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Alle Tagebucheinträge

Tagebuch


7. September 2013
Samstag - Angriff auf meinen "Esel"

Um 3 h erwache ich und der gestrige Angriff auf meinen "Esel" ist mir präsent. Ich erhebe mich, um mir die Sache zu vergegenwärtigen. In der Quarantäne meines Antivirus-Programms zähle ich 35 Attacken mit Malware zwischen 3 h 52 und 5 h 14. (Um 4 h wollte ich einen Traum im Computer erfassen, was mir aber wegen der System-Angriffe nicht möglich war.) Nach meinen gestrigen Aufschreibungen im Traumbuch (das System war blockiert) war unter anderen "chrome.exe" involviert. Das erinnert mich an meinen Traum vom 9. Juli 2008, als ich von einem Angriff auf „Google“ und „Mantel“ geträumt hatte.

Glücklicherweise ist auch jetzt mein "Esel" Chefsache! Ich gehe um 3 h 48 beruhigt wieder ins Bett.


30. August 2013
Freitag - Vertraue in JAHWEH mit deinem ganzen Herzen

Nachdem sich gestern mein "Esel" in perfekter Manier benommen hat, ziehe ich heute ein perfekt passendes internes Los. (Sprüche 3,5+6):

   בטח אל-יהוה בכל-לבך ואל-בינתך אל-תשען בכל-דרכיך דעהו והוא יישר ארחתיך

betach el-YAHWEH bechol-libecha weel-binatcha al-tischaen bechol dracheicha daehu wehu yeyascher orchoteicha

"Vertraue in JAHWEH mit deinem ganzen Herzen, aber auf deinen Verstand stütze dich nicht! In all deinen Wegen erkenne IHN! So will ER deine Pfade ebnen." (Eigenübersetzung)

Gestern war ich damit beschäftigt, meine Internetseite zu perfektionieren. Ich suchte einerseits nach Fehlern in den hebräischen Texten und brachte andererseits, nach meiner Meinung, kleine "Verbesserungen" an. Am 18. Februar 2013 gibt es einen Verweis auf den zweiten Tagebucheintrag vom 30. Oktober 2012. Ich wollte hier den Titel (Dienstag - neues Jerusalem - Heil Gottes) ergänzen mit "Erlöser Israels", weil meine Überzeugung dieser zu sein, dort im Schlusssatz zum Ausdruck kommt. - Keine Chance - Nach Vollzug der Änderung wollte ich das Ergebnis anschauen. Anstatt der Seite bekam ich die Meldung: "Error 404 Not Found" oder ähnlich. Ich bin überzeugt, die Änderungen nach den Regeln des Programms ausgeführt zu haben. In der Versionshistorie (Sammlung der Entwürfe) wurde die Seite so angezeigt, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Auch ein zweiter Versuch scheiterte mit dem gleichen Resultat. Jetzt wurde mir klar: Hier spricht mein "Esel"! Den Grund wusste ich und weiß ihn auch heute noch nicht.

Damit dürfte verständlich geworden sein, warum mich das interne Los in Sprüche 3,5+6 so direkt anspricht. Ich kann die Absichten Gottes mit meinem Verstand nicht durchschauen, bin aber tief überzeugt, dass Gott Seinen Heilsplan damit realisiert.


Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Jesaja 2,5 hat meine leise aufgekommene Angst beseitigt, Gott könnte mir meine Berufung weggenommen haben:

בית יעקב לכו ונלכה באור יהוה

beit yaakow lechu wenelchah beor YAHWEH

"Haus Jakob, auf! Und lasst uns im Licht Jahwehs gehen!" (Eigenübersetzung)

Im Losungsbüchlein wurde das Haus Jakob "unterschlagen", eine nicht zum ersten Mal festgestellte Spätfolge der Ersatztheologie.

Als Erlöser Israels glaube ich der von Bileam prophezeite Stern aus Jakob zu sein. (4. Mose 24,17) Ich fühle mich daher berechtigt, ja verpflichtet, das Haus Jakob direkt anzusprechen.


19. August 2013
Montag - ich will in Deiner Wahrheit gehen

Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Psalm 86,11 bestätigt mich im ersten Tagebucheintrag zum heutigen Tag.

הורני יהוה דרכך אהלך באמתך יחד לבבי ליראה שמך

horeni YAHWEH darkecha ahalech baamitecha yached lewawi leyir'ah schmecha

"Lehre mich, JAHWEH Deinen Weg!
Ich will in Deiner Wahrheit gehen!
Vereinige (sammle, konzentriere) mein Herz, zu fürchten Deinen Namen!"

(Eigenübersetzung)

Es gehört immer wieder zu meinen Lebenserfahrungen, dass die Wahrheit wesentlich ist im Leben. Sie kann schmerzhaft sein, muss aber ausgehalten werden, wenn man weiter kommen will. Blindes Gottvertrauen und Gottesfurcht gehört dazu, wie in der Tageslosung so deutlich zum Ausdruck kommt.


19. August 2013
Montag - ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem Todesleib?

Es kostet mich Mühe diesen Tagebucheintrag zu verfassen. Ich fühle mich aber der Wahrheit verpflichtet.

Einmal mehr werde ich mit Versagen konfrontiert (4. Juli 2013). Vor 6 h erwache ich, nach einem wirren Traum, ohne jegliches Erfolgserlebnis, an einem Samenabgang dem ich noch nachhelfe; beinahe eine Selbstbefriedigung.

Wesen:
Kein Erfolgserlebnis.

Sinnbild:
Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem Todesleib?“ (Römer 7,24, Schlachter Bibel 2000)

Anruf:
"Ich danke Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn!"
(Römer 7,25a, Schlachter Bibel 2000)


12. August 2013
Montag - Riesen gegen Goliath

Heute versende ich um 9 h eine gestern vorbereitete Mail mit dem Weltwocheartikel "Riesen gegen Goliath" und einem Unterschriftenbogen zum Referendum "Nein zur Erhöhung der Stromsteuer KEV" an über 100 Empfänger. Bis am Abend treffen vier Reaktionen ein; drei positive und eine negative. Die negative Reaktion stammt von meinem ersten Enneagramm-Lehrer, einem Pfarrer. Er verdanke meine Mail, widerspreche Riesen aber vehement, betont er. Eine Begründung, warum das so ist, gibt er nicht, hängt aber seiner Mail vier Veranstaltungseinladungen der Lassalle-Kontemplationsschule an.

In meiner Antwortmail weise ich darauf hin, dass ich die Lebensphase der Kontemplation vor längerer Zeit verlassen habe, weil sie mich nicht weitergeführt hatte. Ich schicke ihm meinen Lebenslauf und den Tagebucheintrag über den Weltwoche-Traum vom 15. Mai 2009 als Begründung für meinen Sinneswandel. Nun bin ich gespannt, ob auf meine Mail eine Reaktion folgt; ob das allenfalls ein zweiter Seelsorgeklient werden könnte.

Heute ist der 33ste Jahrestag meiner Verheißung von Reichenschwand vom 12. August 1980.


9. August 2013
Freitag - Hochzeitstag - Alp

Zum heutigen 47sten Hochzeitstag schicke ich meiner Frau, die sich mit ihrer Freundin auf der Alp befindet, eine SMS-Nachricht in Form der Bibelstelle zu meinem internen Los in Psalm 92,2+3:

טב להדות ליהוה ולזמר לשמך עליון להגיד בבקר חסדך ואמונתך בלילות

tow lehodot laYAHWEH ulesamer leschimcha elyon lehagid baboker chassdecha weemunatcha baleilot

"Gut ist es JAHWEH zu danken und zu singen Deinem Namen, Höchster; zu verkünden am Morgen Deine Gnade und Deine Treue in den Nächten." (Eigenübersetzung)

In der vergangenen Nacht habe ich JAHWEH ausgiebig gedankt. Begonnen hat das mit dem Erwachen in der neuen Welt um 0 h 15. Ich habe gestern am *Mittagstisch möglicherweise meinen ersten Seelsorgeklienten getroffen. Dieser glaubt auch an die Reinkarnation und ist sehr an meiner Lebensgeschichte interessiert. Im Traum vom 22. Juli 2013 sind mein Bruder und ich als "Bankmanager" vorgesehen. Diesen Begriff sehe ich in unserem Fall, nach einem längeren Telefongespräch mit meinem Bruder, als Sinnbild für Seelsorger in der neuen Welt. Ich bin glücklich, dass sich der Traum so schnell konkretisiert.

*Mittagstisch = durch Altersbegleitungs-Organisation angeregtes Mittagsessen im örtlichen Restaurant

Am 25. Juni 2012 hatte ich geträumt, dass ich Seelsorger werde.

Der Grund, dass ich meine Frau nicht mehr auf die Alp begleite liegt in besonderen Erfahrungen am 27. Juni 2012 und 30. Juni 2012.


5. August 2013
Montag - Alle Heidenvölker sollen sich vor Dir, JAHWEH, niederwerfen

Mein internes Los, das ich auf den Tag genau vor sechs Jahren in meine Sammlung aufgenommen habe, ist auf 5. Mose 30,2+3 gefallen. Am 15. August 2012 hatte ich mich gefragt: Ich weiß nicht, ob es eine schönere und prägnantere Verheißung gibt für das jüdische Volk.

Die heutige Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Psalm 86,9 ist eine wunderbare Fortsetzung unter Einbezug sämtlicher Völker der Erde:

כל-גוים אשר עשית יבואו וישתחוו לפניך אדני ויכבדו לשמך

col-goyim ascher assita jawou weyischtachawu lefaneicha adonai wichabdu lischmecha

"Alle Heidenvölker, die Du gemacht hast, sollen kommen und sich vor Dir niederwerfen, mein HERR, und sollen Deinen Namen ehren!" (Eigenübersetzung)
 

Da gibt es nicht viel zu kommentieren; aber zu glauben!


25. Juli 2013
Donnerstag - Deine Gnade ist besser als Leben

Das interne Los in Psalm 63,4+5 berührt mein Herz:

כי-טוב חסדך מחיים שפתי ישבחונך כן אברכך בחיי בשמך אשא כפי

ki-tow chassdcha mechayim ssfatai yeschabchuncha ken awarechcha wechayai beschimcha essa chapai

„Denn besser ist Deine Gnade als Leben. Meine Lippen sollen Dich rühmen! So will ich Dich preisen mit meinem Leben. In Deinem Namen will ich meine Hände aufheben!“ (Eigenübersetzung)

David hat diesen Psalm, vermutlich als Verfolgter in der Wüste Juda, gedichtet. Ich bin zwar nicht verfolgt, aber mein Leben neigt sich dem Ende zu (23. März 2013). Aufgrund meiner kürzlichen Erfahrungen mit Gott zur „neuen Welt“ kann ich David voll zustimmen, dass die Gnade Gottes besser ist als Leben. Ich spüre Lust, Gott zu rühmen und meine Hände aufzuheben.


24. Juli 2013
Mittwoch – schaue dich nicht nach menschlicher Hilfe um

Das ist die Aufforderung an Israel bzw. Jakob als dem Samen Abrahams. Sie steht in Jesaja 41,10, meinem heutigen internen Los:

אל-תירא כי עמך-אני אל-תשתע כי-אני אלהיך אמצתיך אף-עזרתיך אף-תמכתיך בימין צדקי

al-tira ki imcha-ani altischta ki-ani eloheicha imatzticha af-asarticha af-temachticha bimin tzidki

„Fürchte dich nicht, denn Ich bin mit dir. Schaue dich nicht nach menschlicher Hilfe um, denn Ich bin dein Gott. Ich habe dich gestärkt. Auch habe Ich dir geholfen. Auch habe Ich dich gestützt mit Meiner Rechten der Gerechtigkeit.“ (Eigenübersetzung)

Ich rufe dieses Wort Israel und den Juden zu, es für sich ganz zu beherzigen. Aus der neusten Erfahrung mit meinem Traum vom 22. Juli 2013 bin ich absolut zu meiner Berufung an den Juden (31. Mai 2013) motiviert. Auch ich weiß mich, wie Abraham (Jesaja 41,8), als Freund Gottes. Gott hat mir wie Abram den Befehl "lech-lecha" gegeben und ich habe gehorcht. Er hat mich seit 2007 auf vielfältige Art wunderbar geführt. Ich muss mich nicht vor Menschen fürchten und mich nicht nach menschlicher Hilfe umsehen. Ich fühle mich, trotz abnehmenden körperlichen Kräften, gestärkt. Gott hat mir immer wieder weiter geholfen, wenn ich nicht mehr weiter wusste und Er hat mich mit Seiner Gerechtigkeit zum Gerechten (31. Mai 2013) gemacht.


22. Juli 2013
Montag, Traum um 5 h – mein Bruder und ich werden Bankmanager

Ich habe eine absolut einfache Buchhaltung geschaffen, die jedermann nach wenigen Erklärungen versteht. Sie wird von Hand geführt und nimmt direkt auf die separaten Belege Bezug. Als Erster erkläre ich die Buchhaltung meiner Frau. Dann folgt der Bruder. Er hat gewisse Anfangsschwierigkeiten, das System zu verstehen. Wie er nicht klar kommt, sehe ich, dass er das falsche Jahr vor sich hat.

Mein Bruder und ich sind als Bankmanager vorgesehen. Es geht um eine absolut neue Bank und die Mitarbeiter müssen erst rekrutiert werden. Ich bin freudig gespannt und beabsichtige, mich nicht aufs hohe Ross zu setzen, sondern die Arbeiten der Mitarbeiter von Grund auf kennen zu lernen.

Ich habe eine Art Testament in den Händen und will auf einem Amt eine Formalität erledigen. Mir fallen die zwei verschiedenen Handschriften im Dokument auf. Auf dem Amt stoße ich auf Schwierigkeiten. Etwas unwillig habe ich die Frage, warum mir das Problem nicht früher bekannt gegeben wurde.      

Wesen:
Eine von mir entwickelte Buchhaltung ist leicht verständlich. Ich erkläre sie zuerst meiner Frau, dann meinem Bruder. Dieser hat zuerst ein Problem, weil er sich in einem falschen Jahr befindet.

In einer in Gründung befindlichen Bank sind mein Bruder und ich als Bankmanager vorgesehen. Freudig und voll Tatendrang beabsichtige ich, die Arbeiten der Mitarbeiter von Grund auf kennen zu lernen.

Mit einer Art Testament in den Händen, geschrieben mit zwei verschiedenen Handschriften, stoße ich auf einem Amt auf Schwierigkeiten. Etwas unwillig habe ich die Frage, warum mir das Problem nicht früher bekannt gegeben wurde.

Sinnbild:
Wir befinden uns in der „neuen Welt“. Mein Bruder und ich haben eine gemeinsame, verantwortungsvolle Aufgabe.

Was die zwei verschiedenen Handschriften im Dokument und die Schwierigkeiten auf dem Amt bedeuten, ist mir noch nicht klar. Ich bitte Gott um Offenbarung.

Anruf:
Packt die Aufgabe freudig an!
 

PS
Ich bin Gott für diesen Traum von ganzem Herzen dankbar. Er ist für mich eine direkte Antwort auf meine Ansprache an der goldenen Hochzeit vor zwei Tagen, wo ich die Hoffnung und den Glauben geäußert hatte, dass Gott meinen Bruder in die „neue Welt“ hindurchführen werde.

Dieser Traum erinnert mich an einen andern vom 12. April 2004, in dem mir verheißen war, dass ich in Jerusalem eine Banklehre machen könnte. (Lebenslauf und Rechenschaftsbericht nach der "Lehre" 3.10.)                  

Die zwei letzten Sätze im Sinnbild habe ich nachträglich aus der separaten Traumaufschreibung in deutscher Formatierung hineinkopiert. Das letzte Sätzchen wechselte dabei seine Formatierung auf US Englisch. Ein solches Phänomen meines „Esels“ hatte ich bereits in der Traumaufschreibung vom 6. Mai 2011 sowie im Tagebucheintrag vom 4. Juni 2011. Demnach handelt es sich um eine wichtige Sache. Ich bin auf die Offenbarung gespannt.
 

PS vom PS
Es ist jetzt 24. Juli 2013. Ich habe Gott mehrmals um Offenbarung des Sinnbilds zum Traum gebeten. Während des heutigen Morgenspaziergangs geht mir die Sache durch den Kopf. Mir wird klar, dass ein Testament eigenhändig und nur von einer Person geschrieben werden darf, da es sonst ungültig ist. Das heiß
t mit andern Worten, dass nur einer der beiden Bankmanager das Testament verfassen darf. Einer der beiden muss „Primus inter Pares“ sein.

Nach dem Spaziergang schreibe ich dieses PS vom PS. Da die Textformatierung des Sätzchens, ohne Einwirkung meinerseits von US Englisch auf Deutsch gewechselt hat, glaube ich, dass die Erkenntnis richtig ist. Mir kommt die Begegnung mit dem ehemaligen Schulkollegen in den Sinn (17. Oktober 2011), der seit Jahrzehnten in Amerika wohnt. Ich müsse ein Buch schreiben, hatte er gesagt und leichthin bemerkt: „Die Bibel wird neu geschrieben“. Ich will die Frage mit meinem Bruder, der fünf Jahre älter ist als ich, besprechen.

 
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