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Tagebuch


12. Mai 2013
Sonntag – Jesus Christus im Alten Testament

Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine befindet sich in Jesaja 53,12. Nach meinem Glauben geht es eindeutig um eine Prophetie im Hinblick auf Jesus Christus. Ich zitiere den ganzen Vers:

לכן אחלק-לו ברבים ואת-עצומים יחלק שלל תחת אשר הערה למות נפשו ואת פשעים נמנה והוא חטא-רבים נשא ולפשעים יפגיע

„Darum will Ich ihn unter Mächtige zuteilen, und mit Starken soll er Beute teilen, dafür dass er seine Seele hingegeben hat in den Tod, und er zu Missetätern gezählt worden ist; da er die Sünde vieler getragen hat, und es ihn für Missetäter treffen soll!“ (Eigenübersetzung)

Mein internes Los in Psalm 22,28 hat einen engen Bezug zu Jesaja 53 und zu Jesus Christus:

יזכרו וישבו אל-יהוה כל-אפסי-ארץ וישתחוו לפניך כל-משפחות גוים

„Es sollen gedenken und zu JAHWEH umkehren alle Enden der Erde, und es sollen sich vor Dir niederwerfen alle Geschlechter der Heidenvölker.“ (Eigenübersetzung)

Jesus Christus betete am Kreuz den 22. Psalm. In meiner Tagebuchnotiz vom 30. Juni 2012 hatte ich den Vers 28 als eines der sieben möglichen letzten Worte des Erlösers Jesus identifiziert.


3. Mai 2013
Freitag – erfreulicher Bericht des Neurologen

Zurückkommen auf den 23. März 2013: Meine Frau und ich konnten den Bescheid des Hausarztes, wegen einer möglichen Demenz in fünf Jahren, nicht einfach so auf sich beruhen lassen und sprachen gemeinsam beim Hausarzt vor. Gibt es Behandlungsmöglichkeiten, oder könnte ein Neurologe mindestens eine differenziertere Prognose abgeben? Wir stimmen darin überein, dass die Herzproblematik hinter eine neurologische Untersuchung gestellt werden soll.

Letztere hat heute während mehr als zwei Stunden stattgefunden und nichts Außergewöhnliches ergeben. Alles sei altersgemäß „normal“. Den durch den Radiologen festgestellten Hirnschwund auf der Computertomographie erachtet der Neurologe als für mein Alter nicht außergewöhnlich. Wichtig sei, das Hirn in Aktion zu behalten. Meine Computeraktivität und das regelmäßige gemeinsame Spielen mit meiner Frau wertet der Hirnspezialist sehr positiv.

Da sich die Herzproblematik inzwischen beruhigt hat, sehe ich von einer Untersuchung durch den Spezialarzt ab. Ich bleibe bei meiner Haltung vom 23. März 2013.


26. April 2013
Freitag – Reinkarnation - Allversöhnung

Seitdem ich am 18. März 2013 realisiert hatte, dass E. F. Ströter die Allversöhnung lehrt, hat mich die Frage nach dieser nicht mehr losgelassen. Das heutige interne Los in Psalm 30,4a) hat mich daran erinnert, dass ich ein reinkarnierter Mensch (7. November 2012) bin:

יהוה העלית מן-שאול נפשי חייתני מיורדי

„JAHWEH, Du hat meine Seele aus dem Totenreich heraufgebracht. Du hast mich belebt anstatt meines Hinabsteigens.“

So wie die Reinkarnation von den meisten Christen abgelehnt wird, ist auch die Allversöhnung für die meisten Christen nicht denkbar. E. F. Ströter hat in Briefen an die Prediger Modersohn und Nagel deren subjektiven Glauben in Frage gestellt und den alles umfassenden Heilsplan Gottes mit dem Wort Gottes glaubhaft gemacht. Mich hat vor allem Hesekiel 16,53-55 und 61 von der herrlichen Tatsache überzeugt, dass Gott zu Seiner Zeit alles zurückbringen wird; dass Er zu Seiner Zeit den Teufel bekehren wird und das Paradies wieder herstellen wird. Ich zitiere aus einem Brief des Jahres 1921 an Prediger Gustav F. Nagel:

„Nun steht aber schon seit mehr als 2500 Jahren auf den Blättern des festen prophetischen Wortes, im Buch des Propheten Hesekiel, folgendes geschrieben: "Ich will die Gefangenschaft Sodoms und ihrer Töchter (Städte), die Gefangenschaft Samarias und ihrer Töchter wenden, auch die Gefangenschaft deiner Gefangenen unter ihnen will ich wenden, damit du deine Schande tragest und dich alles dessen schämst, was du getan hast, wodurch du ihnen zum Trost dientest. Also werden deine Schwestern Sodom und ihre Töchter wieder in ihren vorigen Stand zurückkehren, und du und deine Töchter, ihr sollt auch in euren vorigen Stand zurückkehren" (Hes.16,53-55). Das Wort des Herrn geht noch weiter und höher, V. 61: "Alsdann wirst du an deine Wege gedenken und dich schämen, wenn du deine größeren und kleineren Schwestern (Samaria und Sodom) zu dir nehmen wirst, welche ich dir zu Töchtern geben will, aber nicht auf Grund deines Verhaltens im Bunde. Und ich will meinen Bund mit dir aufrichten, und du sollst erfahren, dass ich Jehova bin, auf dass du daran gedenkst und dich schämst und vor Scham deinen Mund nicht auftun darfst, wenn ich dir alles, was du getan hast, vergeben werde."
Dass nun Sodom und Gomorrha allen späteren Gottlosen darin nicht ein Exempel von des ewigen Feuers Pein oder Gericht sein können, dass sie dieselbe materielle, reale Feuer- und Schwefelhölle wie jene durchzumachen hätten, ist ganz unwiderleglich klar aus den beiden Parallelen, Jerusalem und Samaria, deren Gefangenschaft eine ganz andere, nämlich ein politisches Exil war. Das kann der Vergleichspunkt unmöglich sein. Das Beispielhafte kann nur darin liegen, dass einmal allen Gottlosen ihre Hölle, einerlei in welcher Form und Gestalt, mit unfehlbarer Sicherheit gewiss ist, dass aber zum anderen dieses Gericht oder Hölle oder Gefängnis ebenso unfehlbar sicher gewendet werden wird und sie aus demselben wiederhergestellt werden, wie sie zuvor gewesen sind, denn das ist im vorliegenden Kapitel offenkundig die Hauptsache der ganzen prophetischen Darstellung.
Wer nun leugnen will, dass Sodom und Gomorrha aus ihrem "ewigen“ Feuergericht wiederhergestellt werden in ihren vorigen Zustand, der kann ebenso wohl leugnen, dass Jerusalem und Samaria, d. h. das ganze Israel jemals eine Wiederherstellung nach allen Seiten, politisch und religiös, erfahren werden. Das heißt, er kann sich dann auf die Seite der Leugner der alttestamentlichen Weissagung stellen, die das ganze Alte Testament, die einzige Bibel unseres Herrn Jesu und seiner Apostel vor unsern Augen zerfetzen und wie König Jojakim ins Feuer werfen.
Wir wollen bei der Frage nicht lange verweilen, was nachher aus den gerichteten Sodomitern wird, nachdem der Herr ihr Gefängnis gewendet haben wird. Da genügt ja vollständig die Aussage Jehovas: "Ich will sie dir zu Töchtern geben in meinem Bunde." Hier handelt es sich lediglich um die vermeintlich so feste Burg der Vertreter der endlosen Strafe oder Pein, die sich auf das äußerste weigern zuzugeben, dass es aus derselben jemals ein Entrinnen oder Entlassenwerden geben könne. Diese feste Burg ist, in moderner Kriegssprache zu reden, Camouflage, d. h. gemalter Schrecken!
Wer sich diesem klaren, ganz unzweideutigen Zeugnis der Schrift nicht unbedingt beugen oder das in Abrede stellen will, der mag das ja tun. Er soll aber aufhören, sich für einen Bibelgläubigen zu halten oder auszugeben – er ist ungläubig!“


17. April 2013
Mittwoch – Selbstbewusstsein - Demut

Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Psalm 138,3 ermuntert mich nach Selbstbewusstsein zu suchen:

ביום קראתי ותענני תרהבני בנפשי עז

„Am Tag habe ich gerufen und Du antwortetest mir. Du mögest mir Selbstbewusstsein verleihen; in meiner Seele Kraft!“ (Eigenübersetzung)

 

Es ist zwar nicht das erste Mal, dass ich Jesaja 11 auf mich beziehe.  (26. Oktober 2012 und 5. November 2012) Trotzdem muss ich viel Selbstbewusstsein aufbringen, um das interne Los in Jesaja 11,10 für mich als reinkarnierter Jesus von Nazareth  zu beanspruchen:

והיה ביום ההוא שרש ישי אשר עומד לנס עמימ אליו גוים ידרשו והיתה מנחתו כבוד

„Und es wird an jenem Tag sein: Eine Wurzel Isais, die als Zeichen für Völker steht, nach ihr wollen Heidenvölker fragen, und seine Ruhestätte wird Herrlichkeit sein.“ (Eigenübersetzung)

Das Selbstbewusstsein, reinkarnierter Jesus von Nazareth zu sein, ist durch das ausgebliebene grüne Licht für den Online-Gang meiner Internetseite ins Wanken geraten. (27. Dezember 2012) Damals vermutete ich mangelnde Demut. Ja es ist schwierig, Selbstbewusstsein und Demut unter einen Hut zu bringen, und doch ist es zwingend.

Der folgende Vers (Jesaja 11,11) bestärkt mich in meinem Selbstbewusstsein:

והיה ביום ההוא יוסיף אדני ידו לקנות את-שאר עמו אשר ישאר מאשור וממצרים ומפתרוס ומכוש ומעילם ומשנער ומחמת ומאיי הים

„Und es wird an jenem Tag sein: Mein Herr will zum zweiten Mal mit Seiner Macht fortfahren den Rest Seines Volks zurückzukaufen, den Er übrig lassen will, aus Assur und aus Ägypten und aus Patross und aus Kusch und aus Eilam und aus Schin'ar und aus Chamat und aus den Inseln des Meeres.“ (Eigenübersetzung)

 

Ein zweites großes Wirken Gottes steht bevor, wie im Leben von Jesus von Nazareth. Mein Selbstbewusstsein wird gestärkt, indem ich an den zweiten Morgenstern vom 2. Juni 2009 denke (Rechenschaftsbericht nach der Lehre" 3.11). Ich werde auch an die zwei Gesalbten in Sacharja 4,11-14 erinnert: "

11 Und ich antwortete und sagte zu ihm: Was sind diese zwei Ölbäume zur Rechten des Leuchters und zu seiner Linken?
12 Und ich antwortete zum zweiten Mal und sagte zu ihm: Was sind die beiden Zweigbüschel der Ölbäume, die neben den zwei goldenen Röhren sind, die das Gold<öl> von sich ausfließen lassen?
13 Und er sprach zu mir: Hast du nicht erkannt, was diese sind? Und ich sagte: Nein, mein Herr.
14 Da sprach er: Dies sind die beiden Gesalbten, die bei dem Herrn der ganzen Erde stehen. (Revidierte Elberfelder Bibel)

Die Doppel-Erscheinungen beziehe ich als Nachfolger demütig auf Jesus von Nazareth und selbstbewusst auf mich als seine Reinkarnation.


12. April 2013
Freitag – Ausgangspunkt und Auftrag der Juden

Nach der Umkehr des jüdischen Volks in der „neuen Welt“ wird Gott sein Volk trösten. Mein internes Los in Jesaja 66,13 macht dies deutlich:

כאיש אשר אמו תנחמנו כן אנכי אנחמכם וברושלם תנחמו

„Wie jemanden, den seine Mutter trösten will, so will Ich euch trösten! Und an Jerusalem sollt ihr getröstet werden.“
(Eigenübersetzung)

Ausgangspunkt wird Jerusalem sein, wohin mich Gott als Erlöser Israels zu Seiner Zeit schicken wird, und wo Gottes Volk, ganz im Sinn der Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine, als Licht für alle Völker (Jesaja 42,6), seinen Auftrag an der Völkerwelt bekommen wird. Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine stammt aus dem gleichen Kapitel wie das interne Los, sechs Verse weiter, aus Jesaja 66,19:

ושמתי בהם אות ושלחתי מהם פליטים אל-הגוים תרשיש פול ולוד משכי קשת תבל ויון האיים הרחקים אשר לא שמעו את-שמעי ולא-ראו את-כבודי והגידו את-כבודי בגוים

„Und ICH (JAHWEH) werde unter ihnen ein Zeichen setzen und werde von ihnen Entronnene zu den Heidenvölkern senden – Tarsis, Pul und Lud – den Bogen Spannende nach Tubal und Jawan – zu den fernen Inseln, die Meine Kunde nicht gehört haben und Meine Herrlichkeit nicht gesehen haben. Und sie werden Meine Herrlichkeit verkünden unter Heidenvölkern.“
(Eigenübersetzung)


7. April 2013
Sonntag – JAHWEH erkennen

Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Hosea 2,22:

וארשתיך לי באמונה וידעת את-יהוה

„Und Ich werde dich Mir verloben in Treue, und du wirst JAHWEH erkennen.“ (Eigenübersetzung)

JAHWEH wird sich in der Endzeit endgültig mit seinem Volk verloben. Ich fühle mich als berufener Erlöser Israels angesprochen. In Hosea 3,5 habe ich den Schlüssel gefunden:

אחר ישבו בני ישראל ובקשו את-יהוה אלהיהם ואת דוד מלכם ופחדו אל-יהוה ואל-טובו באחרית הימים

„Nachher wollen die Kinder Israels umkehren und sie werden JAHWEH ihren Gott und David ihren König suchen. Und sie werden sich bebend zu JAHWEH und zu Seiner Güte wenden; in den letzten Tagen (Endzeit)!“ (Eigenübersetzung)

 

Sacharja 12,10 ist entscheidend (30. Januar 2013). Sie werden sich bebend zu JAHWEH wenden und werden, durch den Messias Jesus, JAHWEH erkennen! Ich warte auf diesen Tag. JAHWEH wird sich als Herr über alle Völker zu erkennen geben. Sein auserwähltes Volk, Israel, wird Licht für alle Völker  (Jesaja 42,6) sein. Ich darf Gottes Arm sein (4. Mai 2009) und König Davids Funktion ausüben (Traumvision „elohim watedaber“ vom 2. Juni 2009).

Endzeit ist jetzt!


30. März 2013
Samstag – Jesaja 9,5 – Messias

Das interne Los ist heute auf Jesaja 9,5 gefallen:

כי-ילד ילד-לנו בן נתן-לנו ותהי המשרה על-שכמו ויקרא שמו יועץ אל גבור אביעד שיר-שלום

„Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben und es war die Herrschaft auf seiner Schulter. Und man nannte seinen Namen: Wunder-Ratgeber, Gottesheld, mein Ewigvater, Friedensfürst.“ (Eigenübersetzung)

 

Schon im Tagebuch vom 25. April 2008 hat mich dieser Bibelvers bewegt.

 

Als reinkarnierter Jesus von Nazareth geht er mich direkt an, auch wenn er für mich noch der Erfüllung harrt. In meiner Verheißung von Reichenschwand sind mir unvorstellbar große und schöne Wunder verheißen. (12. August 2011)

 

Mit Gottesheld (el gibor) ist die Trinitätsfrage eng verknüpft.                                                       http://www.trinitaet.com/index.php/literatur/kermit-zarley/129-ist-jesus-in-jesaja-9-5-der-starke-gott


23. März 2013
Samstag – wann ist mein Ende?

Wieder bin ich früh wach und kann in Erinnerung des Geschehens vom Vortag nicht mehr einschlafen. Seit dem 18. März 2013 begleitet mich die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Psalm 39,5, Vers, den ich schon am 22. Februar 2013 als internes Los gezogen hatte:

הודיעני יהוה קצי ומדת ימי מה-היא אדעה מה-חדל אני

„Lass mich wissen, JAHWEH, mein Ende und das Maß meiner Tage, was es ist! Ich will erkennen, wie vergänglich ich bin!“ (Eigenübersetzung)

Am 18. März 2013, auf dem täglichen Marsch, realisierte ich, dass mein Herz-Kreislauf ein Problem hatte. Schon bei leichten Steigungen musste ich schnell atmen und bekam durch die Nase nicht mehr genügend Luft. Nach einer etwas stärkeren Steigung musste ich stehen bleiben und nach Luft ringen. Das Herz pochte sehr schnell.

Nun zurück zum Vortag, dem 22. März 2013. Mein Hausarzt teilte mir den Röntgenbefund meiner Wirbelsäule sowie die Ergebnisse einer Computertomographie meines Schädels mit. Die Wirbel scheinen glücklicherweise problemlos zu heilen, auch wenn ich momentan in gewissen Stellungen noch behindert bin und Schmerzen leide. Hingegen zeigt das Tomogramm des Schädels einen deutlichen Hirnschwund. Nach Ansicht des Arztes liege im Bereich von fünf Jahren die Möglichkeit einer Demenz vor. Keine schöne Aussicht! Ich war leicht schockiert und behielt mir, wegen genauerer Untersuchung des Kreislaufproblems durch den Spezialarzt, alle Optionen offen.

Dass ich unter diesen Bedingungen nicht mehr einschlafen kann, ist verständlich. Ich erkenne, wie vergänglich ich bin. Macht es einen Sinn mit Spezialmethoden (Ich hatte schon vor rund 15 Jahren eine Herzoperation über mich ergehen lassen) das Leben zu verlängern, wenn die reale Gefahr besteht, meinen Mitmenschen mit einer Demenz zur Last zu fallen?

Nach dem Morgengebet bin ich soweit, mein Kreislaufproblem allein Gott zu überlassen und von näheren Untersuchungen abzusehen. Das Ganze will ich aber noch meiner Frau, die momentan ferienabwesend ist, vorlegen.


21. März 2013
Donnerstag – das Wort Gottes ist zuverlässig

Vor 1 Uhr Gott weckt mein Ohr, zu hören wie Jünger hören (Jesaja 50,4). Die Frage bewegt mich, ob ich die Sichtweise von E. F. Ströter (1846 – 1922) wirklich weitergeben soll. (18. März 2013) Im Hinblick darauf, dass dieser das Wort Gottes sehr ernst nimmt, komme ich zu einem Ja, wenn ich auch einiges seiner Erkenntnisse auf Grund meiner Erfahrungen in Zweifel ziehe.

Durch das interne Los in Psalm 19,8b werde ich noch bestärkt in meiner Entscheidung:

עדות יהוה נאמנה מחכימת פתי

„Das Zeugnis Jahwehs ist zuverlässig. Es macht den Einfältigen weise.“ (Eigenübersetzung)

Das Zeugnis Jahwehs ist das Wort Gottes, das nicht genug ernst genommen werden kann. Der Einfältige (ohne Hintergedanken oder Nebenabsichten) hat eine wunderbare Verheißung.


18. März 2013
Montag – die Bekehrung aller Enden der Erde

Jesus Christus hat am Kreuz den 22. Psalm gebetet. Daraus stammt der 28. Vers meines internen Loses:

יזכרו וישבו אל-יהוה כל-אפסי-ארץ וישתחוו לפניך כל-משפחות גוים

„Gedenken sollen, und zu JAHWEH umkehren sollen alle Enden der Erde, und es sollen sich vor Dir alle Geschlechter der Heidenvölker niederwerfen.“ (Eigenübersetzung)

Damit ist in einer Kurzformel der Zweck des Opfertodes von Jesus ausgedrückt: Eine komplette Hingabe aller Menschen an JAHWEH den EINEN Gott. Ich weiß mich als Erlöser Israels berufen (30. Oktober 2012). Israel soll zum Licht für alle Völker werden, was schon immer Gottes Ziel war. (Jesaja 42,6) Darauf hoffe ich und dafür bete ich. Ich bin mir bewusst, dass das kein Spaziergang sein wird, sondern dass ich als Stern aus Jakob (4. Mose 24,17) anspruchsvolle Aufgaben zu bewältigen haben werde.

Im Zusammenhang mit „Licht“ bin ich auf eine Bibelarbeit von E. F. Ströter (1846 – 1922) gestoßen. Den Abschnitt zu Jesaja 60,1 empfehle ich zur Lektüre.

 
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