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Alle Tagebucheinträge

Tagebuch


1. Juli 2013
Montag – Geist auf allem Fleisch – Segen für die Welt

Das interne Los in Joel 3,1 zitiere ich nicht zum ersten Mal. Bereits am 25. März 20119. April 2012 und 21. Dezember 2012 habe ich darauf Bezug genommen:

והיה אחרי-כן אשפוך את-רוחי על-כל-בשר ונבאו בניכם ובנותיכם זקניכם חלמות יחלמון בחוריכם חזינות יראו

wehayah acharei-chen eschpoch et-ruchi al-col-bassar wenib’u bneichem uwnoteichem sikneichem chalomot yachalomun bachureichem chesyonot yir’u

„Und es wird sein nach diesem: Ich will Meinen Geist auf alles Fleisch ausgießen und es werden weissagen eure Söhne und eure Töchter. Eure Alten sollen Träume träumen. Eure Jünglinge sollen Erscheinungen sehen.“ (Eigenübersetzung)

Diese Verheißung der Geistausgießung gilt für alles Fleisch, für die ganze Welt. Ähnlich wie bei der Sintflut wird die ganze Erde betroffen sein; diesmal aber zum Guten. Angelpunkt für dieses Geschehen sind die Juden  und ist Israel. Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Sacharja 8,13 macht das deutlich:

והיה כאשר הייתם קללה בגוים בית יהודה ובית ישראל כן אושיע אתכם והייתם ברכה אל-תיראו תחזקנה ידיכם

wehayah caascher heyitem k'lalah bagoyim beit yehudah uweit yissrael ken oschia etchem wih'yitem berachah al-tira'u techesaknah yedeichem

„Und es wird sein; so wie ihr ein Fluch gewesen seid unter Heiden, Haus Juda und Haus Israel, so will Ich euch erretten und ihr werdet ein Segen sein. Fürchtet euch nicht! Stark seien eure Hände!“ (Eigenübersetzung)

Israel soll Segen sein für die Welt. Der Geist Gottes wird es möglich machen, dass der weltweit grassierende Antisemitismus ins Gegenteil verkehrt werden wird. Israel wird Licht für alle Völker sein. (Jesaja 42,6)


30. Juni 2013
Sonntag – den Willen Gottes tun

Einmal mehr bin ich früh wach. Ich sinne über das Wort von Jesus in der Bergpredigt nach: „Ihr nun sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist“. (Matthäus 5,48, Revidierte Elberfelder Bibel) Mir ist klar, dass es nicht um Perfektionismus geht. Jesus will von seinen Nachfolgern nicht Pingeligkeit, sondern er will, dass sie in allem den Willen Gottes tun. (Matthäus 7,21) Den Willen Gottes habe ich in meiner Internetseite schon oft zum Thema gemacht. Er kann, nach meinem Glauben, nicht genug betont werden.

Alles was uns begegnet und bewegt, Gottes Willen zu tun, bewirkt Vollmacht; Vollmacht, Gottes Kinder zu werden und ähnlich wie Jesus Christus, Wunder zu erleben.


22. Juni 2013
Samstag – in Gerechtigkeit Dein Angesicht schauen

Um halb drei Uhr erlebe ich einen analogen Morgenanfang wie am 18. Juni 2013. Der Schlaf ist weg und ich sinne der Frage nach: Was heißt Gottes Angesicht in Gerechtigkeit schauen. Seit Mose wissen wir, dass wir Gottes Angesicht überhaupt nicht schauen können, weil wir vergehen müssten. (2. Mose 33,20-23) Wir können hingegen Gerechtigkeit sehen; menschliche Gerechtigkeit als Spiegelbild von Gottes Angesicht. Das Bild des Mitteilungsblattes von „Jugend & Familie“ kommt mir vor Augen. In dieser Arbeitsgruppe geschieht Gerechtigkeit. Mit konkreter wirtschaftlicher Hilfe an kinderreiche Familien und gezielten politischen Aktionen wird Gegensteuer gegen gesellschaftliche Defizite gegeben.

 

Sorgen und Freuden der Arbeitsgruppe:

„Vieles erfüllt uns mit Sorge. Im so genannt christlichen Abendland erfolgt eine schleichende Auflösung der christlichen Werte. Familien zerfallen. Die «Ehe auf Zeit» wird zur Regel. Das Zusammenleben gleichgeschlechtlicher Paare wird zum modischen Trend. Schweiz Tourismus wirbt in den USA und in Großbritannien mit Steuergeldern für unser Land als ideale Schwulendestination. Wer sich diesem Trend entgegenstellt, wird gesellschaftlich geächtet und in besonderen Fällen sogar strafrechtlich verfolgt.

 

Umgekehrt gibt es für uns auch Grund zur Freude: Unsere Arbeitsgruppe «Jugend und Familie» wurde im Mai 1984 im Blick auf die damalige Volksinitiative «Recht auf Leben» gegründet, und wir durften 2009 unser 25. Jubiläum feiern. Zwar konnten wir den allgemeinen Zerfall nicht aufhalten. Das war auch nicht zu erwarten. Aber wenn wir sehen, wie viel wir in diesen letzten 25 Jahren erreichen durften, so erfüllt uns das doch mit tiefer Dankbarkeit.“

 

Mich beeindruckt der Glaube, der im Mitteilungsblatt spürbar zum Ausdruck kommt. „Gerechtigkeit in der göttlichen Abhängigkeit“, wage ich als Außenstehender sinnbildlich zu prägen.


18. Juni 2013
Dienstag – mich sättigen an Deiner Erscheinung

Vor drei Uhr weckt Gott mein Ohr, zu hören wie Jünger hören (Jesaja 50,4). Ich denke an Psalm 17,15 vom 17. August 2012:

אני בצדק אחזה פניך אשבעה בהקיץ תמונתך

ani betzedek echeseh faneicha essb’ah wehakitz temunatecha

„Ich, in Gerechtigkeit möchte ich Dein Angesicht schauen; mich sättigen, beim Erwachen, an Deiner Erscheinung!“ (Eigenübersetzung)

Ich bete Gott über Seinen Führungen an und denke an den Traum vom 16. Juni 2013. Es ist schon speziell, dass Er mir meinen Nachfolger bezeichnet, bevor ich noch im Amt eingesetzt bin. Als Schöpfer von Zeit, Raum und Ewigkeit ist das für Gott kein Problem. Es ist wunderbar, in diese Wirklichkeit einbezogen zu sein. Damit wird deutlich, dass wir unbedingt auf Gottes Offenbarungen angewiesen sind. Unser menschliches Erkennen ist absolutes Stückwerk.


16. Juni 2013
Sonntag - Traum ca. 0 h 30 – ich stoppe meinen Sohn

Es bleiben mir einige Stunden Zeit am Nachmittag zu Verfügung. Anstatt meiner Frau will ich unseren zweiten Sohn in die Geographie unseres ersten Familienwohnortes einführen. Der Sohn sitzt am Steuer des Autos und ich gebe ihm während der Fahrt bereits einige Hinweise. Plötzlich nimmt der Sohn eine Rechtsabbiegung, in gefühlter Luftlinie zum anvisierten Ort. Stopp!!! rufe ich. Hier gibt es mit dem Auto kein Durchkommen, weil eine Schlucht ohne Brücke den Weg versperrt. Wir dürfen keine Zeit für Umwege verlieren! Der Sohn gehorcht eher widerwillig.

Wesen:
Einführung unseres Sohnes in die Geographie unseres ersten Familienwohnortes. Mit einem energischen Stopp-Ruf halte ich den am Autosteuer sitzenden Sohn davon ab, eine vermeintliche Abkürzung zu nehmen. Die mir verbleibende Zeit gestattet absolut keine Umwege zu nehmen. Der Sohn gehorcht eher widerwillig.

Sinnbild:
Unseren zweiten Sohn will ich, als meinen Nachfolger, in unsere Familienherkunft einweihen. Da mir nur noch eine beschränkte Lebenszeit zur Verfügung steht, sind Umwege absolut zu vermeiden. Die eher widerwillige Reaktion des Sohnes auf meinen Stopp!!! Ruf signalisiert mir, dass die „Einweihung“ nicht ganz leicht sein wird.

Anruf:
Achte auf einen möglichst einfühlsamen Umgang mit deinem Sohn und erkläre dich gut! Verliere keine Zeit!


12. Juni 2013
Mittwoch – Jesus Christus der Eckstein

Nach der gestrigen Erinnerung an meine Berufung als Erlöser Israels, werde ich heute im internen Los (Psalm 118,22+23) daran erinnert, dass Jesus Christus dieser Eckstein ist. (Matthäus 21,42, Markus 12,10, Lukas 20,17)

           אבן מאסו הבונים היתה לרש פנה מאת יהוה היתה זאת היא נפלאת בעינינו

„Der Stein, den die Bauleute verabscheut haben, ist zum Eckstein geworden. Von JAHWEH her ist das n." geschehen. Es ist wunderbar in unsern Auge

 Textverschiebung ist Sache meiner Eselin

Psalm 118 und die Auslegungen im Neuen Testament versetzen mich mit meinem Herzen ganz in die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Psalm 111,1:

הללו יה אודה יהוה בכל-לבב בסוד ישרים ועדה

„Lobt JAH! Ich will JAHWEH preisen von ganzem Herzen im Beisammensein der Aufrichtigen und der Gemeinde!“        
(Eigenübersetzung)


11. Juni 2013
Dienstag – das ewige Reich des Messias

Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Daniel 7,14 schüchtert mich ein, wenn ich dessen Inhalt auf mich beziehe. Ich merke, wie der von mir gebrauchte Reinkarnationsgedanke (7. November 2012) noch keineswegs in mir Fuß gefasst hat. Ich spiele mit dem Gedanken, diesen Tagebucheintrag zu unterlassen. Dann kommt in mir die Erinnerung an meinen Skiunfall vom 6. Februar 2013 hoch. Wenn Gott meine Berufung als Erlöser Israels so ernst nimmt und mir einen solch starken Denkzettel verabreicht, wie kann ich dann nicht freudig mitmachen? Danke, lieber Vater im Himmel, dass Du mich vollkommen gehorsam und demütig machst!

ולה יהיב שלטן ויקר ומלכו וכל עממיא אמיא ולשניא לה יפלחון שלטנה שלטן עלם די-לא יעדה ומלכותה די-לא תתחבל

„Und ihm (Messias) ist Herrschaft und Ehre und Königtum gegeben. Und alle Völker, Nationen und Sprachen müssen ihn verehren. Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergehen kann, und sein Königtum, das nicht zugrunde gehen kann!“ (Eigenübersetzung)

Die Juden warten noch auf den Messias. Ich glaube mich als reinkarnierter Jesus von Nazareth zum Erlöser Israels berufen.


7. Juni 2013
Freitag – Präexistenz - Reinkarnation

In einer weiteren Mail an Stephan Gerber (28. Mai 2013) gebe ich ihm meine Erkenntnisse wie folgt weiter:

„Zur Frage der Präexistenz bin ich auf einen differenzierten Artikel von Anthony Buzzard gestoßen. Ich empfehle Ihnen diesen zur Lektüre:

http://21stcr.org/global/german/Das%20Wesen%20der%20Praexistenz%20im%20Neuen%20Testament.pdf

Anthony Buzzard betont  die Vorherbestimmung anstatt wörtlicher Präexistenz. (Seite 3/4) Er anerkennt eine Präexistenz  im Plan Gottes. (Seite 3) Wenn ich richtig verstehe ist das eine Art Prädestinationslehre. (Seite 6) Dabei würde sich dann die Frage nach dem eigenen Willen stellen. Am Ende meines Lebenslaufs hatte ich die Verheißung von Reichenschwand zitiert: Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weiter gehen will!“. Offenbar gibt es die Möglichkeit sich gegen Gottes Willen zu entscheiden. Als geschaffenes Ebenbild Gottes ist der Mensch geradezu zur Freiheit prädestiniert, im Gegensatz zu der heute hochgejubelten Gleichheit politisch linker Kreise. Ich bin mit Anthony Buzzard  eines Glaubens, wenn er glaubt, dass die Präexistenz kein Erinnerungsvermögen an eine frühere Existenz beinhalten müsse. (Seite 5) Hier sind wir bei meinem Glauben an die Reinkarnation! In diesem Sinn empfinde ich es als Widerspruch Anthony Buzzards, wenn er im Übergang der Seiten 5/6 fragt: “Wenn Jesus wirklich der Schöpfer des Himmels und Erde in 1. Mose 1 gewesen ist, warum hat er sich dann nicht daran erinnert?” Auch ich war bei der Schöpfung dabei. (Siehe mein Urknall Erlebnis in meinem Lebenslauf) Da müssen wir das Unbewusste bzw. das Unterbewusste mit einbeziehen. (http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Unbewusste) Ich weise auf die unterschiedlichen Konzepte von Freud und Jung hin. Die Wissenschaft weiß offenbar sehr wenig. Das heutige Los aus meiner internen Lossammlung passt gut dazu: “Nur ein Hauch sind Menschenkinder; eine Täuschung sind Herrensöhne. In einer Waagschale sind sie emporzuheben, leichter als ein Hauch gemeinsam.” (Psalm 62,10, Eigenübersetzung)

Für mich spielt es keine Rolle, in welcher Form die Präexistenz besteht. Gott ist Schöpfer von Geist und Materie. Als Schöpfer ist Er auch Herr über Zeit, Raum und Ewigkeiten. Menschliches Erkennen ist Stückwerk. Vertrauen in den EINEN Gott ist entscheidend.

Mich freut am Artikel besonders, dass der Autor die Notwendigkeit jüdischen Denkens, anstatt des griechischen, betont.“


31. Mai 2013
Freitag - Jesus hat Sünder gerufen, nicht Gerechte

Ich nehme alle vierzehn Tage regelmäßig am Bibelstunde-Kreis der örtlichen Landeskirche teil. Kürzlich haben wir mit der Besprechung des Markus Evangeliums begonnen. Bei Markus 2,17 hatte ich heute ein Aha-Erlebnis. Ich zitiere aus der revidierten Elberfelder Bibel zusammen mit Vers 16:
16  Und als die Schriftgelehrten der Pharisäer ihn mit den Sündern und Zöllnern essen sahen, sagten sie zu seinen Jüngern: Mit den Zöllnern und Sündern isst er?
17  Und Jesus hörte es und spricht zu ihnen: Nicht die Starken brauchen einen Arzt, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.

Aha! habe ich mir gesagt. Weil ich ein Gerechter bin, hatte ich nie ein tief greifendes Jesus-Erlebnis.
Dafür hatte ich im Juni 1980 ein Urknall Erlebnis (Lebenslauf) und im Traum vom 15. April 2004 eine direkte Verheißung durch JAHWEH: „mi misrachi YAH yischlach“; „von einem Orientalen wird dir JAHWEH etwas schicken“. Nachdem ich im Herbst 2004 den Chinesen Bruder Yun als den Orientalen erkannt hatte, übertrug mir dieser im Mai 2005 meine lebenslängliche Berufung an den Juden.

Am 16. Oktober 2005 hatte ich die Taufe im See Genezareth empfangen und folgenden Taufspruch erhalten:

Psalm 92, Verse 13-15:

13 Der Gerechte(tzadik) wird sprossen wie ein Palmbaum,
er wird wachsen wie eine Zeder auf dem Libanon.

14 Die gepflanzt sind im Haus des HERRN,
sie werden gedeihen in den Vorhöfen unsres Gottes;

15 noch im Alter tragen sie Frucht,
sind saftvoll und frisch,


(Schlachter Bibel 2000)

Im Hinblick auf die Zukunft erwarte ich vor den Engel Jahwehs gestellt zu werden, weil ich darauf warte, von meinen schmutzigen Kleidern - meinem sündhaften Wesen - befreit zu werden. (Sacharja 3) (31. Januar 2013)


28. Mai 2013
Dienstag – Trinität – Präexistenz – Reinkarnation

Vor einiger Zeit hatte ich die Internetseite von Stephan Gerber http://www.trinitaet.com/index.php entdeckt. Vor allem die fünfzig Beiträge von Kermit Zarley http://www.trinitaet.com/index.php/literatur/zarley haben mich interessiert. Bezüglich Trinität bin ich mit Kermit Zarley einer Meinung. Es handelt sich um die größte Irrlehre des Christentums. Nicht einverstanden bin ich mit seinen Ausführungen zu Präexistenz und Inkarnation.

In einer Beilage zu einer Mail an Stephan Gerber teile ich folgendes mit:

Zu Präexistenz und Inkarnation habe ich Einwendungen zu machen. Ich finde, dass man diese beiden Begriffe nicht fix mit der Gottesfrage (war Jesus GOTT?) verknüpfen sollte. Folgende Bibelstellen weisen nach meinem Glauben auf die Präexistenz von Jesus als Gottes Sohn hin:

(Quelle: Revidierte Elberfelder Bibel)

1.Kor 8,6
6 so ist doch für uns ein Gott a, der Vater b, von dem alle Dinge sind c und wir auf ihn hin, und ein Herr, Jesus Christus d, durch den alle Dinge sind e und wir durch ihn. a) Kap. 12,6; Jes 45,14; Joh 17,3 b) Eph 4,6 c) Kap. 11,12; Apg 17,25; Röm 11,36 d) Kap. 12,5; Lk 2,11; Eph 4,5 e) Joh 1,3
--------------------------------------------------

Kol. 15, 15-20
15 Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes a, der Erstgeborene b aller Schöpfung c. a) Joh 12,45; 2Kor 4,4 b) V. 18 c) Hebr 1,6
16 Denn in ihm A ist alles in den Himmeln und auf der Erde geschaffen worden a, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Gewalten oder Mächte: alles ist durch ihn und zu ihm hin geschaffen b; A) d.h. in der Kraft seiner Person a) Joh 1,3.10 b) Röm 11,36
17 und er ist vor allem a, und alles besteht durch ihn b. a) Spr 8,25-27; Mi 5,1; Offb 3,14; Joh 8,58; 17,5 b) Hebr 1,3
18 Und er ist das Haupt des Leibes a, der Gemeinde Ab. Er ist der Anfang, der Erstgeborene c aus den Toten d, damit er in allem den Vorrang habe; A) o. Versammlung a) Kap. 2,19 b) Eph 1,22.23 c) Röm 8,29 d) Apg 26,23; 1Kor 15,20; Offb 1,5
19 denn es gefiel der ganzen Fülle A, in ihm zu wohnen a A) d.i. nach Kap. 2,9: der Gottheit a) Kap. 2,9
20 und durch ihn alles mit sich A zu versöhnen – indem B er Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes a - durch ihn, sei es, was auf der Erde oder was in den Himmeln ist b. A) w. auf ihn hin B) o. nachdem a) Röm 5,1; Eph 2,16 b) Eph 1,10; 1Jo 2,2
21 Und euch, die ihr einst entfremdet a und Feinde wart nach der Gesinnung in den bösen Werken b, a) Eph 2,13 b) Röm 8,7; Eph 2,1-3
22 hat er A aber nun versöhnt in dem Leib seines Fleisches a durch den Tod b, um euch heilig und tadellos und unsträflich vor sich hinzustellen c, A) o. sie, d.h. die Fülle <der Gottheit>; vgl. V. 19 a) Eph 2,15 b) Röm 5,10; 1Petr 3,18 c) Eph 1,4
23 sofern ihr im Glauben gegründet und fest bleibt und euch nicht abbringen laßt von der Hoffnung des Evangeliums a, das ihr gehört habt, das in der ganzen Schöpfung b unter dem Himmel c gepredigt worden ist, dessen Diener ich, Paulus, geworden bin. a) 1Kor 15,2; 1Thes 1,3 b) Mk 16,15 c) V. 6
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Hebr 1,2
2 hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn Aa, den er zum Erben aller Dinge eingesetzt hat b, durch den er auch die Welten B gemacht hat c; A) d.h. in der Person des Sohnes, für dessen Einzigartigkeit der fehlende Artikel im Griech. bezeichnend ist B) o. die Zeitalter, o. die Ewigkeiten; griech. Äonen a) Mt 14,33 b) Ps 2,8; Mt 21,37.38 c) V. 10; Joh 1,3


Die Inkarnation sollte man nach meinem Glauben weiter fassen. Aus persönlichen Erfahrungen glaube ich an die Reinkarnation. Diese hat nichts mit der Frage zu tun, ob Jesus GOTT war oder nicht. Sie kann auch mit der Bibel begründet werden:

In meinem Tagebuch vom 26. November 2011 hatte ich mir notiert:
„Wie ist das jetzt schon wieder mit der Reinkarnation? Von zu Hause aus bin ich völlig dagegen gelehrt worden. Rudolf Steiner, Begründer der Anthroposophie, ein berühmter Verfechter der Reinkarnation, wurde von meinen Eltern abgelehnt. Ich kann das nachvollziehen, bezeichnete dieser Mann doch das Judentum als einen Geschichtsfehler und lehnte er doch den Glauben an die Wiedergeburt ab. Chassidische Juden ihrerseits sind fest von der Reinkarnationswirklichkeit überzeugt. Offenbar glaubte auch Jesus daran, sonst hätte er Johannes den Täufer nicht als den wiedererschienenen Elia bezeichnen können (Matthäus 11,14 und Matthäus 17, 10-13 sowie Markus 9, 11-13). Mit diesem Tagebucheintrag ist mir auch die deutliche Unterscheidung von Reinkarnation und Wiedergeburt bewusst geworden. Ich habe zu beiden meine persönlichen Erfahrungen. Meine Wiedergeburt habe ich im Rechenschaftsbericht nach der "Lehre" 1.2. beschrieben und auch mit meinem ehemaligen Lehrer besprochen. (23. April 2008; Nikodemus bei Jesus. (Johannes 3,1 ff.)) Das damalige Geschehen im Jahre 1980 ist sehr tief in mich eingedrungen. Erfahrungen zur Reinkarnation hatte ich vor allem in einem meiner psychotischen Schübe gemacht. Damals, als Patient in der Klinik, sah ich mich im Geist neben Menschen meiner Bekanntschaft, jeder in seinem Kreislauf. Es waren eigentlich Ellipsen mit Höhe- und Tiefpunkt. Der Höhepunkt in meiner Ellipse war wie ein aufgesogen Werden durch die Sonne, bzw. der Kulminationspunkt einer menschlichen Kopulation. Der Tiefpunkt war Depression im wahrsten Sinne des Wortes, bzw. weggespült Werden durch eine Klosett-Anlage.
Glauben ist gefragt und ich merke wie sich immer wieder Aberglaube einmischen will. Am Himmel ist noch eine kleine Restwolke vorhanden. Vater ich glaube, hilf meinem Unglauben! Ich kauere mich auf dem Boden zusammen und mache mir die Heilstatsache bewusst: Jesus ist für mich am Kreuz gestorben und hat den Weg zum Vater geöffnet. Das Blut von Jesus ist auch für mich geflossen! Jesus hat das letztgültige Opfer erbracht.
Wie ich mich aufrichte, ist auch das letzte Wölklein am Himmel verschwunden! Halleluja! Zeichen und Wunder!”

Neben den im Tagebucheintrag angegebenen Schriftstellen weise ich noch auf folgende hin, die das Reinkarnationsverständnis fördern können:

(Quelle: Revidierte Elberfelder Bibel)

Erstens: Matthäus 16, 13-17:
13 Als aber Jesus in die Gegenden von Cäsarea Philippi gekommen war, fragte er seine Jünger und sprach: Was sagen die Menschen, wer der Sohn des Menschen ist a? a) Joh 12,34
14 Sie aber sagten: Einige: Johannes der Täufer; andere aber: Elia; und andere wieder: Jeremia oder einer der Propheten a. a) Kap. 14,2; 17,10; Mk 6,14.15
15 Er spricht zu ihnen: Ihr aber, was sagt ihr, wer ich bin?
16 Simon Petrus aber antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes a. a) Kap. 14,33; Joh 6,69; 1Jo 4,15
17 Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Glückselig bist du, Simon, Bar Jona Aa; denn Fleisch und Blut haben es dir nicht geoffenbart, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist b. A) d.h. Sohn Jonas a) Joh 1,42 b) Gal 1,15.16
Zu der Zeit von Jesus scheint der Reinkarnationsgedanke Allgemeingut gewesen zu sein. Darum die Frage von Jesus, für wen ihn die Menschen halten. Als Antwort bekam er: alles verstorbene Personen. Es ist bekannt, dass die Pharisäer an die Auferstehung glaubten, nicht aber die Sadduzäer, welche letztere nicht mehr existieren.
Zweitens: Markus 6, 14-16:
14 Und der König Herodes Aa hörte <von ihm> - denn sein Name war bekannt geworden - und sie sagten B: Johannes der Täufer ist aus den Toten auferweckt worden, und deswegen wirken die Wunderkräfte in ihm. A) Herodes Antipas, Sohn Herodes' d.Gr., unter röm. Oberherrschaft Fürst von Galiläa und Peräa (4 v.Chr. - 39 n.Chr.) B) nach anderen Handschr.: und sagte a) Lk 3,1
15 Andere aber sagten: Es ist Elia; andere aber sagten: <Es ist> ein Prophet wie einer der Propheten a. a) Kap. 8,28; Mal 3,23
16 Als aber Herodes es hörte, sagte er: Johannes, den ich enthauptet habe, der ist auferweckt worden.
Drittens: Markus 8, 27-29:
27 Und Jesus und seine Jünger gingen hinaus in die Dörfer von Cäsarea Philippi. Und auf dem Weg fragte er seine Jünger und sprach zu ihnen: Was sagen die Menschen, wer ich bin?
28 Sie aber antworteten ihm und sagten: Johannes der Täufer; und andere: Elia; andere aber: einer der Propheten a. a) Kap. 6,14.15
29 Und er fragte sie: Ihr aber, was sagt ihr, wer ich bin? Petrus antwortet und spricht zu ihm: Du bist der Christus a. a) Joh 1,41; 1Jo 5,1
Viertens: Markus 9, 11-13:
11 Und sie fragten ihn und sprachen: Warum sagen die Schriftgelehrten, dass Elia zuerst kommen müsse a? a) Lk 1,17
12 Er aber sprach zu ihnen: Elia kommt zwar zuerst a und stellt alle Dinge wieder her. Und wie steht über den Sohn des Menschen geschrieben? Dass er vieles leiden und verachtet werden soll b. a) Mal 3,23 b) Jes 53,3
13 Aber ich sage euch: Auch Elia ist gekommen a, und sie haben ihm getan, was sie wollten b, so wie über ihn geschrieben steht c. a) Mt 11,14 b) Kap. 6,28 c) 1Kö 19,2.10
Fünftens: Lukas 1, 17:
17 Und er wird vor ihm hergehen a in dem Geist und der Kraft des Elia b, um der Väter Herzen zu bekehren zu den Kindern c und Ungehorsame zur Gesinnung von Gerechten, um dem Herrn ein zugerüstetes Volk zu bereiten. a) V. 76; Kap. 7,27; Mal 3,1 b) Mt 11,14 c) Mal 3,24 d) V. 77
Hier besteht die “Reinkarnation” aus Geist und aus Kraft.
Sechstens: Lukas 9, 18 - 20:
18 Und es geschah, als er für sich allein betete a, waren die Jünger bei ihm; und er fragte sie und sprach: Was sagen die Volksmengen, wer ich bin? a) Kap. 5,16
19 Sie aber antworteten und sprachen: Johannes der Täufer; andere aber: Elia; andere aber, dass einer der alten Propheten auferstanden sei a. a) V. 7.8
20 Er sprach aber zu ihnen: Ihr aber, was sagt ihr, wer ich bin? Petrus aber antwortete und sprach: Der Christus Gottes a. a) Joh 6,69
Mehrfach überliefert.
Siebtens: Johannes 1, 21:
21 Und sie fragten ihn: Was denn? Bist du Elia a? Und er sagt: Ich bin's nicht. Bist du der Prophet b? Und er antwortete: Nein. a) Mt 11,14 b) Kap. 6,14; 7,40; 5Mo 18,15.18
Der Ehrlichkeit halber muss gesagt werden, dass sich Johannes selber nicht als Elia sah. Das macht aber die andern Schriftstellen nicht ungültig.

 
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