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Tagebuch


24. Januar 2013
Donnerstag – Schuld dieses Landes

Nach halb drei Uhr: Gott weckt mein Ohr, zu hören wie Jünger hören (Jesaja 50,4). Indem ich mir die wunderbaren Erfahrungen mit Gott in Erinnerung rufe, sättige ich mich an Seiner Erscheinung (Psalm 17,15), beziehungsweise an Seinen Erscheinungen. Ich vergegenwärtige mir vor allem das Geschehen vom 22. Oktober 2012, als ich dem, dem König Messias geweihten Weinberg nachspürte. Mein „Esel“ hatte damals, ohne meine Einwirkung, die Ansicht vom Negev im Süden Israels auf den Kfar Yehoshua im Norden Israels gewechselt; für mich ein Wunder Gottes. Ich bin überzeugt, dass dieser Kfar Yehoshua noch eine Bedeutung in meinem Leben als Jehoschua erhalten wird.

Um halb vier Uhr, der Schlaf ist weit weg, erhebe ich mich für meine Morgenliturgie im stillen "Kämmerlein“. Das interne Los ist ein nahtloser Übergang meiner Gedanken an Israel. Der letzte Satzteil aus Sacharja 3,9 lautet:

ומשתי את-עון הארץ-ההיא ביום אחד

„… und Ich werde die Schuld dieses Landes an einem einzigen Tag entfernen.“ (Eigenübersetzung)

Im gleichen Vers ist von einem Stein die Rede, auf dem sieben Augen sind. Sieben ist die Zahl der Vollkommenheit. Alle Augen sind auf diesen Stein gerichtet. Nach meinem Verständnis ist es der Eckstein nach Jesaja 28,16; Jesus Christus, der auch ein Stein des Anstoßes (Jesaja 8,14) ist. Nach Erfüllung von Sacharja 12,10 werden alle Augen auf den blicken, den sie durchbohrt haben.

Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Sprüche 10,28 stimmt für mich perfekt:

תוחלת צדיקים שמחה ותקות רשעים תאבד

„Erwartung der Gerechten ist Freude, aber Hoffnung der Gottlosen muss verschwinden.“ (Eigenübersetzung)

Ich weiß mich aufgrund meiner Taufe von Gott als ein „Gerechter“ berufen.

Taufspruch vom Herbst 2005 in Psalm 92, 13-15:

13 Der Gerechte(tzadik) wird sprossen wie ein Palmbaum,
er wird wachsen wie eine Zeder auf dem Libanon.

14 Die gepflanzt sind im Haus des HERRN,
sie werden gedeihen in den Vorhöfen unsres Gottes;

15 noch im Alter tragen sie Frucht,
sind saftvoll und frisch,

(Schlachter Bibel 2000)


20. Januar 2013
Sonntag – Botschaften an die Juden

Vor drei Uhr weckt mir Gott mein Ohr, zu hören wie Jünger hören (Jesaja 50,4). Wie gestern sind meine Gedanken bei der göttlichen Bestimmung für mein Leben. Ich denke an den Anfang meines besonderen Weges in Reichenschwand zurück (Lebenslauf). Fast am Schluss der Woche wurden allen Teilnehmern die Augen verbunden. Wir hatten die Arme hochzuhalten, wo der Gruppe ein Besenstiel in die Hände gegeben wurde. Kräfte wirkten hin und her und auf und ab. Ich leistete Widerstand und drückte nach oben. Dann barst der Stiel in meiner Hand, und die Übung war vorbei. Sie hatte eine sehr starke Wirkung auf mein Inneres. Einmal mehr war ich das Zentrum der Gruppe. Viel später sah ich darin das zerbrochene Joch wie „am Tag Midians“ (Jesaja 9,3), als Gideon berufen wurde; ich, ein Berufener am jüdischen Volk durch Bruder Yun. (Rechenschaftsbericht nach der "Lehre" 2.4.)

Da der Schlaf nicht zurückkommt stehe ich um vier Uhr auf. Mit dem internen Los in Jesaja 40,27 gebe ich den Juden eine wichtige Botschaft weiter:

למה תאמר יעקב ותדבר ישראל נסתרה דרכי מיהוה ומאלהי משפטי יעבור

„Warum willst du sagen, Jakob, und willst du sprechen, Israel?: ‚Verborgen ist mein Weg vor JAHWEH, und vor meinem Gott will mein Recht vorübergehen!’“ (Eigenübersetzung)

Auch die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Zefanja 2,3 ist primär an die Juden gerichtet:

בקשו את-יהוה כל-ענוי הארץ אשר משפטו פעלו בקשו-צדק בקשו ענוה אולי תסתרו ביום אף-יהוה

„Sucht JAHWEH, alle Gebeugten des Landes, die Sein Recht getan haben! Sucht Gerechtigkeit! Sucht Demut! Vielleicht könnt ihr euch verbergen am Tag des Zorns Jahwehs.“ (Eigenübersetzung)

Warum der letzte Versteil im Losungsbüchlein „unterschlagen“ wurde, ist mir schleierhaft. Demut ist für mich, neben Gehorsam, das oberste erstrebenswerte Ziel meines Lebens (4. August 2012). Ich glaube, dass ich so der Ebenbildlichkeit Gottes am Besten gerecht werden kann (17. Februar 2011). Gottes Plan können wir jedenfalls nicht ausweichen.


19. Januar 2013
Samstag – wer bin ich?

Ich erwache vor zwei Uhr. Der Schlaf flieht mich. Meine Gedanken kehren zum gestern gelesenen Vortrag von Christoph Blocher über Huldrich Zwingli zurück. Der Zürcher Reformator Huldrich Zwingli hatte offenbar einen weltweit wirksamen Einfluss auf Glauben und Politik. Was wird mit mir als „höchstem“ Menschen sein? (1. Chronik 17,17, 12. August 2011) Vor drei Uhr stehe ich auf und begebe mich in das stille "Kämmerlein“. Das interne Los macht deutlich, dass das Vertrauen auf JAHWEH entscheidend ist. (Psalm 31,15+16):

ואני עליך בטחתי יהוה אמרתי אלהי אתה בידך אתתי הצילני מיד-אויבי ומרדפי

„Aber ich habe auf Dich vertraut, JAHWEH! Ich habe gesagt: Mein Gott bist DU! In Deiner Hand sind meine Zeiten. Rette mich aus der Hand meiner Feinde und vor meinen Verfolgern!“ (Eigenübersetzung)


16. Januar 2013
Mittwoch – herrschen – sich retten lassen

Das interne Los in 2. Mose 15,18 stammt aus dem Lobgesang Moses und ist zeitlos gültig:

יהוה ימלך לעלם ועד

„JAHWEH will für immer und ewig König sein.“ (Eigenübersetzung)

Das ist die Einsicht Moses nachdem das ägyptische Heer in den Fluten untergegangen war.

Und das ist auch die Wahrheit über „allen Enden“ der Erde, wie es aus der Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeinde in Jesaja 45,22 hervorgeht:

פנו-אלי והושעו כל-אפסי-ארץ כי אני-אל ואין עוד

„Wendet euch zu Mir und lasst euch retten, alle Ende der Erde! Denn Ich bin Gott und keiner sonst.“ (Eigenübersetzung)

JAHWEH ist primär der Gott Israels; darüber hinaus ist Er aber auch der alleinige Gott der ganzen Welt. Ich, Jehoschua, bin das lebendige Zeugnis dafür. JAHWEH hat mich als SEINEN Arm berufen. (4. Mai 2009)


15. Januar 2013
Dienstag später – an Gottes Segen ist alles gelegen

Das interne Los stärkt mich nach den beunruhigenden Träumen:

אלהים יחננו ויברכנו יאר פניו אתנו סלה לדעת בארץ דרכך בכל-גוים ישועתך

„Gott begnade uns und segne uns. Er lasse Sein Angesicht zu uns leuchten – Sela – zu erkennen auf Erden Deinen Weg, unter allen Heidenvölkern Dein Heil!“ (Psalm 67,2+3, Eigenübersetzung)

In Bezug auf das „Besinnen“ in den Träumen bewegt mich folgender Gedanke der durch ein Gespräch mit meiner Frau beim Morgenessen entstanden ist: Im Umgang mit meinen Mitmenschen ist wichtig, dass ich das Ziel meiner Berufung nicht aus den Augen verliere; dass es mir nicht ergeht wie am 11. Januar 2013 beschrieben. Ohne den Ansichten meiner Bezugspersonen nachzugeben darf ich lernen beharrlich und liebenswürdig an meinen Überzeugungen festzuhalten und mit dem Wort Gottes zu begründen oder Gegenargumente durch das Wort Gottes begründen zu lassen.

Bei der heutigen Torahlesung stoße ich in 2. Mose 13,9 auf die Aussage, dass es wichtig ist Jahwehs Unterweisung im Mund zu haben.


15. Januar 2013
Dienstag – Orientierungslosigkeit

Zwei Träume beunruhigen mich diese Nacht. Der erste um zwei Uhr. Der zweite um vier Uhr. Im ersten Traum erreiche ich zusammen mit meiner Frau den Zug nicht rechtzeitig. Im zweiten Traum, zusammen mit einem früheren Freund, lassen wir uns von einer Taxifahrt zum Flughafen abhalten. Der Anruf in beiden Träumen lautet: „Besinne dich!“


11. Januar 2013
Freitag – Korrektur

In einer Mail teile ich meinem Schwager folgendes mit:

„Ich muss auf meine Mail vom 9. Januar 2013 zurückkommen, weil ich in der Nacht darauf einen Traum hatte, der mich zur Besinnung rief:

(Traum vom 10. Januar 2013  ca. 2 h – Lügen - Denunziation)
Ich bin Teil eines Lügengebildes und vor die Frage gestellt, ob ich mit dem System oder gegen es handeln soll. Als Gefangener entschließe ich mich, mit dem System zu gehen, d.h. zu lügen und zu denunzieren. Das verschafft mir kurzzeitige Vorteile. Wie ich später durch ein Fenster fliehen will, gelingt mir das nicht.

Wesen:
Ich bin freiwillig Teil eines denunziatorischen Lügengebildes und will mir kurzzeitige Vorteile verschaffen. Ich bin Gefangener und kann nicht mehr fliehen.

Sinnbild:
Ich habe mich selber verraten und in einer Mail meinen Schwager beruhigt, dass wir, obwohl er meine Berufung weder verstehen kann noch will, friedliche Schwäger bleiben können.

Anruf:
Erbarme Dich, Vater!

(Fortsetzung meiner Mail an den Schwager)
Obschon ich eigentlich die Beziehung zu Dir schätze, muss ich, analog meiner Ehe mit meiner Frau, das Reich Gottes darüber stellen. Ich bin damit dem Wort von Jesus in Lukas 18,29 verpflichtet. Ich setze also unsere Beziehung bewusst aufs Spiel, indem ich Dir meine ehrliche Meinung sage. Meine Erkenntnis über die Reinkarnation, wie ich sie in der Mail vom 1. Januar 2013 (bzw. im Tagebuch vom 7. November 2012) wiedergegeben habe, ist mir sehr wichtig. Ich möchte den Kreislauf der Reinkarnation mit dem ewigen Leben tauschen. Dazu muss ich wiedergeboren sein (Johannes 3,1-13) und den Willen Gottes tun (Matthäus 7,21). Wie Du merkst versuche ich nun bewusst an Deinem Glauben über Deine Gotteskindschaft zu rütteln; Dich zu wecken! Ich verstehe mich als reinkarnierten Jesus von Nazareth, und Du kennst ja das Gleichnis von den 10 Jungfrauen (Matthäus 25,1-13). Wie schon in meiner vorangegangenen Mail vom 9. Januar 2013 gesagt, ist es für Christen wirklich “schwere Kost” zu glauben was ich in meiner Internetseite offenbaren will. Ich mache mich deshalb auch auf schwere Anfeindungen gefasst, gerade aus frommen Kreisen. Andererseits fühle ich mich meinen Nächsten besonders verpflichtet, Rede und Antwort zu stehen. Dazu hilft mir auch Euer für mich gezogenes Los 2013 in Jesaja 26,3: ‚Wer festen Herzens ist, dem bewahrst Du Frieden; denn er verlässt sich auf Dich’.“


8. Januar 2013
Dienstag – Träume um ca. zwei Uhr – 1) Sprachdatenbank – 2) sanfte Natur – 3) neue Wohnung

1)
Meine Frau ist begeistert von meiner Sprachdatenbank. Sie will sie dem Seelsorger (der mich als geistig/psychisch krank eingestuft hatte) erklären, ist aber noch etwas unsicher. Da ich die Datenbank in der Zwischenzeit weiterentwickelt hatte, biete ich an, die Neuerungen zu lehren, was der Seelsorger aber nicht möchte. Die beiden ziehen sich in einen andern Raum zurück, wo meine Frau unterrichtet. Ich äußere den Wunsch, dass meine Eingaben nicht verändert werden. Der Seelsorger zeigt sich von der Sprachdatenbank angetan und findet auch beeindruckend, wie die Änderungen zurückverfolgt werden können.

2)
Der Seelsorger und ich empfinden eine gewisse Übereinstimmung im Erleben der Natur, obwohl unsere Erfahrungen nicht gleich sind. Er liebt eher das Walddickicht und ich das offene Feld.
Plötzlich taucht ein Reh an einer langen Leine auf. Es scheint die Freiheit zu suchen, was ich ihm gern gewähren will. Bei mir ist der Hund „Cherry“. Ich packe ihn vorsorglich am Halsband; dann befreie ich das Reh von der Leine. Erstaunlicherweise entflieht das Reh nicht, sondern beschnuppert den Hund.

3)
Der Seelsorger hat eine neue Wohnung am rechten Zürichseeufer besichtigt. Auch meine Frau und ich haben das gleiche getan. Meine Frau äußert sich negativ über den empfundenen Lärm.

Wesen:
1) Meine Frau lehrt den Seelsorger im Umgang mit meiner Sprachdatenbank.
2) Reh und Hund sind weitgehend versöhnt.
3) Sowohl der Seelsorger wie meine Frau und ich suchen eine neue Wohnung.

Sinnbild:
1) Sowohl meine Frau wie der Seelsorger haben eine Bekehrung erlebt. Nach einer völligen Skepsis meinem Glauben gegenüber, werden sie Anhänger davon.
2) Wir befinden uns in der neuen Welt.
3) „In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen.“ (Johannes 14,2)

Anruf:
1) Halleluja!
2) Halleluja!
3) Halleluja!


6. Januar 2013
Sonntag – der letzte Papst

Gott weckt mir nach 1 Uhr mein Ohr, zu hören wie Jünger hören (Jesaja 50,4). Die Gespräche am Vorabend sind mir präsent. Um 2 Uhr erhebe ich mich, da der Schlaf nicht zurückkehren will. Das interne Los in Hosea 14,10 spricht mich an:

מי חכם ויבן אלה נבון וידען כי ישרים דרכי יהוה וצדיקים ילכו בם ופשעים יכשלו בם

„Wer ist weise und kann jene (Wege) verstehen? Wer ist vernünftig und kann sie erkennen? Denn gerade sind die Wege Jahwehs und Gerechte können in ihnen gehen, aber Frevler müssen in ihnen straucheln.“ (Eigenübersetzung)

Am Vorabend waren meine Frau und ich bei meiner Schwägerin und ihrem Mann zum Essen eingeladen. Die beiden hatten an meinem Geburtstag auch einen Vorabdruck meiner Internetseite bekommen. Dadurch war ich in einer gewissen Spannung, was wohl die Gesprächsthemen sein würden. Die Internetseite kam nicht zur Sprache, hingegen die Kirche. Ich wies auf die umstrittenen Prophezeiungen des heiligen Malachias über den letzten Papst hin.

http://de.wikipedia.org/wiki/Malachias_(Heiliger)

Nach diesen ist jetzt der zweitletzte Papst im Amt. Ich vertrat die Meinung, dass nicht nur die katholische Kirche zum Ende kommen wird, sondern die ganze christliche Kirche. Das Heil kommt aus den Juden! (Johannes 4,22)

Im Gespräch wies ich auch auf Jesaja 29,14 hin, wonach die Weisheit der Weisen verloren gehen wird und sich der Verstand der Verständigen verbergen wird, ganz im Sinne meines internen Loses.

Ferner erwähnte ich auch meinen Traum vom 3. Mai 2008, wonach der Messias ganz am Anfang der jüdischen Geschichte, bei Abraham, zurückkehren wird. (Rechenschaftsbericht nach der "Lehre" 3.3.)


1. Januar 2013
Dienstag später - Bestürzung

Nach einem nochmaligen Schlaf und bevor ich zum Morgenessen gehe, lese ich das interne Los aus Jesaja 35,4:

אמרו לנמהרי-לב חזקו אל-תיראו הנה אלהיכם נקם יבוא גמול אלהים הוא יבוא וישעכם

„Sagt den Bestürzten Herzens: Seid stark, fürchtet euch nicht, siehe euer Gott! Rache soll kommen, Vergeltung Gottes! Er will kommen und euch retten.“ (Eigenübersetzung)

Mir ist klar, dass dieses Wort die Gemeinschaft mit Schwager und Frau ansprechen soll. Dazu muss ich aus mir herausgehen und meine Reinkarnation als Jesus von Nazareth offenbaren, was ich tue, indem ich auf den Tagebucheintrag vom 7. November 2012 hinweise und von dem Mailwechsel mit meinem Seelsorger erzähle. Meine Zuhörer sind offensichtlich „bestürzt“. Im Tischgebet spreche ich ihnen Gottes Kraft zu.

 
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