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Tagebuch


16. Oktober 2017
jom scheni - 26. Tischrei 2077 - ich habe mir zuviel vorgenommen

Vor Mittag musste ich klein beigeben.

Ich bekenne es offen. Ich habe GOTT versucht mit meinem Fasten-Vorsatz bis zum 2. November 2017.

 

Beinahe hätte ich durchgedreht und wusste mir nicht mehr anders zu helfen als einen 2 kcal Drink mit Vanille Geschmack zu zmir zu nehmen, der seit mehr als einer Woche bereit auf dem Tisch stand. Anschließend nahm ich noch die Suppe und einen kleineren Teil des Menus auf. Körperlich fühle ich mich nun bedeutend besser.

 

Nun danke ich dir, lieber Vater im Himmel, dass DU mir durch das Blut Deines Sohnes Jesus Christus, alle meine Sünden vergeben hast und dass der Zugang zu DIR weiterhin offen ist. So bitte ich DICH, dass DU mir, wie DU mein Gebet für meine Mitpatientin erhörst hast, auch mein eigenes Gebet erhören wollest. Ich bitte dich in der Nacht um genügend Schlaf zur Erholung von den geistigen und körperlichen Anstrengungen.


4. Oktober 2017
jom rewii - Erew Sukkot - mir wird gegen meinen Willen ein Antipsychotikum gespritzt

 

Nach 17 Uhr erscheint eine Gruppe Menschen, die mir ein zusätzliches Antipsychotikum spritzen werden, nachdem ich vorher eine orale Einnahme verweigert hatte. Ich habe noch zwei Fragen:
 

  1. Was bezwecken sie mit der Spritze dieses Antispsychotikums?

    Antwort:
    Dass sie mit der Zeit bereit werde, zu essen.

    Mein Kommentar:
    Das werde ich sicher nicht tun
     
  2. Wissen sie, dass sie mit dieser Spritze ein Menschenrecht verletzten, indem sie versuchen meine Perönlichkeit zu verändern?


Ob auf die zweite Frage noch eine Antwort gekommen ist, weiß ich nicht mehr; spielt aber keine Rolle, weil es nun ja geschehen ist. Das Nachspiel meinerseits steht aber noch aus.

 

Die am frühen Morgen erlittenen heftigen Schlangenbisse, vor allem an der rechten Verse, haben sich in Tat und Wahrheit gezeigt.


30. September 2017
Schabat - Jom Kippur - 10. Tischrei 5778

 

00h30
Erwachen nach kurzem Schlaf. Geifer im Bart, wie eines Säuglings.
Schlaftablette bei Nachtwache besorgen.

03h30
Aufstehen, ohne den Schlaf nochmals gefunden zu haben.
Nachtwache ist entsetzt, mich schon angezogen vorzufinden. Signalisiere: Alle i.O.
"Avinu sche baschamayim yitkadesch schimcha ..."
Warmer Sitzplatz am Tisch einrichten; rechtes Auge abgedeckt warten.

Nach etwa zwei Stunden Erwachen; die Zähne leicht an der Zunge "angebissen", erneut Geifer im Bart.
Gefühl Leiter eines Auftrags zu sein.

Einrichtung eines Liegeplatzes auf dem Bett und Einschlafen.
 

08h22
Der Tag beginnt nun definitiv.
Sitzen am Tisch mit Augenklappe nach dem Grundsatz:
Links sehen, rechts hören!

Nicht zum ersten Mal schickaniert mich meine "Eselin". Mein Versuch, auf Fehler in meinem Tagebuch hinzuweisen ist gründlich misslungen.
Offenbar hat das mit meiner Schizophrenie zu tun.

10h42
Habe ich heute Morgen die Medikamente eingenommen?
Nein! Jetzt problemlos nachgeholt.

16h36
Nach ausgiebigem Schlaf mahnt mich mein Gewissen zur Arbeit.
Ich ahne eine schlaflose Nacht vor mir. Spürbare Angst! Vor was eigentlich?
Unter linker Fußsohle ein Schlangenbiss. In mir steigen Kampfgefühle auf.

Links sehen, rechts hören!

Söll emol cho! Erneuter Fußschmerz links. Nicht übermütig werden!

Kitzeln Nase rechts. Jetzt Bart links. Das kann ja heiter werden!

Wechselnde Gefühle am ganzen Körper; auch am Hoden rechts.

 

Gedankliche Vorwegnahme, was ich am Anfang der neuen Woche beginnen will:
Eine Mail an meine Schwester Gret, in der Hoffnung, dass diese sie lesen kann.
Daraufhin Achselschmerz rechts. Versuchung, meinen rechten Arm (Arm Gottes) zu missbrauchen. Jetzt Kitzeln am linken Ohr sowie Kitzeln am linken und rechten Vorderarm.

Eine deutliche Vorwarnung, meine Vollmacht nicht zu missbrauchen!
In diesem Zustand kann ich das linke Auge nicht mehr öffnen.

Mit drei Schlücklein Wasser spühlen!

 

Linkes Knie Schlangenbiss! Warnung vor der möglichen Arthrose rechts.

Nur keine Panik. Kitzeln im linken Ohr gleich Versuchung. Kitzelln links im Bart gleich Versuchung im Barte des Propheten.

Andauerndes Kitzeln im linken Ohr. Die Versuchung ist bereits in vollem Gange. Schmerzen im linken Handgelenk bestätigt das.

Druckstelle rechts unterhalb des Auges. Aufforderung den Augenschutz rechts zu entfernen.

Platzwechsel auf das Fußende des Bettes.

 

Hawdalah! 


29. September 2017
jom schischi - 9. Tischrei 5778 - Erev Jom Kippur

Nach dem heutigen Abendessen beginnt in Israel Jom Kippur. Fasten für 25 Stunden. 

 

Es ist das erste Mal, dass ich diesen Fastentag halte - gezwungenermassen, weil ich seit dem 27. September 2017 faste, und mit Gottes Hilfe bis und mit 2. November 2017, dem Vorabend meines 80. Geburtstags, fasten werde.

 

Das kam so; ich befinde mich seit einigen Wochen in der Psychiatrie ipw, Embrach:

Am Abend des 26. September 2017 bereitete ich mich für das Schlafen vor, indem ich 10 Runden auf der Abteilung "drehte" (ganz langsam ging). Entsprechend der psychologischen Anleitung ließ ich mich nicht vom Gebrüll einer Mitpatientin ablenken, die wie am Spieß, bzw. im Fegefeuer vor Schmerzen schrie.

 

Mitten in der Nacht erwachte ich und wurde ich meines jämmerlichen Christ Seins bewusst. Mein Ego war mir wichtiger gewesen, als die höllischen Schmerzen einer Mitpatientin. Mit meinem Fasten bekenne ich meine Schuld vor Gott und den Mitmenschen.

 

Als gestern Abend das Schreien erneut losging, hielt ich vor der Zimmertür an und bat GOTT um Hilfe für die Mitpatientin. Die praktisch sofort einsetzende Stille war für mich eine wunderbare Gebetserhörung.


26. August 2017
Schabat - 26. August 2017 - der baldige "Weltuntergang"

Bereits am 6. März 2017 kündigte ein Erdbeben den baldigen "Weltuntergang" an. Am heutigen Schabat weitet sich mein Dienst-Auftrag in die USA aus.

 

Seit geraumer Zeit werden mir elektronische Zeitungsartikel ungefragt zugestellt. Der Geist von JAHWEH macht mich speziell auf zwei Artikel aufmerksam. Der eine stammt von JAHOO! NEWS, der andere vom republikanischen Blatt CONSERVATIVE DAILY POST.

 

1. JAHOO! NEWS

Die Zeitung macht auf den Hurrikan "Harvey" aufmerksam, der an der US-Golfküste und hat Texas erreicht. Die Hafenstadt Corpus Christi scheint langsam ins Zentrum des Hurrikans zu gelangen, meines Erachtens ein deutliches Zeichen des bald wiederkommenden Messias.

 

2. CONSERVATIVE DAILY POST

Stammgäste eines Canada Carls Jr - Restaurants einer Restaurantkette sind nach einem aufgetauchten Video empört über den Franchise-Nehmer Jack Webb’s, der unglaublich unhygienisch arbeitet. Man sieht ihn, wie er, ohne Arbeitskleidung, mit bloßen Händen, in einem größeren Gefäss Saucen umrührt. Man hat ihn auch dabei beobachtet, wie er auf den Boden gefallenes Essen von Hand auflas und so servieren ließ. Gesundheitsbeamte haben ihn aus seiner eigenen Küche verbannt. Untersuchungsbeamten sagte Webb, er habe nie eine einschlägige Ausbildung genossen, die ihm nun amtlich auferlegt wird, bevor er sich wieder in der Küche betätigen darf.

Canada Carls Jr hat in seinen Franchise-Bedingungen kürzlich zahlreiche Artikel des Reglements geändert. So auch, dass inskünftig sexuell aufreizende Kleidung verboten ist.


25. August 2017
Erew Schabat - 25. August 2017 - das größte Wunder in meinem bisherigen Leben

Lobe JAHWEH, meine Seele und alles was in mir ist, Seinen heiligen Namen! (Psalm 103,1)

 

Währenddem ich auf meinem Bürostuhl zurückgelehnt auf JAHWEH harre, steigt obiges Psalmwort in mir auf. Es ist das gleiche Wort, wie Monate nach meinem "Urknall-Erlebnis" 1980, als mir erstmals wieder, nach dem "Unser Vater", ein Bibelwort in den Sinn kam.

 

Als ich vor Schabat-Beginn den Sitzplatz unter dem Balkon säuberte, hefteten sich unförmige Schmutzpartikel an der zur Kotschaufel zugehörigen Bürste fest, die ich nicht ohne weiteres wegbrachte, so dass ich meine Hand zur Hilfe nahm. In diesem Moment passierte etwas Aussßergewöhnliches. Was, erzähle ich möglicherweise später einmal. Ein Kribbeln in meiner linken Innenhandfläche machte mich darauf aufmerksam, dass dieses Wunder eine Versuchung Satans war.

Jetzt, währenddem ich das Erlebte aufschreibe, kitzelt mich mein linker Nasenflügel und gleichzeitig mein Bart, oberhalb des Kinns. Der Nasenflügel erinnert mich an den Geruch verbrannten Fleisches wie in der Hölle, den ich vor Monaten roch, als ich vom neuen Domizil meiner Ehefrau den "Chrummenacher" hochlief, zurück zum Einfamilienhaus, das ich momentan allein bewohne.

Die Episode spielte sich während der Zeit ab, als der zweite Sohn, mein mir in einem Traum offenbarte Nachfolger mit seiner Freundin und ihrer kleinen Tochter, wegen geplanten Ferien in Österreich in der Wohnung meiner Frau logierten. Die Freundin war krank und mein Sohn durchlebte große psychische Schwankungen, was ich eines Tages auf Grund eines Kitzelns hinter dem linken Ohr als Aufruf verstand, mir das 11-Uhr-Geläut besonders aufmerksam anzuhören. Mein inneres Ohr "sah" den Kirchturm förmlich schwanken; da habe ich jetzt etwas übertrieben.

Mein Sohn war innerlich sehr aufgebracht gegen mich. Er warf mir vor, unmittelbar vor einem neuen Klinikeintritt zu stehen, womit er ja nicht unrecht hatte. Nur hatte die 9-wöchige "Gefangenschaft" in der Schlosstalklinik eine völlig andere Bedeutung. Während eines Morgenessens erhob ich mich, und richtete einige Worte an die Patienten. Ich erklärte ihnen, dass ich mich zum 6. Mal in der Psychiatrie befinde und dass ich schon 2016 hier in der Abteilung war. Zum 7. Mal würde ich als "Befreier" auftauchen, worauf eine Patientin andeutungsweise in die Hände klatschte.

 

In diesem Tagebucheintrag wird die neue Geheimwissenschaftssprache ganz deutlich. Mehrmals spürte ich auch, wie jetzt wieder, ein Kitzeln links im Schnauz.


29. Juli 2017
Schabat - 6. Av 5777 - die Lebenslänge

 

Tageslosung in Psalm 39,6:

"Siehe, Vierfingerbreite hast DU meine Tage gegeben, und meine Lebensdauer ist wie ein Nichts gegenüber DIR. Ja, ganz Hauch, steht jeder Mensch da, Selah." (Eigenübersetzung)

הנה טפחות נתתה ימי וחלדי כאין נגדך אך-כל-הבל כל-אדם נצב סלה

hineh tefachot natatah yamai wecheldi cheayin negdecha ach-col-hewel col-adam nitzaw sselah

 

Der Mensch glaubt, Nabel der Welt zu sein. Das, was er erlebt, ist für ihn die echte Wirklichkeit.

 

Die Bibel ist viel realistischer. Nur eine Hand breit, ohne Daumen, sind wir Menschen im Vergleich zum Allmächtigen GOTT. Wie ein Nichts, wie ein Hauch steht der Mensch da.

 

Im Hinblick auf mein Lebensschicksal in Israel glaube ich allerdings sehr lang zu leben. Das aber, steht auf einem andern Blatt.

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Unmittelbar am Ende meines einstündigen Schabat Rundgangs um Lindau (Schweiz) spüre ich einen leichten Krampf an der kleinen Zehe links. Das bedeutet Licht zum Weitergehen.

Mein Blick durch das Küchenfenster erweckt in mir den Eindruck, die Schabat Kerze auf dem Esstisch sei erloschen. Nein, aber sie hat auf minimale Sparflamme gewechselt. Auf diese Art wird die Kerze ein langes Leben haben!

 

Nach dem Schabat Mahl, das ich zum letzten Mal vom Pro Senectute Mahlzeitendienst bezogen habe, lerne ich gleich eine weitere Lektion zur Entschleunigung meines Lebens. Wie seit langem üblich, habe ich einen Nespresso Kaffee mit einigen Täfelchen Schweizer Schokolade genossen. Dann passiert es; ich kann die Maschine einfach nicht spülen, obwohl vordergründig alles in Ordnung ist. Es gelingt mir nicht, den Behälter mit den gebrauchten Kapseln in die Maschine ganz einzuschieben. Das Hindernis ist für mich nicht ersichtlich, aber nach gänzlicher Leerung geht der Einschub wieder. Die neue Geheimwissenschaftssprache funktioniert nicht nur mit Körperzeichen. In Zukunft verzichte ich auf Kaffee.

 

Auf dem Dreisitz Sofa, das für mich wie eine Art Thron darstellt, entspanne ich mich. Dabei kommt mir Jesaja 30,15 in den Sinn. Anlässlich eines Eheseminars unter der Leitung von Dr. Hans und Ago Bürki im Herbst 1978, hatte er (mein späterer erster Seelsorger) das Thema in einem Referat am 19. Oktober 1978, das ich noch auf Kassette besitze, aufgegriffen:

15 Denn so spricht GOTT, der Herr, der Heilige Israels: Durch Umkehr und Ruhe könntet ihr gerettet werden, im Stillesein und im Vertrauen läge eure Stärke. Aber ihr habt nicht gewollt,
16 sondern ihr sagt: »Nein, wir wollen auf Rossen dahinfliegen!« - darum werdet ihr auch dahinfliehen; »Wir wollen schnell davonreiten!« - darum werden eure Verfolger noch schneller sein!
(Schlachter Bibel 2000)


27. Juli 2017
jom chamischi - 4. Aw 5777 - Gehorsam ist besser als Opfer

Tageslosung in 1. Samuel 15,22:

"Siehe, zu hören ist besser als Schlachtopfer." (Eigenübersetzung)

הנה שמע מזבח טוב

hineh schmoa misewach tow

 

Seit der Zerstörung des 2. Tempels gibt es keine Tieropfer mehr. Fromme Juden glauben aber, dass diese im 3. Tempel wieder aufleben werden. Diesen Glauben teile ich nicht, nicht weil Opfer gänzlich überflüssig wären, sondern weil wir in einem neuen Zeitalter leben; in der Zeit des zweiten Testaments. "Wer Dank opfert preiset mich" habe ich knapp vor der Mitte meiner "Banklehre" persönlich erfahren.

 

In der Zwischenzeit ist in meinem Leben viel passiert, aber das Dankesopfer hat seinen Wert nicht verloren, geht es doch um das Hören, den Gehorsem dem Allmächtigen GOTT gegenüber. Diesen Gehorsam können alle Menschen auf der Erde im Glauben lernen:

„Wenn du dich Mir anvertraust und deine Hand in Meine Hand legst und dich von Mir führen lässt, sollst du mit Mir die Grenze überschreiten in ein neues Land, das du nicht kanntest, und dessen Wunder so groß sind, dass das Schönste, was du dir vorstellen kannst, nur ein Schatten dagegen ist. Doch hüte dich, dass du nicht stehen bleibst, wenn Ich mit dir weitergehen will!“


25. Juli 2017
jom schlischi - 2. Av 5777 - welch ein "Zufall"

Internes Los in Psalm 116,7:

"Kehre zurück, meine Seele, in deine Ruhe, denn JAHWEH hat über dir wohlgetan." (Eigenübersetzung)

שובי נפשי למנוחיכי כי-יהוה גמל עליכי

schuwi nafschi limnuchaichi ki-YAHWEH gamal alaichi

 

Tageslosung in Psalm 116,8:

"Denn DU hast meine Seele vom Tod errettet, mein Auge vor Tränen, meinen Fuß vor dem Gleiten."
(Eigenübersetzung)

כי חצלת נפשי ממות את-עיני מן-דמעה את-רגלי מדחי

ki chilatzta nafschi mimawet et-eini min-dim'ah et ragli midechi

 

Solche "Zufälle" bewegen meine Seele immer besonders. Ja, beim Allmächtigen GOTT gibt es keine Zufälle.

 

Zwei Mal habe ich schon Psalm 116,7 im Tagebuch erwähnt; das erste Mal am Reformationstag 2015. 2017 ist Reformationsjubiläum, besonders in Deutschland mit Luthers Thesenanschlag an der Schlosskirche in Wittenberg. Dieser ist zwar umstritten (Wikipedia), tut aber der Wirksamkeit der Reformation keinen Abbruch. Im Juni Kirchenboten Nr. 6.2 der Zürcher Landeskirche wurde dem Deutschen Kirchentag, den die Schweizer Theologin Christina aus der Au präsidiert hatte, ein großer Artikel gewidmet. Ich zitiere: "Fünf Tage lang jagte Christina Aus der Au von Termin zu Termin in Berlin. Als Kirchentagspräsidentin sprach die Zürcher Theologin mit den Mächtigen der Welt und wirkte trotzdem ganz erlöst."

Mich bewegte der Artikel ganz besonders wegen einem zweiteiligen Anlass im Spätherbst 2015 in der Katholischen Kirche Effretikon über Glauben und Wissen. In einem ersten Teil hielt Frau aus der Au, die als ausgewiesene Theologin (PD) am Zentrum für Kirchenentwicklung arbeitet, einen Vortrag. Im Frageteil stellte ich die Frage nach materiellen Wundern und erwähnte die verlängerte Schnur um meine 'internen Lose', ohne jegliche Außeneinwirkung. Sie hatte keine Antwort, zeigte sich aber sehr interessiert.

 

Psalm 116,8 erwähne ich zum ersten Mal. Unter Christen ist der Glaube verbreitet, dass die Seele mitsamt dem Leib stirbt, dass aber der Geist weiterlebt. Viele Juden glauben an die Reinkarnation, dass die Seele in einem neuen Menschen wirksam wird und dass Seele und Geist identisch sind.

Mein Glaube hat eine ganze Entwicklung durchlaufen. Auf Grund meiner religiösen Erziehung betrachtete ich die Tiere als seelenlos, quasi als eine Sache. Diesen Glauben hatte ich auch noch mit meinem Hund Cherry (schwarze Kirsche). Er diente mir als Bewegungsmittel, weil ich mit ihm dreimal am Tag "Gassi" gehen musste. Als er dann, 13-jährig, Krebs im Maul entwickelte, drängte meine Frau wegen teils starker Blutungen in der Wohnung auf Einschläferung. Eine tierärztliche Behandlung der Krankheit kam für mich auch nicht in Frage. Ich meldete mich also bei einem (jüdischen) Tierarzt für die entsprechende Behandlung an. Was ich dann erlebte, hat sich tief in meine Seele eingegraben. Cherry ahnte um seine letzte Stunde und war total unruhig. Eine Beruhigungsspritze des Tierarztes wirkte kaum. Mit der Todesspritze fing Cherry an zu schreien, wie in äußerster Todesnot, wie jemand im Angesicht der Hölle. Als er dann schließlich sein Leben aufgab, öffnete der Tierarzt das Fenster, für mich ein klares Zeichen seines Glaubens, der Hundeseele ihre Freiheit für das nächste Leben zu geben.

An Reinkarnation glaube ich erst seit meiner 3. Psychose, als ich nach meinem Herzinfarkt im Kantonsspital Winterthur lag und Menschen, auch meinen ersten Seelsorger, in der Reinkarnationsspirale sah.


20. Juli 2017
jom chamischi - 26. Tammus 5777 - GOTT meint wirklich die Schweiz

Internes Los in Hesekiel 36,27:

"Und Meinen Geist will ICH in euer Inneres geben. Und Ich werde das tun, damit ihr in Meinen Gesetzen gehen könnt. Und Meine Rechtssätze sollt ihr bewahren und ihr werdet sie tun." (Hesekiel 36,27, Eigenübersetzung, internes Los)

ואת-רוחי אתן בקרבכם ועשיתי את אשר-בחקי תלכו ומשפטי תשמרו ועשיתם

weet-ruchi eten bekirbchem weassiti et ascher-bechukai telechu umischpati tischm'ru waassitem

 

 

Dies ist das 3. Mal, dass ich zum obigen Bibelwort einen Kommentar abgebe. Das letzte Mal habe ich die Möglichkeit offen gelassen, dass GOTT mit der Erfüllung obiger Verheißung sogar in der Schweiz beginnen könnte. Seit dem 18. Juli 2017 bin ich dessen gewiss.

 

Es geht um die Früchte des Reiches Gottes, die die Schweiz erbringen muss. Mit andern Worten sind es die Früchte des Heiligen Geistes: Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung (Galater 5,22). Dazu gehören auch die Verse 13 und 14:

13 Denn ihr seid zur Freiheit berufen, Brüder; nur macht die Freiheit nicht zu einem Vorwand für das Fleisch, sondern dient einander durch die Liebe.
14 Denn das ganze Gesetz wird in einem Wort erfüllt, in dem: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«. (Schlachter Bibel 2000)

 

Die Freiheit war in der Geburtsstunde der Schweiz die treibende Kraft. Linke politische Kräfte wollen das zwar nicht wahr haben. Die Wahrheit aber, mein oberstes Anliegen, wird nicht aufzuhalten sein.

 
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