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Tagebuch


22. Juli 2013
Montag, Traum um 5 h – mein Bruder und ich werden Bankmanager

Ich habe eine absolut einfache Buchhaltung geschaffen, die jedermann nach wenigen Erklärungen versteht. Sie wird von Hand geführt und nimmt direkt auf die separaten Belege Bezug. Als Erster erkläre ich die Buchhaltung meiner Frau. Dann folgt der Bruder. Er hat gewisse Anfangsschwierigkeiten, das System zu verstehen. Wie er nicht klar kommt, sehe ich, dass er das falsche Jahr vor sich hat.

Mein Bruder und ich sind als Bankmanager vorgesehen. Es geht um eine absolut neue Bank und die Mitarbeiter müssen erst rekrutiert werden. Ich bin freudig gespannt und beabsichtige, mich nicht aufs hohe Ross zu setzen, sondern die Arbeiten der Mitarbeiter von Grund auf kennen zu lernen.

Ich habe eine Art Testament in den Händen und will auf einem Amt eine Formalität erledigen. Mir fallen die zwei verschiedenen Handschriften im Dokument auf. Auf dem Amt stoße ich auf Schwierigkeiten. Etwas unwillig habe ich die Frage, warum mir das Problem nicht früher bekannt gegeben wurde.      

Wesen:
Eine von mir entwickelte Buchhaltung ist leicht verständlich. Ich erkläre sie zuerst meiner Frau, dann meinem Bruder. Dieser hat zuerst ein Problem, weil er sich in einem falschen Jahr befindet.

In einer in Gründung befindlichen Bank sind mein Bruder und ich als Bankmanager vorgesehen. Freudig und voll Tatendrang beabsichtige ich, die Arbeiten der Mitarbeiter von Grund auf kennen zu lernen.

Mit einer Art Testament in den Händen, geschrieben mit zwei verschiedenen Handschriften, stoße ich auf einem Amt auf Schwierigkeiten. Etwas unwillig habe ich die Frage, warum mir das Problem nicht früher bekannt gegeben wurde.

Sinnbild:
Wir befinden uns in der „neuen Welt“. Mein Bruder und ich haben eine gemeinsame, verantwortungsvolle Aufgabe.

Was die zwei verschiedenen Handschriften im Dokument und die Schwierigkeiten auf dem Amt bedeuten, ist mir noch nicht klar. Ich bitte Gott um Offenbarung.

Anruf:
Packt die Aufgabe freudig an!
 

PS
Ich bin Gott für diesen Traum von ganzem Herzen dankbar. Er ist für mich eine direkte Antwort auf meine Ansprache an der goldenen Hochzeit vor zwei Tagen, wo ich die Hoffnung und den Glauben geäußert hatte, dass Gott meinen Bruder in die „neue Welt“ hindurchführen werde.

Dieser Traum erinnert mich an einen andern vom 12. April 2004, in dem mir verheißen war, dass ich in Jerusalem eine Banklehre machen könnte. (Lebenslauf und Rechenschaftsbericht nach der "Lehre" 3.10.)                  

Die zwei letzten Sätze im Sinnbild habe ich nachträglich aus der separaten Traumaufschreibung in deutscher Formatierung hineinkopiert. Das letzte Sätzchen wechselte dabei seine Formatierung auf US Englisch. Ein solches Phänomen meines „Esels“ hatte ich bereits in der Traumaufschreibung vom 6. Mai 2011 sowie im Tagebucheintrag vom 4. Juni 2011. Demnach handelt es sich um eine wichtige Sache. Ich bin auf die Offenbarung gespannt.
 

PS vom PS
Es ist jetzt 24. Juli 2013. Ich habe Gott mehrmals um Offenbarung des Sinnbilds zum Traum gebeten. Während des heutigen Morgenspaziergangs geht mir die Sache durch den Kopf. Mir wird klar, dass ein Testament eigenhändig und nur von einer Person geschrieben werden darf, da es sonst ungültig ist. Das heiß
t mit andern Worten, dass nur einer der beiden Bankmanager das Testament verfassen darf. Einer der beiden muss „Primus inter Pares“ sein.

Nach dem Spaziergang schreibe ich dieses PS vom PS. Da die Textformatierung des Sätzchens, ohne Einwirkung meinerseits von US Englisch auf Deutsch gewechselt hat, glaube ich, dass die Erkenntnis richtig ist. Mir kommt die Begegnung mit dem ehemaligen Schulkollegen in den Sinn (17. Oktober 2011), der seit Jahrzehnten in Amerika wohnt. Ich müsse ein Buch schreiben, hatte er gesagt und leichthin bemerkt: „Die Bibel wird neu geschrieben“. Ich will die Frage mit meinem Bruder, der fünf Jahre älter ist als ich, besprechen.


20. Juli 2013
Samstag – goldene Hochzeit

Als ehemaliger Brautführer halte ich anlässlich der goldenen Hochzeit meines Bruders und seiner Frau eine kurze Ansprache. Unter anderem mache ich folgende Aussage:

„Als Andenken an den heutigen Tag habe ich Euch eine Kerze mitgebracht. Darauf habe ich die heutige Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine geklebt. Sie steht in Psalm 118. Es sind die Verse 22 und 23 und heißen: „Der Stein, den die Bauleute verabscheut haben, ist zum Eckstein geworden. Von JAHWEH her ist das geschehen. Es ist wunderbar in unsern Augen.“ Die Christen glauben, dass dieser Eckstein Jesus Christus ist und damit ein Orientierungspunkt ist; ein Licht. Jesus hatte von sich selbst gesagt: „Ich bin das Licht der Welt.“  An einem Eckstein kann man sich aber auch stoßen. Das haben die Juden an Jesus getan und tun es zum großen Teil bis heute. Es gibt Juden, die, wenn sie das Wort „Jesus“ hören ausspeien. Meine eigentliche Lebensaufgabe ist es, die Juden mit einer Internetseite über die weltweite und ewige Bedeutung von Jesus Christus aufzuklären.“ (12. Juni 2013)
 

Vorgängig hatte ich im Zusammenhang mit der Krebserkrankung meines Bruders folgendes gesagt:

„Ich freue mich, dass wir beide mit Visionen ähnliche Erfahrungen machen konnten. Ich finde es wunderbar, dass Gott, als Du schwerste Schmerzen gelitten hattest, so konkret zu dir geredet hat. Er werde Dich hindurchführen hast Du am 27. Februar 2012 in einer Vision lesen können. Als ich Dich am 80sten Geburtstag fragte, was das denn konkret bedeuten könnte, da wir ja alle auf die eine oder andere Art sterben müssen, hattest Du keine Antwort. Ich hoffe und glaube und bete für Dich, dass Gott Dich in die neue Welt hindurchführen wird und ich hoffe auch, dass Du Deine Frau mitnehmen kannst. Die neue Welt, wie ich sie verstehe ist in Jesaja 65 ab dem Vers 17 beschrieben. Ich erhoffe das Gleiche auch für mich und meine Frau.“


16. Juli 2013
Dienstag – vollkommen sein wie Gott!

Das interne Los in Psalm 105,4 spricht mich nicht zum ersten Mal innerlich an:

דרשו יהוה ועזו בקשו פניו תמיד

dirschu YAHWEH weuso bakschu panaw tamid

„Verlangt JAHWEH und Seine Kraft! Sucht immer Sein Angesicht!“ (Eigenübersetzung)

Wir werden aufgefordert viel zu erwarten – JAHWEH selbst – und Seine Kraft. Wir sollen uns nicht mit wenig zufrieden geben. Die Frage ist allerdings: Was sollen wir erwarten?

Die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine weist uns in Sprüche 20,22 die Richtung:

אל-תאמר אשלמה-רע קוה ליהוה וישע לך

al-tomar aschalmah-ra kaweh laYAHWEH weyoscha lach

“Sage nicht: Ich will Böses vergelten! Hoffe auf JAHWEH! Und Er will dir helfen.“ (Eigenübersetzung)

JAHWEH will uns helfen Böses nicht mit Bösem zu vergelten. Das ist wunderbar. In der Bergpredigt von Jesus werden die Forderungen noch verdeutlicht. (Matthäus 5,38-48) Matthäus schließt den Abschnitt mit Vers 48: „Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist!" (Schlachter Bibel 2000)

Dass wir das nicht aus eigener Kraft schaffen, wird jedem klar der es in der eigenen Kraft versucht. Damit kommen wir zurück zum internen Los, zu Psalm 105,4. Wir sollen nach JAHWEH verlangen und nach Seiner Kraft und wir sollen immer Sein Angesicht suchen. Wenn wir der Aufforderung in der Tageslosung folgen und auf JAHWEH hoffen, wird Er uns helfen. Ich weiß aus Erfahrung, dass das stimmt und ermuntere alle Menschen es auch zu tun.


14. Juli 2013
Sonntag – neuer Wein in alten Schläuchen ??

Nach dem Mittagsschlaf bleibe ich noch einen Moment liegen. Mir kommt der Artikel im „Tages-Anzeiger“ über Papst Franziskus in den Sinn. In seiner letzten römischen Messe vor der Sommerpause propagiert er „neuen Wein in alten Schläuchen“ gegen überalterte Strukturen der Kirche. Damit macht er genau das Gegenteil von meinem Anliegen „Schma Israel“, wo ich das jüdische Volk auffordere das zu tun, was Jesus Christus gesagt hat. Er will, vermutlich unbewusst, gegen die Weisheit von Jesus Christus handeln.

Ich denke, dass das Anliegen von Papst Franziskus brandgefährlich ist für die katholische Kirche; der Anfang vom Ende!


6. Juli 2013
Samstag - freiwillig opfern

Während des Morgenspaziergangs machen mir starke Rückenschmerzen zu schaffen; eine Spätfolge meines Unfalls vom 6. Februar 2013. Währenddem ich über dieses Ereignis nachdenke kommt mir die Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine in Psalm 54,8 in den Sinn:

בנדבה אזבחה-לך אודה שמך יהוה כי-טוב

bindawah esbchah-lach odeh schimcha YAHWEH ki-tow

„Freiwillig will ich Dir opfern. Ich will Deinen Namen preisen, JAHWEH. Denn Er ist gut!“ (Eigenübersetzung)

Mit der Zerstörung des zweiten Tempels sind die Feueropfer verschwunden; opfern die Juden geistig. Ich will Gott freiwillig Dank opfern. Ich will Seinen Namen preisen. Obwohl Er mich hart angefasst hat, hat Er es gut gemeint. Er hat mich zur Besinnung gebracht, dass ich Seine Berufung nicht gering achte.

Geistig opfern – Dank opfern, ist durchaus biblisch. Psalm 50,23:

זבח תודה יכבדנני ושם דרך אראנו בישע אלהים

soweach todah yechabdan’ni wessam derech ar’enu beyescha elohim

„Wer dank opfert will Mich ehren und wird den Weg festsetzen. Ich will ihm vom Heil Gottes etwas zeigen.“ (Eigenübersetzung)


5. Juli 2013
Freitag – weiter Raum

Nach den Träumen vom 3. und 4. Juli 2013 tut mir das interne Los in Psalm 31,9 bis tief in meine Seele wohl. Ich stelle den Schluss des Verses 8 zum besseren Verständnis voran:

ידעת בצרות נפשי ולא הסגרתני ביד-אויב העמדת במרחב רגלי

yada’ta betzarot nafschi welo hissgartani beyad-oyew heemad’ta wamerchaw raglai

„… Du hast von den Nöten meiner Seele gewusst und Du hast mich nicht in Feindeshand ausgeliefert. Du hast meine Füße in weiten Raum gestellt.“ (Eigenübersetzung)

Ich denke natürlich nicht nur an die erwähnten Träume, sondern auch an meine vier Psychiatrieklinik Erfahrungen, die allerdings schon lange zurück liegen. Der Raum vor mir hat sich geweitet und weitet sich auch jetzt wieder wunderbar. Voraussetzung ist an der Hand des Himmlischen Vaters zu bleiben.


4. Juli 2013
Donnerstag - Traum 3 h – ich habe versagt

Ich bin in zusammen mit anderen Menschen engagiert zu helfen. Die Art der Hilfe ist mir nicht mehr präsent, aber es geht um Menschen die Hilfe brauchen. Wir sind recht beschäftigt. Da kommt mir in den Sinn, dass ich einen Termin verpasst habe. Das deprimiert mich völlig. Im Gefühl des totalen Versagens geht mir Samen ab, so quasi als Trostpflaster. Beschämt erwache ich.

Wesen:
Engagiert, andern Menschen zu helfen. Aus lauter Beschäftigung verpasse ich einen Termin. Gefühl des totalen Versagens, kompensiert durch abgehenden Samen.

Sinnbild:
Mit Paulus bete ich: „Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem Todesleib?“ (Römer 7,24, Schlachter Bibel 2000)

Anruf:
Lieber Vater, als ein aus dem Feuer gezogenes Holzscheit warte ich darauf, dass mir meine schmutzigen Kleider abgenommen werden; dass sich Sacharja 3 erfüllt. (31. Januar 2013)


3. Juli 2013
Mittwoch - Traum ca. 23 h 15 – Buchhalter in einer Gärtnerei

Kontieren in einem Holzkistchen. Unrat auf die Seite räumen, damit ich schreiben kann. Ich frage meinen Chef (es ist der frühere Schwiegervater meines Sohnes) ob die Kontierung so in Ordnung sei. Ja, bei der Haben Buchung solle ich aber links vor der Kontonummer einen Schrägstrich anbringen, was für mich selbstverständlich ist. Ich suche einen Schreibstift, der Farbe abgibt. Ein Stift, den ich nehme, enthält Mäuse Urin. Mich ekelt. Ich stelle einen Hahn an, um Wasser aus einem Schlauch zu bekommen. Was da herauskommt ist schlimmer als Mäuse Urin. Mir graust.

Es ist Nacht. Ich stehe in der halb offenen Haustüre meines Elternhauses. Von außen kommt jemand angerannt. Wie ich mich ins Haus zurückziehen will kitzelt mich jemand wie verrückt. Ist das ein Geist? Ich schreie aus Angst.

Wesen:
Buchhaltungsarbeit in einer Anstellung beim früheren Schwiegervater meines Sohnes (16. Juni 2013). Schreibmaterial und Schreibstift sind unmöglich. Mäuse Urin und Schlimmeres ekelt mich.

In der halb offenen Haustüre meines Elternhauses werde ich von einem „Geist“ angegriffen. Anhand des späteren Traums in der gleichen Nacht erkenne ich im „Geist“ den Satan aus Sacharja 3.

Sinnbild:
Abnorme Umstände.
Satan mischt mit.

Anruf:
Lieber Vater im Himmel, ich brauche Deine Hilfe!


3. Juli 2013
Mittwoch – Licht für alle Völker – Messias

Warum der zweite Teil von Jesaja 42,6 in der Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine „unterschlagen“ worden ist, entzieht sich meinen Kenntnissen. Ob es sich um Auswirkungen der Ersatztheologie handelt, weiß ich nicht. Nach meinem Glauben ist der zweite Teil jedenfalls wichtiger als der erste:

אני יהוה קראתיך בצדק ואחזק בידך ואצרך
ואתנך לברית עם לאור גוים

ani YAHWEH kera’ticha wetzedek weachsek beyadecha weetzorcha
weetencha liwrit am leor goyim

Ich, JAHWEH, habe dich in Gerechtigkeit berufen und will an deiner Hand festhalten; und Ich will dich
bewahren

Und Ich will dich zum Bund des Volks geben, zum Licht der Heidenvölker.“  

Bereits am 18. März, 12. April und 1. Juli 2013 habe ich auf Jesaja 42,6 Bezug genommen und die Berufung Gottes von Seinem Volk, neben dem Messias, als Licht der Welt betont.

Im ersten Versteil geht es um den Messias, als den ich mich berufen weiß. Insofern liegt er mir persönlich näher. Einmal mehr zitiere ich die Verheißung von Reichenschwand, die ich am 12. August 1980 für mich in Anspruch genommen hatte:
„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, so sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest, und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste was du dir vorstellen kannst nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weiter gehen will!“

Ich erwarte, dass ich mit Israel in einen Bund treten werde und kann mir vorstellen, dass es sich dabei um die Verwirklichung meines Traums vom 24. Februar 2009 handelt, den ich am 12. Oktober 2011 aus meinen Traumaufschreibungen im Tagebuch festhielt. Gemäß diesem Traum bin ich Teil eines riesigen Orchesters und darf diesem mit einer Flöte den Ton angeben.

 

Ich habe wohl eine wichtige Funktion, aber entscheidend ist, dass Gottes Volk zum Licht der Welt wird.


2. Juli 2013
Dienstag – Gott ist gnädig und barmherzig

Nach drei Stunden Schlaf muss ich Wasser lösen. Ich fühle mich noch völlig müde und erwarte rasch wieder einschlafen zu können. Dem ist nicht so. Ein Gedanke reiht sich an den anderen. Ich fühle, wie sich mein Herz hebt und Gott über all Seinem gnädigen Wirken an mir anbetet. Um 1 h erhebe ich mich, ziehe den Talit (Gebetsmantel) über, strecke das interne Los (Nehemia 9,31) und die Fahne Israels Gott entgegen und weihe mich Ihm.

Nehemia 9 ist eine Kurzfolge von Gottes Gnade und Barmherzigkeit und dem immer wiederkehrenden Abfall Seines Volkes. Unter Anleitung der Leviten wird Gott über Seinen Taten gepriesen und beugt sich das Volk in Säcken, mit Erde auf dem Haupt. Vorher hatten sie sieben Tage lang das Laubhüttenfest gefeiert (Nehemia 8,17), das sie seit der Zeit Josuas, Sohn Nuns (Jehoschua), nicht mehr gefeiert hatten. Intensiv und stundenlang wird die Torah gelesen. Nehemia 9,3: „Und sie standen auf an ihrem Platz, und man las im Buch des Gesetzes des HERRN, ihres Gottes, während eines Viertels des Tages: und sie bekannten [ihre Sünden] und warfen sich nieder vor dem HERRN, ihrem Gott, während eines anderen Viertels des Tages.“ (Schlachter Bibel 2000) Die Leviten forderten das Volk auf, JAHWEH den Gott, der von Ewigkeit zu Ewigkeit ist, zu preisen. Nehemia 9,6: „Du, HERR, bist es, du allein. Du, du hast die Himmel gemacht, die Himmel der Himmel und all ihr Heer, die Erde und alles, was darauf ist, die Meere und alles, was in ihnen ist. Und du machst dies alles lebendig, und das Heer des Himmels wirft sich vor dir nieder.“ (Revidierte Elberfelder Bibel) Dann geht es mit Abraham weiter. (Verse 7+8) Ab Vers 9 wird die Geschichte des Volkes erzählt, angefangen in Ägypten; die 40 jährige Wüstenwanderung und die Besiegung von Königen. Dann folgen die Landeinnahme und die Besiedlung. (Verse 25+26) Die Verse 27–30 schildern das Auf und Ab zwischen Frevel und Errettung. Jetzt folgt das interne Los in Nehemia 9,31:

וברחמיך הרבים לא-עשיתם כלה ולא עזבתם כי אל-חנון ורחום אתה

uw’rachamim harabim lo-assitam calah welo asawtam ki el-chanun werachum atah

„Aber in Deiner so großen Barmherzigkeit hast Du ihnen nicht den Garaus gemacht und hast sie nicht verlassen, denn ein gnädiger und barmherziger Gott bist Du!“ (Eigenübersetzung)

Der ganze Textzusammenhang ist mir vor allem aus folgendem Grund wichtig: Das Volk hat nach sehr langer Zeit das Laubhüttenfest wieder entdeckt. Das Laubhüttenfest ist eines der drei von Gott befohlenen Wallfahrtsfeste zum Tempel und ist noch das einzige, das keine christliche Entsprechung erfahren hat. Die beiden anderen sind: Pessach – Karfreitag/Ostern und Schawuot – Pfingsten. Ich glaube, dass ich als berufener Erlöser Israels dem Laubhüttenfest eine christliche Bedeutung geben werde. Wie das konkret geschehen wird, davon habe ich noch keine Ahnung.

Wie ich auf den Knien zu Gott bete und Ihm meine Familie anbefehle geschieht etwas Besonderes. Während ich meinen Ehering vom Finger streife und Gott für Sein Wirken am 17. März 2010 mit dem blitzenden Ehering dafür danke, dass Er unsere Ehe noch nicht getrennt hat, blitzt es draußen kräftig, ohne Donner. Es ist der erste Blitz einer ganzen Serie, eines weit entfernten Gewitters; für mich eine eindrückliche Bestätigung meines seinerzeitigen Erlebens. Nach meinem Glauben hat meine Frau eine Aufgabe in meiner Berufung an den Juden. (Rechenschaftsbericht nach der "Lehre" 3.23.)

 
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