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Tagebuch


9. August 2013
Freitag - Hochzeitstag - Alp

Zum heutigen 47sten Hochzeitstag schicke ich meiner Frau, die sich mit ihrer Freundin auf der Alp befindet, eine SMS-Nachricht in Form der Bibelstelle zu meinem internen Los in Psalm 92,2+3:

טב להדות ליהוה ולזמר לשמך עליון להגיד בבקר חסדך ואמונתך בלילות

tow lehodot laYAHWEH ulesamer leschimcha elyon lehagid baboker chassdecha weemunatcha baleilot

"Gut ist es JAHWEH zu danken und zu singen Deinem Namen, Höchster; zu verkünden am Morgen Deine Gnade und Deine Treue in den Nächten." (Eigenübersetzung)

In der vergangenen Nacht habe ich JAHWEH ausgiebig gedankt. Begonnen hat das mit dem Erwachen in der neuen Welt um 0 h 15. Ich habe gestern am *Mittagstisch möglicherweise meinen ersten Seelsorgeklienten getroffen. Dieser glaubt auch an die Reinkarnation und ist sehr an meiner Lebensgeschichte interessiert. Im Traum vom 22. Juli 2013 sind mein Bruder und ich als "Bankmanager" vorgesehen. Diesen Begriff sehe ich in unserem Fall, nach einem längeren Telefongespräch mit meinem Bruder, als Sinnbild für Seelsorger in der neuen Welt. Ich bin glücklich, dass sich der Traum so schnell konkretisiert.

*Mittagstisch = durch Altersbegleitungs-Organisation angeregtes Mittagsessen im örtlichen Restaurant

Am 25. Juni 2012 hatte ich geträumt, dass ich Seelsorger werde.

Der Grund, dass ich meine Frau nicht mehr auf die Alp begleite liegt in besonderen Erfahrungen am 27. Juni 2012 und 30. Juni 2012.


5. August 2013
Montag - Alle Heidenvölker sollen sich vor Dir, JAHWEH, niederwerfen

Mein internes Los, das ich auf den Tag genau vor sechs Jahren in meine Sammlung aufgenommen habe, ist auf 5. Mose 30,2+3 gefallen. Am 15. August 2012 hatte ich mich gefragt: Ich weiß nicht, ob es eine schönere und prägnantere Verheißung gibt für das jüdische Volk.

Die heutige Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Psalm 86,9 ist eine wunderbare Fortsetzung unter Einbezug sämtlicher Völker der Erde:

כל-גוים אשר עשית יבואו וישתחוו לפניך אדני ויכבדו לשמך

col-goyim ascher assita jawou weyischtachawu lefaneicha adonai wichabdu lischmecha

"Alle Heidenvölker, die Du gemacht hast, sollen kommen und sich vor Dir niederwerfen, mein HERR, und sollen Deinen Namen ehren!" (Eigenübersetzung)
 

Da gibt es nicht viel zu kommentieren; aber zu glauben!


25. Juli 2013
Donnerstag - Deine Gnade ist besser als Leben

Das interne Los in Psalm 63,4+5 berührt mein Herz:

כי-טוב חסדך מחיים שפתי ישבחונך כן אברכך בחיי בשמך אשא כפי

ki-tow chassdcha mechayim ssfatai yeschabchuncha ken awarechcha wechayai beschimcha essa chapai

„Denn besser ist Deine Gnade als Leben. Meine Lippen sollen Dich rühmen! So will ich Dich preisen mit meinem Leben. In Deinem Namen will ich meine Hände aufheben!“ (Eigenübersetzung)

David hat diesen Psalm, vermutlich als Verfolgter in der Wüste Juda, gedichtet. Ich bin zwar nicht verfolgt, aber mein Leben neigt sich dem Ende zu (23. März 2013). Aufgrund meiner kürzlichen Erfahrungen mit Gott zur „neuen Welt“ kann ich David voll zustimmen, dass die Gnade Gottes besser ist als Leben. Ich spüre Lust, Gott zu rühmen und meine Hände aufzuheben.


24. Juli 2013
Mittwoch – schaue dich nicht nach menschlicher Hilfe um

Das ist die Aufforderung an Israel bzw. Jakob als dem Samen Abrahams. Sie steht in Jesaja 41,10, meinem heutigen internen Los:

אל-תירא כי עמך-אני אל-תשתע כי-אני אלהיך אמצתיך אף-עזרתיך אף-תמכתיך בימין צדקי

al-tira ki imcha-ani altischta ki-ani eloheicha imatzticha af-asarticha af-temachticha bimin tzidki

„Fürchte dich nicht, denn Ich bin mit dir. Schaue dich nicht nach menschlicher Hilfe um, denn Ich bin dein Gott. Ich habe dich gestärkt. Auch habe Ich dir geholfen. Auch habe Ich dich gestützt mit Meiner Rechten der Gerechtigkeit.“ (Eigenübersetzung)

Ich rufe dieses Wort Israel und den Juden zu, es für sich ganz zu beherzigen. Aus der neusten Erfahrung mit meinem Traum vom 22. Juli 2013 bin ich absolut zu meiner Berufung an den Juden (31. Mai 2013) motiviert. Auch ich weiß mich, wie Abraham (Jesaja 41,8), als Freund Gottes. Gott hat mir wie Abram den Befehl "lech-lecha" gegeben und ich habe gehorcht. Er hat mich seit 2007 auf vielfältige Art wunderbar geführt. Ich muss mich nicht vor Menschen fürchten und mich nicht nach menschlicher Hilfe umsehen. Ich fühle mich, trotz abnehmenden körperlichen Kräften, gestärkt. Gott hat mir immer wieder weiter geholfen, wenn ich nicht mehr weiter wusste und Er hat mich mit Seiner Gerechtigkeit zum Gerechten (31. Mai 2013) gemacht.


22. Juli 2013
Montag, Traum um 5 h – mein Bruder und ich werden Bankmanager

Ich habe eine absolut einfache Buchhaltung geschaffen, die jedermann nach wenigen Erklärungen versteht. Sie wird von Hand geführt und nimmt direkt auf die separaten Belege Bezug. Als Erster erkläre ich die Buchhaltung meiner Frau. Dann folgt der Bruder. Er hat gewisse Anfangsschwierigkeiten, das System zu verstehen. Wie er nicht klar kommt, sehe ich, dass er das falsche Jahr vor sich hat.

Mein Bruder und ich sind als Bankmanager vorgesehen. Es geht um eine absolut neue Bank und die Mitarbeiter müssen erst rekrutiert werden. Ich bin freudig gespannt und beabsichtige, mich nicht aufs hohe Ross zu setzen, sondern die Arbeiten der Mitarbeiter von Grund auf kennen zu lernen.

Ich habe eine Art Testament in den Händen und will auf einem Amt eine Formalität erledigen. Mir fallen die zwei verschiedenen Handschriften im Dokument auf. Auf dem Amt stoße ich auf Schwierigkeiten. Etwas unwillig habe ich die Frage, warum mir das Problem nicht früher bekannt gegeben wurde.      

Wesen:
Eine von mir entwickelte Buchhaltung ist leicht verständlich. Ich erkläre sie zuerst meiner Frau, dann meinem Bruder. Dieser hat zuerst ein Problem, weil er sich in einem falschen Jahr befindet.

In einer in Gründung befindlichen Bank sind mein Bruder und ich als Bankmanager vorgesehen. Freudig und voll Tatendrang beabsichtige ich, die Arbeiten der Mitarbeiter von Grund auf kennen zu lernen.

Mit einer Art Testament in den Händen, geschrieben mit zwei verschiedenen Handschriften, stoße ich auf einem Amt auf Schwierigkeiten. Etwas unwillig habe ich die Frage, warum mir das Problem nicht früher bekannt gegeben wurde.

Sinnbild:
Wir befinden uns in der „neuen Welt“. Mein Bruder und ich haben eine gemeinsame, verantwortungsvolle Aufgabe.

Was die zwei verschiedenen Handschriften im Dokument und die Schwierigkeiten auf dem Amt bedeuten, ist mir noch nicht klar. Ich bitte Gott um Offenbarung.

Anruf:
Packt die Aufgabe freudig an!
 

PS
Ich bin Gott für diesen Traum von ganzem Herzen dankbar. Er ist für mich eine direkte Antwort auf meine Ansprache an der goldenen Hochzeit vor zwei Tagen, wo ich die Hoffnung und den Glauben geäußert hatte, dass Gott meinen Bruder in die „neue Welt“ hindurchführen werde.

Dieser Traum erinnert mich an einen andern vom 12. April 2004, in dem mir verheißen war, dass ich in Jerusalem eine Banklehre machen könnte. (Lebenslauf und Rechenschaftsbericht nach der "Lehre" 3.10.)                  

Die zwei letzten Sätze im Sinnbild habe ich nachträglich aus der separaten Traumaufschreibung in deutscher Formatierung hineinkopiert. Das letzte Sätzchen wechselte dabei seine Formatierung auf US Englisch. Ein solches Phänomen meines „Esels“ hatte ich bereits in der Traumaufschreibung vom 6. Mai 2011 sowie im Tagebucheintrag vom 4. Juni 2011. Demnach handelt es sich um eine wichtige Sache. Ich bin auf die Offenbarung gespannt.
 

PS vom PS
Es ist jetzt 24. Juli 2013. Ich habe Gott mehrmals um Offenbarung des Sinnbilds zum Traum gebeten. Während des heutigen Morgenspaziergangs geht mir die Sache durch den Kopf. Mir wird klar, dass ein Testament eigenhändig und nur von einer Person geschrieben werden darf, da es sonst ungültig ist. Das heiß
t mit andern Worten, dass nur einer der beiden Bankmanager das Testament verfassen darf. Einer der beiden muss „Primus inter Pares“ sein.

Nach dem Spaziergang schreibe ich dieses PS vom PS. Da die Textformatierung des Sätzchens, ohne Einwirkung meinerseits von US Englisch auf Deutsch gewechselt hat, glaube ich, dass die Erkenntnis richtig ist. Mir kommt die Begegnung mit dem ehemaligen Schulkollegen in den Sinn (17. Oktober 2011), der seit Jahrzehnten in Amerika wohnt. Ich müsse ein Buch schreiben, hatte er gesagt und leichthin bemerkt: „Die Bibel wird neu geschrieben“. Ich will die Frage mit meinem Bruder, der fünf Jahre älter ist als ich, besprechen.


20. Juli 2013
Samstag – goldene Hochzeit

Als ehemaliger Brautführer halte ich anlässlich der goldenen Hochzeit meines Bruders und seiner Frau eine kurze Ansprache. Unter anderem mache ich folgende Aussage:

„Als Andenken an den heutigen Tag habe ich Euch eine Kerze mitgebracht. Darauf habe ich die heutige Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine geklebt. Sie steht in Psalm 118. Es sind die Verse 22 und 23 und heißen: „Der Stein, den die Bauleute verabscheut haben, ist zum Eckstein geworden. Von JAHWEH her ist das geschehen. Es ist wunderbar in unsern Augen.“ Die Christen glauben, dass dieser Eckstein Jesus Christus ist und damit ein Orientierungspunkt ist; ein Licht. Jesus hatte von sich selbst gesagt: „Ich bin das Licht der Welt.“  An einem Eckstein kann man sich aber auch stoßen. Das haben die Juden an Jesus getan und tun es zum großen Teil bis heute. Es gibt Juden, die, wenn sie das Wort „Jesus“ hören ausspeien. Meine eigentliche Lebensaufgabe ist es, die Juden mit einer Internetseite über die weltweite und ewige Bedeutung von Jesus Christus aufzuklären.“ (12. Juni 2013)
 

Vorgängig hatte ich im Zusammenhang mit der Krebserkrankung meines Bruders folgendes gesagt:

„Ich freue mich, dass wir beide mit Visionen ähnliche Erfahrungen machen konnten. Ich finde es wunderbar, dass Gott, als Du schwerste Schmerzen gelitten hattest, so konkret zu dir geredet hat. Er werde Dich hindurchführen hast Du am 27. Februar 2012 in einer Vision lesen können. Als ich Dich am 80sten Geburtstag fragte, was das denn konkret bedeuten könnte, da wir ja alle auf die eine oder andere Art sterben müssen, hattest Du keine Antwort. Ich hoffe und glaube und bete für Dich, dass Gott Dich in die neue Welt hindurchführen wird und ich hoffe auch, dass Du Deine Frau mitnehmen kannst. Die neue Welt, wie ich sie verstehe ist in Jesaja 65 ab dem Vers 17 beschrieben. Ich erhoffe das Gleiche auch für mich und meine Frau.“


16. Juli 2013
Dienstag – vollkommen sein wie Gott!

Das interne Los in Psalm 105,4 spricht mich nicht zum ersten Mal innerlich an:

דרשו יהוה ועזו בקשו פניו תמיד

dirschu YAHWEH weuso bakschu panaw tamid

„Verlangt JAHWEH und Seine Kraft! Sucht immer Sein Angesicht!“ (Eigenübersetzung)

Wir werden aufgefordert viel zu erwarten – JAHWEH selbst – und Seine Kraft. Wir sollen uns nicht mit wenig zufrieden geben. Die Frage ist allerdings: Was sollen wir erwarten?

Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine weist uns in Sprüche 20,22 die Richtung:

אל-תאמר אשלמה-רע קוה ליהוה וישע לך

al-tomar aschalmah-ra kaweh laYAHWEH weyoscha lach

“Sage nicht: Ich will Böses vergelten! Hoffe auf JAHWEH! Und Er will dir helfen.“ (Eigenübersetzung)

JAHWEH will uns helfen Böses nicht mit Bösem zu vergelten. Das ist wunderbar. In der Bergpredigt von Jesus werden die Forderungen noch verdeutlicht. (Matthäus 5,38-48) Matthäus schließt den Abschnitt mit Vers 48: „Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist!" (Schlachter Bibel 2000)

Dass wir das nicht aus eigener Kraft schaffen, wird jedem klar der es in der eigenen Kraft versucht. Damit kommen wir zurück zum internen Los, zu Psalm 105,4. Wir sollen nach JAHWEH verlangen und nach Seiner Kraft und wir sollen immer Sein Angesicht suchen. Wenn wir der Aufforderung in der Tageslosung folgen und auf JAHWEH hoffen, wird Er uns helfen. Ich weiß aus Erfahrung, dass das stimmt und ermuntere alle Menschen es auch zu tun.


14. Juli 2013
Sonntag – neuer Wein in alten Schläuchen ??

Nach dem Mittagsschlaf bleibe ich noch einen Moment liegen. Mir kommt der Artikel im „Tages-Anzeiger“ über Papst Franziskus in den Sinn. In seiner letzten römischen Messe vor der Sommerpause propagiert er „neuen Wein in alten Schläuchen“ gegen überalterte Strukturen der Kirche. Damit macht er genau das Gegenteil von meinem Anliegen „Schma Israel“, wo ich das jüdische Volk auffordere das zu tun, was Jesus Christus gesagt hat. Er will, vermutlich unbewusst, gegen die Weisheit von Jesus Christus handeln.

Ich denke, dass das Anliegen von Papst Franziskus brandgefährlich ist für die katholische Kirche; der Anfang vom Ende!


6. Juli 2013
Samstag - freiwillig opfern

Während des Morgenspaziergangs machen mir starke Rückenschmerzen zu schaffen; eine Spätfolge meines Unfalls vom 6. Februar 2013. Währenddem ich über dieses Ereignis nachdenke kommt mir die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Psalm 54,8 in den Sinn:

בנדבה אזבחה-לך אודה שמך יהוה כי-טוב

bindawah esbchah-lach odeh schimcha YAHWEH ki-tow

„Freiwillig will ich Dir opfern. Ich will Deinen Namen preisen, JAHWEH. Denn Er ist gut!“ (Eigenübersetzung)

Mit der Zerstörung des zweiten Tempels sind die Feueropfer verschwunden; opfern die Juden geistig. Ich will Gott freiwillig Dank opfern. Ich will Seinen Namen preisen. Obwohl Er mich hart angefasst hat, hat Er es gut gemeint. Er hat mich zur Besinnung gebracht, dass ich Seine Berufung nicht gering achte.

Geistig opfern – Dank opfern, ist durchaus biblisch. Psalm 50,23:

זבח תודה יכבדנני ושם דרך אראנו בישע אלהים

soweach todah yechabdan’ni wessam derech ar’enu beyescha elohim

„Wer dank opfert will Mich ehren und wird den Weg festsetzen. Ich will ihm vom Heil Gottes etwas zeigen.“ (Eigenübersetzung)


5. Juli 2013
Freitag – weiter Raum

Nach den Träumen vom 3. und 4. Juli 2013 tut mir das interne Los in Psalm 31,9 bis tief in meine Seele wohl. Ich stelle den Schluss des Verses 8 zum besseren Verständnis voran:

ידעת בצרות נפשי ולא הסגרתני ביד-אויב העמדת במרחב רגלי

yada’ta betzarot nafschi welo hissgartani beyad-oyew heemad’ta wamerchaw raglai

„… Du hast von den Nöten meiner Seele gewusst und Du hast mich nicht in Feindeshand ausgeliefert. Du hast meine Füße in weiten Raum gestellt.“ (Eigenübersetzung)

Ich denke natürlich nicht nur an die erwähnten Träume, sondern auch an meine vier Psychiatrieklinik Erfahrungen, die allerdings schon lange zurück liegen. Der Raum vor mir hat sich geweitet und weitet sich auch jetzt wieder wunderbar. Voraussetzung ist an der Hand des Himmlischen Vaters zu bleiben.

 
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