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Tagebuch


1. Januar 2013
Dienstag – wie ein Dieb in der Nacht

Der Schwager, bei dem ich gelernt hatte Wein zu trinken, und seine Frau, haben meine Frau und mich für Silvester und die folgende Nacht in ihr Heim eingeladen. Nach einem Jass zu viert, kulinarischen Köstlichkeiten und Gesprächen, gibt es um halb zwei Uhr in der Frühe Nachtruhe. Diese dauert für mich nur rund drei Stunden. Vor fünf Uhr erwache ich an einem ausgeprägten Beinkrampf rechts, der mich zum Aufstehen zwingt. Ich merke, obwohl ich lieber weiterschlafen würde, dass Gott mit mir reden will. Ein aufsteigender Gedanke: Warum konnte ich meiner Frau beim Übergang zum neuen Tag, trotz Segenswunsch, kein gutes neues Jahr wünschen? Aha! Hat das christliche Neujahr für mich keine Bedeutung mehr? Hat der erwartete Paradigmenwechsel (27. Dezember 2012) bereits mit meiner Geburt am 3. November 1937, ohne zu merken, stattgefunden? Da bei Gott tausend Jahre wie ein Tag sind (Psalm 90,4) muss ich mich offenbar von klein kariertem Denken lösen. Das würde bedeuten, dass Online-Gang meiner Internetseite und Paradigmenwechsel nichts miteinander zu tun haben. Der Sohn des Menschen kommt wie ein Dieb in der Nacht. (Matthäus 24,43+44; Lukas 12,39+40)


27. Dezember 2012
Donnerstag – herbe Enttäuschung

Am 21. Dezember 2012 hat sich vordergründig nichts bewegt. Der erhoffte Paradigmenwechsel und das grüne Licht für den Online-Gang meiner Internetseite sind für meine wahrnehmbaren Sinne ausgeblieben. Ich habe mich getäuscht!

Was mache ich nun damit? Warten ist weiterhin angesagt. Offenbar bin ich noch zu wenig demütig. Hauptsache ist, dass ich nicht schmollend stehen bleibe, sondern mich an der Hand des Himmlischen Vaters festhalte. Wenn ich bedenke, dass bei Gott 1000 Jahre wie ein Tag sind (Psalm 90,4), wird alles sehr relativ.


21. Dezember 2012
Freitag – Verheißung

Heute, am Tag des erwarteten Paradigmenwechsels, passen sowohl das interne Los wie die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeinde ausgezeichnet. Internes Los 1. Chronik 29,12 aus einem Gebet von David:

והעשר והכבוד מלפניך ואתה מושל בכל ובידך כח וגבורה ובידך לגדל ולחזק לכל

„Und der Reichtum und die Herrlichkeit sind von Dir und Du bist Herrscher über alles; und in Deiner Hand sind Kraft und Gewalt; und in deiner Hand ist es groß zu machen und zu kräftigen für Alles.“ (Eigenübersetzung)

 

Der Glaube von David an die Allmacht Gottes, wie er im internen Los zum Ausdruck kommt, lässt auch die Verheißung in der Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Joel 3,1 realistisch erscheinen:

והיה אחרי-כן אשפוך את-רוחי על-כל-בשר ונבאו בניכם ובנותיכם זקניכם חלומות יחלומון בחוריכם חזינות יראו

„Und es wird sein nach diesem: Ich will Meinen Geist auf alles Fleisch ausgießen, und es werden eure Söhne und eure Töchter weissagen. Eure Alten sollen Träume träumen! Eure Jünglinge sollen Erscheinungen sehen!" (Eigenübersetzung)

Die Erfüllung dieser Verheißung hängt nach meinem Glauben mit dem erwarteten Paradigmenwechsel zusammen.

Auf den Tag genau vor drei Jahren bin ich auf eine Webseite geführt worden, die den Weltuntergang ankündigte.
http://www.world-end.com/category/prophecy/religions (ist nicht mehr im Netz)

Dass sich aber etwas Wesentliches bewegen könnte, hatte ich insgeheim gehofft.


18. Dezember 2012
Dienstag – neuer Himmel und neue Erde

Um ca. halb zwei bin ich, nachdem an Schlaf nicht mehr zu denken war, mit dem Tagebucheintrag des vorangegangenen Erlebens fertig. Ich ziehe den Talit an, halte das Wort Gottes (das interne Los) mit der linken Hand und die Fahne Israels mit der rechten Hand hoch und weihe mich Gott. Ich gedenke der vielfältigen Führungen Gottes und besonders Seines Wortes und lese das interne Los (Jesaja 65,18):

כי-אם-שישו וגילו עדי-עד אשר אני בורא כי הנני בורא את-ירושלם גילה ועמה משוש

„Sondern freut euch und frohlockt immer und ewig, was ICH erschaffe! Denn siehe MICH, Ich erschaffe das Jerusalem zum Frohlocken und sein Volk zur Wonne.“ (Eigenübersetzung)

Meine Spontanreaktion aus vollem Herzen:

הללו-יה

                                                                                                                                    "Halleluja!"

JAHWEH, unser Vater, DU bist so wunderbar! DU bist so gnädig und wunderbar!

(17. Dezember 2012)


17. Dezember 2012
Montag – Paradigmenwechsel

Um 23 Uhr 30 bin ich bereits wieder wach - vor Mitternacht – alte Welt. Ich bin in erwartungsvoller, freudiger Stimmung auf den 21. Dezember 2012. Paradigmenwechsel?

Am 21. Dezember 2009 hatte ich mir im Tagebuch notiert: „Ich habe schon manchmal behauptet: ‚Bei Gott gibt es keine Zufälle.’ Was bedeutet es wohl, dass ich auf den Tag genau drei Jahre vor dem angesagten Weltuntergang auf die entsprechende Homepage geführt werde?“ Ich hatte damals nach Rabbi Kaduri gesucht und war in einer Internetseite, die den Weltuntergang propagierte, fündig geworden. Die damalige Homepage ist nicht mehr online. Hingegen ist seit einiger Zeit der 21. Dezember 2012 in vielen Medien aktiv. Das Neuste was ich gelesen habe ist die Meinung, dass der Mayakalender dann nicht aufhöre, aber eine Periode von rund 5000 Jahren beende. Im jüdischen Kalender befinden wir uns im Jahr 5773!

Vor drei Jahren hatte ich mir weiter notiert: „Ich glaube zwar nicht an den Weltuntergang, aber ich erwarte den neuen Himmel und die neue Erde und das neue Jerusalem gemäß Jesaja 65,17 ff. und hoffe diese noch zu erleben.“ Jesaja 65,17 ff. erachte ich als wirklichen Paradigmenwechsel, aber ganz geerdet. Ich kann mir gut vorstellen am erwähnten Tag grünes Licht für den Online-Gang meiner Internetseite zu erhalten und bin auf ein gerütteltes Maß an Arbeit gefasst.


12. Dezember 2012
Mittwoch – JAHWEH, Gott Israels – Hirte

Nach halb ein Uhr ist vorläufig nicht mehr an Schlaf zu denken. Das gestrige Telefongespräch mit der Frau eines Schwagers über den Vorabdruck meiner Internetseite, den ich an meiner Geburtstagseinladung abgegeben hatte, beschäftigt mich zu sehr. Meine Schrift stellt offenbar eine Überforderung dar und wird nicht verstanden. Ich fühle mich völlig abgelehnt.

Das beste Mittel, meine Gedanken und Gefühle zu ordnen, ist das Gebet. Vorgängig halte ich wie üblich mein internes Los Gott entgegen, ebenso die Fahne Israels. Hesekiel 34,30 ist ein zentrales Wort für die Zukunft des Volkes Gottes:

וידעו כי אני יהוה אלהיהם אתם והמה עמי בית ישראל נאם אדני יהוה

„Und sie werden erkennen, dass ICH, JAHWEH, ihr Gott mit ihnen bin und sie Mein Volk sind, Haus Israel – Spruch meines Herrn, Jahwehs.“ (Eigenübersetzung)

 

Auch die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine im gleichen Kapitel, Hesekiel 34,12, handelt vom Volk Gottes. Dass im Losungsbüchlein nur der erste Versteil wiedergegeben ist mahnt mich, wie schon oft, an die Ersatztheologie. (4. Mai 2009)

כבקרת רעה עדרו ביום-היותו בתוך-צאנו נפרשות כן אבקר את-צאני והצלתי אתהם מכל-המקומת אשר נפצו שם ביום ענן וערפל

„Wie Fürsorge eines Hirten um seine Herde am Tag seines Seins inmitten seines zerstreuten Kleinviehs, so will Ich Mich um Mein Kleinvieh kümmern. Und Ich werde sie aus allen Orten retten wohin sie zerstreut gewesen sind; am Tag der Wolken und des Nebels!“ (Eigenübersetzung)
 

Das Bild der Wolken und des Nebels passt gut in unsere Zeit, und es ist tröstlich, dass gerade in dieser Zeit Rettung angesagt ist. Dazu gebe ich im gleichen Kapital noch Hesekiel 34,24 wieder:

ואני יהוה אהיה להם לאלהים ועבדי דוד נשיא בתוכם אני יהוה דברתי

„Und ICH, JAHWEH, will ihnen zum Gott sein und mein Knecht David, Fürst in ihrer Mitte. ICH bin JAHWEH. Ich habe geredet!“ (Eigenübersetzung)

 

Gemäß 1. Chronik 17,17 (12. August 2011) verstehe ich mich als Fürst Gottes. Dazu passt auch mein Selbstverständnis als „Arm Gottes“. (4. Mai 2009)


8. Dezember 2012
Schabat – wen soll Ich senden?

Nach erholsamem Schlaf weckt mir Gott ca. um 2Uhr das Ohr, zu hören wie Jünger hören (Jesaja 50,4). Es ist kein bestimmter Eindruck oder Gedanke die mich bewegen. Ich sättige mich während einer Stunde an der „Erscheinung“ Gottes (Psalm 17,15), d.h. ich vergegenwärtige mir viele wunderbare Führungen Gottes in meinem Leben, wie sie im Tagebuch festgehalten sind.

 

Da der Schlaf nicht zurückkehren will erhebe ich mich zum gewohnten morgendlichen „Ritual“. Vor dem Gebet auf den Knien am Fenster halte ich das Wort Gottes (das interne Los) mit der linken Hand und die Fahne Seines Volks und Landes mit der rechten Hand hoch. Die Frage in Jesaja 6,8 richtet sich auch an mich:

ואשמע את-קול אדני אמר את-מי אשלח ומי ילך-לנו ואמר הנני שלחני

„Und ich hörte die Stimme meines Herrn sagen: ‚Wen soll Ich senden? Und wer will für uns gehen?’ Und ich sagte: ‚Siehe! Sende mich!’ “ (Eigenübersetzung)

Ja, ich bin weiterhin bereit nach der Verheißung von Reichenschwand zu leben: 
„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest, und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste was du dir vorstellen kannst nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weiter gehen will!“

 

Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine aus Psalm 18,31 ermutigt mich in meinem Vorhaben. Ich gebe den ganzen Vers wieder:

האל תמים דרכו אמרת-יהוה צרופה מגן הוא לכל החסים בו

„Der Gott* - vollkommen ist Sein Weg; das Wort Jahwehs ist geläutert. Ein Schild ist Er für alle, die sich bei Ihm bergen.“ (Eigenübersetzung)

*mit dem ich über Mauern springen kann (Vers 30)

Dass ich mit meinem Anspruch „Erlöser Israels“ zu sein einen Schild brauche, ist mir schon lange bewusst. (Traum (1) vom 3. Mai 2008)


3. Dezember 2012
Montag – die Zeit ist gekommen

Mein internes Los in Jesaja 66,18 gehört in die unmittelbar bevorstehende neue Welt:

ואנכי מעשיהם ומחשבתיהם באה לקבץ את-כל-הגוים והלשנות ובאו וראו את-כבודי

„Aber Ich kenne ihre Werke und ihre Gedanken. Gekommen ist es sie zu versammeln, all die Heidenvölker und die Sprachen. Und sie werden kommen und meine Herrlichkeit sehen.“ (Eigenübersetzung)


Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Psalm 25,5 zeigt die richtige Haltung der Menschheit. Ich gebe auch den ersten Teil des Verses wieder. Er scheint mir im Zusammenhang mit der Endzeit wesentlich:

הדריכני באמתך ולמדני כי-אתה אלהי ישעי אותך קויתי כל-היום

„Leite mich in Deiner Wahrheit und lehre mich, denn Du bist Gott meines Heils! Deiner habe ich den ganzen Tag geharrt.“ (Eigenübersetzung)


28. November 2012
Mittwoch – Zion – JAHWEH will reden

Zwei wichtige Bibelworte begleiten mich mit dem internen Los und der Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in den heutigen Tag hinein. Mein internes Los steht in Jesaja 56,8:

נאם אדני יהוה מקבץ נדחי ישראל עוד אקבץ עליו לנקבציו

„Spruch meines Herrn, Jahwehs: Ich sammle Verstoßene Israels. Noch will Ich sammeln auf ihm (auf dem heiligen Berg Zion) zu seinen Gesammelten.“ (Eigenübersetzung)

Die Sammlung hat erst angefangen. Wir dürfen gespannt sein, wie das weitergeht. Auch die Fremden, die sich JAHWEH anschließen, werden nicht fehlen. (Jesaja 56,3+6)


Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine steht in Hesekiel 12,25. Ich gebe den Vers vollständig wieder, nicht wie im Losungsbüchlein. Ich halte mich an Jesus der gesagt hat, dass er keinen Strich am Gesetz Gottes ändern wolle! (Matthäus 5,18)

כי אני יהוה אדבר את אשר אדבר דבר ויעשה לא תמשך עוד כי בימיכם בית המרי אדבר דבר ועשיתיו נאם אדני יהוה

„Denn Ich, JAHWEH, will reden was Ich reden will. Ein Wort – und es soll geschehen! Du darfst (das Reden) nicht weiter hinziehen (timaschech=2.Person Singular. Alle mir geläufigen Bibelübersetzungen formulieren in der 3. Person. Dawar (Wort) ist aber männlich. Es müsste sonst yimaschech heißen). Denn in euren Tagen, Haus der Widerspenstigkeit, will Ich ein Wort reden und Ich werde es tun! Spruch meines Herrn, Jahwehs.“ (Eigenübersetzung)

JAHWEH will reden. Wir können es fördern oder verhindern. Frage: durch wen und wie will JAHWEH reden? Ich glaube, dass ich an Sein Volk berufen worden bin (Rechenschaftsbericht nach der "Lehre" 2.4.), damit JAHWEH zu Seinem Volk reden kann. Dies wird durch meine Internetseite geschehen und nach meinem Glauben steht der Online-Gang demnächst bevor.


25. November 2012
Sonntag – der heilige Arm Gottes

Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine betrifft Psalm 98,1. Einmal mehr wird allerdings ein für mich wesentlicher Teil weggelassen; derjenige vom heiligen Arm Jahwehs.

שירו ליהוה שיר חדש כי-נפלאות עשה
הושיעה-לו ימינו וזרוע קדשו

„Singt JAHWEH ein neues Lied, denn Er hat Wunder getan!
Geholfen hat Ihm Seine Rechte und Sein heiliger Arm.“

Im heiligen Arm Jahwehs habe ich Jesus Christus erkannt, der schon bei der Grundlegung der Welt dabei war. Ich, als Nachfolger von Jesus, finde mich wieder in der Position des Arms von Jahweh.

 
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