich darauf gefasst, dass ich nach dem Online-Gang mit meiner Internetseite umringt und angefeindet sein werde; und wie viel mehr, wenn ich sie auffordere sich wie Abraham beschneiden zu lassen?

Ich weiß nicht wie weit meine Gedanken richtig sind, aber ich weiß, dass ich, gemäß heutigem internen Los, auf das Wort Gottes harren will!

Nach einem kurzen Mittagsschlaf kommt mir mein Traum vom 3. Mai 2008 in den Sinn. (19. Mai 2011) Der Messias kommt ganz am Anfang der Geschichte, die mit Abraham begann, zurück. Zu Gottes Bund mit Abraham gehört unverzichtbar die Beschneidung. (Apostelgeschichte 7,8) Ich will das jedenfalls für mich wahr machen, denn das Heil kommt aus den Juden (Johannes 4,22), an denen ich meinen Auftrag habe, nicht an den Christen.

Könnte es sein, dass ich den am Fleisch bereits Beschnittenen die Beschneidung des Herzens nahe bringen muss? (Römer 2, 25-29)


8. November 2012
Donnerstag – Neue Verheißung

Als reinkarnierter Jesus von Nazareth beanspruche ich die alttestamentliche Verheißung in Micha 5,3, meinem heutigen internen Los:

ועמד ורעה בעז יהוה בגאון שם יהוה אלהיו וישבו כי-עתה יגדל אד-אפסי-ארץ

„Und er(Messias) wird auftreten und (die Herde)weiden in der Kraft Jahwehs, in der Herrlichkeit des Namens Jahwehs, seines Gottes. Und sie werden wohnen, denn nun muss er groß sein bis an die Enden der Erde.“ (Eigenübersetzung)

 

Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Hesekiel 18,25 kann ich mir gut als Reaktion auf mein blitzartiges Erscheinen mit meiner Internetseite vorstellen:

ואמרתם לא יתכן דרך אדני שמעו-נה בית ישראל הדרכי לא יתכן הלא דרכיכם לא יתכנו

 „Aber ihr werdet sagen: Der Weg des Herrn kann nicht richtig sein. Hört doch, Haus Israel! Kann Mein Weg nicht richtig sein? Können nicht etwa eure Wege nicht richtig sein?“ (Eigenübersetzung)


7. November 2012
Mittwoch – Reinkarnation

In E-Mails hatte mich mein früherer Seelsorger „deklassiert“ und mich als angeschlagenen neurobiologischen Geist bezeichnet, wonach er auf einen psychotisch krankhaften Geistes-Trend schließen müsse! Seine harsche Reaktion lag daran, dass ich mich als reinkarnierten Jesus von Nazareth bezeichne.

Nach der wunderbaren Antwort Gottes am 1. November 2012, in der Form des internen Loses und einer gemäßigten Mail meines früheren Seelsorgers auf eine Rückfrage meinerseits, ob es nicht sein könnte, dass er ein falsches Jesusbild in sich trage, mache ich ihm heute folgende Mail:

Ich bin froh, dass Du nicht mehr sicher bist. Sicherheit im Glauben ist gefährlich!

Du kannst Reinkarnation einfach nicht mit der Schrift in Einklang bringen, schreibst Du. Hast Du Dich tatsächlich damit auseinandergesetzt? Ich möchte Dich dazu einladen, und ich bitte Dich, meinen Tagebucheintrag vom 26. November 2011 ernsthaft zu studieren:

„26. November 2011
Schabat - Reinkarnation
Nach 1 h 30 weckt mir Gott das Ohr, zu hören wie Jünger hören (Jesaja 50,4). Mir kommt mein gestriges interne Los aus 1. Samuel 3,9 in den Sinn:           „… rede, Ewiger, denn es hört Dein Knecht! …“. (Eigenübersetzung)

Auf den Knien am Fenster steigt die gestrige Lesung in der Schlachter Bibel 2000 aus Matthäus 25 in mir auf. Ich lese:
„31 Wenn aber der Sohn des Menschen in seiner Herrlichkeit kommen wird und alle heiligen Engel mit ihm, dann wird er auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen,
32 und vor ihm werden alle Heidenvölker versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirte die Schafe von den Böcken scheidet,
33 und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken.
34 Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, und erbt das Reich, das euch bereitet ist seit Grundlegung der Welt!
35 Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich gespeist; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich beherbergt;
36 ich bin ohne Kleidung gewesen, und ihr habt mich bekleidet; ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht; ich bin gefangen gewesen, und ihr seid zu mir gekommen.
37 Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dich gespeist, oder durstig, und haben dir zu trinken gegeben?
38 Wann haben wir dich als Fremdling gesehen und haben dich beherbergt, oder ohne Kleidung, und haben dich bekleidet?
39 Wann haben wir dich krank gesehen, oder im Gefängnis, und sind zu dir gekommen?
40 Und der König wird ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!
41 Dann wird er auch denen zur Linken sagen: Geht hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist!
42 Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich nicht gespeist; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir nicht zu trinken gegeben;
43 ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich nicht beherbergt; ohne Kleidung, und ihr habt mich nicht bekleidet; krank und gefangen, und ihr habt mich nicht besucht!
44 Dann werden auch sie ihm antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder als Fremdling oder ohne Kleidung oder krank oder gefangen gesehen und haben dir nicht gedient?
45 Dann wird er ihnen antworten: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr mir auch nicht getan!
46 Und sie werden in die ewige Strafe hingehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.“

Mir geht durch den Kopf, wie wenig ich eigentlich erfüllt habe von dem, was Jesus hier aufzählt, und wie soll es unter diesen Umständen möglich sein, dass ich der Richter bin? Tröstlich scheint mir, dass der wiederkommende Christus nicht allein ist, sondern alle heiligen Engel mit ihm. Mit dieser Frage gehe ich wieder auf die Knie am Fenster, wo die Wolken am Himmel von Osten nach Westen immer weiter aufklaren. In aller Regel spielt sich das Wetter von Westen nach Osten ab. Wie ist das jetzt schon wieder mit der Reinkarnation? Von zu Hause aus bin ich völlig dagegen gelehrt worden. Rudolf Steiner, Begründer der Anthroposophie, ein berühmter Verfechter der Reinkarnation, wurde von meinen Eltern abgelehnt. Ich kann das nachvollziehen, bezeichnete dieser Mann doch das Judentum als einen Geschichtsfehler und lehnte er doch den Glauben an die Wiedergeburt ab. Chassidische Juden ihrerseits sind fest von der Reinkarnationswirklichkeit überzeugt. Offenbar glaubte auch Jesus daran, sonst hätte er Johannes den Täufer nicht als den wiedererschienenen Elia bezeichnen können (Matthäus 11,14 und Matthäus 17, 10-13 sowie Markus 9, 11-13). Mit diesem Tagebucheintrag ist mir auch die deutliche Unterscheidung von Reinkarnation und Wiedergeburt bewusst geworden. Ich habe zu beiden meine persönlichen Erfahrungen. Meine Wiedergeburt habe ich im Rechenschaftsbericht nach der "Lehre" 1.2. beschrieben und auch mit meinem ehemaligen Lehrer besprochen. (23. April 2008; Nikodemus bei Jesus. (Johannes 3,1 ff.)) Das damalige Geschehen im Jahre 1980 ist sehr tief in mich eingedrungen. Erfahrungen zur Reinkarnation hatte ich vor allem in einem meiner psychotischen Schübe gemacht. Damals, als Patient in der Klinik, sah ich mich im Geist neben Menschen meiner Bekanntschaft, jeder in seinem Kreislauf. Es waren eigentlich Ellipsen mit Höhe- und Tiefpunkt. Der Höhepunkt in meiner Ellipse war wie ein aufgesogen Werden durch die Sonne, bzw. der Kulminationspunkt einer menschlichen Kopulation. Der Tiefpunkt war Depression im wahrsten Sinne des Wortes, bzw. weggespült Werden durch eine Klosett-Anlage. 

Glaube ist gefragt und ich merke wie sich immer wieder Aberglaube einmischen will. Am Himmel ist noch eine kleine Restwolke vorhanden. „Vater ich glaube, hilf meinem Unglauben!“ Ich kauere mich auf dem Boden zusammen und mache mir die Heilstatsache bewusst: Jesus ist für mich am Kreuz gestorben und hat den Weg zum Vater geöffnet. Das Blut von Jesus ist auch für mich geflossen! Jesus hat das letztgültige Opfer erbracht.

Wie ich mich aufrichte, ist auch das letzte Wölklein am Himmel verschwunden! Halleluja! Zeichen und Wunder!“ (Ende Zitat)


Fortsetzung meiner Mail:

"Neben den im Tagebucheintrag vom 26. November 2011 angegebenen Schriftstellen weise ich dich noch auf folgende hin, die das Reinkarnationsverständnis fördern können (aus revidierter Elberfelder Bibel)

Erstens Matthäus 16, 13-17:
13 Als aber Jesus in die Gegenden von Cäsarea Philippi gekommen war, fragte er seine Jünger und sprach: Was sagen die Menschen, wer der Sohn des Menschen ist a? a) Joh 12,34
14 Sie aber sagten: Einige: Johannes der Täufer; andere aber: Elia; und andere wieder: Jeremia oder einer der Propheten a. a) Kap. 14,2; 17,10Mk 6,14.15
15 Er spricht zu ihnen: Ihr aber, was sagt ihr, wer ich bin?
16 Simon Petrus aber antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes a. a) Kap. 14,33; Joh 6,69; 1Jo 4,15
17 Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Glückselig bist du, Simon, Bar Jona Aa; denn Fleisch und Blut haben es dir nicht geoffenbart, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist b. A) d.h. Sohn Jonas a) Joh 1,42 b) Gal 1,15.16

Zu der Zeit von Jesus scheint der Reinkarnationsgedanke Allgemeingut gewesen zu sein. Darum die Frage von Jesus, für wen ihn die Menschen halten. Als Antwort bekam er: alles verstorbene Personen. Es ist bekannt, dass die Pharisäer an die Auferstehung glaubten, nicht aber die Sadduzäer, welche letztere nicht mehr existieren.

Zweitens Markus 6, 14-16:
14 Und der König Herodes Aa hörte <von ihm> - denn sein Name war bekannt geworden - und sie sagten B: Johannes der Täufer ist aus den Toten auferweckt worden, und deswegen wirken die Wunderkräfte in ihm. A) Herodes Antipas, Sohn Herodes' d.Gr., unter röm. Oberherrschaft Fürst von Galiläa und Peräa (4 v.Chr. - 39 n.Chr.) B) nach anderen Handschr.: und sagte a) Lk 3,1
15 Andere aber sagten: Es ist Elia; andere aber sagten: <Es ist> ein Prophet wie einer der Propheten a. a) Kap. 8,28; Mal 3,23
16 Als aber Herodes es hörte, sagte er: Johannes, den ich enthauptet habe, der ist auferweckt worden.

Drittens Markus 8, 27-29:
27 Und Jesus und seine Jünger gingen hinaus in die Dörfer von Cäsarea Philippi. Und auf dem Weg fragte er seine Jünger und sprach zu ihnen: Was sagen die Menschen, wer ich bin?
28 Sie aber antworteten ihm und sagten: Johannes der Täufer; und andere: Elia; andere aber: einer der Propheten a. a) Kap. 6,14.15
29 Und er fragte sie: Ihr aber, was sagt ihr, wer ich bin? Petrus antwortet und spricht zu ihm: Du bist der Christus a. a) Joh 1,41; 1Jo 5,1

Diese Frage ist also gut überliefert.

Viertens Markus 9, 11-13:
11 Und sie fragten ihn und sprachen: Warum sagen die Schriftgelehrten, dass Elia zuerst kommen müsse a? a) Lk 1,17
12 Er aber sprach zu ihnen: Elia kommt zwar zuerst a und stellt alle Dinge wieder her. Und wie steht über den Sohn des Menschen geschrieben? Dass er vieles leiden und verachtet werden soll b. a) Mal 3,23 b) Jes 53,3
13 Aber ich sage euch: Auch Elia ist gekommen a, und sie haben ihm getan, was sie wollten b, so wie über ihn geschrieben steht c. a) Mt 11,14 b) Kap. 6,28 c) 1Kö 19,2.10

Fünftens Lukas 1, 17:
17 Und er wird vor ihm hergehen a in dem Geist und der Kraft des Elia b, um der Väter Herzen zu bekehren zu den Kindern c und Ungehorsame zur Gesinnung von Gerechten, um dem Herrn ein zugerüstetes Volk zu bereiten d. a) V. 76; Kap. 7,27; Mal 3,1 b) Mt 11,14 c) Mal 3,24 d) V. 77

Hier besteht die “Reinkarnation” aus Geist und aus Kraft.

Sechstens Lukas 9, 18 - 20:
18 Und es geschah, als er für sich allein betete a, waren die Jünger bei ihm; und er fragte sie und sprach: Was sagen die Volksmengen, wer ich bin? a) Kap. 5,16
19 Sie aber antworteten und sprachen: Johannes der Täufer; andere aber: Elia; andere aber, dass einer der alten Propheten auferstanden sei a. a) V. 7.8
20 Er sprach aber zu ihnen: Ihr aber, was sagt ihr, wer ich bin? Petrus aber antwortete und sprach: Der Christus Gottes a. a) Joh 6,69

Ebenfalls mehrfach überliefert.

Siebtens Johannes 1, 21:
21 Und sie fragten ihn: Was denn? Bist du Elia a? Und er sagt: Ich bin's nicht. Bist du der Prophet? Und er antwortete: Nein. a) Mt 11,14

Der Ehrlichkeit halber muss gesagt werden, dass sich Johannes selber nicht als Elia sah. Das macht aber die andern Schriftstellen nicht ungültig.

 

Du erwähnst Psalm 8 wegen der menschlichen Stellung gegenüber Gott. Hier mein Tagebucheintrag zum Losungstext am 4. November 2012:

“4. November 2012 (Sonntag, später – Menschensohn)
Die Losung der Herrnhuter Brüdergemeine ist auf Psalm 8,5 gefallen. Ich ergänze mit Psalm 8,6:

מה-אנוש כי-תזכרנו ובן-אדם כי תפקדנו ותחסרהו מעט מאלהים וכבוד והדר תעטרהו

„Was ist der Mensch dass Du seiner gedenken willst und ein Menschensohn, dass Du ihn beauftragen willst?
Und Du ließest ihn wenig zurückstehen von Gott, und mit Ehre und Pracht willst Du ihn krönen.“ (Eigenübersetzung)

Die von Gott gedachte Stellung des Menschen ist sehr hoch. Jesus Christus hat diese sehr hohe Stellung voll eingenommen. Er hat sich verschiedentlich als „Menschensohn“ bezeichnet; auch als der wiederkommende Menschensohn (Matthäus 24,27).

Gott hat den Menschen als Sein Ebenbild erschaffen (1. Mose 1,27). Es gilt die von Gott gewollte Stellung zu suchen und einzunehmen! Konsequent, ohne nach links und rechts zu blicken! Gott will alle Menschen beauftragen; jeden mit einer spezifischen Aufgabe. Gott hat Freude an einer entschiedenen Haltung. Keine Kompromisse! Ziel ist die Krone des ewigen Lebens (Offenbarung 2,10).” (Ende Zitat vom 4.11.2012)


Fortsetzung meiner Mail:

Psalm 8 betont die Sündhaftigkeit des Menschen nicht, spricht aber auch vom “Menschensohn” (ben-adam). Ich glaube, dass wir noch nicht am Ende der Heilsgeschichte angelangt sind. Persönlich erwarte ich den neuen Himmel und die neue Erde nach Jesaja 65,17 ff., und Sacharja 3 wo JAHWEH den Satan bedroht und Jehoschua als ein aus dem Feuer gerettetes Holzscheit bezeichnet. Beim Übergang in die neue Welt, die sich in meinen Tagebucheinträgen immer wieder einmal voranmeldet, erwarte ich von meinen schmutzigen Kleidern befreit zu werden. Ich verstehe mich als den in Vers 8 erwähnten Spross. Mit Napoleon hat das nichts gemein, weil mein höchster Wunsch ist: Gott gehorsam zu sein und demütig zu werden.

En Chrischt bruucht der Ander, der Ander brucht miich, so hälfed mir enander uf em Wäg i Siis Riich! Diesen Liedrefrain haben wir zu Zeiten von “Mut zur Gemeinde” gesungen. Ich hoffe, dass er auch in unserem gegenseitigen Verhältnis weiterhin gelten kann.“


6. November 2012
Dienstag – wer bin ich?

Das interne Los hatte ich meiner Sammlung am 5. August 2011 beigefügt. Es steht in 1. Chronik 17,16, ein Vers vor meiner Traumvision "elohim watedaber" vom 2. Juni 2009:

ויבא המלך דויד ויושב לפני יהוה ויאמר מי-אני יהוה אלהים ומי ביתי כי הביאתני עד-הלם

„Und es kam der König David und setzte sich vor JAHWEH und sagte: Wer bin ich, JAHWEH, Gott, und wer ist mein Haus, dass Du mich bis hierher gebracht hast?“ (Eigenübersetzung)

 

Und dann folgt eben 1. Chronik 17,17, wo meine Traumvision "elohim watedaber" steht. (Rechenschaftsbericht nach der "Lehre" 3.11.)

ותקטן זאת בינעיך אלהים ותדבר על-בית-עבדך למרחוק וראיתני כתור האדם המעלה יהוה אלהים

„Aber klein war dies in Deinen Augen, Gott! Und Du redetest über Deines Knechtes Haus in der Ferne. Und Du wirst mich sehen wie eine Wiederkehr des höchsten Menschen; JAHWEH, Gott!“ (Eigenübersetzung)

 
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