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3.5. Ich werde ganz auf das Biblhebräisch verwiesen

Aus dem Tagebuch:

1. April 2009 (Mittwoch)
In den letzten Tagen hat sich in mir ein Gedanke festgesetzt und mich freudig gestimmt. Nachdem ich in meinem Tagebucheintrag vom 18. März meine Enttäuschung über meine Erfahrung mit dem Ulpan Meir festgehalten hatte und ich am 19. März darauf beschloss einen weiteren Ulpanbesuch für mich „zu begraben“ bin ich zur Überzeugung gelangt, dass Gott mir in meiner „Lehre“ nicht das Sprechen des Modernhebräisch beibringen will sondern, dass ich mich mit dem Bibelhebräisch vertieft auseinandersetzen soll. Dazu habe ich ja mit der Parascha (Wochenlesung aus der Tora) reichlich Gelegenheit. Jeden Tag studiere ich einen Teil des Urtextes und versuche ihn zu verstehen. Texte über die ich früher in Übersetzungen hinweg gelesen habe beginnen auf einmal zu leben. Das Judentum hat eine einmalige Geschichte, und dass Gott mit Seinem Volk nicht am Ende ist, fasziniert mich.
 

 
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