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3.8. Sonnenblumenbild am 3. Mai 2009

Aus meinen „besonderen Erfahrungen mit dem Wort Gottes“:

Die heutige Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine:
„Auch alle dich Erwartenden sollen nicht zu Schanden werden.
Zu Schanden (leer) sollen werden die Verräter ohne Ursache. Ps.25,3.“


Das Sonnenblumenbild fängt plötzlich an zu leben. Alle Sonnenblumen sind auf mich gerichtet und erwarten MICH. Welche Verantwortung.

Zum Sonnenblumenbild aus “Erfahrungen und Erkenntnisse besonderer Art”:
April/Mai 2009 / (ich hatte mir das genaue Datum nicht gemerkt)

Nachdem mir der CEO im Beit Tovei Ha’Ir meinen Wunsch nach Wandschmuck nicht erfüllt hat, suche ich schon seit längerer Zeit ein erschwingliches Bild. An der Jaffastrasse in der Nähe des Zionplatzes werde ich fündig. Es ist ein Sonnenblumenbild von E. Grebel. Der Verkäufer bedient mich sehr freundlich.

Die mit einer Schnur selbst gebastelte Aufhängevorrichtung hält nicht. Ich mache drei Versuche. Dann beschließe ich, mir das Bild rahmen zu lassen. Ich kehre an die Jaffastrasse zurück. Keine Chance den Laden zu finden. Anderntags komme ich an einer Galerie vorbei die auch Einrahmungen macht. Der Ladenbesitzer scheint sehr interessiert zu sein. Tags darauf bringe ich ihm das Bild. Er erkennt mich sofort wieder und bedient mich zuvorkommend. Nur das beste Glas ist für das Bild gut genug. Ob das reine Geschäftemacherei war bezweifle ich.

Im Internet suche ich nach E. Grebel weil mir der Name im Zusammenhang mit der Zürcher Reformation etwas sagt. Tatsächlich gibt es einen Konrad Grebel, zweites Kind des Landvogts von Grüningen. Er gilt als Mitbegründer der Täuferbewegung und wird häufig auch als Täufervater bezeichnet. Er lag im Clinch mit Zwingli.

Hinter E. Grebel verbirgt sich eine Prof. Dr. Eva K. Grebel, einzige deutsche Astronomieprofessorin. Ihre Themen laut Homepage:
• Galaxy assembly and evolution
• Galactic archaeology and near-field cosmology
• Stellar populations and chemical evolution
• Role, distribution, and nature of dark matter

Wer ist wohl der Maler “meines” Bildes?
Mir scheint, dass der Ketzer Konrad Grebel mit der Astronomin Eva K. Grebel einiges gemeinsam hat.
Am Anfang war das ganze Universum nur eine kleine Masse. Aus der haben sich Sternensysteme und später Galaxien entwickelt. Massen sind verschmolzen, haben sich angezogen und sind so gewachsen. Soweit die Theorie, denn: handfeste Beweise gibt es kaum. Eva Grebel, die einzige Astronomie-Professorin Deutschlands, vertritt diese Theorie. Sie spricht bei der Entstehung von Galaxien von einem "galaktischen Kannibalismus" - große Galaxien fressen kleinere. Auch die Milchstraße, zu der Sonne und Erde gehören, ist so ein Kannibale. Um ihre Theorie zu beweisen, braucht Grebel präzise Karten des Universums. An der Kartierung des Weltalls arbeitet sie zusammen mit der ESA.

Das Ganze hat mich wegen meinem Urknall Erlebnis im Juni 1980 besonders angesprochen. Masse ich mir im Zusammenhang mit der Erfahrung zur Tageslosung etwas an, was Gott allein zusteht? Auch das Erleben vom 4. Mai 2009 (3.9.) geht in die gleiche Richtung.
 

 
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