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3.17. Gott tröstet mich

Aus meinem Tagebuch:

8. März 2010 (Montag)
Ich bin im morgendlichen Gebet am Fenster. Wie jeden Tag bete ich auch das "Unser Vater". Bei der Bitte "Unser tägliches Brot gib uns heute" leuchtet über dem Dach des Nachbarhauses exakt in diesem Moment ein sehr heller Stern auf. Ich bin perplex und werde an die Sternerscheinung vom 23. Dezember 2009 am Nachthimmel von Jerusalem erinnert. Die Botschaft des heutigen Sterns ist von Gott: Sorge dich nicht! Gräme dich auch nicht über das verlorene Geld! Du bist weiterhin an Meiner Hand. Die Zusage für das heutige Auskommen genügt. Nach ungefähr einer Viertelstunde realisiere ich, dass es sich beim Stern um den aufgehenden halbleeren Mond handelt. In meiner Kurzsichtigkeit sehe ich seine Konturen ohne Brille nicht. Mir kommt ein Ausspruch meines jüdischen Lehrers in den Sinn: "Alle Wunder haben einen natürlichen Hintergrund". Das Erlebnis ist wie eine Bestätigung. Für mich ist das plötzliche Erscheinen des Mondes, im richtigen Moment, ein Wunder.
 

 
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